Dienstag, 11. August 2020Der Sport-Tag

21:04 Uhr

Frankfurt sagt den Marathon ab

Aufgrund der Corona-Pandemie wird der für den 25. Oktober geplante Frankfurt-Marathon nicht stattfinden. "Gemessen an den Nöten, die diese weltweite Pandemie den Menschen, Staaten, Institutionen und Unternehmen bereitet, ist die Absage einer Sportveranstaltung weniger bedeutend", sagte Renndirektor Jo Schindler: "Sport, insbesondere mein geliebter Laufsport, ist die schönste Nebensache der Welt. Er darf aber nicht dazu führen, Leben zu gefährden. Wir haben uns diese Absage nicht leicht gemacht und bis zum Ende um Lösungen und Alternativen gerungen. Nun müssen wir nüchtern feststellen, dass die Absage unumgänglich ist." In den vergangenen Wochen und Monaten waren in Deutschland und der ganzen Welt eine ganze Reihe von großen Laufveranstaltungen abgesagt worden. Unter anderem die Marathons in Berlin, New York und Boston. Der traditionsreiche London-Marathon soll am 4. Oktober nur als Rennen der Profi-Athleten stattfinden.

19:45 Uhr

Schottische Premiership nach Corona-Verstößen vor dem Abbruch

In der schottischen Premiership nehmen es die Fußballer nicht so genau mit den Corona-Regeln. Aufgrund von wiederholten Verstößen steht die Saison nun vor dem Abbruch. Zwei für Mittwoch angesetzte Begegnungen und eine Partie des kommenden Wochenendes wurden von der schottischen Regierung bereits abgesagt.

Auslöser ist die jüngste Verfehlung des Belgiers Boli Bolingoli von Meister Celtic Glasgow. Der Verteidiger hatte sich nach der Rückkehr von einer Spanien-Reise in der vergangenen Woche nicht in die vorgeschriebene Quarantäne begeben. Beim 1:1 von Celtic beim FC Kilmarnock am Sonntag stand er allerdings auf dem Feld. "Wir führen derzeit Gespräche mit dem Klub, um die Fakten zu ermitteln", teilte die Regierung in einer Erklärung mit. Sollte sich herausstellen, dass es sich um "einen weiteren schwerwiegenden Vorfall" handelt, "dann wird die schottische Regierung keine andere Wahl haben, als zu prüfen, ob nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in Schottland jetzt eine Pause eingelegt werden muss."

20:09 Uhr

Tottenham angelt sich ehemaliges Bayern-Talent

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Höjbjerg im Trikot des deutschen Rekordmeisters.

(Foto: imago/Robert Michael)

Beim FC Bayern München galt Pierre Emile Höjbjerg lange als großes Talent. Den Durchbruch schaffte er aber nicht. Über Umwege landet er nun wieder bei einem echten Spitzenteam. Die Tottenham Hotspur haben den 25-Jährigen nun vom FC Southampton verpflichtet. Der Mittelfeldspieler erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025, wie der Club aus London mitteilte. Im Gegenzug lässt Tottenham Rechtsverteidiger Kyle Walker-Peters endgültig nach Southampton ziehen. Der 23-Jährige war in der vergangenen Saison bereits an die Mannschaft des ehemaligen Bundesliga-Trainers Ralph Hasenhüttl ausgeliehen.

19:18 Uhr

Alaba-Verlängerung? Bayern-Boss Rummenigge ist "vorsichtig optimistisch"

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist "vorsichtig optimistisch", dass Abwehrchef David Alaba seinen 2021 auslaufenden Vertrag beim Rekordmeister verlängert. Man arbeite an "einer Lösung", sagte Rummenigge am Dienstag in München. Der umworbene Österreicher wollte sich am Samstag nach dem Achtelfinalspiel in der Champions League gegen den FC Chelsea nicht zu seiner Zukunft äußern. Der Fokus liege derzeit vielmehr auf dem Finalturnier in Lissabon.

Rummenigge schloss erneut eine Weiterbeschäftigung von Philippe Coutinho beim Rekordmeister aus. Der FC Bayern könne angesichts der Coronakrise "in dieser auch für uns wirtschaftlich schwierigen Zeit keine weiteren Invests in dieser Größenordnung vornehmen". Coutinho (28) ist vom FC Barcelona ausgeliehen und nimmt aktuell noch für die Münchner an den Champions-League-Spielen teil, danach läuft sein Vertrag bei den Bayern aus.

18:36 Uhr

Trump beschimpft NBA-Spieler als "böse" und "sehr dumm"

US-Präsident Donald Trump hat Basketballer aus der NBA als dumm und böse bezeichnet. Das sagte der 74-Jährige in einem Interview des "Fox Sports Radio". Er reagierte damit auf die Kritik aus der Liga an seinen Aussagen über die Anti-Rassismus-Proteste und das Knien während der Hymne, die er nach eigenen Angaben aber gar nicht mitbekommen haben will. Er sei darüber nicht überrascht, denn "einige sind sehr böse, sehr, sehr böse und ehrlich gesagt sehr dumm".

Trump behauptete erneut, die Einschaltquoten der stärksten Basketball-Liga der Welt seien infolge der Proteste eingebrochen und die NBA stecke "in großen Schwierigkeiten". Laut der jüngsten Erhebung von "Sports Media Watch" lagen die Quoten zum Ende der vergangenen Woche etwa vier Prozent unter dem üblichen Schnitt für landesweit übertragene NBA-Spiele. Betrachtet man nur die Spiele zur besten Sendezeit am Abend, liegen die Quoten demnach elf Prozent über dem Durchschnitt von vor der Corona-Pause.

17:52 Uhr

1. FC Magdeburg schickt gesamtes Team in Quarantäne

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Am Montag trainierte der 1. FC Magdeburg noch - jetzt muss die ganze Mannschaft in Quarantäne.

(Foto: imago images/Christian Schroedter)

Die Vorbereitung ist "bis auf Weiteres" gestoppt, die Euphorie um den Saisonstart deutlich gedämpft: Beim 1. FC Magdeburg machte sich nach dem Coronafall am Montagabend große Ernüchterung breit. Das örtliche Gesundheitsamt hat Mannschaft und Mitarbeiter in häusliche Quarantäne geschickt. Wann die endet, weiß keiner. "In einer Vorbereitung zählt jeder Tag, da werden die Grundlagen fürs ganze Jahr gelegt. Deshalb ist das für uns ein Rückschlag", sagte Klubsprecher Norman Seidler, selbst in Quarantäne, dem SID. Am 18. September startet die neue Saison in der 3. Liga, eine Woche zuvor empfängt Magdeburg in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals Zweitligist Darmstadt 98.

Dass Coronafälle bei der Liga-Konkurrenz weniger restriktiv behandelt werden, dürfte Magdeburg ärgern. Drittliga-Aufsteiger VfB Lübeck vermeldete am Montag auch einen Coronafall, der Betroffene musste in Quarantäne, die Mannschaft nicht. Das Testspiel am Dienstag beim FC Mecklenburg Schwerin wurde nicht abgesagt.

16:59 Uhr

Haaland schwärmt von Moukoko: "Noch nie so guten 15-Jährigen gesehen"

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Moukoko (mitte) und Haaland (rechts) bei den ersten gemeinsamen Trainingseinheiten.

(Foto: imago images/Team 2)

Torjäger Erling Haaland hat sich euphorisch über seinen jungen Dortmunder Sturmkollegen Youssoufa Moukoko geäußert. "Ich habe in meinem Leben keinen so guten 15-Jährigen gesehen", schwärmte der BVB-Torjäger im Trainingslager des Bundesligisten in Bad Ragaz. Der Norweger ist zuversichtlich, dass der in diversen Medien bereits als "Wunderstürmer" gelobte Deutsch-Kameruner den Sprung in den Profi-Fußball schafft: "Er ist viel besser, als ich es mit 15 war. Er trainiert in diesem Alter schon in Dortmund - ich war mit 15 noch in meiner Heimatstadt Bryne." Moukoko soll in den kommenden Wochen an das Profi-Niveau herangeführt werden und könnte frühestens an seinem Geburtstag im November sein Bundesliga-Debüt feiern. Er hatte in den vergangenen Spielzeiten im Juniorenbereich für Aufsehen gesorgt und diverse Torrekorde gebrochen.

16:09 Uhr

Rassistische Beleidigungen: Schwere Vorwürfe gegen Bayern-Trainer

Der FC Bayern München beschäftigt sich in einer internen Untersuchung mit Rassismus-Vorwürfen gegen einen Mitarbeiter im Nachwuchsleistungszentrum des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Es geht dabei um angebliche Chat-Inhalte in einer WhatsApp-Gruppe innerhalb der Jugendabteilung, die in der vergangenen Woche über einen Twitter-Account mit dem Namen des Mitarbeiters öffentlich gemacht wurden. Den Account bezeichnete der Klub auf WDR-Anfrage als "Fake-Account". Der Verein prüft nun den Wahrheitsgehalt der Nachrichten.

Das Magazin Sport Inside des WDR berichtete am Dienstag über den Rassismusverdacht auf dem Bayern Campus. Demnach würden schwere Vorwürfe gegen einen Vereinsmitarbeiter erhoben, der schon lange unter anderem als Trainer in der Jugendabteilung aktiv ist. In Diskussionen um die Verpflichtung von Spielern soll der Mitarbeiter rassistische Ausdrücke verwendet haben. Eine offizielle Stellungnahme will der FC Bayern zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeben, weil er den Fall aktuell aufarbeitet, wie es auf Anfrage hieß.

15:17 Uhr

Gibt es doch den Inter-Wechsel? Messi kauft Penthouse in Mailand

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Geht Messi bald für Inter Mailand auf Torejagd?

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Die Spekulationen um einen Wechsel von Superstar Lionel Messi vom FC Barcelona zu Inter Mailand haben neue Nahrung erhalten. Laut des italienischen TV-Kanals "Sport Mediaset" soll sich der 33-jährige Argentinier ein Penthouse im exklusiven Mailänder Hochhaus Torre Solaria, unweit von Inters Hauptquartier, gekauft haben.

Der Vertrag des Ausnahmespielers bei Barca läuft im Sommer 2021 aus. Die Verhandlungen über eine Verlängerung soll der sechsmalige Weltfußballer laut Radiosender Cadena Ser gestoppt haben. Am Freitag (21 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) trifft Messi mit den Katalanen im Viertelfinale der Champions League in Lissabon auf den deutschen Meister Bayern München.

14:33 Uhr

David Beckham wollte Götze nach Miami holen - und rief falschen Berater an

Die Avancen aus der MLS für Mario Götze waren anscheinend konkreter als bislang gedacht. Laut "Bild" soll kein Geringerer als England-Idol David Beckham versucht haben, den Weltmeister von 2014 zu Inter Miami zu locken. Investor Beckham war federführend bei der Erschaffung der Fußball-Franchise, die mittlerweile in der höchsten US-Liga kickt.

Unlängst soll eine Offerte aus Miami bei Prof. Dr. Peter Duvinage in München eingegangen sein. Kurios: Seit Jahresbeginn ist dieser gar nicht mehr als Berater für Götze tätig. Dennoch leitete Duvinage die Anfrage weiter. Dem Vernehmen nach hätte Götze in Florida stolze sieben Millionen US-Dollar pro Jahr verdienen können, sagte aber ab, da er in "Europa noch nicht fertig" sei.

13:50 Uhr

Rummenigge schwärmt von Messi und Lewandowski

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Der beste Robert Lewandowski aller Zeiten.

(Foto: Jrgen Fromme / firo Sportphoto )

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat vor dem Viertelfinale in der Champions League eindringlich vor Barcelonas Superstar Lionel Messi gewarnt. "Ich habe einen Riesenrespekt vor ihm. Er hat etwas, was kaum ein anderer hat: Er kann Spiele im Alleingang entscheiden." Man müsse Messi im Duell am Freitag "aufmerksam beobachten und ihm aggressiv und taktisch klug die Freude am Spiel nehmen. Dann haben wir gute Voraussetzungen", betonte der Bayern-Boss. Messi sei immerhin "der Superstar des letzten Jahrzehnts". Einen Vergleich zwischen dem Argentinier und Bayerns überragendem Robert Lewandowski wollte Rummenigge nicht ziehen. Beide würden auf "etwas unterschiedlichen Positionen" spielen. Aber Lewandowski sei "in der Form seines Lebens. Besser geht es nicht", sagte Rummenigge und sprach sich erneut für eine Wahl zum Weltfußballer des Polen aus: "Robert hätte es verdient."

13:17 Uhr

Hülkenberg verhandelt mit zwei Formel-1-Teams

Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg darf sich nach seiner erfolgreichen Werbefahrt in seinem Racing Point in Silverstone Hoffnungen auf ein Cockpit für die Saison 2021 machen. "Ich führe schon seit geraumer Zeit Gespräche mit den zwei Teams, wo noch was gehen könnte", sagte der 32-Jährige im Gespräch mit dem Magazin "auto motor sport". Er habe nach Rang drei am Samstag im Qualifying und Platz sieben am Sonntag im Rennen in Silverstone aber keine gesteigerten Hoffnungen, so Hülkenberg weiter, "ich weiß nicht, ob da dieses Wochenende etwas verändert hat. Gefühlt nein. Die Leute dort kennen mich und lassen sich nicht durch ein Rennwochenende beeinflussen. Es gibt eine Chance, aber es wird noch ein bisschen dauern."

12:38 Uhr

Manchester-Stürmer erhält Freigabe für Wechsel zu Werder

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"Er verfügt über Geschwindigkeit und hat ein gutes Dribbling. Das macht ihn spannend für uns."

(Foto: imago images/Sportimage)

Werder Bremen ist bei der Verpflichtung des Niederländers Tahith Chong von Manchester United offenbar einen großen Schritt weitergekommen. Nach einem Bericht der "Bild" liegt dem 20 Jahre alten Flügelstürmer mittlerweile die Freigabe des englischen Rekordmeisters und dessen Trainer Ole Gunnar Solskjaer für einen leihweisen Wechsel in die Fußball-Bundesliga vor. "Herr Solskjaer hat sein Versprechen aus dem März gehalten und Tahith nun gesagt, dass er den Verein verlassen darf", sagte Chongs Berater Erkan Alkan der "Bild". "Der Junge will unbedingt zu Werder." Die Bremer würden den Niederländer gern für zwei Jahre ausleihen und sich mit diesem Transfer auch auf den geplanten Verkauf ihres Angreifers Milot Rashica vorbereiten. "Er verfügt über Geschwindigkeit und hat ein gutes Dribbling. Das macht ihn spannend für uns", sagte Trainer Florian Kohfeldt am Wochenende über Chong.

11:43 Uhr

Schumacher befürchtet vorzeitiges Vettel-Aus bei Ferrari

Laut Sky-Experte Ralf Schumacher hat sich Sebastian Vettel bei Ferrari in eine Sackgasse manövriert. Der viermalige Weltmeister habe zwar seit Jahren einen unveränderten Fahrstil aber jetzt sei es "die Frage, ob er bereit ist, diese Herangehensweise zu ändern und sich auf etwas Neues einzulassen. Oder ob er auf seinem Standpunkt bleibt, dass sich das Auto an ihn anpassen muss und nicht andersherum", so Schumacher. Vettel tue sich mit seiner Kritik am Team keinen Gefallen, denn das sei keine Motivation für das Team "ihn besser zu unterstützen und Dinge zu ändern. Wenn der eine Fahrer das Beste aus einem Auto rausholt, der andere dagegen nicht und dazu noch das Team öffentlich kritisiert, dann fällt das Team natürlich in einen Modus, in dem man sich auf den Fahrer konzentriert, der mehr aus dem Wagen macht und entwickelt diesen dann nach seinen Wünschen. Schumacher befürchtet, dass eine "höhere Eskalationsstufe im Zoff" zwischen Vettel und Ferrari erreicht sei und dies dazu führen könnte, "dass das Team Vettel aus dem Cockpit nimmt und ihm empfiehlt, aufzuhören".

11:02 Uhr

"Danke für alles" - Eine erstaunliche Auszeichnung für Ribéry

Franck Ribéry ist gleich in seinem ersten Jahr beim AC Florenz zum Spieler der Saison gewählt worden. In einer Umfrage stimmten die Fans des Serie-A-Vereins für den inzwischen schon 37 Jahre alten Fußballer. Dabei konnte der frühere Bayern-Star unter anderem wegen einer Knöchelverletzung nur 21 von 41 Pflichtspielen für Florenz bestreiten und schoss dabei auch nur drei Tore. "Welche Ehre!", schrieb der Routinier bei Twitter. "Danke für alles. Das bedeutet mir wirklich viel." Ribéry war im Sommer 2019 nach zwölf Spielzeiten beim FC Bayern nach Italien gegangen.

10:24 Uhr

Heracles Almelo! - Coach Bosz "enthüllt" Havertz' neuen Klub

Bei allem Frust über das Aus in der Europa League hat Bayer-Coach Peter Bosz offenbar nicht seinen Humor verloren. Als er nach der Partie gegen Inter Mailand angesprochen wurde, wie es nun mit Kai Havertz weitergeht, flüchtete sich der Niederländer in einen Witz: "Ja, ich kann euch hier exklusiv mitteilen, dass er in Zukunft für Heracles Almelo spielen wird", sagte Bosz - natürlich nicht ernst gemeint. Der Tabellenachte der letzten Eredivisie-Saison reagierte am folgenden Tag mit einem Twitter-Post und verkündete den Havertz-Transfer mit einem "Welkom Kai". Der Witz hat folgenden Hintergrund: Bosz trainierte in zwei Amtszeiten Almelo, führte die Mannschaft 2005 in die erste Liga.

 

09:48 Uhr

Weidenfeller: "Manchester United will Sancho nicht haben"

Geht Jadon Sancho zu Manchester United oder bleibt er Borussia Dortmund erhalten? Das Transfer-Kuddelmuddel um den 20-Jährigen ist entschieden und Fußball-Experte Roman Weidenfeller kann sich im ntv-Interview über "eine ganz tolle Entwicklung" freuen.

09:10 Uhr

Lakers gewinnen in letzter Sekunde, Kleber mit starkem Finish

Kyle Kuzma hat die Los Angeles Lakers mit einem Dreier 0,4 Sekunden vor Schluss zu einem 124:121-Sieg gegen die Denver Nuggets geführt. Das führende Team der Western Conference gewann damit erstmals nach drei Niederlagen wieder. Superstar LeBron James kam auf 29 Punkte und verhinderte mit einem Rebound kurz vor Schluss, dass er in dieser Kategorie erst zum dritten Mal in seiner Karriere leer ausgeht. Das Team der Stunde nach der Corona-Zwangspause sind derweil die Phoenix Suns. Angeführt von Devin Booker (35 Punkte) gewannen die Suns gegen Oklahoma City Thunder mit 128:101 und damit auch ihr sechstes Spiel seit dem Restart in Orlando. Maxi Kleber war derweil Teil eines starken Schlussspurts der Dallas Mavericks gegen die Utah Jazz. Beim 122:114-Sieg hatten die Mavs im dritten Viertel noch mit 22 Punkten in Rückstand gelegen. Kleber erzielte in Abwesenheit der Topstars Luka Doncic und Kristaps Porzingis elf Punkte, davon neun im Schlussviertel.

08:38 Uhr

Wegen Sancho: Man United ist offenbar sauer auf den BVB

Trainer Ole Gunnar Solskjaer von Manchester United hat den Verbleib von Jadon Sancho bei Borussia Dortmund nicht kommentieren wollen. "Ich kann mich nicht über Spieler anderer Mannschaften äußern, das wissen Sie, das mache ich nie", sagte Solskjaer in Köln nach dem Einzug ins Halbfinale der Europa League. Wie der Sender "ESPN" mit Verweis auf nicht näher genannte Quellen berichtet, soll der Premier-League-Klub weiterhin fest entschlossen sein, den 20 Jahre alten englischen Nationalspieler doch noch in diesem Sommer zu verpflichten. Laut "ESPN" sollen die Verantwortlichen bei Man United verstimmt sein über die schleppenden Verhandlungen und die finanziellen Forderungen der Dortmunder, die eine Ablöse von 120 Millionen Euro aufgerufen hatten.

07:32 Uhr

Vor 20 Jahren: Als Marcel Wüst seinen rechtes Augenlicht verlor

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"Jeder Tag, an dem ich am Morgen aufstehe, ist ein Geschenk."

(Foto: imago images / Sven Simon)

Als Marcel Wüst beim Kriterium d'Issoire bei Tempo 60 im Peloton mit dem Franzosen Jean-Michel Thilloy zusammenstieß und nach dem Aufprall kurz das Bewusstsein verlor, hielten die Fans den Atem an. Viel hatte an jenem 11. August 2000 nicht gefehlt, und der damalige Festina-Fahrer hätte sogar sein Leben verloren - sein rechtes Augenlicht aber konnte nicht gerettet werden. Trotzdem sei dieser Tag "mein zweiter Geburtstag", sagte Wüst vor knapp einem Jahr der "Abendzeitung": "Das ist ein spezieller Tag für mich. Mir wurde eine zweite Chance, ein zweites Leben geschenkt. Ich bin unendlich dankbar, dass ich damals nicht zu den Engeln gekommen bin." Wüst, für den der folgenschwere Sturz das Karriereende bedeutete, ist heute "mit so viel Demut und Dankbarkeit erfüllt, dass ich überhaupt noch am Leben bin. Jeder Tag, an dem ich am Morgen aufstehe, ist ein Geschenk", sagte er. Am Ende seiner Laufbahn standen 14 gewonnene Etappen bei den drei großen Landesrundfahrten und über 100 Siege insgesamt - in Erinnerung bleibt aber vor allem dieser schwere Sturz am 11. August 2000.

06:57 Uhr

Nach Blitz-Aus bei Hertha: Nouri verteidigt sich und Klinsmann

Der ehemalige Hertha-BSC-Trainer Alexander Nouri hat seinen Vorgänger Jürgen Klinsmann verteidigt. "Wir haben die Mannschaft mit dem Rücken zur Wand, punktgleich mit Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf auf dem Relegationsplatz übernommen. Dann haben Jürgen mit seiner Art und wir vom Trainerteam gemeinsam das Schiff wieder auf Kurs gebracht", sagte Nouri im Interview mit Sport1. Klinsmann hatte die Hertha Ende November 2019 übernommen und Nouri als Co-Trainer hinzugezogen. Im Februar schmiss Klinsmann überraschend seinen Trainerjob in der Hauptstadt hin. Nouri übernahm daraufhin interimsweise den Hauptstadtklub, ehe er in der Coronapause durch Bruno Labbadia ersetzt wurde. Nouri betonte, auch persönlich von der Zeit mit Klinsmann profitiert zu haben. "An der Seite von Jürgen arbeiten zu dürfen, hat mich definitiv als Trainerpersönlichkeit reifen lassen", sagte Nouri: "Durch seine alltägliche Begeisterungsfähigkeit und das Anregen zu neuen Denkanstößen, hat er mich inspiriert."

06:31 Uhr

Bayer Leverkusen hadert mit unvollendeter Saison

Bei Bayer Leverkusen hadern Spieler und Trainer nach dem Aus in der Europa League gegen Inter Mailand mit einer unvollendeten Saison. "Wenn man in der Bundesliga bis zum letzten Spieltag um die Qualifikation für die Champions League spielt, das nicht erreicht. Man ein Pokalfinale bestreitet, gegen Inter ein Viertelfinale bestreitet, und immer als Verlierer vom Platz geht, ist klar, dass mehr drin war", sagte Kapitän Lars Bender nach dem 1:2 gegen die Italiener. Trainer Peter Bosz haderte ebenfalls mit den verpassten Chancen: "Wenn man am Ende mit leeren Händen dasteht, ist man enttäuscht", sagte der Niederländer, der die Saison aber nicht komplett negativ beurteilen wollte. "Es ist zu einfach zu sagen, dass wir am Ende nichts gewonnen haben", zog der 56-Jährige ein Resümee: "Als Trainer schaut man auch  uf die Entwicklung einer Mannschaft. Ich glaube, dass wir in dieser Saison eine gute Entwicklung geschafft haben - sowohl von Einzelspielern als auch der Spielweise."

 

05:58 Uhr

Nach doppeltem Debakel: Vettel bekommt ein neues Auto

Dreher, Ausritte, katastrophale Rundenzeiten, vorgeführt vom Teamkollegen, eine Schimpftirade im Boxenfunk und nur die Plätze zehn und zwölf – Sebastian Vettel hat zwei der wohl desaströsesten Formel-1-Rennwochenenden in der Geschichte von Ferrari hinter sich. Beim kommenden Großen Preis von Spanien in Barcelona erhält der Deutsche nach RTL-Informationen daher ein neues Chassis, um ein technisches Problem am SF1000 auszuschließen. Seitdem die Scuderia das Aerodynamik-Setup grundlegend geändert hat, fährt Vettel seinem Stallrivalen Charles Leclerc weit hinterher, obwohl er "alles versucht, früher bremsen, später bremsen, eine andere Fahrlinie wählen".

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