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Regeln in Tokio verschärft Olympia-Macher planen Quarantäne-Hotel

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Gemäß der Corona-Richtlinien, werden die Athleten mindestens alle vier Tage auf das Virus getestet.

(Foto: picture alliance / Stanislav Kogiku / picturedesk.com)

Weil die Neuinfektionen in Tokio steigen, werden auch die Corona-Maßnahmen in der japanischen Hauptstadt verschärft. Das gilt auch für die anstehenden Olympischen Spiele. Um die Gesundheit aller Sportler zu gewährleisten, planen die Olympia-Macher nun ein Hotel für Athleten mit positivem Corona-Test.

Bei den Olympischen Spielen und Paralympics in Tokio ist ein Hotel mit rund 300 Zimmern für positiv auf das Coronavirus getestete Athleten mit geringfügigen oder ohne Symptome geplant. Dies berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Das sei laut Informationen von Offiziellen eine weitere Maßnahme des Organisationskomitees, um eine Ausbreitung des Virus während der Sommerspiele zu verhindern.

Die Athleten sollten demnach in dem Hotel rund um die Uhr isoliert und behandelt werden. Sie würden in ihren Zimmern prinzipiell für zehn Tage unter Quarantäne gestellt. Das Organisationskomitee erwägt dem Bericht zufolge, ein ganzes Hotelgebäude zu reservieren, das sich einige Kilometer vom Athletendorf entfernt in Tokios Hafenviertel Harumi befindet. Außerdem sollen bis zu 30 Spezialfahrzeuge vorbereitet werden, die die infizierten Sportler bei Bedarf in dieses Hotel bringen könnten.

Gemäß der Corona-Richtlinien, die von den Organisatoren für die am 23. Juli beginnenden Tokio-Spiele im Februar in einem Playbook veröffentlicht wurden, werden die Athleten mindestens alle vier Tage auf das Virus getestet. Möglicherweise soll laut Kyodo auch diese Testfrequenz noch erhöht werden.

Unterdessen werden angesichts steigender Neuinfektionszahlen die Corona-Maßnahmen in Tokio verschärft. Bars und Restaurants sollen ab Montag spätestens um 20 Uhr schließen und Großveranstaltungen auf 5000 Personen begrenzt werden. Erst vor drei Wochen hatte die Regierung den Anfang Januar verhängten Ausnahmezustand in der Hauptstadt und drei angrenzenden Präfekturen aufgehoben.

Quelle: ntv.de, can/dpa

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