Dienstag, 22. August 2017Der Sport-Tag

Heute mit Christoph Wolf
23:24 Uhr

Marin spielt Champions League –Favre nicht

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Neapels Jorginho (l.) und Nizzas Sneijder (r.)

(Foto: REUTERS)

Die ersten fünf Playoffs liefern viel Tradition für die Gruppenphase der Champions League: Neben dem SSC Neapel ziehen auch der FC Sevilla, Olympiakos Piräus und Celtic Glasgow in die lucrative Königsklasse ein. Daneben schafft das auch NK Maribor.

Napoli gewinnt nach dem Hinspiel auch das Rückspiel bei Lucien Favres Nizza mit 2:0 (0:0). Sevilla reicht gegen den türkischen Club Basaksehir FK nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel ein 2:2 (0:1) zum Weiterkommen. Der frühere deutsche Nationalspieler Marin erzielt für Piräus beim kroatischen Club HNK Rijeka den 1:0-Siegtreffer (25.). Glasgow verliert beim kasachischen Club FC Astana zwar 3:4, hatte das Team im Hinspiel aber deklassiert.

23:42 Uhr

Stuttgart gibt Rekordsumme für Neuzugang Ascacíbar aus

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Schwaben gelten ja eher als sparsam. Für den neuen argentinischen Mittelfeld-Abräumer Santiago Lionel Ascacíbar hat der VfB Stuttgart aber richtig viel Geld in die Hand genommen.

Der Neuzugang von Estudiantes de La Plata kostet 8 Millionen Euro. Damit ist der U20-Nationalspieler mit Zdravko Kuzmanović der teuerste Transfer des VfB. Er bekommt einen Vertrag bis 2022.

"Die Entscheidung zur Verpflichtung von Ascacíbar haben wir aus tiefster Überzeugung getroffen, weil der Spieler sowohl der Scoutingabteilung des VfB als auch mir persönlich schon lange bekannt ist", sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke.

22:30 Uhr

Ringer Pascal Eisele holt überraschend WM-Bronze

Pascal Eisele vom SV Fahrenbach hat am zweiten Wettkampftag der Ringer-Weltmeisterschaften überraschend Bronze gewonnen. Im kleinen Finale bezwang der Deutsche in Paris im Limit bis 80 Kilogramm den starken Europameister Zurabi Datunaschwili aus Georgien per Schultersieg vorzeitig.

"Da fehlen mir die Worte, drei Medaillen mit Gold, Silber und Bronze nach zwei Tagen, einfach Wahnsinn", sagte Bundestrainer Michael Carl.

22:03 Uhr

Engländer veranstalten Pokalauslosung in China

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Bei der Auslosung zur ersten Runde des Carabao Cups in Bangkok gab es bereits Probleme.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Ihr wollt unbedingt live dabei sein, wenn der nächste Gegner eures englischen Lieblingsklubs im Ligapokal ausgelost wird? Dann stellt euch schon mal den Wecker. Die Auslosung zur dritten Runde des englischen Ligapokals wird am Donnerstag erstmals in Peking über die Bühne gehen - um 04:15 Uhr mitteleuropäischer Zeit - und zwar aus Vermarktungsgründen.

"Wir verstehen, dass nicht jeder mit der zeitlichen Ansetzung einverstanden ist", sagte ein Sprecher des Ligaverbandes EFL, um die wütenden Fans zu beruhigen: "Aber diese Platzierung eröffnet uns die Möglichkeit, maximale Präsenz auf dem britischen, chinesischen und südostasiatischen Markt zu erreichen.

Hintergrund ist auch der neue Sponsor und Namensgeber des Pokal. Der Carabao Cup trägt den Namen eines thailändischen Energydrinks, daher wurde die erste Runde in Bangkok ausgelost.

21:24 Uhr

Sportgericht weist Einspruch ab - Ronaldo bleibt gesperrt

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Keine Gnade für Cristiano Ronaldo: Der spanische Rekordmeister Real Madrid ist mit einem Einspruch gegen die Fünf-Spiele-Sperre des Weltfußballers auch vor dem spanischen Sportgerichtshof TAD gescheitert. Zuvor war ein Einspruch bereits vom spanischen Fußballverband RFEF abgewiesen worden.

"Das ist eine unverständliche Entscheidung. Von Ungerechtigkeit zu Ungerechtigkeit, aber sie werden mich niemals stürzen. Wie immer werde ich stärker zurückkommen", schrieb der Portugiese bei Facebook.

Der 32-Jährige hatte beim 3:1-Hinspielsieg seines Teams im spanischen Supercup beim Erzrivalen FC Barcelona Schiedsrichter Ricardo de Burgos Bengoetxea geschubst. Der Europameister fehlte danach beim Rückspiel (2:0) und beim Ligaauftakt bei Deportivo La Coruna (3:0).

20:49 Uhr

FC Barcelona jagt weitere Bundesliga-Stars

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Leon Goretzka und Naby Keita waren am vergangenen Wochenende noch Gegenspieler - und könnten laut Medienspekulationen bald gemeinsam beim FC Barcelona kicken.

(Foto: imago/Horstmüller)

Der spanische Fußball-Renommierklub FC Barcelona will nicht nur Ousmane Dembélé aus der Fußball-Bundesliga nach Spanien locken. Er streckt seine Fühler auch nach Nationalspieler Leon Goretzka von Schalke 04 und Naby Keita vom Vizemeister RB Leipzig aus. Das berichtet die spanische Zeitung "Mundo Deportivo".

Aufgrund der schleppenden Transfer-Verhandlungen mit Borussia Dortmund wegen Ousmane Dembélé und dem FC Liverpool wegen Philippe Coutinho haben die Katalanen nun neue Spieler ins Visier genommen. Barcelonas Sportdirektor Robert Fernandez und sein Assistent Urbano Ortega sollen am vergangenen Samstag in Gelsenkirchen gewesen sein, um Goretzka und Keita im direkten Duell in Augenschein zu nehmen. Beide Spieler sind erst 22 Jahre alt.

Im Fall von Keita hatte sich der FC Liverpool in diesem Sommer aber vergeblich um einen Transfer bemüht. Leipzig lehnte mehrere Offerten aus Liverpool ab. Die letzte soll bei 75 Millionen Euro gelegen haben.

20:21 Uhr

Ex-Mainz Coach Schmidt lästert über BVB-Politik

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Martin Schmidt, Ex-Mainz-Coach.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Wir wagen mal die kühne Vermutung: BVB-Trainer wird Martin Schmidt so schnell nicht. Zeit hätte er nach seinem Rauswurf beim FSV Mainz zwar, aber erstens haben die Dortmunder ja Peter Bosz verpflichtet. Und zweitens hat sich Schmidt mit seinem Interview im Schweizer Boulevardblatt "Blick" nicht gerade beworben.

Zum Beispiel lästerte er: "Der BVB hat so viel Geld, dass man 20 Millionen Euro für Maximilian Philipp vom SC Freiburg gibt. Für Maximilian Philipp! Wenn du in der Schweiz auf die Straße gehst und nachfragst, kennt kaum jemand diesen Namen."

Auch im Fall Ousmane Dembélé macht der BVB alles falsch. Denn Schmidt hätte ihn "an Stelle von Dortmund nicht suspendiert, sondern überlegt, wie man ihn als jungen Spieler wieder einfügen kann. Die Vereine müssen knallhart werden, klare Leitkulturen schaffen. Ich würde als Dortmund darauf bestehen, dass er bleibt und auf den Sack voller Geld verzichten. Rein sportlich macht alles andere keinen Sinn."

Achso.

19:57 Uhr

DFB-Vize appelliert: Alle müssen für FC Bayern arbeiten

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Rainer Koch?

(Foto: imago/Revierfoto)

Ok, Rainer Koch ist Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV). Aber er ist eben auch Vize-Präsident des Deutschen Fußball-Bundes DFB und im deutschen Profifußball gibt es neben Rekordmeister FC Bayern noch 55 weitere Mannschaften.

Von daher überrascht es schon, wie ungeniert unneutral sich Koch bei der Eröffnung des Bayern-Campus in München gerierte. Dort gab Koch - ausdrücklich auch im Namen des "gesamten DFB" - einen geradezu flammenden Appell pro FC Bayern zum Besten, wie unter anderem ARD-Kollege Markus Bark bei Twitter dokumentiert hat.

  • Kostprobe (I): "Sowohl der Freistaat Bayern als auch die Stadt München als auch der Bayerische Fußball-Verband und der DFB: Wir haben, glaube ich, alle eine ganz wichtige Aufgabe, nämlich die Nr. 1 des Fußballs in Deutschland, den FC Bayern München, rund um die Uhr zu unterstützen.
  • Kostprobe (II): "Der FC Bayern und die deutsche Nationalmannschaft - das sind die zentralen Aushängeschilder des deutschen Fußballs. Für ihren Erfolg müssen wir alle arbeiten. Wenn es ihnen gut geht, geht es auch den anderen Mannschaften in Deutschland gut."

Motto also: "frage nicht, was der fcb für dich tun kann, sondern was du für die bayern tun kannst", wie es @sparschaeler formulierte.

Wer sich audiovisuell von Koch auf FC-Bayern-Linie bringen lassen möchte, der sei auf die Bayern-Homepage verwiesen. Dort gibt es "Die Campus-Eröffnung in voller Länge" von 1:20:37 Stunden. Koch salbaldert ab Minute 31:40.

19:15 Uhr

Schalkes Höwedes dementiert Wechselpläne

Benedikt Höwedes, 29 Jahre alte Nationalspieler, denkt nicht daran, sich vom Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 zu verabschieden - zumindest jetzt noch nicht.

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    "Diesen Zeitpunkt sehe ich - Stand heute - jedoch nicht."

    (Foto: imago/Team 2)

    "Ich habe immer gesagt, dass ich einen Wechsel innerhalb der Liga ausschließe und mir grundsätzlich einen Wechsel ins Ausland vorstellen kann", sagte Höwedes der Funke Mediengruppe.
  • "Diesen Zeitpunkt sehe ich - Stand heute - jedoch nicht."
  • "Klar ist, dass ich durch die überraschende Absetzung als Kapitän Anfragen von anderen Klubs erhalten habe. Es liegt in der Natur der Sache, dass mein Berater diese prüft und beantwortet."
  • Zum Ligaauftakt beim 2:0 gegen RB Leipzig am vergangenen Samstag war er nicht zum Einsatz gekommen war.
  • Schalkes neuer Trainer Domenico Tedesco hatte Höwedes, der noch bis 2020 unter Vertrag steht, vor Saisonbeginn die Kapitänsbinde entzogen und an Torwart Ralf Fährmann weitergereicht.
  • Schalkes Sportvorstand Christian Heidel sagte: "Benedikt verhält sich tadellos. Dass ihn 55 Berater quer durch Europa anpreisen - damit müssen wir leben. Aber kein Verein hat mich wegen Benedikt bisher kontaktiert."
  • Er respektiere zudem die Wünsche von Spielern, wenn sie gehen wollen: "Aber Bene hat nie was gesagt."
18:36 Uhr

Schweigeminute statt Gold: Schwimmer rührt die Herzen

Die Meldung ist von gestern. Aber sie ist zu bemerkenswert, um sie nicht noch nachzureichen. Es geht um Fernando Alvarez, einen spanischen Schwimmer, der bei der Senioren-WM auf ganz persönliche Weise seiner beim Anschlag in Barcelona getöteten Landsleute gedacht hat. Weil die Veranstalter seinen Wunsch nach einer Schweigeminute ablehnten, blieb Alvarez im Rennen über 200 Meter Brust bei den 70- bis 74-Jährigen nach dem Start einfach eine Minute lang auf dem Startblock stehen, ehe er sein Rennen begann.

Der spanischen Zeitung "Marca" sagte Alvarez nach seinem Rennen: "Als Spanier war ich sehr berührt und auch, weil meine Tochter dort lebt. Wie durch ein Wunder hat sie sich gerettet. Das Ergebnis war mir egal. Meine Geste war mir wichtiger als alle Goldmedaillen der Welt."

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17:27 Uhr

FC Barcelona reicht Millionenklage gegen Neymar ein

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Neymar und der FC Barcelona verdeutlichen eindrucksvoll, was man unter einer "schmutzigen Scheidung" versteht.

(Foto: AP)

Der 222-Millionen-Rekordtransfer von Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain hat ein Nachspiel. Der spanische Pokalsieger verlangt vom brasilianischen Superstar wegen einer Vertragsverletzung 8,5 Millionen Euro Schadenersatz, bestätigten die Katalanen. Eine Klage wurde beim spanischen und französischen Verband sowie beim Weltverband Fifa eingereicht.

Neymar hatte diese Summe im Jahr 2016 für die Verlängerung seines Kontraktes um fünf Jahre bis Juni 2021 erhalten. "In seiner Klage verlangt der Verein den bereits gezahlten Betrag für die Verlängerung seines Vertrages wegen Vertragsverletzung in Höhe von 8,5 Millionen Euro und weitere 10 Prozent", hieß es in einer Barça-Erklärung.

Neymar hatte am Montag harsche Kritik an der Barcelona-Führung geübt. Laut spanischen Medien pocht er darauf, von den Katalanen den vollen Bonus von rund 25 Millionen Euro ausgezahlt zu bekommen.

 

16:59 Uhr

"Wie Amateure": Ex-Profi ätzt gegen Klopp und Liverpool

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"In Klopp we trust"? Würde Ronny Whelan nicht unbedingt unterschreiben.

(Foto: dpa)

Nicht nur dem FC Barcelona läuft die Zeit für Transfers davon. Auch der FC Liverpool und Jürgen Klopp konnten bislang nicht alle Wunschspieler verpflichten. Mit Mohamed Salah und Dominic Solanke wurde erst zwei neue Spieler verpflichtet, beide spielen in der Offensive. Bei den dringend benötigten Verstärkungen in Mittelfeld und Abwehr stießen die "Reds" bei RB Leipzig und dem FC Southampton auf Granit, die Wunschspieler Naby Keita und Virgil van Dijk waren (bislang) nicht zu bekommen - obwohl Liverpool insgesamt rund 140 Millionen Euro in beide Profis investieren würde.

Dass es trotzdem nicht geklappt hat, kann man unglücklich nennen. Ex-Liverpool-Profi Ronny Whelan nennt es amateurhaft. Er ätzte im irischen "Independent", verglichen mit den Transfers von Manchester United und Manchester City sähen "Liverpool und Jürgen Klopp wie Amateure aus". Manchester habe den "Transfer-Krieg gewonnen". Noch schlimmer sei allerdings, dass Liverpools Lokalrivale FC Everton "investiert habe, als hätte man einen Geldbaum" gefunden.

16:20 Uhr

Kroatischer Fußballfunktionär Mamic angeschossen

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Zdravko Mamic im Jahr 2015

(Foto: AP)

Zdravko Mamic, einer der prominentesten Fußballfunktionäre in Kroatien, ist bei einem Attentat verletzt worden. Auf den 58-Jährigen seien bei der Stadt Tomislavgrad in Bosnien-Herzegowina mehrere Schüsse abgegeben worden, berichteten die Medien in Zagreb und Sarajevo. Er sei von einer Kugel am Unterschenkel verletzt und ins örtliche Krankenhaus gebracht worden, schilderten Augenzeugen. Lebensgefahr bestehe nicht, teilten die Ärzte mit.

Mamic war viele Jahre Präsident von Dinamo Zagreb und ist auch heute noch dort der bestimmende Funktionär. Zur Zeit läuft im ostkroatischen Osijek gegen ihn ein Betrugsverfahren. Er soll bei Spielerverkäufen ins Ausland seinen Verein um Millionensummen betrogen und keine Steuern gezahlt haben.

15:57 Uhr

Trotz EM-Gold - Beach-Verband sägt Großner ab

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(Foto: dpa)

Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat Beach-Europameisterin Julia Großner nur zwei Tage nach dem EM-Triumph in Lettland endgültig ausgemustert. "Es wurden Athletengespräche geführt und fünf Spielerinnen und Spielern mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit als National- beziehungsweise Anschlussteam für 2018 nicht weiter geführt wird", erklärte DVV-Sportdirektorin Beach Jana Köhler auf der Verbands-Homepage.

Die 29 Jahre alte Berlinerin Großner hatte in Jurmala mit ihrer acht Jahre jüngeren Partnerin Nadja Glenzke sensationell EM-Gold gewonnen und dabei auch die Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst bezwungen.

15:34 Uhr

Hymnen-Protest: Auch weißer NFL-Profi geht auf die Knie

Der Protest gegen Rassismus und Ungerechtigkeit in den USA nimmt in der Football-Profiliga NFL zu. Am Montag gingen gleich zwölf Spieler der Cleveland Browns vor dem Vorbereitungsspiel gegen die New York Giants (10:6) beim Abspielen der US-Nationalhymne demonstrativ auf die Knie. Einige stehende Teamkollegen legten ihre Hände auf die Schultern der Profis.

Mit Tight-End Seth DeValve, dessen Frau Afro-Amerikanerin ist, ging erstmals auch ein weißer NFL-Profi auf die Knie. Er sagte dazu: "Ich werde Kinder aufziehen, die nicht wie ich aussehen. Ich will dazu beitragen, dass sie in besseren Verhältnissen aufwachsen als denen, die wir gerade haben."

Mehr zum Thema gibt es in Kürze.

14:48 Uhr

Dembélé: Barça knickt offenbar vorm BVB ein

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Ousmane Dembélé darf weiter vom Wechsel nach Barcelona träumen.

(Foto: dpa)

Bis Sonntagabend hat der FC Barcelona bekanntlich noch Zeit, die Transfersaga um Ousmane Dembélé mit einem Happy End abzuschließen. Stimmen die Berichte von Sky Deutschland, nähern sich die Katalanen und Borussia Dortmund inzwischen immerhin bei der Ablöse an. Demnach hat Barça seine Offerte auf 130 Millionen Euro erhöht, das berichtet auch "Mundo Deportivo".

Die zur BVB-Forderung von 150 Millionen Euro fehlende Summe soll über diverse Boni gezahlt werden, das müsse noch verhandelt werden. Fraglich ist auch, ob Dortmund ein solches Konstrukt akzeptiert. Barcelona sei laut "Mundo Deportivo" aber zuversichtlich, den Transfer von Dembélé als Nachfolger von Neymar realisieren zu können.

Wir notieren mal wohlwollend: Es bleibt spannend.

14:07 Uhr

Ferrari bindet Räikkönen - was macht Vettel?

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Kimi Räikkönen bleibt ein "Roter" - Sebastian Vettel (r.) wohl auch.

(Foto: dpa)

Sebastian Vettels Rennstall Ferrari hat den Vertrag mit Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen (Finnland) verlängert. Der 37-Jährige fährt auch in der nächsten Formel-1-Saison für die Scuderia, wie der Traditionsrennstall fünf Tage vor dem Großen Preis von Belgien (Sonntag, 14 Uhr/RTL und im n-tv.de-Liveticker) mitteilte. Räikkönen ist seit 2014 zum zweiten Mal in Diensten von Ferrari, 2007 hat er als bislang letzter Pilot den WM-Titel mit den Italienern gewonnen.

Vettel soll dicht vor einer Vertragsverlängerung mit Ferrari stehen, die Unterschrift wird publikumswirksam beim Heimspiel in Monza Anfang September erwartet. Zuletzt war er aber auch immer wieder mit Mercedes in Verbindung gebracht worden.

13:37 Uhr

Tumor bei Basketball-Profi Kerusch diagnostiziert

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Sergio Kerusch

(Foto: picture alliance / dpa)

Schock für Basketball-Bundesligisten Mitteldeutscher BC: Beim Small Forward Sergio Kerusch wurde ein Tumor im Hoden festgestellt. Erst nach einer Operation und der anschließenden Untersuchung könne festgestellt werden, ob es sich um einen gutartigen oder einen bösartigen Tumor handelt.

"Die Nachricht von Sergios Erkrankung hat uns im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weggerissen und uns deutlich gemacht, dass Basketball nicht alles bedeutet", sagte Geschäftsführer Martin Geissler. Gemeinsam mit Kerusch hatte Geissler das Team am Montag informiert. Kerusch sollte bereits heute operiert werden.

13:24 Uhr

Traumtore satt: Neymar zaubert, Kroos ballert

 

12:55 Uhr

Mbappé-Megadeal auf Umwegen: PSG will Uefa austricksen

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Vorm Abgang aus Monaco: Kylian Mbappé

(Foto: REUTERS)

Schon beim Transfer von Neymar für 222 Millionen Euro hat Paris St. Germain das Financial Fairplay der Uefa auf dubiose Weise ausgehebelt, bislang ohne Sanktionen. Womöglich ermutigt das die Pariser, mit ihrem aus Katar finanzierten Transferirrsinn einfach weiterzumachen.

Laut Sky Italia soll auch noch Frankreichs Superstürmer Kylian Mbappé verpflichtet werden. Angeblich hat sich Paris mit dessen Verein AS Monaco auf folgenden Deal für den 18-Jährigen geeinigt: 140 Millionen Euro Ablöse plus PSG-Profi Lucas Moura.

Damit der Deal erst in der kommenden Saison die Bilanz belastet, soll Mbappé zunächst nur ausgeliehen werden - und dann im Sommer 2018 fest nach Paris wechseln.

12:38 Uhr

Anja Mittag tritt aus DFB-Team zurück

Anja Mittag beendet Ihre Karriere in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Das gab die 32 Jahre alte Weltmeisterin von 2007 bekannt. Mittag, die zurzeit beim schwedischen Spitzenclub FC Rosengard unter Vertrag steht, absolvierte 158 Länderspiele, in denen sie 50 Tore erzielte. Die gebürtige Chemnitzerin wurde mit der DFB-Elf dreimal Europameisterin und gewann im Vorjahr in Rio de Janeiro die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen.

Mehr zum Thema in Kürze.

12:20 Uhr

Hitlergruß: Rapid-Fan muss für 18 Monate ins Gefängnis

Ein Fan des österreichischen Fußball-Erstligisten Rapid Wien ist wegen der Zurschaustellung eines Hitlergrußes zu 18 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Der 39-Jährige hatte am 13. August 2016 während eines Heimspiels demonstrativ den rechten Arm zum verbotenen Gruß erhoben.

Für das Strafmaß durch ein Wiener Geschworenengericht spielte auch eine Vorstrafe aus dem Jahr 2013 eine maßgebliche Rolle. Damals hatte ein Gericht in Linz den Vater von fünf Kindern verurteilt, nachdem er am Geburtstag Adolf Hitlers auf Facebook einen Glückwunsch gepostet hatte.

11:43 Uhr

Nach Pannenstart: Schnelles Aus für Videobeweis?

Auf zwei Jahre ist die Testphase für den Videobeweis im deutschen Fußball angelegt, dann soll über die endgültige Einführung entschieden werden. Der Zeitplan könnte durch die massiven technischen Probleme zum Saisonstart aber gekippt werden. Projektleiter Hellmut Krug hält bei weiteren technischen Pannen ein schnelles Ende der Testphase für möglich.

"Wir können nicht Wochen und Wochen so weitermachen. Vor allem für Schiedsrichter ist das unzumutbar", sagte der Schiedsrichter-Manager des Deutschen Fußball-Bundes am Montagabend im Bezahlsender Sky: "Wenn es weiterhin so läuft, müssen wir uns etwas anderes überlegen."

Am ersten Spieltag war der neue Video-Assistent wegen technischer Probleme in einigen Spielen nur teilweise oder gar nicht zum Einsatz gekommen. Die Deutsche Fußball Liga hatte diese Pannen als "nicht hinnehmbar" kritisiert und Dienstleiter Hawkeye zum Rapport bestellt. Krug zufolge könnte ein überlastetes Glasfaserkabel Ursache für die Probleme gewesen sein.

Mehr zum Thema:

"Collinas Erben" - der Videobeweis rumpelt beim Ligadebüt

10:59 Uhr

Hannover 96 schlägt mit Rekordtransfer zu

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Ohne Knipser gibt's das Knalltrauma, hat Kollege Nordmann gewarnt. Hannover 96 hat die mahnenden Worte offenbar vernommen und nun nicht nur einen Knipser, sondern sogar einen Rekord-Knipser verpflichtet. Vom russischen Erstligisten Rubin Kasan wechselt der brasilianische Angreifer Jonathas für geschätzte neun Millionen Euro zum Aufsteiger.

Und er tut das mit besten Vorsätzen. "Nach vielen Stationen in meiner Karriere möchte ich gern in Hannover sesshaft werden", erklärte Jonathas artig mit Blick auf seine sechs verschiedenen Klubs in den vergangenen vier Jahren.

In Hannover erhält der 28-Jährige einen Dreijahresvertrag, teilten die Niedersachsen mit. Debütieren könnte er bereits am Sonntag gegen Schalke. Bisheriger Rekordtransfer war übrigens Joselu, der 2014 für fünf Millionen Euro aus Hoffenheim geholt worden war.

10:46 Uhr

"Wäre, wäre Fahrradkette!" - Redelings über den Saisonstart

Ein Lothar Matthäus in Frühform, viele verrückte Schalker und ein Fußballer, der sich noch unglücklicher anstellt als Nicolai Müller. Der erste Spieltag weckt bei Kolumnist Ben Redelings Erinnerungen an alte Zeiten und zeigt: Nicht nur der Bundesliga-Motor läuft auf Hochtouren.

10:19 Uhr

Abgesägter Höwedes bereitet Schalke-Flucht vor

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Als Schalker Bankwärmer ist sich Benedikt Höwedes nach sechs Jahren als Kapitän zu schade.

(Foto: dpa)

Erst wurde Benedikt Höwedes als Schalke-Kapitän abgesetzt, dann schmorte er beim famosen Bundesliga-Start gegen RB Leipzig 90 Minuten nur auf der Bank. Nun berichten mehrere Medien: Der Fußball-Weltmeister plant die Flucht aus Gelsenkirchen. Denn laut "Bild"-Zeitung will Höwedes noch in diesem Transferfenster wechseln, sein Ziel: England.

Knackpunkt: Es fehlt noch an einem Abnehmer. Um den zu finden, soll Höwedes neben seinem Berater Volker Struth auch den Ex-Schalker Christoph Metzelder mit der Suche nach einem neuen Klub beauftragt haben.

Bereits vor zwei Wochen hatte Höwedes gegenüber Sport1 über einen möglichen Wechsel orakelt: "Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dann fühle ich das. Dann weiß ich auch, wo es hingeht." Es sieht so aus, als hätte Höwedes jetzt in puncto Transfer vom Feeling her ein gutes Gefühl.

09:41 Uhr

BVB setzt FC Barcelona eine Dembélé-Deadline

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Bis zum 27. August entscheidet sich, ob Ousmane Dembélé noch einmal ins BVB-Training bei Peter Bosz zurückkehrt.

(Foto: imago/DeFodi)

Am 31. August schließt das Transferfenster, dann wird das Theater um Ousmane Dembélé spätestens beendet sein. Solange will Borussia Dortmund aber nicht warten, hatte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke in seinem Interview-Marathon am Wochenende betont. Wie lange dann? Auf diese Frage sagte Watzke nur, das werde man den "Freunden aus Katalonien" schon mitteilen.

Ist inzwischen passiert, melden mehrere Medien. Demnach hat Barcelona bis Sonntagabend Zeit, um die unverhandelbaren BVB-Forderungen zu erfüllen. Sonst ist der Wechsel geplatzt und Dortmund startet das schwierige Projekt der Dembélé-Resozialisierung.

09:00 Uhr

Dembélé-Deadline, Matthäus-Frühform - das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leser,

Dortmunds Ousmane Dembélé ist immer noch nicht zum FC Barcelona gewechselt, aber es bewegt sich etwas. Mehr in Kürze! Für die deutschen Ringer war zum WM-Start in Paris fast alles Gold was glänzte, hier können Sie noch einmal mitschwelgen.

Was wird heute wichtig?

  • Kolumnist Ben Redelings widmet sich gewohnt pointiert dem Start der 55. Bundesliga-Saison. Mit dabei: Ein Lothar Matthäus in Frühform, viele verrückte Schalker und ein Fußballer, der sich noch unglücklicher anstellt als Nicolai Müller.
  • In den Rückspielen der Champions-League-Playoffs werden die ersten vier Tickets für die Gruppenphase vergeben. Ab 20.45 Uhr im n-tv.de Liveticker im Einsatz: OGC Nizza - SSC Neapel (Hin: 0:2), FC Sevilla - Istanbul Basaksehir (Hin: 2:1), NK Maribor - Hapoel Be'er Scheva (Hin: 1:2) und HNK Rijeka - Olympiakos Piräus (Hin: 1:2). Schon ab 17.30 Uhr darf Celtic Glasgow beim FK Astana in die Gruppenphase spazieren. Das Hinspiel hatte 5:0 geendet.
  • Um 20 Uhr ist die Pressekonferenz mit Jürgen Klopp vor Liverpools Rückspiel gegen 1899 Hoffenheim am Mittwoch angesetzt. Erwarten Sie ein Sprüchefeuerwerk – und Spitzen gegen die kritische britische Presse
  • Bei der Hockey-EM in den Niederlanden treffen die deutschen Hockey-Frauen in ihrem abschließenden Gruppenspiel auf Irland. Die Halbfinal-Teilnahme haben sie schon sicher.

Mein Name ist Christoph Wolf, Anpfiff!

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