Mittwoch, 08. Mai 2019Der Sport-Tag

00:25 Uhr

Verpasste Dopingtests: Schwimm-Olympiasiegerin droht Sperre

imago35795868h.jpg

(Foto: imago/Insidefoto)

Schwimm-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Ruta Meilutyte droht wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regularien eine mehrjährige Sperre. Dies gab der nationale Verband ihres Heimatlandes Litauen bekannt. Demnach habe der Weltverband Fina mitgeteilt, dass Meilutyte innerhalb von zwölf Monaten dreimal nicht für unangekündigte Dopingkontrollen aufzufinden gewesen sei.

Um Tests außerhalb von Wettkämpfen zu ermöglichen, müssen Spitzenathleten ihre Trainingszeiten angeben sowie täglich eine Stunde sowie den Ort benennen, während derer sie für unangekündigte Kontrollen zur Verfügung stehen. Bei Meilutyte waren diese Daten am 22. April und 19. August 2018 sowie 28. März 2019 demnach nicht zutreffend, als Kontrolleure bei ihr Dopingtests durchführen wollten. Die 22-Jährige könnte nun eine Wettkampfsperre zwischen 12 und 24 Monaten erhalten.

22:43 Uhr

Würzburg meldet sich zurück im Rennen um Basketball-Play-Offs

imago40228607h.jpg

(Foto: imago images / Eibner)

Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg hat  sich im Kampf um die Play-off-Plätze zurückgemeldet. Die Mannschaft  von Trainer Denis Wucherer gewann das Nachholspiel  vom 31. Spieltag bei medi Bayreuth mit 99:84 (53:36) und schob sich  nach zuletzt vier Niederlagen in Serie auf Platz acht (32:32 Punkte)  vor. Dieser würde am Ende der Saison zur Teilnahme an der Meisterrunde berechtigen.

22:05 Uhr

Europas Ligen haben keine Lust auf Europacup-Reform

imago35974235h.jpg

(Foto: imago/PA Images)

Reichlich Gegenwind für die Europäische Fußball-Union UEFA und die Klubvereinigung ECA: Die European Leagues, der Zusammenschluss von 36 Profiligen, hat sich bei einem Treffen in Madrid deutlich gegen eine von UEFA und ECA vorgesehene Reform der Europacup-Wettbewerbe ausgesprochen. Vor allem die Idee einer geschlossenen europäischen Champions League mit möglichen Spielen am Wochenende werde abgelehnt.

"Die große Mehrheit der Klubs ist gegen die Vorschläge des ECA-Präsidenten", sagte der Schwede Lars-Christer Olsson, Präsident der European Leagues, nach dem Treffen mit Vertretern von 244 Vereinen. ECA-Boss Andrea Agnelli hatte im März Pläne zur Neuordnung des Europapokals ab 2024 bestätigt. Ab diesem Jahr könnte es eine dreistufige Champions League geben. Die Qualifikation für diese geschlossene Gesellschaft soll zudem nicht ausschließlich über die nationalen Ligen erfolgen.

21:44 Uhr

"Keine große Sache" - Tottenhams Vertonghen wohl fit für´s Rückspiel

c6e563a1a2f7003b9d9202cf3d8d6179.jpg

(Foto: dpa)

Abwehrspieler Jan Vertonghen von Tottenham Hotspur wird nach seiner im Hinspiel erlittenen Kopfverletzung im Halbfinal-Rückspiel der Champions League bei Ajax Amsterdam morgen wohl spielen. "Es war keine große Sache, nur eine Platzwunde an der Nase", sagte Trainer Mauricio Pochettino: "Wenn er fit ist - und davon gehen wir aus - wird er spielen. Und ich denke nicht, dass er eine Maske braucht."

Der Belgier Vertonghen war bei der 0:1-Niederlage der Engländer am vergangenen Dienstag nach einer halben Stunde mit seinem Teamkollegen Toby Alderweireld kollidiert und wurde anschließend fünf Minuten lang auf dem Spielfeld behandelt und untersucht. Er spielte zunächst weiter, signalisierte aber dann sichtbar angeschlagen und wackelig auf den Beinen, dass er nicht weiterspielen könne. In der 39. Minute verließ er das Spielfeld.

20:50 Uhr

Verletzte Kerber hadert mit "schlechtester Vorbereitung, die ich je hatte"

imago40227939h.jpg

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Ganz mieses Timing: Wimbledonsiegerin Angelique Kerber muss zweieinhalb Wochen vor den French Open in Paris (26. Mai bis 9. Juni) einen weiteren Rückschlag verkraften. Die 31-Jährige aus Kiel sagte am Dienstag beim WTA-Turnier in Madrid ihre Teilnahme am Zweitrundenmatch gegen die Kroatin Petra Martic wegen einer Verletzung am rechten Knöchel ab. Das teilte die WTA mit.

"Das ist die schlechteste Vorbereitung auf eine Sandplatz-Saison, die ich je hatte. Erst der Virus, jetzt das. Ich hatte mich wirklich auf dieses Jahr gefreut", sagte Kerber. Im April hatte die deutsche Nummer eins das Fed-Cup-Duell in Lettland kurzfristig wegen eines grippalen Infekts verpasst.

20:21 Uhr

Kloppt plant "Wunder von Anfield" mit drei Ex-Bundesligaprofis

*Datenschutz

Ohne die Offensivkräfte Mohamed Salah und Roberto Firmino, dafür mit den Ex-Bundesligaprofis Divock Origi (VfL Wolfsburg), Joel Matip (Schalke 04)  und Xerdan Shaqiri (FC Bayern München) geht Liverpool-Trainer den Versuch an, nach dem 0:3 im Hinspiel das Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona doch noch zu drehen, an.

Beim FC Barcelona stehen mit Marc-André ter Stegen (Borussia Mönchengladbach), Ivan Rakitic (FC Schalke 04) und Arturo Vidal (Bayer Leverkusen, FC Bayern München) ebenfalls drei Profis in der Startelf, die einst in Deutschland ihr Geld verdienten. Kevin-Prince Boateng steht nicht im Kader.

Und so spielen sie:

Liverpool: Alisson Becker - Alexander-Arnold, Matip, van Dijk, Robertson - Fabinho - Henderson, Milner - Shaqiri, Mane, Origi. - Trainer: Klopp
Barcelona: ter Stegen - Sergi Roberto, Pique, Lenglet, Jordi Alba - Sergio Busquets - Vidal, Rakitic - Messi, Luis Suarez, Coutinho. - Trainer: Valverde
Schiedsrichter: Cüneyt Cakir (Türkei)

Das Spiel beginnt um 21 Uhr (live auf Sky und im Liveticker auf n-tv.de).

19:06 Uhr

Vettel geht schon in Barcelona mit neuem Motor an den Start

imago40132287h.jpg

(Foto: imago images / Laci Perenyi)

Sebastian Vettels Ferrari-Team startet früher als geplant schon beim Europa-Auftakt der Formel 1 in Barcelona mit einer neuen Motoren-Ausbaustufe. Wegen des verpatzten Saisonstarts und des großen Rückstands auf Mercedes habe das Team den Einsatz der neuen Triebwerke vorgezogen, sagte Teamchef Mattia Binotto. Das fünfte Saisonrennen in Spanien wird am Sonntag gestartet. Eigentlich habe der neue Motor erst Anfang Juni in Kanada erstmals genutzt werden sollen.

18:46 Uhr

Müller führt DEB-Team bei der WM an

imago40042330h.jpg

Moritz Müller übernimmt das Amt von Seidenberg.

(Foto: imago images / ActionPictures)

Verteidiger-Routinier Moritz Müller wird das deutsche Eishockey-Nationalteam bei der Weltmeisterschaft in der Slowakei als Kapitän anführen. Das sagte Bundestrainer Toni Söderholm vor dem letzten Vorbereitungsspiel gegen die USA (19 Uhr/Sport1 und Magenta Sport).

  • Der 32-jährige Müller spielt in der Deutschen Eishockey Liga für die Kölner Haie und gehört in der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) schon länger zum Kreis der Führungsspieler.
  • Als Kapitän folgt Müller auf NHL-Verteidiger Dennis Seidenberg, der bei der WM 2018 in Dänemark das Amt noch unter Söderholms Vorgänger Marco Sturm übernommen hatte. Zuvor waren die beiden ehemaligen NHL-Profis Marcel Goc und Christian Ehrhoff DEB-Kapitäne, beide sind inzwischen aus dem Nationalteam zurückgetreten.
  • "Er ist ein guter Mann für diese Aufgabe", sagte Söderholm über Müller.
  • Am Samstag bestreitet Deutschland in Kosice gegen Außenseiter Großbritannien das erste von sieben Vorrundenspielen. Ziel ist das Erreichen des Viertelfinals.
18:07 Uhr

Tennisprofi Struff in Madrid gescheitert

imago40227436h.jpg

(Foto: imago images / Agencia EFE)

Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff hat beim ATP-Masters in Madrid eine weitere Überraschung verpasst. Der 29-Jährige unterlag in der zweiten Runde dem an Position neun gesetzten Kroaten Marin Cilic trotz eines couragierten Auftritts mit 6:4, 3:6, 4:6. In seiner Auftaktpartie hatte der Warsteiner den Australier Nick Kyrgios in zwei Sätzen besiegt.

Nach dem verwandelten ersten Matchball des Kroaten nach zwei Stunden Spielzeit war Struff niedergeschlagen: "Es waren genug Chancen da, deshalb bin ich sehr enttäuscht." Nach einem "zufriedenen" ersten Satz gab der Deutsche das Spiel mehr und mehr aus der Hand. "Es fehlte die Aggressivität von der Grundlinie, ich habe auch nicht mehr so gut retourniert", sagte Struff, "und dann kam dieses blöde Break am Anfang des dritten Satzes." Diesem Rückstand lief er vergeblich hinterher.

Damit sind beim Sandplatzturnier in Spaniens Hauptstadt aus deutscher Sicht noch Titelverteidiger Alexander Zverev und Philipp Kohlschreiber vertreten. Zverev trifft nach seinem Freilos in der ersten Runde entweder auf den Spanier David Ferrer oder dessen Landsmann Roberto Bautista Agut. Kohlschreiber bekommt es mit dem US-Amerikaner Frances Tiafoe zu tun.

17:19 Uhr

Deutsche Schiedsrichter bei Ajax gegen Tottenham

imago40227018h.jpg

Felix Brych leitet die Partie.

(Foto: imago images / pmk)

Sechs deutsche Unparteiische sind morgen (21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) im Halbfinal-Rückspiel der Fußball-Champions-League zwischen Ajax Amsterdam und Tottenham Hotspur im Einsatz.

Der deutsche Fifa-Schiedsrichter Felix Brych aus München leitet die Partie. Mark Borsch und Stefan Lupp fungieren als seine Assistenten, Bastian Dankert und Marco Fritz als Video-Assistenten und Deniz Aytekin als Vierter Offizieller.

Amsterdam hat das Hinspiel mit 1:0 gewonnen. 2017 pfiff Brych sogar das Endspiel zwischen Real Madrid und Juventus Turin (4:1).

16:44 Uhr

Sammer: BVB hat "Titel dankend abgelehnt"

imago39187002h.jpg

(Foto: www.imago-images.de)

Nicht nur die Fans sind genervt. Auch BVB-Berater Matthias Sammer bemängelt die fehlende Konstanz der Dortmunder Fußball-Profis im Kampf um die deutsche Meisterschaft. "Sie haben es vorher auf dem Silbertablett serviert bekommen. Wenn man mir das anbieten würde, würde ich zugreifen. Aber sie haben dankend abgelehnt", so der einstige Nationalspieler beim TV-Sender Eurosport.

  • Er bezog sich dabei auf den Einbruch der Borussia in den vergangenen Wochen, in denen sie einen zwischenzeitlichen Neun-Punkte-Vorsprung auf die Bayern verspielte. Zwei Spieltage vor dem Saisonende hat das Team von Trainer Lucien Favre bei vier Punkten Rückstand auf die Bayern nur noch geringe Chancen auf den Titel.
  • "Die spektakulären Spielszenen vor allem in der Hinrunde, aber auch in der Rückrunde waren gepaart mit Schwankungen im Spiel und zu vielen individuellen Fehlern. Das hat natürlich mit einer gewissen Ruhe, Reife und Abgeklärtheit zu tun. In der Summe - mit einem starken Widerpart, wie Bayern und Leipzig, kannst du dann nicht ganz oben landen."
  • Allerdings nahm Sammer die Borussia auch in Schutz: "Alle tun so, als ob Dortmund mit neun Punkten Vorsprung in die Saison gestartet wäre, aber den hat sich Dortmund erarbeitet."
  • Der ehemalige Sportvorstand der Münchner ist seit vergangenem Sommer beim Revierclub als externer Berater tätig und arbeitet als Eurosport-Experte.
16:01 Uhr

Chipkarten in Trikot und Ball: Handballer werden gläsern

866c593befb0c7c0d5ec8df3a75b4e4e.jpg

Wer hat den kräftigsten Wurf, wer kann am höchsten springen?

(Foto: imago images / pmk)

Chipkarten in Trikot und Ball, Livestatistiken in Sekundenbruchteilen: Die Handball-Bundesliga (HBL) nimmt eine Vorreiterrolle in der Echtzeit-Datenerfassung ein. Eine flächendeckend eingesetzte neue Technologie soll den Sport ab der kommenden Saison attraktiver machen. Fast fünf Millionen Euro investiert die Liga mit ihren Klubs für den Vertrag bis 2023 mit dem Unternehmen Kinexon.

  • "Wir sind die erste Liga, die diese Technik flächendeckend einsetzt und systematisch für alle Bundesligisten nutzbar macht", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann.
  • Neben den Teams und Trainern sollen auch die Fans, Medien und Sponsoren von neuen Einblicken profitieren. Sie werden unter anderem zeigen, welche Spieler am schnellsten laufen, am höchsten springen oder am härtesten werfen.
  • Bislang wird das System vor allem von Klubs in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA eingesetzt, ab Sommer werden bei den Liga-Spielen der HBL die Profis nun auch auf Schritt und Tritt bis in den letzten Winkel des Spielfeldes verfolgt.
  • Ihre Feuertaufe erlebte die Technik beim All-Star-Game im Februar. "Der Einsatz wird von einer großen Mehrheit getragen", sagte Bohmann: "Nun muss das Ganze aber auch funktionieren, sonst schlägt die Euphorie schnell in Skepsis über."
15:33 Uhr

"Beide gewinnen": Rangnick plant gegen FC Bayern Großes

9d91f255184355683535efa406e929b3.jpg

Geschont wird keiner, sagt Rangnick.

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Tricks? Nicht mit RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick. Schon gar nicht im Bundesliga-Duell gegen den FC Bayern München. "Mit gezinkten Karten zu spielen und wie Sepp Herberger 1954 gegen Ungarn mit einer B-Elf 3:8 zu verlieren geht nicht. Ein Erfolgserlebnis hat psychologische Auswirkungen fürs Pokalfinale", sagte der 60-Jährige in einer Talkrunde der "Leipziger Volkszeitung".

  • Der Cheftrainer und Sportdirektor will schon am Samstag (15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) gegen den deutschen Rekordmeister seine Bestbesetzung aufbieten. "Wir wollen die Bayern fordern und wenn möglich schlagen. Aber nicht, um sie zu ärgern, sondern aus Eigennutz. Im Idealfall wollen wir beide Spiele gewinnen", betonte Rangnick, der am 25. Mai in Berlin im DFB-Pokalfinale erneut auf den FC Bayern trifft.
  • Zudem glaubt der RB-Stratege, dass das frühzeitige Aus in der Europa League ihm in die Karten gespielt hat. "Als ich Eintracht Frankfurt am Sonntag sah, wie sie in Leverkusen nach einer halben Stunde 1:6 zurücklagen, habe ich mich gefragt: Wo würden wir in der Bundesliga stehen, wenn wir auch noch das Halbfinale in der Europa League spielen würden?" Rangnick glaube, dass er "womöglich zehn, zwölf Punkte weniger" hätte. Da sei ihm die Champions-League-Qualifikation lieber.
14:53 Uhr

Unter Tränen: Atlético-Ikone verkündet Abschied

*Datenschutz

Diego Godin verlässt den spanischen Spitzenklub Atlético Madrid, der Kapitän verkündete seinen Abschied heute unter Tränen. Nach neun Jahren erhält der 33 Jahre alte Nationalspieler Uruguays keinen neuen Vertrag mehr bei den Colchoneros. Einen künftigen Verein hat Godin, der mit Atlético 2014 die spanische Meisterschaft sowie insgesamt zweimal die Europa League und einmal den nationalen Pokal gewann, offiziell noch nicht gefunden. Medienberichten zufolge jedoch soll der Abwehrspieler schon mit Inter Mailand einig sein.

14:35 Uhr

Ribéry: "Ich komme zu 100 Prozent wieder nach München"

imago08703767h.jpg

(Foto: imago sportfotodienst)

Franck Ribéry will nach dem Ende seiner Fußballkarriere auf jeden Fall nach München zurückkehren. "Ich komme zu 100 Prozent wieder nach München. Meine Familie und ich fühlen uns hier gut", sagte der Star des FC Bayern.

Nach zwölf Jahren endet nach dem Pokalfinale am 25. Mai seine Zeit beim deutschen Fußball-Rekordmeister. Wo er dann nach noch ein, zwei Jahre weiterspielt, lässt der 36-Jährige offen. "Es gibt ein paar Optionen, aber es ist noch ein bisschen früh. Aber es gibt was, das ist sicher", sagte der Franzose, der 2007 von Olympique Marseille zu den Bayern gekommen war.

Mehr zu Ribéry lesen Sie hier.

14:01 Uhr

Warnung vor Biernotstand: Japan bereitet Rugby-WM vor

Das ist mal eine wichtige WM-Maßnahme: Um auf den Ansturm der trinkfesten Rugby-Fans vorbereitet zu sein, haben die Organisatoren der WM 2019 in Japan die Gastgeberstädte aufgefordert, sich einen ausreichenden Vorrat an Bier anzulegen.

  • Weil "die Rugby-Kultur in Japan nicht weitläufig bekannt" sei, wurde eine entsprechende Mitteilung versandt, bestätigte ein Sprecher des Organisationskomitees.
  • Wie durstig die Anhänger des Sports mit dem Ei sein können, war auch bei der vergangenen WM sicht- und messbar geworden. Beim Turnier 2015 in England wurden in den Stadien und im Umfeld zwei Millionen Liter Bier konsumiert.
  • In der australischen Stadt Adelaide hatten einheimische und irische Fans durch ihren Durst einst für einen Notstand gesorgt, der Notlieferungen aus anderen Städten zur Folge hatte.
  • Die für das Turnier offiziell zuständige Brauerei will anhand der Ticketverkäufe und "anderer Daten" dafür sorgen, dass genug Bier vorhanden ist. Die WM 2019 wird vom 20. September bis 2. November in insgesamt zwölf japanischen Städten ausgetragen.
13:32 Uhr

Videobeweis: Casillas "weiß, dass ich dankbar sein muss"

Fünf Tage darf Torwartlegende Iker Casillas das Krankenhaus verlassen. Der 37-Jährige hat nach dem Training einen Herzinfarkt erlitten und muss danach operiert werden. Der dreifache Champions-League-Sieger, interessiere sich für seine sportliche Zukunft erstmal nicht.

12:59 Uhr

Mick Schumacher: "Vergleiche mich mit meinem Vater"

ad9e7e091f96e9315c91d7895f39e6fd.jpg

Eifert seinem Vater Michael nach: Rennfahrer Mick Schumacher.

(Foto: dpa)

Noch heizt Mick Schumacher in der Motorsport-Nachwuchsklasse Formel 2 um die Kurven. Doch es liegt auf der Hand, dass der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher nach höherem strebt - wie er nun auch bestätigte: "Ich vergleiche mich mit niemanden, der jetzt in der Formel 1 ist. Es ist natürlich mein Vater, mit dem ich mich vergleiche", sagte er dem britischen TV-Sender Sky Sports. Demnach sieht der 20-Jährige die Formel 1 als seine Bestimmung. "Ja, das ist es", antwortete er auf eine entsprechende Frage. Auf dem Weg in die Königsklasse sei es aber wichtig, "einen Schritt nach dem anderen" zu gehen, betonte Schumacher. "Wir haben das bis jetzt getan. Die Formel 2 sollte der letzte Schritt vor der Formel 1 sein", sagte er.

12:26 Uhr

Kölns Trainer Pawlak gelingt Zweitliga-Kuriosum

Und noch einmal kurz zum 1. FC Köln - denn diese bemerkenswerte Bilanz wollen wir Ihnen nicht vorenthalten: Erstes Spiel, 4:0-Auswärtssieg, Aufstieg. André Pawlak hat gestern mit dem Fußball-Zweitligisten ein Traumdebüt als Trainer gefeiert, das nie jemandem zuvor gelungen ist - und das ihm wohl so schnell auch keiner nachmacht. Nach dem Erfolg gab sich der 48-jährige Interimscoach sportlich fair und erinnerte an seinen Vorgänger: "Der Markus Anfang und sein Team haben großen Anteil, ich habe es über die Ziellinie gebracht", sagte Pawlak bei Sky: "Aber ich bin stolz auf die Jungs, dass sie das nach vier Spielen ohne Sieg so gelöst haben."

*Datenschutz

 

11:53 Uhr

Seeler enttäuscht vom "schlechtesten HSV der Geschichte"

imago39673785h.jpg

Winkt nur ab: Uwe Seeler.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Maßlos enttäuscht - das ist Klubidol Uwe Seeler von seinem Hamburger SV. "Es ist ja keine Frage, wir sehen den schlechtesten HSV der Geschichte. Schon deshalb, weil er in der 2. Liga spielt", sagte der 82-Jährige der "Bild"-Zeitung: "Ich hoffe, ich werde den HSV noch mal in der Bundesliga sehen."

  • Nach sieben Spielen ohne Sieg schwindet aber beim Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft die Hoffnung auf eine direkte Rückkehr in die Bundesliga - auch wegen fehlender Qualität. "Ich glaube nicht, dass bei so einigen Spielern die Klasse reicht", so Seeler, "aber für mich ist das Schlimmste, dass da keine Mannschaft auf dem Rasen ist. Da hilft der eine dem anderen nicht. Ich sehe da kein Wir-Gefühl."
  • Dass Trainer Hannes Wolf weitermachen und die Mannschaft auf das wegweisende Spiel am Sonntag (15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) beim SC Paderborn vorbereiten darf, sei ungewöhnlich. "Das hätte auch anders ausgehen können. Nach so einer negativen Serie am Trainer festzuhalten, ist nicht alltäglich. Aber wenn er jetzt in Paderborn gewinnt, ist Ruhe im Karton."
  • "Sie können es nur gemeinsam schaffen, das ist klar", betonte der frühere Ausnahmestürmer: "Sie müssen sich nach so einer Klatsche wie gegen Ingolstadt berappeln. Sie brauchen Wille und Leidenschaft. Herzblut kann man nicht einfordern, Herzblut ist eine Charakter-Frage."
11:26 Uhr

Eintracht glaubt an gutes Omen bei Schiedsrichter-Ansetzung

*Datenschutz

Ein gutes Omen? Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt steht in der Europa League vor einem Wiedersehen mit Schiedsrichter Ovidiu Alin Hategan.

  • Der Rumäne wird das Halbfinal-Rückspiel beim FC Chelsea am Donnerstag (21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de sowie bei RTL) in London pfeifen.
  • Hategan hatte bereits die Partie der Frankfurter bei Inter Mailand im San Siro gepfiffen. Die Hessen kamen im März nach dem 1:0-Sieg im Achtelfinale eine Runde weiter.
  • "Das muss ein Zeichen sein", twitterte die Eintracht. Nach dem 1:1 im Hinspiel gegen den Favoriten Chelsea hoffen die Hessen weiterhin auf den Einzug ins Finale der Europa League.
10:53 Uhr

Köln-Spieler feiern Aufstieg mit Darmstadt-Hymne

Noch einmal zurück zum 1. FC Köln: Der Fußball-Zweitligist hat gestern in Fürth seinen direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga vorzeitig perfekt gemacht und anschließend gab es natürlich eine feiste Party. Kurz nach Mitternacht twitterte der Klub ein Video aus dem Bus. Doch was ist dort zu sehen und zu hören? Die "Effzeh"-Kicker feiern ekstatisch und grölen die Hymne von Noch-Liga-Konkurrent SV Darmstadt 98. Ja, Sie haben richtig gelesen: Angepeitscht von Torwart Timo Horn, bewaffnet mit einem erfrischenden Kaltgetränk, trällert das Kölner Team den "Lilien-Song". Wer kann's ihnen verdenken - das Lied von Alberto Colucci ist einfach ein Gassenhauer. Übrigens: Die Darmstädter nahmen das "Effzeh"-Video wohlwollend zur Kenntnis. "Mit dem Musikgeschmack habt Ihr den Aufstieg sowas von verdient!", twitterten die Hessen an die Kölner und beglückwünschten den Tabellenersten zum Erfolg.

*Datenschutz

*Datenschutz

 

09:59 Uhr

Liverpool braucht Wunder gegen Barça, Ribéry plaudert

Liebe Leserinnen und Leser,

*Datenschutz

willkommen zum Sport-Tag! Und falls Sie es mit dem 1. FC Köln halten: Herzlichen Glückwunsch zur direkten Rückkehr in die 1. Fußball-Bundesliga. Vielleicht wäre ja ein gewisser Franck Ribéry ein Kandidat für eine erstligareife Kaderplanung? Zumindest ist der Franzose ab Juli arbeitslos - nach zwölf Jahren verlässt er den FC Bayern München. Ab 13.30 Uhr plaudert der 36-Jährige ein bisschen auf einer Pressekonferenz. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Möglicherweise redet Ribéry ja auch über seinen Teamkollegen Arjen Robben, der die Münchener ebenfalls verlassen wird. Übrigens: Den Abschied von "Robbery" thematisiert Ben Redelings in seiner wöchentlichen Kolumne - hier im Laufe des Vormittags zu lesen!

Das Top-Ereignis des heutigen Sport-Tages ist allerdings das Halbfinal-Rückspiel zwischen dem FC Liverpool und dem FC Barcelona in der Champions League (ab 21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de). Nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel steht Barça ganz dicht vor dem Einzug ins Finale. Die "Reds" hingegen brauchen ein Fußballwunder. Konkret: Sie müssen mindestens vier Tore schießen. Die Probleme: Das Team von Trainer Jürgen Klopp muss auf seine beiden Stürmer Mohamed Salah und Roberto Firmino verzichten. Und dann steht auf der anderen Seite ja noch ein bestens aufgelegter Lionel Messi. Wir freuen uns auf eine spannende Partie.

b5435194469702037e91aef783d7db49.jpg

Oha! Der FC Liverpool und Trainer Klopp brauchen gegen Barça einen Top-Tag.

(Foto: dpa)

Außerdem noch wichtig:

  • Vertreter der Europäischen Fußball-Ligen treffen sich ab 16 Uhr in Madrid, um über die umstrittene Reform der Champions League zu diskutieren. Morgen ist dazu ein Treffen mit dem Uefa-Exekutivkomitee geplant. Letztgenanntes Gremium muss letztlich eine Reform entscheiden.
  • Am 2. Spieltag der U17-Fußball-Europameisterschaft trifft die DFB-Auswahl im irischen Waterford auf Rekordgewinner Spanien. Anpfiff ist um 20 Uhr.
  • Beim Tennis-Turnier in Madrid spielt Angelique Kerber ab 21.30 Uhr gegen die Kroatin Petra Martic. Kerber ist bei dem WTA-Wettbewerb die einzige deutsche Spielerin in der zweiten Runde.
  • Das deutsche Eishockey-Nationalteam absolviert das letzte Testspiel vor dem Beginn der Weltmeisterschaft in der Slowakei. In Mannheim trifft die Auswahl von Bundestrainer Toni Söderholm ab 19 Uhr auf den WM-Mitfavoriten USA.

Hier geht's jetzt schon los. Viel Spaß!

09:35 Uhr

"Nie hundertprozentige Klarheit" beim Handspiel

imago26207751h.jpg

Lukas Brud will für mehr Klarheit sorgen.

(Foto: imago/Ulmer)

Regelwächter Lukas Brud vom International Football Association Board (Ifab) hat die geplanten Änderungen bei der umstrittenen Handspielregel erklärt. "Die Neuerung wird sein, dass zukünftig auch unabsichtliche Handspiele definiert werden", wird der 38-Jährige in der "Bild"-Zeitung zitiert. "Das heißt, dass auf die Konsequenz eines Handspiels und dessen Einfluss auf den Spielverlauf geachtet wird."

  • Brud, der Geschäftsführer bei der obersten Regelbehörde des Fußballs ist, erklärte: "Hat ein Spieler seinen Arm zum Beispiel direkt vor dem Körper angelegt und wird angeschossen, ist das Handspiel nicht strafbar, da die Konsequenz gewesen wäre, dass er den Ball statt mit der Hand mit dem Körper geblockt hätte."
  • Erzielt ein Spieler dagegen mit der Hand ein Tor, soll dieses in jedem Fall nicht zählen - egal, ob Absicht vorliegt oder nicht.
  • Durch die Regeländerungen nach der laufenden Saison will das Ifab den Interpretationsspielraum für Schiedsrichter verkleinern.
  • Das wichtigste Kriterium soll dabei weiterhin die Absicht sein - was es schwer macht. "Man wird eine Absicht nie absolut klar definieren können, da man ja nicht in den Kopf eines Spielers hineinschauen kann."
08:50 Uhr

Dardai-Nachfolger bei Hertha soll feststehen

imago23351760h.jpg

Kennen sich aus dem Hertha-Kosmos: Ante Covic und Pal Dardai.

(Foto: imago/Matthias Koch)

Nach Saisonende in der Fußball-Bundesliga muss Pal Dardai seinen Trainerposten bei Hertha BSC räumen. Sein Nachfolger soll bereits feststehen: Angeblich plant der Berliner Klub mit Nachwuchscoach Ante Covic. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach hat sich Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz gegen andere Kandidaten wie den Portugiesen André Villas-Boas und den auch beim FC Schalke 04 gehandelten David Wagner entschieden, weil diese zu teuer seien. Covic ist derzeit mit Herthas U23-Auswahl Tabellenvierter der Regionalliga Nordost.

08:11 Uhr

Giannis wirft Theis' Celtics an Rand des Playoff-Aus

Für Basketball-Nationalspieler Daniel Theis und die Boston Celtics sind die Playoffs der nordamerikanischen Profiliga NBA wohl in Kürze beendet.

  • Boston unterlag ohne Theis in eigener Halle den Milwaukee Bucks 101:113 und liegt in der Best-of-Seven-Serie im Viertelfinale mit 1:3 zurück.
  • Milwaukee fehlt damit noch ein Sieg zum Einzug ins Finale der Eastern Conference.
  • Überragender Spieler bei den Bucks war MVP-Kandidat Giannis Antetokounmpo mit 39 Punkten - 17 davon im letzten Viertel - und 16 Rebounds.
  • Die Houston Rockets um Topstar James Harden glichen in der Viertelfinalserie gegen Titelverteidiger Golden State Warriors mit einem 112:108 zum 2:2 aus.
*Datenschutz

 

07:22 Uhr

Trump hängt Woods Freiheitsmedaille um

Dem US-Präsidenten ist es vorbehalten, Personen für bedeutende Beiträge "für die Sicherheit oder das nationale Interesse der USA, den Weltfrieden und kulturelle oder andere bedeutsame öffentliche Belange" auszuzeichnen. Donald Trump sieht ebendies bei Tiger Woods als gegeben an und hat dem Golf-Superstar nun die Freiheitsmedaille verliehen. Trump lobte Woods' "unerbittlichen Willen zu gewinnen, zu gewinnen, zu gewinnen". "Diese Qualitäten verkörpern den amerikanischen Geist, Grenzen zu verschieben, Limits zu trotzen und stets nach Größe zu streben", sagte Trump im Rosengarten des Weißen Hauses und würdigte Woods als "einen der größten Athleten in der Geschichte des Sports" und als "eine wahre Legende". Der 43 Jahre alte Woods hatte im vergangenen Monat im Augusta National Golf Club den 15. Major-Sieg seiner Karriere gefeiert - 14 Jahre nach seinem bis dahin letzten Erfolg.

*Datenschutz