Sport

Der Dopingfall Lance Armstrong Nike will nicht mehr mit Livestrong

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Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis Nike alle Verbindungen zum ehemals gefeierten Radstar Lance Armstrong kappt.

Kein Band fürs Leben: Zu Lance Armstrongs Glanzzeiten wollte jeder ein gelbes Armband seiner Livestrong-Organisation tragen. Nike verkaufte Millionen davon, das Geld floss in die gemeinnützige Stiftung des Radprofis. Doch dessen Dopingfall ändert nun alles.

Der weltgrößte Sportartikelkonzern Nike beendet nach dem Dopingfall Lance Armstrong die Partnerschaft mit der gemeinnützigen Organisation Livestrong des früheren Radprofis. Das teilte Livestrong mit. Nachdem die US-Anti-Doping-Agentur im vergangenen Oktober in einem Ermittlungsbericht den jahrelangen Dopingmissbrauch Armstrongs bewiesen hatte, hatte Nike bereits den neunjährigen Werbedeal mit dem 41-Jährigen aufgelöst.

Anfang dieses Jahres hatte Armstrong die Einnahme verbotener Substanzen zugegeben. Der Weltverband UCI hatte ihm zuvor alle sieben Siege bei der Tour de France aberkannt, zudem ist er lebenslang gesperrt.

Nike akquirierte mehr als 100 Millionen Dollar an Spendengeldern für Livestrong, den Großteil durch den Verkauf gelber Armbänder. Das Unternehmen wird zum Ende des Jahres die Herstellung dieser Produkte einstellen.

Quelle: ntv.de, dpa

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