Dienstag, 18. Februar 2020Der Sport-Tag

23:24 Uhr

Bierhoff lässt Interpretationsspielraum in Sachen EM und Müller

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Gut in Form: Thomas Müller.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Oliver Bierhoff, Manager beim DFB, hat Thomas Müller ein kleines Hintertürchen für eine EM-Teilnahme offengelassen. Er, also Bierhoff, sei sich sicher, dass Bundestrainer Joachim Löw nicht nur Müller, "sondern alle Spieler, die irgendeine Leistung bringen, noch einmal bewerten wird, und geschaut wird, inwieweit sie die Mannschaft voran bringen. Denn am Ende zählt der Erfolg der Mannschaft." Das kann jetzt jeder interpretieren wie er will.

Bierhoff betonte allerdings auch, dass man "zum jetzigen Zeitpunkt der Meinung" sei, "dass gerade der Zusammenhalt der jungen Spieler, die Entwicklung untereinander enorm wichtig sind und gut funktioniert." Löw hatte Müllers Chancen auf eine Nominierung für die EM vom 12. Juni bis zum 12. Juli zuletzt als "relativ gering" bezeichnet, "wenn die jüngeren Spieler fit sind". Der 100-malige Nationalspieler Müller, der bei Bayern München derzeit stark in Form ist, erklärte, dass ihn "die Europameisterschaft überhaupt nicht" interessiere.

22:47 Uhr

Polter ist knatschig: "Im Sommer ist Schluss mit Union"

Sebastian Polter will den 1. FC Union Berlin nach dieser Saison verlassen. Für ihn sei "die Zeit gekommen, um zu sagen: Im Sommer ist Schluss mit Union", sagte der 28-Jährige der "Berliner Morgenpost".

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    "Solch ein Angebot ist nie gekommen": Sebastian Polter.

    (Foto: imago images/Nordphoto)

    Polter spielt seit Januar 2017 in Berlin, sein Vertrag bei dem Fußball-Bundesligisten endet am 30. Juni. Er habe noch kein neues Angebot erhalten, sagte Polter.
  • Wenn man einen Spieler behalten wolle, "dann sagst du ihm frühzeitig, worum es geht", sagte Polter. "Das betrachte ich als Wertschätzung des Vereins an den Spieler für dessen geleistete Arbeit. Solch ein Angebot ist aber nie gekommen. Für mich ist aber ganz klar, dass ich solch eine Gesprächsankündigung nicht einmal wahrnehme."
  • Polter hatte bereits 2014/15 für Union gespielt, danach für die Queens Park Rangers. 2017 kehrte der Angreifer nach Berlin zurück. In seinen ersten Jahren bei Union war Polter Leistungsträger. In dieser Saison kommt er auf elf Bundesliga-Einsätze und zwei Tore.
22:22 Uhr

München gewinnt DEL-Spitzenspiel - 1000. Einsatz von Seidenberg

Der EHC Red Bull München hat das Topspiel der Deutschen Eishockey Liga gewonnen und damit dem deutschen Nationalspieler Yannic Seidenberg einen Sieg im Jubiläumsspiel geschenkt. Der Tabellenführer setzte sich in Seidenbergs 1000. DEL-Spiel beim Verfolger Adler Mannheim mit 2:1 (0:1, 0:0, 2:0) durch und baute sechs Spieltage vor Ende der regulären Runde den Vorsprung auf die Mannheimer auf elf Punkte aus. Borna Rendulic (3. Minute) traf für die Adler. Trevor Parkes (47.) nach Seidenberg-Vorlage und Chris Bourque (60.) drehten vor 13.305 Zuschauern die Partie.

21:54 Uhr

Pfannenstiel bittet Fortuna um Vertragsauflösung

Sportvorstand Lutz Pfannenstiel will Fortuna Düsseldorf einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge zum Saisonende verlassen. Der 46-Jährige habe den Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten aus privaten Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. Demnach könnte Kaderplaner Uwe Klein die Nachfolge von Pfannenstiel antreten. Der Verein wollte sich dazu zunächst auf Anfrage nicht äußern.

Die Fortuna hatte sich Ende Januar von Trainer Friedhelm Funkel getrennt. Pfannenstiel hatte die Entscheidung anschließend verteidigt. "Ab und zu muss man auch unpopuläre Entscheidungen treffen - losgelöst von Emotionen, auch wenn das Gespräch mit Friedhelm Funkel durchaus sehr emotional war", sagte er. Der frühere Torhüter ist seit Dezember 2018 Sportvorstand in Düsseldorf.

21:06 Uhr

Stell Dir vor, Dortmund spielt gegen PSG - und Dazn läuft nicht

Stell Dir vor, die Fußballer von Borussia Dortmund spielen im Achtelfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain - und der Streamingdienst funktioniert nicht. Das muss man sich nicht vorstellen, das ist im Moment so. Jedenfalls scheint der Anbieter Dazn Schwierigkeiten zu haben: "Es ist ein unerwartetes Problem aufgetreten und unsere Techniker arbeiten an einer Lösung." So bleibt vorerst nur die Konferenz der beiden Achtelfinals beim Bezahlsender Sky - oder als Ersatzdroge der Liveticker bei ntv.de.

*Datenschutz

Borussia Dortmund - Paris Saint-Germain, seit 21 Uhr

Dortmund: Bürki - Piszczek, Hummels, Zagadou - Hakimi, Can, Witsel, Guerreiro - Sancho, Hazard - Haaland. - Trainer: Favre
Paris: Navas - Meunier, Kimpembe, Thiago Silva, Kurzawa - Verratti, Marquinhos, Gueye - Di Maria, Mbappe, Neymar. - Trainer: Tuchel
Schiedsrichter: Antonio Mateu Lahoz (Spanien) - Zuschauer: 66.099 (ausverkauft)

Atlético Madrid - FC Liverpool, seit 21 Uhr

Madrid: Oblak - Vrsaljko, Savic, Felipe, Renan Lodi - Thomas, Saul Niguez, Koke, Lemar - Morata, Correa. - Trainer: Simeone
Liverpool: Alisson - Alexander-Arnold, Gomez, van Dijk, Robertson - J. Henderson, Fabinho, Wijnaldum - Salah, Roberto Firmino, Mané. - Trainer: Klopp
Schiedsrichter: Szymon Marciniak (Polen)

20:45 Uhr

Klopps FC Liverpool in Bestbesetzung am Ort des Triumphes

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Titellverteidiger: Jürgen Klopp.

REUTERS

In Bestbesetzung tritt der FC Liverpool im Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League an diesem Dienstag bei Atlético Madrid an. In der Innenverteidigung spielen seit zehn Spielen Virgil van Dijk und Joe Gomez - und haben in diesen zehn Partien nur ein Tor hinnehmen müssen. Vorne soll der Traumsturm mit Mohamed Salah, Roberto Firmino und Sadio Mané für die Tore sorgen. Für die Red und ihren deutschen Trainer Jürgen Klopp ist es die Rückkehr an einen Ort, an den sie ganz gute Erinnerungen haben. Vor achteinhalb Monaten feierte Liverpool im Wanda Metropolitano den Sieg in der Königsklasse durch ein 2:0 gegen Tottenham Hotspur.

Atlético Madrid - FC Liverpool, 21 Uhr

Madrid: Oblak - Vrsaljko, Savic, Felipe, Renan Lodi - Thomas, Saul Niguez, Koke, Lemar - Morata, Correa. - Trainer: Simeone
Liverpool: Alisson - Alexander-Arnold, Gomez, van Dijk, Robertson - J. Henderson, Fabinho, Wijnaldum - Salah, Roberto Firmino, Mané. - Trainer: Klopp
Schiedsrichter: Szymon Marciniak (Polen)

20:16 Uhr

PSG mit Mbappe und Neymar, BVB verpflichtet Can fest

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Intensives Aufwärmen: Neymar.

dpa

Dortmunds Trainer Lucien Favre setzt im Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League an diesem Dienstag gegen Paris Saint-Germain (ab 21 Uhr beim Bezahlstream Dazn und im Liveticker bei ntv.de) auf Bewährtes. In das Duell mit dem französischen Meister geht der Fußball-Bundesligist mit derselben Startelf wie schon beim 4:0 am Freitag gegen Eintracht Frankfurt. Damit müssen sich Abwehrspieler Manuel Akanji und Mittelfeldspieler Mario Götze erneut mit einem Platz auf der Bank begnügen. Das Team des ehemaligen BVB-Trainers Thomas Tuchel aus Paris tritt wie erwartet mit Neymar an, der nach seiner Rippenverletzung zurück ist. Die Deutschen Thilo Kehrer und Julian Draxler sind Ersatz.

Und noch was Neues vom BVB: Der Transfer des deutschen Nationalspielers Emre Can in diesem Sommer nach seiner halbjährigen Leihe von Juventus Turin ist perfekt. Die Vereine hätten sich auf einen Transfer geeinigt, teilten die Dortmunder mit. Wie Juventus mitteilte, liegt die Ablöse bei 25 Millionen Euro, zu zahlen in drei Geschäftsjahren.

Borussia Dortmund - Paris Saint-Germain, 21 Uhr

Dortmund: Bürki - Piszczek, Hummels, Zagadou - Hakimi, Can, Witsel, Guerreiro - Sancho, Hazard - Haaland. - Trainer: Favre
Paris: Navas - Meunier, Kimpembe, Thiago Silva, Kurzawa - Verratti, Marquinhos, Gueye - Di Maria, Mbappe, Neymar. - Trainer: Tuchel
Schiedsrichter: Antonio Mateu Lahoz (Spanien) - Zuschauer: 66.099 (ausverkauft)

19:55 Uhr

Marcel Reif vor BVB - PSG: "Von mir aus soll Haaland fünf Tore machen"

Im Champions-League-Achtelfinale trifft der BVB auf Paris St. Germain. Beide Mannschaften liefern ordentlich Offensiv-Potential. Was die Zuschauer erwarten können, verrät Kommentatoren-Ikone Marcel Reif der ntv-Kamera.

Warum Reif glaubt, dass Jürgen Klopp nach der Saison beim FC Liverpool abtritt, wer für die die zwei "heißesten Stürmer" der Welt sind und was er über den Rassismus-Eklat in Münster denkt, lesen Sie im ausführlichen ntv.de-Interview von Kollege David Bedürftig.

19:23 Uhr

Herthas Cunha hofft auf Olympia: Im Brasilien-Trikot "super happy"

Matheus Cunha, neu beim Fußball-Bundesligist Hertha BSC, träumt nach der Olympia-Qualifikation mit Brasilien auch von der Teilnahme an den Sommerspielen in Tokio. "Die Nationalmannschaft ist sehr wichtig für alle, besonders für einen Brasilianer. Wenn man das gelbe Trikot anhat, ist man super happy", sagte der 20 Jahre alte Stürmer. "Ich hoffe, dass ich wieder eingeladen werde und dass ich die Erlaubnis" von Hertha bekomme. Cunha war zuletzt mit insgesamt fünf Treffern maßgeblich daran beteiligt, dass die U23 seiner Heimat den Sprung zu Olympia geschafft hatte.

18:28 Uhr

Pechvogel Mourinho lobt Leipzigs Nagelsmann

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"Ich spiele nicht gegen ihn, ich spiele gegen Leipzig."

Action Images via Reuters

José Mourinho hat seinen Kollegen Julian Nagelsmann gelobt. "Er hat es in Hoffenheim gut gemacht, jetzt entwickelt er Leipzig weiter. Wenn er so bleibt, wird er als Trainer bald den nächsten Schritt machen", sagte der Portugiese vor dem Achtelfinal-Hinspiel seines Klubs Tottenham Hotspur am Mittwoch (ab 21 Uhr beim Bezahlstream Dazn und im Liveticker bei ntv.de) in der Fußball-Champions-League gegen Nagelsmanns RB.

  • Zunächst wollte Mourinho gar nicht über Nagelsmann sagen. "Mein Gegner heißt RB Leipzig. Ich spiele nicht gegen ihn, ich spiele gegen Leipzig."
  • Eines seiner Probleme ist das Verletzungspech. Neben Kapitän und Angreifer Harry Kane und Mittelfeldspieler Moussa Sissoko fehlt nun auch Angreifer Heung-Min Son, weil er sich den Arm gebrochen hat. "Ich rechne in dieser Saison nicht mehr mit ihm."
  • "Erst hatten wir keine Optionen von der Bank, nun haben wir keine Optionen mehr auf dem Feld. Umso mehr sind wir auf die Unterstützung der Fans angewiesen. Wir werden alles geben. Es wird nicht einfach für RB Leipzig, gegen uns zu spielen."
17:30 Uhr

Regionalligist Türkgücü München will in Westen ziehen - DFB widerspricht

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Reiner Maurer trainiert das Team Richtung Aufstieg.

(Foto: imago images/Passion2Press)

Mehr Zuschauer in Westdeutschland? Deswegen will Fußball-Regionalligist Türkgücü München im Falle eines Aufstiegs in die Dritte Liga seine Heimspiele in der Ferne austragen.

  • "Dort hätten wir wahrscheinlich mehr Zuschauer, weil es auch mehr Derbys gäbe", sagte Präsident Hasan Kivran der "Süddeutschen Zeitung".
  • Außerdem würde der Verein, der über kein eigenes Stadion verfügt, so einen Engpass umgehen. "Ich weiß, dass wir in München stören", sagte Kivran. Seit der Rückrunde teilt sich der Klub das Stadion an der Grünwalder Straße mit dem TSV 1860 München und der U23-Mannschaft des FC Bayern. Bei einem Aufstieg gäbe es dann drei Profi-Vereine in der bayerischen Landeshauptstadt.
  • Doch der DFB gibt den Spielverderber: Ein Umzug sei "nicht möglich", sagt die zuständige Direktorin, Heike Ullrich. "Die Regularien beinhalten zwar, dass Ausnahmen vom Ausschuss 3. Liga genehmigt werden können. Hier muss aber eine räumliche Nähe zum Sitz des Klubs gewährleistet sein."
  • Aktuell führt Türkgücü mit acht Punkten Vorsprung die Tabelle der Regionalliga Bayern an. Als Aufsteiger wäre Türkgücü laut "Süddeutscher Zeitung" der erste von Migranten gegründete Fußballverein in einer deutschen Profiliga.
16:37 Uhr

"Kurzfristig gedacht": Bierhoff wundert sich über Klinsmann

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Bierhoff und Klinsmann arbeiteten 2006 gemeinsam.

(Foto: imago images/Ulmer)

DFB-Direktor Oliver Bierhoff kann den Rücktritt seines langjährigen Weggefährten Jürgen Klinsmann als Trainer des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC nur schwer nachvollziehen. "Ich war auch überrascht, auch wenn er angedeutet hatte, dass ihm ein paar Situationen nicht so gefallen. Ich kann es mir nur mit einem kleinen Blackout erklären, sehr kurzfristig gedacht", sagte Bierhoff am Rande einer Veranstaltung im Dortmunder Fußballmuseum."Mir tut das unglaublich leid, weil man gesehen hat, welche Energie er in Berlin in Bewegung gesetzt hat. Ich weiß, dass er sehr ehrgeizig ist und klare Vorstellungen hat".

16:01 Uhr

Doll unsicher im Umgang mit Ex-Doper Loginow

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Benedikt Doll ist sich unsicher im Umgang mit Sprint-Weltmeister Alexander Loginow.

(Foto: imago images/Eibner)

Biathlet Benedikt Doll tut sich im Umgang mit dem umstrittenen Sprint-Weltmeister Alexander Loginow aus Russland schwer. "Durch die hohe Medienpräsenz stecken wir ja auch in einem Zwiespalt. Wenn man ihm im Ziel gratuliert oder die Hand schüttelt, stellt sich automatisch die Frage: Welches Bild von einem selbst wird da nun in die Welt hinausgeschickt?", sagte Doll im Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Man sei "deshalb unsicher im Umgang mit ihm, weil man nicht weiß, was die Medien daraus machen".

Loginow war zwei Jahre wegen Epo-Dopings gesperrt und wird vom überwiegenden Teil der Sportler gemieden. Vor allem der Franzose Martin Fourcade hatte den Russen immer wieder scharf kritisiert. "Es ist schwierig, ihn einzuschätzen, er wird anders behandelt, da stimme ich zu. Ich denke, er bekommt jeden Tag wie vor einem Spiegel vorgehalten, dass er einen Fehler gemacht hat", sagte Doll und fügte an: "Wenn jemand schon einmal betrogen hat, liegt es nahe, ihm nicht mehr so vorbehaltlos zu glauben, er sei sauber. Solange niemand beweist, dass er wieder gedopt hat, erkenne ich seine Leistung an."

15:34 Uhr

Formel 1 soll dem Coronavirus trotzen

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Sebastian Vettel soll im April in Hanoi fahren.

(Foto: dpa)

Die Organisatoren des Formel-1-Rennens in Vietnam halten trotz der Bedrohung durch das Coronavirus weiter an der Durchführung des Premieren-Grand-Prix in Hanoi fest. Demnach wird das dritte Saisonrennen auch unter dem Eindruck der Epidemie wie geplant am 5. April auf dem Stadtkurs in Südostasiens Millionen-Metropole stattfinden. Das berichtete die vietnamesische Tageszeitung "Dan Tri" unter Berufung auf eine Pressekonferenz mit dem stellvertretenden Tourismus-Direktor von Hanoi.

Zuletzt hatte es nach der Verschiebung des Großen Preises von China in Shanghai auch Zweifel an der Durchführbarkeit dieser Veranstaltung gegeben. Hanoi liegt nur rund 150 Kilometer entfernt von der Grenze zu China. Dort hat es durch das Virus Sars-CoV-2 bereits mehr als 1800 Tote gegeben. Auch in Vietnam gab es bereits bestätigte Fälle der Lungenkrankheit, die durch das Coronavirus ausgelöst wird. In Vietnam waren zuletzt Schulen in 26 von 64 Provinzen für eine Woche geschlossen worden. Es wurde ein zeitweiliger Einreisestopp für chinesische Touristen verhängt, Flugverbindungen wurden gestrichen.

15:01 Uhr

Matthäus sicher: Tuchel fliegt raus, wenn PSG rausfliegt

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Thomas Tuchel steht vor einem Schicksalsspiel, glaubt Lothar Matthäus.

(Foto: REUTERS)

Für PSG-Trainer Thomas Tuchel steht laut Sky-Experte Lothar Matthäus vor dem Champions-League-Duell mit seinem alten Klub Borussia Dortmund (ab 21 Uhr im Liveticker auf ntv.de) mehr auf dem Spiel als der Einzug in die nächste Runde. " Wenn er nach dem K.o. gegen Manchester United im vergangenen Jahr wieder im Achtelfinale die Segel streicheln muss, sind seine Tage in Paris gezählt", schrieb der Rekordnationalspieler auf skysport.de.

Daher liege der größere Druck vor dem Achtelfinal-Hinspiel in Dortmund bei Paris St. Germain und seinem deutschen Trainer: "Beide Trainer stehen regelmäßig unter großem Druck. Für Tuchel und Paris ist dieser allerdings viel größer als für Favre und den BVB. Dortmund kann, Paris muss die nächste Runde erreichen", schätzt Matthäus die Lage vor dem ersten Aufeinandertreffen ein.

14:00 Uhr

Job unterschätzt? Völler versucht, sich das Klinsmann-Aus zu erklären

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Verstehen sich: Rudi Völler und Jürgen Klinsmann.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Jürgen Klinsmann hat den Trainerjob bei Hertha BSC nach Ansicht von Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler "auch ein bisschen unterschätzt". Es sei etwas anderes "als Nationaltrainer, egal jetzt ob in Deutschland oder der USA", sagte Völler gestern Abend in der TV-Sendung "100% Bundesliga - Fußball bei Nitro".

Im Tagesgeschäft der Fußball-Bundesliga müsse sich der Trainer "jeden Tag kümmern. Das ist eine große Aufgabe, auch den Dampfer zu lenken." Klinsmann (55), einst Sturmpartner von Völler in der Nationalmannschaft und später Nachfolger des 59-Jährigen beim DFB als Bundestrainer, hatte seine Arbeit in Berlin in der vergangenen Woche völlig überraschend via Facebook für beendet erklärt und dies auch mit Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Klubs begründet.

"Es war schon ein etwas ungewöhnlicher Abgang", sagte Völler. "Ich weiß nicht, ob es eine Kurzschlusshandlung war. Das weiß nur er selbst."

13:11 Uhr

Nächster Rückschlag für Leipzigs Champions-League-Gegner

*Datenschutz

Stürmer Heung-Min Son wird dem englischen Fußball-Erstligisten Tottenham Hotspur im Champions-League-Achtelfinale gegen RB Leipzig fehlen. Wie der Klub am Tag vor dem Hinspiel am Mittwoch (21 Uhr/DAZN) mitteilte, hat der Torjäger im Ligaspiel bei Aston Villa (3:2) am Sonntag eine Fraktur im rechten Arm erlitten. Der frühere Bundesliga-Profi muss operiert werden und fällt "einige Wochen" aus.

Für Tottenhams Teammanager José Mourinho ist es nach den Verletzungen von Kapitän Harry Kane und Mittelfeldspieler Moussa Sissoko der nächste personelle Rückschlag. Der Südkoreaner Son hatte gegen Aston Villa noch einen Doppelpack für die Spurs erzielt, darunter den Siegtreffer in der der vierten Minute der Nachspielzeit.

12:33 Uhr

Bayern-Star Süle macht nicht nur Hoffnung auf EM-Start

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Niklas Süle will bald wieder andere Bilder in Rot produzieren.

(Foto: imago images/Michael Weber)

Nationalspieler Niklas Süle schreibt seine Teilnahme an der Fußball-Europameisterschaft noch lange nicht ab. "Die EM ist mein Riesenziel, aber nicht nur die. Mittlerweile ist es auch mein Ziel, dem FC Bayern schnellstmöglich zu helfen und im Saisonendspurt wieder eine Alternative zu sein", sagte der 24-Jährige laut Medien. Die EM beginnt für die deutsche Mannschaft am 16. Juni in München mit dem Spiel gegen Weltmeister Frankreich.

Süle hatte am Montag vier Monate nach seinem Kreuzbandriss erstmals wieder Laufrunden auf dem Platz gedreht. "Ich traue mir zu, dass ich demnächst wieder den nächsten Schritt machen kann mit Richtungswechseln und mit Ball dann auch. Ich glaube, es ist durchaus realistisch, dass ich dem FC Bayern in dieser Saison noch helfen kann", erklärte der Innenverteidiger, der von einem guten Heilungsprozess "ohne irgendwelche Komplikationen in meinem Knie" berichtete.

11:50 Uhr

Tuchel vor Rückkehr: "Es ist ein komisches, aber schönes Gefühl"

Für das K.o.-Duell in der Champions League reist Paris Saint Germain nach Dortmund. Trainer Thomas Tuchel kehrt damit erstmal zu dem Verein zurück, den er 2017 im Unfrieden verlassen hat. Vor der Presse spricht er über seine Emotionen und macht klar, worum es eigentlich geht.

11:08 Uhr

Kein Ende in Sicht: Fußball feiert den nächsten Umsatzrekord

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Volle Stadien sind nur ein Faktor des neuen Umsatzrekordes.

(Foto: imago images/Picture Point LE)

Der deutsche Profifußball hat zum 15. Mal in Folge einen Umsatzrekord aufgestellt. In der vergangenen Saison beliefen sich die Gesamterlöse der 36 Klubs aus der Bundesliga und der 2. Liga auf 4,8 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es 4,42 Milliarden gewesen. Das geht aus dem "Wirtschaftsreport 2020" der Deutschen Fußball Liga (DFL) hervor.

Den Hauptanteil am Rekord haben die Bundesligisten mit 4,02 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Zweitligisten liegen bei 782 Millionen Euro. 28 der 36 Profiklubs haben die Spielzeit 2018/19 mit einem Überschuss abgeschlossen. Das Eigenkapital in beiden Ligen hat ein Rekordniveau erreicht. In der Bundesliga lag es bei 1,8 Milliarden Euro, in der 2. Liga bei 174 Millionen Euro.

10:26 Uhr

EM-Gewinner ist Deutschlands Handballer des Jahres

Timo Kastening (links) wirft den Ball. Foto: David Hutzler/dpa/Archivbild

Timo Kastening ist Deutschlands Handballer des Jahres.

(Foto: David Hutzler/dpa/Archivbild)

Die deutschen Nationalspieler Emily Bölk und Timo Kastening sind Handballer des Jahres 2019. Die Rückraumspielerin des Thüringer HC und der Rechtsaußen der TSV Hannover-Burgdorf setzten sich bei der von der "Handballwoche" durchgeführten Publikumswahl durch. Wie das Magazin berichtet, gewann die 21-jährige Bölk bei ihrem zweiten Sieg in Serie vor Dinah Eckerle und Kim Naidzinavicus (beide SG BBM Bietigheim).

Der 24 Jahre alte Kastening machte erstmals das Rennen. Vor allem die starken Leistungen bei der Europameisterschaft dürften Kastening die Auszeichnung beschert haben: Mit 27 Treffern bei nur 34 Versuchen gelang dem Hannoveraner der internationale Durchbruch, er war einer der wenigen Gewinner einer aus deutscher Sicht wechselhaften EM. Kastening gewann die Abstimmung vor Nationalkeeper Johannes Bitter (TVB Stuttgart) und seinem dänischen Mannschaftskameraden Morten Olsen.

09:38 Uhr

Wiederholtes Doping: Mega-Sperre für Astros-Pitcher

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Enttäuscht auch seine Teamkollegen: Francis Martes.

(Foto: USA Today Sports)

Francis Martes von den Houston Astros ist als Wiederholungstäter nach einer positiven Dopingprobe für die komplette kommende Saison der Major League Baseball (MLB) gesperrt worden. Beim Pitcher wurde das anabole Steroid Boldenon nachgewiesen, bei den nächsten 162 Spielen muss Martes zuschauen.

Der 24-Jährige aus der Dominikanischen Republik war bereits im vergangenen März mit dem testosteronsteigernden Mittel Clomifen erwischt worden, damals erhielt Martes eine 80-Spiele-Sperre. Die Astros, derzeit wegen des Spionageskandals um gestohlene Signale von gegnerischen Catchern in der Kritik, reagierten mit Unverständnis auf das Verhalten des Profis. "Es ist enttäuschend, wenn ein Spieler die Regeln bricht. Wir hoffen, dass Francis daraus lernt", hieß es in einer Mitteilung.

08:47 Uhr

Rudi Völler stellt sich auf Abschied von Havertz ein

Rudi Völler geht offenbar von einem Abschied des deutschen Nationalspielers Kai Havertz im Sommer aus. "Ich bin froh, dass wir ihn dieses Jahr noch gehalten haben. Wie es im Sommer aussieht, das werden wir dann sehen", sagte der Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen vor dem Europaliga-Hinspiel am Donnerstag (ab 18.55 Uhr bei RTL und im Liveticker bei ntv.de) gegen den FC Porto in der Sendung "100Prozent Bundesliga - Fußball bei Nitro".

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Wohin es Kai Havertz verschlägt, wird sich im Sommer zeigen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Völler weiß, dass es schwer wird, Havertz zu halten. "Er hat noch einen Vertrag bis 2022 - das sind natürlich die klassischen Fakten", so der Weltmeister von 1990, der vor der laufenden Saison bereits intensive Überzeugungsarbeit leisten musste. "Im Sommer gab es schon Interesse, aber wir haben ihm erklärt, dass es ihm guttut, wenn er noch ein Jahr bei uns bleibt. Und das war auch eine richtige Entscheidung." Der 20 Jahre alte Havertz gilt als das größte Talent des deutschen Fußballs. Der gebürtige Aachener befand sich jedoch in der Hinrunde in einem Formtief. Dagegen stand offenbar ein 125-Millionen-Euro-Angebot des FC Liverpool um Trainer Jürgen Klopp. Zuletzt hatte Havertz wieder zu seiner alten Stärke gefunden.

07:57 Uhr

Video: Sophia Flörsch erhält Laureus für Comeback nach Unfall

Die Formel-3-Rennfahrerin Sophia Flörsch hat trotz ihres schweren Rennunfalls nie an das frühe Ende ihrer Karriere im Cockpit gedacht. "Motorsport ist mein Leben und ich glaube, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert, auch dieser Unfall", sagte die 19 Jahre alte Münchnerin in Berlin. Sie wurde für ihr Comeback mit dem Laureus-Sportpreis ausgezeichnet. Im November 2018 war Flörsch bei einem Nachwuchsrennen in Macau verunglückt und hatte sich dabei den siebten Halswirbel gebrochen. Knapp vier Monate später gab sie bereits ihr Comeback auf der Rennstrecke. Ein Jahr nach ihrem Unfall ging sie erneut in Macau an den Start.

"Fast hätte ich meinen Sport nicht mehr machen können", sagte Flörsch. Bei dem schlimmen Crash habe sie viel Glück gehabt. "Mein Comeback ist aber noch nicht zu Ende." Der Motorsport sei noch immer männerdominiert. "Das will ich ändern. In zwei bis drei Jahren will ich in einem Formel-1-Auto sitzen", sagte Flörsch. Sie dankte bei der Verleihung neben ihren Eltern auch dem Formel-1-Team von Mercedes für die Unterstützung nach dem Unfall.

 

08:23 Uhr

Bobic begrüßt Uefa-Sperre für Manchester City

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Fredi Bobic findet die Strafe für Manchester City gerecht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sportvorstand Fredi Bobic vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat die zweijährige Europacup-Sperre für Englands Meister Manchester City durch die Finanzkontrollbehörde der Uefa begrüßt. "Es ist ein gutes Urteil, denn es ist ein gerechtes Urteil", sagte Bobic.

Früher sei man davon ausgegangen, dass vor allem die türkischen Klubs oder Klubs, die nicht so bekannt seien, bestraft würden. "Jetzt hat es mal einen Großen getroffen - zurecht, auch, weil die Regeln für alle gelten." Neben der zweijährigen Sperre muss Manchester 30 Millionen Euro zahlen. Der Klub der deutschen Nationalspieler Leroy Sane und Ilkay Gündogan wird aber beim Internationalen Sportgerichtshof Cas Einspruch einlegen.

07:21 Uhr

Horror-Crash überschattet Daytona 500: Newman schwer verletzt

Der Horror-Crash von Routinier Ryan Newman hat den Automobil-Klassiker Daytona 500 überschattet. Der 42-Jährige verlor vor der letzten Runde in Führung liegend die Kontrolle über seinen Ford Mustang und prallte bei hoher Geschwindigkeit in die Leitplanken. Nachdem der Wagen nach einem Überschlag auf dem Dach gelandet war, ging er in Flammen auf. Newman, 2008 Sieger in Daytona, wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, er befindet sich aber offenbar nicht in Lebensgefahr.

"Er ist in einem ernsten Zustand", berichtete der stellvertretende Geschäftsführer der ausrichtenden NASCAR-Serie. Weiter erklärte Steve O'Donnell: "Die Ärzte haben gesagt, dass er sich nicht in Lebensgefahr befindet." Sieger des Rennens wurde wie im Vorjahr Denny Hamlin, der sich in einem Fotofinish durchsetzte. Hamlins Teamchef Joe Gibbs entschuldigte sich später für die Jubelfeier nach dem Sieg: "Ich war auf unseren Wagen fokussiert, alle um uns herum haben gefeiert. Ich möchte mich dafür entschuldigen, aber wir haben es in diesem Moment wirklich nicht gewusst, was gerade passiert ist."

 

06:50 Uhr

Formel-1-Star Hamilton verrät heimlichen Fußball-Schwarm

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Auch Stars sind Fans - wie Lewis Hamilton.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der sechsmalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton wünscht sich ein Treffen mit Argentiniens Fußball-Weltstar Lionel Messi. "Ich bin ein großer Fan. Ich hätte gerne mal ein Foto mit ihm gemacht", sagte der 35-Jährige nach seiner Auszeichnung als Sportler des Jahres bei den Laureus World Sports Awards. Der Mercedes-Rennfahrer hatte den Award genau wie Messi erhalten, allerdings fehlte der Profi des FC Barcelona im Gegensatz zum Briten in Berlin.

"Ich wünschte, ich hätte ihn schon mal treffen können, das hat bis jetzt noch nicht geklappt", sagte Hamilton. Der 84-malige Grand-Prix-Gewinner schwärmte vom drei Jahre jüngeren Südamerikaner. "Messi hatte eine unglaubliche Karriere. Er ist eine große Inspiration", sagte Hamilton in der Hauptstadt.

06:06 Uhr

Liverpool-Legende schwärmt von Trainer Klopp

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Ian Rush schreibt Jürgen Klopp den Erfolg von Liverpool zu.

(Foto: Action Images via Reuters)

Die Liverpooler Fußball-Legende Ian Rush hält große Stücke auf Trainer Jürgen Klopp. "Er macht es fantastisch", sagte der Rekordtorschütze der Reds. "Der FC Liverpool ist erfolgreich wegen des Teamgeists und der positiven Energie. Das haben sie einem Mann zu verdanken: Das ist Jürgen."

Der ehemalige deutsche Nationaltorwart Jens Lehmann hält Klopp als Trainer nun für noch stärker als in seiner Bundesligazeit. "Ich glaube, seine größte Leistung ist, dass er sich nach Dortmund nochmal sehr weiterentwickelt hat." Liverpool führt die Tabelle der englischen Premier League mit 25 Punkten Vorsprung an.