Dienstag, 01. Dezember 2020Der Sport-Tag

Heute mit David Bedürftig & Till Erdenberger
21:59 Uhr

Werder-Juwel schaut "seit der U13 zu Alaba auf"

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Alaba und Agu im direkten Duell.

(Foto: nordphoto)

Für Werder Bremens Außenverteidiger Felix Agu war das Auswärtsspiel der Norddeutschen beim FC Bayern München gleich aus zweierlei Sicht etwas Spezielles. Der 21-Jährige feierte beim 1:1 des SVW am 21. November sein Bundesliga-Debüt und traf dabei zudem auf sein fußballerisches Vorbild. "Ich habe seit der U13 zu David Alaba aufgeschaut und dann neben ihm zu stehen, war auf jeden Fall etwas Besonderes", sagte Agu in einer Medienrunde. "In München habe ich mir nach dem Spiel direkt sein Trikot geholt. Das war natürlich ein schöner Moment." Nach seiner Covid-19-Erkrankung und zwei Einwechslungen in der Bundesliga will sich Agu weiter Schritt für Schritt verbessern, ohne dabei direkt einen Stammplatz zu fordern. "Ich werde weiter Gas geben im Training und dann sehen, was dabei herausspringt", sagte er.

21:21 Uhr

Vollbremsung: VW steigt komplett aus Motorsport aus

VW steigt komplett aus dem Motorsport aus. Das teilte der Autobauer aus Wolfsburg, der einst vor allem im Rallye-Sport große Erfolge gefeiert hatte, mit. "Die Marke Volkswagen ist auf dem Weg, der führende Anbieter in der nachhaltigen Elektromobilität zu werden", sagte Entwicklungsvorstand Frank Welsch: "Zu diesem Zweck bündeln wir unsere Kräfte und haben entschieden, eigene Motorsport-Aktivitäten für die Marke Volkswagen einzustellen." Die 169 Mitarbeiterinnen der Motorsport-Sparte in Hannover sollen in die Volkswagen AG integriert werden. Mit dem Race-Touareg konnte VW von 2009 bis 2011 drei Siege bei der Rallye Dakar einfahren. Hinzu kommen vier Rallye-WM-Titel mit dem Polo R WRC (2013-2016) als herausragende Erfolge.

20:52 Uhr

Nach Ohr-Biss: Holyfield will dritten Kampf gegen Tyson

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Ganz so fit sehen beide Boxer mittlerweile nicht mehr aus.

Nach seinem Comeback winkt Mike Tyson offenbar ein drittes Duell mit Evander Holyfield. Der 58-Jährige, dem "Iron Mike" 1997 in einem der größten Skandale der Box-Geschichte ein Teil des Ohrs abgebissen hatte, zeigte sich offen für einen Kampf. "Wenn Tyson mich fragen würde, ob wir kämpfen wollen, würde ich ja sagen. Wir müssen schauen, ob die Rahmenbedingungen wie Regeln und Börsen passen. Ich suche den richtigen Gegner. Tyson wäre natürlich das Duell, das alle sehen wollen", sagte Holyfield der "Sport Bild". Schon 1996 und 1997 hatte Tyson, der am Sonntag im Alter von 54 Jahren zu einem Showkampf gegen Roy Jones junior angetreten war, gegen Holyfield verloren. Holyfield möchte für ein weiteres Duell aber gern gefragt werden. "Da ich ihn zweimal besiegt habe, würde ich ihn nicht von mir aus fragen, denn sonst wirke ich wie einer, der nur Schwächere verprügelt", sagte der Ex-Weltmeister.

18:00 Uhr

Hertha schießt peinliches Fahnen-Eigentor

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Diese Hertha-Fahnen wurden schon wieder entfernt.

(Foto: imago images/Matthias Koch)

Mal wieder eine Image-Aktion des selbsternannten Big City Klubs. Hertha BSC verteilte in einer Nacht- und Nebelaktion in ganz Berlin um die 60.000 Fahnen, meist steckten sie in Blumenkisten oder Grünanlagen. Damit sollte vor dem Derby mit Union Berlin (Freitag, 20.30 Uhr im Liveticker auf ntv.de) Stimmung gemacht werden. Jedoch haben die Herthaner die Aktion wohl aber nicht angemeldet - und müssen mit einem empfindlichen Bußgeld der Berliner Bezirke rechnen. Die "Bild" zitiert Arne Herz, Stellvertretender Bezirksbürgermeister in Charlottenburg/Wilmersdorf, dem Bezirk, in dem die Hertha angesiedelt ist: "Die Aktion war nicht genehmigt, sie wäre auch niemals genehmigt worden. Ich weiß nicht, ob sich Hertha mit dieser Aktion einen Gefallen getan hat. Seit dem frühen Vormittag sind die Polizei, die Ordnungsämter und die Straßen- und Grünflächen-Ämter damit beschäftigt, die Fahnen einzusammeln." Ein Ordnungsverhalten-Verfahren wird nun wohl eingeleitet.

17:23 Uhr

Hamilton ist nach Corona-Infektion "am Boden zerstört"

Lewis Hamilton ist "am Boden zerstört". Allen eigenen eindringlichen Warnungen und größter Vorsicht zum Trotz hat es nun auch den Formel-1-Superstar erwischt. Der siebenmalige Weltmeister ist mit dem Coronavirus infiziert und muss im nächsten Rennen auf jeden Fall aussetzen. "Passt bitte auf euch auf da draußen, ihr könnt nie vorsichtig genug sein", appellierte der 35 Jahre alte Brite bei Instagram: "Das sind für alle besorgniserregende Zeiten."

Er habe sich nun zehn Tage in Selbstisolation begeben, meinte Hamilton. Leider sei er nach drei negativen Tests in der vergangenen Woche am Morgen nach seinem Sieg beim Großen Preis von Bahrain mit leichten Symptomen aufgewacht. Der nachfolgende Test: positiv. Und wie sein Rennstall Mercedes erklärte, bestätigte eine weitere Überprüfung das Resultat. Ob Hamilton beim Finale in Abu Dhabi in anderthalb Wochen wieder einsatzfähig ist, muss sich zeigen.

16:44 Uhr

Nach Comeback: Ski-Star Shiffrin traut sich Super-G noch nicht zu

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Erstmal durchatmen: Mikaela Shiffrin pausiert nach ihrem Comeback weiterhin.

(Foto: dpa)

Ski-Star Mikaela Shiffrin legt nach ihrem Comeback im alpinen Weltcup erneut eine Pause ein. Nachdem die Amerikanerin schon auf den Parallel-Riesenslalom im österreichischen Lech/Zürs am vergangenen Donnerstag verzichtet hatte, lässt sie nun auch die beiden Super-G-Rennen am Wochenende in St. Moritz/Schweiz aus. Shiffrin wolle sich in "absehbarer Zeit" auf das Training in den technischen Disziplinen Riesenslalom und Slalom konzentrieren, teilte der US-Verband mit. Eine Rückkehr der 25-Jährigen in den Weltcup ist deshalb zu den beiden Riesenslalom-Rennen am 12. und 13. Dezember in Courchevel/Frankreich geplant.

Vor eineinhalb Wochen war Shiffrin bei den beiden Slaloms in Levi/Finnland erstmals nach einer Pause von 300 Tagen wieder im Weltcup gestartet. Die Absage für St. Moritz kommt nicht gänzlich überraschend. Seit Januar und dem Unfalltod ihres Vaters hat Shiffrin kein Abfahrtstraining mehr bestritten oder bestreiten können.

16:22 Uhr

20 Sportarten: "Die Finals" sollen 2021 besonders werden

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Speerwurf-Gigant Johannes Vetter wird in Braunschweig werfen.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Die zweite Auflage der Veranstaltungsserie "Die Finals" soll vom 3. bis 6. Juni 2021 an drei Standorten stattfinden. Austragungsorte werden Berlin und die Region Rhein-Ruhr sein, die deutschen Meisterschaften der Leichtathletik werden zum selben Zeitpunkt in Braunschweig steigen. Das teilten die Veranstalter am Dienstag mit. Insgesamt werden Titel in bis zu 20 Sportarten vergeben.

ARD und ZDF zeichnen für die Produktion verantwortlich und werden die Multi-Meisterschaften etwa 30 Stunden in den Hauptprogrammen übertragen. Nach jetzigem Planungsstand werden neben traditionellen olympischen Sportarten wie Bogensport, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Reiten, Schwimmen, Tischtennis, Triathlon, Turnen und Wasserspringen bei den Finals 2021 auch Trendsportarten wie Kanupolo, Karate, Klettern, Stand-Up-Paddling, Taekwondo und Trial ausgetragen. Integriert werden auch Wettbewerbe der Behindertensportler beispielsweise im Bogensport, Tischtennis, Kanu, Schwimmen und Triathlon.

15:51 Uhr

Werders Lazarett wird (mal wieder) größer: Rashica fällt aus

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Wann kann Milot Rashica wieder angreifen?

(Foto: imago images/Claus Bergmann)

Werder Bremen bangt vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart um den Einsatz von Milot Rashica. Der 24 Jahre alte Stürmer aus dem Kosovo musste das Training wegen einer Oberschenkelverletzung vorzeitig abbrechen. Ob Rashica länger ausfällt und damit auch die Partie der Fußball-Bundesliga gegen den Aufsteiger am Sonntag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) verpasst, ist noch unklar.

14:49 Uhr

Der FC Barcelona lässt Messi und ter Stegen zurück

Ohne Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen und Superstar Lionel Messi ist der spanische Fußball-Spitzenklub FC Barcelona zu seinem Champions-League-Gruppenspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN und Liveticker bei ntv.de) bei Ferencvaros Budapest aufgebrochen. Beide erhielten nach Barças vorzeitiger Qualifikation für das Achtelfinale für die sportlich bedeutungslose Begegnung laut Vereinsangaben von Trainer Ronald Koeman eine Pause. Auch der Ex-Münchner Philippe Coutinho wird geschont.

14:00 Uhr

"Fühlt sich nicht gut an": Nagelsmann gibt Einblick ins Strafensystem

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Julian Nagelsmann kann streng sein - auch wenn es anstrengend ist.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann hat beim Fußball-Bundesligisten ein neues Strafensystem eingeführt. "Wir haben uns ein Geschenkesystem überlegt, das folgendermaßen funktioniert: Verstößt einer der Spieler gegen den Strafenkatalog und kommt beispielsweise zu spät zu einer Besprechung, muss er einen Wunschzettel ziehen. Auf den Wunschzetteln haben Mitarbeiter aus unserer Geschäftsstelle Wünsche bis zu einem gewissen Betrag notiert", sagte der 33-Jährige in einem Interview bei "Xing".

  • Nagelsmann selbst ziehe auch Wünsche. "Aber nicht als Strafe, sondern nach gewonnenen Spielen. Auf diese Weise stärken wir das innere Zusammengehörigkeitsgefühl im Verein", sagte der Trainer.
  • Bei Disziplinlosigkeiten setzt Nagelsmann auch schon mal auf Liebesentzug, zeige "die kalte Schulter und bin nicht so zugänglich wie sonst. Das fühlt sich erst mal nicht gut an - weder für mich noch für den Spieler -, aber nach einer Weile sucht der betroffene Spieler dann in der Regel ein klärendes Gespräch."
13:34 Uhr

Fans hätten sich DFB-Zukunft ohne Löw gewünscht

Den Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat Joachim Löw von einer Forstsetzung seiner Arbeit in der Nationalmannschaft überzeugt, die Fans aber noch lange nicht. Nach einer exklusiven FanQ-Blitzumfrage im Auftrag des Sport-Informations-Dienstes (SID) hätten sich 82,5 Prozent der Befragten einen sofortigen Neubeginn ohne den aktuellen Bundestrainer gewünscht. Lediglich 13,1 Prozent halten die Job-Garantie, die das DFB-Präsidium dem 60-Jährigen am Montag ausgestellt hat, für richtig. Die überwiegende Mehrheit (85,2 Prozent) meint, dass die Ära Löw spätestens im Anschluss an die EM nach dann 15 Jahren enden sollte.

Nur zwei von Hundert Befragten finden zudem, dass Löw sich in seiner Arbeit treu bleiben könne. Die Mehrheit (60,9 Prozent) fordert, er müsse sich sogar "neu erfinden".

13:02 Uhr

"Extrem spaßig": Mick Schumacher plaudert bei 220 km/h im Ferrari

Der stärkste V8 der Ferrari-Geschichte treibt den F8 Tributo rasant vorwärts. Wer, wenn nicht der stärkste Pilot der aktuellen Formel-2-Saison sollte ihn mit "PS - Automagazin" (immer samstags um 12.10 Uhr bei ntv) testen? Tim Schrick lädt Mick Schumacher zum rasanten Interview.

12:08 Uhr

Fanforscher prophezeit "millionenfache" Abkehr vom Fußball

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Bleibt es auch nach der Corona-Krise leer in Deutschlands Stadien?

(Foto: imago images/Vitalii Kliuiev)

Fanforscher Harald Lange prophezeit dem Fußball einen enormen Anhängerrückgang. Der Sportwissenschaftler der Universität Würzburg begründete dies im "MDR" mit der Coronavirus-Pandemie sowie dem Verhalten der Verantwortlichen. Das "negative Image der großen Lenker im Fußball greift um sich", sagte der 52-Jährige und schlussfolgerte: "So merken die Anhänger quer über alle Tribünenbereiche hinweg, dass eine große Differenz zwischen ihrer Lebenswirklichkeit und dem abgehobenen Profifußball liegt. Sie werden ihre Leidenschaft zurückfahren und sich abwenden - und das millionenfach."

Die Drittligisten bekamen diese Entwicklung offenbar schon in den vergangenen Wochen zu spüren. So gelang es Dynamo Dresden laut MDR-Angaben, für das Spiel gegen den SV Meppen im Oktober nur 820 der 999 genehmigten Tickets zu verkaufen. Lange verwies hier auf "die Ansteckungsangst kombiniert mit der Skepsis gegen Hygienemaßnahmen", die die Zuschauer neben der zunehmenden Entfremdung womöglich vom Stadionbesuch abhielten.

11:33 Uhr

Gladbach-Fans erinnern Inter lautstark an Büchsen-Posse

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Diese Büchse soll einst Roberto Boninsegna niedergestreckt haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mit Böllern in den frühen Morgenstunden sind die Fußballprofis von Inter Mailand in ihrem Hotel in Mönchengladbach am Tag des Champions-League-Spiel gegen Borussia (21 Uhr/ DAZN und im Liveticker auf ntv.de) durch Unbekannte in ihrer Nachtruhe gestört worden. Auf der Zufahrt zum Dorint-Hotel wurde am Dienstag gegen 4.00 Uhr pyrotechnisches Material wie Feuerwerksbatterien abgebrannt. Nach Zeugenangaben seien am Tatort mehrere dunkel gekleidete Personen, die anschließend mit Autos wegfuhren, beobachtet worden, teilte die Polizei mit.

  • Dass es sich in irgendeiner Form wohl um Gladbach-Anhänger handeln muss, wurde deutlich durch ein im Zugangsbereich zum Hotel aufgehängtes Transparent mit der Aufschrift "Ricordati Inter, things go better with Coke" und der Tatsache, dass in diesem Bereich einige Cola-Dosen lagen.
  • Von einer solchen wurde der Inter-Spieler Roberto Boninsegna vor 49 Jahren im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach angeblich so schwer getroffen, dass er nicht weiterspielen konnte und die für Gladbach mit 7:1 gewonnene Partie später annulliert wurde.
  • Auch die Polizei kann sich einen Zusammenhang durchaus vorstellen. "Das liegt nahe, aber es ist nichts bewiesen", sagte eine Polizeisprecherin. Die Borussen entschuldigten beim Gegner.
10:54 Uhr

Kein Neymar: Für Matthäus kann nur einer Weltfußballer werden

Geht es nach Rekordnationalspieler Lothar Matthäus, gibt es bei der "The Best FIFA Football Awards" nur einen Kandidaten, der Weltfußballer werden sollte. "Es kann nur einen geben, der der Beste war und das ist Robert Lewandowski. Robert ist der kompletteste und beste Spieler, den es im Weltfußball gibt", adelte Matthäus den polnischen Stürmer in seiner Kolumne "So sehe ich das" auf skysport.de.

Seine Konkurrenten Messi, Ronaldo, Neymar oder Mbappe seien zwar alle fantastische Spieler, aber "Lewandowski hat mit dem FC Bayern die fünf großen Titel gewonnen, die es zu gewinnen gibt", argumentierte der Sky Experte. "Er hat in der letzten Saison einfach noch mal einen Sprung gemacht und ist noch besser geworden. Zudem ist er auch intern einer der Leader beim FC Bayern geworden. Er hat es dieses Jahr einfach verdient", führte der Weltmeisterkapitän von 1990 weiter aus.

10:21 Uhr

Französin schreibt Champions-League-Geschichte

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Stéphanie Frappart wird morgen ihren bislang größten Einsatz feiern.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Die Französin Stéphanie Frappart wird morgen Fußball-Geschichte schreiben. Die 36 Jahre alte Schiedsrichterin leitet bei der Begegnung Juventus Turin gegen Dynamo Kiew als erste Frau ein Champions-League-Spiel der Männer. Im vergangenen Jahr hatte Frappart bereits am 14. August die Partie um den Uefa-Supercup zwischen dem FC Liverpool und dem FC Chelsea (7:6 nach Elfmeterschießen) gepfiffen. In der Europa League war sie am 22. Oktober 2020 auch schon als Referee bei der Partie Leicester City gegen Sorja Luhansk aus der Ukraine (3:0) im Einsatz.

Frappart war ehemals selbst als Fußballerin aktiv, doch früh entschied sie sich für eine Karriere als Schiedsrichterin. Bereits als 19-Jährige wurde sie nicht nur im Frauen-, sondern auch im Männerspielbetrieb in der siebten französischen Spielklasse eingesetzt. Hauptberuflich ist sie für den französischen Arbeitersportverband tätig.

09:31 Uhr

Für Mick geht das Warten weiter: Das erste Haas-Cockpit ist weg

Das US-Team Haas hat den Russen Nikita Mazepin als Fahrer für die kommende Formel-1-Saison bestätigt. Der 21 Jahre alte Formel-2-Pilot hat einen Vertrag über mehrere Jahre unterschrieben. Dies teilte der Rennstall am Dienstag in Bahrain mit. "Für mich geht ein lebenslang gehegter Traum in Erfüllung, Formel-1-Fahrer zu werden", sagte Mazepin, dessen wohlhabender Vater Dimitri die Karriere des Sohnes fördert.

Heißer Kandidat für das zweite Haas-Cockpit ist Mick Schumacher, der Formel-2-Führende. Haas-Teamchef Günther Steiner öffnete zuletzt bereits die Tür für die große deutsche Motorsport-Hoffnung. "Es wäre eine Ehre für uns. Ein Schumacher in der Formel 1, das wäre für Deutschland und für die Formel 1 gut", sagte der Südtiroler bei ntv. Romain Grosjean und Kevin Magnussen müssen Haas am Saisonende verlassen.

08:58 Uhr

Adventskalender: Verhinderter "Skiflieger" muss sich retten

Fußball, Formel und Fauxpas - hier kommt das Jahr in Sport und Spaß. Unser Adventskalender blickt bis, Überraschung, Heiligabend jeden Tag hinter eine Tür und präsentiert skurrile, skandalöse und eskalative Glanzlichter, Entgleisungen und Pannen des Sport-Jahres 2020 im Video.

07:27 Uhr

Corona macht NFL-Match zur Hängepartie

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Ben Roethlisberger muss weiter warten, bis er gegen Baltimore ran darf.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Die Corona-Pandemie wirbelt den Spielplan der US-amerikanischen Football-Profiliga NFL weiter durcheinander. Das ursprünglich für den vergangenen Donnerstag angesetzte Spiel der Pittsburgh Steelers gegen die Baltimore Ravens ist zum dritten Mal verlegt worden. Die Partie, die erst am Sonntag und dann heute ausgetragen werden sollte, wurde nun für Mittwoch (21.40 Uhr MEZ) angesetzt. Die NFL bezeichnete die erneute Verschiebung als Vorsichtsmaßnahme.

Die Verlegung des Duells der Erzrivalen hat zur Folge, dass auch die kommenden Partien der beiden Klubs verschoben werden müssen. Grund für die Termin-Bredouille ist der Corona-Ausbruch bei den Ravens. In den vergangenen neun Tagen wurden 22 Spieler positiv getestet oder als erste Kontaktpersonen zu Erkrankten identifiziert.

Im Montagsspiel haben die Seattle Seattle Seahawks derweil 23:17 bei den Philadelphia Eagles gewonnen. Damit hält das Team um Quarterback Russell Wilson als Spitzenreiter der NFC West weiter Kurs Richtung Play-offs.

06:36 Uhr

Boateng überrascht mit Aussage zu Löws Zukunft

Für Jérôme Boateng war es wohl eher eine schlechte Nachricht, die gestern Nachmittag vom DFB aus der Otto-Fleck-Schneise gesendet wurde: Bundestrainer Joachim Löw werde die Mannschaft zur EM im Sommer führen. Damit sind die Chancen des Verteidigers des FC Bayern auf ein Comeback in der DFB-Elf wohl eher nicht gestiegen. Zur Erinnerung: Löw hatte Boateng - gemeinsam mit den beiden anderen Rio-Weltmeistern Thomas Müller und Mats Hummels - nach der verpatzten Weltmeisterschaft 2018 aussortiert.

Offenbar ist Boateng aber nicht nachtragend: "Ich freue mich, dass Jogi weitermachen darf. Er hat sich dieses Vertrauen in ihn in der Vergangenheit verdient", sagte der Verteidiger des deutschen Fußball-Rekordmeister gestern gegenüber "Bild". Verbales Fair-Play. Oder die zarte Anmoderation einer in Aussicht gestellten Rückkehr? Die kommenden Monate werden es zeigen.

05:56 Uhr

Wegen Corona: Union Berlin erfindet das Weihnachtssingen neu

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Das Weihnachtssingen beim 1. FC Union Berlin wird in diesem Jahr anders als sonst.

(Foto: imago/Matthias Koch)

Das traditionelle Weihnachtssingen des Fußball-Bundesligisten Union Berlin findet in diesem Jahr nur in den eigenen vier Wänden statt. Da aufgrund der Corona-Pandemie die Veranstaltung am 23. Dezember im Stadion An der Alten Försterei entfällt, stattet der Verein die Fans mit dem "Weihnachtssingen-Paket" für zu Hause aus.

Wie die Unioner mitteilten, ist das Paket ab Mitte Dezember in den Fanshops erhältlich und beinhaltet ein Liederheft, eine Kerze mit Tropfschutz, ein Feuerzeug, eine Weihnachtsmütze sowie einen Schal.

Zusätzlich werde der vereinseigene Kanal AFTV am 23. Dezember ab 19.00 Uhr das Weihnachtssingen des vergangenen Jahres frei empfangbar zeigen. Am selben Tag wird der rbb ab 20.15 Uhr außerdem "Die schönsten Weihnachtslieder mit dem 1. FC Union Berlin" senden.