Sport

TV-Streit "MV" auf der Seite von Kirch

DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder hat sich im Streit um die Berichterstattung über die Fußball-Bundesliga erneut hinter Rechte-Inhaber Leo Kirch und dessen Pay-TV-Sender Premiere World gestellt. "Dieselben Fans, die so etwas fordern, wollen einen Amoroso in der Bundesliga sehen. Solche Transfers wären ohne die TV-Gelder gar nicht möglich. Ohne dieses Geld wäre die Bundesliga international nicht mehr konkurrenzfähig", erklärte der DFB-Boss auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin.

Auch den für die Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan erzielten Kompromiss zwischen Kirch und den öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD und ZDF sieht Mayer-Vorfelder positiv. Der Vertrag sei sauber und die Grundversorgung für alle gesichert.

ARD und ZDF hatten sich für rund 250 Millionen Mark die Live-Rechte an mindestens 24 Spielen gesichert, bei deutscher Beteiligung im Spiel um Platz drei wären es 25 Spiele. Premiere World überträgt alle 64 Spiele der WM live.

Quelle: ntv.de