Dienstag, 13. April 2021Der Sport-Tag

Heute mit David Bedürftig und Torben Siemer
23:59 Uhr

Stögers Herzensklub droht Lizenzentzug

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"Rote Zone" gilt bei der Austria offenbar auch wirtschaftlich.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Der österreichische Traditionsklub Austria Wien um Trainer Peter Stöger hat in erster Instanz keine Lizenz für die kommende Spielzeit erhalten. Wie der Senat 5 der österreichischen Fußball-Bundesliga mitteilte, wurde dem 24-maligen Meister als einzigem Verein in der höchsten Spielklasse die Teilnahmeberechtigung aus finanziellen Gründen verweigert.

"Die betroffenen Klubs haben in der zweiten Instanz die Möglichkeit, die erforderlichen Nachweise zu erbringen", erklärte Ligaboss Christian Ebenbauer. Die Frist hierfür endet am 21. April. Trainer und Sportchef Stöger, der zuletzt als Cheftrainer beim 1. FC Köln und Borussia Dortmund tätig war, hatte vor wenigen Tagen seinen Abschied im Sommer von seinem finanziell schwer angeschlagenen Herzensverein angekündigt.

23:16 Uhr

Drittligist schmeißt Trainer zum zweiten Mal raus

Der abstiegsbedrohte Fußball-Drittligist KFC Uerdingen hat sich von Trainer Stefan Krämer getrennt. Die Entscheidung sei nach gemeinsamen Gesprächen zwischen Gesellschafter Roman Geworkyan und Krämer getroffen worden. Co-Trainer Stefan Reisinger wird das Team nach KFC-Angaben "in den kommenden Partien" betreuen.

Krämer trainierte die Uerdinger in insgesamt 81 Spielen und führte den früheren Bundesligisten 2018 zurück in die 3. Liga, im Januar 2019 war er entlassen und im März 2020 erneut verpflichtet worden. Am vergangenen Freitag hatte Krefeld durch das 1:2 beim direkten Konkurrenten Hallescher FC einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen müssen. Der KFC steht als Tabellen-17. derzeit auf einem direkten Abstiegsplatz.

22:14 Uhr

"Körperlich und mental nicht gut genug": Drittligist setzt einstiges Wunderkind vor die Tür

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Für die USA absolvierte Adu 17 Länderspiele, spielte in seiner Karriere außerdem in Portugal, Frankreich, Griechenland, der Türkei, Brasilien, Serbien, Finnland und Schweden.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Mit 14 galt Freddy Adu als "neuer Pelé", mit jetzt 31 Jahren soll das einstige Wunderkind des amerikanischen Fußballs nicht einmal mehr gut genug sein für einen Drittligisten. Der schwedische Verein Österlen FF hat sich von dem einstigen Nationalspieler getrennt. Adu sei "weder körperlich noch mental gut genug" für die Anforderungen in der dritten Liga, sagte Klub-Vize Filip Lidgren der Zeitung Ystads Allehanda: "Nach allem, was wir bisher gesehen haben, können wir nur schwer davon ausgehen, dass er konkurrenzfähig ist."

Adu sei natürlich "traurig, aber wir hatten keine Wahl", ergänzte der Funktionär. Österlen war Adus 15. Klub im neunten Land. Der Offensivspieler hatte beim Aufsteiger im vergangenen Oktober einen Einjahresvertrag unterschrieben und seit Anfang des Jahres dort trainiert. "Wir waren überrascht, wie unvorbereitet er war, als er hierher kam", sagte Lindgren.

21:48 Uhr

FC Bayern wird schwindelig gespielt, aber führt!

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Unverdient? Egal.

REUTERS

Was für eine irre Parallele zum Hinspiel: Die klar bessere Mannschaft liegt hinten. Und dieses Mal ist es Gastgeber Paris St. Germain. Das Team um Superstar Neymar spielt den FC Bayern im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League phasenweise schwindelig. Allein der Brasilianer trifft dreimal (!) binnen sechs Minuten Aluminum. Auch Kylian Mbappé, der andere Superstar, lässt zwei Riesendinger liegen. Das Tor indes machen die Münchner.

Eric-Maxim Choupo-Moting, der erneut den verletzten Robert Lewandowski vertrat, stochert den Ball per Kopf kurz vor der Pause (40.) irgendwie über die Linie, nachdem der Rekordmeister in den Minuten zuvor völlig neben sich gestanden hatte. Mindestens ein weiteres Tor aber benötigt das Team von Trainer Hansi Flick noch, um den 2:3-Rückstand aus dem Hinspiel noch zu drehen. Kurz nach der Führung lässt David Alaba das mögliche 2:0 liegen, sein Distanzschuss wird von Keylor Navas ganz stark pariert.

Ob das gelingt? Sie erfahren es in unserem Liveticker, hier entlang!

21:38 Uhr

Widerstand gegen WM in Katar wächst in Dänemark

Der Widerstand gegen die WM 2022 in Katar wächst. Auch im dänischen Fußball formiert sich eine breitere Front gegen das Turnier im Wüstenstaat. Erstligist Bröndby IF forderte den bislang zögerlichen dänischen Verband DBU auf, den Dialog mit Fans, Partnern und anderen Nationalverbänden "schnellstmöglich" mit dem Ziel voranzutreiben, um gemeinsam Veränderungen in Katar zu bewirken.

Außerdem solle sich die DBU dafür einsetzen, dass Großveranstaltungen künftig nicht mehr an Länder vergeben werden, in denen die Menschenrechte nicht gewährleistet sind. Dem vorangegangenen Boykott-Aufruf der organisierten Bröndby-Fans wollte sich der Klub aber nicht anschließen.

Einer Umfrage des Dachverbandes Danske Fodboldfans (DFF) unter 1047 Anhängern zufolge würden es 84 Prozent der dänischen Fans begrüßen, wenn der Weltverband FIFA Katar die WM entzöge. 64 Prozent sprachen sich für einen Boykott des Turniers durch die dänische Nationalmannschaft aus, wie er aktuell in Norwegen diskutiert wird.

21:01 Uhr

Außergewöhnliche Ehre für "Dixie" Dörner

Fußball-Drittligist Dynamo Dresden hat seiner Vereins-Legende Hans-Jürgen "Dixie" Dörner zum 70. Geburtstag eine eigene Briefmarke gewidmet. Die Sonderbriefmarke im passenden Wert von 70 Cent, die in Kooperation mit dem Post- und Kurierdienstleister PostModern entstanden ist, zeigt eine Spielszene des Dynamo-Rekordspielers und Ehrenspielführers. Die Briefmarke ist unter anderem im Dynamo-Fanshop am Rudolf-Harbig-Stadion erhältlich. Die Erstauflage beträgt 300.000 Stück.

20:27 Uhr

Bergamo-Coach droht Sperre wegen Beschimpfung

Atalanta Bergamo und Nationalspieler Robin Gosens müssen im italienischen Pokalfinale möglicherweise ohne Trainer Gian Piero Gasperini auskommen. Das Sportgericht des italienischen Fußball-Verbandes forderte eine 20-tägige Sperre für den Coach. Gasperini hatte im Februar einen Inspektor bei einer Anti-Doping-Kontrolle im Trainingslager beschimpft.

Gasperini muss sich am 10. Mai vor dem italienischen Anti-Doping-Gericht verantworten. Sollte die Forderung angenommen werden, würde Gasperini die drei letzten Meisterschaftsspiele sowie das Pokalendspiel gegen Juventus Turin am 19. Mai verpassen.

20:00 Uhr

Bayern-Coach Flick überrascht mit Not-Kniff gegen PSG

Für Leon Goretzka hat es doch nicht gereicht. Der zuletzt angeschlagene Nationalspieler fehlt im Kader des FC Bayern für das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Paris St. Germain. An die Seite von Joshua Kimmich rückt Abwehrchef David Alaba, ein Not-Kniff von Trainer Hansi Flick. Der Österreicher kennt die Position allerdings aus der Nationalmannschaft. Mit Sorgen dürften die Fans auf die Ersatzbank der Münchner gucken. Gerade offensiv hat der Rekordmeister kaum Optionen. Lediglich Jamal Musiala steht zur Verfügung. Ansonsten rückt der 22-jährige Maximilian Zaiser aus der Drittliga-Reserve in den Kader. Und so sieht die Startelf des FC Bayern aus, der einen 2:3-Rückstand aus dem Hinspiel wettmachen muss. Bedeutet also: Die Münchner brauchen mindestens zwei Tore (oder mehr).

19:22 Uhr

Klopp adelt Kroos: "Einer der besten Fußballer in Deutschland"

Trainer Jürgen Klopp vom FC Liverpool hat Fußball-Nationalspieler Toni Kroos von Real Madrid mit einem früheren Star der Königlichen verglichen. "Er erinnert mich an Bernd Schuster", sagte der deutsche Coach und bezog sich damit vor allem auf die extreme Passsicherheit des 31-Jährigen. "Er ist aber dazu noch viel dynamischer." Schuster spielte von 1988 bis 1990 bei Real Madrid und war zuvor acht Jahre beim FC Barcelona aktiv.

Klopp trifft am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) im Viertelfinal-Rückspiel mit dem FC Liverpool auf Real Madrid. Das Hinspiel gewannen die Spanier mit 3:1. Kroos bereitete mit einem langen Pass die Führung vor. "Ein genialer Pass", schwärmte Klopp und adelte ihn: "Er ist einer der besten Fußballer in Deutschland seit langer, langer Zeit. Dazu ist er noch nicht sehr alt. Da kann noch viel kommen."

18:26 Uhr

19 Tage nach Horrorsturz: Gute Nachricht für Skispringer Tande

Skispringer Daniel Andre Tande ist 19 Tage nach seinem Horrorsturz aus dem Krankenhaus entlassen worden. "Er ist in einem guten Allgemeinzustand, es geht ihm gut", teilte der norwegische Skiverband mit. Nun brauche der 27-Jährige Ruhe und Erholung als "Teil der Behandlung". Tande werde daher in den kommenden Wochen nicht für Interviews zur Verfügung stehen.

Tande war am 25. März im Probedurchgang vor dem Skiflug-Weltcup im slowenischen Planica schwer gestürzt. Er musste per Intubation mechanisch beatmet werden, erlitt einen Schlüsselbeinbruch sowie eine leichte Verletzung der Lunge und wurde in ein künstliches Koma versetzt.

18:04 Uhr

HSV und TeBe Berlin gründen Teams für Menschen mit Amputationen

Die ehemaligen Bundesligisten Hamburger SV und Tennis Borussia Berlin haben eigene Fußball-Mannschaften für Menschen mit einer Amputation gegründet. In dem für 2021 geplanten ersten bundesweiten Ligabetrieb werden die Teams mit den Sportfreunden Braunschweig kooperieren und als "Spielgemeinschaft Nord" antreten, bis den beiden Vereinen genügend Spielerinnen und Spieler zur Verfügung stehen. Gespielt wird Amputierten-Fußball mit Krücken statt Beinprothesen, die Regeln entsprechen denen des normalen Fußballs. Voraussetzung für Torhüterinnen und Torhüter ist ein körperliches Handicap an Arm oder Hand.

17:27 Uhr

Eintracht plant angeblich spektakuläre Neubesetzung der sportlichen Führung

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt will den scheidenden Trainer Adi Hütter sowie Sportvorstand Fredi Bobic womöglich durch Ralf Rangnick ersetzen. Das berichtet Sky. Demnach soll Rangnick, der zuletzt auch beim stark abstiegsbedrohten FC Schalke und als Bundestrainer im Gespräch war, die Posten als Trainer und Sportvorstand in Personalunion übernehmen. Diese Doppelfunktion hatte Rangnick in der Vergangenheit unter anderem zeitweise schon bei RB Leipzig inne.

Hütter hatte heute bekannt gegeben, die Eintracht im Sommer zu verlassen, um den Trainerposten bei Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach zu übernehmen. Fredi Bobic hatte schon vor einigen Wochen seinen Abschied nach der Saison bekannt gegeben. Einen neuen Verein hat Bobic bislang noch nicht, gehandelt wird Hauptstadtklub Hertha BSC.

16:59 Uhr

Crailsheim verliert seinen Ausnahme-Übungsleiter

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Iisalo dürfte Angebote von europäischen Top-Klubs erhalten.

(Foto: imago images/Oliver Vogler)

Erfolgstrainer Tuomas Iisalo verlässt die Hakro Merlins Crailsheim aus der Basketball-Bundesliga (BBL) zum Ende der laufenden Saison nach fünf Jahren. Nachfolger des Finnen wird Sebastian Gleim vom Ligakonkurrenten Fraport Skyliners aus Frankfurt. Das gaben die Merlins bekannt. "Wahnsinn, wie wir die Entwicklung der Merlins in den letzten fünf Jahren gemeinsam mit Tuomas weiter vorangetrieben haben", so Geschäftsführer Martin Romig. Iisalo tritt mit dem aktuellen Tabellenfünften in dieser Spielzeit erstmals in der Vereinsgeschichte in den Playoffs an.

Der frühere finnische Nationalspieler hatte den Posten im März 2016 übernommen und war mit dem Klub aus der BBL abgestiegen. Nach zwei Jahren in der ProA kehrten die Merlins zurück, in der vergangenen Saison stand das Team vor dem Abbruch der Hauptrunde auf dem dritten Platz und wurde beim Finalturnier in München Zehnter.

16:32 Uhr

Formel 1 ändert Zeitplan wegen Tod von Prinz Philip

Die Trauerfeier für Prinz Philip hat Auswirkungen auf die Formel 1. Beim Großen Preis der Emilia-Romagna in Imola wird "aus Respekt" vor der royalen Beisetzung das Qualifying am Samstag um eine Stunde auf 14 Uhr vorverlegt. Damit soll eine terminliche Überschneidung vermieden werden. Zudem wird es vor Beginn des Qualifyings eine Schweigeminute geben.

Aufgrund geltender Regularien ändern sich auch die Zeiten der insgesamt drei Trainingssessions am Freitag und Samstag geringfügig. Der zweite Saisonlauf startet am Sonntag (15 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) wie geplant.

16:01 Uhr

Vertrag unterschrieben: Darts-Legende Taylor feiert Comeback

Darts-Ikone Phil Taylor kehrt vier Jahre nach seinem letzten Profimatch zurück auf die große Bühne. Der 60 Jahre alte Rekordweltmeister wird im Februar 2022 wie bereits zuletzt angekündigt bei der Premiere der Senioren-WM antreten. "Es ist offiziell. Der Vertrag ist unterschrieben. 'The Power' ist zurück", schrieb der 16-malige Weltmeister bei Twitter. Offizielle Angaben zu den neu aufgelegten Ü50-Titelkämpfen gibt es noch nicht. Nach Mirror-Information soll Taylor ein 14-köpfiges Feld früherer Champions anführen, als Spielort ist London im Gespräch. Taylor hatte seine Profikarriere am 1. Januar 2018 mit einer Niederlage im WM-Finale gegen seinen englischen Landsmann Rob Cross beendet.

15:34 Uhr

PSG muss gegen Bayern auf einen der wichtigsten Spieler verzichten

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Marquinhos (links) ist neben Neymar und Mbappé der wichtigste Akteur bei PSG.

(Foto: imago images/Norbert Schmidt)

Paris St. Germain muss im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Titelverteidiger Bayern München (21.00 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) auf Kapitän Marquinhos verzichten. Wie der französische Fußball-Meister am Spieltag mitteilte, fällt der Abwehrchef wegen seiner im Hinspiel (3:2) erlittenen Adduktorenverletzung aus.

Neben Marquinhos fehlen auch Mauro Icardi, Layvin Kurzawa und der frühere Münchner Juan Bernat verletzt. Die zuletzt angeschlagenen Keylor Navas und Abdou Diallo stehen dagegen ebenso zur Verfügung wie die italienischen Nationalspieler Marco Verratti und Alessandro Florenzi nach ihrer Corona-Quarantäne.

14:56 Uhr

Geldstrafe und Sperre: Ibrahimovic beleidigt Schiedsrichter

AC Mailands Starstürmer Zlatan Ibrahimovic ist wegen einer respektlosen Äußerung gegen einen Schiedsrichter für ein Spiel gesperrt worden und muss 5000 Euro Strafe bezahlen. Das teilte die italienische Liga Serie A mit. Der Schwede habe den Unparteiischen in der Auswärtspartie gegen Parma Calcio am vergangenen Samstag respektlos und mit einer provokanten Haltung in der 60. Minute kritisiert, hieß es weiter. Bei dem 3:1-Sieg der "Rossoneri" hatte der 39-Jährige dafür die Rote Karte gesehen und war vom Platz geflogen. Was "Ibra" genau gesagt hatte, wurde nicht mitgeteilt.

14:21 Uhr

So lief das erste Köln-Training unter Friedhelm Funkel

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Schwere Aufgabe vor Augen: Friedhelm Funkel beim FC Köln.

(Foto: imago images/Revierfoto)

Nach 15 Monaten ist Friedhelm Funkel wieder zurück auf dem Trainingsplatz. Um 11.30 Uhr bat der 67-Jährige die Mannschaft des 1. FC Köln zur ersten Übungseinheit am Geißbockheim. "Kommt Männer, fangen wir an", sagte der Trainer-Routinier und Nachfolger des am Sonntagabend freigestellten Markus Gisdol. Zuvor hatte der neue FC-Chefcoach in der Kabine eine lange Ansprache ans Team gehalten. Intensive Gespräche mit der Mannschaft hatte Funkel bereits angekündigt. "Es ist wichtig so schnell wie möglich das Vertrauen der Spieler zu gewinnen", sagte er.

Mit dem bisherigen Co-Trainer Andre Pawlak betreute der Kölner Cheftrainer aber nur einen Teil der Mannschaft. Die Fußball-Profis, die am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 dabei waren, absolvierten eine regenerative Einheit. Bis zum ersten Bundesligaspiel im Derby bei Bayer Leverkusen (Samstag/18.00 Uhr) stehen voraussichtlich noch vier Einheiten an. In dem anspruchsvollen Programm mit Spielen gegen Leverkusen und RB Leipzig sieht Funkel auch Vorteile. "Ich hoffe, dass meine Mannschaft daran wachsen wird. Sie hat zuletzt gerade gegen Top-Teams gute Leistungen auf den Platz gebracht. Wir gehen optimistisch an die Aufgabe heran", sagte Funkel.

13:26 Uhr

Nach Tribünenshow gegen Barça: Ramos positiv auf Corona getestet

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Auch im Hinspiel gegen Liverpool war Ramos auf der Tribüne lautstark unterwegs.

(Foto: imago images/Pressinphoto)

Aufregung bei Real Madrid vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League beim FC Liverpool: Wie der spanische Rekordmeister bekannt gab, wurde Kapitän Sergio Ramos positiv auf das Coronavirus getestet. Der 35-Jährige fällt wegen einer Wadenverletzung ohnehin für das Duell in der Königsklasse aus. Am vergangenen Samstag saß er mit anderen Real-Profis beim 2:1 im Clásico gegen den FC Barcelona auf der Tribüne und fiel mit zahlreichen gut hörbaren Zwischenrufen auf.

Auch sein Abwehrkollege Raphael Varane fehlt gegen Liverpool nach einem positiven Test. Zuvor waren neben Trainer Zinedine Zidane bereits die Profis Eden Hazard, Casemiro, Luka Jovic, Mariano, Eder Militao und Nacho infiziert. Real reist mit einem 3:1-Polster aus dem Hinspiel an die Anfield Road. Einen solchen Vorsprung verspielten die Königlichen bereits viermal, zuletzt jedoch vor 28 Jahren. Das 1:4 bei Paris St. Germain im UEFA-Cup-Viertelfinale bedeutete 1993 das Aus.

12:16 Uhr

HSV-Stürmer verlässt den Klub mit sofortiger Wirkung

US-Stürmer Bobby Wood verlässt den Fußball-Zweitligisten Hamburger SV und kehrt in seine Heimat zurück. Der HSV bestätigte, dass der Vertrag des US-Amerikaners aufgelöst wird. Ursprünglich sollte der 28-Jährige erst ab 1. Juli für seinen neuen Klub Real Salt Lake in der Major League Soccer (MLS) auflaufen. Bei Real Salt Lake hatte der US-Nationalspieler Anfang April einen Vertrag bis 2023 unterschrieben. Wood war 2007 als Jugendlicher zum TSV 1860 München nach Deutschland gekommen. 2016 wechselte er von Union Berlin für vier Millionen Euro zum damaligen Bundesligisten HSV und blieb auch nach dem Abstieg der Hamburger 2018 einer der Großverdiener im Kader. Die in ihn gesetzten Hoffnungen konnte er nie erfüllen.

11:28 Uhr

EM mit Fans: In Italien soll sich der Premierminister einmischen

Der italienische Fußball-Verbandspräsident Gabriele Gravina hat Premierminister Mario Draghi aufgefordert, sich für die Zulassung von Zuschauern bei den EM-Spielen in Rom einzusetzen. Es sei wichtig, dass der Verband der UEFA bis zum vereinbarten Termin am 19. April die Garantie geben könne, dass mindestens 25 Prozent der Plätze im Olympiastadion besetzt sein werden, hieß es in einem Schreiben von Gravina an Draghi. In der italienischen Hauptstadt sollen bei der EM (11. Juni bis 11. Juli) drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale ausgetragen werden.

Die UEFA hatte acht Städten, die eine teilweise Zulassung von Zuschauern garantierten, grünes Licht gegeben. München, Dublin, Rom und Bilbao konnten dies aber noch nicht versichern und müssen bis zur Exko-Sitzung ihre Konzepte nachbessern. Sollten keine Fans garantiert werden können, droht der Verlust der Spiele.

10:32 Uhr

Man United will anderen Fußballklub aufkaufen

Der englische Premier-League-Klub Manchester United will laut Medienberichten den australischen Fußballverein Central Coast Mariners kaufen. Demnach sei Manchester in Gesprächen mit Mariners-Besitzer Mike Charlesworth. Der sucht seit einem Jahr einen Käufer für den finanziell angeschlagenen Verein. Charlesworth bezeichnete laut Medien das aber als Spekulation. Ein Verkauf hängt von der Unterstützung durch die Mehrheit der A-League-Klubs ab. Auch der australische Fußballverband muss einem solchen Deal zustimmen. Uniteds Stadtrivale Manchester City hatte 2014 eine Mehrheitsbeteiligung am damaligen A-League-Club Melbourne Heart übernommen. Der Name des Teams wurde in Melbourne City geändert.

09:45 Uhr

"Surrealer" Steph Curry überflügelt den 100-Punkte-Mann

Topstar Stephen Curry hat für eine Bestmarke in der Geschichte der Golden State Warriors in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gesorgt. Durch seine 53 Punkte beim 116:107-Sieg gegen die Denver Nuggets überholte Curry mit nun 17.818 Zählern den legendären Wilt Chamberlain (17.783) als besten Werfer in der Franchise-Geschichte der Warriors. "Das ist surreal, um ehrlich zu sein", sagte der dreimalige NBA-Champion. Chamberlain hält den Rekord für die höchste in einem NBA-Spiel erzielte Punktzahl mit 100 Punkten (März 1962).

09:01 Uhr

"Warum erst in zwei, drei oder fünf Jahren?": Tuchel will jetzt Titel mit Chelsea

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Thomas Tuchel hat große Ziele beim FC Chelsea.

(Foto: REUTERS)

Der deutsche Teammanager Thomas Tuchel will mit dem englischen Spitzenklub FC Chelsea schon bald Titel gewinnen. "Das ist es, was ich von mir selbst verlange. Warum sollten wir jetzt sagen, dass wir erst in zwei, drei oder fünf Jahren Titel gewinnen wollen? Jetzt ist die Zeit dafür", sagte Tuchel vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Fußball-Champions-League gegen den FC Porto.

Dank eines 2:0-Hinspielsieges hat Chelsea beste Chancen, am Dienstagabend in Sevilla das Halbfinale der Königsklasse zu erreichen. Im FA Cup kämpft das Tuchel-Team am Samstag gegen Manchester City um den Einzug ins Finale. "Wenn man viele Spiele in Folge gewinnt, kann man natürlich auch Titel holen. Chelsea ist ein Klub, der die Kultur, die Geschichte, die Qualität und die Struktur dafür hat", sagte Tuchel. In bislang 17 Spielen unter dem ehemaligen Bundesliga-Coach verloren die Blues erst einmal und erreichten in beiden Pokalwettbewerben die nächste Runde. In der Premier League hat Chelsea derzeit einen Punkt Rückstand auf Platz vier.

08:09 Uhr

Felix Magath wusste lange nicht, wie gut Horst Hrubesch war

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Mit Hrubesch (links) erlebte Magath in den 80er Jahren beim HSV erfolgreiche Zeiten.

Der frühere Profi und Trainer Felix Magath hat erst spät die besondere Rolle des einstigen Mittelstürmers Horst Hrubesch für die Erfolge in der gemeinsamen Zeit beim Hamburger SV erkannt. "Die Bedeutung von Horst ist mir als Mitspieler gar nicht richtig klar geworden. Die habe ich erst im ganzen Umfang erfassen können, als ich selbst Trainer war. Da habe ich gemerkt, wie wichtig solche Typen mit unglaublicher Zugkraft für die Mannschaft sind", sagte Magath der Deutschen Presse-Agentur über die Qualitäten des als Kopfball-Ungeheuer gefürchteten Hrubesch, der am Samstag seinen 70. Geburtstag begeht.

Den 67-jährigen Magath beeindruckte das Mitreißende, das Unerschrockene, die Begeisterung, die Hrubesch auf andere übertrug. In der damaligen Mannschaft mit zahlreichen Top-Spielern hat Magath die Rolle Hrubeschs neu definiert: "Horst war der wichtigste Spieler in unserem Team." Hrubesch spielte von 1978 bis 1983 beim HSV. Gemeinsam mit Magath gewann er dreimal die deutsche Meisterschaft und einmal den Europapokal der Landesmeister 1983.

07:29 Uhr

Schalke 04 tut Altintop "in der Seele weh"

Der wohl bevorstehende Abstieg des Fußball-Traditionsklubs FC Schalke 04 tut Ex-Spieler Hamit Altintop "in der Seele weh und ist einfach traurig". Es werde schwer für die Königsblauen, sagte der gebürtige Gelsenkirchener der "Bild"-Zeitung und verwies auf die Probleme des Hamburger SV in der 2. Bundesliga. "Es ist leider das große Thema der letzten 15 Jahre: Seit Rudi Assauer weg ist, wurden viel zu viele Fehler gemacht." Altintop, der als Botschafter für das Champions-League-Finale in Istanbul fungiert, wäre bereit, seinem Ex-Klub zu helfen. "Bisher ist keiner auf mich zugekommen. Aber als Gelsenkirchener Jung würde ich natürlich mit anpacken", betonte Altintop, der in der Bundesliga für Schalke, den FC Bayern und Darmstadt 98 spielte.

06:27 Uhr

"Wie eine Kuh durchs Dorf getrieben": Trainer Steffen Baumgart zum FC Köln?

Trainer Steffen Baumgart vom SC Paderborn hat einen Kontakt zum Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln dementiert. "Da gibt es keine Anfrage und keine Gespräche bezüglich einer Zusammenarbeit ab Sommer. Für mich ist es gerade schwierig, weil ich ein komisches Gefühl habe. Ich werde da wie eine Kuh durchs Dorf getrieben. Und das will ich vermeiden", sagte der 49-Jährige im Interview mit Sport1. Am vergangenen Donnerstag hatte Baumgart verkündet, seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim Zweitligisten aus Ostwestfalen nicht verlängern zu wollen.

"Schalke war kein Thema und Köln ist gerade auch keins", sagte der Coach. Der FC hatte nach der 2:3-Niederlage im Abstiegsendspiel gegen den FSV Mainz 05 am Sonntagabend Trainer Markus Gisdol entlassen. Urgestein Friedhelm Funkel soll die Kölner in den verbleibenden sechs Spielen zum Klassenerhalt führen. Bezüglich seiner Zukunft hielt sich Baumgart bedeckt: "Es wird sicher Gespräche mit Klubs geben, aber ich bin mir sicher, dass es mit denen, die in den Medien am lautesten gehandelt werden, am Ende am wenigsten etwas wird." Im Sommer wolle er in jedem Fall eine neue Aufgabe übernehmen.

05:54 Uhr

Heike Drechsler hat eine klare Meinung zu Olympia in Tokio

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"Japan wird nichts anbrennen lassen", sagt Heike Drechsler.

(Foto: imago/Uwe Steinert)

Die zweimalige Olympiasiegerin Heike Drechsler hat sich für die geplante Austragung der Olympischen Spiele in Tokio ausgesprochen und bringt den Gastgebern in der Pandemie großes Vertrauen entgegen. "Natürlich sollen die Spiele stattfinden. Ich kenne Japan: So gut, wie die dort organisiert sind, werden die nichts anbrennen lassen. Ich bin überzeugt, die schaffen das. Das ist eine Riesenherausforderung, aber wenn alle an einem Strang ziehen, dann kann das gut klappen", sagte die Weitsprung-Goldmedaillengewinnerin von 1992 und 2000 der Deutschen Presse-Agentur.

"Es ist eine Herausforderung, da muss jeder sich darauf einstellen", sagte die 56 Jahre alte Drechsler zur Debatte um das Mega-Event, das in 100 Tagen eröffnet werden soll. "Am Ende muss Japan selbst entscheiden, aber für die Sportler hängt da so viel dran. Entscheidend ist, dass alle geschützt sind, dass das Risiko kalkuliert und eingegrenzt wird."

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