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Langstädtler wurde 24 Jahre alt Motorradfahrer stirbt bei Unfall in Hockenheim

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Der Blick auf das Motodrom am Hockenheimring.

(Foto: imago sportfotodienst)

Über dem Rennwochenende der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft auf dem Hockenheimring liegt ein tödlicher Schleier. Superbike-Fahrer Leon Langstädtler stürzt an einer schnellen Stelle der Strecke, ein nachfolgender Pilot kann nicht mehr ausweichen. Der 24-Jährige verstirbt kurz darauf.

Der Motorradrennfahrer Leon Langstädtler ist bei einem Unfall bei einem Trainingslauf auf dem Hockenheimring gestorben. Beim zweiten freien Training der IDM Superbike stürzte Langstädtler am Freitag in einer Kurve und wurde nach Polizeiangaben von einem anderen Fahrer erfasst. Demnach sei der 24-Jährige zunächst "alleinbeteiligt" zu Fall gekommen, also ohne unmittelbaren Kontakt zu einem Konkurrenten. Ein nachfolgender Pilot habe nicht mehr ausweichen können, sodass es zum folgenschweren Zusammenstoß kam.

Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) bestätigte den Todesfall auf ihrer Homepage. Der junge Sportler aus Idstein in Hessen starb demnach noch an der Unfallstelle. Der andere Fahrer wurde nach Angaben der Polizei mit einem Rettungshubschrauber mit schweren Verletzungen in eine Klinik geflogen. Trotz des schrecklichen Vorfalls wird die Veranstaltung an diesem Wochenende fortgesetzt, berichtet der Südwestrundfunk. Am Samstagabend soll es laut SWR eine Schweigeminute an der südlich von Mannheim in Baden-Württemberg gelegenen Rennstrecke geben.

Das Freitagstraining wurde nach dem schweren Unfall abgebrochen, allerdings erlag Langstädtler trotz intensiver Bemühungen der Rettungskräfte und des medizinischen Personals seinen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg ordnete eine Untersuchung des Unfallhergangs an und beauftragte daher umgehend einen Sachverständigen, heißt es beim SWR weiter.

Laut "Speedweek" war Langstädtler mit seiner BMW-Maschine für das "F73 Academy/Werk2 Racing Team by MCA" auf einer schnellen Runde unterwegs, als er eingangs des Motodroms gestürzt sei. "Man hat vor der Kurve an die 200 Kilometer pro Stunde drauf", zitiert das Motorsport-Medium einen namentlich nicht genannten Superbike-Fahrer. Die Kollision sei demnach auch deshalb nicht mehr zu verhindern gewesen.

Quelle: ntv.de, tsi/dpa/sid

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