Dienstag, 22. September 2020Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & David Bedürftig
22:54 Uhr

Hitzlsperger erhält ganz besonderen Orden

Der frühere Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger wird mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. "Die Auszeichnung ist eine Bestätigung dafür, dass mein gesellschaftspolitisches Engagement Wirkung zeigt und andere Menschen dazu motiviert, sich ebenfalls zu engagieren", sagte der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart. Die Auszeichnung erfülle ihn mit "großer Freude".

Hitzlsperger wird am 1. Oktober von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unter anderem für sein "großes ehrenamtliches Engagement" etwa gegen Homophobie und Sexismus geehrt, wie das Bundespräsidialamt mitteilte. Durch sein Coming-out 2014 habe er zudem das "Thema Homosexualität im Fußball und Sport enttabuisiert und zu einer breiten und sachlichen Debatte über Diskriminierung im Sport beigetragen", hieß es weiter. "Persönlich erlebe ich eine in kleinen Schritten, aber stetige Verbesserung im Umgang des Profifußballs damit. Ich konnte meinen Weg frei von Vorurteilen bis an die Spitze eines Bundesligavereins gehen", sagte der 38-Jährige.

22:04 Uhr

Zwei Spieler und Trainer von West Ham United mit Corona infiziert

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Eine Woche zuvor stand Josh Cullen noch auf dem Platz.

(Foto: imago images/Sportimage)

Cheftrainer David Moyes sowie die beiden Fußballprofis Issa Diop und Josh Cullen vom englischen Premier-League-Club West Ham United haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Londoner auf ihrer Website weiter mitteilten, habe das Trio das Stadion noch vor dem Ligapokalspiel gegen Hull City (Beginn 20.30 Uhr) verlassen und sich gemäß den Covid-19-Bestimmungen in häusliche Quarantäne begeben. Das medizinische Team des Clubs sei über die positiven Testergebnisse informiert worden; der Coach und die beiden Spieler hätten keine Symptome gezeigt. Co-Trainer Alan Irvine betreute das Team während des Pokalspiels.

21:25 Uhr

Doping Experte: "Klar ist im Radsport viel Chemie unterwegs"

Für den Nürnberger Pharmakologen Fritz Sörgel spielt Doping im Radsport weiter eine große Rolle. "Dass da viel Chemie unterwegs ist und dass man im Radsport die Fahrer chemisch bei Laune halten muss, ist klar", sagte der Doping-Experte der Deutschen Presse-Agentur und ergänzte in Bezug auf die Tour de France: "Und dass nur mit besserem Training das Niveau gehalten werden kann, erscheint unwahrscheinlich." Zumal es wegen der Corona-Krise monatelang keine Rennen gegeben habe. "Deshalb ist es erstaunlich, dass man solche Leistungen bringen kann", sagte Sörgel.

20:51 Uhr

Rostocker Fußballer brechen Spiel wegen Neonazis ab

Die Kreisklassen-Fußballer des IFC Rostock haben am vergangenen Wochenende ihr Spiel gegen die Schwaaner Eintracht abgebrochen. Wie der Klub nun auf seinem Twitterkanal mitteilte, haben sich zwei Personen, die der IFC der rechtsradikalen Szene zuordnet, geweigert, das Sportgelände zu verlassen. "Auch aus Verantwortung vor unseren Fans, akzeptieren wir keine Rassist_innen bei unseren Spielen", teilte der Verein mit. "Fröhlicher Fußball für alle und Neonazis, das passt nicht zusammen." Der IFC brach das Spiel kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit beim Stand von 0:1 ab.

Der Landesfußballverband von Mecklenburg-Vorpommern bestätigte den Abbruch. Wie ein Sprecher mitteilte, wird nun die Stellungnahme des Schiedsrichters ausgewertet und dann gemeinsam mit dem zuständigen Kreisfußballverband Warnow eine sportrechtliche Beurteilung des Vorfalls vorgenommen.

20:11 Uhr

Auch Barcelona ist interessiert: FC Bayern arbeitet am Wunschtransfer

Erst in der vergangenen Woche soll der FC Bayern mit einem ersten Angebot für Sergino Dest an Ajax Amsterdam herangetreten sein - was die Niederländer jedoch entschlossen ablehnten. Nun wagen die Münchner offenbar einen neuen Anlauf. Wie die niederländische Zeitung "AD" berichtet, hat der FC Bayern die Verhandlungen wieder aufgenommen. Eine Einigung habe es zwar noch nicht gegeben, die Kluft zwischen der Bayern-Offerte und den Ajax-Forderungen sei aber deutlich kleiner geworden. Dem Bericht zufolge steht ein Transfer nun kurz bevor. Ajax fordert angeblich 20 Millionen Euro für Dest. Der FC Bayern hatte bislang aber wohl "nur" 15 Millionen Euro geboten.

Allerdings hat sich offenbar auch ein weiterer Spitzenklub aktiv in den Poker eingeschaltet: der FC Barcelona. Treibende Kraft soll Barças neuer Coach Ronald Koeman sein. Der 57-Jährige ist "Mundo Deportivo" zufolge ein großer Anhänger des US-Amerikaners und habe ihn zu seiner Zeit als Bondscoach davon überzeugen wollen, für Oranje zu kicken.

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19:26 Uhr

Bericht: Martínez-Abschied beim FC Bayern beschlossen

Der Abschied des ehemaligen Münchner Rekordeinkaufs Javi Martínez vom FC Bayern steht angeblich kurz bevor. Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, ist der Wechsel des 32-Jährigen zu seinem Heimatklub Athletic Bilbao "jetzt fix". Über den Transfer wird seit Tagen spekuliert. Für Bilbao hatte der Defensivspezialist von 2006 bis 2012 gespielt, ehe er für die damalige Bayern-Rekordsumme von 40 Millionen Euro nach München wechselte. Mit den Bayern gewann Martínez 2013 und in der vergangenen Saison das Triple aus Meisterschaft, Pokal-Sieg und dem Gewinn der Champions League.

18:34 Uhr

Fix: Haaland-Sturmkollege geht jetzt für RB Leipzig auf Torejagd

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In der Nationalelf Norwegens Teamkollegen, in der Bundesliga nun Konkurrenten: Erlinga Haaland (links) und Alexander Sörloth.

(Foto: imago images/PA Images)

Nach einigen Verzögerungen hat RB Leipzig die Verpflichtung des norwegischen Nationalstürmers Alexander Sörloth perfekt gemacht. Der 24-Jährige unterschrieb beim Champions-League-Halbfinalisten einen Vertrag bis 2025. Dafür zahlt der Fußball-Bundesligist dem Vernehmen nach rund 20 Millionen Euro Ablöse plus zwei Millionen Euro Bonuszahlungen. Diese Summe muss sich Premier-League-Klub Crystal Palace wohl mit Trabzonspor teilen, wohin Sörloth zuletzt ausgeliehen war.

Der kantige und schnelle Sörloth ist mit 1,94 Meter genauso groß wie sein norwegischer Nationalmannschaftskollege Erling Haaland von Borussia Dortmund. Der gebürtige Trondheimer soll im Zusammenspiel mit dem Südkoreaner Hee-chan Hwang und dem Dänen Yussuf Poulsen die 28-Tore-Bilanz des zum FC Chelsea abgewanderten Timo Werner sowie des zu Bayer Leverkusen gewechselten Patrik Schick auffangen. In der Vorsaison erzielte der 90-Kilo-Mann in 34 Spielen für Trabzonspor 24 Tore und gab zudem neun Vorlagen.

17:51 Uhr

Volles Stadion ohne Abstandsregel: Bundesligist plant Testspiel

Fußball-Bundesligist Union Berlin hält weiter an den Plänen fest, künftig wieder in einem vollen Stadion ohne Abstandsregel zu spielen. Diese Idee gebe es noch, "das ist unser Hauptthema, mit dem wir uns im Verein beschäftigen", sagte Union-Präsident Dirk Zingler im ARD-Hörfunk: "Wir haben neue Angebote über Schnelltests, die werden wir der Politik und den Behörden vorstellen, und dann hoffen wir, dass es genehmigt wird." Zingler bekräftigte, dass der Verein am 25. Oktober "eine Veranstaltung ohne Abstand und mit präventiven Tests durchführen" wolle. Er führte aus: "Fußball mit Abstand und Maske funktioniert nicht. Wir müssen Veranstaltungsformate finden, wo ein Abstand nicht notwendig ist. Und deshalb werden wir intensiv daran arbeiten, mit präventiven Tests die Menschen wieder ohne Abstand zu Veranstaltungen kommen zu lassen."

Am vergangenen Samstag waren 4600 Zuschauer bei Unions Niederlage gegen den FC Augsburg (1:3) zugelassen. Das Stadion an der Alten Försterei bietet insgesamt 22.012 Plätze.

17:18 Uhr

Hertha BSC hat einen neuen Kapitän

Dedryck Boyata ist neuer Kapitän von Hertha BSC. Das teilte der Fußball-Bundesligist mit. Der 29 Jahre alte Belgier spielt seit der Vorsaison in Berlin und war durch gute Leistungen zum Abwehrchef geworden. In der Vorbereitung auf die neue Spielzeit hatte Boyata zuletzt mit Achillessehnenproblemen zu tun. Den gewählten Mannschaftsrat bilden Peter Pekarik, Marvin Plattenhardt, Mathew Leckie und Nationalspieler Niklas Stark, der die Hertha beim Bundesliga-Auftaktsieg bei Werder Bremen am Samstag als Kapitän angeführt hatte.

16:38 Uhr

Bayern-Star fällt mit Kreuzbandriss monatelang aus

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Ganz bittere Diagnose: Gwinn riss sich beim DFB-Spiel das Kreuzband.

(Foto: imago images/Uwe Kraft)

Die Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn wird dem FC Bayern München monatelang fehlen. Wie der Verein mitteilte, zog sich die 21-Jährige im EM-Qualifikationsspiel der deutschen Auswahl am vergangenen Samstag gegen Irland (3:0) einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie weitere Bänderverletzungen im rechten Knie zu. Die Offensivspielerin war beim Länderspiel in Essen nach einem Zweikampf zunächst minutenlang am rechten Knie behandelt worden und musste dann in der 35. Minute ausgewechselt werden.

16:09 Uhr

Regeländerung: Bayern-Fans droht Quarantäne nach Supercup

Fußball-Fans aus Bayern müssen nach der Rückkehr vom Supercup aus Budapest auf jeden Fall zum Corona-Test oder in Quarantäne. Das Kabinett des Freistaats verschärfte seine Einreise-Quarantäneverordnung und strich eine bislang vorgesehene Ausnahmeregel. Demnach sind Sport-Anhänger bei Aufenthalten von weniger als 48 Stunden in Risikogebieten nicht mehr von der Quarantänepflicht befreit. Das gilt auch für Reisen zu Kulturveranstaltungen oder aus Freizeitgründen. "Das trifft insbesondere das Thema Supercup", sagte Söder. Der CSU-Chef appellierte erneut, dass Anhänger auf einen Besuch des Champions-League-Siegers FC Bayern am Donnerstag gegen Europa-League-Gewinner FC Sevilla verzichten sollten. "Jeder soll sich das nochmal ganz genau überlegen, ob das sinnvoll ist, denn Budapest ist ein Hochrisikogebiet", sagte Söder. Die Rückkehrer aus Budapest müssten gleich einen Test machen, sagte Söder. "So wollen wir verhindern, dass es da eine mögliche Infektionsgefahr gibt."

15:46 Uhr

BVB plant "langfristigen Vertrag" mit 17-Jährigem

Senkrechtstarter Giovanni Reyna soll vorzeitig beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund verlängern. Geht es nach BVB-Sportdirektor Michael Zorc, dann unterzeichnet der Youngster schon bald ein neues Arbeitspapier, welches über die derzeitigen Konditionen weit hinausgeht. Nach der Gala-Vorstellung der US-Boys zum Bundesliga-Start hatte zunächst der "Kicker" über die weiteren Pläne der Dortmunder mit ihrem 17-jährigen Juwel berichtet. Nach aktuellem Stand besitzt Reyna einen Kontrakt bis 2021 beim BVB, der sich an seinem 18. Geburtstag am 13. November aufgrund einer Anschlussvereinbarung direkt um zwei weitere Jahre verlängert.

Doch der BVB will Reyna länger binden als bis 2023: Dafür seien sie bereit, sich auf einen größeren Gehaltssprung beim Offensivspieler einzulassen. Zum einen, um dem deutlich gestiegenen sportlichen Wert des Top-Talents in den letzten zwölf Monaten Rechnung zu tragen. Zum anderen, um vermeintliche Interessenten aus dem Ausland (vorerst) abzuschrecken. Zuletzt hatte es englische Medienberichte darüber gegeben, dass der FC Liverpool um Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp an Reyna interessiert sei.

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15:25 Uhr

Italienischer Erstligist muss komplett in Quarantäne

In Italien ist ein Spieler des Erstligisten FC Turin nach Medienberichten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mannschaft und Personal würden deshalb zunächst in Quarantäne gehen, um weitere Tests durchzuführen, schrieb die italienische Zeitung "La Stampa". Es bestehe die Möglichkeit, dass das am Samstag bevorstehende Spiel der Mannschaft aus der Hauptstadt des Piemont gegen Atalanta Bergamo abgesagt wird. Der FC Turin hatte zum Saisonauftakt der Serie A 0:1 gegen den AC Florenz verloren. Der positive Corona-Test des Spielers, dessen Name nicht genannt wurde, habe sich nach dem Match ergeben, hieß es in weiteren Berichten. Eine Mitteilung des norditalienischen Vereins wurde danach im Laufe des heutigen Dienstags erwartet.

14:41 Uhr

Schnäppchen: Inter schnappt sich Barça-Star für eine Million Euro

Er hatte den brasilianischen Nationalspieler bis 2018 in Liverpool trainiert, ehe der sich für mehr als 140 Millionen zum FC Barcelona streikte, dort aber an Lionel Messi oder Luis Suarez nicht vorbeikam.

Messi (links) muss nun wieder gegen Vidal (2. v. r.) antreten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Wechsel des ehemaligen Bundesliga-Profis Arturo Vidal zu Inter Mailand ist nun auch offiziell bestätigt. Sowohl Inter als auch der FC Barcelona vermeldeten den sich abzeichnenden Transfer des ehemaligen Münchners und Leverkuseners als perfekt. Die Klubs einigten sich auf eine Schnäppchen-Ablöse von einer Million Euro. Inter hatte den kurz bevorstehenden Wechsel bereits am Sonntag mit einem kleinen Twittervideo angekündigt. Laut Medienberichten soll Vidal einen Zweijahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison unterschrieben haben und ein Nettogehalt von angeblich sechs Millionen Euro beziehen.

Lionel Messi bedauert den Abgang des Chilenen. "Wir haben in den vergangenen zwei Jahren viel geteilt, und du hast dich sehr hervorgetan. Wir werden dich in der Kabine vermissen", schrieb der sechsmalige Weltfußballer in den sozialen Netzwerken. Luis Suárez fügte hinzu: "Dich als Rivalen zu haben, war unerträglich, weil du als Spieler so großartig bist. Aber dich als Mannschaftskameraden und Freund zu haben, und dich als Person zu kennen, ist sogar noch größer."

14:04 Uhr

Deutsche schwimmt Rekordzeit im Ärmelkanal

13:35 Uhr

Bayern-Fans geben massenhaft Supercup-Tickets zurück

Den Fans des FC Bayern vergeht offenbar die Lust auf Fußballreisen. Zumindest haben Berichten zufolge 800 der 2100 Anhänger, die ein Ticket für das Supercup-Spiel des Champions-League-Siegers gegen Europa-League-Champion FC Sevilla erworben hatten, dieses wieder zurückgegeben. Die Aussicht auf eine Reise in die ungarische Hauptstadt Budapest und eine anschließende Quarantäne scheint deutlich weniger attraktiv. Daran ändern auch die kostenlosen Corona-Tests an der Münchner Arena nichts, die Medienberichten zufolge ohnehin kaum angenommen worden sein sollen.

Zuvor hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gemahnt: "Wir müssen sehr, sehr aufpassen, dass wir da nicht eine Art Fußball-Ischgl riskieren." Budapest sei "ein Risikogebiet mit 100 Inzidenzen", betonte Söder mit Blick auf die steigenden Corona-Fallzahlen in der ungarischen Hauptstadt: "Das ist sehr unvernünftig, deswegen werden wir auch die Quarantäne-Verordnung noch mal ändern."

12:27 Uhr

Skandalspiel: PSG legt offenbar Beweise für Neymar-Beleidigung vor

Champions-League-Finalist Paris St. Germain hat nach dem Skandalspiel gegen Olympique Marseille offenbar Beweise für eine rassistische Beleidigung gegen seinen Superstar Neymar vorgelegt. Brasilianischen Medienberichten zufolge soll der französische Meister mithilfe von Lippenlesern und einem entsprechenden Video belegen können, dass Neymar von OM-Abwehrspieler Alvaro Gonzalez vor eineinhalb Wochen rassistisch beschimpft worden sei. PSG soll der Liga das Material zugeschickt haben.

Neymar hatte Gonzalez bei der 0:1-Niederlage am 16. September gegen den Hinterkopf geschlagen und dafür Rot gesehen. Insgesamt gab es in der Partie fünf Platzverweise. Später schrieb Neymar bei Twitter, dass ihn Gonzalez rassistisch beleidigt habe. Der Südamerikaner war in der Folge für zwei Spiele gesperrt worden, seine Strafe hat er bereits abgesessen. Gegen Gonzalez leitete die Liga eine Untersuchung ein. Spanischen Medienberichten zufolge soll auch Neymar seinen Gegenspieler Gonzalez homophob beleidigt haben.

11:38 Uhr

Michael Jordan versucht sich jetzt auch im Motorsport

Basketball-Legende Michael Jordan gründet zusammen mit Rennfahrer Denny Hamlin ein eigenes Nascar-Team - und hat den aktuell einzigen schwarzen Nascar-Fahrer Darrell "Bubba" Wallace für das Cockpit ausgewählt. Das teilte Hamlin in den sozialen Medien mit. Der 39-jährige Rennfahrer, der bereits drei Mal das berühmte Daytona 500 gewonnen hat und aktuell einer der Favoriten auf den Gewinn der Meisterschaft ist, schrieb: "Vor elf Jahren habe ich Michael Jordan bei einem Spiel der damaligen Charlotte Bobcats getroffen und wir sind schnell Freunde geworden. (...) Unsere Freundschaft ist über die Jahre gewachsen und nun führen wir sie auf ein neues Level."

Die Regeln der Nascar-Rennserie verbieten es einem Fahrer, ein anderes Team zu besitzen. Deshalb soll Jordan der Haupteigner des neuen Teams werden, dessen Name und Hauptsponsor laut Hamlin wie weitere Details später benannt werden sollen. Jordan besitzt bereits das NBA-Team Charlotte Hornets, das er 2006 unter dem damaligen Namen Bobcats erworben hatte.

10:53 Uhr

Gündoğan veranlasst Guardiola zu klarer Ansage

Teammanager Pep Guardiola vom englischen Top-Klub Manchester City hat nach der Corona-Infektion von Nationalspieler İlkay Gündoğan seine Akteure zur Vorsicht aufgerufen. "Wir müssen auch in unserem Privatleben aufpassen. Wir sind nicht anders als andere Menschen", sagte der 49-Jährige nach dem Auswärtsspiel bei den Wolverhampton Wanderers (3:1).

Gestern hatte der Verein die Erkrankung Gündoğan bekannt gegeben. Der 29-Jährige muss sich laut Klubangaben nun in eine zehntägige Quarantäne begeben. Es ist die erste bekannte Covid-19-Infektion eines deutschen Nationalspielers.

10:07 Uhr

Rummenigge tritt gegen Kovac nach und adelt Flick

Karl-Heinz Rummenigge sieht im Trainerwechsel beim FC Bayern München einen maßgeblichen Grund für das sportliche Hoch des FC Bayern München. "Als Hansi im November als Cheftrainer übernommen hat, war das ein Glücksfall für den FC Bayern. Es war ein Effekt, als wenn einer das Licht wieder angeschaltet hätte", sagte Rummenigge im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Als Nachfolger von Niko Kovac führte der 55 Jahre alte Flick die Bayern zum Triple und machte den deutschen Fußball-Rekordmeister mit dem Gewinn der Champions League zur aktuellen Nummer 1 in Europa.

Flick sei es gelungen, "die Spielkultur FC Bayern" wiederzubeleben, die der Verein Jahre zuvor unter den Trainern Pep Guardiola, Jupp Heynckes und auch Louis van Gaal habe genießen können. "Ich habe es noch nicht erlebt, dass wirklich alle Spieler so hinter einer Philosophie standen. Es ist eine große Leistung, dass Hansi den Charakter der Mannschaft nachhaltig positiv beeinflusst hat", schwärmt der Ex-Nationalspieler Rummenigge. Flicks Vertrag als Münchner Cheftrainer wurde im Frühjahr bis 2023 langfristig verlängert. Der Verein müsse ihn "jetzt gut begleiten", um den Erfolg dauerhaft aufrechtzuerhalten, betont Rummenigge."

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09:41 Uhr

Tour-Sieger Pogačar freut sich auf schweres Rennen

Tour-de-France-Sieger Tadej Pogačar geht nach seinem Coup vom Wochenende auch optimistisch in die am Donnerstag beginnende Straßenrad-WM im italienischen Imola. "Ich kenne den Parcours noch nicht, aber es heißt, er soll schwer sein. Ich mag diese Art von Rennen", sagte der Slowene in einem vom Weltverband UCI veröffentlichten Video. Trotz der enormen Strapazen der Frankreich-Rundfahrt will Pogačar auch beim 258,2 Kilometer langen Rennen an diesem Sonntag eine ordentliche Rolle spielen.

"Wir werden mit Slowenien ein starkes Team stellen", prophezeite Pogačar. Auch sein Landsmann Primož Roglič, der bei der Tour Gesamtzweiter wurde, geht in Imola an den Start. Die Titelkämpfe sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie von der Schweiz nach Italien verlegt worden und dauern nur vier Tage. Ursprünglich angesetzt waren acht Tage.

09:05 Uhr

Schumacher glaubt fest an Schumacher-Aufstieg in die Formel 1

Der ehemalige Rennfahrer Ralf Schumacher erwartet seinen Neffen Mick Schumacher in der kommenden Saison in der Formel 1. "Seine Lernkurve über das Jahr ist sehr vielversprechend. Dementsprechend kann ich mir nicht vorstellen, dass Mick nicht nächstes Jahr Formel 1 fahren wird", schrieb Ralf Schumacher in einer Kolumne für den Pay-TV-Sender Sky. "Eins ist sicher: Er hat auf jeden Fall das Zeug dazu, im kommenden Jahr F1 zu fahren." Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher ist derzeit Führender der Formel 2. Der 21-Jährige geht nun mit guten Titelaussichten in die letzten Saisonrennen der wichtigsten Nachwuchs-Rennserie.

"Er war Vizemeister in der Formel 4. Die Formel 3 hat er gewonnen. Jetzt ist er gerade Führender der F2", schrieb sein Onkel weiter. "Er hat über mehrere Jahre und Klassen hinweg Leistung gezeigt und bewiesen, dass er zu den Besten gehört. Also ist auch klar, dass er das Potenzial hat, Formel 1 zu fahren."

08:35 Uhr

Keine Maske als Coach? Das kostet mindestens 100.000 Dollar

Die nordamerikanische Football-Profiliga NFL hat hart gegen Verstöße gegen die geltenden Hygieneregeln durchgegriffen und mindestens drei Cheftrainer mit einer Strafe von je 100.000 US-Dollar belegt. Das berichteten die Nachrichtenagentur AP und weitere Medien übereinstimmend und beriefen sich auf anonyme Quellen. Demnach wurden Vic Fangio von den Denver Broncos, Kyle Shanahan von den San Francisco 49ers und Pete Carroll von den Seattle Seahawks bestraft, weil sie bei Partien an der Seitenlinie keinen Mund-Nasen-Schutz trugen. Ihre Vereine wurden zudem mit je 250.000 US-Dollar bestraft.

Weitere Trainer wie Bill Belichick von den New England Patriots und Jon Gruden sowie Sean Payton beim Montagabendspiel der Las Vegas Raiders gegen die New Orleans Saints (34:24) waren ebenfalls ohne Mund-Nasen-Schutz gesehen worden. Die NFL hatte das nach dem Saisonbeginn in einem Schreiben an die Klubs explizit gefordert. Spieler sind davon ausgenommen.

08:02 Uhr

Milan siegt mit Ex-Bundesliga-Trio und dank eines Doppelpackers

Zlatan Ibrahimovic hat dem italienischen Fußballklub AC Mailand einen perfekten Start in die Saison beschert. Die Rossoneri gewannen am 1. Spieltag der Serie A gegen den FC Bologna problemlos mit 2:0 (1:0), Ibrahimovic (35./51., Foulelfmeter) erzielte beide Treffer. Mailand ging mit den ehemaligen Bundesligaprofis Simon Kjaer, Hakan Calhanoglu und Ante Rebic ins Spiel und hätte noch höher gewinnen können. So vergab Ibrahimovic völlig frei seinen dritten Treffer (63.). Das 2:0 reichte zu Tabellenplatz drei hinter dem CFC Genua (4:1 Tore) und Meister Juventus Turin (3:0). Mailand bestätigte zum Auftakt damit seine starke Form aus der Schlussphase der Vorsaison. Unter Trainer Stefano Pioli, der im Oktober 2019 übernommen hatte, trumpfte der 18-malige Meister vor allem nach dem Corona-Restart groß auf. Nach schwachem Saisonstart blieb Milan wochenlang ungeschlagen und erreichte als Sechster letztlich noch die Europa-League-Ränge.

07:28 Uhr

Deutsches WM-Team stellt sich fast von selbst auf

Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hatte bei der Nominierung für die anstehenden Straßenrad-Weltmeisterschaften im italienischen Imola keine großen Auswahlmöglichkeiten. "Wir haben einige Rennfahrer, die von den Teams her abgesagt haben, weil anschließend die Klassiker stattfinden. Wir haben etliche Absagen bekommen, die Straßen-Mannschaft hat sich von selbst aufgestellt", sagte der Sportlicher Leiter Jens Zemke. Die Titelkämpfe in Imola finden von Donnerstag bis Sonntag in einer abgespeckten Version statt.

Beim deutschen Team fehlen dabei unter anderem der letztjährige Tour-Vierte Emanuel Buchmann, Klassikerspezialist Nils Politt sowie Lennard Kämna, der in diesem Jahr eine Etappe bei der seit Sonntag beendeten Tour de France für sich entschieden hatte. Als Kapitän für das Straßenrennen am Sonntag soll Maximilian Schachmann fungieren. "Der Ehrgeiz zeichnet ihn wirklich aus", sagte Zemke, der den Schützling vom Team Bora-hansgrohe kennt. Auch Schachmann hatte vor der WM die komplette Tour absolviert.

06:51 Uhr

Mario Götze gehen langsam die Optionen aus

Noch immer ist Mario Götze auf der Suche nach einem neuen Verein. Die Optionen, die dem ehemaligen BVB-Star bleiben, werden allerdings immer weniger. Wie "Sky" berichtet, sind nur noch zwei Klubs aus Spanien ernsthaft an Götze interessiert. Dabei soll es sich um den FC Sevilla und den FC Valencia handeln. Allerdings sind beide Klubs finanziell angeschlagen. Die Blanquirrojos müssten dem Bericht zufolge erst Spieler verkaufen, um einen Götze-Deal realisieren zu können. Auch Valencia hat die Corona-Krise hart getroffen. Aus der italienischen Serie A gibt es laut "Sky" mittlerweile keine Interessenten mehr.

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05:58 Uhr

Rummenigge verrät: Drei Ziele bis zum Abgang als Bayern-Chef

Karl-Heinz Rummenigge geht mit drei zentralen Anliegen in seine letzten 15 Monate als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München. An der persönlichen Deadline 31. Dezember 2021 werde er nicht rütteln, sondern zu diesem Zeitpunkt "den Staffelstab" an Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn weitergeben, sagt Rummenigge im Interview der Deutschen Press-Agentur zu seinem 65. Geburtstag an diesem Freitag. Er gehöre "nicht zu den Menschen, die sich für unersetzlich halten. Es ist Teil des Lebens, dass man irgendwann loslassen muss und den Nachfolgern Vertrauen schenkt."

Seine Bayern-Agenda umfasse noch "insbesondere drei Dinge". Als erstes, sportlich in der Spur zu bleiben. Es gelte, den großen Erfolg des Triple-Gewinns "so zu konservieren, damit es auch im Jahr 2021 wieder etwas zu feiern gibt". Punkt zwei ist die Bewältigung der Corona-Krise. Corona werde alle Klubs in Europa "hart treffen". Punkt drei betrifft seine Nachfolge. "Ein großes persönliches Anliegen" sei ihm das weitere Einarbeiten von Kahn.