Dienstag, 03. März 2020Der Sport-Tag

Heute mit Tobias Nordmann, Anja Rau, Torben Siemer & David Bedürftig
23:32 Uhr

"Muss Unsicherheiten überwinden": Löw ist sich unsicher wegen Süle

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Kann Süle auch im Nationalmannschaftstrikot vor dem EM wieder voll angreifen?

(Foto: imago images/MIS)

Bundestrainer Joachim Löw sieht Chancen auf eine EM-Teilnahme seines Abwehrchefs Niklas Süle. "Vom Zeitplan her ist es möglich. Ich weiß, dass er alles versucht, um bei der EM dabei zu sein", sagte Löw nach der Nations-League-Auslosung in Amsterdam. Süle vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München ist nach seinem im Oktober erlittenen Kreuzbandriss wieder ins Lauftraining eingestiegen. "Er muss den Rhythmus finden und gewisse Unsicherheiten überwinden", sagte Löw und betonte mit Blick auf die am 12. Juni beginnende EM: "Ich mache keinen Druck." In den nächsten Wochen und Monaten müsse man sehen, "wie viele Spiele er macht und ob er keine Rückschläge erleidet", so Löw. Für die Länderspiele in Spanien (26. März) und fünf Tage später gegen Italien ist Süle noch kein Thema.

22:51 Uhr

Nicolas Portal stirbt im Alter von 40 Jahren

Das Ineos-Radsportteam des viermaligen Tour-Siegers Chris Froome trauert um seinen Sportlichen Leiter Nicolas Portal. Wie die britische Equipe bekannt gab, starb der Franzose im Alter von nur 40 Jahren heute Nachmittag plötzlich in seiner Wohnung in Andorra. Zur Todesursache gab Ineos nichts bekannt. Portal hatte seine Profikarriere 2010 wegen Herzproblemen beenden müssen.

Portal stieg nach dem Ende seiner Laufbahn als Sportlicher Leiter bei seinem letzten Team Sky ein, das 2019 in Ineos umbenannt wurde. In seine Amtszeit fielen sechs Tour-Sieger durch Froome (2013, 2015, 2016, 2017), Geraint Thomas (2018) und Egan Bernal (2019).

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22:01 Uhr

Nächstes Schalke-Banner: Diesmal wird der eigene Vorstand angegriffen

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Zu Beginn der zweiten Halbzeit im Pokalviertelfinale zwischen Schalke 04 und Bayern München legen die Fans der Königsblauen mit weiteren Plakaten nach. Unter anderem stand geschrieben: "Wer im Glashaus sitzt, sollte zuerst mit C.T. (Clemens Tönnies, Schalke-Boss; d. Red.) reden. Ihr Heuchler." Tönnies hatte vergangenes Jahr mit rassistischen Aussagen schockiert. Viele Schalke-Anhänger forderten seinen Rücktritt, er nahm aber nur eine dreimonatige Auszeit. Auf anderen Bannern war zu lesen: "Antidiskriminierung auf Schalke heißt: 0815-Kampagnen und Milliardäre schützen" oder "Die Werte unseres Vereins habt ihr mit Tönnies verraten! Spart euch eure Stellungnahmen!"

21:34 Uhr

Mercedes will bis Ende 2020 "klimaneutral" in der Formel 1 fahren

Mercedes will nicht nur sportlich in der Formel 1 weiter vornewegfahren, sondern auch beim Thema Nachhaltigkeit das Tempo vorgeben. Der deutsche Autobauer, der in diesem Jahr den siebten Titel in Serie sowohl in der Fahrer- als auch in der Konstrukteurswertung gewinnen kann, stellte ein entsprechendes Programm vor. Darin kündigte der Hersteller an, dass sein Formel-1-Team bis zum Ende dieses Jahres klimaneutral sein soll. Davon betroffen seien auch die beiden Werke in Brackley und Brixworth.

"Das Mercedes-Werksteam hat bereits wichtige Schritte eingeleitet, um seine Emissionen für die kommende Saison durch eine Umstellung auf erneuerbare Energien in seinen Werken zu reduzieren", hieß es in einer Mitteilung. Gut für das Klima ist das aber natürlich trotzdem alles nicht, was der Rennzirkus jährlich veranstalltet. Bis ins Jahr 2022 will Mercedes den CO2-Ausstoß verglichen mit dem Ausgangswert von 2018 um 50 Prozent von 20 000 Tonnen auf 10 000 Tonnen verringern. 10 000 Tonnen bleiben es aber eben dennoch.

20:54 Uhr

Schalke-Fans direkt mit Anti-DFB-Banner: Keine Spielunterbrechung

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Keine fünf Minuten sind gespielt im Viertelfinale des DFB-Pokals zwischen Schalke 04 und Bayern München, da sorgen die Fans der Königsblauen direkt für den ersten Aufreger. Nach einigen "Scheiß DFB"-Rufen werden Banner ausgerollt, auf denen steht: "Dementer Fußball Bund: Zusage gegen Kollektivstrafen vergessen. Versucht ihr nun uns mit Spielabbrüchen zu erpressen!" Das Spiel läuft aber weiter.

Die Schalker Fans reagierten damit auf die Vorfälle des vergangenen Wochenendes, als Schmähplakate gegen den Hoffenheimer Mäzen Dietmar Hopp in mehreren Stadien zu Spielunterbrechungen geführt hatten. DFB-Vizepräsident Rainer Koch verteidigte heute erst wieder sogenannte Kollektivstrafen: "Da ist eine rote Linie überschritten, und wenn alle anderen Mittel nicht ausreichen, wir nicht zu anderen Lösungen kommen, dann muss man in letzter Konsequenz auch mal bereit sein, deutlich zu machen, unter solchen Rahmenbedingungen können wir nicht Fußball spielen, und dann muss solch ein Block auch mal gänzlich geräumt werden."

20:35 Uhr

Schwalbs Serie bei den Löwen hält

Die Bundesliga-Handballer der Rhein-Neckar Löwen bleiben mit ihrem neuen Coach Martin Schwalb in der Erfolgsspur. Das 26:23 (14:10) gegen den SC DHfK Leipzig war der dritte Pflichtspielerfolg der Mannheimer in der dritten Partie unter der Regie des 56-Jährigen. Die Löwen legten mit viel Tempo los. Das 1:0 der Leipziger beantworteten der Schweizer Löwen-Spielmacher Andy Schmid und seine Teamkollegen bis zur neunten Minute mit sieben Treffern in Serie.

Mit einem Teilerfolg endete das Bundesliga-Debüt für Michael Roth als Trainer bei den Füchsen Berlin. Beim Bergischen HC kamen die Hauptstädter durch einen Treffer von Dainis Kristopans noch zu einem 26:26 (12:17).

20:18 Uhr

Löw fordert: "Solche Leute vom Stadion fernhalten"

Bundestrainer Joachim Löw hat die Beleidigungen gegen den Hoffenheimer Mäzen Dietmar Hopp in den deutschen Fußballstadien als "verheerend" bezeichnet. "Wenn einzelne Leute in unserem Rechtsstaat so angegriffen werden", sagte der 60-Jährige am Rande der Auslosung der Nations League dem ZDF. "Ich glaube, da muss man entschieden vorgehen, da sind wir alle einer Meinung. So etwas kann und darf man nicht tolerieren."

"Das will niemand von uns im Stadion sehen", sagte Löw. "Wir müssen gucken, dass wir solche Leute vom Stadion fernhalten." Es müsse "so hart, wie es irgendwie geht und wie die Gesetze vorgeben" durchgegriffen werden.

19:57 Uhr

Wagner setzt Nübel gegen FC Bayern auf die Bank

Torhüter Alexander Nübel hat vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Schalke 04 und seinem künftigen Arbeitgeber Bayern München seinen Status als Nummer eins bei den Königsblauen verloren. S04-Trainer David Wagner beorderte anstelle des zuletzt unglücklich agierenden Nübel den 21-jährigen Markus Schubert in die Startformation der Königsblauen gegen den Rekordmeister und -pokalsieger.

18:30 Uhr

Guardiola über Sané: "Er ist noch nicht bereit"

Leroy Sané muss geduldig bleiben: Der deutsche Fußball-Nationalspieler wird nach seinem Einsatz in der U23 von Manchester City noch mehrere Wochen auf ein Comeback in der ersten Mannschaft des englischen Meisters warten müssen. "Er ist noch nicht bereit", sagte City-Coach Pep Guardiola auf die Frage, ob Sané morgen im FA-Cup-Match bei Zweitligist Sheffield Wednesday spielen könnte. Sané hatte sich vor Saisonbeginn einen Kreuzbandriss zugezogen und am vergangenen Freitag nach rund sieben Monaten erstmals für rund eine Stunde in einem Pflichtspiel auf dem Platz gestanden.

Der 24-Jährige sei zwar wieder fit, sagte Guardiola jetzt, der Angreifer müsse nun aber einen Schritt nach dem anderen machen. "Jetzt dauert es Wochen und Wochen und Wochen, in denen man in der zweiten Mannschaft spielt, und vielleicht bekommt man dann einen Einsatz", so Guardiola.

17:01 Uhr

BVB weicht vor Coronavirus: Keine Asien-Reise im Sommer

Nach dem Rivalen nun also auch Borussia Dortmund: Der Fußball-Bundesligist sagt eine für den Sommer geplante Asien-Reise in der Saisonvorbereitung aufgrund des Coronavirus ab.

  • "Das tut uns sehr leid, weil wir wissen, wie sehr sich die Menschen vor Ort wünschen, dass wir ihnen wieder nahe sind", sagte BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer der "Sport Bild"
  • Ob die Westfalen stattdessen wie schon in den vergangenen beiden Jahren einen Trip in die USA planen, ließ Cramer offen: "Wir haben einige Offerten und werden alle prüfen. Entscheiden wir uns für eine Reise, muss sie zu 100 Prozent verantwortbar und ohne Risiko für alle Beteiligten sein."
  • Laut Cramer gehe die Borussia "absolut gewissenhaft und verantwortungsbewusst" mit der Bedrohung durch den Coronavirus um: "Wir ergreifen sämtliche Schutzmaßnahmen, die nötig sind. Die Sicherheit der Mannschaft und aller Mitarbeiter des BVB hat immer oberste Priorität."
  • Bereits in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass der FC Schalke 04 seine fast schon traditionelle China-Reise in der Vorbereitung wohl nicht antreten wird.
16:35 Uhr

Görges trennt sich von Trainer

Die Suche nach dem oder der Richtigen geht weiter: Tennisspielerin Julia Görges hat sich von ihrem Trainer Jens Gerlach getrennt. "Nachdem wir unsere Partnerschaft und die persönlichen Umstände überprüft haben, halten wir es für das Beste, getrennte Wege zu gehen. Ich möchte Jens für seine harte Arbeit danken", sagte Görges der "Süddeutschen Zeitung". Görges, die eigentlich auf ein kontinuierliches Trainerteam setzt, hatte Gerlach erst Ende Oktober 2019 als Coach engagiert.

Die Trennung von ihrem Trainer scheint die logische Konsequenz nach zuletzt schlechten Ergebnissen. Bei den Australian Open scheiterte sie bereits in Runde drei, zuletzt in Doha sogar in der ersten Runde. Nachdem Görges 2019 noch auf Position 13 der Weltrangliste stand, ist die 31-Jährige mittlerweile auf Platz 38 abgerutscht.

15:58 Uhr

Cristiano Ronaldo sorgt sich um seine Mutter

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Cristiano Ronaldo hat ein enges Verhältnis zu seiner Mutter.

(Foto: imago images / LaPresse)

Gesundheit und Familie sind wichtiger als alles andere: Superstar Cristiano Ronaldo vom italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin ist kurzfristig zu seiner Mutter Dolores Aveiro, die laut Medienberichten einen Schlaganfall erlitten haben soll, nach Madeira gereist.

  • Juve bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP lediglich, dass der fünfmalige Weltfußballer aus persönlichen Gründen heute nicht trainiert habe.
  • Angeblich will Ronaldo schon morgen nach Turin zurückkehren, um im Pokal-Halbfinalrückspiel gegen den AC Mailand (20.45 Uhr) mitwirken zu können.
  • Seine 65 Jahre alte Mutter soll am frühen Morgen den Schlaganfall erlitten haben. Laut Medienberichten sei sie bei Bewusstsein und in einem stabilen Zustand.
  • Dolores Aveiro gilt als enge Bezugsperson des Juve-Stars, der vor rund 15 Jahren seinen Vater verloren hatte.
15:04 Uhr

Videobeweis zu Hopp-Protesten: "Schalke-Ultras planen eine Aktion"

Nach dem letzten Wochenende erreicht der Konflikt zwischen dem DFB und den Kurven erreicht eine neue Eskalationsstufe. Vor dem Pokal-Duell zwischen Bayern und Schalke kündigen wohl die Königsblauen-Fans eine Aktion an, weiß ntv-Experte Marc Gabel.

14:43 Uhr

Tennis-Wunderkind Gauff schlägt in Berlin auf

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Coco Gauff beeindruckt die Tenniswelt.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Das ist doch mal ein imposantes Starterfeld: Es gibt die Top-Stars des Tennis in Berlin zu bewundern. Die deutschen Spielerinnen Angelique Kerber und Julia Görges hatten bereits zugesagt, nun präsentierten die Organisatoren des WTA-Rasenturniers in Berlin die ersten internationalen Stars.

  • Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin und "Tennis-Wunderkind" Cori Gauff (beide USA) werden bei der Premiere auf der Anlage des LTTC Rot-Weiß (12. bis 21. Juni) aufschlagen.
  • Kenin gelang zuletzt beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne der Durchbruch, als sie im Finale die Spanierin Garbine Muguruza bezwang.
  • Gauff erreichte in Australien nach Wimbledon 2019 zum zweiten Mal ein Achtelfinale bei einem der vier größten Turniere weltweit. "Sie ist derart talentiert, dass ich ihr sogar zutraue, eine neue Ära auf der Damen-Tour einzuläuten", sagte Turnierdirektorin Barbara Rittner über das Ausnahmetalent.
  • Die Veranstaltung ist mit 850.000 Dollar dotiert und neben den Bad Homburg Open, die ebenfalls in diesem Jahr ihre Premiere feiern, ein zentraler Bestandteil der Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt in Wimbledon.
14:02 Uhr

Wegen Corona: Uefa prüft Notfall-Optionen für Europameisterschaft

Spiele ohne Zuschauer? Kurzfristige Verlegungen? Oder gar eine komplette Absage? Derzeit ist das graue Theorie, aber: Die Uefa-Führung hat angesichts der Coronavirus-Krise erstmals eingeräumt, mit Blick auf die EM im Sommer diverse Notfall-Optionen zu prüfen. "Wir haben verschiedene Szenarien. Wir wollen aber diese im Moment nicht öffentlich diskutieren", sagte Generalsekretär Theodore Theodoridis nach dem Kongress der Europäischen Fußball-Union in Amsterdam. Der Grieche sprach allerdings nicht von einer möglichen Absage oder Verschiebung des Turniers vom 12. Juni bis 12. Juli in zwölf Ländern und warnte auch vor voreiligen Schlüssen. "Wir wollen nicht spekulieren, was in drei oder vier Monaten passiert", sagte er.

13:38 Uhr

"Wie Pestopfer": Radteam Cofidis sitzt in Abu Dhabi fest

Nach dem Coronavirus-Verdacht bei der UAE Tour werden die Mitglieder des Radsport-Teams Cofidis nach eigener Aussage willkürlich in Abu Dhabi festgehalten. "Wir werden gegen unseren Willen an einem Ort festgehalten, den wir nicht ausgewählt haben - und das für eine unbekannte Zeitspanne", erklärte Teamchef Thierry Vittu. "Wenn wir jemanden aus dem Hotel auf dem Flur treffen, rennt er weg. Wir werden wie Pestopfer behandelt." Er und sein Team waren in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Einsatz. Die siebentägige Rundfahrt war nach fünf Etappen abgebrochen worden, weil zwei italienische Mitglieder eines Teams laut Veranstalterangaben positiv auf das neuartige Virus getestet wurden. Dieser Verdacht bestätigte sich nach den Untersuchungen des Gesundheitsministeriums von Abu Dhabi jedoch nicht.

13:33 Uhr

Bundesliga spielt künftig am Sonntagabend

Die Fußball-Bundesliga spielt ab der Saison 2021/22 zehnmal am Sonntagabend um 19.30 Uhr. Dies teilte  DFL-Geschäftsführer Christian Seifert mit. "Das ist mit allen Klubs besprochen und wurde auch von allen akzeptiert", sagte der Funktionär.

Mehr dazu können Sie hier lesen.

13:16 Uhr

Japans Ministerin: Olympia-Verschiebung wäre möglich

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In Japan bedroht das Coronavirus die Olympischen Spiele.

(Foto: dpa)

Logistisch und organisatorisch wird das eine Herausforderung: Japans Olympia-Ministerin hält eine Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio innerhalb dieses Jahres für theoretisch möglich. Im Vertrag zur Ausrichtung der Spiele stehe geschrieben, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) nur im Falle, dass die Spiele nicht innerhalb des Jahres 2020 abgehalten werden, das Recht habe, die Spiele abzusagen, sagte Seiko Hashimoto auf eine Frage im Haushaltsauschuss des nationalen Parlaments.

  • "Das kann man so interpretieren, dass man die Spiele verschieben kann, sofern die Spiele innerhalb des Jahres 2020 stattfinden", erklärte die Olympia-Ministerin dem japanischen Fernsehsender NHK zufolge.
  • Das IOC wie auch die japanischen Organisatoren haben immer wieder bekräftigt, dass man trotz des Coronavirus-Ausbruchs an den Spielen in Tokio wie geplant festhält.
  • Die Sommerspiele in Tokio sollen nach bisheriger Planung am 24. Juli eröffnet werden. Allerdings wurden die meisten Sportveranstaltungen sowie vorolympischen Wettkämpfe in Japan bereits abgesagt, um eine Ausbreitung des neuartigen Virus Sars-CoV-2 zu verhindern.
12:55 Uhr

Russlands Leichtathletik-Präsident räumt Betrügereien ein

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Danil Lysenko wurde gesperrt.

(Foto: imago/Newspix)

Wenn schon ein Präsident einräumt, es habe Betrügereien gegeben … Im Dopingskandal um den Weltklasse-Hochspringer Danil Lysenko hat der neue Chef des russischen Leichtathletik-Verbandes Rusaf, Jewgeni Jurtschenko, genau diese eingeräumt.

  • In einem Brief an den Weltverband World Athletics habe er die Vorwürfe der unabhängigen Integritätskommission AIU im Fall Lysenko gegen die alte Rusaf-Führung "voll akzeptiert", schrieb Jurtschenko und bat um Entschuldigung für das Verhalten des Verbandes.
  • Mit seinem Brief will Jurtschenko weitere Maßnahmen des Weltverbandes gegen die seit November 2015 suspendierten russischen Leichtathleten verhindern.
  • Jurtschenko war zum Nachfolger von Dimitri Schljachtin gewählt worden, nachdem dieser im Zuge des Wirbels um Lysenko zurückgetreten war. Der 22-Jährige war unmittelbar vor der EM 2018 in Berlin suspendiert worden, weil er den Dopingermittlern seine Aufenthaltsorte für mögliche Tests nicht genannt hatte. Der Rusaf wird von der AIU vorgeworfen, Lysenko gedeckt und sich der Vertuschung mit gefälschten Dokumenten schuldig gemacht zu haben.
12:24 Uhr

Pechstein-Eklat - eine Entschuldigung, ein neuer Angriff

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Pechstein und der Verband - der Clinch geht weiter.

(Foto: imago images/VI Images)

Der Verband versucht zu retten, was wohl nicht zu retten ist. Zu tief ist der Graben zwischen Claudia Pechstein und der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft. Aber: Schatzmeister Dieter Wallisch hat sich bei Pechstein für den Brandbrief des Bundestrainers Erik Bouwman vor der WM in Hamar entschuldigt.

  • "Über ihre übertriebene Freundlichkeit könnten alle im deutschen Team kotzen. Sie trägt eine Maske mit einer boshaften doppelten Agenda", hatte Bouwman in seinem Schreiben erklärt.
  • "Der Brief von Erik Bouwman war schon eine Überraschung für mich, und ich muss sagen: Mir langt es langsam", erklärte Wallisch, der nach dem Rücktritt von Präsidentin Stefanie Teeuwen neben Vizepräsident Uwe Rietzke dem Rumpfpräsidium der DESG angehört.
  • Pechstein bedankte sich via Facebook und teilte mit, manche Dinge seien "am besten mit Galgenhumor zu ertragen." Zudem griff sie erneut Sportdirektor Matthias Kulik an und schrieb: "Herr Kulik, warum sanktionieren Sie dieses unsportliche Verhalten Bouwmans nicht?"
11:14 Uhr

Zweifel an Vietnam-Rennen: Ferrari darf offenbar nicht vollzählig anreisen

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Vor allem bei Ferrari dürfte es personelle Einschränkungen geben.

(Foto: REUTERS)

Ist das schon Wettbewerbsverzerrung? Die Formel 1 darf womöglich nicht vollzählig in Vietnam antreten - und damit steht das Rennen auf der Kippe.

  • Die Regierung des asiatischen Landes hat die Einreisebestimmungen für italienische Staatsbürger weiter verschärft. Seit Montag müssen Italiener genau wie Südkoreaner bei der Einreise ein Visum vorweisen. Dies verkündete Vize-Premierminister Vu Duc Dam.
  • Nach China ist Südkorea von dem neuartigen Coronavirus am stärksten betroffen, in Europa ist es nach wie vor Italien.
  • Die Rennställe Ferrari und Alpha Tauri habe beide in Italien ihren Sitz, zudem beliefert die Scuderia die Teams Haas und Alfa Romeo mit Motoren. In Pirelli hat die Formel 1 noch einen italienischen Reifenhersteller.
  • Die Premiere des Vietnam-Rennens ist für den 5. April geplant. Der Grand Prix von China zwei Wochen später wurde bereits verschoben.
10:54 Uhr

Klopp im Videobeweis: "Sonst wäre ich ein echter Idiot"

Der FC Liverpool verliert überraschend gegen Abstiegskandidat FC Watford und beendet damit seine einzigartige Siegesserie. Für Reds-Coach Jürgen Klopp ist das kein Grund am Charakter seiner Spieler zu zweifeln. Sein Team befinde sich in einer speziellen Situation.

10:30 Uhr

DFB-Präsident Keller wird für "Sportstudio"-Auftritt kritisiert

Der schräge Auftritt im ZDF-"Sportstudio" von DFB-Präsident Fritz Keller wird jetzt auch von anderen Funktionären kritisiert. Andreas Rettig hat die Aussagen von Keller zu den Fan-Anfeindungen gegen Dietmar Hopp als "nicht zielführend" bezeichnet.

  • In einem Gastbeitrag für mehrere deutsche Tageszeitungen schrieb der ehemalige Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) und kaufmännische Geschäftsleiter des Zweitligisten FC St. Pauli, dass der Keller-Auftritt die "fehlende Tiefe im Umgang mit diesem Problem" gezeigt habe.
  • Rettig kritisierte die Fadenkreuz-Plakate gegen den von ihm geschätzten Dietmar Hopp aufs Schärfste, sagte aber auch: "Die Ereignisse sind der (vorläufige) Höhepunkt sich immer weiter voneinander entfernenden Protagonisten, hier die Fanszene, dort die Verbände."
  • Und weiter: "Sie sind das Ergebnis eines fehlenden Dialoges, einer ungeklärten Verbandsstrategie, der es an tauglichen Argumenten, Formen der Ansprache und Empathie für die Fanszene fehlt."
  • Beteiligt seien beide Seiten. So habe die Fluktuation an der DFB-Spitze mit vier Präsidenten seit 2006 eine kontinuierliche Sportpolitik erschwert. Auf der anderen Seite werde beispielsweise der Börsengang von Borussia Dortmund "in schwarz-gelben Gedanken oft romantisch verklärt", sagte der 56-Jährige.

Was Kollege Christian Bartlau von dem Auftritt hält, können Sie hier nachlesen.

10:03 Uhr

Barça bietet wohl 70 Millionen Euro plus zwei Stars für Martinez

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Lautaro Martinez soll bald für den FC Barcelona spielen.

(Foto: imago images/Independent Photo Agency)

Das ist mal ein großzügiges Angebot - selbst in der so verrückten Fußballwelt. Der FC Barcelona hat bei der Suche nach einem Nachfolger für Luis Suarez offenbar ganz schön Druck. Denn die Katalanen wollen unbedingt Lautaro Martinez von Inter Mailand verpflichten.

  • Damit das klappt, bietet Barça der Zeitung "Sport" zufolge etwa 70 Millionen Euro Ablöse.
  • Das ist aber noch nicht genug. Dazu soll Inter zusätzlich noch Arturo Vidal und Nelson Semedo bekommen können.
  • Der 22-jährige Argentinier Martinez würde beim FC Barcelona gemeinsam mit seinem Nationalmannschaftskollegen Lionel Messi spielen.
  • Angreifer Suarez fällt beim spanischen Fußballmeister nach einer Operation am rechten Knie für mindestens vier Monate aus.
09:21 Uhr

DFB-Coach will Moukoko vor Arp-Entwicklung bewahren

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Die Entwicklung von Youssoufa Moukoko soll behutsam erfolgen, fordert Guido Streichsbier.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Sehr vernünftige Worte: U19-Nationaltrainer Guido Streichsbier plädiert für einen sensiblen Umgang mit Fußball-Talent Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund. "Wir müssen aufpassen, dass es sich bei Youssoufa nicht so entwickelt wie einst bei Fiete Arp. Daher stimmen wir uns auch eng mit dem BVB ab, wir haben generell eine Verantwortung für all unsere Talente", sagte der 50-Jährige in einem Interview mit der "Bild". Moukoko, der beim BVB Tore ohne Ende schießt, hatte am Montag beim Lehrgang in Herzogenaurach erstmals mit der U19 des DFB trainiert. "Bei Fiete wurde die Erwartungshaltung bundesweit so schnell so groß, dass ein gerade 17-Jähriger den HSV plötzlich alleine tragen sollte. Das geht nicht - und da sind wir alle gefordert", bekräftigte Streichsbier. Arp steht mittlerweile zwar beim FC Bayern unter Vertrag, in der Bundesliga-Mannschaft spielt er aber überhaupt keine Rolle.

08:43 Uhr

Lange empfiehlt DFB Rücknahme der Kollektivstrafe

Fanforscher Harald Lange sieht den DFB im eskalierenden Konflikt mit einigen Fans in der Pflicht. "Ich würde dem DFB dringend empfehlen, diese Kollektivstrafe zurückzunehmen oder zumindest das Versprechen zu geben, sie nicht mehr anzuwenden", sagte der Professor der Universität Würzburg mit Bezug auf die Strafe gegen Anhänger von Borussia Dortmund. Die Fans des BVB waren aufgrund von Beleidigungen gegen Dietmar Hopp mit einem Auswärtsbann belegt worden. Am Wochenende hatte es daraufhin in mehreren Stadien massive Beleidigungen gegen Hopp und Kritik am DFB gegeben. "Es wird sich Woche für Woche aufschaukeln, es sei denn, es gelingt dem DFB, die Luft aus dem Ganzen rauszulassen", sagte Lange der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn man sagen würde, 'die Kollektivstrafe war falsch, wir gehen da anders mit um',dann wäre die Luft sofort raus. Das ist aber wahrscheinlich strategisch für den DFB nicht machbar. Das würde dann als Form von Schwäche interpretiert werden."

08:15 Uhr

Katharine Morel ist tot

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Was für eine Tragödie: Die kanadische Vielseitigkeitsreiterin Katharine Morel ist tot. Mit ihr starb auch ihr Pferd Kerry On bei einem schrecklichen Sturz bei den "Rocking Horse Winter III Horse Trials" in Florida.

  • Im Geländeritt war das Pferd an einem Hindernis zu Fall gekommen und starb noch vor Ort. Es hatte sich bei dem Sturz überschlagen und war auf dem Rücken gelandet.
  • Morel erlag ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus.
  • "Katharine war eine Inspiration, eine engagierte und talentierte Reiterin, eine unterstützende und fürsorgliche Freundin und eine unermüdliche und leidenschaftliche Verfechterin des von ihr ausgeübten Sports", schreibt der Verband Equestrian Canada.
07:47 Uhr

Klebers Double-Double reicht den Mavericks in Chicago nicht

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13 Punkte und zehn Rebounds: Das ist stark für Maxi Kleber.

(Foto: AP)

Top-Leistung von Maxi Kleber, aber ... : Die Dallas Mavericks verloren trotz 13 Punkten und 10 Rebounds des Nationalspielers bei den Chicago Bulls mit 107:109. Der zuletzt am Daumen verletzte Luka Doncic war zwar wieder mit von der Partie und erzielte 23 Punkte, verfehlte aber seinen letzten Dreier-Versuch und konnte die Niederlage nicht abwenden. Auf den zuletzt bärenstarken Kristaps Porzingis, der mit Knieproblemen fehlte, mussten die Texaner in Chicago verzichten.

07:13 Uhr

Trotz 6:0: Bei Spielabbruch hätte der FC Bayern 0:2 verloren

In der aktuellen Diskussion um mögliche Spielabbrüche könnte es zu kuriosen Konstellationen kommen. Sollten beide Klubs oder ihre Fanlager für einen Spielabbruch verantwortlich sein, gäbe es möglicherweise zwei Verlierer. "Es ist theoretisch denkbar, dass ein Spiel für beide Mannschaften als verloren gewertet wird", sagte Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts, dem "Express". Beim 6:0 des FC Bayern bei der TSG Hoffenheim stand die Partie wegen beleidigenden Plakaten gegen Hoffenheims Mehrheitseigner Dietmar Hopp vor dem Abbruch. "Ungeachtet des Spielstandes von 6:0 für Bayern München wäre das Spiel 2:0 für Hoffenheim gewertet worden", betonte Lorenz.

Einen Kommentar zu mehr Mut zum Spielabbruch lesen Sie übrigens hier!

06:51 Uhr

Wegen des Coronavirus': Schweizer Liga stellt Spielbetrieb ein

Der Schweizer Spitzenfußball ruht. Wegen des grassierenden Coronavirus wurden die Spiele der 1. und 2. Liga bis zum 23. März ausgesetzt. Bereits am vergangenen Wochenende hatte die Swiss Football League (SFL) alle Spiele der beiden höchsten Ligen abgesagt, am Montagabend entschieden sich die 20 Klubs bei einem Treffen in Bern für weiteren Maßnahmen. Auch die Austragung der Play-off-Partien Ende März für die paneuropäische EM könnte beeinflusst werden. Die Uefa schloss mögliche Konsequenzen für die Spiele am 26. und 31. März nicht aus. Der Schweizer Fußball reagierte bereits auf die Institutionen, eine Anordnung des Bundesrates verbietet bis mindestens zum 15. März in der Schweiz alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 teilnehmenden Personen. "Sollte das Veranstaltungsverbot seitens der Behörden nicht über den 15. März hinaus verlängert werden, wird der Meisterschaftsbetrieb wieder in gewohnter Weise aufgenommen und fortgesetzt", teilte SFL mit.

06:22 Uhr

Diese Hammerlose warten in der Nations League auf Löws Team

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Ein Espresso gegen die Anspannung?

(Foto: picture alliance/dpa)

Für diese Zeremonie braucht Auslosungsprofi Joachim Löw gute Nerven. Der deutschen Fußball-Nationalmannschaft drohen für die zweite Auflage der Nations League schwere Gegner. Bei der Gruppenauslosung am Abend in Amsterdam (18 Uhr) ist die Auswahl von Bundestrainer Löw nur in Topf 4 der Liga A platziert. Wie bei der EM im Sommer könnte es somit zu Duellen mit Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal kommen. Das Team um Superstar Cristiano Ronaldo ist nach dem Premierenerfolg 2019 wie England, die Niederlande und die Schweiz in Topf 1 gesetzt. Im zweiten Topf befinden sich neben der Équipe Tricolore noch Spanien, Belgien und Italien. In Topf 3 sind die Aufsteiger aus der B-Liga aus Bosnien-Herzegowina, der Ukraine, Dänemark und Schweden vertreten. Deutschland ist gemeinsam mit Kroatien, Polen und Island nur in Topf 4.

05:53 Uhr

Rekord geknackt: Die nächste Mega-Show von Leon Draisaitl

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Leon Draisaitl liefert eine Gala nach der anderen.

(Foto: AP)

Leon Draisaitl hat mit einer weiteren Gala und vier Toren seine persönliche Bestmarke aus der vergangenen Saison übertroffen. Beim 8:3 der Edmonton Oilers gegen die Nashville Predators, war der 24-Jährige an fünf Toren direkt beteiligt und kommt nun auf schon 107 Scorerpunkte in der NHL. Die Scorer-Wertung führt er damit klar an und unterfütterte seinen Status als womöglich bester Spieler der Liga. Die vergangene Spielzeit hatte er mit 105 Scorerpunkten beendet. Für die Playoffs hatten Draisaitls Leistungen vor einem Jahr nicht gereicht, dieses Mal ist das Team aus Kanada dagegen auf Kurs und liegt hinter Las Vegas auf Rang zwei der Pacific Division.

Mehr über die deutsche "Baby-Bestie" lesen Sie übrigens hier!