Dienstag, 14. Juli 2020Der Sport-Tag

19:33 Uhr

Bergamo-Profi muss nach Unfall zu Hause ins Krankenhaus

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Luis Muriel vom italienischen Fußball-Erstligisten Atalanta Bergamo musste nach einem häuslichen Unfall am Kopf genäht werden. Der kolumbianische Stürmer hat bei einem Sturz eine Platzwunde am Kopf erlitten und wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.

  • Der Verein hat den Unfall mittlerweile bestätigt, machte aber keine genauen Angaben über den Unfallhergang. Ein Scan soll ergeben haben, dass es keine schwerwiegenden Blessuren gegeben habe.
  • Er konnte daraufhin das Krankenhaus wieder verlassen. "Mir geht es gut, ich bin zu Hause", schrieb Muriel auf Instagram: "Zum Glück ist nichts Ernstes passiert. Ich werde am Dienstag im Stadion sein, um Atalanta anzufeuern. Am Mittwoch steige ich dann wieder ins Training ein."
  • Der 29-Jährige hat für Bergamo bislang 17 Tore in der Serie A erzielt.
18:49 Uhr

Rummenigge: "Nicht auf Mbappé oder Neymar aus"

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge will trotz des jüngsten 49-Millionen-Euro-Transfers von Leroy Sané finanziell nicht aus dem Vollen schöpfen. "Wir werden im Transfersommer wie alle Klubs versuchen, Geld zu sparen. Das Angebot wird größer als die Nachfrage sein", sagte der 64-Jährige im Interview mit "France Football".

  • Die Ausrichtung des FC Bayern sei nicht mit der von Paris St. Germain vergleichbar: "Wir müssen unseren Kader, angesichts des fürchterlichen Rahmenterminkalenders in den nächsten zwei Jahren, mit Talenten verbreitern - nicht mit Stars. Wir sind, anders als Paris, nicht auf Stars wie Mbappé oder Neymar aus. Wir tragen unsere drei 'S' im Herzen: solidarisch, solide, seriös."
  • Der Boss des deutschen Meisters befürchtet, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie erst zu einem späteren Zeitpunkt wirklich spürbar werden. "Wir werden die Folge der Krise nicht im Sommer, sondern in der nächsten Saison zu spüren bekommen", betonte Rummenigge, "alle werden verlieren. Das Problem ist, dass niemand weiß, wie lang in welchem Land noch ohne Publikum gespielt werden muss. Die Verluste sind enorm."
17:50 Uhr

Skisprung-Olympiasieger verwundert seine Kollegen

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Falls Ihnen gerade zu warm ist, kommt hier eine Wintersport-Meldung: Markus Eisenbichler ist von den Trainingsfortschritten seines Skisprung-Teamkollegen Andreas Wellinger nach dessen langer Verletzungspause positiv überrascht. "Wir waren sehr verwundert, als er kam und eigentlich wieder ganz normal gesprungen ist. Das war schon beeindruckend nach der langen Pause", sagte Dreifach-Weltmeister Eisenbichler.

  • Wellinger, der bei den Olympischen Spielen 2018 die Goldmedaille von der Normalschanze gewann, hatte die komplette vergangene Saison wegen eines Kreuzbandrisses verpasst. Im Frühjahr hatte er sich dann im Urlaub in Australien das Schlüsselbein gebrochen und war Mitte Mai wieder ins Sprungtraining auf der Schanze eingestiegen.
  • "Ihn habe ich auf jeden Fall wieder auf der Rechnung", sagte Eisenbichler über den 24-Jährigen, mit dem er noch in der vergangenen Woche einen Lehrgang im slowenischen Planica absolviert hatte. "Er zeigt schon wieder konstante Sprünge auf der Schanze."
17:05 Uhr

S04-Vorstand schimpft über "unüberlegten" Matondo

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Matondo kassiert Ärger.

(Foto: Screenshot: instagram.com/sosathleticexcellence)

Die Reaktion lässt nicht lange auf sich warten. Das Foto vom Training im Trikot des Erzrivalen BVB kommt auch in der Chefetage von Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 nicht gut an. Rabbi Matondo kassiert eine verbale Watschn: "Ich habe Rabbi Matondo am Telefon mehr als deutlich gemacht, was ich von so einer unüberlegten Aktion halte", sagte Sportvorstand Jochen Schneider zu Sky: "Er ist zwar erst 19 Jahre alt, aber das darf ihm trotzdem nicht passieren."

Das über die sozialen Medien verbreitete Foto hatte den Waliser offenbar beim Fitness-Training in Cardiff im Trikot von Jadon Sancho gezeigt. Matondo müsse sich entschuldigen, forderte Schneider. Zudem habe man ihm "klar gesagt, dass er auf und neben dem Platz die passende Reaktion auf sein Fehlverhalten zeigen muss".

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16:26 Uhr

Ex-Nationalspieler Frings heuert bei Drittligist an

Der frühere Nationalspieler Torsten Frings wird neuer Trainer des Fußball-Drittligisten SV Meppen. Das gaben die Emsländer am Dienstag bekannt. Der 43-Jährige unterschrieb in Meppen einen Zweijahresvertrag plus Option für eine Verlängerung.

  • Frings tritt die Nachfolge von Christian Neidhart an, der nach sieben Jahren im Verein zu Rot-Weiss Essen wechselt.
  • "Der SV Meppen ist ein Traditionsklub mit ganz viel Potenzial und Leidenschaft", sagte Frings. "Die 3. Liga ist eine Profiliga, die absolut begeistert. Was hier in den letzten Jahren aufgebaut wurde, ist einfach klasse!"
  • Der 79-malige Nationalspieler begann seine Trainerkarriere als Assistenzcoach bei seinem Herzensklub Werder Bremen. Danach trainierte er von Januar bis Dezember 2017 den SV Darmstadt 98 in der ersten und zweiten Liga. In der Bundesliga spielte Frings für Werder Bremen, Borussia Dortmund und den FC Bayern.
16:02 Uhr

Özil bleibt vorerst Tribünengast

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Özil bleibt vorerst Tribünengast

(Foto: imago images/PA Images)

Mesut Özil dürfte auf der Saison-Zielgeraden beim englischen Fußballklub FC Arsenal nicht mehr über die Rolle des Tribünengastes hinauskommen. "Im Moment ist die Situation für ihn unverändert", sagte Teammanager Mikel Arteta vor dem Duell mit Meister FC Liverpool am Mittwoch (21.15 Uhr/Sky sowie im ntv.de-Liveticker). Seit dem Restart der Premier League hat Özil keine einzige Minute gespielt - auch, aber nicht nur wegen leichter Rückenprobleme. Das Verhältnis zwischen Arteta und Özil ist laut SID-Informationen jedoch intakt. Vor der coronabedingten Pause stand der 31-Jährige zehnmal in Folge in der Startelf der Gunners.

Die Klubbosse würden einen Abgang des Weltmeisters vor Vertragsende 2021 begrüßen, um neue Topstars verpflichten zu können. Das Gehalt des früheren Schalke- und Bremen-Spielers beläuft sich auf 359.000 Pfund (385.000 Euro) pro Woche.

15:01 Uhr

Klopp: "Kein guter Tag für den Fußball"

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"Um ehrlich zu sein, denke ich nicht, dass es ein guter Tag für den Fußball war"

(Foto: imago images/PA Images)

Teammanager Jürgen Klopp vom englischen Fußball-Meister FC Liverpool sieht die Aufhebung der zweijährigen Europacup-Sperre für Rivale Manchester City kritisch. "Um ehrlich zu sein, denke ich nicht, dass es ein guter Tag für den Fußball war", sagte Klopp über die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes Cas vom Montag.

Klopp tat sich bei seiner Pressekonferenz vor dem Gastspiel beim FC Arsenal am Mittwoch (21.15 Uhr/Sky sowie im ntv.de-Liveticker) sichtlich schwer mit einer Einordnung des Urteils. "Ich weiß nicht, ob ich darauf antworten kann, das ist ein ernstes Thema. Es ist ein Problem, dass ich das nicht in meiner Muttersprache tun kann", sagte der 53-Jährige. Klopp betonte, er wolle niemanden verurteilen, halte das Financial Fair Play der Uefa, das viele Experten durch den Schiedsspruch stark beschädigt sehen, aber für "eine gute Idee". "Aus persönlicher Sicht finde ich es gut, dass City in der Champions League spielen darf", sagte Klopp.

14:02 Uhr

Petkovic kontert Beleidigung souverän

Andrea Petkovic hat nach ihrem frühen Aus beim Berliner Tennisturnier im Steffi-Graf-Stadion auf eine beleidigende Nachricht eines Instagram-Users reagiert. Die frühere Weltranglisten-Neunte antwortete souverän und wies den Übeltäter zurecht. Petkovic hatte ihr Viertelfinale gegen die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (Tschechien) mit 4:6 und 1:6 verloren.

  • Anschließend schrieb der anonyme User: "Du bist so schrecklich. Ich finde, du solltest mit dem Tennis aufhören und etwas anderes tun. Du wirst immer Durchschnitt sein."
  • Petkovic reagierte via Twitter souverän: "Das habe ich vermisst! Bro, hast du unter einem Stein gelebt? 1) Ich habe drei Berufe gleichzeitig, will mich nicht selbst loben, aber ich bin großartig und 2) versuche du mal Petras Linkshänder-Aufschlag auf der linken Seite auf Gras zurückzubringen, dann melde dich bei mir. Liebe."
13:23 Uhr

Klopp entzückt Muskel-Profi mit Nachricht

Der für seine Muskelberge bekannte Fußball-Profi Adebayo Akinfenwa hat nach dem Aufstieg mit den Wycombe Wanderers in die englische Championship ein denkwürdiges TV-Interview gegeben und danach gar eine Videobotschaft von Jürgen Klopp erhalten. "Die einzige Person, die jetzt bei mir auf Whatsapp durchklingeln kann, ist Klopp - damit wir zusammen feiern können", sagte Akinfenwa bei Sky Sports.

  • Sein Team war am Montag im Play-off-Finale der drittklassigen League One durch einen 2:1-Sieg gegen Karl Robinson's Oxford United erstmals in seiner 133-jährigen Geschichte in die Zweitklassigkeit aufgestiegen.
  • Daraufhin meldete sich Liverpools Teammanager Klopp: "Ich habe das Spiel gesehen, aber nicht das Interview danach. Aber Hendo (Liverpool-Kapitän Jordan Henderson, Anm.d. Red.) oder ein anderer Spieler hat mir gesagt, ich soll mich auf Whatsapp bei dir melden. Und hier sind wir nun!"
  • Akinfenwa, der bei 1,80 m Körpergröße auf über 100 Kilogramm kommt, musste in der Vergangenheit häufig Spott für sein stämmiges Aussehen sowie rassistische Anfeindungen wegen seiner dunklen Hautfarbe ertragen.
12:50 Uhr

FC Schalke baut Chefetage nach Tönnies-Abgang um

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Jochen Schneider ab sofort Sport- und Kommunikationsvorstand bei Schalke 04.

(Foto: imago images/RHR-Foto)

Nach dem Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies hat sich das Gremium des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 für eine neue Aufteilung der Vorstandsressorts entschieden. Demnach übernimmt Sportvorstand Jochen Schneider auch das Ressort Kommunikation von seinem Kollegen Alexander Jobst, der nun als Vorstand Marketing, Vertrieb und Organisation fungiert. Wie der Revierklub am Dienstag mitteilte, ist Peter Lange bei der Klausurtagung zum Stellvertreter des neuen Chefs im Aufsichtsrat, Jens Buchta, gewählt worden.

12:32 Uhr

Altmeister Haas zaubert sensationellen Ballwechsel

In Berlin fliegen wieder Tennisbälle - den deutschen Teilnehmern aber fliegen sie eher um die Ohren. Immerhin sorgt Ex-Weltstar Tommy Haas mit einem Sensationspunkt für ein absolut sehenswertes Highlight.

11:45 Uhr

Rabbi Matondo erzürnt S04-Fans

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(Foto: Screenshot: instagram.com/sosathleticexcellence)

Offensivspieler Rabbi Matondo hat die Fans des kriselnden Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 mit einer unbedachten Aktion verärgert. Der 19-jährige Waliser trug beim Training in einem Fitnessstudio in Cardiff ein Trikot des englischen Jungstars Jadon Sancho vom Erzrivalen Borussia Dortmund und ließ ein Bild davon auf Instagram veröffentlichen.

Die Reaktionen der verärgerten Schalker Fans ließen in den Sozialen Netzwerken nicht lange auf sich warten: "In so einer Lage sich im Trikot des Erzrivalen aufnehmen lassen? Finde ich widerlich!", "Rabbi Matondo mit BVB-Trikot im Gym. Kannste dir nicht ausdenken", oder: "Da ist die Tür!", waren nur einige der vielen Kommentare.

11:17 Uhr

HSV-Fanszene: Ohne Kühne geht's uns besser

Nach dem ausgelaufenen Vertrag über die Rechte am Stadionnamen schaltet sich die Ultragruppierung ("Castaways") des Hamburger SV ein. Mit "Volksparkstadion seit 1953 und für immer" betitelten diese einen Beitrag bei Facebook, mit dem Ziel den Stadionnamen nicht mehr zu vermarkten sowie sich von Investor Klaus-Michael Kühne zu lösen.

"Ziel muss es sein, wieder eigene, unabhängige Entscheidungen zu treffen und ein neues Selbstbild zu schaffen", schreiben die Anhänger des Fußball-Zweitligisten. Kühne besaß seit 2015 die Namensrechte für die Hamburger Arena. Wollte den zum Saisonende auslaufenden Vertrag jedoch nicht verlängern. Kühne hätte den Stadion-Deal dazu genutzt, sich als "großzügigen Gönner" darstellen zu können, gleichzeitig habe der milliardenschwere Unternehmer den Vertrag benutzt, um den HSV "seinen Willen aufzudrängen".

10:01 Uhr

Per Anzeige: Olympiasiegerin sucht Spielpartnerin

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Dem Comeback von Beachvolleyball-Olympiasiegerin Kira Walkenhorst steht nur noch eine Sache im Weg: Die 29-Jährige braucht dringend eine Partnerin und startet deshalb über die Sozialen Medien eine öffentliche Ausschreibung ("Player wanted").

  • Sie könne sich vorstellen, mit einer geeigneten Partnerin "das zweite oder dritte Turnier der Road to Timmendorfer Strand und die Deutsche Meisterschaft zu spielen", schrieb sie am Montag auf Facebook und Instagram.
  • Walkenhorst hatte ihre Karriere Anfang 2019 nach anhaltenden gesundheitlichen Problemen eigentlich schon beendet, wollte mit Melanie Gernert jedoch eine Rückkehr auf Sand wagen. In der Coronakrise habe sich Gernert nun dazu entschieden, "sich anderweitig umzuschauen".
  • Bei zwei Terminen im August in Hamburg und Timmendorfer Strand hätten Walkenhorst und ihre Partnerin in spe noch die Chance, sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.
09:30 Uhr

Haas: Künftig lieber Senioren-Tennis

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Tommy Haas möchte seinen Körper nicht mehr überbelasten.

(Foto: imago images/Eibner)

Beim Berliner Show-Turnier im Steffi-Graf-Stadion hat Tommy Haas sein Tennismatch gegen das 18-jährige Südtiroler Talent Jannik Sinner verloren. Nach der Partie sagte der Wahl-Amerikaner, dass er "mittlerweile ganz gut ohne das leben" kann. Trotz der hohen körperlichen Belastungen während des Spiels beteuerte der ehemalige Weltranglisten-Zweite, dass die emotionale Verbundenheit mit dem Sport "Gott sei dank" noch vorhanden ist. Nach eigenen Angaben wird sich der 42-Jährige zukünftig aber eher dem Senioren-Tennis widmen.

09:06 Uhr

NBA-Profi lässt sich Essen liefern - und muss in Quarantäne

Das ist hart, aber konsequent: Weil er eine Essenslieferung entgegengenommen hat, muss NBA-Profi Richaun Holmes vor dem Neustart der Liga zurück in Quarantäne. Er könne sich nicht weiter mit seinen Teamkollegen auf die Saisonfortsetzung vorbereiten, schrieb der Basketball-Profi der Sacramento Kings auf Twitter.

  • Der 26 Jahre alte Center muss nach eigenen Angaben acht Tage in Quarantäne bleiben.
  • Nach der Ankunft auf dem Gelände des Vergnügungsparks Disney World, in dem die Liga abgeschottet von der Außenwelt die Spielzeit beenden möchte, müssen die Spieler zunächst in Quarantäne, bevor sie trainieren dürfen. Holmes hatte nach dem Abschluss der anfänglichen Quarantäne allerdings kurzzeitig das Gelände verlassen, um seine Essensbestellung entgegenzunehmen.
  • "Ich entschuldige mich für meine Handlungen und freue mich darauf, wieder mit meinen Teamkollegen zu trainieren", schrieb Holmes.

08:33 Uhr

Speerwurf-Olympiasieger Röhler ist Vater geworden

Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler ist zum ersten Mal Vater geworden. Seine Verlobte Lucia Schauerhammer brachte in Röhlers Heimatstadt Jena einen Sohn zur Welt. "Dem Kind und den Eltern geht es gut, und die junge Familie freut sich auf eine spannende und aufregende Zeit zu dritt", teilte Fabian Linke, der Manager des 28-Jährigen, mit.  Wann der Europameister angesichts der Corona-Krise in die Saison einsteigt, halte sich das Speerwurfteam unter Leitung von Trainer Harro Schwuchow beim LC Jena "bis dato offen". Ein Start Röhlers bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften - ohne Zuschauer - am 8./9. August in Braunschweig ist nicht ausgeschlossen, bestätigte Linke.

07:52 Uhr

Hoeneß soll Trainerkandidat in Hoffenheim sein

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Sebastian Hoeneß - Erfolg weckt Interesse.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Nach dem Aus von Alfred Schreuder läuft die Trainersuche bei der TSG 1899 Hoffenheim auf Hochtouren. Dabei sind vier Kandidaten in den engeren Fokus gerückt - auch ein Coach des FC Bayern München. Wie der "kicker" berichtet, werden Jesse Marsch von RB Salzburg, der jüngst vom LASK entlassene Valérien Ismael, Gerardo Seoane von den Young Boys Bern und Sebastian Hoeneß, der die Drittligamannschaft des FC Bayern trainiert, bei Hoffenheim gehandelt. Der Sohn von Dieter und Neffe von Uli Hoeneß feierte mit der Reserve der Münchner die Meisterschaft in der 3. Liga und wurde anschließend zum Trainer des Saison gewählt. Der Erfolg weckt bei anderen Klubs natürlich Begehrlichkeiten. Der 38-Jährige betonte aber zuletzt, dass er vorerst keinen Wunsch hegt, in einer höheren Liga anzugreifen.

07:09 Uhr

Schumacher: Warum Vettel Chancen auf ein Red-Bull-Cockpit hat

Ralf Schumacher hält ein Comeback von Sebastian Vettel beim Formel-1-Team Red Bull für "möglich". "Sein Verhältnis zu den Verantwortlichen ist sehr eng. Besonders zu Didi Mateschitz", schrieb er in seiner Sky-Kolumne. Vettel war im Red Bull von 2010 bis 2013 viermal in Folge Weltmeister geworden. Sein Vertrag bei Ferrari läuft zum Saisonende aus. Für eine Bewerbung um das zweite Red-Bull-Cockpit neben dem gesetzten Niederländer Max Verstappen "war es kurzfristig für Sebastian wichtig, im Qualifying vor Charles gewesen zu sein. Das hat ihm sicher gut getan", schrieb Schumacher. Die Hoffnung auf ein Platz im Red-Bull-Team im nächsten Jahr könne für Vettel nur weiterleben, wenn er Leistung bringe. "Er ist ein Fahrer der Extraklasse. Keine Frage. Vierfacher Weltmeister. Aber es gibt nichts Älteres als das Rennen vom letzten Wochenende!", sagte Schumacher. Dazu komme, so Schumacher weiter: "Alexander Albon hat am Wochenende wieder keine glückliche Figur im Red Bull gemacht. Man darf nicht vergessen, er ist im Schnitt eine halbe Sekunde langsamer als Verstappen! Pro Runde! Auf Dauer kann sich ein Team so etwas nicht leisten. Sie brauchen einen Fahrer, der regelmäßig Zweiter oder Dritter wird hinter Max. Sonst verlieren sie zu viel in der Konstrukteurswertung."

06:23 Uhr

Wildert Man City jetzt doppelt beim FC Bayern?

Nach dem erfolgreichen Vorgehen von Manchester City vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas gegen die zweijährige Europapokal-Sperre gibt es neue Spekulationen über einen Wechsel von Bayern-Star David Alaba nach England. Der Abwehrspieler sei das Hauptziel von Trainer Josep Guardiola bei dessen Bestreben, die Abwehr seines Teams zu verstärken, schrieb "The Guardian". Die Erfolgschancen des Vereins im Bemühen um Alaba würden auch durch die Reduzierung der zusätzlichen Geldstrafe von 30 Millionen auf zehn Millionen Euro erhöht, glaubt die Zeitung. "18 Millionen Britische Pfund entsprechen in etwa dem Gehalt eines Elite-Spielers", rechnete die Zeitung vor. Um Alaba (28) und dem sechsmaligen englischen Meister hatte es schon in der Vergangenheit immer wieder Spekulationen gegeben. Auch Münchens Mittelfeldspieler Thiago (29) wurde zuletzt als möglicher Zugang bei dem Premier-League-Klub gehandelt.

05:48 Uhr

NBA-Superstar Westbrook infiziert sich mit dem Coronavirus

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"Ich fühle mich aktuell gut, bin in Quarantäne und freue mich, zu meinen Teamkollegen zu stoßen, wenn das überstanden ist."

(Foto: imago images/Icon SMI)

Nächster Corona-Fall in der NBA: Wie der neunmalige Allstar Russell Westbrook über Twitter mitteilte, ist er "positiv auf das Coronavirus getestet worden". Der Test sei vor der Abreise des Teams zum Restart der Liga in Orlando erfolgt. "Ich fühle mich aktuell gut, bin in Quarantäne und freue mich, zu meinen Teamkollegen zu stoßen, wenn das überstanden ist", teilte der Point Guard mit. Insgesamt sind seit Beginn der Coronatests am 23. Juni 26 Spieler der NBA positiv auf Covid-19 getestet worden. Seit dem 7.  Juli haben sich die 22 Teams in die Isolation im Quarantäne-Hotel von Orlando begeben. Auf dem Disney-Gelände im aktuellen Corona-Hotspot Florida wollen die Klubs in einem Finalturnier die wegen der Pandemie unterbrochene Saison retten. Stufe eins auf dem Weg dahin war eine völlige Isolation eines jeden neu angereisten Spielers, bis innerhalb von 24 Stunden zwei negative Corona-Tests vorlagen. Solange heißt es: Lockdown im Hotelzimmer.