Dienstag, 23. Februar 2021Der Sport-Tag

00:13 Uhr

Gasol kehrt zurück zum FC Barcelona

Der zweimalige NBA-Champion Pau Gasol kehrt nach zwei Jahrzehnten zu den Basketballern des FC Barcelona zurück. Der 40 Jahre alte spanische Nationalspieler, der bereits von 1999 bis 2001 für die Katalanen auflief, unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende. Gasol war beim NBA-Draft 2001 an dritter Stelle von den Memphis Grizzlies ausgewählt worden, ehe er 2008 zu den LA Lakers wechselte. Mit dem Rekordmeister gewann der Center in den beiden darauffolgenden Jahren die Meisterschaft in der nordamerikanischen Profiliga. Zudem wurde er sechsmal ins All-Star-Team der NBA gewählt. In Barcelona gewann Gasol unter dem heutigen Chefcoach des Bundesligisten Alba Berlin, Aito Garcia Reneses, zweimal die spanische Meisterschaft und einmal den Pokal. Sein bislang letztes Spiel absolvierte Gasol aufgrund einer Fußverletzung im März 2019.

23:17 Uhr

Laschet will 2032 Olympia in NRW ausrichten

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Armin Laschet will die Olympischen Spiele in Deutschland sehen.

(Foto: dpa)

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet sieht die Rhein-Ruhr-Initiative im Wettstreit um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2032 auf einem guten Weg. "Ich rechne damit, dass wir in Bälde offizieller Bewerber der Bundesrepublik für die Olympischen Spiele werden können", sagte der CDU-Vorsitzende. Andere deutsche Kandidaten werde es nicht geben.

"Wir wollen 2032 die Spiele in Nordrhein-Westfalen ausrichten", bekräftigte Laschet: "Es gibt seit langer Zeit wieder die Chance auf eine deutsche Bewerbung. Das wäre 60 Jahre nach München 1972." Daraus würde "ein Modernisierungsschub für das Land folgen, sowohl in der Infrastruktur als auch bei der Digitalisierung", so der 60-Jährige. Laut dem Branchendienst "insidethegames.biz" rangiert allerdings ohnehin der australische Bundesstaat Queensland mit der Hauptstadt Brisbane sehr weit oben in der Gunst des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Demnach wolle die sogenannte "Future Host Summer Commission" dem Exekutivkomitee am Mittwoch eine klare Empfehlung aussprechen.

22:40 Uhr

Neuer Abwehrboss? BVB nimmt 1,95-Meter-Hüne aus Serie A ins Visier

Mit Mats Hummels, Manuel Akanji und Dan-Axel Zagadou verfügt Borussia Dortmund derzeit lediglich über drei gelernte Innenverteidiger. Im Sommer könnte der BVB hier nachlegen. "Top-Kandidat" beim BVB soll laut "Sky" Nikola Milenkovic sein. Der 23-jährige Serbe kickt seit Sommer 2017 beim italienischen Erstligisten AC Florenz, wo er sich zum absoluten Platzhirsch in der Defensive gemausert hat. Im Pokal durfte der 1,95-Meter-Hüne die Violetten sogar bereits als Kapitän aufs Feld führen. Milenkovic gilt als zweikampfstark und ist zudem durchaus torgefährlich: Zehn Treffer in 108 Serie-A-Partien sind eine starke Bilanz für einen Innenverteidiger. Milenkovic, dessen Vertrag in Florenz 2023 ausläuft, soll rund 20 bis 25 Millionen Euro kosten.

21:34 Uhr

Flick vs. Lauterbach: "Nerven liegen Blank"

DOSB-Präsident Alfons Hörmann sieht den Schlagabtausch zwischen SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach und Trainer Hansi Flick vom FC Bayern als Folge der anhaltenden Belastung durch die Coronavirus-Pandemie. "Diese und andere Auseinandersetzungen zeigen eindrucksvoll, dass die Nerven bei allen Beteiligten zwischenzeitlich blank liegen. Es geht aber weit über dieses Thema hinaus und zeigt vielmehr, dass die Existenzängste zunehmend größer werden und damit auch der Ton rauer wird", sagte Hörmann in einem "WAZ"-Interview. Der 60-Jährige ergänzte: "Aus dem lange Zeit erkennbaren partnerschaftlichen 'Wir', ist an vielen Stellen ein distanziertes 'Die' geworden."

20:37 Uhr

Wie Haaland beinahe bei Klopps größtem Konkurrenten gelandet wäre

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Wechselt Erling Haaland dafür vielleicht vom BVB nach England?

(Foto: dpa)

Erling Haaland wäre um ein Haar in der Talentschmiede des FC Everton gelandet. Ian Atkins, der sich zwischen 2012 und 2016 bei den Toffees für die europäische Talentsuche verantwortlich zeigte, plauderte im "Liverpool Echo" aus dem Nähkästchen. Sein damaliger Mitarbeiter Brian King war hellauf begeistert von Haaland. Der heutige BVB-Star war seinerzeit noch bei seinem Heimatverein Bryne FK aktiv. King knüpfte den Kontakt, Haaland stellte sich in der Folge in Liverpool vor.

"Er kam für vier Tage und die Akademie entschied, dass er nicht gut genug sei", erinnerte sich Atkins, der es daraufhin mit einem ziemlich erbosten King zu tun bekam. "Er war der Meinung, dass ein echtes Talent in ihm steckt", sagte Atkins, der anfügte, dass die zuständigen Trainer anderer Meinung gewesen seien. Haaland sei eines der jungen Talente gewesen, die Everton durch die Lappen gingen. "Aber so ist Fußball", bilanzierte Atkins, der über Haaland noch sagte, dass er "sehr gut zum englischen Fußball passen" würde.

20:05 Uhr

Bayern starten mit Goretzka und Musiala

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick setzt im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Lazio Rom auf Rückkehrer Leon Goretzka. Der Nationalspieler steht wie erwartet in der Startelf des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Goretzka hatte nach überstandener Corona-Erkrankung am Samstag in Frankfurt (1:2) sein Comeback gefeiert. Der 26-Jährige wird neben Joshua Kimmich vor der Abwehr spielen. Niklas Süle verteidigt rechts. In der offensiven Mittelfeldreihe hinter Torjäger Robert Lewandowski erhält Jamal Musiala neben Leroy Sane und Kingsley Coman eine Bewährungschance von Beginn an. Verzichten muss Flick in Rom auf Thomas Müller, Serge Gnabry, Benjamin Pavard, Corentin Tolisso und Douglas Costa

19:19 Uhr

Quetschung des rechten Außenmeniskus': Bittere Nachricht für Bayer und Bender

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen muss für mindestens weitere eineinhalb Monate auf seinen Kapitän Lars Bender verzichten. Der 31-Jährige hatte Ende Januar neben einer Muskelverletzung eine Quetschung des rechten Außenmeniskus erlitten, die sich zu einem Riss entwickelte. Am vergangenen Freitag wurde er deshalb laut Vereinsmitteilung vom Dienstag operiert. Dabei wurde ein Teil der betroffenen Struktur entfernt. Benders Rückkehr ins Training erscheint laut Bayer "nach der Länderspielpause Ende März realistisch". Der frühere Nationalspieler hatte zuletzt bereits sechs Pflichtspiele verpasst, von denen Bayer nur eines gewann.

18:45 Uhr

RB-Keeper schießt gegen Ungarns homophobes Adoptions-Gesetz

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Kritisierte mit seinen Worten auch die Regierung Viktor Orbans: RB-Keeper Peter Gulacsi.

(Foto: Patrick Scheiber/JanHuebner/Pool)

Torhüter Peter Gulacsi vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig hat sich klar gegen Homophobie in seinem Heimatland Ungarn positioniert. Der 30-Jährige kritisierte mit einem Facebook-Post das Ende Dezember verabschiedete Gesetz, nach dem homosexuelle Paare keine Kinder adoptieren dürfen. "Jeder Mensch hat das Recht auf Gleichberechtigung", schrieb der Schlussmann: "So hat auch jedes Kind das Recht, in einer glücklichen Familie aufzuwachsen - ganz egal, aus wie vielen Menschen sie besteht, welche Hautfarbe man hat, wen man liebt oder an was man glaubt."

Die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban erregt bereits seit Jahren Aufsehen durch ihre LGBTQ-feindliche Politik. Gulacsi betonte, er habe in seiner Zeit im Ausland "viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Nationalitäten, anderen Religionen oder Kulturen und Lebensphilosophien getroffen". Durch diese vielen Treffen habe er gemerkt, "dass die Tatsache, dass nicht jeder gleich ist, die Welt nur noch bunter macht und dass das Wichtigste Liebe, Akzeptanz und Toleranz für andere sind."

17:22 Uhr

Haaland zum FC Bayern? Lothar Matthäus hat eine klare Meinung

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Wie lange bringt Haaland dem BVB noch Freude?

(Foto: picture alliance/dpa)

Lothar Matthäus glaubt, dass Erling Haaland irgendwann so gut werden kann wie Robert Lewandowski. Aufgrund der unbestrittenen Ausnahmestellung Lewandowskis ist sich Matthäus im Gespräch mit dem TV-Sender Sport1 allerdings sicher, dass Haaland nicht so schnell im Schoß des FC Bayern landen wird. "Lewandowski ist zurzeit in Form, Haaland auch und solange Lewandowski bei Bayern spielt, glaube ich nicht, dass Haaland kommen wird", so der einstige Weltfußballer, der wenig von einer Doppelspitze Haaland/Lewandowski hält, "weil sie sich gegenseitig ihre Stärken nehmen würden". Aus diesem Grund sei Haaland aus Salzburg auch nicht zum FC Bayern gewechselt, obwohl dieser Interesse gehabt haben soll, sondern zum BVB.

Einen Abschied Haalands vom BVB erachtet Matthäus hingegen als beschlossen. Der Angreifer werden den Schwarz-Gelben "nicht lebenslang dienen. Er wird nach größeren Klubs suchen, er wird ein höheres Einkommen bekommen. Wenn er in der Bundesliga bleibt, dann gibt es für ihn aber nur einen Schritt: Den FC Bayern." Voraussetzung ist demnach allerdings, dass Lewandowski den Platz räumt. Der Vertrag des Polen endet 2023, einen Verkauf schließt Matthäus aus. "Er wird seine große Karriere in München beenden."

16:13 Uhr

Thomas Müller "muss raus aus dem Stall"

Thomas Müller kann sein Comeback nach einer Corona-Infektion samt Isolation kaum noch erwarten. Er habe "die Quarantäne bisher wirklich meisterhaft überstanden", berichtete der Fußballstar des FC Bayern München in den sozialen Netzwerken und stellte ein kurzes Trainingsvideo aus seinem Haus online. "Aber langsam fängt es zum Arbeiten an. Ich muss raus, ich muss raus aus dem Stall", sagte der Weltmeister von 2014 und passionierte Pferdezüchter.

Müller war jüngst während der Klub-WM in Katar positiv getestet worden und in einem separaten Flugzeug heimgereist. Seit rund zehn Tagen ist er nun in häuslicher Quarantäne, wo er individuelle Trainingsübungen mache. "Ich muss schließlich schauen, dass ich topfit - zumindest so fit wie möglich - eben wieder zurückkomme", sagte er und ergänzte: "Und das wird nicht mehr lange dauern." Einen konkreten Termin für sein Comeback nannte der 31-Jährige nicht. Einfach ist die Isolation für jemanden wie Thomas Müller nicht: "Ich bin langsam schon ein bisschen kribbelig, muss ich zugeben."

14:07 Uhr

"Bleib stark!": Portugals Nationaltorwart erleidet Herzinfarkt

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Alfredo Quintana bei der Handball-EM 2020.

(Foto: picture alliance / TT NYHETSBYRÅN)

Portugals Handball-Nationaltorwart Alfredo Quintana hat im Training einen Herzinfarkt erlitten. Der 32 Jahre alte Keeper vom FC Porto, Champions-League-Gruppengegner des deutschen Vizemeisters SG Flensburg-Handewitt, wurde am Montag umgehend zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Europäische Handball-Föderation schickte via Twitter beste Wünsche an Quintana, der mit Portugal im Vorjahr EM-Sechster wurde: "Die EHF sendet ihre Gedanken an Alfredo Quintana, seine Familie und den FC Porto. Wir wünschen ihm eine vollständige und schnelle Genesung. Bleib stark!"

13:27 Uhr

Wagner ist ratlos, was Schalke hilft - ein Abstieg jedenfalls nicht

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David Wagner, ratlos.

(Foto: imago images/Pakusch)

Der ehemalige Schalke-Trainer David Wagner erwartet von dem möglichen Abstieg des Tabellen-Letzten der Fußball-Bundesliga keine reinigende Wirkung für den Revierklub. "Dieser Abstieg wird Schalke nicht gut tun", sagte Wagner (49) im "Sport1"-Interview. "Es ist so verdammt schwer einzuschätzen, was helfen kann, damit der Klub aus dem Schlamassel rauskommt."

Grundsätzlich seien die Probleme des Klubs vielschichtig. Auch verwies er auf viele Verletzungen und "finanzielle Fesseln" bei Transfers. "Es bleibt ein ganz großer Verein mit extrem viel Wucht. Es ist leider lange Zeit ganz viel in die falsche Richtung gelaufen", sagte Wagner, der das Traineramt bei den Königsblauen zu Beginn der Vorsaison übernommen hatte. Nach dem zweiten Spieltag der aktuellen Saison trennte sich der Klub von Wagner.

12:46 Uhr

Keine Anfrage, aber angeblicher Schalke-Kandidat sagt schon mal ab

Der angeblich vom FC Schalke 04 umworbene Fürther Sportchef Rachid Azzouzi hat einen Wechsel im Sommer zum Noch-Erstligisten ausgeschlossen. Der 50-Jährige hat beim fränkischen Aufstiegskandidaten noch einen Vertrag bis Ende Juni 2022 und will auch bleiben. "Ich freue mich, dass ich hier arbeiten kann. Ich bin stolz, hier in Fürth zu sein", sagte Azzouzi im TV-Sender Sky nach dem 2:1 (1:1) der Fürther in der 2. Fußball-Bundesliga gegen Holstein Kiel.

Von Schlusslicht Schalke habe er keine Anfrage erhalten. "Es gab irgendwann mal, aber schon vor längerer Zeit ein Gespräch, aber das war unter Jochen Schneider, das ist wirklich sehr lange her", räumte Azzouzi ein. Er habe damals aber einen neuen Vertrag beim aktuellen Tabellenzweiten in Fürth unterschrieben und sich "zum Verein bekannt".

10:45 Uhr

"Ist er ihnen schuldig": Matthäus hat klare Forderung an Löw

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Lothar Matthäus erwartet einen Wandel von Joachim Löw.

(Foto: picture alliance / dpa)

Gut einen Monat vor den ersten Fußball-Länderspielen im Jahr 2021 hat Rekordnationalspieler Lothar Matthäus von Bundestrainer Joachim Löw ein anderes Auftreten als zuletzt gefordert. "Wichtig ist, dass Löw die richtigen Entscheidungen trifft, dass er wieder selbstsicher auftritt, dass er mit der Mannschaft eine Einheit bildet - nicht wie in Spanien beim 0:6, wo ich ihn im Stadion nicht gehört habe, obwohl keine Zuschauer dort waren", sagte der 59-Jährige im Interview dem Online-Portal "Sport1".

Zugleich verlangte Matthäus, dass der Weltmeister-Trainer künftig seine Entscheidungen öffentlich transparent erklärt. Der Zuschauer, der Fan und der Journalist, sie alle hätten vom Bundestrainer Antworten zu bekommen. "Das ist er ihnen als Nationaltrainer schuldig", sagte der frühere Weltfußballer.

09:42 Uhr

Tottenham überlegt: Beerbt Nagelsmann bald Mourinho?

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Julian Nagelsmann und sein Vorgänger José Mourinho?

(Foto: AP)

Der Trend zu deutschen Trainern scheint sich in der englischen Premier League zu verstärken. Laut einem Bericht der Zeitung "The Telegraph" ist Julian Nagelsmann von Fußball-Bundesligist RB Leipzig angeblich der Top-Kandidat bei Tottenham Hotspur, sollten diese sich von José Mourinho trennen. Derzeit arbeiten Jürgen Klopp beim FC Liverpool und Thomas Tuchel beim FC Chelsea bereits bei englischen Top-Klubs.

Mourinho und die Spurs haben fünf der vergangenen sechs Liga-Spiele verloren und sind von der Tabellenspitze auf den neunten Platz abgestürzt. Star-Trainer Mourinho hat in der Fan-Basis der Spurs keinen Rückhalt mehr.

Dass Nagelsmann auf Mourinho folgt, ist aber extrem unwahrscheinlich. Der 33-Jährige hat bei RB einen Vertrag bis 2023 ohne Ausstiegsklausel und würde sich mit einem Wechsel nach London sportlich nicht verbessern.

08:43 Uhr

Nicht mal Neururer glaubt noch an Schalke

Peter Neururer hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt seines Ex-Vereins Schalke 04 in der Fußball-Bundesliga aufgegeben. "Wer daran wirklich noch glaubt, ist der größte Träumer auf der Erde", sagte Neururer dem "Reviersport". Zwölf Spieltage vor Saisonende haben die Königsblauen neun Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. "Schalke muss in den Spiegel schauen und zusehen, dass die Saison 2021/2022 in der 2. Bundesliga geplant wird. Man darf nicht noch mehr Zeit verlieren", sagte Neururer.

Für die Unruhen rund um die Arena nach dem Revierderby gegen Borussia Dortmund (0:4) hat der 65-Jährige trotz aller Enttäuschung wenig Verständnis. "Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass das für mich keine Fans sind. Das sind Kriminelle, die einfach nur Randale suchen und wohl unglücklich mit ihrem Leben sind", sagte Neururer. Nach der Pleite hatten einige Schalke-Fans versucht, ins Stadion zu gelangen. Die Polizei verhinderte das zusammen mit dem Ordnungsdienst.

07:29 Uhr

Beim Biathlon-Nachwuchs "brennt es lichterloh"

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picture alliance/dpa

Staffel-Olympiasieger Michael Rösch sorgt sich um die Zukunft des deutschen Biathlonsports. Die Nachwuchslücke mache ihm "etwas Angst", sagte der 37-Jährige bei Sport1: "Wir haben an sich zwar Nachwuchs mit Potenzial, aber vielleicht ist in der Vergangenheit ein bisschen was bei der Förderung versäumt worden, dass Talente nicht rechtzeitig in den Weltcup gebracht worden sind, um dort zu wachsen."

Durch die Corona-Krise werde die Nachwuchsproblematik zusätzlich verschärft. Die Trainingssituation sei derzeit "ganz schlimm", sagte der Goldmedaillengewinner von Turin 2006: "Bei uns im Verein dürfen nur die Kadersportler trainieren, dann ist das Schulsystem mit den Internaten natürlich beeinträchtigt. Da brennt's lichterloh, es entstehen riesige Lücken - und es wird eine Mammutaufgabe, das organisatorisch aufzuholen."

06:05 Uhr

HSV bekommt Unterstützung von Spitzenpolitiker - moralisch

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(Foto: imago images/photothek)

Bundesaußenminister Heiko Maas glaubt trotz der jüngsten Niederlage beim Tabellenletzten Würzburger Kickers an den Bundesliga-Aufstieg des Hamburger SV. "Ich habe schon letztes Jahr an den Aufstieg geglaubt, und ich glaube auch dieses Jahr an den Aufstieg. Und wenn es nicht klappt, werde ich auch nächstes Jahr an den Aufstieg glauben", sagte HSV-Fan Maas in der neuen Folge des Podcasts "Herz.Schlag.Verein" der "Hamburger Morgenpost".

Der HSV sei immer sein Verein gewesen. "In Sachen Fußball bin ich ein ganz Konservativer nach dem Motto: ein Leben, ein Verein", sagte der 54 Jahre alte SPD-Politiker. Den Glauben an den Aufstieg macht er vor allem an Trainer Daniel Thioune fest. "Ich finde, dass der Trainer das gut macht und ziemlich cool mit der Situation umgeht", sagte er.

Als Anhänger des HSV trifft er im Bundestag nicht nur auf Gegenliebe. "Ich hatte es in den letzten Jahren als HSV-Fan nicht ganz einfach", bekannte Maas und erläuterte: "Dass man Fan eines Vereins ist, hat nichts mit einer Parteizugehörigkeit zu tun. Es gibt viele Leute aus anderen Parteien, die die gleichen Vorlieben haben. In Sachen Fußball verstehe ich mich mit vielen aus anderen Parteien und Fraktionen besser als in meiner eigenen."