Dienstag, 01. September 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Torben Siemer
21:07 Uhr

US Open live: Murray vollbringt Wunder, Kohlschreiber kämpft

Nachdem an Tag 1 der US Open bereits acht deutsche Tennisprofis im Einsatz gewesen (und vier direkt gescheitert) waren, greifen an Tag 2 mit Laura Siegemund und Routinier Philipp Kohlschreiber noch die deutschen Starter Nr. 9 und 10 ins Tennis-Geschehen in New York ein. Aufpolieren kann aber zumindest Siegemund die Siegbilanz auch nicht.

Außerdem im Angebot des ntv.de Ergebnis-Livetickers: Die Auftaktspiele von Grand-Slam-Comebacker Andy Murray, der nach ewiger Leidenszeit wieder bei einem Major antritt - und nach 0:2-Satzrückstand egen den Japaner Nishioka noch ein kleines Sieg-Tennis-Wunder fabrizierte.

Von einem Coup träumt auch US-Megastar Serena Williams, dem alleinigen Grand-Slam-Siegesrekord - den sie sich bei den Corona-Open endlich erfüllen will.

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23:19 Uhr

Zweitligist verstärkt sich mit dem Neffen von Samuel Eto'o

Fußball-Zweitligist VfL Osnabrück hat den Offensivspieler Ulrich Bapoh vom Ligarivalen VfL Bochum verpflichtet. Der 21-Jährige ist der Neffe des früheren kamerunischen Weltstars Samuel Eto'o vom FC Barcelona und unterschrieb bei den Niedersachsen einen Zweijahresvertrag. "Ulrich Bapoh ist ein vielseitig einsetzbarer und nicht zuletzt dadurch sehr interessanter Mittelfeldspieler", sagte Sportdirektor Benjamin Schmedes. Bapoh wurde in Kamerun geboren, in Bochum ausgebildet und von 2016 bis 2018 in der deutschen U18- und U19-Nationalmannschaft eingesetzt.

22:29 Uhr

Fußballverband verbietet Klubs, Ausländer zu verpflichten

Wegen der andauernden Wirtschaftskrise hat der iranische Fußballverband (FFI) bis auf Weiteres die Verpflichtung von ausländischen Trainern und Spielern verboten. "Das neue Gesetz des FFI und des Ligaverbandes verbietet vorläufig die Unterzeichnung von neuen Verträgen mit ausländischen Trainern und Spielern", sagte ein FFI-Sprecher. Wegen der derzeitigen Finanzkrise dürfen die Vereine zumindest für die nächste Saison nur iranische Spieler und Coaches verpflichten, so Sprecher Faribors Mahmudsadeh laut Nachrichtenagentur Isna. Das neue Gesetz gilt jedoch nicht für die Ausländer, die bereits einen Vertrag haben. Aufgrund von US-Sanktionen steckt der Iran seit letztem Jahr in einer akuten Wirtschaftskrise. Außerdem sind wegen der internationalen Banksanktionen auch die Überweisungen der Gehälter für ausländische Trainer und Spieler derzeit nicht möglich.

21:41 Uhr

FC Bayern muss auf ungarische Regierung hoffen

Die Europäische Fußball-Union Uefa hofft weiter auf die Austragung des Supercups zwischen Champions-League-Sieger FC Bayern München und Europa-League-Gewinner FC Sevilla am 24. September in Budapest. Weil Ungarn wegen wieder steigender Corona-Infektionszahlen seine Grenzen für Ausländer dicht macht, steht die Uefa aber vor einigen Problemen. Ausländer dürfen ab dem 1. September nur mit einem triftigen Grund einreisen. Ob Fußball dazu gehört, ist fraglich. Ursprünglich sollte der Supercup in Porto stattfinden, war wegen der Pandemielage dann aber nach Budapest verlegt wurde. Eigentlich plant die Uefa, in der Puskás Aréna mehrere Tausend Fans zuzulassen. Bis zu 30 Prozent der rund 67.000 Plätze sollen gefüllt werden, was etwa 20.000 Zuschauer wären.

21:11 Uhr

Kaiserslautern arbeitet weiter an "geplanter Pleite"

Die "geplante Pleite" des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern nimmt den vom Klub angestrebten Weg. Wie der viermalige Meister und zweimalige Pokalsieger aus der Pfalz mitteilte, hat das Amtsgericht Kaiserslautern das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Das Gericht hat für den 29. Oktober eine Gläubigerversammlung terminiert.

Die hoch verschuldeten Roten Teufel, die mittlerweile von einer regionalen Investorengruppe unterstützt werden, hatten Mitte Juni die günstigen Rahmenbedingungen als Folge der Corona-Krise genutzt und Insolvenz angemeldet. So hatte die sogenannte Planinsolvenz keine sportlichen Konsequenzen, da der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den üblichen Punktabzug ausgesetzt hatte.

19:47 Uhr

Haaland droht ein Platz auf der Bank

In Dortmund gefeiert, in Norwegen vielleicht auf der Bank: Jungstar Erling Haaland erhält trotz seiner überragenden Rückrunde beim BVB keine Startelf-Garantie im Nationalteam. "Wir haben drei Stürmer, die sehr gute Leistungen erbracht haben. Wir werden sehen, wer spielt", sagte Nationaltrainer Lars Lagerbäck vor den Nations-League-Begegnungen am Freitag gegen Österreich und am Montag in Nordirland.

Haaland hat für Norwegen erst zwei Länderspiele bestritten und dabei noch kein Tor erzielt. Im Angriff der Skandinavier hat er in Joshua King (AFC Bournemouth) und dem bei RB Leipzig gehandelten Alexander Sörloth (Trabzonspor), zuletzt Torschützenkönig in der Türkei, starke Konkurrenz. "Alle drei befinden sich in der gleichen Situation. Dies ist eine Entscheidung, die wir anhand der Gegner und Prioritäten in unserem Spiel treffen müssen. Es geht darum, das Team richtig auszubalancieren", sagte Lagerbäck. Er sei "sehr dankbar" für dieses Luxusproblem.

16:57 Uhr

DFB-Profi Rüdiger: "Es ist in jedem Land ein Problem"

Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger will im Kampf gegen Rassismus nicht nur auf die USA schauen. "Natürlich ist das da drüben ein bisschen verrückt. Aber jeder sollte auf sein eigenes Land gucken. Es ist überall das Problem, in dem einen Land mehr, in dem anderen weniger, aber trotzdem überall", sagte der 27 Jahre alte Profi vom FC Chelsea. "In England und Deutschland stand noch nie ein Polizist mit der Waffe vor mir", sagte Rüdiger. Aber: "Wir sollten auf uns schauen, auf unser Land und Dinge besser machen."

Respekt äußerte Rüdiger für die Boykott-Aktionen im US-Profisport wie in der Basketball-Liga NBA nach extremer Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA. "Am Ende des Tages hat ein NBA-Spieler wie LeBron James dieselbe Aufgabe, wie die, die erschossen werden", sagte der gebürtige Berliner, dessen Mutter aus Sierra Leone stammt. Er habe Respekt vor den Aktionen, meinte der Verteidiger, der selbst in englischen Stadien schon zum Ziel rassistischer Schmähungen geworden war.

17:40 Uhr

Bald "neuer Prinz"? Klub lockt Özil mit Mega-Angebot

Der saudi-arabische Fußballklub Al Nasr soll laut Medienberichten den deutschen Ex-Weltmeister Mesut Özil verpflichten wollen, der beim FC Arsenal keine Rolle mehr spielt. Wie das türkische Sportblatt "Fanatik" berichtete, ist Al Nasr bereit, dem 31-jährigen ein Jahresgehalt von umgerechnet knapp 17 Millionen Euro zu bezahlen. Die Klubverantwortlichen sollen Özil versprochen haben: "Wir wollen dich zum neuen saudi-arabischen Prinzen machen. Und dafür werden wir keine Opfer scheuen." Sollte der Mittelfeldspieler bis zum Vertragsende im Sommer 2021 bei den Gunners bleiben, will ihn Al Nasr demnach im Anschluss holen.

Dass Özil schon in diesem Sommer wechselt, gilt als unwahrscheinlich. Zwar will Arsenal seinen Topverdiener schon länger loswerden, doch der ehemalige Nationalspieler hatte mehrfach betont, dass er in London bleiben will. "Ich bleibe hier bis zum letzten Tag unserer Vereinbarung", hatte Özil dem Online-Magazin "The Athletic" gesagt.

17:20 Uhr

Nationalspieler gründet Arbeitsgruppe gegen Kinderarmut

Der englische Fußball-Nationalspieler Marcus Rashford will mit Lebensmittelherstellern und Supermarktketten eine Arbeitsgruppe bilden, um Kinderarmut in Großbritannien zu bekämpfen. Das kündigte der 22 Jahre alte Stürmer von Manchester United in einem Video auf Twitter an. "Wir mussten uns überlegen, was der beste Weg ist, um den bedürftigen Familien langfristig und ohne Probleme zu helfen", sagte er über die neue Initiative, an der unter anderem Aldi, Kellogg's und Lidl teilnehmen. Zuvor hatte Rashford sich bereits erfolgreich dafür eingesetzt, dass die britische Regierung ein in der Coronavirus-Krise eingeführtes Programm mit kostenlosem Schulessen für arme Familien fortsetzt. Die Regierung hatte es ursprünglich aus Kostengründen einstellen wollen. Rashford, der als Fußballprofi zum Millionär wurde, berichtete, er habe als Kind selbst Essensgutscheine in der Schule gebraucht.

16:39 Uhr

Zu offen gesprochen? DFB-Profi gibt Hinweis auf Rekordwechsel

Der Wechsel von Nationalspieler Kai Havertz von Bayer Leverkusen zum englischen Klub FC Chelsea scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein - oder ist der Transfer womöglich schon längst fix? Eine Aussage von Nationalspieler Antonio Rüdiger, der bei den "Blues" auf der Insel spielt, hat auf der DFB-Pressekonferenz vor dem Nations-League-Spiel gegen Spanien (Donnerstag, ab 20.45 Uhr) für Aufsehen gesorgt. Der 27-Jährige erklärte, es sei "gut, dass man zwei Spieler hat, mit denen man auch im Verein ist", wenn man zur Nationalelf komme. Dabei ist das eigentlich nur einer, nämlich Timo Werner...

15:34 Uhr

1000 Euro Strafe: Stürmer muss für Kuss büßen

Küssen verboten! Seine allzu stürmische Zuneigung zum Fußball kommt den argentinischen Profi Sergio Lopez in der Corona-Pandemie teuer zu stehen. Der Mittelfeldspieler vom ecuadorianischen Erstligisten Sociedad Deportivo Aucas muss umgerechnet 1000 Euro Strafe zahlen, weil er im Spiel gegen CSD Macara (1:0) dem Ball einen Schmatzer aufgedrückt hatte. Die Serie A hatte in Ecuador vor zwei Wochen nach fünf Monaten Zwangspause wieder den Spielbetrieb aufgenommen. Die Disziplinarkommission greift gegen Hygienesünder seitdem hart durch: Fünf weitere Spieler wurden bereits wegen Trikottauschens zur Kasse gebeten. Warum Lopez den Ball geküsst hatte, blieb offen: Einziges Tor des Spiels war ein Eigentor in der 14. Minute. Ecuador (17 Millionen Einwohner) hat bei rund 114.000 nachgewiesenen Corona-Fällen mehr als 6500 Tote zu beklagen.

14:56 Uhr

Ex-BVB-Star zieht's fest von England nach Italien

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Im Finalturnier der Europa League scheiterte Mchitarjan mit der Roma am späteren Sieger Sevilla.

(Foto: imago images/LaPresse)

Der frühere Dortmunder Bundesliga-Fußballer Henrich Mchitarjan wechselt nach einem Jahr Ausleihe fest vom FC Arsenal nach Italien zu AS Rom. Der Offensivspieler war im Sommer 2016 vom BVB für 42 Millionen Euro zu Manchester United transferiert worden und im Januar 2018 für 34 Millionen nach London weitergezogen. In Rom steht Mchitarjan vor der Unterzeichnung eines Zweijahresvertrags mit 3,5 Millionen Euro Jahresgehalt, wie der Corriere dello Sport berichtet. "Ich liebe Rom und werde in der neuen Saison hart für unsere Ziele arbeiten", schrieb der Armenier bei Twitter.

14:05 Uhr

Positiver Corona-Test bei Gegner von DFB-Team

Die Schweizer Nationalmannschaft, am Sonntag (20.45 Uhr im Liveticker bei ntv.de) Gegner der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes in der Nations League in Basel, vermeldet einen positiven Coronafall. Patrick Foletti, der Torwarttrainer der Eidgenossen, wurde positiv auf Covid-19 getestet. Nach Angaben des Verbandes sind alle weiteren Testresultate der Schweizer Delegation negativ ausgefallen. Foletti war auf der Anreise Richtung Teamhotel per Anruf informiert worden, dass es in seinem nahen Umfeld einen Verdachtsfall gebe. Daraufhin wurde er bei seiner Ankunft im Teamhotel vom medizinischen Stab sofort isoliert und getestet. Laut Verband gab es von Beginn an "keinen Kontakt zum Rest der Delegation oder zu den Spielern". Foletti zeige keine Symptome und befinde sich weiterhin in Isolation. Nach Rücksprache mit den kantonalen Gesundheitsbehörden gebe es für die schweizerische Auswahl mit zehn Bundesliga-Legionären keine weiteren Einschränkungen.

13:09 Uhr

Franck Ribéry feiert die Bayern-"Beförderung" von Serge Gnabry

Den enormen Stellenwert von Serge Gnabry beim FC Bayern München kann man künftig auf dem Trikot des Fußball-Nationalspielers ablesen. Der Außenstürmer, der in der abgelaufenen Spielzeit nicht zuletzt wegen seiner neun Champions-League-Tore maßgeblichen Anteil am Gewinn des Triples hatte, läuft fortan mit der prestigeträchtigen Rückennummer sieben auf.

Diese gehörte von 2007 bis zu seinem Wechsel im Sommer 2019 dem französischen Publikumsliebling Franck Ribéry. "Ich freue mich sehr, künftig mit dieser Rückennummer aufzulaufen", sagte Gnabry: "Franck hat die Fans immer begeistert - das motiviert mich umso mehr." Bislang trug Gnabry die 22. Die Reaktion von Franck Ribéry ließ nicht lange auf sich warten. "Der Chefkoch mit der 7! Du verdienst die Nummer frero! Viel Erfolg damit und mach mich stolz!", schrieb der Franzose bei Twitter.

12:37 Uhr

Yusra Mardini: Vom Flüchtlingsboot über Hamburg zu Olympia?

Yusra Mardini ist eine Kämpfernatur. Mit nur 17 Jahren wagt sie die Flucht von Syrien nach Europa. Bei der 25-tägigen Fahrt übers Mittelmeer droht das Schlauchboot zu sinken. Mardini springt ins Wasser und stabilisiert schwimmend das Boot. Im Video berichtet die Schwimmerin von ihrer Geschichte.

12:17 Uhr

Unkontrollierte Ausbreitung: US-Liga sagt schon wieder Spiele ab

In der nordamerikanischen Baseball-Profiliga MLB sind weitere Spiele aufgrund eines positiven Corona-Tests bei den Oakland Athletics verschoben worden. Die MLB teilte mit, dass zwei Partien der Seattle Mariners gegen Oakland am Dienstag und Mittwoch aus "Vorsicht" auf unbestimmte Zeit verlegt worden sind. Bereits am Sonntag sollten die Athletics bei den Houston Astros antreten, doch das Match wurde aufgrund eines positiven Tests bei Oakland am Samstag verschoben. Das Team bleibt nun in einem Hotel in Houston, wo alle weiteren Mitglieder der Reisegruppe auf das Covid-19-Virus getestet werden.

Seit dem Start der Saison Ende Juli wurden zahlreiche Spiele in der MLB aufgrund von Corona-Fällen verschoben. Die Liga hatte sich anders als die Basketball-Profiliga NBA nicht in eine Blase zurückgezogen, sondern spielt ihre Saison in den heimischen Stadien ohne Publikum.

11:36 Uhr

Fans von Bundesligist sammeln Geld für Messi-Transfer

Diese Sammelaktion verbindet Scherz mit Herz. Fans des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart haben über eine Online-Plattform damit begonnen, Geld zu sammeln - angeblich für die Verpflichtung des sechsmaligen Weltfußballers Lionel Messi. Der Argentinier will den FC Barcelona diesen Sommer verlassen, in seinem Vertrag soll eine Ausstiegsklausel über 700 Millionen Euro verankert sein. Tatsächlich ist die Sammelaktion der VfB-Anhänger aber mit einem Augenzwinkern versehen - und für einen guten Zweck gedacht. "Für den Fall, dass die geplante Summe nicht rechtzeitig erreicht wird oder sich Lionel Messi einem anderen Verein anschließt, wird das gesammelte Geld zu 100 Prozent an Viva con Agua gespendet", heißt es auf der Internetseite der Kampagne. Viva con Agua ist eine Organisation, die sich weltweit für den menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzt. Bis Dienstagmorgen hatten sich bereits knapp 100 Spender an der Aktion beteiligt und einen Gesamtbetrag von über 1300 Euro gesammelt.

10:50 Uhr

New York 2020, Rom 1960, Angst vor Oliver Kahn und die DFB-Elf - oder kurz: Lesetipps

10:23 Uhr

Rummenigge heizt Gerüchte um Thiago-Nachfolger an

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Bei der WM 2018 erreichte Brozovic mit der kroatischen Nationalelf das Endspiel.

(Foto: REUTERS)

"Kein Kommentar": Diese Worte wählte Karl-Heinz Rummenigge in einem Interview mit "Tuttosport" auf die Frage, ob die Münchner Interesse an Marcelo Brozovic von Inter Mailand hätten. Dass er der Gerüchteküche damit noch einmal neue Nahrung gab, dürfte dem Vorstandsboss des FC Bayern durchaus bewusst gewesen sein. Zumal die italienische Sportzeitschrift Rummenigge auch mit dem Gerücht, der FC Bayern habe ein Auge auf Paolo Dybala und Sami Khedira von Juventus Turin geworfen, konfrontierte - beide Spekulationen verneinte der 64-Jährige ebenso freundlich wie deutlich.

Das Portal "fcinternews.it" gießt nun weiter Öl ins Feuer und behauptet, dass "in den letzten Stunden" erneut Verhandlungen zwischen den Bayern und Inter Mailand stattgefunden hätten. Bereits Ende April kursierten Berichte, der deutsche Rekordmeister habe seine Fühler nach dem Kroaten ausgestreckt. Demzufolge sieht der FC Bayern in Brozovic einen Spieler, der die Lücke schließen kann, die der bevorstehende Abgang von Thiago aus München reißen wird.

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09:51 Uhr

Osaka trägt besondere Maske - gegen Polizeigewalt

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Breonna Taylor: Naomi Osaka ehrt die von Polizisten erschossene Amerikanerin.

(Foto: dpa)

Die frühere Tennis-Weltranglistenerste Naomi Osaka hat bei ihrem Auftaktspiel bei den US Open erneut ein politisches Statement gesetzt. Vor und nach dem Sieg gegen Misaki Doi (6:2, 5:7, 6:2) trug die 22 Jahre alte Japanerin einen Mund-Nase-Schutz, auf dem der Name Breonna Taylor stand. Die Schwarze war von der Polizei erschossen worden.

  • Es ist eine von sieben mit einem Namen beschriftete Maske, jede zu Ehren einer anderen Person, die Opfer von Polizeigewalt wurde. Sieben Siege braucht man, um die Grand-Slam-Trophäe zu gewinnen. Osaka hofft so weit zu kommen, um so in New York mit jeder Maske das Bewusstsein für Rassenungerechtigkeit zu schärfen.
  • "Es ist ziemlich traurig, dass sieben Masken nicht genug sind für die Anzahl der Namen. Also hoffe ich, dass ich ins Finale komme, damit sie alle sehen können", sagte die US-Open-Siegerin von 2018.
  • Bereits bei der US-Open-Generalprobe in der Vorwoche hatte Osaka sich den Protesten im US-Sport gegen Rassismus und Polizeigewalt angeschlossen und war im Halbfinale des Masters-1000-Turniers nicht angetreten. Danach waren alle Spiele zunächst abgesagt worden.
09:24 Uhr

Schröder und OKC erzwingen Alles-oder-Nichts-Spiel

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat mit Oklahoma City Thunder in der ersten Playoff-Runde der nordamerikanischen Profiliga NBA das entscheidende siebte Spiel erzwungen. Im sechsten Duell mit den Houston Rockets um Superstar James Harden gewann OKC 104:100 und glich damit die Serie aus. Schröder trug mit zwölf Punkten, acht Rebounds und zwei Assists seinen Teil zum wichtigen Sieg bei. Beim letzten Spiel war der 26-Jährige noch wegen einer Unsportlichkeit des Feldes verwiesen worden. Er hatte seinem Gegenspieler P.J. Tucker zwischen die Beine geschlagen, als er in ihn hineingeprallt war. Dafür wurde Schröder von seiner Franchise mit 25.000 Euro Strafe belegt.

In einer spannenden Schlussphase sorgten Schröders Teamkollegen Chris Paul und Danilo Gallinari, mit 28 und 25 Punkten die besten Werfer ihres Teams, für die Entscheidung zugunsten Oklakomas. Harden überragte für die Rockets zwar mit 32 Punkten, produzierte aber kurz vor dem Ende einen entscheidenden Ballverlust. Auf den Sieger des siebten Spiels warten die Los Angeles Lakers um Superstar LeBron James im Halbfinale der Western Conference.

08:59 Uhr

Barças "wahrer Kapitän": Riesenlob für ter Stegen

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Marc-André ter Stegen wird von den Katalanen geliebt.

(Foto: Peter Schatz / Pool)

Hoffen wir, dass dies nicht nur ein übler Seitenhieb gegen Lionel Messi ist: Der deutsche Fußball-Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen genießt beim spanischen Topklub FC Barcelona allerhöchste Anerkennung. "Jeder liebt ihn. Er ist ja nicht nur einer der besten Torhüter, die es aktuell gibt, sondern ein ganz feiner Mensch", sagte der langjährige Barça-Funktionär Toni Freixa bei Spox und Goal.

  • Dabei imponiert Freixa vor allem, wie sich ter Stegen an die Verhältnisse in Spanien angepasst hat. "Ich kenne wenige ausländische Spieler, die sich so gut integriert und die Sprache gelernt haben wie er. Für mich ist er der wahre Kapitän der Mannschaft, weil er sich um seine Mitspieler kümmert und mit Leistung auf dem Platz vorangeht", sagte Freixa.
  • Auch weitere deutsche Spieler haben es Freixa angetan, wenngleich eine Verpflichtung eher unwahrscheinlich sei. "Ich bin begeistert von Kimmich und dessen Spielintelligenz, aber auch von Goretzka, der mit seiner Physis und seiner Torgefahr jedes Mittelfeld der Welt weiterbringt. Man sollte sich aber keine Illusionen machen, der FC Bayern ist kein Verkaufsklub", erklärte er.
08:06 Uhr

Absage an Monaco: Götze gibt Kovac einen Korb

Was kommt nach Borussia Dortmund? Bei Ex-Nationalspieler Mario Götze ist eine Entscheidung über seine fußballerische Zukunft wohl gefallen, noch aber hüllt er sich in Schweigen. Nun berichtet die "Bild"-Zeitung: Ein Wechsel zur AS Monaco und Trainer Niko Kovac fällt aus. Der Klub sei "nicht die erste Wahl" von Götze. Der 28-Jährige wechsele eher nach Spanien oder Italien.

07:44 Uhr

Kreuzband, Corona, FC Bayern: Sané analysiert sein "toughes Jahr"

Leroy Sané blickt auf ein turbulentes Jahr zurück. Zurück beim DFB-Training spricht der Nationalspieler über seinen Kreuzbandriss und die Freude über das Comeback im DFB-Trikot.

07:24 Uhr

"Fake Bubble" ärgert Corona-positiven Tennisprofi

Der positiv auf das Coronavirus getestete französische Tennisprofi Benoît Paire hat sich erstmals nach seinem Ausschluss von den US Open zu Wort gemeldet. "Mir geht es gut im Moment und ich habe keine Symptome", schrieb der 31-Jährige in den sozialen Netzwerken.

  • Der Weltranglisten-23. äußerte jedoch Kritik an den Organisatoren des Grand-Slam-Turniers in New York, das unter strengen Hygiene- und Sicherheitsauflagen ausgetragen wird. Die Profis und ihre Betreuer leben in einer sogenannten Blase und dürfen sich nur zwischen den Hotels und der Anlage bewegen.
  • "Ich zögere noch, ob ich erzählen soll, was wirklich in dieser "Fake Bubble" passiert", schrieb Paire bei Instagram. Dessen Landsmann Adrian Mannarino sagte nach seinem Erstrunden-Sieg, dass das System mehr einem überwachten Sicherheitstrakt als einer Blase gleiche.
06:31 Uhr

Streikendem Messi droht Millionen-Strafe

Lionel Messi drohen offenbar erste Konsequenzen wegen seines Trainingsstreiks beim FC Barcelona. Sollte der Superstar auch die für heute Vormittag angesetzte Einheit "schwänzen", würde er sich nach Medienberichten einer schwerwiegenden Vertragsverletzung schuldig machen.

  • Nach dem spanischen Arbeitsrecht könne das unentschuldigte Fernbleiben vom Arbeitsplatz an drei Tagen in Folge mit einer Geldstrafe in Höhe von 25 Prozent des Monatsgehalts geahndet werden, wie die Fachzeitungen "Marca", "Sport" und andere schrieben. Messi soll bei Barça pro Jahr zwischen 35 und 50 Millionen Euro verdienen - netto, versteht sich.
  • Da er selbst und seine Anwälte behaupten, der Vertrag sei nicht mehr gültig, könnte jedoch gar keine Strafe angeordnet werden.
  • Sein "Aufstand" könnte "La Pulga" auch die Liebe der Barcelona-Fans kosten, der Culés. In einer Online-Umfrage der katalanischen Sportzeitung "Mundo Deportivo" meinten knapp 78 Prozent von mehr als 36.000 Teilnehmern, sie könnten Messis Verhalten nicht gutheißen.

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06:00 Uhr

Bittere Premiere: Tennis-Youngster Gauff scheitert beim US-Open-Auftakt

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Das war's schon wieder für Gauff.

(Foto: USA TODAY Sports)

Tennis-Shootingstar Coco Gauff hat erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier ihr Erstrunden-Match verloren und ist bei den US Open bereits ausgeschieden. Die 16 Jahre alte US-Amerikanerin unterlag der an Nummer 31 gesetzten Anastasija Sevastova aus Lettland 3:6, 7:5, 4:6.

  • Gauff hatte bei ihren bisherigen drei Teilnahmen an den vier wichtigsten Turnieren jeweils mindestens die dritte Runde erreicht.
  • Ihr Durchbruch gelang der damals 15-Jährigen im vergangenen Jahr in Wimbledon, als sie in der ersten Runde Venus Williams besiegte.
  • Bei den Australian Open zu Beginn dieses Jahres erreichte sie erstmals das Viertelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier.