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2. Fußball-Bundesliga Mannheim mit Nullnummer vorerst auf Platz drei

Der MSV Duisburg hat in der Zweiten Fußball-Bundesliga den Anschluss an die drei Aufstiegsplätze verpasst. Im Duell der Erstliga-Absteiger mit dem abstiegsbedrohten Gastgeber Arminia Bielefeld erreichten die „Zebras" nur ein 1:1 (0: 0) und liegen damit vier Punkte hinter dem drittplatzierten SV Waldhof Mannheimi.

Bielefeld rettete nach der MSV-Führung durch Marius Ebbers (67.) eine Minute vor Schlusspfiff durch einen Foulelfmeter von Artur Wichniarek wenigstens einen Punkt und konnte zumindest vorübergehend die Abstiegsplätze verlassen, doch ist das Remis auch für die Ostwestfalen im Kampf um den Klassenerhalt zu wenig.

Die Arminia begann vor 10.050 Zuschauern schwungvoll. Doch nach den ersten missglückten Aktionen schlich sich deutliche Unsicherheit ins Spiel der Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann ein. Duisburg erarbeitete sich im Laufe der Partie die größeren Chancen und hätte schon vor der Pause durch Pavel Drsek (15.) und Torsten Wohlert (44.) die Führung erzielen können.

Doch erst Mitte der zweiten Hälfte kam der MSV nach einer Kombination über Spielmacher Michael Zeyer und Manndecker Marijan Kovacevic zum insgesamt verdienten 1:0. Der unglücklich agierende Dirk van der Ven hatte den Bielefelder Rückstand durch einen Ballverlust im Mittelfeld ermöglicht. Zwar bemühte sich Bielefeld nach dem Rückstand verstärkt um den Ausgleich, doch muss der Punktgewinn angesichts des späten 1:1 als glücklich bezeichnet werden.

Im zweiten Spiel des Abends hat Torhüter Achim Hollerieth den SV Waldhof Mannheim vor einer peinlichen Schlappe bewahrt. Nur dank der Glanzparaden seines Schlussmanns kam der Bundesliga-Aspirant beim bereits als Absteiger feststehenden Chemnitzer FC zu einem schmeichelhaften 0:0.

Das Resultat reichte jedoch aus, um den Aufstiegsrivalen FC St. Pauli zumindest vorläufig auf den vierten Tabellenplatz zu verdrängen. Auch ohne drei Leistungsträger diktierten die Sachsen vor 2. 920 Zuschauern das Spielgeschehen und erarbeiteten sich eine Fülle von Tormöglichkeiten.

Die beste Einschusschance vergab dabei der Jugoslawe Drazen Podunavac, der in der 52. Minute aus aussichtsreicher Position nur den Pfosten traf. Die Gäste hingegen tauchten nur selten gefährlich vor dem Gehäuse des Tabellenletzten auf.

Quelle: n-tv.de

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