Dienstag, 19. November 2019Der Sport-Tag

23:39 Uhr

Nationalspieler nutzt Liga-Pause zum Training beim "Glubb"

Kommt so oft auch nicht vor - und dieser Tage erst recht nicht beim 1. FC Nürnberg: Der US-amerikanische Fußball-Nationalspieler Djordje Mihailovic trainiert in den nächsten Tagen als Gast beim "Glubb" mit.

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Mihailovic mit Ex-Kollege Schweinsteiger bei dessen Abschiedsspiel in München.

(Foto: imago/DeFodi)

  • Der Zweitligist bezeichnete den 21-Jährigen in seiner Mitteilung gleich noch als "interessanten Offensivspieler".
  • Mihailovic nutze demnach die Pause in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) dazu, "sich die Bedingungen beim FCN vor Ort anzusehen".
  • Bis Ende Dezember steht Mihailovic beim ehemaligen Verein von Bastian Schweinsteiger, Chicago Fire, unter Vertrag.
  • Für das US-Nationalteam hat er bislang fünf Partien bestritten.
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22:40 Uhr

Maradona schmeißt nach acht Spielen schon wieder hin

In der Kürze liegt die … Was auch immer von Diego Maradona beim Club de Gimnasia y Esgrima La Plata, kurz: Gimnasia La Plata, in Erinnerung bleibt, es wird definitiv nicht viel sein. Denn die argentinische Fußball-Ikone ist nach nur zwei Monaten bei dem Klub aus der Provinz Buenos Aires als Trainer zurückgetreten. Die Nachrichtenagentur AFP hat sich bereits die Klub-Bestätigung für diese Meldung eingeholt. Unter Trainer Maradona verbesserte sich La Plata in acht Spielen immerhin um zwei Plätze. Hinter dem Rücktritt des 59-Jährigen stecken mutmaßlich vereinsinterne Unstimmigkeiten.

22:03 Uhr

Friesinger gibt DESG die Schuld an Eisschnelllauf-Krise

Seit nunmehr neun Jahren ist Anni Friesinger-Postma nicht mehr auf dem Eis aktiv. Dennoch verfolgt die dreimalige Olympiasiegerin das Geschehen rund um ihre Nachfolger - und hat nun dem nationalen Verband DESG die Schuld an der Krise im deutschen Eisschnelllauf zugewiesen.

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Anni Friesinger-Postma bedauert die Entwicklung im deutschen Eisschnelllauf.

(Foto: picture alliance / Andreas Geber)

  • "Man hat sich damals einfach auf den Lorbeeren ausgeruht und auch die Zeit verschlafen", sagte Friesinger-Postma der "Sport Bild".
  • Den erfolgreichen Nachbarn Niederlande lobte die 42-Jährige: "Die Holländer haben schon viel früher die Inliner und Shorttracker mit ins Programm genommen, die dann erfolgreiche Eisschnellläufer wurden."
  • Einen kleinen Hoffnungsschimmer erkenne Friesinger-Postma aber bei der DESG. "Gerade im Massenstart rechne ich uns gute Chancen aus, dass wir in Zukunft vorne mit dabei sind."
21:18 Uhr

Griechen-U17 verpasst DFB-Team Dämpfer in EM-Quali

Auch bei den U17-Fußballern findet im kommenden Jahr eine Europameisterschaft statt, genauer gesagt im Mai in Estland. Die deutsche Nationalmannschaft wollte sich in der ersten Qualifikationsrunde den Gruppensieger sichern - doch junge Griechen hatten etwas dagegen.

  • Die DFB-U17 von Trainer Christian Wück verlor in Nafpaktos gegen Gastgeber Griechenland mit 2:0 (0:0).
  • Georgios Koutsias von PAOK Saloniki sorgte in der 65. und 84. Minute für die beiden Tore und sicherte so den Griechen den Sieg in der Gruppe 9.
  • Sowohl die DFB-Auswahl als auch das griechische Team hatten sich bereits zuvor sicher für die zweite Runde, die im März 2020 ausgetragen wird, qualifiziert.
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20:41 Uhr

Außenseiter Vechta gelingt Champions-League-Coup in Athen

Die Basketballer von Rasta Vechta machen Ernst: Der Bundesligist hat nach dem jüngsten Spektakel in der Liga nun auch in der Champions League für eine Überraschung gesorgt.

  • Vechta gewann in der Champions League sein Gruppenspiel beim Titel-Mitfavoriten AEK Athen mit 79:75.
  • Dadurch zieht das Team mit 4:2 Siegen mit dem griechischen Klub in der Gruppe B gleich.
  • Bester Werfer der Partie war AEK-Schütze Howard Sant-Roos mit 21 Punkten, bei Vechta glänzte Steve Vasturia mit 17 Punkten.
  • Erst am Samstag hatte Vechta eine Aufholjagd nach einem 27-Punkte-Rückstand gegen Braunschweig mit dem Sieg gekrönt.
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19:41 Uhr

DFB-Elf startet mit ter Stegen und Can in Mission Gruppensieg

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft startet mit Torwart Marc-André ter Stegen und Emre Can in der Abwehr in das letzte EM-Qualifikationsspiel (ab 20.45 Uhr bei RTL und im Liveticker auf n-tv.de) gegen Nordirland.

Insgesamt wechselt Bundestrainer Joachim Löw zum Jahresabschluss kräftig durch. Für das Spiel in Frankfurt am Main bringt er im Gegensatz zum 4:0 gegen Weißrussland fünf neue Spieler. Emre Can und Jonathan Tah bilden die neue Innenverteidigung. Links in der Viererkette ersetzt Jonas Hector wie angekündigt Nico Schulz. Lukas Klostermann spielt rechts. Das Tor hütet ter Stegen. Im Mittelfeld setzt Löw erneut auf Joshua Kimmich, Toni Kroos und Ilkay Gündogan. Julian Brandt stürmt neben Leon Goretzka und Serge Gnabry. Mit einem Sieg würde sich die DFB-Auswahl den Gruppensieg vor den Niederlanden sichern.

Die deutsche Aufstellung:
ter Stegen - Klostermann, Can, Tah,  Hector - Kimmich, Kroos - Gündogan - Goretzka, Gnabry, Brandt.

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19:02 Uhr

Waldschmidt spielt dieses Jahr kein Fußball mehr

Es ist nur ein Mini-Mini-Mini-Trost für Luca Waldschmidt: Die Verletzung des deutschen Fußball-Nationalspielers ist offenbar weniger schwerwiegend als befürchtet. Dennoch muss der 23-Jährigen vorerst mit dem Kicken pausieren.

  • Neben seiner Mittelgesichtsfraktur habe Waldschmidt im DFB-Spiel gegen Weißrussland einen Außenbandanriss im rechten Knie und einen kleinen Muskelfaserriss in der Wadenmuskulatur erlitten, wie sein Klub SC Freiburg mitteilte.
  • Demnach seien auch das Innenband und die vordere Syndesmose im Sprunggelenk angerissen.
  • Nach dem Zusammenprall mit Belarus-Torhüter Alexander Gutor ist Waldschmidts Körper allerdings derart lädiert, dass der Angreifer vier bis sechs Wochen, also bis zum Jahresende, ausfällt.

 

18:06 Uhr

Campino mahnt: Im Fußball weiter gegen Faschismus kämpfen

Punkrock-Sänger Campino sieht den deutschen Fußball im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung weiter vor einer großen Aufgabe. "Man sieht viele Initiativen in den Fanblocks, die sich mit dem Faschismus auseinandersetzen. Aber es gibt immer noch zu viele Vereine, in denen Rechtsaußen die Oberhand hat und alles andere wegzudrücken versucht", sagte der Frontmann der Düsseldorfer Band Die Toten Hosen im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

Für ihr Lebensengagement gegen rechts hat der DFB Die Toten Hosen mit dem Julius-Hirsch-Ehrenpreis ausgezeichnet. Der einstige jüdische Nationalspieler Julius Hirsch war 1943 von den Nazis im KZ Auschwitz ermordet worden. Seit ihrer Gründung 1982 steht die Punkband auch für ihr politisches Engagement - und für die Begeisterung für den Fußball. "Es geht hier nicht um Kunst oder Fußball, sondern darum, wer sich wie einbringen kann", sagte der bekennende Liverpool- und Fortuna-Düsseldorf-Fan Campino zur neuen Herausforderung.

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17:39 Uhr

Zverev will Grand-Slam-Titel holen, solange Federer aktiv ist

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Hat einiges vor: Alexander Zverev.

(Foto: imago images/Action Plus)

Tennisprofi Alexander Zverev setzt beim angestrebten Grand-Slam-Titel nicht auf das Karriere-Ende von Roger Federer, Rafael Nadal oder Novak Djokovic. "Wenn ich einen Grand Slam gewinne, will ich der beste Spieler der Welt sein und nicht gewinnen, weil sie aufgehört haben. Das sollte die Mentalität von uns jungen Spielern sein", sagte der 22 Jahre alte Hamburger in Buenos Aires. Dort bestreitet er ein Show-Match gegen Federer. Bei den ATP Finals in London hatte Deutschlands Nummer eins bereits prophezeit, dass es im kommenden Jahr einen neuen Champion bei einem der vier Grand-Slam-Turniere geben werde. Der 38 Jahre alte Federer glaubt ihm: "Die Zeit der jungen Spieler wird kommen, vielleicht schon nächstes Jahr. Ich könnte damit leben, sie sind mittlerweile gut genug."

17:02 Uhr

Man United ist mit 449 Millionen Euro verschuldet

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Autsch: Sieht nicht gut aus in den Bilanzen von Marcus Rashfords Klub Manchester United.

(Foto: imago images/Sportimage)

Die Schulden des englischen Fußball-Rekordmeisters Manchester United sind nach den zahlreichen Transfer-Aktivitäten in diesem Jahr deutlich gestiegen. Laut dem neuen Quartalsreport erhöhte sich die Nettoverschuldung innerhalb eines Jahres um 55 Prozent auf 384,5 Millionen Pfund (rund 449 Millionen Euro). Für die Verpflichtungen von Harry Maguire, Aaron Wan-Bissaka und Daniel James vor Saisonbeginn hatte Man United ungefähr 140 Millionen Pfund ausgegeben. In der vergangenen Saison hatte der Klub einen Umsatz von 627,1 Millionen Pfund veröffentlicht, für das Geschäftsjahr 2019/2020 wird bei dem börsennotierten Verein ein Umsatzrückgang auf 560 bis 580 Millionen Pfund erwartet. Die Gründe hierfür liegen vor allem in den fehlenden Einnahmen wegen der verpassten Champions-League-Qualifikation. Dies droht dem Traditionsklub in dieser Saison erneut, aktuell liegt Man United nach 12 von 38 Spielen auf dem siebten Platz - neun Punkte hinter dem viertplatzierten Titelverteidiger Manchester City.

16:26 Uhr

Gisdol kontert FC-Fan-Kritik: "Weiß, was ich leisten kann"

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Markus Gisdol bei seiner Vorstellung als neuer Cheftrainer des 1. FC Köln.

(Foto: imago images/Eduard Bopp)

Der neue Trainer Markus Gisdol hat sich von den größtenteils skeptischen Kommentaren der Fans des 1. FC Köln nach seiner Verpflichtung unbeirrt gezeigt. "Man nimmt das natürlich wahr. Aber ich habe versucht, das auszublenden", sagte der 50-Jährige bei seiner Vorstellung beim Fußball-Bundesligisten. "Es ist legitim, dass man sich äußert, auch in Social Media. Aber ich weiß, warum ich hier bin und was ich leisten kann", sagte der frühere Trainer von Hoffenheim und dem Hamburger SV: "Ich habe vom Verein absolut gespürt, dass man das unbedingt mit mir und Horst Heldt (dem neuen Geschäftsführer Sport, d. Red.) machen möchte. Und jetzt müssen wir überzeugen durch Leistungen. Ich kann die schönsten Geschichten erzählen. Am Ende der Saison ist wichtig, dass wir weiter in der ersten Liga sind."

15:40 Uhr

DFB-Gericht hat keine Gnade mit Eintracht-Rambo Abraham

Ausgehofft: Nach einer vierstündigen Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht ist der Einspruch von Eintracht Frankfurt gegen die Sieben-Wochen-Sperre für seinen Kapitän David Abraham abgewiesen worden. Das heißt: Der 33-jährige Fußballprofi muss in der Bundesliga bis zum Jahresende zuschauen.

  • "Natürlich liegt hier kein Fall der Fahrlässigkeit vor. Es ist ein klarer Fall des direkten Vorsatzes", sagte der Sportgerichts-Vorsitzende Hans E. Lorenz.
  • Abraham hatte in der Partie beim SC Freiburg am 10. November den gegnerischen Trainer Streich rüde umgestoßen.
  • Lorenz verwies darauf, Abrahams Koordinations-Vermögen sei "ausgeprägt genug, um auch im hohen Tempo um den Trainer herumzulaufen. Das hat er nicht getan. Dann hat er ihn mit einem wie vielleicht im Eishockey üblichen Bodycheck abgeräumt."

 

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14:40 Uhr

Stevens ätzt gegen Gisdol: "Kein Trainer, der drei, vier Jahre für Köln arbeitet"

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Markus Gisdol und Huub Stevens wurden keine Freunde.

(Foto: imago/Horstmüller)

Der ehemalige FC-Trainer Huub Stevens ist skeptisch, ob der neue Chefcoach Markus Gisdol beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln langfristig arbeiten wird. "Ich weiß nicht, ob es mit ihm und dem FC passt", sagte der 65-jährige Niederländer Stevens, Jahrhundert-Coach bei Schalke 04, dem "Express". Stevens weiter: "Ich denke, dass er kein Trainer ist, der die nächsten drei, vier Jahre für Köln arbeiten wird." Aber vielleicht habe Gisdol "aus seinen Entlassungen ja gelernt, außerdem muss er sich beweisen. Ich hoffe für Köln, dass er die Kurve kriegt und mit dem FC die Klasse hält, denn ich bin weiterhin der Meinung, dass mit der Truppe mehr drin ist", so der erfahrene Fußballlehrer.

Das Verhältnis von Stevens zu Gisdol ist allerdings seit Längerem belastet. "Bei Schalke wollte er einfach in der kurzen Zeit zu viel", äußerte Stevens, "zudem hat er hinter meinem Rücken schlecht über mich gesprochen. Es entstand einfach kein Vertrauensverhältnis." Gisdol war einst auf Schalke Co-Trainer von Stevens.

13:56 Uhr

Abraham der "freundlichste Wadenbeißer" der Liga? "Si."

David Abraham hat zum Auftakt der DFB-Sportgerichts-Verhandlung wegen seiner siebenwöchigen Sperre ausführlich über sein Fußballer-Leben berichten dürfen. Dazu forderte der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz den Kapitän des Bundesligisten Eintracht Frankfurt auf - "um warm zu werden", wie er in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes erklärte. Lorenz sagte unter anderem zu Abraham: "Irgendwo habe ich gelesen, Sie seien der freundlichste Wadenbeißer der Bundesliga." Der 33-Jährige antwortete brav mit einem "Si". Sein Frankfurter Klub hatte Einspruch gegen die siebenwöchige Sperre eingelegt. Abraham hatte in der Partie beim SC Freiburg am 10. November dessen Trainer Christian Streich an der Seitenlinie umgestoßen.

12:26 Uhr

"Hitlergruß auf den Rängen": Oranje-Star hält Wutrede

Ein Rassismus-Skandal erschüttert nun auch den niederländischen Fußball. Oranje- und Liverpool-Star Georginio Wijnaldum ist entsetzt und erschüttert. Er fordert harte Strafen, sieht die Verantwortung im Kampf gegen Rassismus aber vor allem auch jenseits des Fußballs.

11:11 Uhr

Kroos ehrlich: DFB-Team "fehlt ein Stück zur Weltspitze"

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat die Qualifikation für die EM 2020 geschafft. Nun geht der Blick Richtung Turnier. Toni Kroos und Ilkay Gündogan bespielen das Herz des Teams. Im Interview bewerten sie die Titelchancen - und berichten, wie es um Flügel-Star Leroy Sané steht.

11:03 Uhr

"In 99,9 Prozent passiert nichts": MMA-Kämpferin stirbt nach Kampf

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(Foto: imago images/Pixsell)

Die britische Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Saeideh Aletaha ist nach ihren in einem Kampf erlittenen Hirnverletzungen gestorben. Dies gab der Veranstalter der "Fast and Furious Fight Series" bekannt. Die 26-Jährige war nach dem Fight am Samstagabend in ein Krankenhaus in Southampton eingeliefert worden, wo sie ihren Verletzung erlag.

"Alle Kämpfer bereiten sich darauf vor, dass etwas passieren kann, in 99,9 Prozent der Fälle passiert nichts. Doch es kann, und deshalb machen wir das Umfeld so sicher wie möglich", schrieb der Veranstalter auf Facebook.

10:40 Uhr

Berater: Guardiola kommt nicht zum FC Bayern zurück - zumindest vorerst

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Die spektakulärste Lösung wird es also nicht: Der FC Bayern muss Pep Guardiola von seiner Liste der möglichen Nachfolger für Niko Kovac streichen - zumindest vorerst. "Pep ist zufrieden und sehr glücklich in Manchester. Sein Vertrag läuft bis Juni 2021. Ich habe mit niemandem in Deutschland über ihn gesprochen - weder mit Vermittlern oder Klub-Bossen", sagte Guardiola-Berater Josep Maria Orotbig der "Bild"-Zeitung. "Pep hat gute Erinnerungen an München und noch immer Freunde dort. Aber er hat zu keiner Zeit Interesse daran gezeigt, als Trainer nach Deutschland zurückzukehren. Das ist eine Sache, die zum jetzigen Zeitpunkt genauso unmöglich wäre, wie letzten Sommer mit Juventus Turin. Guardiola erfüllt immer seine Verträge. Ich dementiere alle Gerüchte!"

Guardiola steht jedoch in Manchester unter Druck, den ersehnten Champions-League-Titel konnte der Trainer noch nicht für den Verein holen, dessen Mehrheitseigner die Abu Dhabi United Group ist.

Zuletzt hatte Bayern Münchens neuer Präsident Herbert Hainer im Rahmen der Jahreshauptversammlung noch ein Dementi der Personalie vermieden: "Pep Guardiola ist ein super Trainer, der in Manchester einen Vertrag hat. Lassen Sie uns abwarten, bis der Vorstand auf uns zukommt. Prinzipiell wollen wir den bestmöglichen Trainer für den FC Bayern."

09:30 Uhr

"Unprofessionell": Australien sperrt drei Fußball-Nationalspieler

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Lachlan Wales ist einer der gesperrten Profis.

(Foto: imago images/AAP)

Drei australische U23-Nationalspieler sind nach Anschuldigungen einer Frau bis einschließlich der Olympischen Spiele 2020 in Tokio gesperrt worden. Der nationale Fußballverband FFA sperrte Nathaniel Atkinson, Lachlan Wales und Brandon Wilson wegen "unprofessionellen Verhaltens" bis zum 10. August, dem Tag nach der Schlussfeier der Sommerspiele in der japanischen Hauptstadt, für Einsätze in der Nationalmannschaft.

Auslöser war ein nicht näher beschriebener Vorfall beim Qualifikationsturnier für die U23-Asienmeisterschaft im März in Kambodscha. Der Verband habe im April durch "die Beschwerde einer Frau" von den Ereignissen erfahren. Die Spieler hätten die "Schwere ihrer Taten verstanden", sagte der FFA-Vorsitzende Chris Nikou.

08:58 Uhr

Ihre Meinung? DFB verhandelt heute wieder über Abraham-Sperre

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wird heute ab 11 Uhr mündlich über die Strafen für die Bundesliga-Profis David Abraham von Eintracht Frankfurt und Vincenzo Grifo vom SC Freiburg verhandeln. Die Sitzung in der Frankfurter Verbandszentrale wird von Hans E. Lorenz, dem Vorsitzenden des Sportgerichts, geleitet. Abraham war für seinen Rempler gegen Freiburgs Trainer Christian Streich mit einer Sperre von sieben Wochen und einer Geldstrafe von 25.000 Euro belegt worden.

Die neuen Einlassungen Abrahams wird sich der Sportgerichts-Vorsitzende Hans E. Lorenz anhören. Der 68-Jährige weiß um die Brisanz des Falls, in dem es auch um die Vorbildfunktion der Profis geht. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Gewaltexzesse in den Amateurligen wird von dem früheren Richter der Großen Strafkammer am Landgericht in Mainz ein Urteil mit Signalwirkung erwartet.

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Abrahams Teamkollege Sebastian Rode hofft auf Milde: "Wir wissen, dass wir eine Vorbildfunktion haben und der Trainer tabu ist", sagte Rode: "David fehlt uns in der Liga bis ins neue Jahr, hat eine Geldstrafe bekommen und sich entschuldigt - damit sollte es auch mal gut sein."

08:06 Uhr

Davis-Cup-Titelverteidiger kassiert Auftaktpleite

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Andrej Rublev besorgte einen Punkt gegen das kroatische Team.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Titelverteidiger Kroatien hat das neue Davis-Cup-Format in Madrid ohne Marin Cilic mit einer Niederlage eröffnet. Borna Coric und Borna Gojo verloren gestern ihre beiden Einzel gegen Russland in der Gruppe B, in der auch Gastgeber Spanien mit Rafael Nadal spielt. Cilic hatte wegen Knieproblemen absagen müssen. Das bedeutungslose Doppel gewannen ebenfalls die Russen.

Vorjahres-Viertelfinalist Belgien bezwang Kolumbien im überdachten Sportkomplex Caja Magica durch Siege von Steve Darcis und David Goffin in der Gruppe D ebenfalls schon vor dem Doppel (Endstand: 2:1). Kanada besiegte zudem Italien 2:1.

Bis Sonntag kämpfen in Spanien insgesamt 18 Nationen um den Titel, die Sieger der sechs Dreier-Gruppen sowie die beiden besten Zweiten qualifizieren sich für das Viertelfinale. Deutschland startet am Mittwoch gegen Argentinien ins Turnier und trifft am Donnerstag im zweiten Gruppenspiel auf Chile (beide 11.00 Uhr/DAZN) - jeweils ohne seinen Topspieler Alexander Zverev, der lieber Schaukämpfe spielt.

07:39 Uhr

"So erfolgreich, wie möglich": Davis-Cup-Team hat klare Ziele

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Jan-Lennard Struff soll das deutsche Team mindestens unter die letzten Acht führen.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Deutschlands Tennis-Herren wollen bei der neuen Endrunde des Davis Cups auf jeden Fall ins Viertelfinale. "Unser Ziel ist es ganz klar, die Gruppenphase zu überstehen", sagte Teamchef Michael Kohlmann vor dem ersten Spiel gegen Argentinien am Mittwoch (11.00 Uhr/DAZN). Zweiter Gegner in der Dreier-Gruppe ist dann am Donnerstag Chile. Kohlmann gilt wie alle Spieler und Verantwortliche im Deutschen Tennis Bund als Gegner des neuen Formats. Erstmals wird der Davis Cup in diesem Jahr mit 18 Mannschaften in einer Endrunde in Madrid ausgespielt.

Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev hat wegen der Ablehnung des neuen Modus auf eine Teilnahme verzichtet. Kohlmann, der seit Freitag mit seinen Spielern Jan-Lennard Struff, Philipp Kohlschreiber, Kevin Krawietz und Andreas Mies in der spanischen Hauptstadt weilt, geht die Sache inzwischen aber pragmatisch an. "Wenn wir hier sind, wollen wir natürlich auch so erfolgreich wie möglich sein", sagte der Ex-Profi. "Es geht immerhin noch um den Davis Cup."

06:07 Uhr

"Völlig isoliert", wenig Fingerspitzengefühl: Matthäus kritisiert DFB

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Lothar Matthäus sieht den DFB aktuell kritisch.

(Foto: imago images/Passion2Press)

Für DFB-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist die fehlende Nähe zu den Fans ein Grund für den Zuschauerschwund bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Der DFB hat die Stars nach dem Titel 2014 völlig isoliert. Und dann distanziert sich der normale Fan von den Stars und der Mannschaft. Die Nähe zu den Fans muss wieder hergestellt werden, denn die Nationalmannschaft gehört jedem", schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne.

Auch bei der Wahl der Spielorte müsste "mehr Fingerspitzengefühl" gezeigt werden. Der Gladbacher Borussia-Park, wo im Spiel gegen Weißrussland am Samstag (4:0) viele Plätze leer blieben, sei der falsche Ort gewesen, meinte Matthäus. Kleinere Stadien in Mainz, Augsburg oder Hoffenheim seien gegen einen unattraktiven Gegner der richtige Ort. Es gelte auch, angemessene Ticketpreise zu verlangen.