Dienstag, 02. Juni 2020Der Sport-Tag

23:30 Uhr

Hilfe im Abstiegskampf: Werder baut wieder auf Füllkrug und Toprak

Werder Bremen hofft im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga noch in dieser Saison auf ein Comeback der lange verletzten Niclas Füllkrug und Ömer Toprak. "Beide werden am Ende dieser Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren. Sie werden noch nicht am Sonntag in Wolfsburg, wohl aber mit Blick auf Paderborn oder Bayern München wieder eine Alternative sein können", sagte Trainer Florian Kohfeldt einen Tag vor dem wichtigen Nachholspiel am Mittwochabend gegen Eintracht Frankfurt (20.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de). Bei Mittelstürmer Füllkrug gehe es nach seinem Kreuzbandriss "zwar nur um Jokereinsätze, aber auch die können sehr wertvoll sein". Der Neuzugang von Hannover 96 hat in dieser Saison bislang nur die ersten vier Spiele mitmachen können. Innenverteidiger Toprak zog sich im März beim DFB-Pokalspiel in Frankfurt einen Riss des Syndesmosebandes zu. Nicht mehr planen kann Kohfeldt dagegen mit dem an der Hüfte verletzten Routinier Nuri Sahin. "Bei Nuri Sahin hat sich die Verletzung als so schwer erwiesen, dass wir davon ausgehen müssen, dass er in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommt."

22:16 Uhr

Fußball-Restart in der Ukraine: 25 positive Tests bei Lwiw

Der Neustart der Fußball-Saison in der Ukraine wurde von massenweise Coronafällen bei einem Erstligisten überschattet. In den Reihen des Traditionsvereins Karpaty Lwiw wurden gleich 25 Personen bei der obligatorischen Testreihe vor dem Restart positiv auf das Virus getestet. Die meisten der Infizierten haben nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP keine Symptome. Alle betroffenen Spieler und Betreuer befinden sich alleine in Isolation, auch die wenigen verbliebenen gesunden Mitarbeiter mussten sich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. Dementsprechend wurden die kommenden beiden Begegnungen in der Premier Liga abgesagt. Nach ersten positiven Tests war bereits die für das vergangene Wochenende geplante Partie gegen FK Mariupol gestrichen worden.

21:31 Uhr

Legende Wes Unseld ist tot

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Wes Unseld (mit Ball) im Einsatz für die Washington Bullets gegen die Philadelphia 76ers.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Der frühere Basketball-Star Wes Unseld ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Das gab die Familie des langjährigen Profis aus der nordamerikanischen NBA bekannt. Unseld hatte schon länger mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, darunter auch eine kürzlich aufgetretene Lungenentzündung. Unseld gehört seit 1988 der Hall of Fame an, neben Wilt Chamberlain ist er der einzige Spieler in der Geschichte der NBA, der in seiner ersten Profisaison zum wichtigsten Spieler der Liga ("MVP") gewählt wurde. 1978 führte er die Washington Bullets (mittlerweile Washington Wizards) zu ihrer einzigen Meisterschaft. Für das Team lief er zunächst 13 Jahre auf, nach seiner aktiven Karriere war er dort zudem sieben Jahre als Trainer tätig.

20:33 Uhr

Gennaro Gattusos Schwester stirbt an seltener Krankheit

Der ehemalige italienische Fußball-Nationalspieler und aktuelle Trainer des Erstligisten SSC Neapel, Gennaro Gattuso, trauert um seine Schwester Francesca. Sie verstarb im Alter von 37 Jahren nach viermonatigem Krankenhausaufenthalt an den Folgen einer seltenen Erkrankung. Der SSC Neapel und auch der AC Mailand, für den Francesca Gattuso viele Jahre als Sekretärin arbeitete, sprachen dem 42 Jahre alten Weltmeister von 2006 ihr Mitgefühl aus. "Francesca Gattuso ist dieser Krankheit mit all ihrer Stärke und Energie entgegengetreten", schrieb der AC Mailand auf seiner Website: "Rino (Gennaro Gattusos Spitzname, d. Red.), der Schmerz, den du und deine Familie spüren, ist auch unserer. Ruhe in Frieden, liebe Francesca."

19:54 Uhr

Premier League will Spieler bei Floyd-Protesten nicht bestrafen

Der englische Fußballverband FA kündigte bereits an, dem Vorschlag der Fifa zu folgen und bei Regelverstößen bei Protesten und Solidaritätsbekundungen von Fußballern nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA den "gesunden Menschenverstand" walten zu lassen. Man werde "von Fall zu Fall den jeweiligen Kontext des Verhaltens miteinbeziehen" und bei Protesten gegen Diskriminierung wohl auf Strafen verzichten, hieß es in einer Erklärung des Verbandes.

19:04 Uhr

Vettel in der DTM? Boss Berger sieht dessen Formel-1-Zeit für beendet an

Gerhard Berger sieht für die Zukunft von Sebastian Vettel in der Formel 1 kaum noch Alternativen. "Er will in einem Topteam fahren, da gibt es nur noch Mercedes als Möglichkeit. Aber auch dort, so fürchte ich, sind die Plätze besetzt", sagte DTM-Boss Berger der "Sport Bild" (Mittwoch) im Interview. Vettel muss zum Saisonende bei Ferrari gehen. Ob er darüber hinaus seine aktive Karriere im Motorsport fortsetzt, ist noch nicht bekannt. "Für ihn kann es nur die DTM geben. Aber im Ernst: Warum eigentlich nicht? Er fährt immer noch auf höchstem Niveau. So kann er sich mit Rennautos, die er mag, mit anderen großartigen Fahrern messen", meinte Berger launig.

18:10 Uhr

FC Bayern kann mit Thiago Meister werden

Fußball-Rekordmeister Bayern München kann im Saisonendspurt wohl zeitnah wieder auf den Spanier Thiago zurückgreifen. Der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler kehrte ins Mannschaftstraining des Tabellenführers zurück. Thiago hatte aufgrund von muskulären Problemen in den vergangenen drei Spielen gefehlt.

Rekordeinkauf Lucas Hernandez, der beim Kantersieg gegen Fortuna Düsseldorf (5:0) am vergangenen Samstag in der Halbzeitpause wegen Adduktorenproblemen ausgewechselt werden musste, trainierte hingegen individuell. Die Rekonvaleszenten Niklas Süle (Kreuzbandriss) und Philippe Coutinho (Sprunggelenksverletzung) setzten ihr Aufbauprogramm fort.

17:05 Uhr

Krimi mit Verlängerung: Leverkusen siegt sich ins DFB-Pokal-Halbfinale

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Ivana Rudelic bejubelt ihren zweiten Treffer zum 3:1.

(Foto: imago images/foto2press)

Die Fußballerinnen von Bayer Leverkusen stehen nach dem Restart als erstes Team im Halbfinale des DFB-Pokals. Gegen die favorisierte TSG Hoffenheim gewannen die Gastgeberinnen 3:2 (1:1, 0:1) nach Verlängerung und treffen nun auf den Sieger des Duells zwischen Turbine Potsdam und der SGS Essen am Mittwoch (13.15 Uhr).

Nach der Hoffenheimer Führung durch Maximiliane Rall (42.) drehten die eingewechselte Milena Nikolic (66.) und Ivana Rudelic (92./111.) die Partie. Der TSG gelang nur noch der Anschluss durch Tabea Waßmuth (120.+2). Die weiteren Viertelfinal-Begegnungen am Mittwoch bestreiten der SC Sand bei Zweitliga-Schlusslicht Arminia Bielefeld (13.00 Uhr) sowie der Double-Gewinner VfL Wolfsburg beim Zweitligisten FSV Gütersloh 2009 (19.00 Uhr).

16:25 Uhr

Kniefall für Floyd: Rüdiger und FC Chelsea protestieren gegen Rassismus

*Datenschutz

Die Fußball-Profis des englischen Premier-League-Klubs FC Chelsea um Antonio Rüdiger haben sich mit einem symbolischen Kniefall den Protesten zum Tod des Afroamerikaners George Floyd angeschlossen. Zahlreiche Profis, darunter der deutsche Nationalspieler Rüdiger, veröffentlichten ein Foto auf Instagram, das die Spieler kniend auf dem Rasen ihres Trainingszentrums in Cobham zeigt. Am Vortag hatten bereits Spieler des FC Liverpool mit derselben Geste gegen Polizeigewalt und Rassismus protestiert.

"Genug ist genug", schrieb der 27 Jahre alte Rüdiger zu dem Foto. "Wir sind alle MENSCHEN. Gemeinsam sind wir stärker." Am Dienstag beteiligten sich in den sozialen Netzwerken viele Menschen weltweit unter dem Hashtag #blackouttuesday an der Bewegung #blacklivesmatter (Schwarze Leben zählen) beteiligt. Unter anderem riefen Leroy Sane von Manchester City oder Dortmunds Mario Götze mit einem schwarzen Bild zur Sendepause in den Netzwerken auf, um für Gerechtigkeit und Gleichheit zu demonstrieren.

15:37 Uhr

Mick Schumacher fährt auf Europa-Tour der Formel 1

Mick Schumacher wird seine ersten acht Saisonrennen in der Formel 2 komplett im Rahmenprogramm der Motorsport-Königsklasse absolvieren. Die Formel 1 bestätigte mit der Bekanntgabe des Notkalenders, dass die Nachwuchsserien Formel 2 und Formel 3 die Europa-Tour an der Seite der Formel 1 bestreiten. Für den 21 Jahre alten Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher startet die Saison im Prema-Team also auch am 5. Juli auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg. Die Europa-Tour der Formel 1 soll am 6. September in Monza enden.

15:05 Uhr

Veranstalter planen French Open mit "Maximum" an Zuschauern

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2019 gewann - mal wieder - Rafael Nadal die French Open, natürlich vor Fans.

(Foto: REUTERS)

Gibt es doch noch ein Grand-Slam-Turnier mit Fans in diesem Jahr? Die French Open sollen nach dem Wunsch des französischen Tennisverbands-Präsidenten trotz der Coronavirus-Krise mit "einem Maximum" an möglichem Publikum stattfinden. Darüber entscheide aber letztendlich die Regierung, sagte Bernard Giudicelli in einem Video-Telefonat mit dem französischen Tennisprofi Gael Monfils. Die Option, das Grand-Slam-Sandplatzturnier in Paris als Geisterturnier ohne Zuschauer auszutragen, lehnte er ab. Er hoffe weiterhin, dass man das Turnier mit der Umsetzung von Schutzvorgaben wie Abstandhalten in eingeschränktem Maße organisieren könne.

Die Veranstalter der French Open hatten das Grand-Slam-Turnier, das ursprünglich für den 24. Mai bis 7. Juni geplant gewesen war, eigenmächtig auf Ende September verschoben und dafür reichlich Kritik eingesteckt. Die Organisatoren der US Open hoffen noch, ihr Turnier wie geplant vom 31. August bis 10. September in New York austragen zu können. Wimbledon wurde für dieses Jahr abgesagt.

14:14 Uhr

Das gab es in der Formel-1-Geschichte noch nie

Zwei Rennen in Österreich, dann weiter nach England: Der Corona-Rennkalender der Formel 1 ist fix. Und sorgt durch die Doppelbelegung für ein Novum in 70 Jahren Königsklasse. Denn weil die Rennen unterschiedliche Namen tragen sollen, heißen etwa die Grands Prix in Spielberg einmal "Großer Preis von Österreich" und "Großer Preis der Steiermark". Dann folgt in Silverstone der "Große Preis von Großbritannien" und dann ... das erste Rennen ohne Ortsbezug: "70th Anniversary Grand Prix", frei übersetzt ungefähr "Großer Preis zum 70. Geburtstag".

13:34 Uhr

Bierhoff warnt Fußball-Profis vor "Verschwörungs-Schwachsinn"

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hält auch Fußball-Profis empfänglich für Verschwörungstheorien und will die Nationalspieler künftig mit Vorträgen und Diskussionen dagegen sensibilisieren. "Erst kürzlich habe ich mich dazu mit einem unserer Spieler unterhalten. Solche Verschwörungsgeschichten kommen zum Teil auch bei ihnen an", sagte er in einem Interview von "t-online.de". "Wir müssen gemeinsam wachsam sein. Ich sehe es als unsere Aufgabe, immer wieder Themen mit unseren Spielern zu besprechen, die wichtig für die Gesellschaft sind." Schon im Herbst könnte beim erhofften ersten Länderspiel-Termin nach der Coronavirus-Pause von Bierhoff und Bundestrainer Joachim Löw auch darüber gesprochen werden. "Wenn unsere Mannschaften demnächst wieder zusammenkommen, könnte das auch ein Thema sein. Grundsätzlich haben wir als DFB einen Wertekodex, der unter anderem gegenseitigen Respekt, Toleranz und Solidarität beinhaltet. Das ist mit Verschwörungs-Schwachsinn unvereinbar", sagte Bierhoff.

13:05 Uhr

Motorsport-Legende Carlo Ubbiali ist tot

Der neunmalige Motorrad-Weltmeister Carlo Ubbiali ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Dies berichtete die Gazzetta dello Sport. "Italien verliert eine Legende seines Motorsports", schrieb das Blatt. Der aus der Stadt Bergamo stammende Ubbiali befand sich seit Anfang Mai aufgrund von Atemwegsproblemen in einem Krankenhaus in seiner Heimatstadt. Ubbiali hatte 1952 seinen ersten Titel mit einer 125er gewonnen, insgesamt siegte er in der kleinsten WM-Klasse sechs Mal, seine drei weiteren Titel holte er auf einer 250er. Neben Giacomo Agostini und Valentino Rossi ist er einer der erfolgreichsten italienischen Motorrad-Piloten. Nur sein Landsmann Agostini (15) und der Spanier Angel Nieto (13) haben mehr WM-Titel geholt als Ubbiali, Rossi steht ebenfalls bei neun. In den Jahren 1956, 1959 und 1960 gelang Ubbiali das Kunststück, sowohl bei den 125ern als auch bei den 250ern die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Er stand bei 39 seiner insgesamt 74 WM-Rennen ganz oben auf dem Podium.

11:31 Uhr

"Nach plötzlicher Krankheit" - Janez Kocijancic ist tot

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Janez Kocijancic wurde 78 Jahre alt.

(Foto: imago images / GEPA pictures)

Präsident Janez Kocijancic vom Europäischen Olympischen Komitee (EOC) ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Wie das EOC mitteilte, habe der Slowene an einer "plötzlichen und schweren Krankheit" gelitten. IOC-Präsident Thomas Bach bezeichnete Kocijancic als "großartigen Botschafter und Förderer der olympischen Bewegung und der olympischen Werte". Als Präsident war Kocijancic, der 2017 nach vier Jahren als Vizepräsident zum EOC-Chef gewählt worden war, für die umstrittenen Europaspiele im weißrussischen Minsk im Jahr 2019 zuständig. Zudem beaufsichtigte er die Vergabe der Spiele 2023 nach Krakau. Nach einigen Stationen im Skisport wurde er 1991 zum ersten Präsidenten des slowenischen Olympischen Komitees gewählt, den Posten behielt er bis 2014. Auf der politischen Bühne gehörte Kocijancic zum engeren Kreis der kommunistischen Partei in Jugoslawien. 1993 übernahm er für vier Jahre den Vorsitz der Sozialdemokratischen Partei im unabhängigen Slowenien.

10:46 Uhr

Ter Stegen bringt neue Option für Mario Götze ins Spiel

Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen vom FC Barcelona kann sich einen Wechsel von Mario Götze nach Spanien vorstellen. "Mario ist ein Spieler, der mit dem Ball umgehen kann und das Spiel vorantreibt. Er würde auf jeden Fall in die spanische Liga passen", sagte er im "kicker meets DAZN"-Podcast, schränkte aber auch ein: "Ob es sein Ziel ist, den Fußball zu spielen - keine Ahnung." Götze wird Borussia Dortmund zum Saisonende verlassen. Obwohl immer wieder über einen Transfer zum Liga-Konkurrenten Hertha BSC spekuliert wurde, ist wohl auch das Ausland weiterhin ein Thema. Götze war 2016 von Bayern München zu seinem Jugendverein nach Dortmund zurückgekehrt, hatte dort aber nur selten überzeugende Leistungen abgeliefert.

10:09 Uhr

Gewalt gegen Schwarze: McKennie kündigt brutales Video an

Weston McKennie will seinen Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt fortführen. In einem Interview des US-Magazin "Forbes" kündigte der 21 Jahre alte Fußball-Profi des FC Schalke 04 ein Video an, das er über die sozialen Netzwerke verbreiten will. Darin soll brutales Vorgehen gegen Schwarze zu sehen sein. Darüber hinaus schilderte der US-Nationalspieler, dass er bei einem Pokalspiel bei einem unterklassigen Verein selbst Rassismus erlebt habe. Dort habe ihn ein Heimfan einen "Affen" genannt und mit Lauten und Gesten verunglimpft und provoziert. Er hasse es, über solche Vorfälle zu sprechen, sagte er. "Aber wenn ich nicht darüber spreche, wenn ich nicht sage, was mit mir und meiner Familie passiert ist und ich nicht darauf aufmerksam mache, werden wir niemals die Kraft haben, etwas zu ändern."

09:16 Uhr

Box-Superstar trägt Kosten für Floyds Beerdigung

Der abgetretene Ex-Boxweltmeister Floyd Mayweather will die Bestattungskosten des in den USA durch Polizeigewalt verstorbenen Afroamerikaners George Floyd tragen. Das erklärte sein Promoter Leonard Ellerbe gegenüber ESPN. Die Familie Floyd habe das Angebot angenommen. Mayweather habe "Dinge dieser Art in den vergangenen 20 Jahren" getan, sagte Ellerbe. Der 43-Jährige, der in seiner Karriere in 50 Profikämpfen ungeschlagen blieb, wolle sich zu seiner Geste nicht äußern. Die Beerdigung von Floyd ist am 9. Juni in Houston geplant. Zuvor sind Trauerzeremonien in Minneapolis sowie in North Carolina geplant.

08:16 Uhr

Trotz Mega-Form: Thomas Müller wird kein Nationalspieler mehr

Thomas Müller hätte sich trotz seiner starken Saison beim FC Bayern nach Aussage von DFB-Direktor Oliver Bierhoff keine Hoffnungen auf eine Nominierung für die Fußball-EM machen dürfen. "Ich freue mich sehr für Thomas, wie er gerade aufspielt. Aber Jogi hat seine Entscheidung sehr deutlich gemacht, dass er den Spielern, die zuletzt dabei waren und bei uns überzeugt haben, die Stange hält", sagte Bierhoff im "Kicker". Löw hatte im Zuge des Umbruchs die Karrieren von Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng in der Nationalelf beendet. Im Februar hatte der Bundestrainer erklärt, dass die Wahrscheinlichkeit auf ein Comeback Müllers "relativ gering" sei, wenn alle Spieler fit seien. "Ich finde, dass man das anerkennen muss: Er hat sich für einen harten Schnitt entschieden, zu dem er steht, und er hat den jungen Spielern sein Vertrauen ausgesprochen", sagte Bierhoff nun.

07:34 Uhr

"Allein Bayerns Entscheidung" - Coutinho möchte gerne bleiben

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Philippe Coutinho hat den Willen, beim FC Bayern zu bleiben.

(Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur)

Die Möglichkeit, Leihspieler Philippe Coutinho für 120 Millionen Euro fest zu verpflichten, hat der FC Bayern wenig überraschend nicht wahrgenommen, ein Verbleib des Brasilianers bleibt dennoch Thema. Das bestätigte nun sein Berater. "Es liegt an Bayern München, ob sie die Leihe verlängern wollen oder nicht. Es ist alleine Bayerns Entscheidung. Wir haben durchaus einen Willen, zu bleiben. Wir hatten schon Gespräche mit den Bayern über die kommende Saison", zitiert "Sky Sports" Kia Joorabchian. Coutinhos Weg könnte allerdings auch in die englische Premier League führen. "Er hat das Verlangen, eines Tages dorthin zurückzukehren. Es muss nicht dieses Jahr passieren, kann es aber", erklärte Joorabchian weiter.

Den kompletten Gerüchte-Wahnsinn um Coutinho können Sie hier mitverfolgen!

07:01 Uhr

Im Chaos-GP überrascht Schumacher sich und Ferrari

 

06:36 Uhr

Real Madrid plant Saison-Fortsetzung im Mini-Stadion

Real Madrid plant, seine verbleibenden Heimspiele in der Meisterschaft im Trainingsstadion auszutragen. Wie mehrere Medien berichteten, hat Vereinspräsident Florentino Perez die 61.000 Dauerkarteninhaber in einem Brief über diese Entscheidung informiert. Real möchte seine Geisterspiele im 6000 Zuschauer fassenden Estadio Alfredo di Stefano in Valdebebas vor den Toren der Hauptstadt austragen. Dadurch würde man zugleich die Umbauarbeiten am 81.044 Zuschauer fassenden Estadio Santiago Bernabeu im Stadtzentrum beschleunigen, wie Perez erläuterte. Der Klub von Toni Kroos greift am 14. Juni gegen SD Eibar nach mehr als dreimonatiger Corona-Zwangspause wieder ins Geschehen ein, die Königlichen sind bei elf ausstehenden Spielen Tabellenzweiter mit zwei Punkten Rückstand auf den FC Barcelona.

06:04 Uhr

"Wenn er ein Gehirn hätte ..." - Star-Coach ist von Trump entsetzt

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"Trump ist nicht nur spalterisch, er ist ein Zerstörer", so Popovich.

(Foto: imago images / Action Plus)

Star-Trainer Gregg Popovich hat US-Präsident Donald Trump für seinen Umgang mit Polizeigewalt gegen Schwarze scharf kritisiert. "Wir alle sehen die Polizeigewalt und den Rassismus und wir haben es alle schon früher gesehen, aber es ändert sich nichts. Ohne Führung und ohne Verständnis für das Problem wird sich nie etwas ändern", sagte der Coach des US-Basketball-Teams dem Nachrichtenmagazin "The Nation". "Wenn Trump ein Gehirn hätte, auch wenn es zu 99 Prozent zynisch wäre, würde er etwas sagen, um das Volk wieder zu vereinen. Aber es interessiert ihn nicht, Menschen zusammenzubringen. Es geht ihm nur um sich selbst, um das was ihm persönlich einen Vorteil bringt. Es geht nie um das Gemeinwohl", sagte der 71-Jährige. "Es ist so offensichtlich, was geschehen muss. Wir brauchen einen Präsidenten, der vor sein Volk tritt und sagt 'Black lives matter'. Trump ist nicht nur spalterisch, er ist ein Zerstörer", so Popovich.