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Handball Wetzlar und Schwartau bestreiten Pokalfinale

Die SG D/M Wetzlar und die SG VfL Bad Schwartau stehen sich am Sonntag im Endspiel um den Pokal des Deutschen Handball-Bundes (DHB) gegenüber. Die Hessen besiegten den dreimaligen Cupsieger GWD Minden beim Final Four-Turnier in Hamburg mit 28:27 (17:10), anschließend behielten die Schleswig-Holsteiner im zweiten Halbfinale gegen die HSG Nordhorn mit 23:20 (10:10) die Oberhand. Beide Finalisten haben noch nie einen nationalen Titel gewonnen.

Der bessere Torhüter entschied das Nordduell um den Finaleinzug. Schwartaus Keeper Goran Stojanovic stellte seine Nordhorner Kollegen Gudmundur Hrafnkelsson und Patrick Liljestand klar in den Schatten und war der Garant für den sportlichen Triumph der finanziell angeschlagenen Schwartauer. Nach ausgeglichener erster Halbzeit setzte sich das Team von Coach Anders Fältnäs im zweiten Durchgang mehr und mehr von den Niedersachsen ab. Bester Werfer auf Seiten der Schwartauer war der Norwerger Oystein Havang mit acht Treffern, für Nordhorn war Jan Filip siebenmal erfolgreich.

Der Bundesliga-Zwölfte Wetzlar hatte vor 4.200 Zuschauern in der ausverkauften Alsterdorfer Sporthalle in einer überlegen geführten ersten Halbzeit den Grundstein zum Sieg gelegt. Die Mindener offenbarten in dieser Phase erhebliche Abwehrschwächen, zudem wurde Superstar Talant Duschebajew in seiner Wirkung entscheidend eingeschränkt. In einer hektischen Schlussphase kämpfte sich der dreimalige Pokalgewinner, zwischenzeitlich mit acht Toren im Rückstand, noch einmal heran, ohne jedoch eine Verlängerung erzwingen zu können.

Für Wetzlar, das zum zweiten Mal nach 1997 im Endspiel steht, war Nationalspieler Markus Baur mit 13 Treffern der erfolgreichste Werfer. Auf der Gegenseite markierte der Serbe Blazo Lisicic acht Tore.

Velimir Petkovic.

Quelle: ntv.de

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