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Eishockey Bundesliga Zach kann mit Playoffs planen

Die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im eigenen Land müssen die deutschen Eishockey-Nationalspieler wohl ohne Bundestrainer Hans Zach beginnen. Denn der "Alpenvulkan" kann mit seinem Klub Kassel Huskies für die Playoffs in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) planen. Nach dem 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)-Sieg im "Endspiel" beim direkten Konkurrenten Krefeld Pinguine beträgt der Vorsprung der `Schlittenhunde" sieben Spieltage vor Schluss vor dem Tabellenneunten bereits acht Punkte.

Das 14-tägige Trainingslager ab 26. März im Bundesleistungszentrum in Füssen, den Auftakt im Countdown für die Heim-WM (28. April bis 13. Mai), wird somit aller Voraussicht nach Co-Trainer Ernst Höfner leiten. Dort stehen die Nationalspieler auf dem Eis, deren Vereine die Playoffs verpasst haben. Dazu werden voraussichtlich die Cracks aus Krefeld ebenso gehören wie die der Frankfurt Lions. Denn die Hessen verspielten mit 1:4 (0:1, 0:1, 1:2) bei den Berlin Capitals ihre wohl letzte Chance auf die Viertelfinal-Teilnahme. Der Rückstand auf den Achten Kassel beträgt mittlerweile schon 14 Punkte.

An der Spitze bleibt Titelfavorit Adler Mannheim unangefochten. Der viermalige deutsche Meister knackte mit einem souveränen 6:1 (2:1, 2:0, 2:0)-Heimsieg gegen die Schwenninger Wild Wings als erstes Team in dieser Saison die 100-Punkte-Marke. Titelverteidiger München Barons ist weiter Verfolger Nummer eins. Beim 4:2 (1:1, 0:1, 3:0) gegen die Eisbären Berlin hatte der Meister allerdings erhebliche Mühe.

Die Kölner Haie zogen dagegen bei den Revier Löwen Oberhausen mit 1:2 (1:1, 0:1, 0:0) den Kürzeren. Auch die Hannover Scorpions gingen mit 3:4 (1:1, 2:1, 0:2) bei den Nürnberg Ice Tigers als Verlierer vom Eis und gaben ihren vierten Platz an die Franken ab. Nur noch statistischen Wert hatte der 7:6 (4:1, 2:3, 1:2)-Auswärtserfolg der Augsburger Panther bei den Iserlohn Roosters. Auch der 4:3 (1:2, 2:0, 1:1)-Sieg der Düsseldorfer EG im Derby gegen die Moskitos Essen hatte keinen Einfluss mehr auf das Rennen um dei Playoff-Plätze.

Quelle: n-tv.de