Basketball

Knapper Sieg in Andorra Alba Berlin kämpft sich ins Eurocup-Finale

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Berlins Peyton Siva.

(Foto: imago images / Camera 4)

Auch das zweite Halbfinale gegen Morabanc Andorra kann Alba Berlin für sich entscheiden. Damit steht der Basketball-Bundesligist erneut im Finale des Eurocups. Keinem anderen deutschen Team ist das bisher gelungen.

Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat vorzeitig den Sprung ins Finale des Eurocups geschafft. Die Berliner gewannen auch die zweite Halbfinal-Partie gegen Morabanc Andorra mit 87:81 (51:42) und entschieden damit die Best-of-Three-Serie vorzeitig mit 2:0 für sich. Nach 2010 ist es das zweite Mal, dass Alba nun im Eurocup-Finale steht. Keinem anderen deutschen Team ist dies bisher gelungen. Beste Berliner Werfer waren Peyton Siva mit 21 und Rokas Giedraitis mit 14 Punkten.

Die Berliner erwischten in der temporeichen Partie offensiv einen guten Start, machten gleich den ersten Korb. In der Defensive agierte das Team von Trainer Aito Garcia Reneses allerdings das eine oder andere Mal noch zu sorglos. So kamen die Gastgeber zu oft zu zweiten Chancen. Doch auch sie leisteten sich zu viele Ballverluste.

Mitte des ersten Viertels konnte Alba die Führung auf 17:12 ausbauen. Im zweiten Abschnitt hatten die Berliner dann vermehrt unter dem Korb Probleme und Andorra kam wieder auf einen Punkt heran (32:33). Doch Alba wurde nicht nervös und setzte sich anschließend wieder ab.

Tim Schneider besorgte in der 17. Minute erstmalig eine zweistellige Führung (44:33). In der zerfahrenen Partie machten die Berliner in dieser Phase deutlich weniger Fehler als die Gastgeber. Doch nach dem Seitenwechsel riss bei Alba einmal mehr der Faden. Nach knapp vier Minuten lag das Team plötzlich 53:54 hinten. Doch auch hier blieb Alba unbeeindruckt und zog zu Beginn des letzten Viertels auf 16 Zähler davon (81:65). Andorra kam mit einem 12:0-Lauf aber auf zwei Punkte noch einmal heran (81:83). Doch in der Schlussminute bewies Giedraitis starke Nerven und machte die entscheidenden letzten vier Punkte.

Quelle: n-tv.de, lou/sid

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