Dienstag, 16. März 2021Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & Till Erdenberger
22:03 Uhr

Englischer Topklub macht Haaland zum wichtigsten Transferziel

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Europaweit begehrt.

(Foto: dpa)

Offenbar sind die Haaland-Pläne von Manchester United konkreter als bislang gedacht. Wie die "Manchester Evening News" berichten, genießt der Norweger bei der Stürmersuche der Red Devils neuerdings höchste Priorität. Sein Landsmann Ole Gunnar Solskjaer trainiert United und gilt als großer Bewunderer des Torjägers.

Ein Grund für die Fokussierung auf Haaland soll dessen kolportierte Ausstiegsklausel sein. Ab Juli 2022 ist der Angreifer angeblich für 75 Millionen Euro zu haben, obwohl er mittlerweile deutlich mehr wert sein dürfte. In dem Bericht wird sogar über einen Verkauf in diesem Sommer spekuliert, schließlich sei Borussia Dortmund in Pandemie-Zeiten auf hohe Transfereinnahmen angewiesen.

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20:41 Uhr

"Den würde ich auffressen": Asamoah will nichts von Schalker Abgängen wissen

Gerald Asamoah erwartet von seinen Spielern gerade jetzt Konzentration. Der ehemalige Schalker Stürmer und heutige Koordinator der Profis beteuert, dass noch kein Spieler mit einem Wechselwunsch zu ihm kam. Darüber hinaus erinnert er sich an die Zeit mit Ralf Rangnick.

20:03 Uhr

WM-Heldin verzichtet auf Fackellauf

Die japanische Profifußballerin Nahomi Kawasumi hat erneut ihre Teilnahme am olympischen Fackellauf vor den verschobenen Sommerspielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) abgesagt. Die Weltmeisterin von 2011, die in der US-Profiliga NWSL bei Sky Blue FC spielt, begründete ihre Entscheidung mit Corona-Sorgen.

"Das Infektionsproblem ist immer noch nicht gelöst, und dann ist da noch die Tatsache, dass ich in den USA lebe, also habe ich diese Entscheidung getroffen", schrieb Kawasumi bei Twitter. "Ich bete für die Gesundheit aller (...). Die schwierigen Tage gehen weiter, aber lasst uns alle zusammenhalten." Schon im Vorjahr zum ursprünglichen Termin hatte die 35-Jährige mit Verweis auf die Pandemie ihren Verzicht erklärt. Mitglieder des japanischen Nationalteams, das 2011 in Deutschland sensationell den WM-Titel gewann, sollen die Fackel zum Start des landesweiten Laufs am 25. März in Fukushima entzünden.

19:09 Uhr

Zehn DSV-Starter dürfen beim Weltcupfinale antreten

Der Deutsche Skiverband (DSV) will mit drei Sportlerinnen und sieben Sportlern beim alpinen Weltcupfinale in dieser Woche in Lenzerheide an den Start gehen. Zum Jahresabschluss dürfen nur jene Athleten starten, die in den Weltcup-Wertungen der jeweiligen Disziplinen unter den besten 25 liegen. Das sind für den DSV Kira Weidle (Abfahrt und Super-G), Lena Dürr (Slalom), Romed Baumann, Andreas Sander (beide jeweils Abfahrt und Super-G), Josef Ferstl (Super-G), Dominik Schwaiger (Abfahrt), Stefan Luitz, Alexander Schmid (beide Riesenslalom) und Linus Straßer (Slalom). Für den Teamevent ergänzt Andrea Filser die deutsche Mannschaft.

18:15 Uhr

Löw hat einen klaren Plan für seine Überraschungs-Gäste

2021 wird ein turbulentes Jahr für Joachim Löw, die EM wird die Bühne für seinen Abschied. Im exklusiven Interview mit RTL/ntv schaut der Bundestrainer auf viele Jahre als DFB-Coach zurück, gibt Einblicke in die personelle Planung für die anstehenden Länderspiele und äußert sich zur Debatte um seinen Nachfolger.

17:30 Uhr

"Entbehrt jeglicher Logik" - Löw kritisiert Reise-Wirrwarr im Europapokal

Joachim Löw hat die kürzliche Verlegung von Spielen in der Champions League aufgrund von Reisebeschränkungen an den jeweiligen Austragungsorten kritisiert und macht deutlich, dass es eine ähnliche Verlegung beim DFB nicht geben werde.

"Wir haben gesagt, die Länderspiele verlegen wir nicht irgendwo hin, nach Budapest oder so etwas, weil das macht für uns jetzt auch wenig Sinn", so der Bundestrainer und fügt hinzu: "Wenn man das gesehen hat, auch in der Champions League in Leipzig war eine Inzidenz von 50, in Liverpool vielleicht 100 und dann geht man in ein anderes Land nach Budapest, da waren es 400, das entbehrt jeglicher Logik und von daher haben wir gesagt, diese beiden Spiele (Heimspiele WM-Qualifikation, Anm.d.Red.), die bestreiten wir auf jeden Fall in Deutschland."

Acht Partien waren zum Startschuss der Europapokal-Endrunde im Februar aufgrund der entsprechenden nationalen Coronaschutz-Verordnungen in andere Länder wie Ungern ausgelagert worden.

16:40 Uhr

Wolfsburgs Fußballerinnen ergeht es wie den Herren von Leipzig und Gladbach

Die Fußball-Frauen des VfL Wolfsburg müssen beide Duelle mit dem FC Chelsea im Viertelfinale der Champions League in Budapest austragen. Das teilte der Verein mit. Wie zuvor schon bei den Männern von RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach verhindern die aktuellen Corona-Reisebeschränkungen in Europa die Begegnungen in Deutschland und England.

Zunächst treffen die beiden Teams am Mittwoch, 24. März (17 Uhr) im Szusza-Ferenc-Stadion in der ungarischen Metropole aufeinander, die zweite Partie steigt am Mittwoch, 31. März (14 Uhr) an gleicher Stelle. Gladbach spielt heute (21 Uhr im ntv.de-Ticker) in der größeren Puskas Arena.

16:16 Uhr

Däbritz & Co. können mit Paris nicht in Prag antreten

Das Achtelfinal-Rückspiel der Fußballerinnen von Paris St. Germain um Nationalspielerin Sara Däbritz bei Sparta Prag wird laut PSG nicht wie geplant morgen Abend über die Bühne gehen. Der französische Vizemeister ist von mehreren Corona-Fällen betroffen. Das Champions-League Hinspiel in der vergangenen Woche hatte Paris mit 5:0 für sich entschieden, ob der zweite Vergleich nun verschoben oder am grünen Tisch entschieden wird, war zunächst unklar. In der Runde der letzten Acht wartet Ende März das Duell mit Titelverteidiger Olympique Lyon.

Am Freitag hatte PSG mitgeteilt, dass drei Spielerinnen sowie ein Staffmitglied positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Anschließend wurde das ursprünglich für Samstag angesetzte Liga-Topspiel gegen Serienmeister Lyon kurzfristig abgesetzt.

15:40 Uhr

Bundesligist soll Ribéry zurück nach Deutschland holen wollen

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(Foto: imago images/Sportimage)

Neun Meisterschaften, sechs Pokalsiege sowie der Gewinn der Champions League 2013: Im Trikot des FC Bayern München schrieb Franck Ribéry Bundesliga-Geschichte und prägte eine Ära. Nun steht der 37-Jährige, der seit dem Sommer 2019 für AC Florenz in der Serie A kickt, angeblich vor einer Rückkehr ins deutsche Oberhaus.

Die "Gazzetta dello Sport" berichtete gestern, dass gleich mehrere deutsche Klubs an dem Flügelstürmer interessiert seien. Um welche Vereine es sich dabei handelt, verriet das Blatt allerdings nicht. Das umtriebige spanische Portal "Don Balon" will das Geheimnis nun gelüftet haben. Demnach hat Eintracht Frankfurt die Fühler nach dem französischen Altstar ausgestreckt. Ein Wechsel zu den Hessen sei eine "verführerische Option" für Ribéry, heißt es.

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15:14 Uhr

Brady behält seinen Lieblingsmitspieler

Quarterback-Superstar Tom Brady spielt auch in der kommenden NFL-Saison zusammen mit seinem Kumpel Rob Gronkowski für Super-Bowl-Champion Tampa Bay Buccaneers. Wie mehrere US-Medien unter Berufung auf Gronkowskis Agenten übereinstimmend berichteten, einigten sich der 31 Jahre alte Football-Profi und die Buccaneers auf einen neuen Einjahresvertrag mit einem Jahresgehalt mehr als zehn Millionen US-Dollar.

Gronkowski war vor der vergangenen Saison aus dem Ruhestand zurückgekehrt und hatte bei den Bucs angeheuert. Das Team gewann im Februar den Super Bowl gegen die Kansas City Chiefs. Kein Duo aus Passempfänger und Quarterback erzielte im Zusammenspiel in Playoff-Spielen mehr Touchdowns als "Gronk" und Brady, die zuvor bereits jahrelang bei den New England Patriots in einem Team gespielt hatten.

14:14 Uhr

Vom Puck am Kopf getroffen: Eishockey-Spieler stirbt nach drei Tagen

Ein junger Eishockey-Spieler ist in Russland von einem Puck am Kopf getroffen worden und Tage später in einem Krankenhaus gestorben. "Die Ärzte kämpften drei Tage lang um sein Leben", teilte der Verein Dynamo St. Petersburg mit. Der 19-jährige Verteidiger Timur Faisutdinow war am Freitag bei einem Jugendliga-Spiel gegen eine Mannschaft aus Jaroslawl verletzt worden.

Medienberichten zufolge soll der Puck die Halsschlagader des jungen Mannes getroffen haben. Daraufhin habe er das Bewusstsein verloren. Im Krankenhaus sei er künstlich beatmet worden. Dem Verein zufolge soll bei den nun anstehenden Viertelfinalspielen mit einer Schweigeminute an den tragischen Vorfall erinnert werden.

13:40 Uhr

Wer wird Löw-Nachfolger? "Mein Favorit ist Lothar Matthäus"

Seit Noch-Bundestrainer Jogi Löw bekannt gegeben hat, nach der EM im Sommer aufhören zu wollen, wird hitzig über seine Nachfolge diskutiert. Bundesliga-Urgestein Friedhelm Funkel setzt für den Posten des Nationaltrainers auf Lothar Matthäus. Für einen weiteren Kandidaten sieht er Außenseiterchancen.

13:19 Uhr

"Werden Sie mal aufsuchen": Gislason macht Drohbrief öffentlich

Der deutsche Handball-Nationaltrainer Alfred Gislason wurtde anonym bedroht, das teilte er nun bei Instagram. In einem Brief, den der 61-Jährige laut eigener Aussage im Briefkasten vorfand, wurde er rassistisch für seine isländische Herkunft angefeindet und auch verbal massiv bedroht. Außerdem wurde angekündigt, das Grundstück des langjährigen Trainers des THW Kiel aufzusuchen, sollte er nicht zurücktreten. Das Schriftstück enthält mehrere Rechtschreibungs- und Grammatikfehler.

Gislason selbst, seit 1997 Trainer in Deutschland, zeigte sich gegenüber den SID enttäuscht und kommentierte den Brief bei Instagram: "Nach insgesamt knappen 30 Jahren in Deutschland, das erste Mal, das ich in diesem großartigen Land bedroht wurde". DHB-Vizepräsident Bob Hanning kündigte beim SID rechtliche Schritte an. Erst am Wochenende löste Gislason mit der deutschen Nationalmannschaft beim 34:26-Sieg das Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio.

12:59 Uhr

Deutschland bewirbt sich um Ausrichtung der Weltspiele der Studierenden

Deutschland hat sich offiziell mit der Region Rhein-Ruhr um die Universiade 2025, die Weltspiele der Studierenden, beworben. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) hat mit seinen Partnern beim Internationalen Hochschulsportverband FISU fristgerecht das Bewerbungsdossier eingereicht.

Die Bundesregierung und das Land Nordrhein-Westfalen hatten im September 2020 ihre Unterstützung einer deutschen Bewerbung zugesagt. Die Entscheidung über die Vergabe wird das FISU-Exekutivkomitee Mitte Mai 2021 treffen. Als weiterer Bewerber stand Budapest im Raum.

12:31 Uhr

Blindenfußballer starten in Bonn

Die 14. Saison in der Blindenfußball-Bundesliga startet am 22. Mai in Bonn. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt. Der MTV Stuttgart strebt die erfolgreiche Titelverteidigung und seinen achten Meistertitel an. Mit dabei sind unter anderem auch die Teams von Borussia Dortmund, Schalke 04, FC St. Pauli, Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf. "Wir werden auch 2021 versuchen, um die Meisterschaft mitzuspielen", sagt Alexander Fangmann, Kapitän des Titelverteidigers aus Stuttgart, "die härtesten Konkurrenten dürften wie in den vergangenen Jahren der FC St. Pauli und die Sportfreunde Blau-Gelb Blista Marburg sein."

Die in Europa einzigartige Spielrunde wird seit dem Jahr 2008 durch die DFB-Stiftung Sepp Herberger zusammen mit dem Deutschen Behindertensportverband und dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband organisiert wird. Auf dem Bonner Münsterplatz findet am 22. Mai der erste Spieltag statt. Die Vereinsspieltage werden am 19./20. Juni in Stuttgart, am 17./18. Juli in Hamburg sowie am 21./22. August in Berlin ausgetragen. Der letzte und fünfte Spieltag wird am 4. September auf dem Viehmarktplatz in Trier ausgetragen.

12:10 Uhr

Scholl klagt seinen Sohn an: "Du bist ein verhinderter Multi-Millionär"

Es sind deutliche Worte, die Mehmet Scholl wählt, als Abrechnung will er sie aber nicht verstanden wissen. "Ich haue doch nicht mein Kind in die Pfanne", sagt der Ex-Nationalspieler in einem Podcast der "Bild", fragt aber auch: "Wie soll ich es anders analysieren?" Es geht um seinen Sohn Lucas, mittlerweile 24, der nach einem hoffnungsvollen Werdegang in der Jugend des FC Bayern nun in der zweiten österreichischen Liga beim SV Horn spielt. Von Pep Guardiola gab es in München zwar großes Lob, laut seines Vaters aber hat der Sohn zu wenig aus seinen Möglichkeiten gemacht. Und zwar, weil er vom Kopf her nicht reif genug ist.

Als den "wichtigsten Bereich" für eine große Karriere bezeichnet Scholl senior den "Charakter" und bescheinigt dem Junior: "Da ist Lucas bei 30 Prozent." Die beiden redeten "ganz offen", heißt es weiter, was im Zitat mündete, dass "viele verschenkte Jahre" dazu beitragen, Lucas Scholl sei "ein verhinderter Multi-Millionär", weil er viel zu wenig aus seinem Talent gemacht habe.

11:50 Uhr

Spielervereinigung bemängelt Ungleichgewicht

Die Spielervereinigung Fifpro hat in einer Analyse von 79 Fußball-Ländern ein großes Ungleichgewicht hinsichtlich der Wirtschaftskraft und den Arbeitsbedingungen der Spieler festgestellt. So geht aus dem Report mit dem Titel "Gestaltung unserer Zukunft" in Zusammenarbeit mit der KPMG Football Benchmark hervor, dass weniger als ein Drittel der Länder ein gut funktionierendes System mit stabilen Bedingungen haben.

Während die fünf großen Ligen (England, Spanien, Deutschland, Italien und Frankreich) zu den Märkten mit einer hohen Stabilität gehören, gibt es in mehr als 70 Prozent der Länder ein durchschnittliches Budget der Klubs von jährlich unter zehn Millionen Dollar. Auch generieren 30 der 79 Fußballmärkte jeweils weniger als fünf Millionen Dollar pro Jahr an Einnahmen durch TV-Übertragungen. Außerdem fehlen mitunter grundlegende Beschäftigungsstandards und ein Schutz der Spieler zur Gewährleistung ihrer Gehälter.

11:21 Uhr

"Bin kein Fan von Ausreden": Sahin macht sich für Jürgen Klopp stark

Teammanager Jürgen Klopp hat in der Krise mit dem englischen Fußballmeister FC Liverpool Unterstützung von seinem Ex-Spieler Nuri Sahin erhalten. Er sei "felsenfest davon überzeugt, dass Jürgen das schafft - das sage ich als Liverpool-Fan und als sein Freund", sagte Sahin bei Sport1: "Die Reds werden in der Liga unter die ersten Vier kommen, und in der Königsklasse müssen sie auch erst mal geschlagen werden."

Klopps Team ging in den vergangenen sechs Heimspielen als Verlierer vom Platz, von der Tabellenspitze ist Liverpool weit entfernt. "Ich bin kein Fan von Ausreden, will die auch gar nicht anbringen, Jürgen sicher auch nicht", sagte der frühere Profi von Borussia Dortmund, der "Hauptgrund" momentan seien aber die Verletzungen. Klopp muss derzeit unter anderem auf Virgil van Dijk oder Jordan Henderson verzichten.

10:58 Uhr

Entscheidung beim America's Cup vertagt

Die Entscheidung im 36. America's Cup fällt frühestens am Mittwoch. Wegen zu leichter Winde verschob die Renndirektion das zweite der beiden für heute geplanten Rennen zwischen Gastgeber Neuseeland und Italien um einen Tag. Neuseeland führt 6:3, für den Sieg im Kampf um die älteste internationale Sporttrophäe sind sieben Erfolge nötig. In Rennen neun hatte über weite Strecken die italienischen Herausforderer geführt, bevor die neuseeländischen Cup-Verteidiger im Schlussspurt stark aufkamen. Ihre "Te Rehutai" kreuzte die Ziellinie nach dem Endspurt mit 30 Sekunden Vorsprung vor "Luna Rossa".

10:29 Uhr

Matthäus sicher: Rose fliegt in Gladbach, wenn ...

Seit der offiziellen Bestätigung seines BVB-Wechsels steckt Marco Rose mit Borussia Mönchengladbach in der Krise. Die Bundesligapartie beim FC Schalke 04 am Samstag (18.30 Uhr) wird für den umstrittenen Gladbach-Coach zum Schicksalsspiel, glaubt Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus. Sollte Rose auch das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League bei Manchester City am Dienstag verlieren, droht am Wochenende im Duell mit Schalke 04 sogar ein Negativ-Rekord: Acht Pflichtspiel-Pleiten in Folge hatte erst ein Trainer in der Borussen-Historie zu verantworten: Wolf Werner 1989, der seinerzeit beurlaubt wurde.

Unabhängig vom Ausgang des sportlich nach dem 0:2 im Hinspiel nahezu bedeutungslosen City-Spiels, könnte die Auswärtspartie gegen das abgeschlagene Tabellen-Schlusslicht über Roses persönliche Zukunft in Gladbach entscheiden. Bei einer Niederlage "dürfe die Rose-Reise bei Gladbach beendet sein", prophezeite Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus in seiner "Sky"-Kolumne.

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10:04 Uhr

Zverev zieht ins Achtelfinale von Acapulco ein

Deutschlands Tennis-Topspieler Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Acapulco das Achtelfinale erreicht. Der Weltranglistensiebte setzte sich im ersten Match nach der Geburt seiner Tochter gegen den 17 Jahre alten Wildcard-Starter Carlos Alcaraz aus Spanien mit 6:3, 6:1 durch und trifft in Mexiko nun auf den Serben Laslo Djere.

Ebenfalls in der Runde der letzten 16 steht Dominik Koepfer nach einem 6:4, 6:2 gegen Gerardo Lopez Villasenor aus Mexiko. Die Nummer 71 der Welt trifft im Achtelfinale des mit 1,2 Millionen Dollar dotierten Turniers auf den Kanadier Milos Raonic oder Tommy Paul (USA).

09:45 Uhr

Messi stellt beeindruckende Bestmarke von Xavi ein

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Beeindruckend.

(Foto: REUTERS)

Angeführt von Rekordspieler Lionel Messi hat der FC Barcelona seine Pflichtaufgabe in La Liga erfüllt. Die Katalanen um den argentinischen Zauberfußballer, der mit nun 767 Spielen im Barça-Trikot mit Klub-Legende Xavi gleichzog, schlugen das Schlusslicht SD Huesca mit 4:1 (2:1). Durch den Erfolg verdrängte Barcelona seinen Erzrivalen Real Madrid wieder von Rang zwei, nach dem 27. Spieltag trennen das Team von Ronald Koeman vier Punkte von Tabellenführer Atletico Madrid. Barça ist seit nun 17 Ligaspielen ungeschlagen.

Messi sorgte mit seinen Toren 660 und 661 im Barça -Trikot (13./90.) für den Startschuss und Schlusspunkt. Der französische Weltmeister Antoine Griezmann (35.) und Oscar Mingueza (53.) waren ebenfalls die Gastgeber erfolgreich. Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen war einzig beim Foulelfmeter von Rafael Mir Vicente (45.+4) machtlos.

09:16 Uhr

Herpes-Ausbruch in Spanien: Acht deutsche Pferde und sechs Fohlen sind tot

Deutsche Reiter sind von dem aus Valencia stammenden Herpes-Virus besonders betroffen. Acht Pferde sind nach Angaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bisher gestorben. Vier Tiere erlagen der Viruserkrankung demnach in Spanien oder mussten eingeschläfert werden, vier weitere starben nach der Rückkehr in Deutschland. Zu den Opfern zählen zudem sechs Fohlen, die vor oder kurz nach der Geburt starben.

Am stärksten traf es den Nationenpreisreiter Sven Schlüsselburg, der bis Mitte Februar in Valencia ritt und das Virus unwissentlich mit auf seinen Hof im baden-württembergische Ilsfeld brachte. Zwei seiner Pferde sind tot, und sechs seiner Stuten verfohlten, wie es in der Fachsprache heißt. Auch der Springreiter Tim-Uwe Hoffmann aus Rahde verlor zwei Pferde durch die Herpes-Infektionen.

08:13 Uhr

Schumacher hat Mitleid mit Vettel

Nach den Testfahrten der Formel 1 in Bahrain hat Ralf Schumacher sein Bedauern über die Rolle von Sebastian Vettel in seinem neuen Team Aston Martin zu Ausdruck gebracht. "Sebastian kann einem schon fast ein bisschen leidtun. Er ist zu Aston Martin voll mit Optimismus gekommen und wir wissen ja aus dem vergangenen Jahr, dass Sebastian wahnsinnig sensibel ist", sagte der sechsmalige Grand-Prix-Sieger bei Sky. Vettel hatte die Testfahrten mit über sechs Sekunden Rückstand auf die Spitze beendet und war erneut von einem Defekt gebremst worden.

"Nicht nur was das Team betrifft, er muss auch Vertrauen in das Auto haben. Und jetzt hat er die ganzen neuen Systeme nur wenig testen können. Er muss sich ja auf viel neues einstellen. Und das geht am Anfang noch nicht von alleine", sagte Schumacher.

08:01 Uhr

Schröder gewinnt, Kleber verliert

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat mit den Los Angeles Lakers einen deutlichen Sieg gegen Ex-Meister Golden State Warriors gefeiert. Beim 128:97 verbuchte der Braunschweiger sechs Punkte, zwei Rebounds und sieben Assists. Hauptdarsteller war einmal mehr Superstar LeBron James, der mit 22 Punkten, zehn Rebounds und elf Assists sein viertes "Triple-Double" der Saison verzeichnete. Titelverteidiger L.A. festigte den dritten Platz in der Western Conference.

Maximilian Kleber unterlag mit den Dallas Mavericks den Los Angeles Clippers 99:109 und kam auf drei Punkte. Dallas ist Achter im Westen. Isaiah Hartenstein siegte mit dem Tabellenfünften Denver Nuggets 121:106 gegen die Indiana Pacers, blieb aber ohne Zähler. Die Washington Wizards, bei denen Isaac Bonga und Moritz Wagner nicht zum Einsatz kamen, zogen gegen die Milwaukee Bucks mit 122:133 den Kürzeren und verlieren nach der vierten Pleite in Folge als 13. im Osten die Playoff-Plätze langsam aus den Augen.

07:39 Uhr

Warum muss eigentlich ein Mann für Joachim Löw übernehmen?

Nora Häuptle, Trainerin des Frauenfußball-Bundesligisten SC Sand, wünscht sich nach dem angekündigten Rücktritt von Joachim Löw eine Frau an der Spitze der Nationalmannschaft. "Ich sehe kein Argument, welches grundsätzlich gegen eine Bundestrainerin sprechen würde", sagte die einzige Cheftrainerin in der Frauen-Bundesliga dem Nachrichtenportal Watson. Für Häuptle sollte bei der Auswahl nicht das Geschlecht, sondern die Leistung im Vordergrund stehen.

Die frühere Sportmoderatorin Gaby Papenburg glaubt nicht daran, dass eine Frau Chancen hat. "Wenn es trotz höchster Fußball-Lehrer-Lizenz bis heute nicht mal eine Trainerin geschafft hat, wenigstens einen Drittligisten zu betreuen, wie soll das dann mit der Nationalmannschaft funktionieren?", sagte Papenburg.

Auch Imke Wübbenhorst, die den Regionalligisten Sportfreunde Lotte trainierte, ist skeptisch. "Es geht darum, dass die Entscheidungsträger, und bei einer Nationalmannschaft vor allen Dingen das Land, hinter der Entscheidung stehen. Es wird also eine Entscheidung geben, die von Sicherheit und nicht von Mut geprägt sein wird."

07:08 Uhr

Alba-Star schildert extremen Reisestress

Basketball-Profi Luke Sikma von Meister Alba Berlin versucht, professionell mit dem derzeit extremen Reisestress umzugehen. "Wir hatten schon in den vergangenen Jahren viele Spiele. In diesem Jahr müssen wir die Partien nachholen, die durch unsere Quarantäne ausgefallen sind. Wir spielen, so viel wir können", sagte der 31 Jahre alte Amerikaner im Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

In manchen Wochen spielt sein Team in der Bundesliga und der Euroleague alle zwei Tage. "Es gibt durch die Pandemie nicht so viele Flüge wie früher. Wir sind daher oft sehr lange unterwegs. Aber wir können froh sein, dass wir arbeiten dürfen. Das müssen wir uns klarmachen", sagte Sikma, der aber unterstrich: "Wir haben einen wirklich mörderischen Spielplan. Wir müssen auf uns aufpassen. Das ist die neue Realität."

06:46 Uhr

Torwart nach Zusammenprall bewusstlos: Erste Diagnose nach Liverpool-Spiel steht

Torwart Rui Patricio von den Wolverhampton Wanderers hat sich nach Angaben von Trainer Nuno Espirito Santo bei der Niederlage gegen den FC Liverpool keine schwerere Kopfverletzung zugezogen. "Rui Patricio ist okay", sagte Santo der BBC. Er sei wach und bei Bewusstsein und könne sich an den Zusammenstoß erinnern. "Die Einschätzung ist positiv, er kommt wieder in Ordnung."

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06:22 Uhr

Wiggins fordert erneute Ermittlungen

Der frühere Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins hat im Falle des wegen Dopings schuldig gesprochenen Arztes Richard Freeman eine erneute Untersuchung gefordert. Freeman, ehemals Arzt des britischen Radsport-Verbandes und des früheren Teams Sky (heute Ineos), war am Freitag im Dopingprozess um eine ominöse Testosteron-Bestellung schuldig gesprochen worden. Ein medizinisches Tribunal sah es als erwiesen an, dass Freeman die 30 Pakete für die illegale Leistungssteigerung bei Fahrern orderte.

Wiggins, als Sky-Fahrer Tour-Champion 2012, glaube nicht daran, dass das verbotene Testosteron, das der Mediziner bestellt hatte, dazu gedient habe, Fahrer zu dopen. Das sagte Wiggins im Eurosport-Podcast. Die Pakete waren 2011 am National Cycling Centre in Manchester eingetroffen. Freeman hatte zunächst angegeben, die Bestellung sei fälschlicherweise getätigt, später zurückgeschickt und zerstört worden, was sich als Falschaussage herausstellte und seine Glaubwürdigkeit untergrub. Bei den Sommerspielen in London holten die britischen Bahnradfahrer ein Jahr später sieben Goldmedaillen.

05:49 Uhr

Rückkehr in den Trainerjob? Matthäus lässt kaum Zweifel offen

Lothar Matthäus schließt unabhängig von einem möglichen Engagement als Bundestrainer eine Rückkehr ins tägliche Fußball-Geschäft kurz vor seinem 60. Geburtstag praktisch aus. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mir nochmal so einen Tagesjob antue. Ich will niemals nie sagen. Aber so ein Job, wo du von morgens bis abends unter Strom stehst - eher nicht", sagte der Rekord-Nationalspieler.

Am kommenden Sonntag wird Matthäus 60 Jahre alt. "Ich habe das Leben genießen gelernt", sagte der Sky-Experte. "Den Stress, den man im Tagesgeschäft hat, den habe ich 30, 40 Jahre lang auf dem Fußballplatz und der Trainerbank erlebt. Jetzt ist es angenehmer, weil ich mehr vom Leben habe." Mit sich und seinem Leben sei er im Reinen, erzählte Matthäus. "Man kann nie alles erreichen. Aber ich glaube schon, dass ich wunschlos glücklich sein kann", sagte der 59-Jährige. "Ich persönlich sage: Ich habe richtige Wege gewählt."

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