Dienstag, 25. Februar 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau, Louisa Grewe & David Bedürftig
23:32 Uhr

Wegen Coronavirus: Schalke verzichtet wohl auf China-Reise

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 will wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus voraussichtlich auf seine im Sommer geplante China-Reise verzichten. "Es ist klar, dass China im Moment nicht geht. Wir haben mit unseren Kollegen drüben darüber gesprochen. Die haben gesagt, dass es schön gewesen wäre, wenn wir gekommen wären", sagte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Der Revierclub war zuletzt häufig in der Sommerpause nach China gereist. In China sind bereits mehr als 2660 Menschen durch das neuartige Coronavirus Sars CoV-2 ums Leben gekommen, bis heute waren dort 77 658 Menschen infiziert.

23:00 Uhr

Struff überrascht mit Dubai-Sieg gegen Wimbledon-Halbfinalist

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Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff hat beim ATP-Turnier in Dubai aufgetrumpft und ist mit einem Sieg über Wimbledon-Halbfinalist Roberto Bautista Agut aus Spanien ins Achtelfinale eingezogen. Der 29-Jährige setzte sich in der ersten Runde der mit 2,9 Millionen Dollar dotierten Hartplatzveranstaltung nach einer nervenstarken Vorstellung 7:6 (7:2), 7:5 gegen den Weltranglistenzwölften durch und gewann nach zuletzt zwei Auftaktpleiten wieder ein Match.

Der Weltranglisten-34. Struff, der in der Runde der letzten 16 auf den fünf Plätze höher geführten Georgier Nikolos Bassilaschwili trifft, verwandelte nach 1:53 Stunden seinen zweiten Matchball. Vor allem mit seinem Aufschlag knackte er Bautista Agut, 13 Assen standen nur zwei Doppelfehler gegenüber. Struff war zuletzt bei den Australian Open (gegen den serbischen Weltranglistenersten Novak Djokovic) und in Rotterdam (gegen Kanadas Toptalent Felix Auger-Aliassime) an seinem Auftaktgegner gescheitert, hatte aber wie nun auch in Dubai eine schwere Auslosung erwischt. Vor Struff war bereits Philipp Kohlschreiber ins Achtelfinale eingezogen. Der 36-Jährige ist am Mittwoch gegen den topgesetzten Djokovic klarer Außenseiter.

22:14 Uhr

Professor, der Torunarigha-Rassismus relativierte, wird gefeuert

"Ich habe selten etwas so Dummes gelesen", schrieb Jordan Torunarigha von Fußball-Bundesligist Hertha BSC bei Twitter. Er bezog sich auf einen Artikel des Berliner Wissenschaftlers Prof. Dr. Stefan Chatrath. Dort heißt es unter anderem: "Fußballer, die professionell spielen, müssen Beleidigungen aushalten, das gehört dazu." Der Autor bezog sich damit auf die rassistischen Anfeindungen gegen den Hertha-Verteidiger zuletzt beim Spiel gegen Schalke 04.

Die Zeilen haben für Chatrath, der für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen war, nun ernsthafte Folgen. "Wir haben Herrn Chatrath mit sofortiger Wirkung von allen Lehrtätigkeiten entbunden", sagte Prof. Dr. Wolfgang Merkle von der University of Applied Sciences Europe der Deutschen Presse-Agentur. Dort hatte Chatrath als Studiengangsleiter für Sport- und Eventmanagement gearbeitet. Auch der Landessportbund Berlin will über Konsequenzen beraten. Wie der LSB am Mittwoch auf dpa-Anfrage mitteilte, werde das Präsidium "in seiner Sitzung über den Verbleib von Herrn Chatrath in der Wissenschaftlichen Kommission entscheiden".

22:01 Uhr

Fifa-Ethikkommission sperrt Ex-Funktionär Valdez für ein Jahr

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Valdez muss 9500 Euro Strafe zahlen.

(Foto: imago/Agencia EFE)

Die Ethikkommission des Fußball-Weltverbands Fifa hat den südamerikanischen Ex-Funktionär Wilmar Valdez für ein Jahr gesperrt. Zudem muss der frühere Präsident des uruguyaischen Verbands AUF, der auch im Fifa-Council saß, 9500 Euro Strafe zahlen.

Valdez hat laut der Fifa gegen seine Loyalitätspflicht verstoßen. Dabei ging es um Verfehlungen bei Ausschreibungen, bei denen der Funktionär gegen seine Treuhandpflicht gegenüber des AUF verstoßen habe.

20:54 Uhr

Schlägerei vor CL-Kracher: Bayern-Chaoten wollen Block stürmen

*Datenschutz

Vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League beim FC Chelsea versuchten Anhänger des FC Bayern in London den Gäste-Block zu stürmen. Die Chaoten, mutmaßlich ohne Tickets, sollen sich gegen Security-Checks gewehrt haben und versuchten dann in den Innenraum des Stadions vorzustoßen. Die Londoner Polizei ging sogar zu Pferd dazwischen und konnte die Situation unter Kontrolle bringen.

20:11 Uhr

ZDF weist Namensänderungs-Vorwurf von Boxer Harutyunyan zurück

ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann hat Vorwürfe von Promoter Ismail Özen-Otto vom Hamburger Boxstall Universum scharf zurückgewiesen. Dieser hatte unter anderem im "Spiegel" behauptet, dass der öffentlich-rechtliche TV-Sender auf eine Namensänderung des Universum-Hauptkämpfers Artem Harutyunyan gedrängt habe. Das sei "falsch", teilte Fuhrmann mit: "Die Vorwürfe sind haltlos, und ich verwahre mich dagegen. Wir haben Artem Harutyunyan beim ersten Boxabend als Hauptkämpfer akzeptiert und hätten das auch bei einem zweiten Abend getan." Das ZDF hatte am Samstag der dpa bestätigt, die Zusammenarbeit mit dem Boxstall vorzeitig zu beenden und auf die Übertragung einer zweiten Veranstaltung zu verzichten, weil der erste Kampfabend mit dem ZDF am 9. November 2019 nicht die gewünschte Resonanz gefunden hatte.

Namensänderungen im deutschen Profiboxen sind aus Vermarktungsgründen nicht ungewöhnlich, wie die Beispiele Felix Sturm (Adnan Catic), Arthur Abraham (Avetik Abrahamyan) oder Marco Huck (Muamer Hukic) beweisen. "Ja, aber das ist freiwillig", sagte Özen-Otto. Laut dem Promoter gibt es Audio-Mitschnitte einer Telefonkonferenz sowie Mail-Verkehr mit ZDF-Verantwortlichen, in denen Vermarktungsprobleme wegen des Namens Harutyunyan angesprochen wurden. Der mit seinen Eltern im Kleinkindalter aus Armenien nach Deutschland übergesiedelte Sportler wie auch Özen-Otto lehnen eine Namensänderung ab.

19:24 Uhr

Deutschland-Achter muss Coronavirus ausweichen

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Italien hat der Deutschland-Achter sein geplantes Trainingslager nach Portugal verlegt. Die Athleten des Paradebootes des Deutschen Ruderverbandes (DRV) werden nicht wie geplant ab Sonntag in Garivate in der Lombardei trainieren, wie Bundestrainer Uwe Bender und die Verantwortlichen entschieden. Stattdessen reist das Team vom 6. bis 23. März nach Lago Azul in Portugal. "Die Situation vor Ort und die Unsicherheit über die Entwicklung lassen nur einen Schluss zu: Dort können wir nicht hinfahren, das können wir nicht verantworten", sagte Bender. Italien ist aktuell das Land mit den meisten erfassten Coronavirus-Fällen in Europa.

18:24 Uhr

Entlassungen bei Werder: Physio und Sportpsychologe müssen gehen

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Marlovits (links) und Cheftrainer Kohfeldt.

(Foto: imago images / Team 2)

Werder Bremen bemüht sich im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga um neue Impulse. Der Tabellenvorletzte gab mehrere "personelle Veränderungen im Team rund um die Profimannschaft" bekannt. Chef-Physiotherapeut Uwe Schellhammer wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. In dieser Saison verletzten sich bereits acht Werder-Spieler während des Reha-Trainings. Auch vom Sportpsychologen Andreas Marlovits trennt sich Werder, der vor dem Bundesliga-Spiel in Leipzig noch extra mit ins Mini-Trainingslager gefahren war. Die Zusammenarbeit wurde "in beiderseitigem Einvernehmen" beendet. "Für die Mannschaft kann es in der aktuell sehr schwierigen Phase sinnvoll sein, einen neuen Impuls zu bekommen. Wir machen uns jetzt intensiv Gedanken, hier Lösungen zu finden“, erklärt Fußball-Geschäftsführer Frank Baumann.

17:51 Uhr

Selke würde bei Rassismus "direkt in die Kabine gehen"

Werder Bremens Stürmer Davie Selke würde den Platz sofort verlassen, wenn er rassistisch beleidigt werden würde. "Wenn ich Opfer von Rassismus werde, gehe ich direkt in die Kabine. Wenn man weiterspielt, setzt man doch das Signal, dass es normal ist, was da passiert", sagte Selke im Interview der "Sport Bild". "Es ist aber nicht normal. Man sollte aufhören zu spielen, bis der Täter das Stadion verlassen hat", sagte der Profi des Fußball-Bundesligisten, dessen Vater aus Äthiopien kommt. Zuletzt waren Herthas Jordan Torunarigha auf Schalke und der Würzburger Leroy Kwadwo in Münster Opfer von rassistischen Beleidigungen geworden.

17:04 Uhr

"Der Kopf bereitet Sorgen": Bobpilotin nach Sturz vorsichtig

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Bobpilotin Nolte hat Respekt vor der Bahn in Altenberg.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach ihrem schweren Sturz bei der Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft in Altenberg befindet sich Bobpilotin Laura Nolte vom RSC Winterberg auf dem Weg der Besserung. "Körperlich ist soweit alles gut, hier und da habe ich eine Wunde, am Knie zum Beispiel, aber das ist zweitrangig. Es ist eher der Kopf, der mir Sorgen bereitet. Ich bin ziemlich enttäuscht", sagte Nolte.

Die 21 Jahre alte Sportsoldatin war im zweiten Lauf des Zweierbob-Wettbewerbs kopfüber über die Ziellinie gerutscht und konnte anschließend nicht mehr an den Start gehen. In Altenberg wolle sie vorläufig nicht mehr an den Start gehen. "Ich bin kein bisschen ängstlich. Ich bin ja auch nach den Trainingsstürzen immer wieder eingestiegen. Trotzdem werde ich in diesem Jahr nicht mehr in Altenberg fahren. Das wäre zu viel. Nächstes Jahr werde ich wieder hier her kommen - und wissen was ich kann."

16:14 Uhr

DFB-Chefarzt findet Absagen wegen Coronavirus "übertrieben"

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Tim Meyer gehört seit 2001 zum Team der Nationalmannschaft.

(Foto: imago/Chai v.d. Laage)

Nationalmannschaftsarzt Tim Meyer hält Spielabsagen wie in Italien in Deutschland wegen des Coronavirus zurzeit nicht für notwendig. "Niemand kann seriös prognostizieren, wie die Lage in einer oder zwei Wochen sein wird", sagte er. "Aktuell wäre dieses Mittel bei uns wohl übertrieben, da die Fälle in Deutschland bekannt und "unter Kontrolle" sind."

Für ihn sei aber nachvollziehbar, dass wie in Italien Großveranstaltungen abgesagt wurden. Absagen von Fußballspielen seien eine denkbare Maßnahme, "zumal bei Spielen der Serie A mit Sicherheit auch Anhänger aus anderen Gebieten anreisen, was im Falle einer Ansteckung zur Verbreitung beitragen kann".

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trifft in einem EM-Test am 31. März in Nürnberg auf die Auswahl Italiens.

15:40 Uhr

Nowitzki schwärmt von Steinmeier: "super relaxed, super cool"

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2019 gab es für Nowitzki das Bundesverdienstkreuz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Basketball-Legende Dirk Nowitzki hält Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für einen sehr coolen Typen. Steinmeier sei "super relaxed, super witzig, super spontan", sagte der ehemalige Weltklassesportler in Nairobi. Steinmeier hatte Nowitzki eingeladen, ihn bei seinem Staatsbesuch in Kenia zu begleiten. "Es ist für mich eine toller Trip und eine große Ehre", sagte Nowitzki und lobte Steinmeier in großen Tönen: "Er präsentiert Deutschland sehr, sehr gut in der Welt."

Steinmeier hatte Nowitzki im vergangenen Jahr für sein soziales Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der gebürtige Würzburger ist Unicef-Botschafter und hat zwei Stiftungen, mit denen er seit vielen Jahren Kinder unterstützt.

15:07 Uhr

Tyson Fury versetzt den Papst und geht campen

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Tyson Fury hat für seinen Sieg 39 Millionen Dollar kassiert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach seinem Triumph gegen Deontay Wilder aus den USA laufen bei Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury hochkarätige Einladungen ein. Sowohl US-Präsident Donald Trump, als auch der Vatikan haben Fury über seinen Box-Verband einladen lassen. Doch der 31-jährige Brite und tiefgläubige Christ, der für den Fight gegen Wilder 39 Millionen Dollar kassiert haben soll, hat offenbar erst einmal bodenständigere Pläne.

"Ich werde eine Pause einlegen" sagte Fury und möchte mit seiner Ehefrau und seinen fünf Kindern im Wohnwagen durch England reisen. "Die Kinder um das Lagerfeuer herumlaufen lassen. Es gibt keine größere Freiheit", so Fury, der betonte: "Selbst wenn ich in einem Schloss wohnen würde, würde ich immer in einem Wohnwagen schlafen wollen."

14:39 Uhr

Hertha: Zwei Begnadigte kehren ins Teamtraining zurück

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Salomon Kalou - was wird aus dem potenziellen Wechsel in die USA?

(Foto: imago images/Nordphoto)

Neuer Trainer, neues Glück? Die von Kurzzeit-Trainer Jürgen Klinsmann ausgemusterten Profis Salomon Kalou und Alexander Esswein sind beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

  • Heute waren die Offensivspieler bei der ersten Einheit der Woche wieder dabei.
  • Die Entscheidung kommt durchaus überraschend: Zuletzt hatte sich noch abgezeichnet, dass der ehemalige Leistungsträger Kalou von den Berlinern in die amerikanische Major League Soccer wechseln könnte.
  • Wie die "Bild" berichtete, hatte sich der Mannschaftsrat bei Nouri für eine Begnadigung der Spieler eingesetzt, da beide wichtige Figuren für die Stimmung im Team seien. Laut der Zeitung dürfen sie zwar wieder am Training teilnehmen, haben aber wohl weiterhin keine Chance auf Einsätze.
  • Hertha tritt am Freitag (20.30 Uhr bei DAZN sowie im ntv.de-Liveticker) im Abstiegskampf bei Fortuna Düsseldorf an.
13:18 Uhr

Brych stellt neuen Schiedsrichter-Rekord auf

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Felix Brych leitet zum 57. Mal ein Spiel der Königsklasse.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Rekord für einen Deutschen: Schiedsrichter Felix Brych steigt heute Abend zum alleinigen Rekordhalter der Unparteiischen in der Champions League auf.

  • Beim Achtelfinal-Hinspiel zwischen dem SSC Neapel und dem FC Barcelona (21 Uhr bei DAZN sowie im ntv.de-Liveticker) ist der 44 Jahre alte Jurist aus München zum 57. Mal in der Königsklasse im Einsatz.
  • Die bisherige Bestmarke von 56 Spielen erreichte neben Brych, der am 1. Oktober 2008 zum ersten Mal eine Begegnung der Champions League leitete, bisher nur der frühere dänische Referee Kim Milton Nielsen.
  • "57 Spiele in der Champions League zu leiten, das ist eine ganz außergewöhnliche Leistung, als Momentum ein Rekord! Darauf kann Felix zurecht stolz sein. Eine großartige Karriere", sagte der deutsche Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich: "Besonders hervorzuheben ist dabei das Champions-League-Finale 2017 in Wales und das konzentrierte Weiterarbeiten danach. Eine absolut professionelle Einstellung, das verdient höchste Anerkennung."
13:03 Uhr

Rhein-Neckar Löwen holen Erfolgstrainer Schwalb

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Martin Schwalb soll es richten.

(Foto: imago images / Eibner)

Überraschung in der Handball-Bundesliga: Martin Schwalb wird neuer Trainer der Rhein-Neckar Löwen. Der frühere Erfolgstrainer des HSV Hamburg übernimmt die Nachfolge des am Wochenende entlassenen Kristjan Andresson. Das bestätigte der Klub.

  • Schwalb soll bei den Löwen demnach einen Vertrag bis Sommer 2021 erhalten, berichtet der "Mannheimer Morgen".
  • Die Löwen liegen nach 23 Bundesligaspielen nur auf dem sechsten Platz und damit weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.
  • Schwalb genießt in der Szene einen ausgezeichneten Ruf. Der gebürtige Stuttgarter war von 2005 bis 2014 Trainer beim HSV und gewann mit den Norddeutschen den DHB-Pokal (2006 und 2010), den Europapokal der Pokalsieger (2007), die deutsche Meisterschaft (2011) und die Champions League (2013).
  • Nach seiner beschlossenen, aber noch nicht offiziell vollzogenen Entlassung erlitt Schwalb 2014 einen Herzinfarkt. 2016 kehrte er zu den Hanseaten als Vizepräsident zurück. Schwalb ist zudem als TV-Experte bei Sky tätig.
12:11 Uhr

Englischer Verband ist heiß auf BVB-Youngster

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Giovanni Reyna kann sich seine Nationalelf (noch) aussuchen.

(Foto: imago images/MIS)

Beim BVB brillieren derzeit die Teenies - unter anderen Giovanni Reyna. Der 17-Jährige hat nun offenbar das Interesse des englischen Fußballverbands FA geweckt, meldet das Portal "The Athletic".

  • Reyna soll im Talentsichtungsprogramm unter die Top 25 geschafft haben - bei mehr als 1000 Spielern.
  • Warum der Aufwand? Weil der Amerikaner noch kein A-Länderspiel für die USA bestritten hat, könnte er künftig für England auflaufen.
  • Reyna wurde 2002 im englischen Sunderland geboren, wo sein Vater Claudio Reyna damals spielte. Doch bislang spielt er für die USA - absolvierte 14 Spiele für die U17.
  • Um es ganz verrückt zu machen: Reyna könnte auch noch für Portugal oder Argentinien spielen - dort hat sein Vater seine Wurzeln.
11:47 Uhr

Zverev fehlt zum Davis-Cup-Auftakt

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Kohlmann muss Zverev ersetzen.

(Foto: dpa)

Der Beste fehlt: Das deutsche Davis-Cup-Team muss bei der Qualifikationspartie in Düsseldorf gegen Weißrussland auf Topspieler Alexander Zverev verzichten.

  • Der 22 Jahre alte Hamburger, der bei den Australian Open das Halbfinale erreicht hatte, fehlt im Aufgebot von Kapitän Michael Kohlmann für die Partie am 6. und 7. März 2020. Gründe nannte der Deutsche Tennis Bund (DTB) nicht.
  • Kohlmann setzt stattdessen auf die Mannschaft, die beim Finalturnier im November des vergangenen Jahres das Viertelfinale erreichte: Jan-Lennard Struff, Philipp Kohlschreiber, Dominik Koepfer sowie die Doppelspezialisten Kevin Krawietz/Andreas Mies.
  • "Ich bin überzeugt, dass sie auch in Düsseldorf wieder eine gute Leistung zeigen werden", sagte Kohlmann: "Die Weißrussen sind keinesfalls zu unterschätzen und werden uns mit Sicherheit vor heimischem Publikum ärgern wollen."´
  • Zverev hatte zuletzt beim ATP Cup in Australien für Deutschland gespielt und dabei seine drei Einzel verloren. Sein Verhalten auf dem Platz rief Kritik hervor, beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne präsentierte sich der Weltranglistensiebte dann wie verwandelt.
11:03 Uhr

Wilder klagt nach Box-Pleite: "Kostüm war zu schwer"

Das klingt nach einer gewagten Ausrede: Der entthronte Box-Weltmeister Deontay Wilder will ein drittes Mal gegen Tyson Fury in den Ring steigen und dann nicht mehr den gleichen Fehler machen wie vor der Niederlage am vergangenen Wochenende.

  • "Mein Kostüm war viel zu schwer", sagte der Schwergewichtler aus den USA, "ich hatte keine Beine."
  • Wilder war in einer extravaganten Verkleidung von der Kabine zum Ring marschiert, sein schwarzes Dress hatte Totenkopf-Verzierungen, der 34-Jährige trug eine Gesichtsmaske mit feuerrot umrandeten Augenschlitzen, darüber eine Krone. Das Kostüm habe "mehr als 40 Pfund" (fast 20 kg) gewogen, sagte Wilder. "Ich habe es zehn oder 15 Minuten angezogen, bevor ich raus bin."
  • Die Designer hätten "freie Hand" gehabt, "es war ihre Idee."
  • Wilder hatte in Las Vegas gegen den Engländer Fury (31) durch technischen K.o. in der siebten Runde verloren, sein WBC-Gürtel ist weg.
10:26 Uhr

Coronavirus sorgt für kurioses Verbot im japanischen Fußball

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Bitte nur mit Maske ins Stadion.

(Foto: imago images/AFLOSPORT)

Die japanische Fußball-Liga hat aus Sorge vor dem neuen Coronavirus mehrere Spiele abgesagt. Wie die J-League bekanntgab, wurden sieben für morgen geplante Spiele beim YBC Levain Cup verschoben. Möglicherweise werden auch weitere für Freitag und Sonntag geplante Begegnungen abgesagt, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo weiter berichtete.

  • Da das Gesundheitsministerium trotz der Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 bislang Veranstaltungen im Freien erlaubt, hatten die erste und zweite Liga die neue Saison wie geplant am Wochenende eröffnet.
  • Einzelne Klubs haben jedoch unabhängig vom Kurs der Regierung ihre eigenen Maßnahmen getroffen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. So werden Zuschauer gebeten, Masken zu tragen. Zudem werden Desinfektionsmittel in den Stadien bereitgestellt.
  • Der frühere Klub von Lukas Podolski, Vissel Kobe, ging laut Kyodo sogar soweit, dass Zuschauer angehalten sind, im Stadium nicht zu singen.
  • Unterdessen meldet Japan, das in 150 Tagen die Olympischen Spiele in Tokio ausrichten will, einen weiteren Anstieg der Infektionen mit dem neuen Coronavirus im Land auf 851. Davon entfallen allerdings 691 Fälle allein auf Passagiere und Crewmitglieder eines Kreuzfahrtschiffes.
10:07 Uhr

Wahnsinnspunkte: NBA-Profi Beal wandelt auf Bryants Spuren

Am Abend nach der Gedenkfeier für Kobe Bryant ist Bradley Beal in der NBA auf den Spuren der Basketball-Ikone gewandelt. Als erster Spieler seit Bryant schaffte es der Guard der Washington Wizards, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen 50 oder mehr Punkte zu erzielen. Beim bitteren 134:137 nach Verlängerung gegen Liga-Spitzenreiter Milwaukee Bucks machte Beal 55 Punkte - ein Karrierebestwert.

  • Am Vortag hatte Beal 53 Punkte gegen die Chicago Bulls verbucht, auch dieses Spiel ging verloren (117:126). Dass er mit dem Ende Januar tödlich verunglückten Bryant gleichzog, wusste Beal nicht. "Oh Mann, das ist verrückt", sagte der 26-Jährige, "so war Kobe." Bryant hatte 2007 am 22. März gegen Memphis 60 Punkte und am 23. März gegen New Orleans 50 Punkte geholt. Es waren die beiden letzten von vier aufeinanderfolgenden Spielen mit 50 oder mehr Zählern.
  • Die Dallas Mavericks waren erfolgreich: Maximilian Kleber feierte mit seinem Team einen 139:123-Sieg über die Minnesota Timberwolves. Kleber sorgte für elf Punkte, bester Werfer der Texaner war Tim Hardaway Jr. (23).
  • Dallas liegt im Westen weiter auf Rang sieben und hält Kurs auf die Play-offs. Washington hat im Osten als Neunter mit 20 Siegen und 36 Niederlagen ordentlich Rückstand zu Orlando Magic (25:32) auf dem letzten Platz für die Meisterrunde.
09:21 Uhr

"Absolute Frechheit": Lauterns Torwart-Idol Ehrmann schaltet Anwälte ein

Dieses unschöne Spiel hat wohl noch über einige Verlängerungen: Torhüter-Idol Gerry Ehrmann will sich juristisch gegen seine Freistellung beim 1. FC Kaiserslautern wehren. "Das lasse ich mir nicht gefallen. Jetzt ist das eine Sache für die Anwälte", sagte der 61-Jährige bei Sport1 und betonte: "Ich habe niemanden beleidigt und auch nicht die Arbeit verweigert. Das ist erfunden und erlogen. Das ist eine absolute Frechheit, was in der Pressemitteilung steht."

  • Der Fußball-Drittligist hatte die Trennung von Ehrmann unter anderem mit Drohungen des beliebten Torwartcoaches gegenüber dem Trainerteam begründet. In den vergangenen drei Tagen sei es "mehrfach durch Gerry Ehrmann zu massiven, substanziellen Beleidigungen, Arbeitsverweigerungen und Drohungen gegenüber dem Trainerteam gekommen", teilte der Traditionsklub mit.
  • Ehrmann absolvierte zwischen 1984 und 1998 über 300 Spiele für den FCK, wurde mit den Pfälzern 1990 Pokalsieger und ein Jahr darauf deutscher Meister.
  • Seit 1996 war er als Torwarttrainer auf dem Betzenberg aktiv und verhalf unter anderem Kevin Trapp und Roman Weidenfeller zu einer Bundesliga-Karriere.

Mehr über den Rausschmiss Ehrmanns und die Reaktion der Fans lesen Sie hier.

08:24 Uhr

Klopp über Liverpool-Rekordserie: "Die Zahlen sind unglaublich"

 

Ja, da kann man mal so richtig aus dem Häuschen sein. Aber dann hält sich Liverpools Trainer Jürgen Klopp doch fast schon vornehm zurück: "Das ist so besonders. Die Zahlen sind unglaublich", sagte Klopp nach dem 3:2-Sieg (1:1) seiner Mannschaft beim Abstiegskandidaten West Ham United.

  • Es war der 18. Liga-Sieg in Folge und der 21. Heim-Sieg in Folge.
  • Mit dem Spielgewinn baute der souveräne Spitzenreiter der englischen Premier League mit 79 Punkten seinen Vorsprung auf den Tabellenzweiten Manchester City wieder auf 22 Zähler aus. Der Meistertitel ist den Reds kaum noch zu nehmen.
  • "Vor ein paar Jahren habe ich gesagt, dass wir unsere eigenen Geschichten schreiben wollen und offensichtlich haben die Jungs das, was ich sagte, wirklich ernst genommen", sagte Klopp sichtlich stolz auf der Pressekonferenz.
  • Liverpool braucht zu seinem 19. Meistertitel aus den verbliebenen elf Partien zwölf Punkte. "Hätte ich mir eine bessere Position für diese letzten elf Spiele wünschen können", fragte Klopp. "Nein, ich hätte nie gedacht, dass es möglich ist." Jede der Begegnungen werde aber schwer.

 

08:04 Uhr

Coronavirus: Tischtennis-WM wird verschoben

Das ist mies für alle Athleten, die ihre Trainingspläne genauestens ausgerichtet hatten: Die Tischtennis-Weltmeisterschaft in Südkorea ist aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus verschoben worden. Das gab der Weltverband ITTF bekannt.

  • Die Veranstaltung war für den 22. bis 29. März in Busan angesetzt. Die ITTF plant, die WM zwischen dem 21. und 28. Juni nachzuholen.
  • "Wir werden in Kooperation mit allen Verantwortlichen in Busan weiter hart arbeiten und sind uns daher sicher, dass wir eine großartige WM im Juni organisieren werden", heißt es in einer ITTF-Mitteilung.
  • In Südkorea war bereits der Auftakt der Fußball-K-League verschoben worden, auch im Volleyball, Basketball und Handball wurden ähnliche Maßnahmen getroffen. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus sind zahlreiche Sportveranstaltungen auf der ganzen Welt betroffen.
07:38 Uhr

Hollywood-Klub? Clooneys Firma will Fußballteam kaufen

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Interesse am Fußball, Herr Clooney?

(Foto: imago images / Matrix)

Was war zuerst: Der Ruf oder das Interesse? Der FC Malaga gilt nach diversen Finanzturbulenzen als der Hollywood-Klub in Spaniens Fußball, jetzt könnten die Andalusier diesem Ruf auch offiziell gerecht werden: Wie die Sporttageszeitung "AS" berichtet, will die Mediengruppe von Schauspielstar George Clooney den in die 2. Liga abgerutschten Klub übernehmen.

  • Antonio Aguilera, Präsident der Vereinigung der Kleinanleger des FC Malaga, bestätigte, dass das amerikanische Unternehmen sein Interesse beim momentanen Haupteigentümer Abdullah Al Thani hinterlegt habe. Der Katarer, der 2010 die Mehrheit am Klub für kolportierte 36 Millionen Euro erworben hatte, soll 100 Millionen Euro für seine Anteile gefordert haben.
  • Al Thani hatte zunächst viel Geld in sein Spielzeug gepumpt und gealterte Stars wie Ruud van Nistelrooy, Roque Santa Cruz, Javier Saviola und Martin Demichelis verpflichtet.
  • 2011/12 wurde Malaga Vierter in der Primera Division und scheiterte im folgenden Jahr erst im Viertelfinale der Champions League hauchdünn an Borussia Dortmund.
  • Danach drehte der Scheich aber den Geldhahn immer mehr zu, 2018 stieg der Klub als Tabellenletzter ab.
07:16 Uhr

Hütter vermisst Fans: "Die Kurve hätte uns Elan gegeben"

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"I don't like Mondays".

(Foto: imago images/Rene Schulz)

Ohne Fans ist alles nichts … Trainer Adi Hütter vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat die Unterstützung der Fans beim 1:2 (0:0) gegen Aufsteiger Union Berlin vermisst.

  • "Ich finde es schade, dass sie in unserer Situation nicht da waren - wir haben 28 Punkte und stehen auf dem elften Platz. Die Kurve hätte uns vielleicht den Elan für den Ausgleich gegeben", sagte der Österreicher: "Aber wegen der Fans haben wir nicht verloren."
  • Aus Protest gegen die ungeliebten Partien am Montag verzichteten die Eintracht-Anhänger auf die Unterstützung ihrer Lieblinge. Der komplette Unterrang der Nordwestkurve blieb leer. Stattdessen war dort ein großes Banner mit der durchgestrichenen Aufschrift "Montag" zu sehen. Vor der Partie dröhnte der Bob-Geldof-Klassiker "I don't like Mondays" aus den Boxen.
  • Dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) nach der Saison 2020/21 keine Spiele am ersten Wochentag mehr ansetzen wird, stellt große Teile der Anhänger nicht zufrieden. Sie kritisieren die Zerstückelung des Spieltags, die sich ab 2021 in Form von fünf Sonntagsspielen um 19.30 Uhr äußern wird.
06:46 Uhr

Haaland bekommt besonderes Geschenk: "Was für eine Legende"

Ist es nicht schön, wenn Fußballer, die sich alles kaufen können, sich noch so richtig freuen? Superstürmer Erling Haaland wartet beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund auf ein besonderes Geschenk.

  • In einem Interview hatte der junge Norweger zuletzt den Spanier Michu als großes Vorbild angegeben, der unter anderem für Celta Vigo und in der Premier League für Swansea City spielte.
  • Michu bekam davon Wind. Der 33-Jährige ist inzwischen Sportdirektor beim spanischen Drittligisten Burgos CF und hat für Haaland ein beflocktes Trikot signiert, das er dem BVB-Profi zuschicken will.
  • "Wow, was für eine Legende!", kommentierte Haaland via Twitter.
06:04 Uhr

Kovac kündigt sein Comeback an

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Kovac hat wieder Bock auf Arbeit.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Alle Klubs aufgepasst: Der ehemalige Bayern-Coach Niko Kovac will zur neuen Saison wieder als Trainer arbeiten. "Ich fühle jetzt wieder die Spannung", sagte Kovac bei ServusTV. "Ich gehe davon aus, dass ich im Sommer wieder was machen werde, darauf bereite ich mich vor." Es gebe viele gute Ligen, sagte er und nannte England und Spanien. "Auch die Bundesliga ist immer interessant."

  • Derzeit scheint Kovac aber mit seiner vielen Freizeit zufrieden. "Ich genieße die Zeit", sagte der arbeitslose Trainer. Er könnte Skifahren gehen und war beim Superbowl in Miami dabei.
  • Beim FC Bayern musste Niko Kovac am 3. November des vergangenen Jahres nach einem 1:5 in Frankfurt gehen.
  • Über seine Zeit in der Bundesliga sagt er: "Ich blicke sehr positiv zurück. Ich war dreieinhalb Jahre in der Bundesliga. Ich kann nach dieser Zeit sagen, ich bin ein besserer Trainer geworden. Die Zeit in München war sehr lehrreich und sehr erfolgreich. Ich bin dankbar, denn da wollen alle hin, aber es schaffen nur wenige. Es ist natürlich viel intensiver da. Die Erfahrungen die ich sammeln durfte, werde ich nutzen können."