Dienstag, 24. September 2019Der Sport-Tag

22:16 Uhr

Stuttgarter Stadion soll für EM 2024 hergerichtet werden

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Das Stadion soll aufgehübscht werden.

(Foto: imago images / Pressefoto Baumann)

Eine kräftige Investition: Das Fußball-Stadion des VfB Stuttgart soll für die EM 2024 in Deutschland für rund 65 Millionen Euro renoviert und ausgebaut werden. Wie die "Stuttgarter Nachrichten" und die "Stuttgarter Zeitung" mit Bezug auf die Haushaltsentwürfe für 2021 und 2022 berichten, gewährt die Stadt der Betreibergesellschaft dafür einen Zuschuss von 20 Millionen Euro.

  • Die verbleibenden 45 Millionen Euro sollen jeweils zur Hälfte die Stadiongesellschaft und der VfB Stuttgart als Pächter der Mercedes-Benz-Arena übernehmen.
  • Für etwa 20 Millionen Euro soll im Zuge der Modernisierung der untere Bereich der Haupttribüne erneuert werden.
  • Nach Angaben des Stadion-Geschäftsführers Martin Rau entsprechen darüber hinaus unter anderem Technik- und Umkleideräume sowie Medien- und Sicherheitsbereiche nicht mehr den Anforderungen. Der VfB wolle auch den Businessbereich auf der Haupttribüne verbessern und erweitern.
21:40 Uhr

Dritter Europacup bekommt einen Namen

Der neue dritte Europacup-Wettbewerb wird von der Saison 2021/22 an den Namen "Europa Conference League" haben. Das gab Uefa-Präsident Aleksander Ceferin nach der Sitzung des Exekutivkomitees bekannt. In dem Wettbewerb werden dann wie in der Champions League 32 Mannschaften starten.

  • Aus der Bundesliga wird ein Klub dabei sein - vermutlich der jeweilige Bundesliga-Siebte der Vorsaison, sofern Deutschland unter den Top Vier der Fünfjahreswertung bleibt.
  • Die Europa League wird von 48 auf 32 Mannschaften reduziert. Deutschland hätte dort nur noch zwei statt drei Teilnehmer und in der Champions League unverändert vier Starter.
  • Gespielt wird in der Europa Conference League und der Europa League donnerstags um 18.45 Uhr und 21 Uhr. Diese Anstoßzeiten gelten von 2021 auch für die Königsklasse an deren Spieltagen am Dienstag und Mittwoch.
21:08 Uhr

Köln und Kiel streiten um Anfangs Aufstiegsprämie

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Markus Anfang ist Grund des Streits.

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat den Streit mit dem Bundesligisten 1. FC Köln um eine Aufstiegsprämie für Trainer Markus Anfang noch nicht beendet. "Es ist noch keine Entscheidung gefallen", sagte Holstein-Präsident Steffen Schneekloth.

  • Kiel und Köln hatten vor der vergangenen Saison eine Prämienzahlung in Höhe von 500.000 Euro vereinbart, falls der ehemalige Holstein-Trainer Anfang mit den Kölnern den Aufstieg in die Bundesliga schaffen sollte.
  • Anfang wurde jedoch drei Spieltage vor Saisonende beurlaubt und war zum Zeitpunkt des tatsächlichen Aufstiegs einen Spieltag später nicht mehr im Amt.
  • Anfang hatte die Kieler 2017 in die 2. Bundesliga geführt. Ein Jahr später verpasste er mit den Norddeutschen erst in der Relegation den Bundesliga-Aufstieg.
  • Anschließend wechselte er von der Förde zum damals gerade abgestiegenen 1. FC Köln. Dort war er allerdings auch nur bis Ende April dieses Jahres angestellt.
20:38 Uhr

Löw zeigt sich von Nations-League-Reform überrascht

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(Foto: dpa)

Der Verbleib der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in der A-Liga der Nations League ist für Joachim Löw unerwartet gekommen. "Dass wir in der Nations League nun doch nicht abgestiegen sind, kommt für mich persönlich überraschend", sagte der Bundestrainer.

  • "Generell aber ist natürlich immer gut, sich mit den stärksten Mannschaften messen zu können, und dies wäre in der Liga A ja weiterhin der Fall."
  • Er betonte aber auch, dass "aus sportlicher Sicht" für ihn aktuell die laufende EM-Qualifikationsrunde "absolut im Vordergrund" stehe.
  • Die DFB-Auswahl kann sich dank einer Uefa-Reform in der Nations League trotz des sportlichen Scheiterns wieder mit den besten Teams des Kontinents messen.
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20:00 Uhr

Sechs Bundesliga-Profis konkurrieren um "Golden Boy"

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(Foto: imago images / Schüler)

Wer wird bester Nachwuchsfußballer des Jahres? 40 Kandidaten sind nominiert - darunter sechs Bundesligaprofis: Kai Havertz (Bayer Leverkusen), Jadon Sancho (Borussia Dortmund), Alphonso Davis und Mickael Cuisance vom FC Bayern sowie die Frankfurter Ibrahima Konaté und Dejan Joveljic.

Doch ehrlich gesagt, sind die Chancen wohl eher gering: Es sind nämlich auch Mathijs de Ligt (Juventus Turin), Vinicius Junior (Real Madrid), Joao Felix (Atlético Madrid) und Mailands Torwart Gianluigi Donnarumma nominiert. Die italienische Zeitung "Tuttosport" vergibt die Trophäe seit 2003.

19:12 Uhr

Alfa Romeo scheitert mit Protest gegen Singapur-Strafe

Die Einsprüche des Formel-1-Rennstalls Alfa Romeo Racing gegen die Zeitstrafen ihrer beiden Piloten beim Großen Preis von Deutschland sind zurückgewiesen worden. Die Berufungen seien unzulässig, teilte der Automobil-Weltverband Fia mit.

Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi waren in dem Rennen am 28. Juli auf dem Hockenheimring wegen einer unerlaubten Technikhilfe am Start nachträglich bestraft worden. Beide Piloten hatten jeweils 30 Sekunden zusätzlich bekommen und waren dadurch als 12. und 13. aus den Punkterängen gerutscht. Sie hatten zunächst die Plätze sieben und acht belegt.

18:55 Uhr

Deutsche Radprofis fahren "im Blindflug" an Podest vorbei

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Lisa Klein wurde Zehnte.

(Foto: imago images / Gerhard König)

Die deutsche Meisterin Lisa Klein und Ex-Weltmeisterin Lisa Brennauer haben im regennassen WM-Einzelzeitfahren der Frauen die Medaillenränge deutlich verpasst. Die beiden Deutschen belegten nach 30,3 Kilometern beim triumphalen Sieg der Amerikanerin Chloe Dygert (42:11 Minuten) den guten fünften und ordentlichen zehnten Rang und fuhren damit am dritten Wettkampftag der Straßenrad-Titelkämpfe in der britischen Grafschaft Yorkshire an der dritten Medaille für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) vorbei.

  • Dygert war in einer eigenen Liga unterwegs und degradierte sogar die Niederländerinnen Anna van der Breggen (+1:32 Minuten) und Annemiek van Vleuten (+1:52) zu Statisten. Van der Breggen und Titelverteidigerin van Vleuten holten Silber und Bronze für die beste Radsportnation der Frauen, die die Weltmeisterschaften der vergangenen beiden Jahre dominiert hatte.
  • Klein zeigte sich "zufrieden. Das ist mein erstes WM-Zeitfahren gewesen. Am Anfang hatte ich Probleme mit meinem Visier, ich habe es nach sieben Kilometern weggeworfen. Ich bin da wie im Blindflug gefahren."
  • Die Platzierungen von Klein und Brennauer genügten, um für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio einen zweiten deutschen Startplatz im Einzelzeitfahren zu sichern.
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18:37 Uhr

Murray feiert: "Einer der härtesten Siege"

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Der erste kleine Erfolg: Der zweimalige Tennis-Olympiasieger Andy Murray hat nach 266 Tagen wieder ein Einzel auf der ATP-Tour gewonnen. Der monatelang verletzt ausgefallene Schotte bezwang in der ersten Runde im chinesischen Zhuhai den US-Amerikaner Tennys Sandgren 6:3, 6:7 (6:8), 6:1 und trifft nun im Achtelfinale auf den an sieben gesetzten Australier Alex de Minaur.

  • "In gewisser Weise war es einer der härtesten Siege, die ich je errungen habe", sagte Murray. Der frühere Weltranglistenerste hatte nach einer Hüft-OP im Januar erst Anfang August in Cincinnati/Ohio sein Einzel-Comeback gegeben.
  • Auf der ATP-Tour blieb der 32-Jährige seitdem in zwei Matches ohne Satzgewinn, einzig beim zweitklassigen Challenger auf Mallorca konnte Murray zwei Partien für sich entscheiden.
  • Vor dem mit einer Million Dollar dotierten Hartplatzturnier hatte sich der Weltranglisten-413. bezüglich seiner Comeback-Aussichten sehr zurückhaltend geäußert. Es sei "ein bisschen naiv und dumm" zu denken, er könne wieder an die Spitze der Weltrangliste zurückkehren, sagte Murray der Nachrichtenagentur AFP. "Ganz ehrlich: Ich erwarte nicht, dass ich wieder meine Bestleistung erreiche."
18:08 Uhr

Wechsel-Posse bietet laut Ex-Schiri gute Chancen auf Wiederholungsspiel

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Bernd Heynemann steht pro Halle.

(Foto: imago/Hartenfelser)

Der frühere Fifa-Schiedsrichter Bernd Heynemann sieht für den Fußball-Drittligisten Hallescher FC gute Chancen bei dessen Protest nach dem 2:2 gegen Preußen Münster. Im MDR-Interview mit "Sport im Osten" sagte der 65-Jährige, das entstandene Wechseltheater könne als "Eingriff ins Spiel" bewertet werden, weshalb ein Wiederholungsspiel gerechtfertigt sei.

  • In der Partie vom vergangenen Samstag hatte Schiedsrichter Michael Bacher bei einem Wechsel der Hallenser in der 84. Minute vor der Gegentribüne versehentlich den falschen Spieler vom Feld geschickt, wodurch Halle für kurze Zeit in Unterzahl geriet.
  • Zu genau diesem Zeitpunkt gelang Münster das Tor zum 2:2. Halle hatte danach Protest gegen die Spielwertung eingelegt.
  • In Reihen der Münsteraner sieht man die Thematik gelassen. "Für mich war es eine Tatsachenentscheidung. Wir sind juristisch aber gut aufgestellt", sagte Preußens Geschäftsführer Bernhard Niewöhner den "Westfälischen Nachrichten".
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17:44 Uhr

Speerwurf-Weltmeister witzelt über Oktober-WM

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Johannes Vetter hat mächtig Wumms im Arm.

(Foto: imago images / Chai v.d. Laage)

Tja, auf was verzichtet man nicht alles für eine Weltmeisterschaft … Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter hat jedenfalls eine Meinung zur sehr spät im Jahr stattfindenden Leichtathletik-WM in Katar: "Im Oktober liegt jeder Athlet normalerweise am Strand und schlürft gemütlich sein Bier."

Wir prognostizieren: Selbst wenn er seinen Titel bei den Titelkämpfen, die Ende der Woche starten, verteidigt, müssen Bier und Strand noch ein wenig warten.  

17:08 Uhr

Zwei Schumachers starten am Motorsport-Wochenende in Sotschi

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Am Wochenende steht das Formel-1-Rennen im russischen Sotschi an. Wie immer finden im Programm auch die Formel 2 und Formel 3 statt. Mit dabei ist dann natürlich wieder Mick Schumacher in seinem Formel-2-Auto für das Prema-Team. Doch er ist nicht der einzige, der diesen gewichtigen Rennsport-Namen tragen wird.

Auch David Schumacher geht an den Start. Der 17-jährige Sohn von Ex-Pilot Ralf Schumacher wird in der Formel 3 für sein Campos-Racing-Team fahren. Er ersetzt den Australier Alex Peroni. "Ich werde zum ersten Mal ein solches Auto fahren, deswegen sollte man realistisch sein. Ich möchte so viel wie möglich lernen", so David Schumacher ganz bescheiden.

16:28 Uhr

Altintop beginnt Trainerkarriere bei Fünftligist

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Halil Altintop trainiert jetzt Schwaben Augsburg.

(Foto: imago images / Hartenfelser)

Der ehemalige Bundesligaprofi Halil Altintop ist neuer Trainer des TSV Schwaben Augsburg. Wie der Fußball-Bayernligist mitteilte, löst der frühere türkische Nationalspieler Markus Deibler ab.

  • "Ich bin dankbar, dass ich diese Chance bekomme", zitierte die "Augsburger Allgemeine" den 36-jährigen Altintop. "Es war mir bewusst, dass der Einstieg für mich in das Trainer-Geschäft über die Jugend oder so ein Männerteam erfolgen muss."
  • Altintop soll vorerst bis zum Saisonende bei dem abstiegsbedrohten Fünftligisten arbeiten.
  • Der ehemalige Offensivakteur spielte von 2013 bis 2017 beim FC Augsburg und war zuletzt Individualcoach beim VfB Stuttgart.
  • "Normalerweise kann sich Schwaben so einen Mann mit solch einer Reputation nicht leisten, aber Halil ist uns sehr weit entgegengekommen", sagte Abteilungsleiter Jürgen Reitmeier.
15:54 Uhr

Klopps Co-Trainer: "Jürgen ist das Gesicht des Klubs"

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Jürgen Klopp und Pepijn Lijnders arbeiten zusammen bei Liverpool.

(Foto: imago images / Action Plus)

Die Lobhudeleien reißen nicht ab. Pepijn Lijnders, Co-Trainer des FC Liverpool, hat die Wahl von Jürgen Klopp als "Welttrainer des Jahres" auch als Auszeichnung für den gesamten Klub bezeichnet.

  • "Es ist ein großes Kompliment für unsere Mannschaft, für unser Trainerteam und natürlich für Jürgen selbst", sagte Lijnders. "Jürgen ist nicht nur das Gesicht der Mannschaft. Jürgen ist das Gesicht des Klubs."
  • Die Wahl sei ein großer Meilenstein auf dem langen Weg, auf dem das Team geformt wurde. "Es ist das beste Team, das wir je hatten. Wir wollen jeden Wettbewerb gewinnen", sagte der 36-Jährige.
  • "Jürgen lebt den Charakter stets vor. Er ist der Anführer des Teams. Die Spieler verinnerlichen den Charakter und setzen ihn auf dem Platz um", sagte Lijnders, der ankündigte, dass die Mannschaft, die in den bisherigen sechs Liga-Spielen sechs Siege geholt hatte, immer noch besser werde: "Wir kontrollieren Raum und Spiel immer besser. Wie sind weiter als letztes Jahr."
15:34 Uhr

WM-Spielerin im DFB-Team künftig nur noch als "Backup"

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(Foto: imago images / eu-images)

Bei der WM in Frankreich war sie noch dabei, nun hat Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg Verteidigerin Verena Schweers aussortiert. Die 30-Jährige vom FC Bayern soll künftig aber als "Backup-Spielerin" bereitsstehen, heißt es von der Fußball-Trainerin.

  • "Es ist gut zu wissen und spricht für sie als Teamplayerin, dass sie diese Entscheidung mitträgt", so Voss-Tecklenburg.
  • In der EM-Qualifikation fehlen für die kommenden beiden Spiele gegen die Ukraine und Griechenland zudem weitere Spielerinnen verletzt: Torhüterin Almuth Schult, Svenja Huth, Sara Doorsoun, Carolin Simon und Marina Hegering müssen ersetzt werden.
  • Neu dabei ist erstmals Isabella Hartig von der TSG 1899 Hoffenheim.
15:06 Uhr

Deutscher Footballer begeistert Startrainer Belichik

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Wow, Respekt für diese Leistung: Die Chancen des deutsche Footballprofis Jakob Johnson auf weitere Einsätze in der US-Profiliga NFL sind gestiegen. Der Stuttgarter kam am vergangenen Wochenende erstmals als Ersatz für den verletzten James Develin für den Super-Bowl-Sieger New England Patriots zum Einsatz.

  • Nun setzten die Patriots Develin auf die sogenannten Injured-Reserve-Liste, der Fullback fällt aufgrund einer Nackenverletzung länger aus.
  • Cheftrainer Bill Belichik lobte Ersatzmann Johnson: "Was er bisher geleistet hat, ist bemerkenswert und das in einer relativ kurzen Zeit."
  • Der 24-Jährige war den Patriots im Rahmen des International-Pathway-Programms für ausländische Talente zugeteilt worden und hatte den Sprung in den Kader zunächst nicht geschafft. "Wir hatten ihn nicht auf dem Schirm. Ich glaube nicht, dass wir ihn je verpflichtet hätten", so Belichik.
  • Johnson nutzte seine Chance im sogenannten "Practice Squad" (Trainingsgruppe) und überzeugte auch in den Vorbereitungsspielen. "Er steckt jedes kleinste bisschen Energie in diesen Job und hat sich den Respekt aller verdient. Er ist noch jung und es gibt viel Luft nach oben, aber er arbeitet sehr hart", so Belichik.
14:49 Uhr

Regen-Chaos beeinflusst Rad-WM - Deutsche chancenlos

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Das ist bitter: Unter teils chaotischen Verhältnissen haben die deutschen U23-Männer im Einzelzeitfahren der Straßenrad-WM die Top-Ten-Plätze deutlich verfehlt. Miguel Heidemann und Juri Hollmann mussten sich über 30,3 Kilometer von Ripon nach Harrogate mit den Plätzen 25 und 33 begnügen.

  • Den überlegenen Sieg holte sich zum dritten Mal in Serie der Däne Mikkel Bjerg vor den beiden Amerikanern Ian Garrison (26,45 Sekunden zurück) und Brandon McNulty (+27,69).
  • Heftiger Regen sorgte dabei auf den Straßen von Yorkshire für eine regelrechte Rutschpartie. Teilweise war die Strecke überflutet.
  • So landete der Däne Johan Price-Pejtersen bei einem Sturz in einer tiefen Pfütze, der Ungar Attila Valter rutschte fast 30 Meter die Straßen entlang.
  • "Manchmal stand das Wasser einen halben Meter auf der Straße. Man fährt rein und es bremst einen um zehn Stundenkilometer runter. Das war so brutal", sagte Heidemann.
  • Ein Abbruch wäre aus seiner Sicht dennoch nicht angebracht gewesen. "Ich bin ehrlich, solange es für alle dasselbe ist, können wir fahren. Es war auch bei dem Wetter geil", merkte Heidemann an.
  • U23-Bundestrainer Ralf Grabsch bezeichnete die Umstände als "grenzwertig".
14:18 Uhr

Internationale Vermarktung: FC Bayern erhält über 45 Millionen Euro

Der FC Bayern erhält nach einem "Kicker"-Bericht mehr als 45 Millionen Euro durch die internationale Vermarktung von Bundesliga-Spielen - und damit mehr als die letzten acht Klubs der Liga zusammen. Demnach gehen 45,07 der insgesamt 254 Millionen an den Rekordchampion aus München, gefolgt von Borussia Dortmund (32,42 Millionen) und dem FC Schalke 04 (27,68 Millionen). Hinter dem Toptrio folgen Bayer Leverkusen, der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach. Die Zweitligisten erhalten dem Bericht zufolge eine Solidaritätszahlung von 6,5 Millionen Euro, die unter den 18 Vereinen aufgeteilt werden.

13:27 Uhr

Dieser Bundesligist ist Bier-und-Bratwurst-Meister

Union Berlin ist zumindest beim Preis Bier-und-Bratwurst-Meister. Der Aufsteiger bietet in der Bundesliga laut der jährlichen Erhebung von Sponsors die günstigste Kombination des Stadionklassikers an. 6,50 Euro (Wurst: 2,50/Bier: 4) sind an der Alten Försterei dafür zu bezahlen. Im deutschen Profifußball wird dies nur vom Drittligisten Hallescher FC (6,25) unterboten. Am teuersten sind Bratwurst (4,50) und Bier (4,70 für 0,5 Liter) beim FC Bayern in der Allianz-Arena. Günstigster Zweitligist ist beim Catering der FC St. Pauli (6,50). Größe, Gewicht und Geschmack waren keine Bewertungskriterien.

12:54 Uhr

Radprofi wartet ab, ob sich sein Team auflöst

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Beim Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix glänzte Politt als Zweiter.

(Foto: imago images / Mario Stiehl International)

Nils Politt hat auch kurz vor dem Ende der Radsport-Saison keine Klarheit über seine Zukunft, da der Fortbestand seiner Mannschaft Katusha-Alpecin nach wie vor offen ist. "Ich kann keine Auskunft geben, weil ich es selbst nicht weiß. Vom Management haben wir noch nix bekommen, das sagt alles", sagte der Kölner am Rande der Straßenrad-WM in der britischen Grafschaft Yorkshire. Eigentlich hatte Katusha-Alpecin die Fahrer während der Tour de France im Juli über ein mögliches Aus informieren wollen.

Politt wäre für den Fall der Auflösung des Teams vorbereitet, ist aber nicht handlungsfähig, da sein Vertrag noch bis Ende 2020 läuft. Der 25-Jährige muss dank seiner starken Leistungen wie bei seinem zweiten Platz bei Paris-Roubaix keine Sorgen haben, ohne Arbeitgeber dazustehen. Bei der WM in Großbritannien startet Politt am Mittwoch im Einzelzeitfahren an der Seite von Tony Martin, auch für das Straßenrennen am Sonntag ist er nominiert. Am Sonntag gewann er mit der deutschen Mixed-Staffel bereits WM-Silber.

11:38 Uhr

Frauen beim Fußball im Iran? Ja, aber ...

Rund 4600 Plätze auf einer eigens eingerichteten Tribüne werden beim WM-Qualifikationsspiel der iranischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Kambodscha am 10. Oktober in Teheran für Frauen vorgesehen. Nach Berichten iranischer Medien sind das fünf Prozent der Plätze im Asadi-Stadion. Iran reagiert damit auf das Drängen der FIFA, auch Frauen ins Stadion zu lassen.

Sportminister Massud Soltanifar hat dem Weltverband offiziell mitgeteilt, dass alle notwendigen Vorbereitungen getroffen seien: separate Eingänge, eine Extra-Tribüne und Damen-Toiletten. Im Iran ist Frauen der Besuch von Fußballspielen seit vier Jahrzehnten untersagt. Die FIFA hatte allerdings gefordert Frauen nicht nur für Länder-, sondern auch für Ligaspiele ins Stadion zu lassen. Dies ist weiterhin verboten. Obwohl Minister Soltanifar und sogar Präsident Hassan Ruhani gegen das Verbot sind, konnten sich beide bis jetzt nicht gegen den erzkonservativen Klerus durchsetzen.

10:40 Uhr

Klopp spendet jetzt auch ein Prozent seines Gehalts

Welttrainer Jürgen Klopp ist neues Mitglied der Spendeninitiative "Common Goal". Das gab der deutsche Coach des FC Liverpool bei der Weltfußballer-Gala in Mailand bekannt. "Es gibt Menschen, die nicht in so einer Situation sind, und ich bin sehr glücklich und stolz, ankündigen zu dürfen, dass ich ein Mitglied der Common-Goal-Familie bin", sagte Klopp in seiner Dankesrede nach der Welttrainer-Kür. In dem Programm spenden Profis, Trainer und Funktionäre ein Prozent ihres Gehalts für wohltätige Zwecke, unter anderem auch Weltfußballerin Megan Rapinoe und Mats Hummels sind Mitglieder.

10:00 Uhr

CL-Finale in München? Und kriselt Barça weiter?

Moinsen,

so, die Fifa-Gala in Mailand haben wir abgearbeitet. Was Torben Siemer von der Auszeichnung für Jürgen Klopp hält, lesen Sie hier. Und warum Tobias Nordmann eine Wahl von Virgil van Dijk statt Lionel Messi für verdienter gehalten hätte, erfahren Sie hier. Und falls Sie sich alle Ausgezeichneten - zum Beispiel Megan Rapinoe oder Jill Ellis - nochmal im Bild ansehen wollen, dann klicken Sie hier:

Kommen wir dann zu dem, was heute wichtig wird. Das Exekutivkomitee der Uefa trifft sich, und aus deutscher Sicht werden zwei Themen interessant. So wird über die Vergabe der Champions-League-Endspiele 2021 bis 2023 entschieden. Für die Austragung 2022 gilt München als Favorit. Außerdem könnte Bundestrainer Joachim Löw der Makel des Nations-League-Abstiegs erspart bleiben. Denn bei der Sitzung soll wohl über eine Reform des erst im Vorjahr eingeführten Wettbewerbs beraten werden. Demnach soll die A-Liga als höchste der vier Spielklassen für die kommende Runde im Herbst 2020 von zwölf auf 16 Mannschaften aufgestockt werden. Mit Ergebnissen rechnen wir am späten Nachmittag.

In England steht die 3. Runde des Liga-Pokals an. Unter anderem ist Manchester City gefordert. Das Team von Josep Guardiola ist bei Preston North End zu Gast (20.45 Uhr). Der FC Arsenal empfängt zu gleicher Zeit Nottingham Forest. In der Primera Divison gibt's die ersten Begegnungen des 6. Spieltags. Der gegen Aufsteiger FC Granada peinlich gestolperte FC Barcelona (0:2) ist zu Hause gegen den FC Villarreal um Wiedergutmachung bemüht (21 Uhr). Granada muss bereits um 19 Uhr bei Real Valladolid antreten. Auch in der Serie A wird gespielt, unter anderem hat Juventus Turin ein Auswärtsspiel bei Brescia Calcio.

Die Basketball-Bundesliga startet am Abend in die neue Saison. Vorab hat Torben Siemer ein Interview mit der Oldenburger Legende Ricky Paulding geführt. Machen Sie sich eine Erinnerungsstütze zum Lesen! Denn das Interview gibt's am frühen Nachmittag.

So, Glück auf für einen mentalitätsstarken Dienstag! Übrigens: Das Thema Mentalität greift Ben Redelings in seiner Kolumne auf. Sein Ansatz: Mentalitätsmonster brauchen kein Viagra-Omelett!

09:28 Uhr

Prag-Derby: Aus Plüschtierwutwürfen wird Spende für guten Zweck

Wütende Reaktionen von Anhängern des tschechischen Erstligisten Sparta Prag beim Stadtduell gegen Meister Slavia haben zu einer hohen Spende für krebskranke Kinder geführt. Sparta-Fans hatten vor der 0:3-Niederlage angekündigt, Plüschtiere - vor allem Ratten - auf drei abtrünnige Ex-Spieler zu werfen. Deren neuer Klub hatte daraufhin erklärt, für jedes Kuscheltier 100 Kronen - umgerechnet etwa 3,86 Euro - zu spenden und zudem auch die eigenen Fans aufgefordert, Kuscheltiere zu werfen. Letztlich kamen rund 7310 Euro zusammen, die an eine Kinderkrebsstation eines Prager Krankenhauses gespendet wurden.

08:46 Uhr

"Stumpf, asozial, sinnlos" - Sandro Wagner kritisiert soziale Medien

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Sandro Wagner hat den Umgang mit sozialen Medien sowie die Arroganz einiger seiner Kollegen kritisiert. "Soziale Medien sind für mich ein ganz großes Übel. Wie dort miteinander umgegangen wird, so stumpf, asozial, sinnlos", sagte der 31-Jährige dem Nachrichtenportal t-online.de. Er ergänzte: "Ich finde diese Entwicklung krank." Als Familienvater sieht der für Tianjin Teda in China spielende Wagner "die Gefahr, dass unsere Kinder immer dümmer und letztlich auch unglücklicher werden. Weil sie falschen Vorbildern hinterhereifern, die eine glatt geleckte Glamour-Welt vorheucheln." Auch die Selbst-Inszenierung einiger Fußballprofis hält er für übertrieben: "Ich finde das immer ein wenig befremdlich, wenn Kollegen das ganze Wohnzimmer wie ein Fußball-Museum dekorieren." Stattdessen plädiere er dafür, sich nicht so wichtig zu nehmen: "Wir sind als Menschen nicht anders als beispielsweise diejenigen, die für acht Euro in der Stunde unsere ältere Generation pflegen."

08:10 Uhr

Ex-NBA-Spieler Emmett stirbt bei Schießerei

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Andre Emmett wurde nur 37 Jahre alt.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Der amerikanische Basketballspieler Andre Emmett ist nach einer Schießerei in Dallas gestorben. Einem Polizeibericht zufolge saß der 37 Jahre alte frühere Spieler aus der NBA um 2.30 Uhr in der Nacht zum Montag in seinem Auto vor dem eigenen Haus, als er von zwei Personen mit Schusswaffen angesprochen wurde. Nach einer Auseinandersetzung floh Emmett, wurde dabei aber von Schüssen getroffen. Passanten fanden ihn auf der Straße, Emmett starb wenig später in einem nahegelegenen Krankenhaus.

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07:39 Uhr

Roethlisberger operiert - Bears schlagen Redskin

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In der kommenden Saison soll Ben Roethlisberger wieder das Spiel der Steelers lenken.

(Foto: imago images / UPI Photo)

Star-Quarterback Ben Roethlisberger von den Pittsburgh Steelers ist am rechten Ellbogen operiert worden und plant sein Comeback für die kommende Saison. Der 37-Jährige, Gewinner zweier Super Bowls, hatte die vom Team nicht exakt benannte Verletzung am zweiten Spieltag der NFL bei einer Niederlage gegen die Seattle Seahawks erlitten. "Sobald Ben aus Los Angeles nach Pittsburgh zurückkehrt, wird er sofort an seiner Genesung arbeiten. Wir erwarten, dass er zur Saison 2020 wieder auf dem Feld steht", heißt es von Klubseite. Mit Roethlisbergers Ersatzmann Mason Rudolph hatten die Steelers am Sonntag auch gegen die San Francisco 49ers mit dem deutschen Linebacker Mark Nzeocha verloren (20:24). In der Nacht zum Dienstag führte Wide Receiver Taylor Gabriel die Chicago Bears mit drei Touchdowns zum 31:15 bei den Washington Redskins, die wie die Steelers noch ohne Sieg sind (0-3). Die Bears stehen bei 2-1.

06:58 Uhr

Boxer stirbt nach Kampf unter falscher Identität

Der unter falscher Identität angetretene bulgarische Boxer Boris Velischkow ist bei einer Boxnacht im albanischen Shkodra verstorben. Velischkow war unter dem Namen seines Cousins Isus Velischkow angetreten, weshalb der bulgarische Boxverband und zahlreiche Medien zunächst den Tod von Isus Velischkow vermeldeten. Velischkow klärte den Irrtum in einem Facebook-Post auf. In einem Interview mit dem bulgarischen TV-Sender bTV gestand der 21-Jährige später, dass der Cousin seine Profi-Boxlizenz bereits seit einem Jahr und für insgesamt acht Kämpfe genutzt hatte. Boris Velischkow war in seinem Kampf der Federgewichtsklasse nach einer Kombination von Kopftreffern durch seinen albanischen Kontrahenten Ardit Murja in Runde fünf bewusstlos zusammengebrochen und wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf verstarb. Medienberichten zufolge erlitt Velischkow einen Herzinfarkt.

06:33 Uhr

"Schade für den Fußball" - Wolfsburgs Arnold versteht Fan-Ärger

Wolfsburgs Maximilian Arnold kann den Unmut vieler Zuschauer über die Montagsspiele nachvollziehen. "Ich kann es verstehen", sagte der Mittelfeldspieler nach dem 1:1 (1:1) des VfL gegen die TSG Hoffenheim. Speziell für die Auswärtsfans sei der Spieltermin am Montagabend um 20.30 Uhr "schon ein Brett. Das ist natürlich schade für den Fußball." Beim Remis der Wölfe, dem dritten 1:1 hintereinander, hatten die VfL-Ultras mit einem 45-minütigen Stimmungsboykott gegen die Ansetzung protestiert. "Wenn 20.000 leise sind, ist das, wie wenn man auf dem Bolzplatz spielt. Das ist die gleiche Atmosphäre", so Arnold. Schon im Vorfeld der Partie hatte die Spielansetzung für Ärger gesorgt. TSG-Coach Alfred Schreuder bedauerte, dass aufgrund des ungewohnten Termins nur knapp 100 Anhänger die Kraichgauer am  Montagabend nach Niedersachsen begleiteten. "Respekt vor denen, die gekommen sind", sagte der Niederländer.

06:03 Uhr

Weltfußballer-Wahl: So haben Löw und Neuer abgestimmt

Bundestrainer Joachim Löw hat bei der Wahl des Weltfußballers keinem der drei späteren Finalisten seine Stimme gegeben. Wie aus der Aufschlüsselung der Fifa hervorgeht, votierte Löw für den Belgier Eden Hazard, der nach dem Europa-League-Triumph mit dem FC Chelsea zu Real Madrid gewechselt war. Zudem wählte Löw Frankreichs Jungstar Kylian Mbappe (Paris St. Germain) und Sadio Mane vom FC Liverpool. Manuel Neuer stimmte für den am Ende zweitplatzierten Niederländer Virgil van Dijk (Liverpool), auch er gab seine weiteren Stimmen an Mane und Hazard. Den Sieger Lionel Messi, der in Mailand zum insgesamt sechsten  Mal als Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet worden war, hatte dagegen keiner der beiden Deutschen auf dem Zettel.

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