Sport

Gewinnen mit Liberty Seguros Winokurow will den Tour-Sieg

Alexander Winokurow wird vom Team T-Mobile zum spanischen Rennstall Liberty Seguros wechseln und dort ab 2006 Kollege des deutschen Radprofis Jörg Jaksche. Seine neue Mannschaft bestätigte die Verpflichtung des Kasachen am Dienstag. Der 31-Jährige erhält einen Dreijahresvertrag. "Er ist für uns nicht ersetzbar", sagte T-Mobile-Team-Manager Olaf Ludwig über Winokurow, der vom Bonner Rennstall seinen Freund und Landsmann Sergej Jakowlew nach Spanien mitbringen wird.

Liberty Seguros sei "die bestorganisierte Mannschaft mit der meisten Erfahrung. Sie haben die besten Bergfahrer und gehören zu den Stärksten im Mannschaftszeitfahren", sagte Winokurow der französischen Sportzeitung "L'Equipe". Mit Liberty Seguros strebt er den Sieg bei der Tour de France an. "Ich will die Tour in den kommenden zwei Jahren gewinnen", sagte Winokurow, der 2006 bei der Frankreich-Rundfahrt einer der größten Rivalen von Jan Ullrich sein dürfte.

Winokurow war 2000 zum Team Telekom gekommen und war 2003 Dritter bei der Tour geworden. Bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt gewann Winokurow, der zwischenzeitlich auch als Nachfolger von Lance Armstrong bei Discovery Channel gehandelt worden war, zwei Etappen und wurde insgesamt Fünfter. Dem Vernehmen nach lagen dem in Nizza lebenden Kasachen auch Angebote der französischen Rennställe AG2R und Crdit Agricole vor.

Außer dem aus Ansbach stammenden Jaksche, der in diesem Jahr Platz 16 bei der Tour de France belegte, gehören auch die renommierten Spanier Roberto Heras und Joseba Beloki zu Winokurows neuer Mannschaft. Heras hat in seiner Karriere bereits die Spanien-Rundfahrt gewonnen und fuhr einst auch gemeinsam mit Armstrong beim US-Postal-Team.

"Winokurow kommt nicht, um jemanden zu ersetzen, sondern um die Mannschaft zu komplettieren. Mit seiner Wettbewerbsfähigkeit und seiner Fähigkeit zum Führen passt er in das Profil der Mannschaft, besonders bei der Tour de France. Außerdem ist er ein Vorbild für die Jungen", erklärte der Sportchef Manolo Saiz auf der Homepage von Liberty Seguros.

Quelle: n-tv.de