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Klitschko vs. Lewis Super-Fight geplatzt

Der geplante Super-Fight um die Schwergewichts-WM zwischen dem britischen Titelverteidiger Lennox Lewis und Herausforderer Witali Klitschko aus der Ukraine ist endgültig geplatzt. Lennox ist nicht bereit, den Kampf, der in Las Vegas oder New York stattfinden sollte, zu bestreiten.

Nach der Absage hat das Klitschko-Management über Anwälte das World Boxing Council aufgefordert, dafür zu sorgen, "dass Lewis innerhalb der vorgegebenen Frist bis einschließlich Anfang Juni seinen Titel gegen Klitschko als Nummer eins der Rangliste verteidigt", sagte Geschäftsführer Peter Hanraths.

Für Anwalt Björn Ziegler, der Universum in der Sache vertritt, liegt eindeutig ein Vertragsbruch seitens des Lewis-Lagers vor: „Die Vereinbarung beider Parteien vom 20. Dezember 2002, die besagt, dass der Kampf am 12. oder 19. April stattfindet, war verbindlich. Es gab keine Rücktrittsmöglichkeit", so der Berliner Jurist.

Lewis' Anwalt Judd Bernstein ist anderer Auffassung: "Wir sind absolut nicht beunruhigt. Die unterzeichneten Dokumente sprechen eine völlig andere Sprache als das, was jetzt aus dem Klitschko-Lager zu hören ist", ließ der US-Amerikaner verlauten.

Angeblich ist Lewis statt dessen an einem Rückkampf gegen Ex-Champ Mike Tyson (USA) interesseriert, nicht zuletzt um eine größere Börse zu kassieren. Dagegen vermutet Klitscho-Trainer Fritz Sdunek: „Der kneift." Universum will nun mit aller Macht das zweite Duell Lewis gegen Tyson verhindern.

Quelle: ntv.de