Dienstag, 18. Mai 2021Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & Till Erdenberger
22:36 Uhr

Schumacher sieht Titelkampf in der Formel 1 schon fast entschieden

Ralf Schumacher ist mittlerweile eher skeptisch, dass Red Bull den Formel-1-Seriensieger Mercedes im WM-Kampf schlagen kann. "Langsam schwindet mir etwas die Hoffnung", sagte der ehemalige Rennfahrer bei einem digitalen Presseevent des Senders Sky, für den Ralf Schumacher als Experte arbeitet. "Red Bull muss schon einen großen Schritt nach vorne machen", betonte der 45-Jährige.

Weil beim Klassiker am kommenden Wochenende in Monaco die Motorleistung auf dem engen Stadtkurs von Monte Carlo keine besonders ausschlaggebende Rolle spielt, sieht er Red Bull mit dem aktuellen WM-Zweiten Max Verstappen dort mit Chancen gegen Spitzenreiter Lewis Hamilton und Mercedes.

Beim Vergleich der beiden Teams, die seit einschließlich 2010 alle Titel unter sich ausgemacht haben - Red Bull 2010, 2011, 2012 und 2013, Mercedes danach bis einschließlich 2020 - bezeichnete Schumacher den Branchenführer als "funktionierendes Getriebe". Verstappen und Red Bull hätten hingegen das Problem, dass dem Niederländer in den vergangenen Jahren ein adäquater Teamkollege gefehlt habe: "Das ganze Team ist nicht so weit wie Mercedes."

21:54 Uhr

Vor 10.000 Fans: Man United verpasst (noch) Vizemeisterschaft

Manchester United hat bei der Rückkehr seiner Fans ins Old Trafford die Vizemeisterschaft in der Premier League noch nicht perfekt gemacht. Der englische Fußball-Topklub kam am Dienstag gegen den FC Fulham nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus, einen Spieltag vor Schluss ist der zweite Platz hinter dem bereits feststehenden Meister Manchester City damit noch nicht sicher. Die Verfolger Leicester City und FC Chelsea treffen derzeit aufeinander, Leicester kann bis auf zwei Punkte heranrücken.

  • Edinson Cavani (15.) hatte United mit einem Traumtor in Führung gebracht, der Uruguayer hob den Ball aus etwa 30 Metern über Fulham-Keeper Alphonse Areola. Joe Bryan (76.) erzielte per Kopf aber noch den überraschenden Ausgleich.
  • 10.000 Fans sahen das Spiel live im Stadion, erstmals seit 14 Monaten spielte United damit vor eigenen Anhängern. Die Öffnung war seit einer Weile geplant, vor dem Hintergrund der jüngsten Fan-Proteste wurde die Entscheidung laut Medienberichten zuletzt aber zumindest erneut überdacht.
21:16 Uhr

Benzema begnadigt: DFB-Gruppengegner überrascht mit EM-Kader

Starstürmer Karim Benzema kehrt überraschend nach über fünfeinhalb Jahren in die französische Fußball-Nationalmannschaft zurück. Nationaltrainer Didier Deschamps nominierte den 33 Jahre alten Angreifer von Real Madrid für die Europameisterschaft im Juni.

  • Im Kader der Equipe Tricolore stehen mit den Münchnern Lucas Hernandez, Benjamin Pavard, Corentin Tolisso, Kingsley Coman sowie dem Gladbacher Marcus Thuram fünf Profis aus der Bundesliga. Dayot Upamecano, der im Sommer von RB Leipzig zum FC Bayern wechselt, fehlt dagegen.
  • Der viermalige Champions-League-Sieger Benzema, der für Real in der laufenden Saison bisher 29 Treffer erzielte, absolvierte das letzte seiner bisher 81. Länderspiele (27 Tore) im Herbst 2015. Wegen der Verwicklung in den Fall um eine Erpressung von Mathieu Valbuena wurde er Ende 2015 zunächst suspendiert und schließlich nicht mehr berücksichtigt. Seine Nominierung jetzt kommt völlig unerwartet.
  • "Ich denke, es ist eine großartige Entscheidung, angesichts seines Talents und seiner bemerkenswerten Leistungen in den letzten Monaten", sagte Verbandspräsident Noël Le Graët, der zuvor immer betont hatte, dass Benzemas Auswahlkarriere vorbei sei.
20:19 Uhr

Zum Flick-Abschied: FC Bayern darf wohl vor Zuschauern spielen

Der FC Bayern München hat die Chance, im letzten Heimspiel der Bundesliga-Saison wieder ein paar wenige Zuschauer in die Allianz Arena zu lassen. Das geht aus den neuen Corona-Regeln hervor, die das Kabinett heute beschloss. In Landkreisen und Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 können demnach ab Freitag wieder bis zu 250 Zuschauer bei Sportevents im Freien dabei sein. In München liegt dieser entscheidende Wert seit Anfang Mai unter 100.

Der deutsche Rekordmeister war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen, ob er die Möglichkeit für ein Zuschauer-Comeback nutzen werden. Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge ist es unwahrscheinlich, dass die 250 Karten an Fans gehen. Es sei eher zu erwarten, dass bei der Partie am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg Angehörige, Helfer oder Vereinslegenden eingeladen werden.

Der 1. FC Union Berlin darf sein letztes Spiel nahezu sicher wieder vor Zuschauern austragen. Bis zu 2000 Fans dürfen bei der Begegnung gegen RB Leipzig im Stadion An der Alten Försterei dabei sein, wenn die Inzidenzzahlen in der Hauptstadt auch in den kommenden Tagen so niedrig bleiben wie aktuell. Derzeit liegt der Wert in der Hauptstadt bei unter 70.

19:15 Uhr

Ehemaliger Richter mischt sich ein: Mega-Boxkampf droht Verlegung

Dem lange erwarteten Box-Vereinigungskampf zwischen den britischen Weltmeistern Anthony Joshua und Tyson Fury droht die Verlegung. Wie ESPN und "The Athletic" berichten, hat der unabhängige Schiedsmann und ehemalige Richter Daniel Weinstein angeordnet, dass Fury zunächst zu einem Rematch gegen Ex-Champ Deontay Wilder anzutreten hat.

Auch wenn Weinsteins Entscheidung keine offizielle Anordnung ist, könnte es vor einem ordentlichen Gericht zu einem rechtmäßigen Urteil führen, falls sich beide Parteien nicht einigen können. Es gibt noch weitere Möglichkeiten für eine Einigung. Wilder könnte sich einen Rücktritt von seiner Forderung fürstlich belohnen lassen oder aber eine Klausel erreichen, wonach er gegen den Sieger des Duells Joshua-Fury antreten darf.

Erst am vergangenen Sonntag hatte Tyson Fury getwittert, dass der Kampf gegen Anthony Joshua, den Weltmeister der Verbände WBA, IBF und WBO, am 14. August in Saudi-Arabien stattfinden wird. Es wird erwartet, dass die beiden Bezwinger von Wladimir Klitschko jeweils 100 Millionen Pfund (116 Millionen Euro) für die Fights kassieren werden.

17:39 Uhr

"Spacko": 1860-Kultspieler droht nach dem Derby Ärger

Für den 1860-Kapitän Sascha Mölders könnte eine Beleidigung vor TV-Kameras nach dem Münchner Stadtderby Folgen haben. Der DFB leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unsportlichen Verhaltens gegen den Stürmer des Drittligisten ein. Mölders war nach dem 2:2 am Sonntag gegen den FC Bayern II mit Gegenspieler Maximilian Welzmüller aneinandergeraten. Dabei sagte der 36-Jährige: "Nächstes Jahr seid ihr in der Regionalliga Bayern, Spacko."

  • Der Satz fiel vor Beginn des Interviews von Magentasport, war aber bei der Übertragung deutlich zu hören. "Es besteht deshalb der Verdacht, dass sich Mölders eines unsportlichen Verhaltens schuldig gemacht haben könnte", teilte der DFB mit. Der Kontrollausschuss will daher eine zeitnahe Stellungnahme von Mölders bekommen.
  • Ob ihm wegen des Vorfalls womöglich sogar eine Sperre droht, war zunächst unklar. Mölders schien aufgebracht zu sein, weil er Welzmüller bei einer Aktion im Spiel Schauspielerei vorwarf. "Im Spiel ist der einfach vor eine Wand gelaufen, schmeißt sich auf den Boden und fängt an zu heulen. So was habe ich mein Leben noch nicht gesehen", polterte er. "Mein Sohn ist elf Jahre alt. Wenn ich den schubse, dann bleibt der stehen. Und der (Welzmüller) läuft gegen mich und fängt an zu heulen wie ein kleiner Schulbub", stänkerte der ehemalige Bundesliga-Akteur.
15:52 Uhr

Steht Wechsel bevor? Ronaldo verlädt mitten in der Nacht seine Luxus-Autos

Die Spekulationen über einen möglichen erneuten Wechsel von Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo reißen nicht ab. Nun gießt der Liebhaber teurer Autos selbst noch einmal Öl ins Gerüchte-Feuer: Bei Nacht und Nebel lässt er einen Teil seines Edel-Fuhrparks abholen.

13:10 Uhr

Podolski kann sich heute Abend bei Antalyaspor zum Helden machen

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski greift mit Antalyaspor nach dem ersten großen Titel des türkischen Fußball-Erstligisten. Im Pokalfinale trifft Antalya heute Abend in Izmir (19.45 Uhr) auf den neunmaligen Pokalsieger Besiktas Istanbul. "Das ist ein ganz besonderes Spiel für uns. Wir sind hierher gekommen, um zu gewinnen", sagte Podolski.

Antalyaspor hat noch keinen nationalen Titel gewonnen, 2000 ging das Pokalfinale gegen Galatasaray Istanbul in der Verlängerung verloren. Im Halbfinale hatte Podolski beim 2:0 gegen Alanya die 1:0-Führung erzielt. 2016 hatte er mit Galatasaray schon einmal den türkischen Pokal gewonnen, zudem holte er 2008 mit Bayern München, 2014 mit dem FC Arsenal und 2019 mit Vissel Kobe den nationalen Pokal.

15:29 Uhr

Menschenrechte missachtet: EuGH straft türkischen Fußball-Verband ab

Die Türkei hat mit einer Spielsperre und einer Geldstrafe für den deutsch-türkischen Fußball-Profi Deniz Naki wegen eines Facebook-Posts dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zufolge gegen Nakis Rechte verstoßen. Die türkischen Behörden hätten nicht gezeigt, dass die angeführten Gründe für die Strafe angemessen und ausreichend seien, teilte das Gericht in Straßburg mit.

Wegen Verstößen gegen Nakis Meinungsfreiheit und sein Recht auf ein faires Verfahren muss die Türkei ihm und seinem Klub Amed Sportif Faaliyetler zusammen etwa 14.000 Euro zahlen.

Der Disziplinarrat des Verbands hatte Naki Anfang 2016 vorgeworfen, mit einem Post auf Facebook ideologische Propaganda betrieben und zu Gewalt angestiftet zu haben. Dem Menschenrechtsgericht zufolge gibt es wegen struktureller Mängel aber berechtigte Gründe, die Unabhängigkeit dieser Institution anzuzweifeln.

14:39 Uhr

Erinnerungen an 2001: Schalke-Profi fuhr "aus dem Paradies in die Hölle"

Der frühere Schalke-Profi Tomasz Hajto hat die sogenannte Vier-Minuten-Meisterschaft des Revierklubs 2001 als "heftige Achterbahnfahrt" beschrieben. Das Ereignis jährt sich morgen zum 20. Mal. "Dieses Datum werde ich nicht vergessen - niemals", sagte der frühere Verteidiger des Fußball-Bundesligisten der "WAZ" mit Blick auf den 19. Mai. "Ja, das war eben eine Fahrt aus dem Paradies in die Hölle. Brutal."

Die Schalker hatten sich am letzten Spieltag der Saison 2000/01 schon als Meister gefühlt, ehe der FC Bayern München den Königsblauen den Titel mit dem 1:1-Ausgleich in der Nachspielzeit in Hamburg noch wegschnappte. Es sei damals gesagt worden, dass die Bayern verloren hätten, so der Pole. "Wir feiern, jubeln, unfassbare Szenen", berichtete er. "Dann höre ich irgendwo, dass da noch gespielt wird. Und es macht Boom: Bayern macht das 1:1 und unser vollgepumpter Ballon mit diesem unfassbaren positiven Adrenalin, Freude, platzt." Diese Situation sei unbeschreiblich.

12:54 Uhr

Italien holt Freiburg-Star in den EM-Kader

Vincenzo Grifo vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg startet mit dem viermaligen Weltmeister Italien in die Vorbereitung auf die Europameisterschaft 2020. Der Mittelfeldspieler zählt zum 33-köpfigen Kader, den Nationaltrainer Roberto Mancini kurz nach seiner Vertragsverlängerung nominierte. Im vorläufigen EM-Aufgebot stehen außerdem unter anderem der frühere Dortmund Ciro Immobile (Lazio Rom) und Abwehr-Routinier Giorgio Chiellini von Juventus Turin.

Die "Azzurri" treffen am 28. Mai im vorletzten EM-Test auf San Marino, anschließend wird Mancini sieben Spieler streichen und seine 26 EM-Spieler berufen. Die Generalprobe steht am 4. Juni gegen Tschechien an. Bei der paneuropäischen Europameisterschaft kämpft Italien gegen die Türkei (11. Juni), die Schweiz (16. Juni) und Wales (20. Juni) um den Einzug in die K.o.-Runde.

12:20 Uhr

Berichte: Klose soll nach Bayern-Abgang Option auf Job als Cheftrainer haben

Der frühere Nationalstürmer Miroslav Klose ist Berichten zufolge als Trainer beim Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf im Gespräch. Von dieser Option berichteten die "Rheinische Post" und der "Express" mit Verweis auf eigene Informationen. Es sei aber auch möglich, dass der im Sommer auslaufende Vertrag mit Trainer Uwe Rösler verlängert werde, berichte die "RP".

Die Fortuna ist vor dem letzten Spieltag der Saison Tabellen-Vierter der 2. Liga und hat keine Chance mehr auf den direkten Wiederaufstieg. Zuletzt galt es als wahrscheinlich, dass Rösler zur neuen Saison als Coach abgelöst wird. Der Klub kommentiere solche Trainer-Spekulationen grundsätzlich nicht, sagte ein Fortuna-Sprecher.

Klose ist derzeit Co-Trainer beim FC Bayern. Er hatte am Wochenende angekündigt, den Rekordmeister am Saisonende zu verlassen. Sein Vertrag läuft aus. Der Weltmeister von 2014 hat kürzlich erfolgreich die Prüfungen zum Fußball-Lehrer abgeschlossen. Seinen Angaben zufolge hat er "mehrere spannende Optionen" für die berufliche Zukunft vorliegen.

11:45 Uhr

Neuer Vertrag in Aussicht? Tuchel lobt einen seiner drei deutschen Nationalspieler

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Wer ist wieder Stammspieler beim FC Chelsea?

(Foto: dpa)

Thomas Tuchel hat Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger beim FC Chelsea eine Vertragsverlängerung in Aussicht gestellt. Sollte Rüdiger bei den Blues bleiben wollen, habe dieser seine "volle Unterstützung", sagte Chelseas Teammanager. Der Vertrag des 28 Jahre alten Abwehrspielers läuft noch bis 2022. Rüdiger war 2017 von AS Rom zu Chelsea gewechselt, seit Tuchels Amtsantritt Ende Januar gehört er wieder zu den Leistungsträgern.

"Antonio lässt seine Leistungen sprechen, und die waren großartig. Er geht als gutes Beispiel voran und hat eine positive Aggressivität in sich. Das ist es, was wir mögen. Wenn er all das zu einer Top-Leistung kanalisieren kann, sind wir alle sehr glücklich, ihn zu haben", sagte Tuchel.

11:17 Uhr

Bericht über BVB-Abgang: Haaland soll neuem Klub zugesagt haben

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Was kommt nach dem BVB?

(Foto: imago images/Werner Schmitt)

Obwohl BVB-Sportdirektor Michael Zorc Haalands Verbleib bei Borussia Dortmund mittlerweile bestätigt hat, buhlen die internationalen Topklubs offenbar weiter um den Norweger. Laut der spanischen "AS" steht der 20-Jährige bei Real Madrid hoch im Kurs. Demnach spielt Haaland bei den königlichen Zukunftsplänen eine entscheidende Rolle.

So plant Real Madrid bereits in der anstehenden Transferperiode eine Verpflichtung von PSG-Star Kylian Mbappé. Im Sommer 2022 soll dann schließlich Haaland in die spanische Hauptstadt wechseln. Besonders pikant: Dem weiteren Bericht zufolge haben sowohl Mbappé als auch Haaland Real Madrid schon das Ja-Wort gegeben. Somit dürften die zahlreichen Spekulationen weiterhin nicht abreißen.

Alle Gerüchte rund um Erling Haaland gibt's bei sport.de

10:40 Uhr

Deutsche Para-Schwimmer glänzen bei EM als Medaillensammler

Die deutschen Para-Schwimmer bleiben bei den Europameisterschaften auf Madeira/Portugal auf Medaillenkurs. Elena Krawzow (100 Meter Brust) und Denise Grahl (400 Meter Freistil) sowie der 18-jährige Taliso Engel (100 Meter Brust) sicherten sich in ihren Startklassen den Titel und unterstrichen drei Monate vor den Paralympics in Tokio ihre Ambitionen.

Außerdem holte Janina Breuer (100 Meter Rücken) Silber, Gina Böttcher (100 Meter Freistil) und Marlene Endrolath (100 Meter Brust) freuten sich über Bronze. "Ein goldiger und aufregender Tag", sagte Bundestrainerin Ute Schinkitz. Am Sonntag waren bereits Verena Schott (100 Meter Rücken) und Mira Jeanne Maack (400 Meter Freistil) zum Auftakt der EM zu Silber geschwommen. Die Titelkämpfe auf der Atlantik-Insel laufen noch bis Samstag.

10:11 Uhr

Regeln missachtet: Hrubesch streicht HSV-Profi konsequent aus dem Kader

Fußball-Profi Jeremy Dudziak verpasst das letzte Saisonspiel des Zweitligisten Hamburger SV. Der Mittelfeldakteur wurde am Tag nach der 2:3-Niederlage beim VfL Osnabrück von Interimstrainer Horst Hrubesch aus dem Kader für das Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) gegen Eintracht Braunschweig gestrichen, teilte der HSV mit. Grund: Der 25-Jährige habe sich "nicht an einfache teaminterne Regeln gehalten", hieß es.

09:32 Uhr

Deutsches Curling-Team siegt zum Auftakt in die Mixed-WM

Deutschlands Curler sind mit einem Sieg in die Mixed-WM im schottischen Aberdeen gestartet. Pia-Lisa Schöll und Klaudius Harsch gewannen zum Auftakt gegen Ungarn mit 8:5. Nach zwei Ends hatten Schöll, deren Mutter Almut Hege-Schöll 1988 in Glasgow WM-Gold gewonnen hatte, und Harsch noch mit 0:3 zurückgelegen.

In Aberdeen wird in zwei Zehner-Gruppen gespielt. Um die Chance auf das direkte Ticket für die Olympischen Spiele zu wahren, muss das deutsche Duo in seiner Gruppe mindestens Vierter werden. Bei einer Mixed-WM hat Deutschland seit der Premiere 2008 noch nie eine Medaille gewonnen.

09:04 Uhr

Eine Galgenfrist für Sebastian Vettel?

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Läuft noch nicht.

(Foto: dpa)

Die bisherigen Rennergebnisse von Sebastian Vettel - 15., 15., 13., 13. - sind eines mehrfachen Weltmeisters eigentlich nicht würdig. Der 33-Jährige hat große Probleme, sich bei seinem neuen Team Aston Martin zurechtzufinden und landete in drei von vier Qualifyings und in drei von vier Rennen hinter Lance Stroll, den er, so der ursprüngliche Plan, eigentlich klar schlagen sollte.

Ex-Formel-1-Pilot und "Sky"-Experte Ralf Schumacher nimmt Vettel jetzt explizit in die Pflicht und fordert eine klare Steigerung in den kommenden Rennen. "Seine Aufgabe in den nächsten Rennen wird es sein, seinen Teamkollegen zu dominieren. Als vierfacher Weltmeister muss er das", forderte Schumacher in einer Journalistenrunde.

Sollte sich Vettel nicht deutlich verbessern und das Team nach vorne bringen, "dann muss man sich irgendwann auch einmal die Frage stellen, ob das noch sinnvoll ist", zählte der Ex-Formel-1-Fahrer den Heppenheimer an. Er sei überzeugt, dass Vettel seine Chance in den kommenden Rennen nutzen werde, ergänzte Schumacher, der seinem Landsmann eine gewisse Eingewöhnungszeit bei seinem neuen Team eingesteht.

Warum Schumacher davon ausgeht, dass Vettel in Monaco weiter Probleme hat, lesen Sie bei sport.de

08:36 Uhr

Deutsche eNationalmannschaft spielt um Titel bei eEuro

Die deutsche eNationalmannschaft hat sich für die UEFA eEURO 2021 in der Fußball-Simulation PES qualifiziert. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit Mehrab "MeroMen" Esmailian, Mike "EL_Matador" Linden und Pejam "Payamjoon" Zeinali löste in den abschließenden Spielen ihrer Play-off-Gruppe A das Ticket für das Turnier im Sommer.

Deutschland verlor zunächst gegen Albanien (2:3), nahm mit den Siegen gegen Russland (5:4) und die Niederlande (8:7) sowie dem Unentschieden gegen Luxemburg (5:5) aber weitere Punkte mit und beendete die Gruppe auf dem zweiten Platz hinter den Niederländern. Die Hinspiele hatten in der Vorwoche stattgefunden.

Am 9. und 10. Juli kämpfen die besten 16 Teams auf der Playstation 4 bei einem Live-Event in London um den Titel.

08:06 Uhr

"Werde den FC Bayern verlassen": Trainerlegende bestätigt Abschied aus München

Die Ära von Fußball-Trainer Hermann Gerland beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München wird bald vorbei sein. "Ich werde zum Saisonende den FC Bayern verlassen", sagte der 66-Jährige der "Bild". Über die Gründe seines geplanten Abschieds machte der Assistenzcoach dem Bericht zufolge keine Angaben.

Der neue Chefcoach Julian Nagelsmann soll für den Trainer mit dem Spitznamen "Tiger" keinen Platz in seinem Team haben. Gerland gilt als Entdecker von Fußball-Stars wie Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Mats Hummels oder David Alaba. Als Assistent arbeitete er unter Louis van Gaal, Jupp Heynckes, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Niko Kovac und Hansi Flick, der die Münchner zum Saisonende auf eigenen Wunsch verlässt.

07:32 Uhr

"Unfassbar schwer": Die 3. Liga ist zu stark für den VfB Lübeck

Die Fußballer des VfB Lübeck kehren nach nur einem Jahr in die Regionalliga zurück. Die Mannschaft des am Saisonende scheidenden Trainers Rolf Landerl verlor ihr Heimspiel gegen den FSV Zwickau 1:2 (1:1) und steht nach der SpVgg Unterhaching als zweiter Absteiger aus der 3. Liga fest.

Lars Lokotsch (4.) und Felix Drinkuth (76.) erzielten in der Partie des 37. Spieltags die Führung der Gäste, für die es im Saisonendspurt um nichts mehr geht. Yannick Deichmanns zwischenzeitlicher Ausgleich (37.) war für den Aufsteiger, der sich durch die Rote Karte gegen Tommy Grupe (56./Nachtreten) selbst schwächte, zu wenig.

"Wenn es dann so weit ist, tut's unfassbar weh. Sie sehen, es ist unfassbar schwer, irgendwas in Worte zu fassen. Es ist Kacke einfach", sagte Lübecks Mirko Boland bei MagentaSport.

07:05 Uhr

Hunderte Verletzte: Dynamo verurteilt "gezielte Angriffe" durch seine Fans

Mit Empörung hat die Führung des Fußball-Drittligisten Dynamo Dresden einen Tag nach den schweren Krawallen beim Aufstieg der Sachsen durch ein 4:0 gegen Türkgücü München auf die Gewaltexzesse seiner Anhänger reagiert. Der Klub distanzierte sich von den Verursachern der Ausschreitungen mit fast 200 verletzten Polizisten sowie einer mutmaßlich noch größeren Zahl von unbeteiligten Fans und Personen mit Blessuren und kündigte eine umfassende Aufarbeitung der Ereignisse an.

"Die Bilder sprechen eine deutliche Sprache. Wir sind entsetzt und verurteilen diese Gewalt auf das Schärfste. Insbesondere die offenbar gezielten Angriffe einer gewaltbereiten Minderheit auf Journalisten und Polizisten sind in unseren Augen Grenzüberschreitungen, die wir unter keinen Umständen tolerieren", erklärten die Dynamo-Geschäftsführer Ralf Becker und Jürgen Wehlend.

Rund 500 gewaltbereite Hooligans hatten während des Spiels die Absperrungen rund um das Dresdner Stadien durchbrechen wollen. Dabei griffen die Randalierer Beamte mit Pyrotechnik, Flaschen und Steinen an. Einzelne Krawallmacher wurden festgenommen.

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06:25 Uhr

Die Schlagzeilen am Morgen

06:02 Uhr

Massiver Corona-Ausbruch: Topklub steht ohne einzigen Torwart da

Beim argentinischen Fußball-Erstligisten River Plate haben sich 20 Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Inzwischen seien auch Lucas Beltrán, Flabian Londoño Bedoya, Gonzalo Montiel, Leonardo Ponzio und Alex Vigo positiv getestet worden, teilte der Verein aus Buenos Aires mit. Am Wochenende hatte der Klub bereits 15 Corona-Fälle gemeldet.

Damit muss River Plate beim Spiel gegen den Club Independiente Santa Fe aus Kolumbien in der Copa Libertadores auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Zwar erlaubt der Fußballverband Conmebol für die südamerikanische Variante der Champions League einen Kader von bis zu 50 Spielern. Allerdings steht River Plate nach den jüngsten Krankmeldungen beispielsweise kein Torwart mehr zur Verfügung.

05:42 Uhr

Regenpause hält Koepfer nicht auf

Tennisprofi Dominik Koepfer ist beim ATP-Turnier in Genf nach großem Kampf ins Achtelfinale eingezogen. Der 27-Jährige rang in einem hochspannenden Erstrundenmatch den an Nummer sieben gesetzten Franzosen Benoit Paire mit 6:7 (8:10), 7:6 (7:5), 6:4 nieder und trifft in der Runde der letzten 16 auf Feliciano Lopez (Spanien) oder den Kempener Daniel Altmaier.

Koepfer ließ sich auch von einer knapp zweistündigen Regenunterbrechung im Anschluss an den verlorenen ersten Satz nicht aus dem Konzept bringen und verwandelte nach 2:34 Stunden Spieldauer seinen ersten Matchball. Weder Koepfer noch Paire verloren in den ersten zwei Durchgängen ein Aufschlagspiel. Das änderte sich im dritten Durchgang: Koepfer gab selbst zweimal seinen Service ab, allerdings breakte er auch dreimal.

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