Dienstag, 22. Oktober 2019Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger
21:54 Uhr

Geschäftsführer Klatt verlässt den FCK

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Michael Klatt.

(Foto: picture alliance / Uwe Anspach/d)

Der 1. FC Kaiserslautern und der kaufmännische Geschäftsführer Michael Klatt gehen zum Jahresende getrennte Wege. Der 51 Jahre alte Betriebswirt war seit April 2016 für den finanziellen Bereich des Fußball-Drittligisten zuständig und verlässt den krisengeplagten Klub nun auf eigenen Wunsch. "Für mich ist nach vier sehr bewegenden Jahren ein guter Zeitpunkt gekommen, neue berufliche Schwerpunkte zu setzen", begründete Klatt seinen Schritt. Der finanziell stark angeschlagene Traditionsverein muss sich somit im kommenden Jahr auf allen Führungspositionen neu aufstellen. Bereits Ende September erklärte der Verein, den zum Jahresende auslaufenden Vertrag mit Sport-Geschäftsführer Martin Bader nicht zu verlängern. Zudem trat Anfang Oktober der gesamte fünfköpfige Aufsichts- und Beirat zurück. Auf der Mitgliederversammlung am 1. Dezember wird das Gremium neu gewählt.

21:28 Uhr

Hooligans randalieren bei Spiel von Bayerns U19

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Vermummte Fans flüchten nach dem Angriff beim U19-Spiel.

(Foto: dpa)

Vermummte Randalierer haben beim 4:0-Erfolg des FC Bayern München in der Youth League für einen Skandal gesorgt. Nach Attacken der Hooligans musste die Partie der U19 des deutschen Fußball-Meisters bei Olympiakos Piräus in Griechenland in der 81. Minute für etwa eine halbe Stunde unterbrochen werden. Rund 80 Hooligans, darunter einige mit Motorrad-Helmen maskiert und Stöcken in der Hand, stürmten den Rendi-Sportplatz. Am Münchner Block wurden Fahnen gestohlen, dazu warfen die Vermummten Gegenstände in die Zuschauerreihen. Laut Polizei war von fünf Verletzten die Rede.

"Olympiakos verurteilt die heutige Hooligans-Invasion im Sportzentrum Rendi während des Spiels auf die härteste Art. Die Eindringlinge haben weder einen Platz in der Familie von Olympiakos, noch gehören sie der Familie an", erklärte der griechische Klub. Nachwuchstrainer Dimitris Mavrogenidis sagte im TV: "Es ist tut mir leid. Das ist nicht Olympiakos."

20:59 Uhr

Meniskus: Basketball-Welt muss noch auf das Supertalent warten

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Zion Williamson muss noch auf den Start seiner NBA-Karriere warten.

(Foto: USA TODAY Sports)

Das mit Spannung erwartete Debüt von Basketball-Jungstar Zion Williamson in der Nordamerika-Liga NBA wird sich nach einer Knieoperation um voraussichtlich sechs bis acht Wochen verzögern. Der 19 Jahre alte Flügelspieler von den New Orleans Pelicans musste sich gestern wegen eines Meniskusrisses im rechten Knie dem Eingriff unterziehen, wie sein Club mitteilte.

  • Der 2,01 Meter große und 129 Kilogramm schwere Flügelspieler war bei der jährlichen Talenteziehung der NBA als Nummer eins von New Orleans ausgewählt worden. Williamson gilt als kommender Star in der besten Liga der Welt, in vier Vorbereitungsspielen hatte er im Schnitt über 23 Punkte pro Partie erzielt.
  • Die neue Saison beginnt heute Nacht mit dem Gastspiel der Pelicans bei Titelverteidiger Toronto Raptors.
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20:22 Uhr

Badstuber für zwei Ligaspiele des VfB Stuttgart gesperrt

Holger Badstuber ist nach seinem Platzverweis und seiner Schiedsrichter-Beschimpfung für zwei Meisterschaftsspiele des VfB Stuttgart gesperrt worden. Neben der obligatorischen Ein-Spiel-Sperre für die Gelb-Rote-Karte muss der Ex-Nationalspieler wegen unsportlichen Verhaltens eine weitere Partie in der zweiten Fußball-Bundesliga aussetzen.

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Holger Badstuber muss für seine dumpfe Beleidigung ein Spiel aussetzen.

(Foto: imago images/Sportfoto Rudel)

Er wird damit am Samstag im Topspiel beim Hamburger SV (ab 13 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) sowie am 3. November gegen die SG Dynamo Dresden fehlen. Im DFB-Pokalspiel beim HSV am nächsten Dienstag dürfte der 30-Jährige dagegen spielen. Badstuber muss 8000 Euro Strafe zahlen. Spieler und Verein stimmten dem Urteil zu, wie der DFB mitteilte. Badstuber war beim 0:1 gegen Holstein Kiel wegen wiederholten Foulspiels in der 53. Minute vom Platz gestellt worden. Anschließend hatte er die Unparteiischen sexistisch beleidigt, was über die Außenmikrofone zu hören war, von den Schiedsrichtern selbst aber laut DFB nicht wahrgenommen worden sei.

19:40 Uhr

Nach Hotel-Verletzung bei DFB-Elf - Stark trainiert wieder

Nach seiner unglücklichen Verletzung bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft steht Verteidiger Niklas Stark vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining bei Hertha BSC. Der 24-Jährige absolvierte zum Auftakt der Trainingswoche vor der Partie gegen die TSGH Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) individuelle Übungen.

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    Wartet weiter auf DFB-Debüt: Niklas Stark.

    (Foto: imago images/Team 2)

    Es sei realistisch, dass Stark noch diese Woche wieder mit dem Team auf dem Platz stehe, sagte Trainer Ante Covic.
  • "Es sieht richtig gut aus. Er wird drinnen und draußen laufen, dann werden wir gucken, wann wir ihn dazuziehen."
  • Stark hatte wegen eines Magen-Darm-Infekts zunächst sein geplantes Länderspieldebüt im Test gegen Argentinien (2:2) verpasst.
  • Vor der Abreise zum Auswärtsspiel in Estland zog er sich dann im Dortmunder Hotel eine Verletzung am Bein zu, als er sich unglücklich an einer Tischkante gestoßen hatte.
18:50 Uhr

Justiz lässt Beckenbauers Gesundheitszustand checken

Die Schweizer Justiz lässt in den Ermittlungen zur Affäre um die Fußball-WM 2006 den Gesundheitszustand des damaligen Organisationschefs Franz Beckenbauer begutachten. Ein entsprechendes Rechtshilfeersuchen an die Behörden in Beckenbauers Wahlheimat Österreich bestätigte die Beschwerdekammer des Schweizer Bundesstrafgerichtes.

  • Das Gutachten soll zur Entscheidung über die Fortführung des Strafverfahrens gegen den "Kaiser" beitragen.
  • Die Kammer wies zudem die Einsprüche der früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach, des ehemaligen DFB-Generalsekretärs Horst R. Schmidt und des Ex-FIFA-Generalsekretär Urs Linsi gegen die Abtrennung der "Causa Beckenbauer" von ihrem Verfahren wegen Betrugs der Mittäterschaft oder Beihilfe zum Betrug ab.
  • Aufgrund Beckenbauers unklaren Gesundheitszustandes einerseits und der im kommenden April eintretenden Verjährung der Vorwürfe gegen das Angeklagten-Quartett andererseits sei die getrennte Fortführung der Verfahren angebracht und juristisch korrekt, hieß es.
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18:22 Uhr

Tennis-Chefin Barbara Rittner übernimmt Turnier in Berlin

Die deutsche Damentennis-Chefin Barbara Rittner wird Turnierdirektorin der neuen Rasenveranstaltung in Berlin im kommenden Jahr. Das teilte die veranstaltende Agentur Emotion Sports mit. "Es ist großartig, dass wir in Berlin wieder ein Tennisturnier dieser Größenordnung haben und den Tennissport in Deutschland weiter stärken können", wurde Rittner zitiert.

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"Großartig": Barbara Rittner.

(Foto: imago images / Hübner)

Die Grass Court Championships finden vom 13. bis 21. Juni 2020 auf der Anlage des LTTC Rot-Weiß mit dem 7000 Zuschauer fassenden Steffi-Graf-Stadion statt. Im Grunewald, wo bisher auf Sand gespielt wurde und Deutschlands einstige Topspielerin Steffi Graf neun Mal gewann, soll auch die dreimalige Grand-Slam-Turniersiegerin Angelique Kerber in Vorbereitung auf den Klassiker in Wimbledon aufschlagen. Berlin erhielt die WTA-Turnierlizenz aus Birmingham, die Schirmherrschaft hat Bundeskanzlerin Angela Merkel übernommen. Rittner, 46 Jahre alt, ist seit 2017 "Head of Women's Tennis" beim Deutschen Tennis Bund und war zuvor Chefin des Fed-Cup-Teams.

17:25 Uhr

Ex-Nationalspieler Träsch sucht einen Fußball-Klub

Ex-Nationalspieler Christian Träsch will weitermachen. "Der Fußball hat einen großen Teil meines Lebens bestimmt. Deswegen wäre es schön, wenn noch was gehen würde", sagte der vertragslose Kicker dem "Donaukurier". Der 32-Jährige spielte für den VfB Stuttgart und den VfL Wolfsburg in der Bundesliga. Zwischen 2009 und 2011 absolvierte er zehn Spiele für die DFB-Elf. Momentan hält er sich beim Regionalligisten VfB Eichstätt fit.

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    Wer will? Christian Träsch

    (Foto: imago images / pmk)

    "Wir haben aber klar kommuniziert, dass ich vorerst nicht spielen werde." Angebote aus Australien, Serbien und Kroatien habe es gegeben, die er aber allesamt abgelehnt habe.
  • "Ich bin ein Familienmensch, deshalb hat die Familie gerade oberste Priorität", sagte der 207-malige Bundesligaprofi.
  • Vor zwei Jahren kehrte Träsch zu seinem Heimatverein FC Ingolstadt zurück, stieg mit den Oberbayern aber aus der zweiten Liga ab. Die Schanzer verzichteten fortan auf den Routinier.
  • Das abrupte Ende in seiner Geburtsstadt hatte Träsch mit Unverständnis kommentiert. Aber: "Ich hege gegen niemanden einen Groll. Ich habe den Verantwortlichen meine Meinung zu der Entscheidung gesagt, und damit war das Thema erledigt."
  • Er könne sich "definitiv vorstellen, beim FCI in ein paar Jahren eine Aufgabe zu übernehmen". Er sei überzeugt davon, "dass man aus dem Club etwas Großes machen kann".
16:07 Uhr

Bayerns Kovac über Müller: "Will kein Exempel statuieren"

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"Um Gottes Willen": Niko Kovac.

(Foto: imago images/ANE Edition)

Niko Kovac geht es in der Sache mit Thomas Müller nicht ums Prinzip. Sagt er. Der Trainer des FC Bayern hatte den Fußballweltmeister zuletzt in sechs Spielen nicht in der Startelf aufgeboten; der Profi ist mit der Situation unzufrieden und erwägt Konsequenzen. "Ich will kein Exempel statuieren, um Gottes Willen", sagte Kovac dazu dem Bezahlsender Sky vor dem dritten Gruppenspiel in der Champions League bei Olympiakos Piräus.

Um die Person Müller und dessen Rolle als Reservist gibt es seit Wochen eine öffentliche Debatte. Vereinspräsident Uli Hoeneß verteidigte den Trainer vor dem Abflug nach Griechenland, unterstrich aber den Stellenwert Müllers. Auf die Frage, ob Kovac mit seinen Entscheidungen deutlich machen wolle, wer bei der Aufstellung das letzte Worte habe, antwortete er: "Der Trainer hat immer das Sagen. Das war vor meiner Zeit so, das ist jetzt so und das wird auch in Zukunft so sein."

15:37 Uhr

"Toller Sieg": Sprintstar Ackermann räumt in China ab

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Der deutsche Top-Sprinter Pascal Ackermann hat die letzte Etappe der Tour of Guangxi in China gewonnen und seine glänzende Saison mit dem insgesamt 13. Tageserfolg abgeschlossen. Nach 168,3 km rund um Guilin setzte sich der Pfälzer im Sprint vor dem Kolumbianer Juan Sebastian Molano durch. Damit siegte der Radprofi aus dem Team Bora-hansgrohe auch in der Punktewertung der Rundfahrt. "Das ist das erste Mal, dass ich meine Saison mit einem Sieg beende. Es ist wirklich ein toller Sieg, das ganze Team hat ihn absolut verdient. Wir wollten hier mindestens eine Etappe gewinnen und haben unser Ziel mehr als erreicht", sagte Ackermann. In dieser Saison glückten nur dem niederländischen Top-Sprinter Dylan Groenewegen (Jumbo-Visma/15) mehr Etappensiege als Ackermann, der das bisher beste Jahr seiner Karriere erlebte.

14:50 Uhr

"Rohdiamant": Graf adelt Tennis-Wunderkind

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Steffi Graf hat noch 22 Grand-Slam-Titel mehr als Cori Gauff. Noch.

(Foto: imago images / AFLOSPORT)

Deutschlands ehemalige Tennis-Königin Steffi Graf ist begeistert von US-Wunderkind Cori Gauff. "Sie hat ein so müheloses Spiel, sie ist ein echter Rohdiamant. Man kann ihre Intensität sehen, ihre unglaubliche Athletik."

  • Tipps müsse sie der jungen Amerikanerin nicht geben. "Ich glaube nicht, dass sie irgendwelche Ratschläge von mir oder sonst irgendjemandem braucht", sagte Graf, die selbst 1986 als 16-Jährige ihr erstes Turnier auf der WTA-Tour gewonnen hatte. Damals bezwang sie im Endspiel von Hilton Head Island keine Geringere als die große Chris Evert (USA).
  • Cori Gauff war der Premierenerfolg am 13. Oktober in Linz als 15-Jährige geglückt, mit einem Finaltriumph gegen die frühere French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko (Lettland). Damit zog sie auch erstmals in die Top 100 der Weltrangliste ein. Aktuell ist sie die Nummer 69. Ende 2018 hatte sie noch Rang 875 belegt.
12:51 Uhr

Weltmeister glaubt nicht mehr an Süle - aber auch nicht an Hummels

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Mats Hummels und Niklas Süle werden beide bei der EM fehlen - sagt Jürgen Kohler.

(Foto: imago images / Camera 4)

Welt- und Europameister Jürgen Kohler geht nicht von einer rechtzeitigen Genesung von Niklas Süle für die Fußball-EM 2020 aus. "Ich glaube, für die EM reicht das nicht mehr, auch weil er zum zweiten Mal am gleichen Knie verletzt ist", sagte der 54-Jährige der Münchner "Abendzeitung".

"Ich glaube, die Bayern sind schlau genug, dass sie sich jetzt auf dem Transfermarkt nach einem ähnlichen Spieler umschauen werden. Auch wenn wir alle hoffen, dass er wieder gesund wird und zu seiner alten Leistungsfähigkeit zurückfindet, muss man das tun. Den Aspekt mit dem zweiten Kreuzbandriss muss man im Auge behalten."

Im DFB-Team glaubt Kohler nicht an ein Comeback des vom Bundestrainer aussortierten Mats Hummels. "So wie Jogi Löw sich dazu geäußert hat, ist das für mich aus seiner Sicht keine Option. Er hat ja den klaren Eindruck vermittelt, dass es da für ihn kein Zurück mehr gibt."

11:45 Uhr

BVB in Mailand ohne Reus - aber mit Sancho

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Jadon Sancho (links) darf in Mailand wieder ran, Marco Reus muss passen.

(Foto: imago images / eu-images)

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss gegen Inter Mailand auf seinen Kapitän Marco Reus verzichten. Wie der BVB am Dienstagmorgen mitteilte, konnte der Nationalspieler die Reise zur Champions-League-Partie morgen (21 Uhr im Liveticker auf n-tv.de) angeschlagen nicht antreten.

"Es ist immer blöd, wenn Marco nicht dabei ist", sagte Sportdirektor Michael Zorc: "Er ist weiter leicht angeschlagen und es war klar, dass er in seiner Verfassung keine drei Spiele in der Woche machen kann. Wir hoffen, dass er zum Derby wieder dabei ist." Rund um die Bundesligapartie gegen Borussia Mönchengladbach (1:0) am vergangenen Samstag hatte Reus bereits unter den Auswirkungen eines grippalen Infekts gelitten. Am kommenden Samstag gastiert der BVB zum Revier-Derby bei Schalke 04.

Auch Toptorschütze Paco Alcacer fehlt den Westfalen weiterhin, der Spanier hat mit muskulären Problemen in der Wade zu kämpfen. Jadon Sancho kehrt dafür ebenso in den Kader zurück wie der zuletzt krank fehlende Mario Götze. Sancho war in der vergangenen Woche einen Tag zu spät von der englischen Nationalmannschaft zurückgekommen und daraufhin für die Partie gegen Gladbach suspendiert worden.

10:56 Uhr

"Ich stelle auf": Kovac kontert wetternden Hoeneß

Beim FC Bayern herrscht dicke Luft. Das magere Augsburg-Remis und der verletzungsbedingte Ausfall von Abwehrchef Niklas Süle sorgen für schlechte Laune. Zusätzlich dazu kommt es nun zum Zwist zwischen Trainer Kovac und Präsident Hoeneß.

10:20 Uhr

Die Großen zittern und hoffen, die ganz Großen starten

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

während wir hier heute am frühen Morgen einen wunderbaren Sonnenaufgang über den Dächern von Berlin bewundern durften, droht in Madrid heute der nächste Schritt in Richtung einer Götterdämmerung: Der große Zinedine Zidane muss mit Real Madrid in der Champions League bei Galatasaray Istanbul unbedingt etwas reißen - sonst droht nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Gruppenspielen nicht nur eine K.-o.-Runde ohne die "Königlichen". In Spanien wird immer offener spekuliert, dass die Luft für den Trainer immer dünner wird, auch wenn er wohl noch das Vertrauen des mächtigen Real-Bosses Florentino Perez genießt. Ob der Auftritt - inklusive des wiedergenesenen Toni Kroos - Zidane eine Atempause verschafft, können Sie ab 21 Uhr im Liveticker auf n-tv.de verfolgen.

In einer ähnlichen Situation befindet sich bekanntlich Niko Kovac, auch wenn die Fallhöhe hier nicht ganz so groß wäre, wie bei seinem als Spieler und Trainer höchstdekorierten Kollegen in Madrid. Auf den Coach des FC Bayern prasselt es mal wieder von überall her ein. Wie weit weg fühlt sich gerade das am Ende rauschhafte 7:2 gegen Tottenham an? Ja, die Gala von London ist tatsächlich erst drei Wochen her. Ein neues Schützenfest bei Olympiakos Piräus könnte den Schmerz nach dem Verletzungsschock um Niklas Süle und den Ärger um Thomas Müllers Entgaudiburschisierung zumindest lindern. Ob es dazu kommt? Ab 21 Uhr (auf Sky und im Liveticker auf n-tv.de).

Für Bayer Leverkusen geht es schon um 18.55 Uhr (DAZN und im Liveticker auf n-tv.de) darum, nach zwei Auftaktpleiten die theoretische Chance aufs Weiterkommen zu erhalten. Das Problem: der Gegner. Atlético Madrid ist eine echte Hausnummer. Alles andere als ein Sieg wäre wohl schon zu wenig, um in Leverkusen die Träume von der K.-o.-Runde am Leben zu halten.

Kaum weiter als von der K.-o.-Runde als zum Start der NBA-Saison kann man im Profisport mit Play-off-System kaum entfernt sein. 82 Spiele muss jedes Team absolvieren, bevor es in die Ausscheidungsrunde geht. Und dennoch: Wenn heute Nacht Titelverteidiger Toronto Raptors gegen die New Orleans Pelicans und Clippers und Lakers mit ihrem L.A.-Stadtduell die Saison eröffnen, wird es direkt spannend. Denn eine wundersame Superstar-Wanderung hat die Liga im Sommer gehörig durcheinandergewirbelt. Meine Kollegen Torben Siemer und David Bedürftig werden Sie im Laufe des Tages fit machen für den Weg zum Titel!

Unser Autor Ben Redelings hat mal wieder eine besonders kuriose Geschichte aus seiner Anekdoten-Goldgrube gefischt: "Wie ein Kneipier beinahe in der Bundesliga kickte" erzählt von der mindestens ebenso kurzen wie wundersamen Bundesliga-Karriere des Igor Collinski, der Anfang der Neunziger mal im Trikot eines Hamburger Traditionsvereins Bundesligaluft schnuppern durfte und bei seinem unglamourösen Abschied vom Publikum gefeiert wurde. Lesen Sie mal, denn diese Story sorgt ganz sicher für gute Laune.

Viel Spaß wünscht Ihnen,

Ihr Till Erdenberger

09:32 Uhr

Mit der Hand im Schritt auf dem Sofa: Krankenbesuch beim Bayern-Star

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08:58 Uhr

England-Coach wittert Spionage bei der Rugby-WM

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Eddie Jones ist ein scharfer Beobachter.

(Foto: imago images/Colorsport)

Einen direkten Spionagevorwurf wollte Englands Rugby-Nationaltrainer Trainer Eddie Jones dann doch nicht in Richtung der All Blacks richten. Aber dass jemand das Training seiner Mannschaft vor dem Halbfinale der Weltmeisterschaft gegen Titelverteidiger Neuseeland von einem nahe gelegenen Wohnblock aus gefilmt hatte, beschäftigte ihn dennoch. "Es könnte auch ein japanischer Fan gewesen sein, es ist mir egal", sagte Jones, der immer mal gerne kleine Spitzen loslässt, in Tokio.

Einen Wert habe das aufgenommene Material ohnehin nicht, so der erfahrene Coach. "Absolut null. Das kann man sich sparen. Sie können sich das Training aller auf YouTube ansehen", meinte Jones. Jeder wisse, was der andere auf dem Spielfeld mache: "Es gibt keine Überraschungen mehr im Rugby. Das ist das Tolle an diesem Spiel, man muss an diesem Tag einfach gut genug sein."

Ex-Weltmeister England trifft im Halbfinale der Welttitelkämpfe am Samstag in Yokohama auf Titelverteidiger Neuseeland. Vielleicht wollte Jones mit diesem "Ablenkungsmanöver" auch nur den Druck von seinem Team nehmen. Favorit seien ohnehin die All Blacks. "Nehmen Sie Ihre Hand hoch, wenn Sie glauben, dass wir gewinnen können", sagte Jones zu Reportern, um dann festzustellen: "Also niemand. Niemand glaubt, dass wir gewinnen können."

08:16 Uhr

Europameister: "Hummels wird in die Nationalmannschaft zurückkehren"

Der einstige Europameister Steffen Freund rechnet nach dem langfristigen Ausfall von Niklas Süle mit einer Rückkehr von Mats Hummels in die Fußball-Nationalmannschaft. "Ich habe vor einem Jahr gesagt, dass Mats Hummels unser bester Innenverteidiger ist, und er wird auch noch mal zurückkommen in die Nationalmannschaft. Wenn Jogi Löw es jetzt nicht macht, bin ich riesig enttäuscht", sagte der als TV-Experte arbeitende 49-Jährige am gestern Abend im TV-Sender Nitro.

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Der 21-malige Nationalspieler, der 1996 mit dem DFB-Team den EM-Titel gewann, sieht Antonio Rüdiger vom FC Chelsea und Matthias Ginter von Borussia Mönchengladbach nicht als Idealbesetzung in der Innenverteidigung für die EM im kommenden Jahr. "Wenn wir mit Rüdiger und Ginter in die EM gehen, können wir nicht Europameister werden", meinte Freund.

07:24 Uhr

Megaklatsche für New York: Brady marschiert weiter durch die NFL

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Quarterback Tom Brady und seine New England Patriots haben in der amerikanischen Football-Liga NFL einen deutlichen Auswärtssieg gefeiert. Der Super-Bowl-Gewinner besiegte gestern Abend (Ortszeit) die New York Jets mit 33:0 (24:0). Der 42 Jahre alte Brady warf 249 Yards, einen Touchdown und eine Interception. Patriots Running Back Sony Michel überzeugte mit drei Touchdowns in der Partie.

Jets-Spielmacher Sam Darnold warf vier Interceptions und hatte am Ende nur 86 Pass-Yards auf seinem Konto. Für die Patriots war es der siebte Sieg im siebten Saisonspiel. New England (7-0) und die San Francisco 49ers (6-0) bleiben damit weiterhin die einzigen beiden ungeschlagen Teams in dieser NFL-Saison.

06:37 Uhr

Laschet sicher: Rhein-Ruhr-Region einziger deutscher Olympia-Bewerber

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Olympia in Deutschland? Dann wohl nur an Rhein und Ruhr.

(Foto: imago images/Eckhard Stengel)

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erwartet neben der Rhein-Ruhr-Region keinen weiteren deutschen Bewerber um die Olympischen Spiele 2032. "Berlin 2032, das glaube ich nicht", sagte der Regierungschef des bevölkerungsreichsten Bundeslandes gestern in Berlin. "Und 2036 erst recht nicht." Von einer Bewerbung um Olympia 100 Jahre nach den von den Nationalsozialisten missbrauchten Spielen hatte bereits Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nachdrücklich abgeraten.

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Auch mit Hamburg rechnet Laschet nach der Niederlage im Referendum um eine Bewerbung für 2024 nicht. "Und von der bayerischen Staatsregierung haben wir die Zusage, dass sie Rhein-Ruhr unterstützt", sagte Laschet, der damit einen erneuten Münchner Vorstoß auch mit Blick auf Winterspiele ausschloss.

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06:12 Uhr

Rassismus: Guardiola sieht einen "Kampf, den wir alle kämpfen müssen"

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(Foto: imago images/PA Images)

Der spanische Star-Coach Josep Guardiola glaubt, dass der Kampf gegen rassistische Ausfälle in Fußball-Stadien nicht allein von den großen Verbänden gelöst werden kann. "Ich hoffe, dass die Fifa und die Uefa in der Lage sind, Schritte vorwärtszumachen. Aber es ist ein kulturelles Problem, eines der Einstellung", sagte der Teammanager des englischen Meisters Manchester City. Daher sei es ein "Kampf, den wir alle kämpfen müssen".

  • Der englische Fußball war in der vergangenen Woche mehrfach durch beschämende Vorkommnisse mit rassistischem Hintergrund überschattet worden. Zunächst waren einige Nationalspieler der "Three Lions" in der EM-Qualifikation im bulgarischen Sofia mit Affenlauten, höhnischen Gesängen und dem Hitlergruß beleidigt worden.
  • Das Problem trete in vielen Stadien auf, "in englischen, spanischen und italienischen", sagte Guardiola am Montag vor dem Champions-League-Heimspiel gegen Atalanta Bergamo weiter. "Es ist eine Kultur, die von Eltern bei jungen Kindern verankert worden sein muss", sagte der 48-Jährige.