Dienstag, 14. April 2020Der Sport-Tag

Heute mit Tobias Nordmann & Anja Rau
22:35 Uhr

Endet Champions League als Finalturnier?

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RB Leipzig wäre dabei.

(Foto: imago images/Karina Hessland)

Ungewöhnliche Zeiten, ungewöhnliche Ideen: In dem Bestreben, die Champions-League-Saison bis Ende August zu beenden, erwägen die Europäische Fußball-Union Uefa und die Klub-Vereinigung ECA offenbar die Austragung eines Finalturniers der besten acht Mannschaften. Dies berichtete die spanische Sporttageszeitung "Mundo Deportivo".

  • Demnach könnte das Format an einem neutralen Ort ausgetragen werden, an dem Sicherheit, Isolation und medizinische Versorgung gewährleistet sind. Die Viertel- und Halbfinals würden in einem Spiel anstatt wie üblich in Hin- und Rückspiel absolviert.
  • In der Königsklasse sind allerdings bis zur Unterbrechung des Wettbewerbs aufgrund der Coronavirus-Pandemie erst vier Viertelfinalteilnehmer ermittelt worden: Bundesliga-Herbstmeister RB Leipzig, Dortmund-Bezwinger Paris St. Germain, Überraschungsteam Atalanta Bergamo sowie Atlético Madrid, das überraschend Titelverteidiger FC Liverpool aus dem Wettbewerb warf.
  • Bundesliga-Tabellenführer Bayern München, Rekordsieger Real Madrid oder Juventus Turin und der FC Barcelona haben ihre Achtelfinale-Rückspiele noch nicht absolviert.
21:40 Uhr

"Hauptsache, die TV-Kameras sind da": Werner will unbedingt spielen

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Timo Werner vermisst das Gefühl eines echten Spiels.

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

"Es wäre doch jeder froh, wenn einfach wieder ein Spiel stattfindet." Das sagt Timo Werner über die Fußball-Bundesliga. Und geht sogar noch weiter: "Da könnte man das Stadion drumherum auch abbauen. Hauptsache, die TV-Kameras sind dabei und die Leute können sich vor dem Fernseher versammeln und zuschauen", so der in einem E-Sport-Stream des DFB.

  • Der Angreifer von RB Leipzig sollte eigentlich im Konsolenspiel "Fifa 20" für Deutschland gegen Frankreich antreten. Sein virtuelles DFB-Debüt scheiterte jedoch an Serverproblemen.
  • Der 24-Jährige berichtete zudem, wie sich Leipzig auf das kurzfristig abgesagte Geisterspiel gegen den SC Freiburg Mitte März vorbereitet hatte. "Wir haben extra im leeren Stadion trainiert, um uns daran zu gewöhnen. Dann haben wir unter der Dusche erfahren, dass das Spiel abgesagt wird", sagte Werner.
  • Wenige Tage zuvor war Leipzig noch vor Zuschauern mit einem 3:0 gegen Tottenham Hotspur in das Viertelfinale der Champions League eingezogen.
20:58 Uhr

Rolfes im Video: "56.000 Arbeitsplätze hängen an der Bundesliga"

Um die Coronavirus-Pandemie einzudämmen, wird die Fußball-Bundesliga in die Zwangspause geschickt. Geht es nach SPD-Politiker Lauterbach, wird die bis Herbst verlängert. Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes erklärt im ntv-Interview, was er von diesem Vorschlag hält.

20:11 Uhr

1. FCK stellt Zahlung von Stadion-Pacht ein

Der auf den Rasen gesprühte Schriftzug "1. FCK" im Fritz-Walter-Stadion. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Achtung, Achtung: Dem 1. FCK geht es gar nicht gut.

(Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild)

Die Corona-Krise und das Geld ... Der 1. FC Kaiserslautern will nach einem SWR-Bericht die Pachtzahlungen für das Fritz-Walter-Stadion bis auf Weiteres einstellen. Ein Sprecher der Stadt Kaiserslautern sagte dem Sender, der Fußball-Drittligist habe momentan keine andere Möglichkeit, als die Zahlungen aus dem Pacht- und Betreibervertrag an die städtische Stadiongesellschaft zunächst einzustellen. Die Stadt werde nun prüfen, wie sie damit umgehe.

  • "Es geht um die Pacht bis 30. Juni 2020. Bis dahin setzen wir die Zahlungen aus. Ab 1. Juli stehen wir zu den ausgehandelten Konditionen", sagte der Beiratssprecher und frühere WM-Schiedsrichter Markus Merk der "Bild"-Zeitung.
  • Der Verein hatte sich erst Anfang März mit der hoch verschuldeten Stadt auf eine reduzierte Pacht in Höhe von 625.000 Euro pro Saison geeinigt. Diese wird vom 1. Juli 2020 an für zwei Spielzeiten fällig. In der 1. Liga betrugen die Zahlungen 3,2 Millionen Euro jährlich, in der 2. Liga 2,4 Millionen.
  • Der Traditionsverein hat seit Jahren massive finanzielle Probleme und muss in der Corona-Krise um seine Existenz bangen. Den Pfälzern fehlen derzeit etwa zwölf Millionen Euro, um den Spielbetrieb für die nächste Saison zu sichern. Profis und alle Mitarbeiter sind seit 17. März in Kurzarbeit, der Spielbetrieb ruht bis mindestens 30. April.
19:08 Uhr

NHL verlängert die Selbst-Isolation

Bleibt weiter zu Hause! So weist die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL ihre Spieler, Trainer und Mitarbeiter an. Aufgrund der Coronakrise wird die verordnete Selbst-Isolation um 15 Tage bis zum 30. April verlängert.

  • NHL-Commissioner Gary Bettman hatte vergangene Woche erstmals öffentlich infrage gestellt, ob die aufgrund der Corona-Pandemie seit dem 12. März unterbrochene Saison überhaupt zu Ende gespielt werden kann.
  • 189 Hauptrundenspiele stehen noch aus bis zum möglichen Beginn der zweimonatigen Play-offs, in denen der Stanley-Cup-Sieger ermittelt werden soll.
  • Von der Pause sind auch zahlreiche deutsche Spieler betroffen. Darunter Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers, mit 110 Punkten (43 Tore, 67 Assists) Topscorer der Liga, Dominik Kahun (Buffalo Sabres) oder Philipp Grubauer (Colorado Avalanche).
18:04 Uhr

Nascar-Star wegen rassistischen Ausrufs gefeuert

Auch die Nascar-Piloten sind derzeit nur virtuell auf ihren Strecken unterwegs - und trotzdem wird ein Star jetzt gefeuert. Kyle Larson vom Team Chip Ganassi Racing hat beim auf Twitch gestreamten Rennen am Sonntag "Hey Nigger" gesagt - der Kündigungsgrund.

  • Zuvor war der 27-Jährige von seinem Team suspendiert worden - nur einen Tag später ist nun die Kündigung vollzogen.
  • Larson hatte offenbar gedacht, dass sein Mikrofon stumm geschaltet wäre.
  • Er entschuldigte sich nach seiner vorläufigen Suspendierung: "Gestern Abend habe ich einen Fehler gemacht und das Wort gesagt, das niemals, niemals gesagt werden sollte. Ich wurde nicht so erzogen", so der Amerikaner: "Ich weiß, dass der Schaden wahrscheinlich nicht reparierbar ist, und ich stehe dazu."
17:42 Uhr

Uefa tagt kommende Woche zur Fußball-Zukunft

Die DFL hat gerade erst ihre Entscheidung zur Fortsetzung der Bundesligen verschoben - nun steht fest: Die europäische Fußball-Union Uefa wird ebenfalls in der kommenden Woche das weitere Vorgehen in der Corona-Krise besprechen.

  • Das Exekutivkomitee werde am 23. April in einer Video-Konferenz die aktuelle Lage erörtern, bestätigte die Uefa. Zuvor dürften Beratungen mit den 55 Uefa-Mitgliedsverbänden und Vertretern des Vereinsfußballs anstehen.
  • Vorrang hat für die Uefa der Abschluss der nationalen Liga- und Pokalwettbewerbe. Ein Notfallplan sieht vor, dass die Spiele bis Juli oder August gehen könnten, die über die Teilnahme an der Champions und Europa League in der nächsten Saison entscheiden.
  • Die Spiele in der Königsklasse und der Europa League könnten in dieser Saison wieder aufgenommen werden, sobald die nationalen Titel entschieden sind.
16:42 Uhr

Die älteren Fußballer dürfen mit zu Olympia

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Florian Neuhaus darf höchstwahrscheinlich mit nach Tokio reisen - wenn ihn Trainer Stefan Kuntz nominiert.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Fair für die "alten Jungen": Trotz der Verschiebung der Olympischen Sommerspiele ins Jahr 2021 dürfen Fußballer des Geburtsjahres 1997 nach Tokio reisen. Das bestätigte der Weltverband Fifa der "Sport Bild", nachdem Anfang April eine Arbeitsgruppe eine entsprechende Empfehlung abgegeben hatte.

  • Damit bleibt auch die Nominierung einiger älterer Spieler möglich, wie zum Beispiel Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Florian Neuhaus.
  • "Olympia ist natürlich ein Highlight für jeden Spieler! Ich freue mich natürlich, dass der Jahrgang 97 spielberechtigt bleibt", sagte der 23-Jährige. Neben Neuhaus hatten weitere sieben 1997 geborene Fußballer vor einem Jahr mit dem Einzug ins Finale der U21-EM die Olympia-Qualifikation perfekt gemacht.
  • "Es wäre unglaublich bitter gewesen, Olympia zu verpassen, weil die Chance, noch mal dieses Turnier zu spielen, eher gering ist. Für mich war es der einzig logische Schritt, die Altersgrenze anzuheben, da wir auch die Qualifikation gespielt haben", sagte Benjamin Henrichs von der AS Monaco.
15:50 Uhr

Ferrari-Teamchef schwärmt: "Seb ist eine authentische Person"

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Man redet gut voneinander bei Ferrari.

(Foto: imago images / Laci Perenyi)

Ob ihm das bei einem möglichen Anschlussvertrag hilft? Sebastian Vettels Teamchef Mattia Binotto hat dem viermaligen Formel-1-Weltmeister erneut die Anerkennung von Ferrari versichert. "Seb ist eine authentische und aufrichtige Person. Er liebt seinen Job, er liebt ihn wirklich, und das ist einer der Gründe, warum auch wir bei Ferrari ihn so sehr schätzen", wurde Binotto auf der Formel-1-Homepage zitiert.

  • Vettels Vertrag mit Ferrari läuft zum Jahresende aus. Der 32 Jahre alte Heppenheimer fährt seit 2015 für die Italiener, konnte mit dem Traditionsrennstall aber immer noch nicht Weltmeister werden.
  • Beide Parteien führen längst Gespräche über einen neuen Vertrag.
  • Vettels zehn Jahre jüngerer Teamkollege Charles Leclerc hatte schon Ende der vergangenen Saison einen Kontrakt bis Ende 2024 bekommen.
15:11 Uhr

Fifa-Vize prognostiziert: Keine Länderspiele in diesem Jahr

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Victor Montagliani ist offenbar Realist.

(Foto: imago images / Icon SMI)

Ein großes Wunder wäre es nicht, oder? Ein großer Teil der geplanten Länderspiele des Fußball-Jahres wird möglicherweise erst 2021 ausgetragen werden können. Diese Meinung vertritt der Vizepräsident des Weltverbandes Fifa, Victor Montagliani, weil damit zu rechnen sei, dass die Reisebeschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie länger ausdauern würden.

  • Betroffen davon wären dann auch die ab 3. September 2020 geplanten Spiele der Nations League. Sogar die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Katar müsse nach seiner Auffassung möglicherweise verkürzt werden, da der Zeitrahmen für das im November 2022 beginnende Turnier enger werde.
  • Montagliani glaubt, dass auch die vorgesehenen Fenster für Spiele der Nationalmannschaften im Herbst gestrichen werden müssten. "Ich persönlich denke, dass dies eine Herausforderung sein könnte, sowohl wegen der Gesundheitsprobleme auf der ganzen Welt, als auch wegen internationaler Reisen", sagte Montagliani der Nachrichtenagentur AP.
  • Der Kanadier Montagliani, der zugleich Präsident des Verbandes für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik (Concacaf) ist, leitet eine Fifa-Arbeitsgruppe, die Pläne formuliert, um die Herausforderungen des Sars-CoV-2-Virus zu meistern.
  • Eine vollständige Wiederaufnahme des Fußballs im Jahr 2020 ist in Teilen der von der Pandemie am stärksten betroffenen Welt, einschließlich Europa und Nordamerika, möglicherweise nicht möglich, befürchtet der Fifa-Funktionär.
14:36 Uhr

Weißrussland verteidigt Live-Sport mit Zuschauern

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Selbst Zuschauer sind im Stadion erlaubt.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Weißrussland verteidigt seine Entscheidung, die nationalen Ligen im Fußball und Eishockey trotz der Corona-Krise vor Publikum austragen zu lassen. "Niemand auf der Welt kennt die genaue Antwort auf die Frage, wie in so einer Situation vorzugehen ist", sagte Sportminister Sergej Kowaltschuk im ESPN-Interview: "Wir haben uns gedacht, dass es als zusätzliches Mittel dienen könnte, die Menschen von Depressionen zu befreien und Emotionen zu entflammen."

  • Fast alle Fußball- und Eishockey-Ligen haben den Spielbetrieb eingestellt oder ausgesetzt - auch in Deutschland. Für Kowaltschuk war dies möglicherweise unnötig: "Sind sie sich sicher, dass es die einzig richtige Entscheidung war, die nationalen Fußball-Meisterschaften zu unterbrechen?", sagte er: "Oder wurde die Entscheidung voreilig getroffen, aufgrund fehlender Informationen oder von Panik?"
  • Die Eishockey-Saison in Weißrussland war Anfang April mit dem Titelgewinn von Junost Minsk zu Ende gegangen. Die Fußball-Liga startete am 20. März, zu einem Zeitpunkt, an dem andere Ligen längst ausgesetzt waren.
  • "Wir sind der Meinung, dass man nicht in Panik verfallen und damit den Sport aufgeben sollte", sagte Kowaltschuk.
13:02 Uhr

Pariser Rechtsverteidiger vor Wechsel zum BVB?

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Thomas Meunier wird Paris offenbar im Sommer verlassen.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Die Chancen von Borussia Dortmund auf einen Transfer des Belgiers Thomas Meunier von Paris Saint-Germain sind nach Informationen der Zeitung "AS" gestiegen. Demnach wird der im Sommer auslaufende Vertrag des 28 Jahre alten Außenverteidigers in Paris nicht verlängert. Damit könnte Meunier den Klub ablösefrei verlassen. Meunier wäre neben Axel Witsel und Thorgan Hazard der bereits dritte Belgier im BVB-Kader. Der 28-Jährige hatte unlängst noch einen Verbleib in Paris favorisiert. Doch diese Pläne scheinen nun hinfällig zu sein. Neben dem BVB werden auch die Tottenham Hotspur und Manchester United sowie Inter Mailand als Interessenten gehandelt.

12:16 Uhr

Draxler unterstützt sieben Vereine in seiner Heimatstadt

Julian Draxler hat in Zeiten der Coronakrise sieben Fußballklubs in seiner Heimatstadt Gladbeck mit einer Spende unterstützt. "Sie deckt die Kosten aller Fußballvereine bis zum Saisonende, damit sie den Spielbetrieb auch nach Corona fortsetzen können", schrieb der Profi von Paris St. Germain auf Facebook. In einem Videochat mit Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland sprach er auch über sein Engagement bei der Initiative "WeKickCorona" seiner Nationalmannschaftskollegen Joshua Kimmich und Leon Goretzka sowie bei Projekten der Unicef, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. "Dabei ist es mir eine Herzensangelegenheit, auch an meine Heimat zu denken - und Amateurfußball in Gladbeck bedeutet für mich bis heute Heimat." Dabei dachte er vor allem an die Jugend. "Wenn die Vereine es nicht schaffen, aus der Krise herauszukommen, dann sind viele Jungs und Mädels davon sehr betroffen", sagte Draxler und stellte klar: "Ohne Gladbeck kein Paris."

10:52 Uhr

Nach Karriereende: Pizarro denkt an Rückkehr zum FC Bayern

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Neuer Job Markenbotschafter?

(Foto: imago/ActionPictures)

Stürmerlegende Claudio Pizarro von Werder Bremen verschwendet während der Corona-Krise noch keinen Gedanken an sein bevorstehendes Karriereende. "Ich konzentriere mich total auf meinen Job und unser Ziel, in der Liga zu bleiben. Was danach kommt, kommt danach", sagte der 41 Jahre alte Peruaner in einer Online-Fragerunde des Klubs. Der älteste Torschütze der Bundesliga-Geschichte will seine erfolgreiche Karriere nach dieser momentan unterbrochenen Saison beenden. Vieles spricht dafür, dass er danach als Markenbotschafter zu seinem früheren Klub FC Bayern zurückkehren wird. "Ich habe schon einmal von den Leuten des FC Bayern gehört, dass sie gerne wollen, dass ich dort etwas mache. Ich habe auch gesagt, dass das für mich sehr interessant ist", sagte Pizarro.

10:04 Uhr

Warum ein Schluck Wasser Sanchos Wechsel verraten haben soll

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Ein Spaßvogel, dieser Jadon Sancho.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Hat Jadon Sancho einen versteckten Hinweis auf einen Wechsel zu Manchester United gegeben? Geht es nach den Fans der Red Devils, könnte ein Schluck Wasser Aufschluss über die Pläne des Shootingstars gegeben haben. Bei einer Fragerunde via Instagram hatte ein Follower die Bitte eingestreut, Sancho möge seine Flasche nehmen und einen Schluck daraus trinken, wenn er im Sommer zu United wechsle. Und tatsächlich: Kurz darauf löschte der 20-Jährige seinen Durst. Alles nur Zufall? Für die Anhänger ist die Sache klar: Das kurze Schmunzeln Sanchos nach dem Vorschlag des Users und sein folgender Griff zur Flasche waren Absicht! Entsprechend groß war anschließend der Hype im Netz. Die "Daily Mail" widmete der Geste gar eine eigene Story.

Alle Gerüchte und News zu Jadon Sancho finden Sie übrigens hier!

09:06 Uhr

Max Mosley rät zur Absage der Formel-1-Saison

Der frühere Weltverbandschef Max Mosley hat seinem Nachfolger Jean Todt zur Absage der Formel-1-Saison geraten. "Dann hätten die Teams und die Veranstalter Sicherheit, um planen und Maßnahmen ergreifen zu können. Zurzeit sind sie in der Schwebe und viele verlieren Geld", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Der 80 Jahre alte Mosley verwies auf die völlig unklare Situation durch die Coronavirus-Pandemie. "Mit Abwarten riskiert man, die Lage zu verschlimmern, ohne die Sicherheit zu haben, dass man etwas gewinnt", erklärte der Brite.

Mehr dazu lesen Sie gleich bei uns!

08:36 Uhr

Windhorst steht auch in der Corona-Krise zu Hertha BSC

Investor Lars Windhorst steht trotz der anhaltenden Coronavirus-Krise mit der Tennor Gruppe zu seinem finanziellen Engagement beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC. "Die Corona-Pandemie ändert nichts an den Hertha gegebenen Zusagen und an den Plänen von Tennor", teilte Windhorsts Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.
Über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor hatte Windhorst im Juni 2019 zunächst 37,5 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erworben und dafür 125 Millionen Euro gezahlt. Für weitere 99 Millionen Euro erhöhte er diesen Anteil am 8. November auf den im deutschen Profifußball maximalen Anteil von 49,9 Prozent.

07:46 Uhr

Kicker: "Gehaltsleak" soll Manuel Neuer verärgern

Eigentlich ist die Lage ganz simpel: Manuel Neuer will beim FC Bayern bleiben. Und der FC Bayern möchte die Arbeit mit Manuel Neuer fortsetzen. Die Krux ist nur - das wissen Sie mittlerweile –, dass beide Seiten nicht zusammenfinden. Zunächst soll es nur um die künftige Laufzeit des im Sommer 2021 endenden Vertrags gegangen sein. Zuletzt aber auch um das Gehalt. Angeblich 20 Millionen Euro im Jahr soll Neuer fordern. Das hatte die "Bild" berichtet. Und diese Enthüllung soll dem Torwart mächtig aufstoßen, das wiederum schreibt nun der "Kicker". Neuer sei verärgert, dass Informationen über diesen Betrag an die Öffentlichkeit gelangt sind. Deshalb soll die Vertrauensbasis zwischen dem Bayern-Kapitän und dem Klub "stark erschüttert" sein.

07:09 Uhr

BVB-Star Hakimi hat keine Ahnung, wo er künftig spielt

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Wo spielt Achraf Hakimi in der nächsten Saison? Niemand weiß es.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Achraf Hakimi von Borussia Dortmund hat nach eigenen Angaben noch keine Ahnung, ob er nach Ende seiner Leihe an den BVB am 1. Juli zu Real Madrid zurückkehren wird. Er habe bisher weder mit seinem aktuellen Klub noch mit dem spanischen Rekordmeister darüber gesprochen, sagte der 21-Jährige im Interview des Radiosenders "Cadena Ser". Wegen seiner Zukunft werde es aber "sicher bald Gespräche" mit Madrid geben, betonte er. "Im Juni werde ich eine Entscheidung treffen müssen, und ich hoffe, dass das dann ein großer Schritt in meiner Karriere sein wird", sagte der Rechtsverteidiger. Hakimi bestätigte die Aussage des Interviewers, "halb Europa" sei hinter her. "Wem gefällt es nicht, wenn er viele Angebote hat?" Das mache ihn stolz.

06:38 Uhr

Fährmann ist erstmal wieder zurück auf Schalke

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Ralf Fährmann ist zurück auf Schalke.

(Foto: imago/RHR-Foto)

Der eigentlich noch bis zum 30. Juni an den norwegischen Fußball-Erstligisten Brann Bergen ausgeliehene Torhüter Ralf Fährmann wird ab sofort wieder bei seinem Stammverein FC Schalke 04 trainieren. Der norwegische Klub hatte zuvor seine Zustimmung zu einer vorzeitigen Rückkehr gegeben. Der Torhüter hatte selbst bei den Königsblauen angefragt, da der Spielbetrieb in Norwegen derzeit wegen der Corona-Pandemie bis auf unbestimmte Zeit ruht. "Für uns war sofort völlig klar, dass wir dieses Vorhaben gern unterstützen", sagte Schalke-Coach David Wagner. Vom 1. Juli an stehe der 31 Jahre alte Torhüter ohnehin wieder beim FC Schalke unter Vertrag.

06:01 Uhr

Sascha Hupmann ist tot

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Sascha Hupmann wurde nur 49 Jahre alt.

Der deutsche Basketball trauert um den früheren Nationalspieler Sascha Hupmann. Der ehemalige Center starb im Alter von 49 Jahren, wie seine frühere Universität in Evansville im US-Bundesstaat Indiana mitteilte. "Wir wussten, dass Sascha schwer erkrankt war. Die Nachricht von seinem Tod trifft uns sehr hart", sagte Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bunds. "Wir sind sehr traurig und in Gedanken bei seiner Frau und seinem Sohn." Hupmann absolvierte 67 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft und nahm unter anderem an der Weltmeisterschaft 1994 teil.

Eine ausführliche Meldung zum Tod vom Sascha Hupmann lesen Sie hier!

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