Dienstag, 10. Dezember 2019Der Sport-Tag

23:34 Uhr

Klinsmann über Klopp: "... dann machen sie ihn zum Sir."

Nach Ansicht von Jürgen Klinsmann winkt Jürgen Klopp bei anhaltendem sportlichen Erfolg eine Audienz bei der Queen. "Wenn er englischer Meister wird, dann machen sie ihn zum Sir. Dann heißt er eines Tages 'Sir Jürgen Klopp'", sagte Trainer Klinsmann in einem Facebook-Live-Chat des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC: "Ich bin ein großer Bewunderer vom Kloppo." Bei dem Vorschlag eines Fans, Klopp im Sommer zu seinem Nachfolger zu machen, musste Klinsmann schmunzeln. "Ich glaube, dass den Kloppo in Liverpool niemand weggibt", sagte Herthas Interimstrainer, der in seiner Spielerkarriere auf der Insel für Tottenham Hotspur aufgelaufen war.

Der FC Liverpool ist in der Premier League nach 16 Spieltagen ungeschlagen und hat bereits acht Punkte Vorsprung auf Leicester City auf Rang zwei. Dem Meister Manchester City auf Rang drei ist Liverpool bereits um 14 Punkte enteilt.

23:10 Uhr

Mourinho sieht sich nicht beim FC Bayern

Trainer Jose Mourinho hat ein Engagement beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München in naher Zukunft ausgeschlossen. "Ich sehe mich nicht bei so einem großen Klub wie Bayern. Ich schaue nicht in die Zukunft und bin sehr glücklich bei Tottenham", sagte der Portugiese vor dem sportlich bedeutungslosen Duell in der Champions League bei den Bayern am Mittwoch (21.00 Uhr/Liveticker bei n-tv.de).

Vor dem abschließenden Spiel der Gruppe B ist die Ausgangslage eindeutig: Der FC Bayern steht mit der perfekten Ausbeute von 15 Punkten bereits als Gruppensieger fest, Vorjahresfinalist Tottenham Hotspur ist als Zweiter für das Achtelfinale qualifiziert. Mourinho, der mit Inter Mailand (2010) und dem FC Porto (2004) die Königsklasse gewann, wird deshalb kräftig rotieren.  Im Hinspiel war den Bayern ein historisches 7:2 bei den Londonern gelungen, kurz darauf wurde der argentinische Teammanager Mauricio Pochettino entlassen und durch den Ex-Real-Madrid-Coach Mourinho ersetzt.

22:12 Uhr

Klopp entschuldigt sich nach Liverpool-Sieg

Teammanager Jürgen Klopp hat sich nach dem Achtelfinal-Einzug in der Champions League mit dem FC Liverpool bei dem Übersetzer entschuldigt, den er am Vortag noch harsch kritisiert hatte. "Sorry, ich war ein Idiot", sagte Klopp zu dem Sprachexperten bei der Pressekonferenz nach dem 2:0 (0:0) bei RB Salzburg, mit dem sich der Titelverteidiger den Gruppensieg sicherte, und reichte dem Mann die Hand.

Der Übersetzer sprach von einer "wunderbaren Geste" Klopps. Er bleibe bei seiner Kritik, dass er mit der Übersetzung nicht einverstanden gewesen sei, meinte Klopp zwar. Die Art und Weise, in der er seinem Unmut öffentlich Luft verschafft habe, sei aber nicht in Ordnung gewesen: "Dafür möchte ich mich entschuldigen."

Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel war Klopp mit der Übersetzung einer Aussage seines Kapitäns Jordan Henderson vom Englischen ins Deutsche nicht einverstanden gewesen. "Das ist natürlich scheiße für einen Dolmetscher, wenn ein deutschsprachiger Trainer nebendran sitzt", sagte er und fügte genervt an: "Also schon zuhören. Sonst kann ich es auch übersetzen. Das ist ja nicht so schwer."

21:22 Uhr

Kreuzband: DFB-Star Däbritz droht lange Pause

*Datenschutz

Fußball-Nationalspielerin Sara Däbritz hat sich eine Kreuzbandverletzung zugezogen und wird wohl für längere Zeit ausfallen. Die 24 Jahre alte Mittelfeldspielerin, die im Sommer von Bayern München zu Paris Saint-Germain gewechselt war, erlitt die Verletzung am vergangenen Samstag im Meisterschaftsspiel gegen Montpellier und muss sich möglicherweise einer Operation unterziehen.

"Sie wird in dieser Woche einen Spezialisten konsultieren", teilte der Verein mit. Däbritz absolvierte bislang 70 Länderspiele für die DFB-Auswahl, mit der sie 2013 Europameister und 2016 Olympiasieger wurde.

20:43 Uhr

Frankreich verlängert mit Weltmeister-Trainer

7289021d945e8ff44fc0608be5ee9485.jpg

Weltmeister als Spieler und als Trainer: Das gelang vor Deschamps nur Franz Beckenbauer (1974 und 1990) und dem Brasilianer Mario Zagallo (1958, 1962 und 1970).

(Foto: AP)

Frankreich will mit Trainer Didier Deschamps seinen Titel bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar erfolgreich verteidigen. Wie der nationale Verband FFF mitteilte, wurde der Vertrag mit dem 51 Jahre alten Coach vorzeitig um zwei Jahre bis Dezember 2022 verlängert.

Deschamps, der 1998 im eigenen Land die Equipe Tricolore als Kapitän zum WM-Titel geführt hat, löste 2012 Laurent Blanc als Nationaltrainer ab. Bei der WM 2018 in Russland führte er Frankreich durch ein 4:2 im Endspiel gegen Kroatien zum zweiten Titel.

19:06 Uhr

Genk-Torwart stellt Champions-League-Rekord auf

imago45646887h.jpg

Jünger war kein Torwart, der in Königsklasse debütierte.

(Foto: imago images/Panoramic International)

Torhüter Maarten Vandevoordt vom belgischen Meister KRC Genk hat Champions-League-Geschichte geschrieben. Mit seinem Einsatz beim italienischen Spitzenklub SSC Neapel avancierte der Belgier im Alter von 17 Jahren und 287 Tagen zum jüngsten Keeper, der in der Königsklasse eingesetzt wurde. Bislang hatte diesen "Rekord" Mile Svilar inne. Er hatte im Oktober 2017 mit 18 Jahren und 52 Tagen für Benfica Lissabon gegen Manchester United debütiert. Der deutsche Trainer Hannes Wolf hatte Vandevoordt bereits in den vergangenen zwei Pflichtspielen eingesetzt, weil Stammtorhüter Danny Vukovic verletzt ausfällt.

Die jüngsten Torhüter in der Geschichte der Champions League:

1. Maarten Vandevoordt (KRC Genk), 10. Dezember 2019, 17 Jahre 287 Tage
2. Mile Svilar (Benfica Lissabon), 18. Oktober 2017, 18 Jahre, 52 Tage
3. Iker Casillas (Real Madrid), 15. September 1999, 18 Jahre, 118 Tage
4. Nikolaj Michajlow (Lewski Sofia), 31. Oktober 2006, 18 Jahre, 125 Tage
5. Igor Akinfejew (ZSKA Moskau), 14. September 2004, 18 Jahre, 159 Tage

18:22 Uhr

Bayer-Talent Havertz spricht über Wechselpläne

Der von zahlreichen europäischen Spitzenvereinen umworbene Kai Havertz beschäftigt sich nach eigener Aussage derzeit nicht mit einem Vereinswechsel im Sommer. "Ehrlich gesagt interessiert mich das im Moment zu null Prozent. Weil einfach zu viele wichtige Spiele anstehen", versicherte der 20-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem entscheidenden Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin (Mittwoch, 21 Uhr/DAZN und im ntv.de Liveticker): "Ich habe oft gesagt: Ich werde mich darum kümmern, wenn es die Möglichkeit dazu gibt."

Havertz ist angeblich von Vereinen wie dem FC Bayern München, dem FC Barcelona, Real Madrid oder dem FC Liverpool umworben. Ein Wechsel im Sommer erscheint wahrscheinlich, Bayer Leverkusen erhofft sich nach Medienberichten eine Einnahme von bis zu 130 Millionen Euro.

Die Werkself Leverkusen muss am Mittwoch gegen Juve gewinnen und darauf hoffen, dass die bereits ausgeschiedenen Russen von Lok Moskau bei Atlético Madrid punkten, um noch das Achtelfinale zu erreichen. Das Überwintern in der Europa League hat Bayer schon sicher.

17:37 Uhr

Formel 1: Teams lehnen neue Reifen für 2020 ab

*Datenschutz

Die Formel 1 verzichtet 2020 auf neue Reifen und setzt stattdessen auf die aus der abgelaufenen Saison bekannten Pirelli-Pneus. Das gab der Motorsport-Weltverband Fia bekannt. Die vom italienischen Hersteller entwickelten Reifen für 2020 kommen damit nicht zum Einsatz. Die Entscheidung der Rennställe wurde laut Fia einstimmig getroffen.

Die Erkenntnisse aus den Analysen sollen in die weitere Entwicklung der Reifen einfließen. Neue Reifen an den Boliden werden damit erst in der Saison 2021 zu sehen sein, wenn die Formel 1 von derzeit 13 auf 18-Zoll-Räder umstellt.

16:43 Uhr

Schon alles fix? Ibrahimovic will zurück nach Mailand

Der schwedische Fußballprofi Zlatan Ibrahimovic will nach seinem Abschied von den USA laut italienischen Medienberichten zurück zu seinem früheren Club AC Mailand. "Ibra hat Milan gewählt", titelte die Zeitung "Gazzetta dello Sport". Es müssten nur noch die Konditionen geklärt werden. Der 38-Jährige sei mit dem ersten Angebot aus Mailand nicht zufrieden, wonach er zunächst einen Halbjahresvertrag mit der Möglichkeit einer Verlängerung erhalten solle. Für das halbe Jahr bekäme er zwei Millionen Euro, für die Folgesaison - im Falle einer Verlängerung - vier Millionen. "Selbst mit 38 Jahren hält sich der schwedische Stürmer für einen ganz speziellen Spieler. Und fordert ein Topgehalt. Denn Zlatan ist Zlatan, Punkt", schrieb die Zeitung. Ibrahimovic bezeichne Mailand als seine "zweite Heimat". Während seiner ersten Zeit beim AC Mailand (2010 bis 2012) habe er in 85 Einsätzen 56 Tore geschossen. Dort gewann er auch einen seiner vier italienischen Titel.

16:05 Uhr

Joshua verspottet Ruiz wegen spezieller "Trainingsmethoden"

444117ecb7f0b3b1ec3882c16bfd9521.jpg

Den Boxkampf gegen Ruiz (links) dominierte Joshua nach Belieben.

(Foto: dpa)

Nach seinem überzeugenden Sieg gegen Andy Ruiz Jr. hat der alte und neue Schwergewichts-Weltmeister Anthony Joshua gut Lachen. "Ich hätte einfach härter trainieren müssen", gab der entthronte Champion nach dem Kampf zu. Diesbezüglich konnte sich der Brite nun eine Spitze gegen Ruiz nicht verkneifen. "Ich hätte gerne so trainiert wie Andy", verspottete Joshua den Mexikaner. "Ich hätte es geliebt, aber das ist nicht der Weg eines Champions. Andy kann viel erzählen, aber er wusste, dass er einen Kampf hat, er wusste, wie er sich am besten vorbereiten muss", sagte der alte und neue Weltmeister in der TV-Sendung "Good Morning Britain". Mit Blick auf die Zukunft machte Joshua seinem Kontrahenten allerdings Hoffnung. "Ich bin mir sicher, dass er seine Lektion gelernt hat und die nötigen Dinge verändern kann. Er weiß, welche Fehler er gemacht hat. Jetzt muss er sie einfach korrigieren und wieder zurückkommen."

Warum Ruiz nicht auf den Rat seines Trainers und Vaters gehört und zu wenig trainiert hat, lesen Sie auf unserem Schwesterportal sport.de

15:01 Uhr

Auf dem Weg zu Klopp? Hertha-Star löscht Insta-Bilder mit Klub-Bezug

*Datenschutz

Liverpool-Coach Jürgen Klopp hat Javairo Dilrosun von Hertha BSC diese Saison schon öfter beobachten lassen. Nun wird in Hertha-Foren spekuliert, dass der Tabellenführer der Premier League im Winter beim Haupstadtklub zugreifen könnte. Der Grund: Der Youngster löschte bei Instagram alle Fotos mit Hertha-Bezug. Das könnte eine Reaktion darauf sein, dass der Niederländer unter Neu-Trainer Jürgen Klinsmann bisher kaum zum Zug kommt. Auch die Kommentar-Funktion bei den verbleibenden acht Bildern stellte er aus. Der letzte Post des Niederländers zeigt ihn mit einem Rollkoffer und ist untertitelt mit der Bildunterschrift: "Ich kann nur nach vorne schauen".

14:19 Uhr

"VARio Gomez" erlöst sich - und schweigt

Ob er das Wortspiel mit seinem Namen genauso witzig fand wie sein Verein, ist von Mario Gomez nicht überliefert. "Gestatten, VARio Gomez", twitterte der VfB Stuttgart zu zwei Fotos des jubelnden Angreifers nach dem 3:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg. Dass der 34-Jährige sich überhaupt wieder freuen konnte, war nach einer seit Ende Juli andauernden Flaute allein schon eine Nachricht. Sein Tor sowie eine Vorlage dürften für Gomez aber umso erlösender gewesen sein, weil ihm zuvor innerhalb von gut einer Woche gleich vier Treffer mithilfe des sogenannten Video Assistant Referee (VAR), also des Videoassistenten, aberkannt worden waren. Auch Stuttgarts Vorstandschef Thomas Hitzlsperger war sich daher selbst nach Abpfiff noch nicht ganz sicher, ob der Erfolg gegen die Franken denn nun tatsächlich Gültigkeit besitzt. "Haben wir das Spiel wirklich 3:1 gewonnen oder kommt gleich noch der nächste #VAR?", twitterte der 37-Jährige. Eine Woche zuvor im Anschluss an das 1:2 beim SV Sandhausen hatte Gomez den Videobeweis nach den drei wegen Abseits nicht gegebenen Toren noch heftig kritisiert. Diesmal sagte er nichts.

12:46 Uhr

Video: Klopp: Mané "war eine Fehleinschätzung von mir"

Derzeit mischt Sadio Mané beim FC Liverpool die Premier League auf. Schon beim BVB gibt es für Coach Jürgen Klopp die Möglichkeit, den Senegalesen zu verpflichten. Nun erklärt der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund, woran das scheiterte.

11:38 Uhr

Hoeneß rüffelt Bayern-Spieler: "Mia gehören an die Eins"

Auf der Weihnachtsfeier des FC Bayern hat Uli Hoeneß am Sonntagabend bei seinem letzten offiziellen Auftritt als Vorsitzender des Aufsichtsrats laut "Bild"-Zeitung noch einmal zum Rundumschlag ausgeholt. "Mia san mia! Und mia gehören an die Eins. Wir müssen da oben sein!", sagte Hoeneß bei seiner Rede. Der scheidende FCB-Präsident rief die Mannschaft auf, sich zusammenzureißen und Verantwortung zu übernehmen. Die Spieler dürften in diesem Jahr keinen weitere Pleite mehr liefern und sie wüssten das auch.

11:12 Uhr

Kauczinski soll Dynamo Dresden vor Abstieg in 3. Liga retten

Markus Kauczinski soll Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden vor dem Absturz in die 3. Liga bewahren. Der Tabellenletzte gab die Verpflichtung des 49-Jährigen als neuen Cheftrainer bekannt. Kauczinski erhält bei den Sachsen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 und tritt die Nachfolge des Anfang Dezember entlassenen Cristian Fiel an. Zuletzt hatte Heiko Scholz die Mannschaft interimsmäßig betreut, künftig wird er als Co-Trainer tätig sein.
Kauczinski freut sich auf die neue Herausforderung. "Ich bin mir bewusst, dass wir alle in den kommenden Wochen und Monaten eng zusammenrücken und hart arbeiten müssen, um unser Ziel mit dem Klassenerhalt in dieser Saison zu erreichen. Ich bin davon überzeugt, dass in Dresden mit diesem besonderen Umfeld und den Fans eine Menge möglich ist", sagte er. Für Kauczinski ist Dresden nach dem Karlsruher SC, dem FC Ingolstadt und dem FC St. Pauli die vierte Station im deutschen Profifußball.

10:13 Uhr

Champions League ab 2021 bei Amazon

Das US-Unternehmen Amazon überträgt ab der Saison 2021/22 Spiele der Fußball-Champions-League. Der Streamingdienst Amazon Prime Video hat den Zuschlag für das Rechtepaket A1 erhalten, welches die Ausstrahlung der Top-Partien am Dienstagabend beinhaltet. Einen entsprechenden Bericht des Medienmagazins "DWDL.de" bestätigte das Unternehmen. "Wir freuen uns auf die Uefa Champions League, einen der prestigeträchtigsten Klub-Wettbewerb der Welt", sagte Alex Green, der Geschäftsführer von Prime Video Sport Europa. Aktuell und seit der Spielzeit 2018/19 ist die Champions League in Deutschland ausschließlich bei Sky und beim Streamingdienst DAZN zu sehen, für beide Anbieter müssen die Nutzer bezahlen. Die Frist der Ausschreibung durch die Europäische Fußball-Union für die kommende Rechteperiode (2021/22 bis 2023/24) war Anfang Dezember abgelaufen.

08:29 Uhr

Putin äußert sich zu Russland-Sperre: "Politisch motiviert"

07a052a68e4dbf8e15956fb8076861cd.jpg

Wladimir Putin ist mit dem Beschluss der Wada nicht einverstanden. Das allerdings ist keine Überraschung.

(Foto: REUTERS)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die verhängte Vierjahressperre durch die Welt-Anti-Doping-Agentur gegen sein Land wegen manipulierter Doping-Daten als "politisch motiviert" bezeichnet. Die Sperre "widerspreche" der Olympischen Charta. "Dem russischen Olympischen Komitee ist nichts vorzuwerfen. Und wenn diesem Komitee kein Vorwurf gemacht wird, sollte das Land an Wettbewerben unter seiner eigenen Flagge teilnehmen", erklärte Putin am Rande des Ukraine-Gipfels in Paris. Russland darf nach dem verkündeten Wada-Beschluss als Nation unter anderem nicht an den beiden kommenden Olympischen Spielen in Tokio 2020 und Peking 2022 sowie der Fußball-WM in Katar 2022 teilnehmen.

Einen sehr lesenwerten Kommentar des Kollegen David Bedürftig finden Sie hier!

08:03 Uhr

"Nutzloser Schwall fußballerischer Flatulenz" - Özil wird heftig beleidigt

Wie Sie vorhin bei uns lesen konnten, hat der FC Arsenal seine miserable Sieglos-Serie beendet. Mit 3:1 gewannen die Gunners das Ligaspiel bei West Ham United. In der Startelf stand Mesut Özil. Der spielte durch, das allerdings eher unauffällig. Dafür muss sich der 31-Jährige eine völlig überzogene Beleidigung anhören. Der Fernseh-Reporter Piers Morgan twitterte: "Özil ist ein fauler, nutzloser Schwall von massiv teurer fußballerischer Flatulenz." Morgan hat bei Twitter fast sieben Millionen Follower. Für seine Schmähungen gab's jede Menge Herzchen, aber auch viel Kritik. Der ehemalige Boulevard-Journalist Morgan ist für seine extreme Polemik bekannt.

06:58 Uhr

Klopp bepöbelt Übersetzer: "Ist natürlich Scheiße ..."

Der nette Herr Klopp kann auch anders. Bei der Pressekonferenz vor dem letzten Champions-League-Gruppenspiel seines FC Liverpool bei RB Salzburg wies der Coach den Übersetzer zurecht. Als der eine Aussage von Mittelfeldspieler Jordan Henderson ins Deutsche übersetze, fiel ihm Klopp ins Wort. "Ist natürlich Scheiße für den Dolmetscher, wenn der Deutsch sprechende Trainer daneben sitzt. Also schon zuhören. Sonst kann ich das auch übersetzen. Das ist ja nicht so schwer", sagte Klopp. "Ich bin schon im Wettkampfmodus. Das kann ich Ihnen sagen", sagte Klopp an den Dolmetscher gerichtet. Danach lief alles glatt, nur der 52-Jährige wirkte bei den präzisen, aber dadurch langen Übersetzungen seiner Aussagen ein bisschen genervt.

Was Klopp über Salzburgs umworbenen Super-Stürmer Erling Haaland sagt, das lesen Sie auf unserem Schwesterportal sport.de

06:30 Uhr

FC Arsenal beendet Sieglos-Serie mit Neun-Minuten-Lauf

b26fd74530ffdeac48e112e793655237.jpg

Mesut Özil und seine Gunners haben endlich mal wieder gewonnen.

(Foto: imago images/Focus Images)

Der FC Arsenal hat in der Premier League einen ersten Schritt aus der Krise gemacht. Mit Mesut Özil und Bernd Leno in der Startelf gewannen die Gunners das Londoner Derby bei West Ham United mit 3:1 (0:1) und beendeten ihre Serie von neun Pflichtspielen ohne Erfolg. Es war auch der erste Sieg für das Interimstrainer-Gespann Fredrik Ljungberg und Per Mertesacker. Angelo Ogbonna (38.) brachte die Hammers in Führung, kurz zuvor hatte Özil per Kopf die beste Arsenal-Chance im ersten Durchgang vergeben. Nach dem Seitenwechsel glich der Brasilianer Martinelli nach Vorarbeit von Sead Kolasinac (60.) aus. Nicolas Pepe (66.) schoss die Gäste in Führung, ehe Pierre-Emerick Aubameyang (69.) mit seinem elften Saisontreffer nachlegte. Die Gunners haben nach 16 Spieltagen damit 22 Punkte auf dem Konto und haben wieder die Europa-League-Ränge im Blick.

06:01 Uhr

Matthäus über den FC Bayern: "Gegner haben die Angst verloren"

imago45302420h.jpg

"Die Gegner haben die Angst und die Ehrfurcht vor Bayern München verloren", glaubt Lothar Matthäus.

(Foto: imago images/Michael Weber)

Lothar Matthäus hat einen Grund für die schwindende Dominanz des FC Bayern ausgemacht. "Die Gegner haben die Angst und die Ehrfurcht vor Bayern München verloren. Selbst wenn Mannschaften in Rückstand geraten, glauben sie noch an einen Sieg und einige schaffen das auch", schrieb er in seiner Sky-Kolumne: "So etwas gab es in der Vergangenheit äußerst selten." Der FCB bestrafe sich momentan zu oft selbst, so Matthäus. "Javi Martinez hätte in Gladbach in der entscheidenden Aktion überhaupt nicht grätschen müssen. Dann hätte es weder den Platzverweis noch den Elfmeter gegeben. Und wenn er grätscht, dann muss er Ball treffen. Ähnlich war es bei der frühen roten Karte für Boateng in Frankfurt." Abschreiben dürfe man den Rekordmeister jedoch niemals, dass "dürfte jeder wissen."

Unseren Bericht zu den Problemen des FC Bayern finden Sie übrigens hier!