Dienstag, 16. Februar 2021Der Sport-Tag

23:23 Uhr

Boll zum 16. Mal Spieler des Jahres, Spielerin des Jahres ist ein Neuling

Tischtennis-Star Timo Boll ist zum 16. Mal zu Deutschlands Tischtennis-Spieler des Jahres gewählt worden. "Danke für die Wahl, die mich auch zum 16. Mal sehr freut und mir eine schöne Bestätigung ist, dass die Fans mit meinem Auftreten einverstanden sind", sagte Boll. Der Rekord-Europameister von Borussia Düsseldorf setzte sich im Fan-Voting mit 44,3 Prozent deutlich vor seinem künftigen Mannschaftskollegen Dang Qiu (25,9) durch. Vorjahressieger Patrick Franziska (15,1) wurde Dritter. Zur Spielerin des Jahres wurde zum ersten Mal Nina Mittelham gewählt. Der Nachwuchspreis ging wie bereits im Vorjahr an Annett Kaufmann.

22:42 Uhr

Befragung zu Vorwürfen gegen deutsche Trainerin: "Hatte das Gefühl, mir wird nicht geglaubt"

Kunstturnerin Sophie Scheder hat bei ihrer Befragung zu den Vorwürfen gegenüber ihrer langjährigen Betreuerin Gabi Frehse Voreingenommenheit gespürt. "Ich hatte das Gefühl, mir wird nicht geglaubt und man wollte meine Meinung nicht wirklich hören. Ich weiß nicht, ob bei dieser Untersuchung wirklich beide Seiten einbezogen werden sollten", sagte die Chemnitzerin der "Sächsischen Zeitung".

Die 61 Jahre alte Trainerin ist derzeit wegen zweifelhafter Trainingsmethoden und Umgangsformen suspendiert. Basierend auf Gesprächen mit zahlreichen Beteiligten hatte der Deutsche Turner-Bund (DTB) einen Untersuchungsbericht in Auftrag gegeben und Ende Januar der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach eigener Aussage entlastete Scheder, Olympia-Dritte von Rio de Janeiro 2016 am Stufenbarren, bei ihrem Gespräch die in die Schusslinie geratene Frehse: "Man muss im Leistungssport an Grenzen gehen, auch darüber hinaus. Natürlich hatten wir unsere Differenzen, die gehören dazu. Es fällt auch mal ein Wort, das man lieber so nicht hören möchte. Es muss im Rahmen bleiben, und das war es für mich jederzeit."

21:50 Uhr

Olympiasieger schießt gegen Skiverband: "Du bist sofort weg als Athlet"

imago0016769874h.jpg

Wasmeier bei der WM 1985.

(Foto: imago/Laci Perenyi)

Olympiasieger Markus Wasmeier hat trotz des starken Abschneidens bei der laufenden alpinen Ski-WM Kritik am Deutschen Skiverband (DSV) geäußert und sich besorgt über die Nachwuchsarbeit gezeigt. Der 57-Jährige bemängelte, dass der DSV bei jungen Sportlern und Sportlerinnen Geduld und Feingefühl vermissen lasse. "Einige Probleme sind selbstgemacht. Man sollte sich auch als Verband sowie die einzelnen Trainer selbst einmal durchleuchten. Beim Fußball wird, wenn es nicht läuft, immer gleich der Trainer rausgeworfen. Im Skisport bleiben nur die Athleten auf der Strecke", sagte Wasmeier bei Sport1: "Da wird immer kritisiert und angegriffen, was der Aktive wieder verkehrt macht. So kriegt der kein Vertrauen zu den Trainern."

"In allen anderen Sportarten setzen sie auf Motivation. Aber wenn bei den Alpinen was nicht funktioniert, bist du sofort weg als Athlet", sagte der Doppel-Olympiasieger von 1994. Kritisch sei vor allem, dass einigen Athleten zu früh das Vertrauen entzogen werde. "Ich kapier nicht, dass ein 25-Jähriger schon als alt und nicht mehr ausbaufähig gilt. Es gibt Athleten in anderen Nationen, die viel später den Durchbruch schaffen", sagte Wasmeier.

21:04 Uhr

"Jetzt der richtige Moment": Rummenigge will Gehälter seiner Stars beschränken

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom deutschen Rekordmeister Bayern München macht sich für eine Gehaltsobergrenze im europäischen Fußball stark. "Vielleicht ist dies jetzt der richtige Moment für eine neue Initiative, mit der wir die Fehler der vergangenen zehn Jahre korrigieren können", sagte er der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera.

Die Leute forderten in Zeiten der Krise einen "vernünftigeren Fußball", meinte der 65-Jährige: "Die Pandemie hat bewiesen, dass wir zurückschrauben und zu einem vernünftigeren Modell zurückkehren müssen. Ich hoffe, dass dies möglich sein wird, doch es ist nicht einfach."

19:23 Uhr

Aubameyang muss aufklären, woher sein neues Tattoo kommt

Kapitän Pierre-Emerick Aubameyang hat wegen eines Tattoos Ärger mit seinem FC Arsenal bekommen. Der englische Spitzenklub kündigte ein ernstes Gespräch mit dem früheren Dortmunder an, in dem dieser an seine "Verantwortung" erinnert werden soll. Das berichten englische Medien übereinstimmend.

Aubameyang war auf Instagram in einem Video dabei zu sehen, wie er sich ein neues Gemälde auf die Hand stechen lässt. Das Filmchen war nicht von ihm selbst, sondern von Tattookünstler Alejandro Nicolas Bernal ins Netz gestellt worden. Wann genau es entstanden ist, ist unklar. Auch wurde nicht bekannt, ob Aubameyang damit gegen die Corona-Regeln verstoßen hat: Bernal könnte sich in derselben Blase bewegen wie der Stürmer, hieß es.

18:48 Uhr

Fußballverband überlasst 120.000 Quadratmeter großes Gelände für Impfzentrum

Der spanische Fußball-Verband RFEF stellt sein 120.000 Quadratmeter großes Gelände "Las Rozas" im Nordwesten von Madrid als Impfzentrum zur Verfügung. Eine Einigung mit den Gesundheitsbehörden und der Politik sei erzielt worden, teilte der Verband am Dienstag mit.

17:47 Uhr

Lauter Schrei: Skirennfahrerin erfährt im Interview, dass sie WM-Gold gewonnen hat

imago1000823661h.jpg

Katharina Liensberger (links) und Marta Bassino wurden beide zu Siegerinnen erklärt.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Skirennfahrerin Katharina Liensberger konnte ihr Glück kaum fassen. Die Österreicherin gab nach dem Parallel-Event bei der WM in Cortina d'Ampezzo im Zielraum bereits Interviews, als sie erfuhr, dass sie nicht nur Silber, sondern sogar Gold gewonnen hat. "Einfach genial, ich kann es gar nicht glauben", sagte die 23-Jährige, nachdem sie vor Freude erst laut geschrien hatte und dann auf die Knie gesunken war. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich freue mich riesig. Das ist ein Traum, der in Erfüllung geht." Und das auf äußerst kuriose Art und Weise.

Liensberger war im großen Finale des spektakulären K.o.-Wettbewerbs zeitgleich mit Marta Bassino ins Ziel gekommen. Zunächst war aber nur die Italienerin als Weltmeisterin angezeigt worden. Nach einem Jury-Entscheid wurden beide Athletinnen auf Platz eins gesetzt. "Verwirrt" sei sie gewesen, sagte Liensberger bei der Pressekonferenz auf dem Siegerpodium, bei der sie immer noch regelrecht vibrierte.

16:55 Uhr

Premiere nach 60 Jahren: Termin für Vettels neuen Aston-Martin-Rennwagen steht

Sebastian Vettels erster Formel-1-Dienstwagen mit Aston Martin wird am 3. März digital vorgestellt. Dies teilte der frühere Racing-Point-Rennstall mit. Am 2. März präsentieren Mercedes und Alpine ihre Wagen für die am 28. März mit dem Grand Prix von Bahrain beginnende Saison. Für den viermaligen Champion Vettel wird es sein erstes Jahr mit Aston Martin, das nach mehr als 60 Jahren als Werksteam in der Motorsport-Königsklasse zurück ist. Der Hesse hat Ferrari nach sechs Jahren ohne WM-Titel verlassen müssen und will einen Neuanfang starten. Der 33-Jährige fährt künftig an der Seite des Kanadiers Lance Stroll, dessen Vater Lawrence Teambesitzer ist.

16:00 Uhr

Betrugsverdacht bei Corona-Tests: Vereinsboss muss sich vor Gericht erklären

Claudio Lotito, Präsident und Besitzer des italienischen Fußball-Erstligisten Lazio Rom, muss sich wegen Verstößen gegen das Corona-Schutzprotokoll vor dem Sportgericht verantworten. Dies teilte der nationale Verband FIGC mit. Das Verfahren wurde nach einer Untersuchung gegen Lotito in Zusammenhang mit widersprüchlichen Testergebnissen bei Spielern des Vereins aufgenommen.

Die Affäre, in der besonders mehrere wechselhafte Testresultate bei Lazios Stürmerstar Ciro Immobile aufgefallen waren, sorgt seit Ende Oktober für Aufsehen. Im Fokus der Ermittlungen steht die Frage, ob Lotito einen befreundeten Chef eines Labors in Avellino zur Vertuschung positiver Ergebnisse angestiftet hat. Sollten die Vorwürfe bestätigt werden, drohen dem Klub harte Strafen, ein Punktabzug oder gar der Zwangsabstieg in die Serie B.

14:59 Uhr

Delaney verpasst kurzfristig den BVB-Flieger zum Champions-League-Spiel

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund ist am Vormittag ohne Mittelfeldspieler Thomas Delaney zum Achtelfinalhinspiel der Champions League beim FC Sevilla gereist. Die Ehefrau des dänischen Nationalspielers ist hochschwanger, das Paar erwartet sein erstes Kind. Der BVB teilte mit, Delaney solle "so bald wie möglich" nachreisen.

Im Tor wird am Mittwochabend (21.00 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) erneut Marwin Hitz stehen, denn Roman Bürki ist noch nicht wieder fit. Auch Abwehrspieler Dan-Axel Zagadou und Flügelspieler Thorgan Hazard fehlen weiterhin. Rechtsverteidiger Thomas Meunier hingegen ist wieder dabei.

13:57 Uhr

Werder-Boss glaubt nicht an Kohfeldt-Wechsel

ce8ba853e9b429a296a37f855dbc317d.jpg

Florian Kohfeldt soll weiter an Werders Seitenlinie wirbeln.

(Foto: Ulmer/Pool)

Die Verantwortlichen von Werder Bremen rechnen vorerst nicht mit einem Wechsel ihres Trainers Florian Kohfeldt als möglicher Nachfolger von Marco Rose zu Borussia Mönchengladbach. "Die Arbeit macht ihm hier Spaß. Er macht einen sehr guten Job und er hat einen langfristigen Vertrag. Wir gehen davon aus, dass wir noch lange zusammenarbeiten", sagte Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry der "Bild"-Zeitung.

Bei den Gladbachern hatte Trainer Rose gestern seinen Weggang im Sommer zu Borussia Dortmund verkündet. Als mögliche Nachfolger werden vor allem Kohfeldt, Jesse Marsch (RB Salzburg) und Erik ten Hag (Ajax Amsterdam) gehandelt.

12:49 Uhr

Ronaldo gönnt sich neuen Luxus-Boliden - für acht Millionen Euro

Cristiano Ronaldo ist der bestbezahlte Fußballer der Welt. Davon profitiert die Luxusauto-Industrie: Vor zwei Jahren erst kauft der Juve-Superstar das teuerste Auto der Welt, nun legt er mit einem kaum günstigeren Bugatti nach - für den Preis eines deutschen Drittliga-Klubs.

12:13 Uhr

14 Buli-Klubs produzieren gemeinsam einen Rekord

imago1000815768h.jpg

Der FC Bayern und Arminia Bielefeld brachten den Rekord unter Dach und Fach.

(Foto: EIBNER/Sascha Walther)

Das 3:3 (0:2) des FC Bayern München gegen Armina Bielefeld war bereits das siebte Unentschieden an diesem Spieltag der Fußball-Bundesliga. Wie aus den Erhebungen des Datendienstleisters Opta hervorgeht, wurde damit der Bundesliga-Rekord von sieben Remis an einem Spieltag eingestellt. Insgesamt drei Partien des 21. Spieltags waren zuvor 0:0 ausgegangen, eine Begegnung endete 1:1, zwei Duelle 2:2. Zuletzt gab es sieben Unentschieden am 20. Spieltag der Saison 1998/99. Ende Februar 1999 waren gleich fünf Partien 0:0 ausgegangen, was damals zugleich zur Einstellung des Minusrekords von elf Spieltagstreffern führte. Zwei Spiele endeten 1:1. Aus dem Rahmen fielen damals nur das 4:0 des FC Bayern beim FC Hanse Rostock und das 3:0 von Borussia Dortmund gegen den 1. FC Nürnberg.

11:35 Uhr

Angebot akzeptiert: "Sogenannter Experte" will mit Flick sprechen

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat das Angebot zu einem Gedankenaustausch des FC-Bayern-Trainers Hansi Flick akzeptiert. Er sei gerne dazu bereit, sagte Lauterbach dem "Spiegel". "Ich freue mich darüber. Da Hansi Flick mir das Angebot über die Öffentlichkeit gemacht hat, antworte ich auch öffentlich."

Flick hatte Lauterbach am Montagabend ein Gespräch angeboten. Es sei vielleicht gut, wenn er mal "unter vier Augen" mit Lauterbach rede, "nicht in einer Talkshow", sagte der Bayern-Trainer nach dem Bundesligaspiel gegen Arminia Bielefeld. Zuvor hatte Flick sich gegen Kritik an der Reise des deutschen Rekordmeisters zur Klub-WM nach Katar gewehrt und Lauterbach als "sogenannten Experten" kritisiert - und dafür nicht nur Zustimmung, sondern auch viel Gegenwind erhalten.

10:54 Uhr

Freund: "Weiß nicht, ob Rose Saison in Gladbach übersteht"

Schon lange vor Ende der laufenden Saison verkündet Borussia Dortmund: Marco Rose kommt zur neuen Spielzeit als neuer Coach aus Gladbach. Bei Nitros "100% Bundesliga" sagt ihm Stefan Effenberg eine schwere Aufgabe voraus. Steffen Freund geht mit seiner Warnung sogar noch einen Schritt weiter.

10:20 Uhr

"Da wurde es schwierig für uns": Retter des FC Bayern stand nur kurz auf dem Platz

imago1000815757h.jpg

Hermann Gerland, Schneeschipper.

Lewandowski? Davies? Tolisso? Sicher, alles Torschützen am Montagabend beim 3:3 (0:2) des FC Bayern gegen Arminia Bielefeld. Doch es waren nicht die hochbezahlten Stars, die dem Rekordmeister nach dem zweimaligen Zwei-Tore-Rückstand gegen Aufsteiger Bielefeld wenigstens einen Punkt retteten:

"Als der Schnee nicht mehr da war, wurde es schwierig für uns", witzelte Bielefelds Stürmer Fabian Klos nach dem Spiel. Dass der Schnee nach der Halbzeit weg war, dafür war auch Hermann Gerland verantwortlich. Der Co-Trainer hatte in der Pause selbst kräftig mit angepackt, um den Platz im Münchner Stadion für das Spiel des nominell unendlich überlegenen Bayern-Ensembles zu bereiten. Ein echter (Fast)-Matchwinner.

09:30 Uhr

Hat der VfB Stuttgart "die Demokratie mit Füßen getreten"?

232162637.jpg

Der VfB Stuttgart liefert jeden Tag eine Schlagzeile.

(Foto: picture alliance / Pressefoto Rudel)

Obwohl er vom Vereinsbeirat des VfB Stuttgart nicht für die Wahl nominiert wurde, will der Unternehmer Volker Zeh weiter Präsident des Fußball-Bundesligisten werden. "Wieso der Beirat den Mitgliedern die Chance nimmt, von zwei Kandidaten den Besseren zu wählen, verstehe ich nicht. Da wurde die Demokratie mit Füßen getreten!", sagte der 56-Jährige der "Bild" (Dienstag).

Der Beirat hatte am Sonntagabend entschieden, den aktuellen Präsidenten Claus Vogt als einzigen Kandidaten für die für den 28. März geplante Mitgliederversammlung aufzustellen. Zeh hatte sich auch beworben und hat laut eigener Aussage für die Absage keine Begründung erhalten.

Der Unternehmer hofft nun auf ein Entgegenkommen von Vogt. "Ich würde mich sehr freuen, wenn Claus Vogt die Herausforderung annimmt. Wenn er demokratische Prozesse gutheißt, kann er nicht zufrieden sein, alleiniger Kandidat zu sein", sagte Zeh. "Die Mitglieder müssen wählen können. Was ist ein Wahlrecht wert, wenn nur ein Kandidat zur Wahl steht?"

08:28 Uhr

"Wenn sich keine Veränderung ergibt": Steigt die EM in Israel?

Europa League und Champions League werden in der vergangenen Saison in Form von zentral veranstalteten Finalturnieren durchgezogen. Die Einordnung der Veranstaltung fällt überraschend positiv aus, der enge Zeitplan mit vielen Entscheidungen kommt beim Publikum gut an. Motiviert diese Erfahrung die Uefa, das Konzept auch auf die im Sommer anstehende, eigentlich als paneuropäisches Mega-Event geplante EM anzuwenden - und die EM in Israel durchzuziehen?

Israelische Medien hatten unter Berufung auf den nationalen Verband gemeldet, dass das Land sich als Austragungsort für Europapokal- oder auch EM-Spiele bei der Uefa in Stellung gebracht habe. Sportschau.de berichtet, dass Uefa-Boss Aleksander Ceferin die Idee gemäß israelischen Medien "möglicherweise in Betracht ziehe, wenn sich in den kommenden Monaten keine positive Veränderung in Europa" ergebe. Aufgrund der hohen Impfquote in dem Land ist die Aussicht auf Zuschauer in den Stadien höher als in anderen Teilen Europas.

06:12 Uhr

"Ob es Sinn hatte ...?": Lahm offenbart seine Haltung zu Magath

Der ehemalige Bayern-Kapitän Philipp Lahm hat seinen Ex-Trainer Felix Magath kritisiert. "Ob er eine Spielidee hatte, ist schwer zu sagen", schrieb der Fußball-Weltmeister von 2014 in seinem Buch "Das Spiel: Die Welt des Fußballs". "Magath habe "jedenfalls größten Wert auf die körperliche Leistungsfähigkeit seiner Spieler gelegt, dabei aber auch den Eindruck erweckt, dass er durch die Härte seiner Trainingsmethoden nicht zuletzt Macht demonstrieren wollte, um auf diese Weise Kontrolle auszuüben. Ob es darüber hinaus Sinn hatte, Menschen immer wieder den Wallberg hinauflaufen zu lassen, vermag ich nicht zu beurteilen."

Magath gewann als Trainer des FC Bayern München 2005 und 2006 die Meisterschaft und den DFB-Pokal. Im Januar 2007 trennte sich der Club vom ihm.