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Fußball-Nationalmannschaft "Rudi Riese" entscheidet

Ob Rudi Völler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft als DFB-Teamchef erhalten bleibt, wird erst am Abend des 14. November sprichtwörtlich werden. Für Völler selbst sieht die Sache ein wenig anders aus: "Ich werde für mich persönlich schon vor den beiden Spielen eine Entscheidung treffen", erklärte der 41-Jährige.

"MV" will an keine Alternativen denken, der unabhängig vom Ausgang der Playoffs um die WM-Qualifikation "Rudi Nazionale" und dessen Assistenten Michael Skibbe am liebsten vorzeitig bis zur WM 2006 in Deutschland verpflichten würde.

"Für mich gibt es keinen Zweifel, dass Rudi Völler der ideale Teamchef ist", sagt "MV", der Völler immer als "Glücksfall für den deutschen Fußball" bezeichnet hat. Dennoch weiß der DFB-Präsident, dass er im Falle eines Scheiterns gegen die Ukraine den beliebten Teamchef wohl nicht halten kann.

Nach der 1:5-Pleite in der WM-Qualifikation gegen England hatte Völler aber schon deutlich gemacht: "Wenn wir die WM nicht schaffen, wäre der Druck auf mich riesengroß. Diese Hypothek wäre zu extrem. Es hätte keinen Zweck", dann an seinem Amt festzuhalten."

Rückendeckung des DFB-Präsidenten sicher sein. Nach der verpassten Direkt-Qualifikation für die WM 2002 in Japan und Südkorea stellte sich die geballte Fußball-Prominenz schützend vor den Teamchef. "Der Rudi ist der richtige Trainer. Obwohl er keinen Trainerschein hat, macht ihm keiner was vor ", sagte "Kaiser " und Bayern Münchens Präsident Franz Beckenbauer. Sein "Vize" Karl-Heinz Rummenigge stellte klar: "Völler muss unter allen Umständen Teamchef bleiben, ohne Wenn und Aber."

Sollte Völler zurücktreten gäbe es auch aus Sicht von Bayer Leverkusens Manager Rainer Calmund nur einen: Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld.

Quelle: n-tv.de

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