Dienstag, 19. Januar 2021Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau und Tobias Nordmann
22:29 Uhr

Mäuse im Hotelzimmer: Tennisstar schiebt Quarantäne-Wut

Der kasachischen Tennisspielerin Julia Putinzewa (Nummer 33 der Welt) machen in der Quarantäne in Melbourne seit Tagen Mäuse zu schaffen. Die 26-Jährige wechselte daher nun das Zimmer - doch auch durch ihre neuen vier Wände flitzt wieder ein kleiner Nager. "Neuer Raum, alte Geschichte", schrieb Putinzewa bei Twitter, an Schlaf sei nicht zu denken. Die Rezeption habe ihr nun mitgeteilt, dass das Hotel ausgebucht sei und sie nicht erneut umziehen könne: "Es ist ein Witz." Putinzewa gehört zu den Kritikern der strikten Quarantänemaßnahmen vor den Australian Open (ab 8. Februar). "Warum hat uns nie jemand gesagt, dass das ganze Flugzeug isoliert werden muss, wenn eine Person an Bord positiv ist", fragte sie in den Sozialen Netzwerken: "Ich hätte es mir zweimal überlegt, ob ich hierher komme." Turnierdirektor Craig Tiley betonte unterdessen, alle Maßnahmen wären bekannt gewesen.

22:02 Uhr

"Gesundheit und Sicherheit": NHL-Partie spontan abgesagt

Die NHL-Partie zwischen den Nashville Predators und den Carolina Hurricanes ist spontan abgesagt worden. Nach Angaben der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga wurde diese Entscheidung getroffen "aus Vorsicht, um die Gesundheit und Sicherheit der Spieler, Trainer und des Personals am Spieltag zu gewährleisten, und in Absprache mit medizinischen Experten". Weitere Details wurden nicht genannt. Wegen zahlreicher positiver Corona-Fälle in der Mannschaft waren die ersten vier Partien der Dallas Stars abgesagt worden.

21:24 Uhr

Nacktfoto-Skandal kostet Jared Porter den Job

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"Wir haben Jared Porter entlassen. Für derartiges Verhalten gilt Null-Toleranz."

(Foto: AP)

Die Aufdeckung einer fünf Jahre alten Affäre hat General Manager Jared Porter bei der US-Baseball-Franchise New York Mets den Job gekostet. Der 41-Jährige wurde vom zweimaligen World-Series-Gewinner nach nur einem Monat im Amt entlassen, da er zugegeben hatte, 2016 eine Reporterin in Handy-Nachrichten sexuell belästigt zu haben. ESPN hatte wenige Stunden zuvor einen Bericht über den Fall veröffentlicht. Porter soll Dutzende anzügliche Nachrichten bis hin zu Fotos seiner nackten Genitalien verschickt haben. "Wir haben Jared Porter entlassen. Für derartiges Verhalten gilt Null-Toleranz", schrieb Klub-Besitzer Steve Cohen bei Twitter. 2016 arbeitete Porter noch als Scouting-Direktor für den Rivalen Chicago Cubs.

20:48 Uhr

Ex-Schalker Raul positiv auf Corona getestet

Der ehemalige spanische Nationalspieler und Ex-Bundesliga-Profi von Schalke 04, Raul, ist positiv auf Corona getestet worden. Er begab sich sofort in Isolation. Der 43-jährige betreut zurzeit als Coach die zweite Mannschaft von Rekordmeister Real Madrid, Real Madrid Castilla.

20:07 Uhr

Experte: Liverpool macht Alaba das beste Angebot, aber ...

Dieser Alaba-Dienstag bleibt weiter wuselig! Die nächste Spekulation kommt aus Italien von Gianluca Di Marzio. Laut dem Transfer-Experten hat der FC Liverpool dem Bayern-Verteidiger Anfang Januar von allen Interessenten das beste Angebot gemacht. Offenbar erfolglos. Alabas Traum ist und bleib Real Madrid, so Di Marzio weiter. Die Königlichen haben einen Vorvertrag aufgesetzt, unter dem nur noch die Signatur des Österreichers fehlt. Es wird erwartet, dass diese in den nächsten Wochen erfolgt. Nach Informationen des Transfer-Spezialisten soll Alaba bei Real Madrid zwölf Millionen Euro verdienen - nach Steuern!

Den ganzen Wahnsinn um David Alaba können Sie hier nachlesen!

19:34 Uhr

Streich hat "totale Angst" vor Folgen der Corona-Krise

Christian Streich vom SC Freiburg fürchtet die möglichen wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise. "Ich habe Angst davor, dass es im Februar oder März zu Tausenden von Insolvenzen kommt, die nicht ohne die Corona-Welle gekommen wären", sagte der 55-Jährige: "Das macht mir total Angst, auch von dem, was sozial passieren könnte. Wer weiß, was das für Auswirkungen haben kann, wenn Menschen unter Druck sind." Er hoffe, dass die Menschen "vernünftig bleiben". Er sei zwar dankbar und demütig, weil Deutschland im Zuge der Pandemie nicht so schlimm betroffen sei wie andere Länder. "Trotzdem sind viele Menschen existenziell betroffen, und das macht uns betroffen", sagte Streich: "Ich weiß, dass es viele extrem schwer haben und Angst haben, um ihren kleinen Betrieb, den sie so lieben, wie wir unseren Fußball." Angesichts der weiteren Einschränkungen durch die Entscheidungen der Bundesregierung sagte er: "Es kann noch mal knallhart werden, und wir müssen solidarisch zusammenstehen."

19:02 Uhr

Party-Vorwürfe gegen Embolo: Stadt prüft Anzeigen

Nach der Auflösung einer illegalen Party in Essen, im Zuge derer Vorwürfe gegen Borussia Mönchengladbachs Breel Embolo aufgekommen waren, wertet die Stadt Essen jetzt die von der Polizei gefertigten Anzeigen aus. Die angezeigten Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung würden nun geprüft, sagte Stadtsprecherin Silke Lenz. "Dann wird es entsprechende Bußgeldbescheide geben." Grundlage sei der Bußgeldkatalog des Landes Nordrhein-Westfalen. In die Bewertung würden dabei auch Fotoaufnahmen der Polizei sowie Aussagen von Beteiligten einfließen. Der Stadt liege der Polizeibericht über den Einsatz vor. Zu dessen Inhalt machte die Sprecherin keine Angaben. Laut Polizei hatten sich am frühen Sonntagmorgen 23 Männer und Frauen in einem coronabedingt geschlossenen Lokal am Essener Baldeneysee zu der Party getroffen. Ein Polizeisprecher hatte am Montag gesagt, dass unter den Männern auch ein Profifußballer war, den Namen aber nicht genannt.

18:28 Uhr

Ex-Bundestrainer Sigurdsson mit Japan in WM-Hauptrunde

Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat mit Japan die Hauptrunde bei der Handball-Weltmeisterschaft erreicht. Der Olympia-Gastgeber gewann in Alexandria das entscheidende Vorrundenspiel in der Gruppe C gegen Angola mit 30:29 (16:12) und geht mit 1:3 Punkten in die zweite Turnierphase. Zuvor hatte Japan dem EM-Zweiten Kroatien ein Remis abgetrotzt und gegen Katar knapp verloren.

17:53 Uhr

Nächster DFB-Spieler positiv auf Corona getestet

Nationalspieler Luca Waldschmidt muss nach einem positiven Coronatest vorerst pausieren. Dies bestätigte sein Klub Benfica Lissabon. Der positive Befund des 24-Jährigen stammt aus der Testreihe von Samstag, bei weiteren Spielern wurden Infektionen am Montag nachgewiesen. Gilberto, Jan Vertonghen, Alejandro Grimaldo und Diogo Goncalves müssen wie Waldschmidt vorerst in Isolation. Der frühere Freiburger ist nicht der erste Nationalspieler, der von Corona betroffen ist. Zuvor hatten bereits Ilkay Gündogan, Kai Havertz und Emre Can nach positiven Tests pausieren müssen. Tests bei Niklas Süle und Serge Gnabry ergaben zudem ein falsch positives Ergebnis. Gündogan, der in England bei Manchester City spielt, warnte seitdem wiederholt davor, die Erkrankung zu unterschätzen.

17:22 Uhr

"Zu großes Risiko": Weltmeister Fish wird Titel nicht verteidigen

Der kanadische Eisschnellläufer Graeme Fish wird wegen der Corona-Pandemie seinen Weltmeistertitel über 10.000 Meter nicht verteidigen. Wegen der Gefahr einer Infektion traf der 23-Jährige "die schwerste Entscheidung, die ich jemals treffen musste", sagte er dem Online-Portal "schaatsen.nl". Fish hatte in der vergangenen Saison für eine große Überraschung gesorgt, als er bei der WM in Salt Lake City in Weltrekordzeit den Titel geholt hatte. "Ich wäre lieber in die Niederlande gekommen, aber wegen des Coronavirus, halte ich es für ein zu großes Risiko", unterstrich Fish. "Im Moment denke ich, dass meine Gesundheit ein bisschen wichtiger ist als eine Weltmeisterschaft." Der kanadische Verband hatte es wie auch die Deutsche Eisschnellllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft seinen Sportlern freigestellt, ob sie an der WM teilnehmen wollen.

16:48 Uhr

Schalke hofft auf Huntelaar: Wechsel "in finalen Zügen"

Trainer Christian Gross hofft, dass der Wechsel von Klaas-Jan Huntelaar zum FC Schalke 04 möglichst schnell perfekt gemacht wird. "Es sind noch letzte Details zu klären", sagte Gross. Bei der Pressekonferenz der Schalker vor dem Spiel am Mittwoch gegen den 1. FC Köln bat ein Klubsprecher bezüglich des anstehenden Transfers des Niederländers Huntelaar um Geduld: "Wir sind in finalen Zügen. Es gibt Dokumente, die noch ausgetauscht werden müssen." Der 37 Jahre alte Torjäger soll von Ajax Amsterdam zurück zu dem Ruhrgebietsverein wechseln. Huntelaar hatte von 2010 bis 2017 insgesamt 126 Pflichtspiel-Tore für Schalke erzielt.

16:14 Uhr

Vertragspoker: Was "Casino Hamilton" von Mercedes fordert

Der beste Rennfahrer der Welt macht es F1-Primus Mercedes beim Vertragspoker nicht einfach. Die Forderungen des Weltmeisters sind selbst für den schwergewichtigen Autohersteller happig. Motorport-Experte Felix Görner gewährt Einblicke in den Stand der Verhandlungen.

15:43 Uhr

Zwei Spiele Sperre für Messi nach Roter Karte im Supercup

Nach der ersten Roten Karte seiner bereits gut 16-jährigen Profikarriere im Trikot des FC Barcelona ist Lionel Messi für zwei Spiele gesperrt worden. Das teilte das Wettbewerbskomitee des spanischen Verbandes (RFEF) am mit. Damit verpasst der Argentinier an diesem Donnerstag das Spiel beim Drittligisten UE Cornellà im Sechzehntelfinale des spanischen Pokals sowie das Liga-Duell am Sonntag beim FC Elche. Messi war am Sonntag bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung im Finale des spanischen Supercups gegen Athletic Bilbao in Sevilla in der 119. Spielminute des Feldes verwiesen worden. Er hatte seinen Gegenspieler Asier Villalibre im Kampf um den Ball mit dem Arm getroffen. Das Wettbewerbskomitee befand nun, dass es sich nicht um eine Tätlichkeit gehandelt habe, bei der eine Vier-Spiele Sperre gedroht hätte, sondern nur um eine Behinderung. Der Klub kann gegen die Sperre noch Einspruch einlegen.

15:12 Uhr

Wirbel um illegale Party: Polizei widerspricht Embolos Erklärung

Breel Embolo steht zurzeit im Fokus, aber nicht wegen sportlichen Leistungen. Der Angreifer von Borussia Mönchengladbach verpasst das nächste Spiel seines Klubs, wegen eines "Besuchs bei einem Freund", wie er betont. Die Polizei widerspricht dem Schweizer.

14:37 Uhr

Coach Hütter lässt Startelf-Einsatz von Jovic offen

Trotz des Doppelpacks bei seiner Rückkehr muss Luka Jovic (23) womöglich auf sein Startelf-Comeback bei Eintracht Frankfurt warten. "Ich halte mich da sehr bedeckt", sagte Trainer Adi Hütter vor der Partie am Mittwoch beim SC Freiburg (20.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de): "Er hat in der kurzen Zeit gezeigt, dass er ein absoluter Weltklassestürmer ist. Ob er von Beginn an spielt, lassen wir mal so stehen." Für die kommenden Spiele sieht Hütter die Möglichkeit, Jovic gemeinsam mit Top-Torjäger Andre Silva auflaufen zu lassen. "Wenn die beiden von Anfang an spielen, ist das ein absolutes Top-Duo in der Bundesliga", sagte der Österreicher. Allerdings sei Jovic, der die Hessen nach seiner Einwechslung zum Sieg gegen Schalke 04 (3:1) geschossen hatte, erst kurz zurück in Frankfurt. Nach dem Karriereende von David Abraham (34) lässt Hütter zunächst offen, wer die Nachfolge des Argentiniers als Kapitän antreten wird. Bis zum Sommer werde es keine neue Entscheidung geben.

14:02 Uhr

Flick schreibt Alaba ab - und fordert Ersatz

Trainer Hansi Flick von Bayern München hat seinen vor allem von Real Madrid umworbenen Abwehrchef David Alaba abgeschrieben. "Die Voraussetzungen sind eher so, dass er den Verein verlässt, damit muss man rechnen", sagte Flick und ergänzte: "Wenn ein Spieler mit der Qualität den Verein verlässt, ist es klar, dass man einen anderen Spieler holen muss, holen wird."

  • Die Hoffnung sterbe zwar zuletzt, meinte Flick, "aber ich weiß auch, dass es aktuell in eine Richtung geht, die für die Mannschaft einen Wechsel, eine Veränderung bedeutet. Änderungen sind ja oftmals für etwas Neues da und um die Entwicklung der Mannschaft voranzutreiben."
  • Meldungen vom Dienstag, wonach Alabas Wechsel zu Real bereits perfekt sei, dementierte dessen Vater George. "Es ist noch keine Entscheidung gefallen, und David hat auch noch nicht bei Real unterschrieben", sagte er bei Sport1.
13:26 Uhr

Wenger schwärmt von "genialem" Özil

Nach Mesut Özils Wechsel zu Fenerbahce Istanbul hat Trainer-Ikone Arsene Wenger seinen früheren Spielmacher als außergewöhnlichen Fußballer gelobt. "In jeder Situation, in der er sich befindet, gibt er die richtige Antwort und das ist genial", sagte der Franzose bei beIN Sports.

  • "Er ist ein Typ, der den Ball zum richtigen Zeitpunkt spielt", führte Wenger aus: "Das Timing seiner Pässe ist außergewöhnlich, aber auch die Kreativität seiner Pässe." Der langjährige Arsenal-Teammanager, der Özil 2013 zu den Gunners nach London geholt hatte, glaubt daher, dass sein früherer Schützling bei Fenerbahce schnell Erfolg haben wird.
  • Der 32-Jährige sei ein Spieler, der ein "warmes Umfeld" brauche: "Das wird er in der Türkei mehr als irgendwo sonst finden."
13:06 Uhr

Ibrahimovic bekommt Ex-Bundesliga-Profi als Teamkollegen

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Wieder ein italienischer Klub für Mandzukic.

(Foto: imago images / Buzzi)

Der ehemalige Münchner und Wolfsburger Bundesliga-Stürmer Mario Mandzukic hat einen neuen Verein gefunden. Der 34-Jährige wechselt ablösefrei zum italienischen AC Mailand.

  • Mandzukic unterschrieb beim Tabellenführer der Serie A einen Vertrag bis Saisonende mit einer Option auf eine weitere Spielzeit.
  • Der Kroate war vereinslos, sein zuvor letztes Spiel hatte er am 7. März 2020 für den katarischen Klub Al-Duhail bestritten.
  • Seit seinem Abschied aus dem Land der WM 2022 hatte Mandzukic stets allein trainiert. Bei Milan könnte er an der Seite des schwedischen Altstars Zlatan Ibrahimovic stürmen.
12:48 Uhr

NBA-Star kaufte Haus für George Floyds Familie

Basketball-Star Kyrie Irving hat der Familie des im vergangenen Jahr getöteten George Floyd offenbar ein Haus gekauft. Das berichtete der frühere NBA-Spieler Stephen Jackson, der mit Floyd befreundet war, im Podcast "The Rematch".

  • Der US-Amerikaner Floyd war bei einem Polizeieinsatz im Mai des vergangenen Jahres getötet worden. Der gewaltsame Tod des Schwarzen löste weltweit Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt aus. Besonders die Basketball-Profiliga NBA stellte den Kampf gegen Missstände im Land in den Vordergrund.
  • Irving hatte sich im Juli bereits abseits des Platzes für soziale Gerechtigkeit eingesetzt. Der Spieler der Brooklyn Nets stellte 1,5 Millionen Dollar für die Aufstockung der Gehälter von Spielerinnen aus der WNBA zur Verfügung, die aufgrund von Bedenken wegen des Coronavirus oder ihres Engagements gegen soziale Ungerechtigkeit nicht am Turnier in der "Blase" in der Vorsaison teilnehmen wollten.
11:41 Uhr

Radprofi Schillinger: "Wenn das mein Kopf gewesen wäre ..."

Am Wochenende gibt es erschreckende Nachrichten vom Top-Rennstall Bora-hansgrohe: Mehrere Radprofis sind in einen schweren Unfall verwickelt und müssen mit Knochenbrüchen in die Klinik. Eine Autofahrerin übersah ein Stoppschild und knallte mit voller Wucht in die Fahrer.

  • Andreas Schillinger berichtet jetzt von dem Unfall in Italien: Beim Blick auf seinen demolierten Helm muss er schlucken. "Man sieht den Einschnitt von einem Kettenblatt. Wenn ich mir vorstelle, dass es mein Kopf gewesen wäre ...", sagte der deutsche Radprofi dem Portal radsport-news.com: "Der Helm hat mir das Leben gerettet."
  • Er erlitt Frakturen an der Hals- und Brustwirbelsäule, sein Teamkollege Wilco Keldermann brach sich mehrere Rückenwirbel, Rüdiger Selig erlitt eine Gehirnerschütterung.
10:53 Uhr

Fans verstoßen gegen Corona-Regeln, Geschäftsführer entschuldigt sich

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(Foto: imago images/Eibner)

Geschäftsführer Michael Voigt von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat nach der Anwesenheit von Zuschauern beim Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf Aufklärung angekündigt. "Ich möchte mich als Geschäftsführer des FC Erzgebirge Aue in aller Form für das Fehlverhalten einiger Personen entschuldigen. Die Vorkommnisse werden knallhart aufgearbeitet", sagte Voigt dem Portal "Tag24".

  • Etwa 30 bis 40 Personen aus der Fanszene hatten die Partie am Samstag gegen Düsseldorf auf der Gegengeraden verfolgt. Sie waren vom Verein für den Fall von plötzlich eintretendem Schneefall für die Beräumung des Platzes vorgesehen.
  • Einige Personen trugen keine Mund-Nasen-Bedeckung, was gegen das Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) verstößt. Zudem wurde der Mindestabstand nicht eingehalten.
  • Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat nach den Vorkommnissen ein Ermittlungsverfahren gegen den FC Erzgebirge eingeleitet. Außerdem wurde der Verein von der DFL um eine Stellungnahme gebeten.
09:56 Uhr

Neuer Vertrag? Hamilton und Mercedes senden kryptische Zeichen

Auch fast drei Wochen nach dem Jahreswechsel ist der Weltmeister der Formel 1 noch ohne Vertrag - nun befeuerten Lewis Hamilton und Mercedes allerdings Spekulationen um baldige Neuigkeiten. Zunächst sendete das Werksteam via Twitter das Bild eines Kugelschreibers um die Welt, "man weiß nie, wann man so einen braucht", stand dazu geschrieben.

  • Einige Stunden später postete Hamilton dann ein Video aus dem Schnee, der Rekordweltmeister auf Langlaufskiern. Er habe eine Weile nichts von sich hören lassen, "ich bin in den Bergen und trainiere jeden Tag, richte meinen Geist und meinen Körper aus", teilt Hamilton mit und beschreibt ausführlich sein Trainingsprogramm.
  • "Und zusätzlich", so Hamilton, "wird gerade im Hintergrund viel gearbeitet, es ist viel in Bewegung".
  • Hamilton hatte in der vergangenen Saison seinen siebten WM-Titel eingefahren und damit den Rekord von Michael Schumacher eingestellt. Der Vertrag des Engländers beim seit 2014 alles überragenden Team lief Ende des Jahres aus, obwohl alles schon weit vor Silvester auf eine Verlängerung hindeutete.
09:31 Uhr

"Sehr genossen": Krawietz zu Bedingungen bei Australien Open

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(Foto: imago images/Paul Zimmer)

Der zweimalige French-Open-Sieger Kevin Krawietz hat den ersten Trainingstag auf der Anlage der Australian Open "sehr genossen". Im Gegensatz zu Topspielerin Angelique Kerber, die nach einer Quarantäne-Verschärfung wegen eines positiven Coronafalls auf ihrem Flug nicht aus ihrem Hotelzimmer darf, konnte der 28 Jahre alte Doppelspezialist die Vorbereitung auf das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres (ab 8. Februar) wieder aufnehmen.

  • "Wir wurden dann vom Hotelzimmer abgeholt und zum Training auf Platz fünf geführt, wo wir dann zwei Stunden trainieren konnten", berichtete Krawietz RTL/ntv: "Jeder hat sein eigenes Gym, das wir nach unserer Tenniseinheit noch eineinhalb Stunden nutzen können. Und man hat auch eine eigene Toilette, wo Platz fünf dran steht - das ist schon amüsant." Nach fünf Stunden mussten die Profis dann zurück in ihr Hotelzimmer.
  • Krawietz erzählte zudem von einem strengen Vorgehen in Melbourne. "Ist aber auch verständlich, wenn man so wenig Fälle hat wie die Australier", sagte er.
  • Die Bedingungen seien aus diesem Grund alles andere als normal. Er habe beispielsweise sein Essen im Hotel für 14 Tage im Voraus bestellen müssen. "Ich meine, ich weiß nicht, nach was es mir gelüstet an Tag zehn", sagte Krawietz: "Ob ich jetzt doch das Chicken oder die Nudeln nehme, musste ich vor drei Tagen schon entscheiden."
08:49 Uhr

Ex-Profi über Özil: "Er wird angehimmelt"

Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler Mesut Özil hat sich nach seinem Wechsel zu Fenerbahce Istanbul mit viel Pathos zu seinem neuen Verein bekannt. "Ich bin sehr froh darüber, in die Türkei zu kommen und das Trikot meiner Kindheitsmannschaft tragen zu können", sagte er dem türkischen Fernsehsender NTV.

  • "Gott wollte, dass ich für Fenerbahce spiele. Ich werde das Trikot mit Stolz tragen und alles für das Team geben."
  • "Mesut wird angehimmelt und das nicht nur von Fenerbahce-Anhängern. Die ganze Türkei freut sich auf Mesut", sagte Ex-Profi Erdal Keser bei Sport1.
  • "Mesut war natürlich längere Zeit außer Gefecht, aber zum jetzigen Zeitpunkt zu einem Verein zu wechseln, bei dem er mit offenen Armen aufgenommen wird, war sportlich absolut richtig", ergänzte der 59 Jahre alte Ex-Nationalspieler und frühere Profi von Borussia Dortmund.
08:30 Uhr

Lakers verlieren hauchdünn trotz bärenstarkem Schröder

Trotz 25 Punkten von Dennis Schröder als bester Werfer der Los Angeles Lakers hat der Meister der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben. Bei der 113:115-Niederlage gegen die Golden State Warriors hatten sich die Lakers eine zwischenzeitliche 33:14-Führung erarbeitet.

Doch zwei Minuten vor dem Ende drehten die Gäste das Spiel, weil sich Los Angeles zu viele einfache Fehler erlaubte. Dadurch kassierten die Lakers, die weiter auf dem ersten Platz im Westen stehen, nach zuvor fünf Siegen wieder eine Niederlage. Schröder war mit 25 Punkten bester Werfer der Lakers und kam zudem auf fünf Rebounds und drei Assists.

08:06 Uhr

"Oh Shit": Nationalspieler Pietta über Rassismus-Sperre

Nationalspieler Daniel Pietta hat die Affäre um seine rassistische "Affen-Geste" in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) schwer zu schaffen gemacht. "Ich hatte Bauchschmerzen, hatte zwar Hunger, aber habe nichts runterbekommen", sagte der Profi vom ERC Ingolstadt der "Augsburger Allgemeinen" und beschrieb damit seinen Gemütszustand nach dem folgenschweren Vorfall.

  • Pietta war Anfang Dezember wegen seiner Aktion in einem Testspiel gegen die Straubing Tigers für neun Spiele gesperrt worden, von der DEL und vom Klub erhielt er zudem Geldstrafen. Der Stürmer hatte seinen schwarzen Gegenspieler Sena Acolatse beleidigt.
  • "Als ich nach der Szene in die Kabine fuhr, dachte ich mir: 'Oh, Shit! Das war komplett daneben'", sagte Pietta: "Die ersten Tage nach der Aktion wusste ich nicht, wie es weitergeht."
  • Ab jetzt soll für den 34-Jährigen wieder ganz der Sport im Vordergrund stehen. "Ich will nicht auf Mitleid machen. Ich habe meine Strafe dafür bekommen. Ich habe sie abgesessen, habe meine Geldstrafe abbezahlt, aber alles akzeptiert. Ich will nach vorne schauen."
07:16 Uhr

Rummenigges größter Fehler? "Die Einstellung von Klinsmann"

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(Foto: imago sportfotodienst)

Die überaus erfolgreiche Ära von Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandsvorsitzender bei Triple-Gewinner Bayern München neigt sich dem Ende entgegen, doch auch der frühere Nationalmannschaftskapitän hat nicht immer richtig gelegen. "Die Einstellung von Jürgen Klinsmann" sei sein größter Fehler gewesen, sagte der 65-Jährige im Interview mit dem "Münchner Merkur" und der "tz".

  • Rummenigge begründete: "Man muss da ehrlich sein: Jürgen Klinsmann und der FC Bayern passten in unserer Klubkultur und unserer Philosophie leider einfach nicht wirklich zusammen. Er war ja kein Trainer im Sinne eines Trainers, er war eher ein Projektleiter."
  • Der Klub hätte "ihm damals einen deutschen Top-Trainer an die Seite stellen müssen", führte Rummenigge aus: "Ich bin aber der Meinung: Man muss auch Fehler machen dürfen, um aus ihnen zu lernen. Idealerweise sollte man sie nur nicht wiederholen."
  • Bayern München verpflichtete Klinsmann, der Deutschland bei der Heim-WM 2006 zu Platz drei geführt hatte, zur Saison 2008/09 als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld. Der Weltmeister von 1990, von 1995 bis 1997 als Angreifer beim FC Bayern tätig, scheiterte grandios und wurde noch vor Saisonende entlassen.
06:28 Uhr

Embolo auf illegaler Party? Gladbacher spricht über den Abend

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(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Eine Party zu Corona-Zeiten? Das stößt bitter auf. Erst recht, wenn es sich bei dem Delinquenten um einen Fußballprofi handelt, der ohnehin schon Privilegien genießt. So entsteht gestern Abend schnell Wut auf Breel Embolo von Borussia Mönchengladbach. Der 23-Jährige hat "möglicherweise gegen die Corona-Schutzverordnung verstoßen", teilte der Fußball-Bundesligist mit. Aber es stellt sich heraus: alles halb so schlimm.

  • Am späten Abend bestätigte der Schweizer in einer über den Twitter-Account seines Vereins verbreiteten Mitteilung, dass die Polizei seine Personalien aufgenommen habe. Dies sei jedoch in der Wohnung eines Kollegen gewesen, bei dem er Basketball habe sehen wollen. Diese Wohnung "befand sich in unmittelbaren Umfeld des Lokals, in dem diese Party stattfand", schrieb Embolo auf Instagram.
  • Und weiter: "Es trifft aber nicht zu, dass ich an einer Party teilgenommen habe. Das ist eine falsche Darstellung."
  • Die Polizei bestätigte diese Darstellung gegenüber RTL/ntv.

Mehr dazu lesen Sie hier.

05:54 Uhr

Angeblich steht Alabas Wechsel fest

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Bald bei Toni Kroos?

(Foto: Jürgen fromme /firo Sportphoto)

David Alaba wird einem Bericht zufolge im Sommer vom FC Bayern München zu Real Madrid wechseln. Die spanische Zeitung "Marca" berichtete in der Nacht zu Dienstag, der 28-jährige Österreicher habe beim Team von Zinedine Zidane einen Vierjahresvertrag unterschrieben und bereits den Medizincheck bestanden. Er solle rund elf Millionen Euro pro Jahr verdienen.

  • Alabas Vertrag bei Bayern München läuft am 30. Juni aus - er kann damit ablösefrei zu den Königlichen wechseln. Der Verteidiger war seit 2008 bei den Münchnern, gewann zwei Mal die Champions League und neun Mal die Meisterschaft.
  • Im November hatte der FC Bayern sein Vertragsangebot an seinen Abwehrchef zurückgezogen, nachdem dieser und sein Berater Pini Zahavi eine vom Verein gesetzte Frist zur Zustimmung verstreichen ließen. Seitdem herrschte laut Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge Funkstille.
  • Seit dem 1. Januar durfte Alaba mit anderen Vereinen verhandeln.