ANZEIGE

Porsche Carrera Cup Ten Voorde siegt im gemeinsamen Rennen

M20_3888_fine.jpg

Larry ten Voorde rast als Erster ins Ziel.

(Foto: Porsche)

Larry ten Voorde macht da weiter, wo er die vergangene Saison des Porsche Carrera Cups beendet hat: Ganz oben auf dem Siegerpodest. Der Niederländer ist nach "mehreren umkämpften Duellen" und spektakulärer Rennaction "überglücklich".

Im Porsche Carrera Cup Le Mans hat sich Larry ten Voorde (Nebulus Racing by Huber) einen Traum erfüllt: Der Niederländer gewann den gemeinsamen Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland und des Porsche Carrera Cup France auf dem traditionsreichen Circuit des 24 Heures du Mans. "Ein Sieg in Le Mans! Ich bin überglücklich. Auf der Strecke konnte ich mich in mehreren umkämpften Duellen durchsetzen. Das war am Ende entscheidend", sagte ten Voorde. Beim Event im Programm der 24 Stunden von Le Mans sorgten am Samstag insgesamt 53 Fahrer für spektakuläre Rennaction.

Nachdem sich Florian Latorre (Frankreich/CLRT) am Freitag bei strahlendem Sonnenschein die Pole-Position sicherte, sorgten Regenschauer kurz vor dem Rennen für eine nasse Fahrbahn und herausfordernde Bedingungen. Am besten ging damit anfangs Gaststarter Loek Hartog (Bas Koeten Racing) um: Der Niederländer nutzte die 485 PS seines Porsche 911 GT3 Cup beim rollenden Start optimal, um Pole-Sitter Latorre und ten Voorde zu überholen. Im Laufe des Rennens lieferten sich Hartog und ten Voorde ein hochspannendes Duell um den Sieg. Mehrfach attackierte der Huber-Fahrer den Spitzenreiter - in der sechsten Runde zog ten Voorde vorbei und blieb bis zum Schluss in Führung.

Durch zwei Safety-Car-Phasen rückte das große Starterfeld im 45-minütigen Rennen jeweils wieder eng zusammen. Die Folge waren packende Windschatten-Duelle und eine Vielzahl von Überholmanövern. Leon Köhler fuhr vom sechsten Startplatz bis auf Position zwei vor. "In Le Mans im Rahmen der FIA WEC aufs Podium zu fahren, fühlt sich großartig an. Kurz vor Schluss war ich richtig dicht an Larry ten Voorde dran. Das Risiko wollte ich mit Blick auf die speziellen Wetterbedingungen allerdings nicht eingehen", sagte Köhler. Den dritten Rang im Porsche Carrera Cup Deutschland sicherte sich Laurin Heinrich (T3/HRT Motorsport). Der Rookie überquerte damit als Sechster der Gesamtwertung die Ziellinie. "Mein erstes Podium im Carrera Cup und das ausgerechnet in Le Mans! Das ist großartig. Mit dem vielen Wasser auf dem Asphalt waren vor allem die ersten Runden ziemlich schwierig", erzählte Heinrich.

Julian Hanses (Förch Racing) belegte im deutschen Markenpokal den vierten Platz vor dem Italiener Diego Bertonelli (Fach Auto Tech). Im Gesamtklassement des Porsche Carrera Cup Le Mans bedeutete das die Ränge elf und zwölf. Sechster wurde auf der 13,626 Kilometer langen Strecke im Nordwesten Frankreichs Bertonellis australischer Teamkollege Joey Mawson (14. Gesamtplatz). Die ProAm-Wertung im deutschen Carrera Cup entschied Carlos Rivas (Luxemburg/Black Falcon Team Textar) für sich.

"Wir haben bis zur letzten Kurve ein actionreiches und spannendes Rennen erlebt. Genau für diese Leistungsdichte stehen die Porsche-Markenpokale. Es war beeindruckend zu sehen, wie über 50 Cup-Fahrzeuge auf der historischen Strecke in Le Mans für tollen Motorsport gesorgt haben", bilanzierte Hurui Issak, Projektleiter des Porsche Carrera Cup Deutschland.

Ebenfalls mit am Start waren zwei Fahrzeuge der Porsche-AG. Den Porsche 911 GT3 Cup mit der Nummer 919 steuerte Michael Fassbender. Der deutsch-irische Schauspieler und Filmproduzent kam auf Platz 38 ins Ziel. Max van Splunteren, der Rookie-Meister des Porsche Mobil 1 Supercup, erreichte im VIP-Fahrzeug des internationalen Markenpokals Gesamtrang 19.

Für den Porsche Carrera Cup Deutschland geht die Saison im Rahmen des ADAC GT Masters weiter. Vom 2. bis 4. Oktober trägt der deutsche Markenpokal die Rennen zwei und drei auf dem Sachsenring westlich von Chemnitz aus.

Quelle: ntv.de