Dienstag, 26. November 2019Der Sport-Tag

Heute mit Tobias Nordmann, Till Erdenberger und Stefan Giannakoulis
22:57 Uhr

Schnellster Viererpack: Lewandowski schreibt Geschichte

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Läuft bei ihm.

REUTERS

Robert Lewandowski hat mit dem schnellsten Viererpack Champions-League-Geschichte geschrieben. Der polnische Stürmerstar benötigte beim 6:0 (1:0) im Gruppenspiel des FC Bayern München bei Roter Stern Belgrad nur 14 Minuten und 31 Sekunden für seine historische Tore-Show (53., Handelfmeter, 61., 64. und 68.). Für den 31-Jährigen waren es die Saisontore Nummer sieben bis zehn in der Königsklasse, in der er jetzt insgesamt 63-mal getroffen hat. In seinen 20 Pflichtspielen dieser Saison war Lewandowski jetzt unglaubliche 27 Mal erfolgreich.

21:56 Uhr

Nach Krebsdiagnose: Teenager soll für Man United debütieren

Der englische Teenager Max Taylor schreibt sein ganz persönliches Fußball-Märchen. Ein Jahr nach der Diagnose Hodenkrebs soll der inzwischen wieder gesunde 19 Jahre alte Innenverteidiger vom englischen Rekordmeister Manchester United im Europaliga-Spiel beim FC Astana am Donnerstag (ab 16.50 Uhr) sein Profidebüt geben.

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    Wieder gesund: Max Taylor.

    "Letztes Jahr zur selben Zeit war ich gerade in den ersten Wochen Chemotherapie. Ich hätte nicht gedacht, dass ich ein Jahr später mit der ersten Mannschaft reisen würde", wurde Taylor auf der Internetseite seines Klubs zitiert.
  • "Das war mein Traum, seit ich anfing, gegen einen Ball zu treten." Taylor ist seit September wieder im Training und hat schon für Uniteds U23 gespielt.
  • Manchester ist mit zehn Punkten aus vier Spielen bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Trainer Ole Gunnar Solskjaer berief daher 14 Teenager in seinen 18er-Kader, zehn davon sind noch ohne Einsatz in der ersten Mannschaft.
21:15 Uhr

Reus freut sich mit dem BVB auf Barça

Bei Marco Reus überwiegt bei allem Respekt vor der schweren Aufgabe im Champions-League-Spiel am Mittwoch beim FC Barcelona (ab 21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de und beim Bezahlsender Sky) die Freude. "Für viele von uns ist es das erste Spiel in Barcelona. Es ist ein geiles Spiel in einer geilen Stadt bei einem geilen Verein", sagte der Kapitän des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund vor dem Abschlusstraining im Nou Camp.

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"Geiles Spiel in einer geilen Stadt."

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Mut schöpft Reus aus dem starken Auftritt der Borussia Mitte September, als der BVB beim 0:0 die bessere Mannschaft war. "Wenn wir es machen wie im Hinspiel, haben wir gute Chancen. Wir müssen das ganze Spiel versuchen, mutig zu sein. Aber natürlich müssen wir auch leiden." Ähnlich sieht es Trainer Lucien Favre, der nach der Forderung von BVB-Chef Hans-Joachim Watzke nach "Ergebnissen" verstärkt unter Druck steht. "Im Hinspiel hatten wir viel mehr gute Chancen und haben gut gepresst. So können wir auch morgen spielen. Wir brauchen viel Leidenschaft, müssen viel laufen und clever nach vorne spielen."

20:25 Uhr

FC Bayern in Belgrad mit Boateng, ohne Müller, Gnabry und Kimmich

Hansi Flick setzt erstmals in seiner Amtszeit als Cheftrainer des FC Bayern München auf Weltmeister Jérôme Boateng. Der zuletzt in der Fußball-Bundesliga gesperrte und in der Champions League nicht aufgebotene Innenverteidiger ersetzt am diesem Dienstag im Spiel bei Roter Stern Belgrad (ab 21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) David Alaba. Der Österreicher war nicht mit nach Serbien gereist, weil er Vater wird. In seiner vierten Partie seit der Beförderung rotiert Flick und gibt Thomas Müller, Serge Gnabry und Joshua Kimmich eine Pause. Erstmals steht Thiago unter Flick in der Startelf.

Belgrad - München, 21 Uhr

Roter Stern Belgrad: Borjan - Gobeljic, Degenek, Milunovic, Rodic - Canas, Petrovic - Vukanovic, Marin, Garcia - Boakye. - Trainer: Milojevic
FC Bayern München: Neuer - Pavard, Martínez, Boateng, Davies - Thiago, Goretzka - Coman, Tolisso, Coutinho - Lewandowski. - Trainer: Flick
Schiedsrichter: Björn Kuipers (Niederlande) - Zuschauer: 50.000

19:48 Uhr

Nationalspieler Rüdiger steht vor seinem Comeback

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger darf nach monatelanger Leidenszeit auf sein Comeback hoffen. Der 26 Jahre alte Innenverteidiger hat mit dem Team des FC Chelsea trainiert. "Wieder auf der Jagd", twitterte Rüdiger zu einem Fotos, das ihn bei der Einheit vor dem Champions-League-Spiel beim FC Valencia am Mittwoch (ab 18.55 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) zeigt.

  • *Datenschutz
    Dort gehört Rüdiger allerdings noch nicht zum Kader. Er hat in den vergangenen sieben Monaten nur einen Kurzeinsatz für die Blues absolviert und war auch für die sechs Länderspiele in dieser Saison ausgefallen.
  • Zunächst hatte ihn eine Knie-Operation, dann eine Leistenblessur außer Gefecht gesetzt. Laut Chelsea hat er sich noch Anfang November einem Eingriff am Becken unterzogen.
  • Bundestrainer Joachim Löw hat den früheren Stuttgarter nach dem Kreuzbandriss von Niklas Süle vom FC Bayern München für die Europameisterschaft 2020 als Abwehrstütze eingeplant.
  • Die EM 2016 hatte Rüdiger wegen eines Kreuzbandrisses verpasst, beim historischen WM-Desaster 2018 mit dem Aus in der Vorrunde kam er nur gegen Schweden (2:1) zum Einsatz.
19:02 Uhr

Reporter Manfred Breuckmann kommentiert wieder

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"Meine wesentliche Aufgabe wird sein, den Mund zu halten."

(Foto: imago images/Reichwein)

Manfred Breuckmann kehrt als Fußball-Kommentator zurück. Er wird am Freitag erstmals seit elf Jahren wieder ein Spiel kommentieren. Der 68-Jährige wird für den Bezahlstream Dazn die Bundesligapartie des FC Schalke 04 gegen den 1. FC Union Berlin hinter dem Mikrofon sitzen, wie der "Express" und die "Westdeutsche Zeitung" berichteten. B

Breuckmann war jahrelang als Kommentator beim Westdeutschen Rundfunk beschäftigt. Für ihn ist es der erste Job im Fernsehen. "Meine wesentliche Aufgabe wird sein, den Mund zu halten. Ich komme ja vom Radio, wo man das Bedürfnis hat, durchzureden", sagte Breuckmann. "Im Fernsehen kann ich mich nicht so benehmen. Daher bin ich schon ein bisschen nervös."

18:09 Uhr

Jakob Kuhn ist tot

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Jakob Kuhn wurde 76 Jahre alt.

imago sportfotodienst

Jakob Kuhn ist tot. Der frühere Trainer der Schweizer Fußball-Nationalmannschaft starb im Alter von 76 Jahren in einem Krankenhaus in Zürich an den Folgen einer langwierigen und schweren Erkrankung. Das bestätigte Joseph Blatter der "Schweizer Illustrierten". Der ehemalige Fifa-Präsident sagte der Zeitschrift: "Er war ein ganz Großer des Schweizer Fußballs und des FC Zürich. Wir sind alle sehr traurig und werden ihn nie vergessen." Kuhn, den alle Köbi nannten, betreute das Nationalteam seines Landes zwischen 2001 und 2008 bei insgesamt 73 Partien. Als Spieler lief er 64 Mal für die Schweiz auf. Mit dem FC Zürich gewann er sechs nationale Meisterschaften und fünf Mal den Pokal.

17:19 Uhr

Wegen Pyrotechnik: DFB fordert Rekordstrafen für HSV und St. Pauli

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Das Abbrennen von Pyrotechnik begeistert beim DFB niemanden.

(Foto: imago images/Moritz Müller)

Wegen Pyrotechnik und Feuerwerk vor und während des Hamburger Zweitliga-Derbys zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV (2:0) am 16. September am Millerntor drohen beiden Vereinen Strafen in Rekordhöhe. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf Anfrage bestätigte, hat der Kontrollausschuss die Verhängung einer Strafe von 250.000 Euro an den HSV sowie von 180.000 Euro an die Platzherren beantragt.

Bereits nach dem Derby im März an gleicher Stelle waren ähnliche Vorfälle die beiden Rivalen teuer zu stehen gekommen. Seinerzeit musste St. Pauli 100.000 Euro, die Gäste 150.000 Euro bezahlen. Egal wie sich die Klubs zu den Strafanträgen äußern, kommt es zu einer Entscheidung des DFB-Sportgerichts.

Besonders für den HSV sind die Ausschreitungen seiner Fans mittlerweile eine spürbare finanzielle Belastung. In der vergangenen Spielzeit lag die Summe der Geldstrafen bei insgesamt rund 300.000 Euro. Der Klub experimentiert daher seit einiger Zeit mit sogenannter "kalter" Pyrotechnik, die an festen Punkten im Stadion kontrolliert abgebrannt werden soll.

15:21 Uhr

Kein Steuerbetrüger: Freispruch für Ex-Bayern-Profi

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Xabi Alonso hat seit heute eine Sorge weniger.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Bayern Münchens früherer Starspieler Xabi Alonso ist in seiner spanischen Heimat in einem Prozess wegen Steuerhinterziehung freigesprochen worden. Das Madrider Gericht folgte mit seinem Urteil nicht dem Strafantrag der Staatsanwaltschaft, die im Oktober nach einer zweitägigen Anhörung zweieinhalb Jahre Haft für den 38-Jährigen gefordert hatte.

Alonso musste sich wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung während seiner Zeit bei Real Madrid zwischen 2010 und 2012 in Höhe von insgesamt zwei Millionen Euro aus der Vermarktung seiner Bildrechte verantworten. Nachdem der Baske jedoch zwischenzeitlich drei Millionen Euro an den spanischen Fiskus überwiesen hatte, reduzierte die Anklage ihre ursprüngliche Forderung von fünf Jahren Haft, vier Millionen Euro Geldstrafe und Nachzahlung in Bezug auf die Gefängniszeit bereits um die Hälfte.

14:42 Uhr

Neue Festnahmen im spanischen Profi-Fußball

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Viel Geld lässt sich im Fußball verdienen - legal und illegal.

(Foto: imago/kolbert-press)

Im Manipulationsskandal im spanischen Fußball sind Medienberichten zufolge mindestens neun weitere Menschen festgenommen worden. Unter ihnen seien auch aktive und ehemalige Profis, berichteten die Zeitung "El País" und andere Medien unter Berufung auf Justizkreise. Ein Spieler des Zweitligisten Real Saragossa sei am Dienstag kurz vor Trainingsbeginn abgeführt worden, damit er vor dem Ermittlungsrichter aussagt, hieß es.

Im Frühjahr waren bereits ein Klub-Präsident, ein ehemaliger spanischer Nationalverteidiger von Rekordmeister Real Madrid sowie mehrere aktive und ehemalige Profis der ersten und zweiten Liga festgenommen bzw. als Verdächtige oder Zeugen zur Aussage vorgeladen worden. Bei dem Skandal geht es nach Angaben der Behörden um den Verdacht der Spielabsprachen - unter anderem zur Wettmanipulation - in der ersten, zweiten und dritten Liga.

13:42 Uhr

Nächste peinliche Panne: Im HSV-Adventskalender liegt ein Hansa-Poster

Beim Adventskalender des Hamburger SV hat es erneut eine Panne gegeben. Einer Lieferung wurde ein falsches Fan-Poster beigelegt."Mit großem Bedauern mussten wir feststellen, dass in der Charge L749252 der HSV-Schokoadventskalender zum Teil falsche Fanposter enthalten sind. Dabei handelt es sich um einen Produktionsfehler", teilte der Hersteller auf der Klub-Homepage mit. Nach einem Bericht der "Bild" handelt es sich um ein Poster von Hansa Rostock. Die Poster können an den Hersteller zurückgeschickt und getauscht werden. Auch im vergangenen Jahr gab es beim Adventskalender der Hamburger einen Fehler. Damals lagen Gutscheine für die Fan-Welt von Werder Bremen bei.

2017 gab es bei Bayern München einen Kalender, auf dem der zu dieser Zeit bereits entlassene Trainer Carlo Ancelotti zu sehen war. Fans konnten einen Jupp Heynckes zum Überkleben beziehen.

13:13 Uhr

Keine Hertha-Option: Kovac macht wohl erstmal Pause

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Niko Kovac wird in dieser Saison wohl nicht mehr an der Linie stehen.

(Foto: imago images/ActionPictures)

Niko Kovac scheidet zumindest als kurzfristige Lösung für den Trainerposten bei Hertha BSC aus. Der frühere Coach des FC Bayern will nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in dieser Saison kein neues Engagement übernehmen. Die Münchner hatten erst vor gut drei Wochen die einvernehmliche Trennung von Kovac vollzogen. Der frühere Hertha-Profi gilt als Wunschkandidat bei den Berlinern und ihren Fans, sollte die Zusammenarbeit mit dem aktuellen Chefcoach Ante Covic nach zuletzt vier Liga-Niederlagen in Serie beendet werden.

Hier lesen Sie mehr zur Situation, die auch für Michael Preetz zunehmend unangenehm wird.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:56 Uhr

Schumachers legendärer F2002 wird versteigert

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Wer schnappt sich den legendären F2002?

(Foto: imago images / Motorsport Images)

Eines der legendärsten Formel-1-Autos der Geschichte kommt unter den Hammer: Am Samstag wird der F2002 von Rekordweltmeister Michael Schumacher versteigert. Das Auktionshaus Sotheby's erwartet, dass der Kaufpreis für die "Rote Göttin" im Zuge des Saisonfinales in Abu Dhabi zwischen 5,5 und 7,5 Millionen US-Dollar (etwa zwischen fünf und sieben Millionen Euro) liegen wird. Bei dem zu ersteigernden Modell handelt es sich um das Originalchassis, mit dem Schumacher 2002 in Frankreich seinen fünften von sieben WM-Titel perfekt gemacht hatte. Damals wurde er bereits am 21. Juli im elften von 17. Saisonrennen vorzeitig Weltmeister und damit "schnellster" Champion der Geschichte.

12:30 Uhr

BVB reist ohne Offensiv-Duo nach Barcelona

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Paco Alcacer hat Schmerzen - und muss passen.

(Foto: imago images/ActionPictures)

Ohne sein Angreifer-Duo Paco Alcacer und Jacob Bruun Larsen ist Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund zum Champions-League-Spiel am Mittwoch (21 Uhr/Sky und im Liveticker auf n-tv.de) beim spanischen Meister FC Barcelona gereist. Die Stürmer fehlten am Dienstag beim Abflug ebenso wie der langzeitverletzte Däne Thomas Delaney. Alcacer musste nach Vereinsangaben wegen eines Magen-Darm-Infekts auf den Heimattrip zu seinem Ex-Klub verzichten, nachdem die Knieverletzung des 26-Jährigen aus dem Punktspiel am vergangenen Freitag gegen den SC Paderborn (3:3) bereits weitgehend abgeklungen schien. Bruun Larsen laboriert an Kniebeschwerden. Delaney steht den Westfalen wegen mehrerer Bänderrisse im rechten Sprunggelenk schon seit der vergangenen Woche nicht zur Verfügung.

11:05 Uhr

Medien: Neapel-Boss will Spielern nach "Meuterei" an die Gehälter

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Verdienen womöglich bald deutlich weniger Gehalt: die Spieler des SSC Neapel.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Die Fußballstars der SSC Neapel sollen ihre "Meuterei" gegen die Entscheidung von Präsident Aurelio De Laurentiis am Geldbeutel zu spüren bekommen. Laut italienischen Medien denkt der Klub-Chef an eine Gehaltskürzung für die Napoli-Profis, die sich Anfang November geweigert hatten, nach dem 1:1 gegen RB Salzburg in der Champions League ins Straftrainingslager zu fahren. De Laurentiis plant nun, das monatliche Bruttogehalt aller Spieler für November um 25 Prozent zu kürzen. Für den Brasilianer Allan, der mit De Laurentiis Sohn Edoardo, Vizepräsident des Klubs, gestritten hatte, sowie für Kapitän Lorenzo Insigne soll sogar eine Kürzung von 50 Prozent beschlossen worden sein. Dies entspräche einer Strafe von 200.000 Euro für Allan und von 350.000 Euro für Insigne. Durch die Gehaltskürzungen will Napoli insgesamt 2,5 Millionen Euro einsparen. Ob der Klub-Präsident allerdings mit seiner Maßnahme durchkommt, ist fraglich. Die Sanktionen müssen nämlich noch vom Schiedsgericht des italienischen Verbandes genehmigt werden. Außerdem wird damit gerechnet, dass die Spieler Einspruch gegen die Strafe einreichen werden.

10:35 Uhr

Draxler verrät: "Tuchel kann ein schwieriger Typ sein"

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Julian Draxler arbeitet gerne mit Thomas Tuchel zusammen.

(Foto: imago/PanoramiC)

Was macht eigentlich Julian Draxler? Nun, er spielt wieder, und er hat ein sehr großes Interview gegeben - und dabei ein paar spannende Dinge verraten. Zum Beispiel, dass die Arbeit mit seinem Trainer Thomas Tuchel bei Paris Saint-Germain nicht immer einfach ist. "Ich bin sehr zufrieden mit unserer Zusammenarbeit", sagte der 26-Jährige bei Spox. "Es stimmt aber, dass er manchmal ein schwieriger Typ sein kann." Wenn die Mannschaft Tuchels hohen Ansprüchen gerecht werde, gebe es mal Tage, an denen er etwas lockerer wirke, berichtet Draxler. "Dann gibt es zum Beispiel einen Mittwoch, an dem noch alles gut ist, und am Donnerstag schreit er plötzlich irgendwen zusammen und sagt, so gehe es nicht weiter." Tuchels fachliche Kompetenz sei aber unumstritten. Er habe ihn als "sehr offenen, sehr direkten und sehr korrekten Menschen" kennengelernt.

09:58 Uhr

Medien: BVB-Kapitän Reus verhandelte vor zwei Jahren mit Barça

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In der Champions League trifft Marco Reus mit dem BVB morgen Abend übrigens auf den FC Barcelona.

(Foto: imago images/VI Images)

Marco Reus und der BVB - das ist eine fußballerische Traum-Ehe. Auch wenn es in dieser Saison ein wenig hakelt. Ein Wechsel des Nationalspielers zu einem anderen Klub? Kaum vorstellbar. Zu dem wäre es in der jüngeren Vergangenheit aber womöglich fast gekommen. Denn angeblich hatte der FC Barcelona zur Saison 2016/17 großes Interesse an Reus. Wie die "Mundo Deportivo" nun berichtet, soll es zwischen den beiden Lagern sogar zu einem Treffen gekommen. In Düsseldorf habe das Meeting seinerzeit stattgefunden. Reus, sein Vater und sein Berater sollen laut des Berichts mit den Barca-Verantwortlichen verhandelt haben. Gescheitert ist der Deal angeblich aufgrund der Forderungen von Marco Reus. Der Nationalspieler wollte offenbar eine Startplatz-Garantie.

09:31 Uhr

Raus, weiter, Wunder? Für Bayer geht's in Moskau um alles

Sicher raus, sicher weiter und vielleicht sogar die Chance auf ein Champions-League-Wunder: Für Bayer Leverkusen sind vor dem vorletzten Gruppenspiel der Champions League bei Lokomotive Moskau noch viele Szenarien möglich:

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Brrrr ..., das ist ganz schön kalt in Moskau.

(Foto: dpa)

Die Ausgangslage: Bayer wie auch Lok haben vor dem vorletzten Gruppenspiel drei Punkte. Moskau hat nach dem 2:1 im Hinspiel in Leverkusen einen Vorteil beim direkten Vergleich und wäre im Falle eines Unentschiedens der Gewinner. Ansonsten ist der Sieger des Duells quasi sicher in der Europa League. Es sei denn, Leverkusen gewinnt nur mit 1:0. Oder mit 2:1 und muss auf die Tordifferenz hoffen.
Das Personal: Kai Havertz verletzte sich im vorletzten Bundesliga-Spiel in Wolfsburg, Mitchell Weiser im letzten gegen Freiburg, Nadiem Amiri sah gegen Atlético Madrid Rot.
Die Kälte: Minus sechs Grad waren es beim Abschlusstraining am Montag. Heute sollen es bis zu minus zehn Grad werden. "Ich finde die Kälte gar nicht so schlimm. Auf jeden Fall ist das keine Ausrede", sagte Sportchef Rudi Völler. Nationalspieler Jonathan Tah dachte derweil an Trainer Peter Bosz. "Für ihn ist es schlimmer", sagte Tah: "Wir bewegen uns wenigstens."
Das Jubiläum: Bayer Leverkusen führt das Spiel im offiziellen Programmheft als 110. Partie in der Champions League. Die Uefa kündigt derweil feierlich das 100. an. Der Grund für die Diskrepanz: Bayer rechnet die Qualifikationsspiele mit.

08:17 Uhr

Hamann über Coutinho: "Im Moment vielleicht nicht mal die Hälfte wert"

Dietmar Hamann hat sich in den vergangenen Jahren ja bereits einen Namen als Klartext-Redner gemacht. Nun gibt's die nächste Ansage: Der 46-Jährige ist enttäuscht von den bisherigen Leistungen des neuen Bayern-Stars Philippe Coutinho. "Er hat bis heute nicht gezeigt, was eine Ablöse von 100 Millionen Euro rechtfertigen würde", sagte er bei t-online: "Im Moment ist er vielleicht nicht einmal die Hälfte wert." Die Münchener hatten Coutinho erst im Sommer vom FC Barcelona für 8,5 Millionen Euro ausgeliehen, die Kaufoption für den Brasilianer liegt bei 120 Millionen Euro. Laut Hamann zeigt Coutinho, der im Januar 2018 für 145 Millionen Euro vom FC Liverpool nach Barcelona gewechselt war, nur in einem bestimmten Umfeld sein volles Potenzial. "In Liverpool haben sie eine Oase um Coutinho herum errichtet."

Einen Vorbericht auf das Champions-League-Spiel der Münchener am Ende in Belgrad lesen Sie übrigens hier!

08:03 Uhr

Schröder führt OKC zurück in die Erfolgsspur

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Bester Werfer bei OKC: Dennis Schröder.

(Foto: dpa)

Dennis Schröder findet mit den Oklahoma City Thunder in der NBA wieder in die Erfolgsspur. Durch den ersten Auswärtssieg der Saison mit 100:97 bei Ex-Meister Golden State Warriors beendet das Team des Nationalspielers seine Negativserie von drei Niederlagen. Schröder war mit 22 Punkten erfolgreichster Spieler der Gäste, die im Westen noch einen deutlichen Rückstand auf die Play-off-Ränge haben. Ohne Schröders erkrankten Nationalmannschafts-Kollegen Daniel Theis kämpften sich auch die Boston Celtics aus einem Zwischentief heraus. Nach zwei Niederlagen hintereinander siegte der Rekordmeister gegen die Sacramento Kings knapp mit 103:102 und festigte damit im Osten seine Position in der Spitzengruppe.

07:27 Uhr

Es gibt Hoffnung für Jérôme Boateng beim FC Bayern

Guten Morgen,

kein Tag vergeht ohne Fußball, auch dieser Dienstag nicht. In der Champions League ist der FC Bayern bei Roter Stern Belgrad gefordert (ab 21 Uhr im Liveticker). Hansi Flick will dort seine Erfolgsserie fortsetzen, fürs Achtelfinale qualifiziert sind die Münchener ja bereits. Dass sie als erste deutsche Mannschaft sechs Siege in der Gruppenphase feiern können, dürfte indes reichlich motivieren. Allerdings hat Trainer Flick erneut Probleme in der Abwehr. Neben den beiden Langzeitverletzten Niklas Süle und Lucas Hernandez fehlt nun auch David Alaba, der wegen nahender Vaterfreuden nicht mit nach Serbien reiste. Erste Alternative ist Jérôme Boateng. "Er hat sehr gut trainiert", sagte Flick. "Er ist eine Option, die wir haben. Aber ich habe mich noch nicht festgelegt, wer da spielt."

Bereits um 18.55 Uhr rollt der Ball für Bayer Leverkusen. Und das bei Lokomotive Moskau. Angesichts der großen Rasenprobleme beim Bundesligisten ist das sicher keine schlechte Sache. Als Tabellenletzter muss aber unbedingt ein Sieg her - um sich die große Chance auf die Europa-League-Teilnahme zu sichern (Platz drei) und sich die kleine Chance auf das Königsklassen-Achtelfinale zu erhalten. Auch das Spiel gibt's bei uns im Liveticker. Ebenso wie der (mögliche) Knaller zwischen Real Madrid und Paris St. Germain. Wer sonst noch so spielt, das können Sie sich hier anschauen.

Um 17.30 Uhr hören wir gut bei Lucien Favre zu. Für den angeschlagenen Trainer des BVB wird das Spiel in der Champions League am Mittwoch beim FC Barcelona mitentscheidend für seine Zukunft. Wenn Sie die Probleme der Borussia nochmal gebündelt nachlesen wollen, dann können Sie das hier tun. Auch Julian Nagelsmann, Trainer von RB Leipzig, äußert sich heute (15.45 Uhr) zum Duell mit Benfica am Mittwoch.

Gibt's noch was außer Fußball? Aber klar! In der Basketball-Bundesliga spielen unter anderem der FC Bayern (gegen Ulm) und die Brose Baskets Bamberg (gegen Würzburg). Was sonst noch wichtig wird, das erfahren Sie natürlich wie gewohnt bei uns!

07:07 Uhr

Kahun liefert zwei Vorlagen bei Pittsburghs Sieg gegen Calgary

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Gut drauf, der Dominik Kahun.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Starke Leistung des "Schmächtigen": Eishockey-Nationalspieler Dominik Kahun hat zwei Vorlagen zum Sieg seiner Pittsburgh Penguins beigesteuert. In der NHL besiegten die Penguins die Calgary Flames mit 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 1:0) nach Verlängerung. Der 24-Jährige bereitete sowohl das 1:1 durch Alex Galtschenjuk (12. Minute) als auch den Siegtreffer durch Jake Guentzel in der Overtime vor. Tobias Rieder blieb aufseiten der Flames ohne Scorer-Punkt. Nationaltorhüter Thomas Greiss und die New York Islanders mussten sich den Anaheim Ducks mit 0:3 (0:0, 0:1, 0:2) geschlagen geben. Greiss kam auf 20 Paraden. Der Münchener Verteidiger Korbinian Holzer blieb ohne Zählbares beim Heimerfolg der Kalifornier.

06:32 Uhr

Vettel braucht immer mehr Auszeiten von der Formel 1

Sebastian Vettel braucht seine Auszeiten von der Formel 1. "Sie sind sehr wichtig und werden immer wichtiger für mich", sagte der Ferrari-Pilot in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Es gehe weniger um die Zeit an sich, sondern um die Fähigkeit, sich in dem Moment oder in den Phasen wirklich von etwas abzukapseln, erklärte Vettel. Das heißt für ihn, "auch keinen Kontakt - in Anführungszeichen - mit und zu den Leuten", die er mit der Formel 1 verbindet. "Das gelingt mir ganz gut, wenn ich zuhause bin. Da gibt es wie bei jedem anderen auch die Alltagsprobleme, bei denen einem es nicht sehr schwer fällt, auf andere Gedanken zu kommen." Vettel fährt seit 2007 in der Formel 1, holte 2010, 2011, 2012 und 2013 mit Red Bull den Weltmeistertitel. Seit 2015 startet Vettel für Ferrari - einen Titel gab's noch nicht.

06:03 Uhr

Mega-Klatsche: Baltimore demütigt Super-Bowl-Finalist Los Angeles

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Richtig on fire: Lamar Jackson.

(Foto: USA TODAY Sports)

Wow, was für eine Ansage: Die Baltimore Ravens um Quarterback Lamar Jackson demütigen den Super-Bowl-Finalist Los Angeles Rams mit 45:6 (!). Der 22 Jahre alte Jackson warf fünf Touchdown-Pässe beim Auswärtserfolg. Ravens-Running-Back Mark Ingram überzeugte mit 111 Lauf-Yards und einem Touchdown. Die Rams blieben ohne Touchdown im Spiel, und Quarterback Jared Goff warf zwei Interceptions. Nach sieben Siegen in Serie liegt Baltimore mit einer Bilanz von neun Siegen und zwei Niederlagen an der Spitze der AFC North. Die Rams (6:5) müssen um die Playoff-Teilnahme bangen.