Dienstag, 13. März 2018: Der Sport-Tag bei n-tv.de

Heute mit Judith Günther & Tobias Nordmann

21:53 Uhr

Werner witzelt: "FC Bayern nach England auslagern"

Applaus für seine Idee?
Applaus für seine Idee?(Foto: picture alliance / Jan Woitas/dp)

Timo Werner hat einen rausgehauen. In der Diskussion um die fehlende Spannung in der Fußball-Bundesliga verblüfft der 22-Jährige in der "Bild" mit einem nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag. "Wenn man die Bayern mal wegnehmen würde, zum Beispiel mal nach England verlagern würde, dann wäre es ja eine sehr spannende Liga und ein sehr spannendes Titelrennen", sagte Werner. "Ich fand es gut, wie wir letztes Jahr mithalten konnten. Das Jahr davor haben es die Dortmunder geschafft. Aber auf Dauer sind die Bayern zu stark, da wird es sehr schwer bis unmöglich gegen sie." Wie die Bayern nun darauf reagieren? Egal, Werner will ja vorerst bei Leipzig bleiben.

21:35 Uhr

Ukrainische Biathleten boykottieren Weltcup in Russland

Das ukrainische Biathlon-Team (hier Serhij Semenow) wird nicht zum Weltcup-Finale nach Russland reisen.
Das ukrainische Biathlon-Team (hier Serhij Semenow) wird nicht zum Weltcup-Finale nach Russland reisen.(Foto: imago/Bildbyran)

Die Ukraine hat sich dem Boykott des Biathlonweltcups im russischen Tjumen angeschlossen. Sportminister Igor Schdanow nannte Russland einen Aggressorstaat, der systematisch internationales Recht ignoriere. "Im Sport hält er sich nicht an die Anti-Dooping-Regeln", schrieb er auf Facebook. Die Entscheidung sei bei einem Treffen mit dem Chef des nationalen Biathlonverbands, Wladimir Brynsak, gefallen. Die Ukraine sieht sich im Krieg mit dem nordöstlichen Nachbarn, seit Russland sich 2014 die ukrainische Halbinsel Krim einverleibt hat.

Das Weltcupfinale findet vom 22.-25. März in Tjumen in Sibirien statt. Zuvor hatten auch die USA, Kanada und Tschechien erklärt, den Wettbewerb aufgrund des russischen Dopingskandals zu boykottieren.

20:52 Uhr

Gewichtheber-Legende Rudolf Mang ist tot

Rudolf Mang ist tot.
Rudolf Mang ist tot.(Foto: imago sportfotodienst)

Gewichtheber-Legende Rudolf Mang ist tot. Er starb bereits am Montag im Alter von 67 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts.

  • Der als "Bär von Bellenberg" bekannt gewordene Mang gewann bei den Sommerspielen in München 1972 hinter dem Russen Wassili Alexejew die Silbermedaille in der Gewichtsklasse über 110 Kilogramm.
  • Dazu gewann er bei der Weltmeisterschaft 1973 im kubanischen Havanna die Goldmedaille im Reißen sowie Bronze im Stoßen. Im Zweikampf gab es für Mang die Silbermedaille.
  • Im Lauf seiner Karriere, die er bereits 1974 aus gesundheitlichen Gründen beenden musste, stellte Mang 42 deutsche Rekorde sowie vier Weltrekorde im Erwachsenenbereich auf.
20:21 Uhr

Knappe Mehrheit der Deutschen ist gegen WM-Boykott

Die Mehrheit der Deutschen wollen Thomas Müller und Co bei der WM sehen - ist ja auch verständlich.
Die Mehrheit der Deutschen wollen Thomas Müller und Co bei der WM sehen - ist ja auch verständlich.(Foto: imago/MIS)

Ein Boykott der Fußball-WM in Russland aus politischen Gründen ist für die Mehrheit der Deutschen drei Monate vor Turnierbeginn offenbar keine Option. In einer Insa-Umfrage für die "Bild" sprachen sich 52 Prozent gegen einen solchen Schritt des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) als Zeichen gegen Russlands Rolle in mehreren Konflikten auf dem Globus aus.

Lediglich 21 Prozent würden nach einem entsprechenden Vorstoß des britischen Außenministers Boris Johnson für die englische Nationalelf begrüßen, wenn die deutsche Nationalmannschaft im Sommer aus Protest auf die Verteidigung ihres Titels verzichten würde. Rund ein Viertel der Befragten machten keine Angaben.

Allerdings erwarten weite Teile der deutschen Bevölkerung von den Nationalspielern beim WM-Turnier klare Kante. Denn 41 Prozent würden befürworten, wenn DFB-Funktionäre und das Team von Bundestrainer Joachim Löw ihre Kritik an der Politik des WM-Gastgebers öffentlich äußern. 42 Prozent fordern außerdem als ein weiteres Signal auch aus der Politik, dass Bundespräsident Franz-Walter Steinmeier sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere hochrangige Politiker auf Besuche von WM-Spielen verzichten. Hintergrund ist ein offenbar tief verwurzeltes Misstrauen gegenüber Russlands Führung.

19:40 Uhr

FC Bayern will Personalie "Robbery" bald klären

Der FC Bayern denkt bereits an die Zeit nach seinen Superstars Arjen Robben und Franck Ribéry.
Der FC Bayern denkt bereits an die Zeit nach seinen Superstars Arjen Robben und Franck Ribéry.(Foto: AP)

Lange wird sich der Wachwechsel beim FC Bayern nicht mehr hinausschieben lasse, aber so eine Saison noch? Die lässt sich doch bestimmt rauskitzeln. Das finden jedenfalls die langsam in die Jahre kommenden Fußballprofis Franck Ribéry und Arjen Robben. Der Klub nennt nun ein konkretes Datum für Verhandlungen über die in diesem Sommer auslaufenden Verträge.

"Wir haben vereinbart, dass wir im April Gespräche führen, und dann schauen wir weiter", sagte Rummenigge vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League bei Besiktas Istanbul (Mittwoch, 18 Uhr/ZDF und im Liveticker bei n.tv.de). Dies hätten beide auch so akzeptiert.

Beide würden zurzeit gute Leistungen abrufen, sagte Rummenigge, er betonte aber auch: "Wir müssen den Kader für die nächste Saison nach bestem Wissen und Gewissen zusammenstellen. Es ist bekannt, dass beide beim FC Bayern weiterspielen möchten."

19:09 Uhr

BVB verlängert mit "Erfolgsgarant" Piszczek

Seit 16 Monaten hat der BVB kein Spiel verloren, in dem Piszcek mitspielte.
Seit 16 Monaten hat der BVB kein Spiel verloren, in dem Piszcek mitspielte.(Foto: REUTERS)

Lukasz Piszczek hat sich entschieden und will seine Laufbahn als Fußballprofi bei Borussia Dortmund ausklingen lassen. "Ich möchte meine Karriere in Dortmund beenden und freue mich auf ganz, ganz viele weitere emotionale Momente in Schwarzgelb", sagte der 32 Jahre alte Pole anlässlich seiner Vertragsverlängerung mit dem achtmaligen deutschen Meister bis zum 30. Juni 2020.

"Wir sind froh, nach Marco Reus in Lukasz Piszczek einen weiteren Spieler langfristig an uns gebunden zu haben, der ein Höchstmaß an Identifikation mit Borussia Dortmund aufweist", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Die Vereinbarung mit Nationalspieler Reus gilt seit vergangenem Freitag sogar bis 2023.

Piszczek, für Polen EM-Teilnehmer 2016, ist mit 32 Jahren der älteste Feldspieler im Kader von Trainer Peter Stöger. Er kam im Sommer 2010 von Hertha BSC zum BVB, wurde mit der Borussia zweimal deutscher Meister und Pokalsieger und stand mit dem Team 2013 im verlorenen Champions-League-Finale gegen Bayern München. Seit 16 Monaten hat Borussia Dortmund kein Bundesligaspiel verloren, in dem Piszczek mitwirkte.

18:38 Uhr

Nationalspieler Müller und Can stützen Mertesacker

Die Nationalspieler Thomas Müller und Emre Can stützen Per Mertesackers Aussagen über die mentale Belastung im Sport. "Er hat sicherlich die Wahrheit angesprochen. Ich kann die Gefühle, die er beschreibt, zumindest in einigen Phasen der Karriere nachvollziehen", sagte Müller vor Bayern Münchens Achtelfinal-Rückspiel bei Besiktas Istanbul. Can meinte in der Sendung "Heimspiel!" im hr-fernsehen am Montag: "Der Druck im Profifußball ist extrem groß. Du musst jeden dritten Tag oder jede Woche liefern, das ist schon extrem." Bei ihm sei es zwar nicht so, "dass ich vor Spielen Probleme mit Übelkeit habe. Ich persönlich komme damit gut zurecht." Jeder Spieler aber sei anders, sagte der Mittelfeldspieler des FC Liverpool.

Einen lesenswerten Kommentar der Kollegin Anja Rau lesen Sie hier!

18:12 Uhr

CL-Zahltag: FC Bayern winken 6,5 Millionen Euro

Der FC Bayern kann in der Champions League so gut wie sicher weitere 6,5 Millionen Euro einplanen. Diese Summe bekommt der deutsche Fußball-Rekordmeister für den Viertelfinaleinzug. Nach dem 5:0 im Hinspiel können die Münchner beim Achtelfinal-Rückspiel morgen Abend bei Besiktas Istanbul eigentlich nicht mehr ausscheiden. Bislang haben die Münchner alleine 26,2 Millionen Euro an Prämien eingespielt.

Zum Startgeld der Europäischen Fußball-Union (Uefa) von 12,7 Millionen Euro für jeden der 32 Teilnehmer an der Königsklasse kamen 7,5 Millionen für fünf Siege in Vorrunden Gruppe B hinzu. Weitere sechs Millionen Euro erhält jeder Achtelfinal-Teilnehmer. Im Falle des Titelgewinns würden insgesamt weitere 29,5 Millionen Euro auf das Bayern-Konto fließen. Die Gesamtprämie würde sich dann auf 55,7 Millionen Euro summieren.

Hinzu kommen Einnahmen aus dem Marktpool der Uefa von mindestens 25 Millionen Euro sowie die Zuschauereinnahmen der Heimspiele. Der FC Bayern wird je nach Abschneiden Einnahmen von 60 bis etwas mehr als 100 Millionen Euro in der Champions League erzielen.

16:29 Uhr

Dennis Rodman nach Alkoholfahrt zu Bewährung verurteilt

Rodman kämpft offenbar seit Jahren erfolglos gegen seine Alkoholprobleme.
Rodman kämpft offenbar seit Jahren erfolglos gegen seine Alkoholprobleme.(Foto: AP)

Der ehemalige Star-Basketballer Dennis Rodman ist wegen Alkohols am Steuer zu einer Bewährungsstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Zudem muss der mehrfache Meister der US-amerikanischen NBA-Liga ein neunmonatiges Entzugsprogramm durchlaufen und eine Strafe von 390 Dollar (etwa 317 Euro) zahlen, wie die "Los Angeles Times" unter Berufung auf Gerichtsunterlagen berichtet.

Sein Anwalt Paul S. Meyer begrüßte, dass das Gericht Rodmans Bemühungen anerkannt habe, von der Sucht loszukommen, berichtete unter anderem die Zeitung "USA Today". Der als extravagant geltende Rodman hatte sich zuvor schuldig bekannt, im Januar im kalifornischen Newport Beach betrunken Auto gefahren zu sein. Damals war er von Beamten angehalten worden und bei einem Alkoholtest durchgefallen. Wenig später ließ er sich in eine Entzugsklinik einweisen. "Dennis hat in den vergangenen 15 Jahren immer wieder mit dem Alkohol gerungen", sagte damals ein Sprecher des Ex-Sportlers dem Online-Portal "TMZ.com".

Rodman spielte in seiner Karriere unter anderem für die Chicago Bulls, Los Angeles Lakers und Dallas Mavericks, mehrfach war er NBA-Champion. 2000 trat er vom Sport zurück. In den vergangenen Jahren sorgte der US-Amerikaner vor allem mit seinen Besuchen in Nordkorea für Schlagzeilen. 2013 bezeichnete er den Diktator Kim Jong-un als "Freund fürs Leben".

16:52 Uhr

Besiktas-Profi droht nach Schiedsrichter-Schelte Knast

(Foto: imago/DeFodi)

Zwei Spiele Sperre? Drei Spiele Sperre? Lächerlich. Jedenfalls im Vergleich zu dem, was dem türkischen Fußball-Nationalspieler Caner Erkin vom Erstligisten Besiktas Istanbul nach einer Schiedsrichterbeleidigung droht. Nämlich eine Gefängnisstrafe.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu hat die Staatsanwaltschaft Istanbul Erkin wegen Beleidigung eines Verantwortlichen für die Aufrechterhaltungen der öffentlichen Ordnung angeklagt und fordert eine Haftstrafe zwischen ein und zwei Jahren.

Der Vorfall ereignete sich im vergangenen Oktober im Spiel zwischen Besiktas und Basaksehir. Dabei soll Erkin den Schiedsrichter nach einer Gelben Karte beleidigt haben. Erkin weist die Vorwürfe zurück. Die Verhandlung soll in den kommenden Tagen beginnen.

16:20 Uhr

Ancelotti flirtet weiter mit Nationaltrainer-Posten

Ancelotti als Baumeister der neuen Squadra Azzurra? Warum nicht.
Ancelotti als Baumeister der neuen Squadra Azzurra? Warum nicht.(Foto: imago/Sportfoto Rudel)

Bayern Münchens Ex-Coach Carlo Ancelotti wäre sich auch als zweite Wahl nicht für den Posten des Fußball-Nationaltrainers in seiner italienischen Heimat zu schade. "Dass ich die Nationalmannschaft trainiere, ist eine Möglichkeit", sagte der 58-Jährige laut italienischen Medien zu seinen Ambitionen auf das Trainer-Amt beim viermaligen Weltmeister

Gut ein halbes Jahr nach seiner Beurlaubung beim deutschen Meister schränkte Ancelotti jedoch ein, lieber täglich zu arbeiten und deswegen einen neuen Klub für die bessere Lösung zu halten. Allerdings ist Ancelotti für die Not-Spitze des italienischen Verbandes FIGC für den Neuaufbau der Squadra Azzurra nach der kläglich verpassten Teilnahme an der WM-Endrunde in Russland zuletzt nicht Plan A gewesen.

Erst Ende Februar hatte der mit der Suche nach einem Nachfolger für den gefeuerten Gian Piero Ventura beauftragte FIGC-Kommissar Alessandro Costacurta sich öffentlich auf Venturas Vorgänger Antonio Conte vom englischen Meister FC Chelsea als Favorit festgelegt. Der Ex-Nationalspieler deutete dabei bereits auch an, dass Ancelotti eher weniger Interesse an einem Engagement zu haben scheine.

15:44 Uhr

Endlich zur WM: BVB-Star Reus sieht gute Chancen

Der Weg ist klar: Reus blickt Richtung Fußball-WM in Russland.
Der Weg ist klar: Reus blickt Richtung Fußball-WM in Russland.(Foto: imago/Kirchner-Media)

Wenn man spontan einen deutschen Nationalspieler nennen soll, dem man die Teilnahme an der Fußball-WM am meisten gönnt, lautet die Antwort vermutlich: Marco Reus. Das wäre jedenfalls naheliegend, schließlich ist kaum ein Fußballprofi hierzulande derart vom Pech verfolgt wie der Kapitän von Bourssia Dortmund.

Nach seinem x-ten Comeback (achtmonatige Pause wegen eines Kreuzbandrisses) hat er selbst die Hoffnung noch nicht aufgegeben: "Natürlich ist die WM ein großes Ziel für mich. Wenn alles normal läuft und ich meine Leistung zeige, denke ich, dass ich gute Chancen habe, dabei zu sein", sagte der Offensivspieler dem Online-Portal goal.com. Die WM 2014 und die EURO 2016 hatte Reus wegen Verletzungen verpasst.

Das soll in diesem Jahr nicht passieren. Bis zur in drei Monaten beginnenden WM will sich Reus, der seit seiner Rückkehr am 10. Februar bereits drei Tore in acht Spielen für den BVB schoss, erheblich steigern. "Auch wenn ich jetzt ganz gut zurückgekommen bin, weiß ich, dass ich noch viel Luft nach oben habe. Es wird sicherlich noch ein paar Monate dauern, bis ich wirklich wieder bei 100 Prozent bin", sagte der 28-Jährige. Probleme bereite ihm unter anderem noch der hohe Spielrhythmus mit zuletzt acht Spielen in 29 Tagen. "Aktuell fällt es mir noch schwer, 90 Minuten zu spielen", so Reus.

15:14 Uhr

PAOK-Präsident entschuldigt sich nach Pistolen-Skandal

Der Platzsturm von Ivan Savvidis wird zum Skandal mit nationalem Ausmaß.
Der Platzsturm von Ivan Savvidis wird zum Skandal mit nationalem Ausmaß.(Foto: imago/ZUMA Press)

Na, das wurde aber auch mal Zeit: Zwei Tage, nachdem der Präsident des griechischen Fußball-Pokalsiegers PAOK Saloniki, Ivan Savvidis, nach einer umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung mit einer Pistole am Gürtel auf den Schiedsrichter zugestürmt war, hat er sich für sein skandalöses Verhalten entschuldigt.

"Es tut mir wirklich leid, was passiert ist. Ich hatte kein Recht, das Spielfeld in dieser Art und Weise zu betreten", sagte Ivan Savvidis in einer Stellungnahme. Er betonte allerdings, er habe beim Spiel gegen AEK Athen nur versucht, den Ausbruch von Gewalt zu verhindern. Er habe so emotional geladen reagiert, weil es widersprüchliche Entscheidungen des Schiedsrichters gegeben habe. "Glauben Sie es mir, ich hatte nicht die Absicht mit den Schiedsrichtern oder den Gegnern zu streiten, und ich habe eindeutig niemanden bedroht", fügte der griechisch-russische Geschäftsmann hinzu.

Das ändert derweil wenig an der Tatsache, dass die griechische Meisterschaft nach wie vor unterbrochen ist. In Athen suchen die Regierung und die Fußballfunktionäre nach Möglichkeiten, die Superliga wieder aufzunehmen. "Die Meisterschaft wird nicht beginnen, bevor es neue Regeln und Ruhe gibt", sagte der für Sport zuständige Vizeminister Giorgos Vasiliadis im griechischen Nachrichtensender "Real FM".

15:00 Uhr
14:34 Uhr

Spielt Holstein Kiel bald im Hamburger Volksparkstadion?

Steigt Holstein in die 1. Fußball-Bundesliga auf, könnte die Hamburger Heimstätte künftig zum Ausweichquartier werden.
Steigt Holstein in die 1. Fußball-Bundesliga auf, könnte die Hamburger Heimstätte künftig zum Ausweichquartier werden.(Foto: imago/Nordphoto)

Die Zweitliga-Fußballer von Holstein Kiel wollen bis Ende des Monats auch die Lizenz für die Bundesliga bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) einreichen. "Ja, wir wollen das Maximum! Ohne aber in irgendeiner Form jetzt den Aufstieg zu fordern", zitieren die "Kieler Nachrichten" am Wolfgang Schwenke. Der kaufmännische Geschäftsführer des Tabellendritten erwartet weder für die 1. noch für die 2. Bundesliga Probleme bei einer Lizenzerteilung.

Für den Fall des Aufstiegs brachte Schwenke das Hamburger Volksparkstadion als Ausweichquartier für zuschauerträchtige Partien gegen Bayern München und Borussia Dortmund als Gedankenmodell ins Spiel. Dort sei, im Gegensatz zum Millerntorstadion des FC St. Pauli, "die für die Erste Liga erforderliche Torlinien-Technik schon vorhanden".

Allerdings betonte der Holstein-Geschäftsführer auch: "Damit beschäftigen wir uns erst, wenn es spruchreif ist." Mit 41 Punkten haben die "Störche" zwei Zähler Vorsprung auf den viertplatzierten Jahn Regensburg. Am Freitag (18.30 Uhr) empfangen die Kieler den 1. FC Heidenheim im Holstein-Stadion.

13:51 Uhr

Hoeneß-Arroganz? Dem FC Bayern "kann nix passieren"

Video

Der FC Bayern ist mit klarem Blick auf das Viertelfinale in der Champions League, aber ohne Arjen Robben nach Istanbul aufgebrochen. "Da kann nix passieren, da hab ich jetzt keine Sorgen. Wenn man ein 5:0 nicht mehr verteidigen kann, muss man aufhören", sagte Vereinspräsident Uli Hoeneß kurz vor dem Abflug. Riecht verdächtig nach einem Anflug von Bayern-Arroganz?

Naja, irgendwo hat er damit ja sogar Recht. Schließlich ist das Weiterkommen dem deutschen Fußball-Rekordmeister nach dem 5:0 in München vor dem Achtelfinal-Rückspiel am Mittwoch (18.00 Uhr) bei Besiktas praktisch sicher. Und so kann es sich Trainer Jupp Heynckes leisten, auf Offensivmann Robben zu verzichten. "Arjen ist leider nicht dabei. Eine Vorsichtsmaßnahme, es zwickt irgendwo der Nerv", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge über den 34-Jährigen.

Robben gehörte schon tags zuvor zu einer Gruppe von fünf Spielern, die ein individuelles Training bestritten. Thomas Müller, Robert Lewandowski, Franck Ribéry und David Alaba stehen hingegen im Kader. Manuel Neuer (Mittelfußbruch), Kingsley Coman (Syndesmosebandriss) und Corentin Tolisso (Schienbein-Prellung) fehlen ohnehin.

Dafür hat der Rest der Bayern-Crew sich vor dem Abflug besonders in  Schale geschmissen:

Datenschutz

14:20 Uhr

Rollstuhlcurler verlieren bei Paralympics beide Spiele

Eine "Wundertüte": Die deutschen Rollstuhlcurler.
Eine "Wundertüte": Die deutschen Rollstuhlcurler.(Foto: dpa)

Die deutschen Rollstuhlcurler haben bei den Paralympics in Pyeongchang auf dem Weg ins Halbfinale am Dienstag zwei empfindliche Dämpfer hinnehmen müssen. Das Team um Skip Christiane Putzich wurde seinem Ruf als "Wundertüte" gerecht und verlor nach zuvor verheißungsvollem Start gegen die schlechter platzierten Schweden und Norweger.

Gegen Schweden gab es ein 5:9, gegen Norwegen ein 6:8. Nach sieben Spielen liegt Deutschland mit vier Siegen und drei Niederlagen im Zwölferfeld auf Rang fünf, hat aber nach wie vor alle Chancen auf die Vorschlussrunde. Am Mittwoch geht es für das Team von Bundestrainer Bernd Weißer gegen Großbritannien und die Schweiz. Bei der WM im vergangenen Jahr in Pyeongchang war Deutschland als Neunter nur durch eine Aufstockung der A-Gruppe von zehn auf zwölf Teams dem Abstieg entgangen. Bei der bisher einzigen Paralympics-Teilnahme 2010 in Vancouver hatten die deutschen Rollstuhlcurler das Halbfinale deutlich verpasst.

Datenschutz
Datenschutz

 

13:14 Uhr

Tennis-Olympiasieger Flach mit 54 Jahren verstorben

Flach (l.) mit seinem Doppel-Partner Seguso.
Flach (l.) mit seinem Doppel-Partner Seguso.(Foto: imago sportfotodienst)

Der US-amerikanische Tennis-Olympiasieger Ken Flach ist am Montag im Alter von 54 Jahren verstorben. Der Doppelspezialist, der an der Seite seines Landsmanns Robert Seguso 1988 in Seoul Olympia-Gold sowie insgesamt vier Grand-Slam-Titel gewann, erlag den Folgen eines nach einer Lungenentzündung erlittenen septischen Schocks.

Flach zählte in den späten 1980er und frühen 90er-Jahren zu den besten Doppelspielern der Welt. Er stand insgesamt fünf Wochen an der Spitze der Doppel-Weltrangliste und gewann je zweimal die Doppelkonkurrenz bei den US Open (1985 und 1993) und in Wimbledon (1987 und 1988). Zudem kam der kalifornische Serve-and-Volley-Spezialist beim legendären Davis-Cup-Duell zwischen den USA und Deutschland 1988 in Hartford zum Einsatz, wo er gemeinsam mit Seguso das deutsche Duo Ricki Osterthun und Eric Jelen bezwang.

12:21 Uhr

Party-Trip und Kabinen-Zoff: Dembélé bei Barça vor dem Aus?

Ob sich der Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Barcelona (sportlich) gelohnt hat, weiß wohl nur Ousmane Dembélé selbst.
Ob sich der Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Barcelona (sportlich) gelohnt hat, weiß wohl nur Ousmane Dembélé selbst.(Foto: dpa)

Ob des äußerst unrühmlich erstreikten Abgangs des inzwischen für den FC Barcelona auflaufenden (oder vielmehr: allzu oft nicht auflaufenden) Ousmane Dembélé dürfte folgende Meldung beim ein oder anderen BVB-Fan mit Genugtuung zur Kenntnis genommen werden. Wie das Portal sport.de unter Berufung auf die spanischen Kollegen von "Diario Gol" berichtet, soll der Youngster bei den Katalanen vor dem Aus stehen. Was angesichts der irren Transfersumme von 105 Millionen Euro erstmal relativ absurd klingt, scheint auf den zweiten Blick tatsächlich gar nicht so undenkbar.

Allein die Statistik spricht Bände: Da stehen für Dembélé bislang elf Pflichtspieleinsätze zu Buche, sechsmal wurde er ein- und viermal ausgewechselt, ein Tor hat er noch nicht erzielt. Vier Assists reichen vielleicht bei der SG Sonnenhof Großaspach, um sich dauerhaft für die Startelf zu qualifizieren - nicht aber beim FC Barcelona.

Doch nun zu den eigentlich brisanten Dingen: Wie "Diario Gol" erfahren haben will, ist der Ex-Dortmunder in der Kabine äußerst unbeliebt, eine Gruppe um Superstar Lionel Messi soll sich intern gegen ihn ausgesprochen haben. Auch, dass es Dembélé nach dem jüngsten Erfolg gegen den FC Girona so richtig krachen ließ und die Strecke von 4355 Kilometern zum Party-Marathon nach Marokko jettete, soll nicht überall gut angekommen sein. Schon zuvor hatte es Schlagzeilen gegeben, nach denen dem 20-Jährigen vom Verein ein persönlicher Koch an die Seite gestellt wurde, um den exorbitanten Fast-Food-Konsum des Flügelflitzers einzuschränken.

11:54 Uhr

Achilles, das Katzenorakel aus St. Petersburg

Er hat es sich ja nicht ausgesucht. Das muss man vielleicht zu den Fotos von Achilles dem Kater, die gerade die Runde machen, dazusagen. Seit gestern wissen wir, dass die Hauskatze, die sonst mit ein paar Dutzend Kollegen die Eremitage in St. Petersburg mäusefrei hält, diesen Sommer nebenberuflich als WM-Orakeltier jobben wird. Oder besser: jobben muss.

Datenschutz

Denn wer wissen will, wie Achilles zu dieser Aussicht steht, muss nur kurz einen Blick auf dieses Foto hier oben werfen. Für Achilles - der wie alle Katzen in der Eremitage nach Künstlern, geschichtlichen Figuren oder Sagengestalten heißt - fing das Elend schon im Sommer 2017 an. Damals wurde er zur Orakelkatze des Confed-Cups ausgewählt.

Unsere Kolumnistin

Katrin Scheib ist Journalistin, Schalke-Fan und kommt aus dem Rheinland. Als die deutsche Mannschaft 2014 in Brasilien Fußball-Weltmeister wurde, war sie gerade nach Moskau gezogen. Seitdem bloggt sie unter kscheib.de über ihren Alltag und informiert mit ihrem "Russball"-Newsletter jede Woche über den Fußball und die WM-Vorbereitungen in Russland. Und nun schreibt sie für n-tv.de den Countdown, bis das Turnier am 14. Juni beginnt.

Und guckte dabei genau so, wie jeder von uns guckt, wenn der Chef kommt und sagt: "Hey, Leistungsträger - ich hab da so ne kleine Zusatzaufgabe für dich." Achilles war, mit anderen Worten, not amused.

Als nächstes rächte sich, dass Achilles seine Sache gut machte. Die Mehrheit seiner Prognosen beim Confed-Cup trat tatsächlich ein, und so wurde der Vertrag als Fußballvorhersager vorzeitig verlängert. Den Kater selbst hat mal wieder keiner gefragt.

Nun muss er also bei der WM noch einmal ran, der bocklose Achilles. Muss sich zwischen zwei Fressnäpfen entscheiden, in denen Flaggen stecken, und so seine Vorhersage abgeben. Armer weißer Kater. Aber immerhin: Ab Mitte Juli kann er sich dann ja nach interessantere Aufgaben umsehen. Schluss mit Fußball, und Schluss auch mit Mäusejagen im Museum. Achilles lässt sich das Fell ein bisschen länger wachsen - und heuert dann als Schoßkater bei einem Superschurken an.

Datenschutz

Die Folgen 100, 99, 98, 97, 96, 95 und 94 des WM-Countdowns finden Sie hier.

11:25 Uhr

Verletzungsschock für NBA-Rookie Theis

(Foto: USA TODAY Sports)

Für den deutschen Basketball-Nationalspieler Daniel Theis ist seine Rookie-Saison in der nordamerikanischen Profiliga NBA vorzeitig beendet. Der Center erlitt am Sonntagabend bei der 97:99-Heimniederlage des Rekordmeisters gegen die Indiana Pacers einen Meniskusriss im linken Knie.

Der Vorfall ereignete sich in der Schlussminute der Partie, als Theis einen Wurf von Pacers-Guard Victor Oladipo unterbinden wollte. "Wir werden ihn auf dem Feld vermissen. Ich mag es, wie er jeden Tag hart arbeitet, das wird er auch in der Reha machen", sagte Bostons Coach Brad Stevens. Ob der 25 Jahre alte Theis operiert werden muss, ließen die Celtics in der Mitteilung offen.

In seiner ersten Saison für Boston kam Daniel Theis durchschnittlich 14,8 Minuten zum Einsatz, er erzielte dabei im Schnitt 5,3 Punkte und holte 4,3 Rebounds. Die Celtics sind als derzeit Zweiter der Eastern Conference bereits für die Play-offs qualifiziert.

10:50 Uhr

"Du sollst dich verpissen" - Neapel-Coach mit Sexismus-Eklat

Sarri sorgt mit seiner sexistischen Äußerung für einen Skandal.
Sarri sorgt mit seiner sexistischen Äußerung für einen Skandal.(Foto: imago/Gribaudi/ImagePhoto)

Trainer Maurizio Sarri vom italienischen Fußball-Spitzenklub SSC Neapel steht wegen sexistischer Aussagen gegenüber einer TV-Reporterin in der Kritik. Während der Pressekonferenz nach dem 0:0 bei Inter Mailand hatte Sarri auf die Frage einer Journalistin geantwortet: "Du bist eine Frau und hübsch, daher antworte ich dir nicht, du sollst dich verpissen."

Im Internet löste das Video Empörung aus, Sarri bat um Entschuldigung. Die Journalistengewerkschaft nannte seine Einlassung "nicht hinnehmbar". Sie drücke "Missachtung gegenüber Medien und Frauen" aus.

10:06 Uhr

Bayern-Doc rechnet gnadenlos mit Guardiola ab

Die Zusammenarbeit von Müller-Wohlfahrt und Guardiola endete im Eklat.
Die Zusammenarbeit von Müller-Wohlfahrt und Guardiola endete im Eklat.(Foto: imago/Ulmer)

Machtgeil, ahnungslos und ohne Selbstbewusstsein: Das ist das Bild, das Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt von Josep Guardiola zeichnet. Selbst wenn man die Tatsache in die Rechnung miteinbezieht, dass der Mannschaftsarzt des FC Bayern München und der ehemalige Trainer nie die besten Freunde waren, ist das doch eine ziemlich heftige Watschn.

Die "Bild" zitiert aus Müller-Wohlfahrts bald erscheinendem Buch "Mit den Händen sehen: Mein Leben und die Medizin" wie folgt: "Ich halte Pep Guardiola für einen Menschen mit einem schwachen Selbstbewusstsein, der alles dafür tut, um andere darüber hinwegzutäuschen. Er scheint deshalb in ständiger Angst zu leben, nicht so sehr vor Niederlagen, sondern viel mehr vor dem Verlust von Macht und Autorität."

Mehr Details zur problematischen Zusammenarbeit lesen Sie in Kürze auf n-tv.de.

09:53 Uhr

Paralympics: Alpin-Asse bescheren "Team D" Doppelsieg

Video

Die alpinen Ski-Asse des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) haben bei den Paralympics in Pyeongchang drei weitere Medaillen gewonnen. In der Super-Kombination in der sitzenden Klasse feierten Anna-Lena Forster und die in Südkorea schon zweimal siegreiche Anna Schaffelhuber einen Doppelsieg. In der stehenden Klasse holte außerdem Andrea Rothfuss Silber. Forster feierte nach Super-G und Slalom mit 2,52 Sekunden Vorsprung auf Schaffelhuber ihren ersten Medaillengewinn bei den Wettkämpfen in Fernost. Schaffelhuber hatte zuvor bereits Gold in der Abfahrt und im Super-G gewonnen. Rothfuss belegte nach ihren Silbermedaillen in Abfahrt und Super-G zum dritten Mal den zweiten Platz.

Datenschutz

 

09:26 Uhr

HSV-Retter (Teil 18), CL-Fight, WM-Tickets - das wird wichtig

Mourinho muss mit Manchester United im Rückspiel gegen Sevilla liefern.
Mourinho muss mit Manchester United im Rückspiel gegen Sevilla liefern.(Foto: Action Images via Reuters)

Hallo und herzlich willkommen zum Sport-Tag am Dienstag, liebe Leser.

Der ist übrigens auch bekannt als Tag eins nach dem 14733484. Trainerwechsel beim Hamburger SV. Das ist selbsterklärend schamlos übertrieben, trifft die Situation beim noch nicht Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga aber trotzdem auf den Punkt. Wieso noch nicht Letzter? Nun, weil die Kölner gestern den Sieg gegen Bremen verpasst haben und die Rote Laterne weiter in der Domstadt verweilt. Somit bleibt dem neuen Mann beim HSV (der gar nicht so neu ist, weil bislang U21-Coach) der absolute Super-GAU zum Amtsantritt erspart. Wir sind auf jeden Fall gespannt, ob Christian Titz auf der PK um 13 Uhr schon einen Masterplan für das Nicht-Abstiegs-Wunder präsentieren kann. Vorher haben wir dann noch die ausführliche Analyse der Kölner Tristesse nach dem gestrigen 1:3 gegen Werder.

Was wird sonst noch wichtig?

  • Mehr Fußball gibt’s am Abend, und zwar in der Champions League (20:45 Uhr im Liveticker bei n-tv.de). Der Sieg im Prestigeduell gegen den FC Liverpool war für Jose Mourinho und seine ManUnited-Boys zwar schön, ist für das Rückspiel gegen den FC Sevilla im Zweifelsfall aber herzlich egal. Da ist nach dem 0:0 im Hinspiel nämlich noch, Achtung Fußballsprech, alles möglich. Im Parallelspiel wartet derweil das vielleicht ein bisschen unerwartet spannende Duell zwischen AS Rom und Shakhtar Donezk (1:2).
  • Je nach Gusto auch relevant: Heute geht die 2. Verkaufsphase für Tickets zur Fußball-WM im First-Come-First-Serve-Verfahren weiter.
  • Ein bisschen Wintersport haben wir ebenfalls im Programm: In der nordischen Kombination springen (13:30 Uhr) und laufen (16 Uhr) die Herren in Trondheim, in Lillehammer geht derweil das Raw-Air-Event der Experten weiter (ab 17 Uhr).
  • Außerdem Basketball-Champions-League, DFB-Pokal der Frauen und unser Autor Ben Redelings hat überlegt, welcher Trainer der Bundesliga denn gut tun würde. Die launige Antwort gibt’s später, mein Name ist Judith Günther und ich wünsche uns allen einen spannenden Tag!