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"Probleme mit Kontaktlinsen" Zverev unterzieht sich Augenoperation

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Trägt normalerweise eine Brille und auf dem Court Kontaktlinsen: Alexander Zverev.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Eine Hornhautverkrümmung beeinträchtigt die Sehfähigkeit des besten deutschen Tennisspielers, Alexander Zverev. Nach seinem Aus bei den ATP Finals soll eine Operation dafür sorgen, dass der 22-Jährige künftig keine Kontaktlinsen mehr braucht.

Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev will sich am Ende des Jahres einer Operation an den Augen unterziehen. Wie der 22-Jährige nach seinem Halbfinal-Aus bei den ATP Finals gegen den Österreicher Dominic Thiem ankündigte, plane er im Dezember in New aufgrund eines Astigmatismus, einer Hornhautverkrümmung, einen Eingriff in New York vornehmen zu lassen.

"Ich habe während der Saison viele Probleme mit Kontaktlinsen gehabt", erklärte Zverev: "Vielleicht lasse ich das operieren." Zuvor absolviert der Deutsche allerdings noch mehrere Schaukämpfe mit Roger Federer in verschiedenen südamerikanischen Ländern. "Das werden harte Tage, aber ich bin sehr froh darüber", sagte Zverev.

Seine Teilnahme am neuen Davis-Cup-Finalturnier, das am Montag in Madrid beginnt, hatte er frühzeitig abgesagt. Zverev hatte am Samstagabend in London mit 5:7, 3:6 gegen Thiem verloren und damit den erneuten Einzug ins Endspiel des prestigeträchtigen Elite-Turniers verpasst.

Im Vorjahr hatte der 22-Jährige noch als dritter Deutscher nach Boris Becker (dreimal) und Michael Stich (1) bei dem Event am Jahresende triumphiert und damit den bislang größten Titel seiner Karriere gewonnen. Thiems Gegner im Finale ist der Grieche Stefanos Tsitsipas.

Quelle: n-tv.de, mba/sid

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