Dienstag, 23. Juni 2020Der Sport-Tag

21:17 Uhr

"Müssen überzeugender sein": Klopp will hart gegen Rassismus arbeiten

Teammanager Jürgen Klopp vom designierten englischen Fußballmeister FC Liverpool verurteilt den rassistischen Zwischenfall im Spiel zwischen Manchester City und dem FC Burnley. "Es ist eine klare Sache, dass alle Leben wichtig sind, das muss man nicht erwähnen. Es zeigt nur, dass man nichts verstanden hat", sagte Klopp bei Sky Sports: "Es ist ein weiteres Zeichen dafür, dass wir nicht da sind, wo wir sein wollen."

Im Kampf gegen Rassismus sieht Klopp Verbesserungsbedarf. "Wir müssen überzeugender sein, mehr Wissen schaffen und unsere Kinder früher über Gleichheit aufklären, und dass wir alle gleich sind", sagte der 53-Jährige: "Es gibt offensichtlich immer noch Menschen in dieser Generation, die das nicht verstehen wollen, und das haben wir gestern Abend gesehen."

20:33 Uhr

Glück im Unglück: Saison für Leno dennoch beendet

imago0047411472h.jpg

Bernd Leno wird in dieser Saison nicht mehr auf den Platz zurückkehren.

(Foto: imago images/Xinhua)

Für den deutschen Fußball-Nationaltorhüter Bernd Leno vom FC Arsenal ist die Saison in der englischen Premier League wohl gelaufen, allerdings ist der 28-Jährige von der befürchtet schweren Verletzung verschont geblieben. Wie die Gunners am Dienstagabend mitteilten, hat sich Leno im Ligaspiel bei Brighton und Hove Albion am Samstag eine mittelschwere Bänderdehnung im rechten Knie zugezogen. In vier bis sechs Wochen soll der Ex-Leverkusener wieder ins volle Training einsteigen.

Leno war bei der Niederlage in Brighton (1:2) beim Abfangen einer Flanke mit Neal Maupay zusammengeprallt und hatte sich dabei das Knie verdreht. Unter Schmerzen wurde der Torhüter, bei dem zunächst der Verdacht auf einen Kreuzbandriss bestand, vom Platz getragen.

19:28 Uhr

"Am Rand des Chaos": Putin soll Leichtathleten helfen

120163596.jpg

Wladimir Putin ist eher auf dem Eis als in der Leichtathletik heimisch.

(Foto: picture alliance/dpa)

Aufgrund des drohenden Entzugs ihres Startrechts haben Hochsprung-Weltmeisterin Marija Lassizkene und weitere russische Top-Leichtathleten Staatspräsident Wladimir Putin zum Handeln aufgefordert. "Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit auf die katastrophale Situation unseres Sports lenken", schrieben Lassizkene sowie Sergej Schubenkow (Hürdensprint) und Anschelika Sidorowa (Stabhochsprung) in den Sozialen Medien: "Wir stehen am Rande des endgültigen Chaos und der Zerstörung der Leichtathletik."

Lassizkene und ihre Mitstreiter werfen Putin vor, in "so vielen Sportstrukturen in unserem Land immer noch keinen konkreten Plan zur Überwindung dieser anhaltenden Krise" vorgestellt zu haben. "Wir haben bereits die Olympischen Spiele 2016 verpasst, und es ist gut möglich, dass wir auch die nächsten Spiele in Tokio verpassen werden", hieß es in dem Statement. Die Situation habe sich im vergangenen Jahr "verschlimmert".

18:12 Uhr

"Das schießt den Vogel ab": Kyrgios schimpft auf Kollegen

Der australische Tennisprofi Nick Kyrgios war von Beginn an einer der schärfsten Kritiker der Adria Tour von Novak Djokovic. Nachdem der Weltranglisten-1. als vierter der dort aktiven Spieler positiv auf Covid-19 getestet worden war, meldete sich Kyrgios wieder zu Wort.

Er bete für alle erkrankten Spieler. Und erinnert eindrücklich daran, dass bei allem, was er an "Unverantwortlichem" oder "Dummheiten" getan habe, das Verhalten der Kollegen doch wirklich den Vogel abschieße. Beurteilen Sie selbst.

17:20 Uhr

"Niedergang über Jahre": Magath findet es egal, ob der HSV aufsteigt oder nicht

imago0046292482h.jpg

Felix Magath ist inzwischen in Würzburg tätig.

(Foto: imago images/foto2press)

Der frühere HSV-Star Felix Magath sieht die Saison des Hamburger SV in der 2. Fußball-Bundesliga kritisch. Ob es die Hanseaten noch in die Aufstiegsrelegation schaffen oder nicht, wisse er nicht. "Aber egal, aus meiner Sicht, ob er es packt oder nicht packt, war die Saison nicht erfreulich", sagte der 66 Jahre alte ehemalige Spieler, Manager und Trainer des Traditionsklubs. Die Hamburger müssen als Tabellenvierter am Sonntag im Saisonfinale gegen den SV Sandhausen gewinnen, um den 1. FC Heidenheim doch noch vom Relegationsplatz zu verdrängen. Zugleich dürfen die Heidenheimer, gegen die der HSV am vergangenen Sonntag durch ein Gegentor in letzter Sekunde verloren hatte, im Spiel beim Zweitliga-Meister Arminia Bielefeld nicht siegen.

Ob Trainer Dieter Hecking im Fall des Nicht-Aufstiegs in Hamburg bleiben oder gehen soll, ließ Magath offen. Die Probleme, die der HSV habe, seien "eine längere Geschichte, die hat auch nicht nur mit dem jetzigen Trainer zu tun", meinte der Europapokalsieger der Landesmeister von 1983. "Der Niedergang des HSV geht ja schon über Jahre."

16:22 Uhr

Die "Horror-Show" ist beendet

Nach den positiven Corona-Tests von zahlreichen Tennisspielern wird die umstrittene Adria Tour des ebenfalls positiv getesteten Novak Djokovic nicht fortgesetzt. Die noch geplanten Veranstaltungen in Banja Luka und Sarajevo könnten angesichts der Entwicklungen nicht mehr stattfinden, teilten die Organisatoren mit.

Zuvor hatte Djokovic seinen positiven Test öffentlich gemacht und erklärt, er würde sich nun für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Der Weltranglisten-Erste war in den vergangenen Tagen heftig dafür kritisiert worden, dass auf den Stationen in Belgrad und Zadar keine Hygieneregeln eingehalten worden waren.

Doppelspezialist Bruno Soares, unter Präsident Djokovic Mitglied im Spielerrat, sprach bei GloboEsporte von einer "Horror-Show". Der Brasilianer warf der Truppe hochbezahlter Superstars um Alexander Zverev vor, "enorm unverantwortlich und höchst unreif" gehandelt zu haben.

15:49 Uhr

Dynamo-Legende kritisiert DFL scharf

392fb6dd8a007a590e17db1f5adae93e.jpg

Ulf Kirsten ist bei Dynamo Dresden eine Legende.

(Foto: imago/Steffen Kuttner)

Der frühere Nationalspieler Ulf Kirsten hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) für den Umgang mit dem designierten Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden kritisiert. "Es heißt immer, die Gesundheit der Spieler muss im Mittelpunkt stehen. Das war hier nicht der Fall. Die DFL hat die Dynamo-Spieler ins Messer laufen lassen", sagte Kirsten der "Sport Bild" (Mittwoch). Dynamo konnte wegen mehrerer Corona-Fälle erst verspätet in die Rest-Saison starten und musste neun Spiele in 29 Tagen absolvieren. Dem Wunsch von Dynamo, Nachholspiele in den Juli zu verlegen, war die DFL nicht nachgekommen.

Daraufhin hatte es massive Kritik von Dresden-Profi Chris Löwe gegeben. Zudem erwägt der Club, Klage wegen Wettbewerbsverzerrung einzureichen. "Wir werden das intensivieren und schauen, ob es Möglichkeiten gibt und Chancen", hatte Geschäftsführer Michael Born am Sonntag gesagt. Sein Team sei unnötig "in einen engen Terminplan gezwängt worden".

15:00 Uhr

Geisterspiele machen Profis Beine - und aggressiv

imago0047386371h (1).jpg

Mainz (in Weiß) gegen Dortmund: Hohe Laufleistung und Auswärtssieg. Passt.

(Foto: Jrgen Fromme / firo Sportphoto / POOL)

In den Geisterspielen der Fußball-Bundesliga geht es trotz der tristen Atmosphäre überraschend lebhaft zu. Das ergab eine statistische Auswertung der Partien durch das Unternehmen Global Soccer Network, das diverse Clubs mit Daten versorgt. "Tendenziell hat die Aggressivität der Profis in den Geisterpartien deutlich zugenommen", sagte Firmen-Geschäftsführer Dustin Böttger den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" mit Verweis auf die gestiegene Zahl der Fouls. Darüber hinaus laufen die Spieler nach der Corona-Pause im Schnitt rund drei Kilometer mehr und sprinten 13-mal mehr als vorher.

Nach Meinung von Jonas Hummels, Bruder des Dortmunder Abwehrchefs Mats Hummels, kann "es viele unterschiedliche Gründe" für die gestiegene Laufleistung der Spieler geben. "Eventuell hat der eine oder andere Spieler im Hinterkopf, dass nun fünf Auswechslungen möglich sind und er früher raus darf", sagte der ehemalige Profi der Spielvereinigung Unterhaching und derzeitige DAZN-Kommentator. Laut Böttgers Auswertung hat die Geisterkulisse zudem Einfluss auf die Taktik. "Ohne das gegnerische Heimpublikum treten die Auswärtsteams viel selbstbewusster auf und riskieren mehr. Sie attackieren tendenziell viel früher, pressen intensiver und erspielen sich deutlich bessere Chancen als in der Zeit vor Corona."

13:57 Uhr

Nach Horrorunfall: Zanardi droht Verlust beider Augen

Dem früheren Formel-1-Piloten und mehrfachen Paralympics-Sieger Alessandro Zanardi droht nach einem schweren Verkehrsunfall mit seinem Handbike am vergangenen Freitag in der Nähe von Siena der Verlust beider Augen. Das gab die Klinik in einem ärztlichen Bulletin bekannt. Spezialisten sollen in den kommenden Tagen die Lage bewerten, sagte Sabino Scolletta, Leiter der Intensivstation. Herz- und Kreislauffunktionen seien zufriedenstellend. Wegen der massiven Gesichts- und Kopfverletzungen haben die Ärzte beschlossen, erst ab nächster Woche eine Reduzierung der Medikamente zu prüfen, die den 53-Jährigen im Koma halten.

13:39 Uhr

Brose Bamberg trennt sich von Cheftrainer Moors

Basketball-Bundesligist Brose Bamberg hat sich von Cheftrainer Roel Moors getrennt. Wie der Verein mitteilte, wurde der bis zum 30. Juni 2021 laufende Vertrag des Belgiers mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Damit reagiert der einstige Serienmeister wohl auf das Abschneiden beim Finalturnier der Basketball-Bundesliga in München. Bamberg war im Viertelfinale gegen die EWE Basket Oldenburg nach zwei Niederlagen ausgeschieden. Moors wurde erst im vergangenen Jahr vom neunmaligen deutschen Meister verpflichtet. "Im Vordergrund der Arbeit des Trainerteams steht immer die Weiterentwicklung der Mannschaft. Leider verlief diese in der abgelaufenen Saison nicht so, wie wir sie uns erhofft haben. Mit Blick auf die anstehenden sportlichen Aufgaben halten wir es für wichtig, umgehend zu handeln und für klare Verhältnisse zu sorgen", erklärte Sportdirektor Leo De Rycke.

13:05 Uhr

Vier Bundesliga-Keeper stehen bei Schalke offenbar auf der Transferliste

imago41771625h.jpg

Mit besten Wünschen vom Ex-Schalke zum FC Schalke?

(Foto: imago images / Buzzi)

Der FC Schalke 04 hat ein Torwart-Problem. Deshalb sehen sich die Königsblauen offenbar nach einem neuen Schlussmann um. Dabei ist unter anderem ein Keeper des FC Bayern in den Fokus gerückt. Heißer Kandidat ist laut "Bild" demnach Sven Ulreich. Aber auch an Mark Flekken vom SC Freiburg, Zack Steffen von Fortuna Düsseldorf und Gregor Kobel, derzeit von der TSG Hoffenheim an den VfB Stuttgart ausgeliehen, soll Interesse bestehen. Ulreich, der noch bis 2021 an den FC Bayern gebunden ist, würde von seinem Arbeitgeber wohl keine Steine in den Weg gelegt bekommen. Schließlich wird dem Routinier mit dem Schalker Alexander Nübel bald ein neuer Konkurrent vor die Nase gesetzt. Laut "Bild" würde Ulreich der Nummer-Eins-Posten beim FC Schalke reizen. Seine geringe Ablösesumme könne der Revierklub stemmen, genau wie sein Gehalt in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro.

Die ganze Meldung mit mehr Hintergründen lesen Sie bei den Kollegen von sport.de

11:57 Uhr

"Bild": Götze entscheidet sich gegen BVB-Teamtraining

Dortmunds Mario Götze. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Ein Pflichtspiel wird Mario Götze für den BVB nicht mehr absolvieren.

(Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild)

Der Abschied von Mario Götze aus Dortmund wird offenbar still und leise. Wie die "Bild" berichtet, steht der 28-Jährige im letzten Saisonspiel des BVB am Samstag daheim gegen 1899 Hoffenheim erneut nicht im Kader. Nach Vereinsangaben von Dienstag ist das jedoch noch nicht final entschieden. Nach dem "Bild"-Bericht habe sich Götze jedoch entschieden, nach der Frühgeburt seines Sohnes Rome rund um die Uhr für seine Frau Ann-Kathrin und das erste Kind da zu sein. Nach diversen Krankenhausbesuchen durfte der Mittelfeldspieler aufgrund der strengen DFL-Hygieneauflagen nur individuell trainieren. Zwar habe Götze nach zuletzt zwei negativen Corona-Tests in das Mannschaftstraining zurückkehren können, sich aber dagegen entschieden. Damit wäre er zum fünften Mal in Serie nicht im Aufgebot von Trainer Lucien Favre. In der gesamten Saison kam der Edeltechniker nur einmal über die volle Spielzeit zum Einsatz. Für welchen Klub Götze in Zukunft spielt, ist nach wie vor offen. Neben italienischen Klubs soll auch Atlético Madrid Interesse an einer Verpflichtung haben.

11:26 Uhr

Wenn Rangnick kommt ... - Milan will offenbar drei Bundesliga-Stars

Die Bundesliga-Profis Milot Rashica (Werder Bremen), Patrik Schick und Dayot Upamecano (beide RB Leipzig) stehen einem Medienbericht zufolge auf einer Wunschliste des AC Mailand. Der Klub soll das Trio in dem Fall verpflichten wollen, dass Ralf Rangnick in der nächsten Saison neuer Trainer und Sportdirektor wird. Das berichtete der italienische TV-Sender Sky Sport. Der Offensivspieler Rashica kann die Bremer in diesem Sommer dank einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag verlassen. Sollte Werder aus der Bundesliga absteigen, müsste ein interessierter Klub laut Sky Sport lediglich eine Ablösesumme von 16 Millionen Euro für den 23 Jahre alten Nationalspieler des Kosovo zahlen. Zu den Interessenten gehört bereits seit längerer Zeit auch RB Leipzig. Verteidiger Upamecano wird ebenfalls von mehreren Klubs umworben. Angreifer Schick ist vorerst nur von AS Rom an RB Leipzig ausgeliehen. Die Mailänder wollen dem Bericht zufolge abwarten, ob sich beide Klubs auch über einen endgültigen Wechsel einigen können.

10:55 Uhr

Das sagen Dyche und Guardiola zum rassistischen Banner

Unsere Meldung zum Vorfall lesen Sie übrigens hier!

10:17 Uhr

Rummenigge versteht Spieler-Bündnis um Hummels "nur bedingt"

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge steht dem neuen Spieler-Bündnis, dem unter anderem Mats Hummels, Sven Bender, Neven Subotic und Alexandra Popp angehören, skeptisch gegenüber. "Es gibt in Deutschland schon eine Spielergewerkschaft, die die Interessen der Spieler vertritt. Die aktuelle Neugründung verstehe ich deshalb nur bedingt", sagte er dem "Handelsblatt". Die Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VDV) hatte den neuen Zusammenschluss von Profis aus den drei Ligen und der Frauen-Bundesliga positiv bewertet und eine Zusammenarbeit angeboten. Die ganze Republik fordere zurecht den mündigen Spieler, der sich zu Wort meldet, sagte Rummenigge. "Aber es gibt auch eine andere Seite der Medaille: Die Spieler übernehmen damit nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten und Verantwortung", meinte Rummenigge. Das bedeute, dass sie einen Beitrag dafür leisten müssten, dass Rationalität im Fußball wieder etwas größer geschrieben werde. Das neue Bündnis will dafür sorgen, dass Fußballer bei zukünftigen Entscheidungen von Klubs und Verbänden stärker einbezogen werden.

09:41 Uhr

Adria-Tour-Teilnehmer: Auch Viktor Troicki mit Coronavirus infiziert

Ein dritter Teilnehmer der umstrittenen Adria-Tour der Tennisprofis ist mit dem Coronavirus infiziert. Der Serbe Viktor Troicki, der an der ersten Station in Belgrad teilgenommen hatte, wurde nach eigenen Angaben positiv auf das Virus getestet. Zuvor hatten dies bereits der Bulgare Grigor Dimitrow und der Kroate Borna Coric bekanntgegeben. Troicki sagte der Nachrichtenagentur Telegraf, zunächst sei am vergangenen Freitag bei seiner Ehefrau das Virus festgestellt worden. Seine Tochter und er hätten sich dann am Sonntag testen lassen. Zu diesem Zeitpunkt gastierte die vom serbischen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic organisierte Tour im kroatischen Zadar. Dort war Troicki aber nicht dabei. Eine Woche zuvor hatte der 34 Jahre alte einstige Weltranglisten-Zwölfte in Belgrad gespielt.

Mehr dazu lesen Sie auch hier!

09:03 Uhr

"Ist mir peinlich" - Banner macht Burnley-Kapitän fassungslos

a0fb6e22d53f68a78bde17316967ef2d.jpg

Ben Mee (Mitte) verurteilt das "White Lives Matter Burnley"-Banner.

(Foto: AP)

Kapitän Ben Mee vom FC Burnley hat beschämt auf das an einem Kleinflugzeug angebrachte "White Lives Matter Burnley"-Banner über dem Etihad Stadium in Manchester reagiert. Die verantwortlichen Fans sollen "im 21. Jahrhundert ankommen", sagte der 30-Jährige nach der 0:5-Niederlage bei Manchester City am Montagabend. "Ich schäme mich, es ist mir peinlich, dass eine kleine Anzahl unserer Fans beschlossen hat, so etwas um das Stadion herum zu zeigen", sagte Mee. Der Schriftzug war an ein Kleinflugzeug angebracht, welches über das Etihad Stadium flog, kurz nachdem die Spieler und Offiziellen vor dem Anpfiff auf die Knie gegangen waren, um sich mit der Black-Lives-Matter-Bewegung zu solidarisieren. Der Gästeklub hatte sich bereits während des Spiels noch mit einer Stellungnahme entschuldigt.

Mehr zu diesem Eklat lesen Sie hier!

07:54 Uhr

Ecclestone fürchtet falsches Ferrari-Spiel mit Vettel

Am ersten Juli-Wochenende beginnt in Spielberg die womöglich letzte Formel-1-Saison in der Karriere von Sebastian Vettel. Sein Abschied von der Scuderia Ferrari steht fest - seine Zukunft ist weiter offen. Ein alter Wegbegleiter fürchtet, dass die Italiener es dem 32-Jährigen in den nächsten Wochen nicht leicht machen könnten. Ex-Formel-1-Chef Bernie Ecclestone gehört zu den Insidern, die Ferrari ein falsches Spiel mit Vettel zutrauen. "Klar hat Sebastian jetzt nur ein Ziel, schneller als Charles zu sein. In der Qualifikation und im Rennen", sagte der 89-Jährige im "Blick"-Interview. Eine Stallorder zu Gunsten von Charles Leclerc, so der Brite weiter, "können die Italiener vergessen. Ich hoffe nur, dass sie mit Sebastian fair spielen!"

Mehr dazu lesen Sie bei unseren Kollegen von sport.de, bitte hier klicken!

07:25 Uhr

300-GP-Torte lässt Iceman Räikkönen kalt

 

06:53 Uhr

Wechselt Bayerns Rekordtransfer Hernández zu Thomas Tuchel?

Die Gerüchte über einen Abschied von Lucas Hernández vom FC Bayern reißen nicht ab. Obwohl die Münchner auch in Zukunft auf den Franzosen setzen wollen, treibt der 24-Jährige einen Transfer zu Paris Saint-Germain offenbar voran. Wie das Portal "footmercato" berichtet, ist Lucas Hernández weiter gewillt, den FC Bayern zu verlassen. Der Franzose befindet sich demnach schon länger in Gesprächen mit Paris Saint-Germain. Eine Einigung zwischen Spieler und Klub sei nicht mehr weit, heißt es. Auf Nachfrage von "footmercato" dementierten die Berater allerdings jeglichen Kontakt zum Klub von Thomas Tuchel. Sollte der FC Bayern den Weltmeister nach nur einem Jahr wieder ziehen lassen, dann sicher nicht für weniger als die 80 Millionen Euro, die die Münchner für Hernández zahlten. Ob PSG bereit wäre, diese Summe zu zahlen, ist nicht bekannt. Ob der Rekordmeister seinen Rekord-Einkauf überhaupt ziehen lassen würde, ist ebenfalls fraglich. Erst am Sonntag erklärte Sportdirektor Hasan Salihamidzic im "BamS"-Interview: "Wir sind von seinen Stärken überzeugt und stehen voll hinter ihm. Ich bin sicher, dass er für unsere Mannschaft noch sehr wertvoll wird."

06:28 Uhr

Matthäus erwartet Kohfeldt-Abgang bei Werder Bremen

Lothar Matthäus rechnet damit, dass Trainer Florian Kohfeldt Werder Bremen nach dem Saisonende verlässt. Selbst wenn der Verein den ersten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga seit 40 Jahren noch verhindern sollte. "Was ich aber sehr wohl erwarte, ohne Unruhe transportieren zu wollen, ist ein Abschied von Florian Kohfeldt am Ende der Saison. Schafft er das Unmögliche und rettet die Grün-Weißen, dann dürfte er gehen, weil es schwer vorstellbar ist, dass er noch mal die Energie aufbringt, um eventuell noch so eine Saison zu erleben", schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne. Die Bremer stehen nach der Niederlage in Mainz als Tabellenvorletzter vor dem zweiten Abstieg in ihrer Bundesliga-Geschichte. Nur wenn der 1. FC Union am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf punktet, hat Bremen durch einen Sieg gegen den 1. FC Köln noch die Chance auf den Relegationsplatz.

05:56 Uhr

Milan-Legende Prati stirbt nach schwerer Krankheit

imago0006765234h.jpg

Pierino Prati feierte mit dem AC Mailand große Erfolge.

(Foto: imago sportfotodienst)

Der frühere italienische Fußballstar Pierino Prati ist im Alter von 73 Jahren nach langer und schwerer Krankheit gestorben. Mit dem AC Mailand gewann der Nationalstürmer unter anderem den Europapokal der Landesmeister und zweimal den Cup der Pokalsieger. Dazu feierte er im Nationaldress den Gewinn der Europameisterschaft 1968. Nachdem er sich vom aktiven Fußball zurückgezogen hatte, versuchte sich Prati zwischen 1984 und 1990 als Trainer, kam dabei aber nicht über die oberen Amateurklassen hinaus. Erst am Samstag war Mario Corso, legendärer Mittelfeldspieler von Inter Mailand in den Sechziger Jahren, gestorben.