Sport

Handball Magdeburg schafft geringen Vorsprung

Die Handballer des SC Magdeburg haben nach dem ersten Endspiel um den EHF-Cup nur noch eine kleine Chance auf den vierten Europapokal-Gewinn der Vereinsgeschichte. Das Team von Trainer Alfred Gislason siegte trotz einer Gala-Vorstellung von Nationaltorhüter Henning Fritz gegen Titelverteidiger RK Metkovic Jambo nur knapp mit 23:22 (10:11). Gegen die heimstarken Kroaten ist dieser Vorsprung für die zweite Partie wohl kaum ausreichend.

Für den EHF-Cup-Gewinner von 1999 erzielte vor 6.500 Zuschauern in der Bördelandhalle "Handball-Punk" Stefan Kretzschmar mit einem Siebenmeter und seinem insgesamt sechsten Treffer das Siegtor. Ebenfalls sechs Tore steuerte der Russe Oleg Kuleschow bei. Herausragender Akteur war allerdings Fritz, der bei zehn "Unhaltbaren" und zwei abgewehrten Siebenmetern glänzte.

Dem zehnmaligen DDR-Meister und Landesmeister-Cup-Gewinner von 1978 und 1981 gelang in seinem 110. Europacup-Match der 73. Sieg (sieben Remis).

Den Magdeburgern droht nach dem Pokal-Aus in Nordhorn nun auch der Verlust der zweiten Chance auf einen "Pott" in dieser Saison. Allerdings bleiben die Magdeburger heißer Kandidat auf den deutschen Meistertitel.

Quelle: ntv.de

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