Dienstag, 25. Mai 2021Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & David Bedürftig
22:38 Uhr

16.500 Zuschauer beim Finale der Champions League

Zum Champions-League-Finale in Porto dürfen 16.500 Zuschauer ins Estádio do Dragão. Nach einer Entscheidung der zuständigen Behörden dürfe die Arena mit rund 50 000 Plätzen beim Endspiel zwischen Manchester City und dem FC Chelsea am Samstag zu rund einem Drittel ausgelastet werden, teilte die UEFA mit. In den freien Verkauf sollten ab Dienstagnachmittag (14.00 Uhr) aber nur 1700 Tickets auf der Internetseite "uefa.com" gehen. Beide Finalisten haben für ihre Fans jeweils 6000 Eintrittskarten erhalten.

Das Finale sollte ursprünglich in Istanbul ausgetragen werden. Grund für die Verlegung waren Sicherheitsbedenken. Großbritannien hatte die Türkei wegen der hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen auf eine "rote Liste" von Ländern gesetzt, aus denen eine direkte Einreise ins Vereinigte Königreich verboten ist.

22:24 Uhr

Zwei Dortmunder jagen für England nach dem ersten EM-Titel

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Sancho (links) und Bellingham (rechts) hoffen auf einen Platz im endgültigen EM-Kader.

(Foto: Pool via REUTERS)

Das Fußball-Mutterland England setzt auf der Jagd nach seinem ersten EM-Titel auf zwei Profis von Borussia Dortmund. Trainer Gareth Southgate berief Jadon Sancho und den erst 17-jährigen Jude Bellingham in seinen vorläufigen 33-köpfigen Kader für die Endrunde (11. Juni bis 11. Juli). Angeführt wird das Aufgebot von Tottenhams Harry Kane.

Den größten Block stellt der englische Vizemeister Manchester United mit fünf Spielern. Jürgen Klopps FC Liverpool stellt mit Jordan Henderson und dem zuletzt nicht mehr berücksichtigten Trent Alexander-Arnold zwei Profis. Von Thomas Tuchels FC Chelsea sind mit Ben Chilwell, Mason Mount und Reece James drei Spieler dabei. Mit Ben Godfrey und Ben White gehören zwei Neulinge dem Aufgebot an.

22:10 Uhr

Ronaldo-Wechsel? Instagram-Post sorgt für Angst bei Fans

Ein Social-Media-Post von Fußballstar Cristiano Ronaldo hat die seit Wochen wabernden Gerüchte um einen möglichen Vereinswechsel wieder angefacht. Man sei zwar in der Liga Serie A nicht Meister geworden, habe aber den italienischen Pokal geholt, schrieb der 36 Jahre alte Stürmer des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin auf Instagram und listete seine Erfolge als Spieler in Italien und Europa auf. Der Post sorgte in der Fangemeinde für Spekulationen.

"Nichts ist mit dem Gefühl vergleichbar, zu wissen, dass ich eine Spur in den Ländern hinterlassen habe, in denen ich gespielt habe", schrieb er weiter. Das treibe ihn an und werde er bis zum letzten Tag weiter verfolgen. In Italien habe er das Ziel erreicht, das er sich seit dem Tag, an dem er dort ankam, gesetzt hatte. Die Vermutung in der Internet-Gemeinde: Macht Ronaldo jetzt Schluss in der Serie A? Juve war im Meisterschaftskampf hinter den Erwartungen geblieben und musste am letzten Spieltag noch um eine Platzierung für die Teilnahme an der Champions League kämpfen. Schon während der Saison wurde über einen möglichen Wechsel Ronaldos spekuliert.

17:58 Uhr

15 Millionen Euro Ablöse? BVB buhlt um Mainz-Verteidiger

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund soll einem Medienbericht zufolge an Jeremiah St. Juste vom FSV Mainz 05 interessiert sein. Laut Informationen der "Bild"-Zeitung möchten die Rheinhessen für den 24 Jahre alten Niederländer eine Ablöse von mindestens 15 Millionen Euro haben. Auch Bayer Leverkusen soll Interesse an dem schnellen Verteidiger haben. St. Juste war in der abgelaufenen Saison Stammspieler bei Mainz. Er kam vor allem als Innenverteidiger und auch rechts in der Abwehr zum Einsatz.

16:44 Uhr

Klopp schnappt sich wohl Leipzig-Star

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Ibrahima Konaté (rechts) läuft wohl ab jetzt für den FC Liverpool auf.

(Foto: dpa)

Der erwartete Transfer von Ibrahima Konaté von Fußball-Bundesligist RB Leipzig zum FC Liverpool soll unmittelbar vor dem Abschluss stehen. Sky berichtete mit Verweis auf einen Mitarbeiter des italienischen Schwesterunternehmens am Dienstag, dass der Innenverteidiger den Medizincheck bereits bestanden habe und sich beide Seiten auf einen Vertrag bis 2026 geeinigt haben. Mehrere deutsche Medien hatten zuvor ebenfalls vermeldet, dass bei dem Wechsel nur noch Details zu klären seien. Liverpool verpflichtet den 22-Jährigen durch eine Ausstiegsklausel, die sich auf etwa 40 Millionen Euro belaufen soll.

Damit wäre Konaté neben dem zum FC Bayern München wechselnden Dayot Upamecano der zweite Innenverteidiger, der RB Leipzig im Sommer verlässt. Um die Abgänge zu kompensieren, hat Leipzig bereits Josko Gvardiol von Dinamo Zagreb und Mohamed Simakan von Racing Straßburg verpflichtet.

15:35 Uhr

Werder verliert zwei Leistungsträger

Kapitän Niklas Moisander und Theodor Gebre Selassie werden Werder Bremen wie erwartet verlassen. Die Verträge der beiden Routiniers sind nur noch bis zum 30. Juni gültig und werden nicht verlängert. "Wir hätten beiden gerne einen anderen Abschied gewünscht. Leider war es ihnen nicht vergönnt", sagte Bremens Geschäftsführer Frank Baumann in einer Vereinsmitteilung.

"Das war am Samstag für mich natürlich der bitterste Moment meiner Karriere. Es tut uns so unendlich leid für den Verein, die Fans und die ganze Stadt", sagte Moisander. Der 35 Jahre alte Finne war 2016 von Sampdoria Genua an die Weser gewechselt. Sogar neun Jahre das grün-weiße Trikot trug Gebre Selassia. "Ich bin einfach nur leer und sprachlos. Es tut unglaublich weh. Ich hätte mich gerne anders von Werder und Bremen verabschiedet. Werder ist ein geiler Verein, der in die 1. Liga zurückkehren wird", sagte der 34 Jahre alte Tscheche, der 271 Bundesliga-Spiele für Werder bestritt.

14:25 Uhr

Ein Weltfußballer bleibt Real Madrid erhalten

Luka Modric bleibt ein weiteres Jahr bei Real Madrid. Die Königlichen gaben die Vertragsverlängerung mit dem 35 Jahre alten kroatischen Vizeweltmeister bis Ende Juni 2022 bekannt. Modric spielt seit Sommer 2012 für Real, er war damals von Tottenham Hotspur aus der Premiere League in die spanische Hauptstadt gewechselt. 2018 zeichnete ihn der Weltverband FIFA als Weltfußballer des Jahres aus.

13:16 Uhr

Boris Becker hat eine klare Meinung zu Neu-Bundestrainer Flick

Tennis-Legende Boris Becker hat die Berufung von Hansi Flick zum Fußball-Bundestrainer begrüßt. "Ehre, wem Ehre gebührt. Ich könnte mir keinen besseren neuen Bundestrainer vorstellen als Hansi Flick", sagte Becker in einer Online-Medienrunde. "Die Jahre bei Bayern München haben gezeigt, zu was er fähig ist. Aber auch seine Vorgeschichte als Assistent von Joachim Löw - er ist ein absoluter Fußball-Fachmann", sagte Becker, der selbst ein großer Fußball-Fan ist. Flick hatte am Vormittag einen Vertrag als Nachfolger von Joachim Löw bis zur Heim-EM 2024 unterzeichnet. Der Erfolgscoach von Bayern München wird sein Amt nach der Europameisterschaft im Sommer antreten.

12:06 Uhr

Boateng darf nicht länger beim Berlusconi-Klub spielen

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Und tschüss.

(Foto: imago images/Sportimage)

Der ehemalige Bundesliga-Profi Kevin-Prince Boateng muss sich erneut einen neuen Verein suchen. Nach Informationen der Gazzetta dello Sport wird der Vertrag des 34-Jährigen beim italienischen Fußball-Zweitligisten AC Monza nicht verlängert. Der Klub von Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi hatte den erhofften Aufstieg in die Serie A verpasst.

  • Boateng erzielte in 24 Spielen fünf Tore, fiel jedoch immer wieder wegen Verletzungen aus. Noch offen ist zudem, ob Monza mit Ex-Nationalspieler Mario Balotelli verlängern wird.
  • "Wandervogel" Boateng war im Sommer 2018 von Eintracht Frankfurt zunächst zu Sassuolo Calcio gewechselt. Von dort ging es für den Offensivspieler zum FC Barcelona, nach Florenz und zu Besiktas Istanbul. Im vergangenen September wechselte er zu Monza Calcio.
  • Boateng war in der Bundesliga auch für Hertha BSC, Borussia Dortmund und Schalke 04 aktiv und stand unter anderem auch bei Tottenham Hotspur und dem AC Mailand unter Vertrag.
11:16 Uhr

Matthäus prophezeit: Schalke und Bremen werden "hartes Jahr" erleben

DFB-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus prophezeit den beiden Traditionsklubs FC Schalke 04 und SV Werder Bremen "ein hartes Jahr" in der 2. Fußball-Bundesliga. "In der nächsten Saison werden sich die Bremer und die Schalker in jedem Spiel mit der Favoriten-Rolle abgeben müssen. Jeder will sie schlagen, aber keiner hat was zu verlieren. Es herrschen viel weniger Annehmlichkeiten als in der ersten Liga", schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne. "Niederlagen gegen Sandhausen, Aue oder Darmstadt werden noch weniger verziehen als gegen Stuttgart, Augsburg und Freiburg."

  • Es gehe viel Tradition, Fan-Power und Bundesliga-Historie ein Stockwerk tiefer. "Dafür gibt es eine zweite Liga, wie es sie noch nie gab. Auch im Osten wird es mit Dresden, Rostock und Aue heiß hergehen", fügte Matthäus hinzu.
  • Wenn Schalke und Bremen aber "aus ihren Fehler lernen und eine Einheit in der Chefetage und in kurzen Hosen werden, dann haben sie natürlich das Zeug, sofort wieder aufzusteigen", betonte der frühere DFB-Kapitän.
10:15 Uhr

Ausufernde Fan-Party: Union Berlin erlebt ein "Nachspiel"

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(Foto: AP)

Die Fan-Party nach dem Einzug in die Conference League hat Konsequenzen für den 1. FC Union Berlin. Der Regierende Bürgermeister der Hauptstadt, Michael Müller, kündigte beim Sender Radioeins des RBB "mit Sicherheit ein Nachspiel" an. Der Verein habe nicht dafür gesorgt, dass es keine Party gebe und sei daher "mitverantwortlich".

  • Mehrere Tausend Fans hatten am Samstag nach dem 2:1 am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga über Vizemeister RB Leipzig die Mannschaft von Trainer Urs Fischer auf dem Platz vor dem Stadion An der Alten Försterei gefeiert. Die Abstandsregeln, die während der Corona-Pandemie gelten, wurden von den euphorisierten Anhängern dabei nicht eingehalten.
  • "Uns war am Donnerstag und Freitag klar, dass es diese Bilder geben wird. Wir haben versucht, es zu organisieren", hatte Union-Präsident Dirk Zingler die Party tags darauf verteidigt.
  • Berlins Stadtoberhaupt Müller stellte auch das Modellprojekt infrage, demzufolge 2000 Zuschauer die Partie im Stadion hatten verfolgen dürfen. Man müsse sehen, ob so etwas auch in Zukunft möglich sei, "wenn sie so aus dem Ruder laufen".
09:40 Uhr

Ecclestone trauert um "Bruder" Mosley

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Die beiden arbeiteten Jahrzehnte zusammen.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Max Mosley hat gemeinsam mit Bernie Ecclestone die moderne Formel 1 geprägt. Als Präsident des Weltverbands machte er die Rennserie sicherer. Später wurde er zum Kämpfer für das Recht auf Privatsphäre. Jetzt ist der Brite gestorben - und Ecclestone trauert.

  • "Es ist wie der Verlust eines Familienmitglieds, er war wie ein Bruder für mich. Wir haben uns gegenseitig verstanden. Das bedeutete, dass einer von uns den anderen kritisieren konnte, wenn uns eine bestimmte Idee nicht gefiel", zitierte die "Daily Mail" Ecclestone, der nach eigener Aussage stets im Kontakt zu Mosley geblieben ist.
  • "Er war ein geradliniger Typ, er war nicht jemand, der tolerant gegenüber Dummköpfen war."
  • Als wichtigster Berater von Ecclestone und späterer Motosport-Boss baute er gemeinsam mit ihm die Formel 1 zu einem globalen Milliarden-Geschäft um. "Hätte ich das alles ohne Max geschafft? Wahrscheinlich nicht", sagte Ecclestone einmal über Mosley. Dieser meinte einst im Rückblick auf sein Wirken: "Am Ende ist etwas Bedeutendes daraus geworden."
08:53 Uhr

Zur Unterschrift? Flick in der DFB-Zentrale gesichtet

Manchmal kann es so schnell gehen, dass Nachrichten sich überholen ...

Hansi Flick ist in der DFB-Zentrale eingetroffen, berichtet die "Bild". Der nun ehemalige Bayern-Trainer wird noch heute seinen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben, heißt es. Flick wird demnach Nachfolger von Joachim Löw als Bundestrainer. Sein Vertrag soll demnach bis nach der EM 2024 laufen.

08:18 Uhr

Flick zum DFB? "Es sind noch Dinge zu klären"

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Noch ist nichts entschieden.

(Foto: imago images/FC Bayern München)

Hansi Flick hat erneut von guten Gesprächen mit dem Deutschen Fußball-Bund über ein Engagement als Bundestrainer berichtet. "Es sind noch Dinge zu klären. Das hat nichts mit mir zu tun, das sind andere Sachen. Wenn die geklärt sind, sieht es gut aus", sagte der 56-Jährige dem "Sportbuzzer".

  • Flick hatte bereits am Samstag vor seinem letzten Spiel als Trainer des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München betont, dass es noch um Kleinigkeiten gehe. "Wenn das dann alles so weit ist, dann kann man die Dinge auch schnell verkünden", hatte Flick gesagt.
  • Sein Vertrag bei den Münchnern war auf Wunsch des ehemaligen Nationalmannschafts-Co-Trainers aufgelöst worden. Das Amt des Bundestrainers wird nach der EM frei, wenn die Ära von Joachim Löw endet, mit dem zusammen Flick 2014 die deutsche Mannschaft zum WM-Titel in Brasilien geführt hatte.
08:07 Uhr

Der Superstar fehlt: Russland muss auf Owetschkin verzichten

Nach dem Aus mit den Washington Capitals in den NHL-Play-offs wird Superstar Alexander Owetschkin die russische Nationalmannschaft nicht bei der laufenden Eishockey-WM in Riga verstärken. Der 35-Jährige ist verletzt, das gab der russische Verband bekannt.

  • Dagegen werden Verteidiger Dimitri Orlow, Torwart Ilja Samsonow (beide Washington) und Stürmer Wladimir Tarasenko (St. Louis Blues) nach Lettland nachreisen. Das Trio muss vor Ort in eine sechstägige Quarantäne.
  • Die Capitals waren am Sonntag im Achtelfinale durch eine 1:3-Niederlage mit 1:4 an den Boston Bruins gescheitert. Owetschkins mit 124 Millionen Dollar (rund 102 Millionen Euro) dotierter 13-Jahres-Vertrag in Washington läuft zum Saisonende aus. In der Serie gegen Boston gelangen dem Stürmer vier Scorerpunkte (zwei Tore, zwei Assists).
07:23 Uhr

365 Tore von Lewandowski?: "Rekord noch so weit entfernt"

Bayern Münchens Weltfußballer Robert Lewandowski hat die Rekordmarke von Gerd Müller mit 365 Toren in der Fußball-Bundesliga noch nicht im Sinn. "Über die 365 Tore von Gerd Müller habe ich noch nicht nachgedacht. Dieser Rekord ist so weit entfernt und noch nicht in meinem Kopf", sagte Lewandowski dem "Kicker".

  • Der Bayern-Torjäger hatte beim Saisonabschluss gegen den FC Augsburg mit seinem 41. Treffer Müllers Rekordmarke aus der Spielzeit 1971/72 innerhalb einer Spielzeit um ein Tor übertroffen.
  • Insgesamt steht Lewandowski bei 277 Bundesliga-Toren. In drei Spielzeiten könnte er die Müller-Marke übertreffen.
  • Lewandowski erinnert sich aber auch noch an die Anfänge seiner Bundesliga-Karriere, als er 2010 zu Borussia Dortmund gewechselt war. "Die ersten zehn Monate in Deutschland waren schwer - hier zu leben und sich einzugewöhnen. Ich musste vieles allein erledigen, was viel Kraft kostete", sagte der Pole und fügte hinzu: "Der damals 21-jährige Junge und der bald 33-jährige Junge - das ist eine komplett andere Welt."
07:09 Uhr

Der Titelverteidiger schafft es wieder ins BBL-Halbfinale

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Das war deutlich.

(Foto: dpa)

Meister Alba Berlin ist als erstes Team ins Playoff-Halbfinale der Basketball Bundesliga (BBL) eingezogen. Im dritten Spiel gewann der Titelverteidiger bei den Hamburg Towers mit 85:73 (48:35) und entschied die Best-of-five-Serie mit 3:0 für sich. In der Runde der letzten Vier bekommen es die Berliner entweder mit den EWE Baskets Oldenburg oder ratiopharm Ulm zu tun.

  • Die Ulmer setzten sich am Montagabend in einer umkämpften Partie mit 70:66 (38:25) gegen Oldenburg durch und erspielten sich damit zwei Matchbälle. Das Team von Trainer Jaka Lakovic präsentierte sich vor allem in der ersten Hälfte stark, brach aber im dritten Durchgang ein. Dank eines Endspurts retteten sich die Gastgeber angeführt von Nationalspieler Andreas Obst zur 2:1-Führung in der Serie.
  • In Hamburg dominierte der Favorit das Geschehen zu Beginn an, schon nach dem ersten Viertel führte Alba mit 30:16. Vor mittlerweile ungewohnter Kulisse - die Towers wurden von 200 Zuschauern unterstützt - drehte Hamburg noch einmal auf, konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen.
  • Beste Werfer der Berliner waren Maodo Lo und Simone Fontecchio mit je 14 Punkten. Nationalspieler Niels Giffey, der elf Zähler beisteuerte, knackte in der Partie die 2000-Punkte-Marke. Für Ulm steuerte Obst 19 Punkte bei.
06:35 Uhr

Guardiola entreißt Klopp einen Titel

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Ein Küsschen für den Besten.

(Foto: Pool via REUTERS)

Teammanager Pep Guardiola vom Champions-League-Finalisten Manchester City ist zum dritten Mal nach 2018 und 2019 Englands Fußball-Trainer des Jahres. Der Katalane setzte sich bei der Wahl der Trainer-Vereinigung unter anderem gegen Marcelo Bielsa (Argentinien/Leeds United) und Daniel Farke (Deutschland/Norwich City) durch. Er folgt somit auf Jürgen Klopp (Deutschland/FC Liverpool).

  • "Meine Spieler waren fantastisch. Ihre Hingabe und Professionalität haben niemals nachgelassen, selbst in einer Saison, die nie gesehene Herausforderungen mit sich brachte", sagte der frühere Bayern-Trainer Guardiola, der Man City unter anderem mit dem deutschen Nationalspieler İlkay Gündoğan zum Meistertitel geführt hatte.
  • Seine Saison krönen kann der 50-Jährige mit einem Sieg im Champions-League-Endspiel in Porto gegen Thomas Tuchel und den FC Chelsea am Samstag (21 Uhr/Sky, DAZN sowie im ntv.de-Liveticker).
05:55 Uhr

Sensation gegen Kanada: Goalie hält trotz Krämpfen durch

Torhüter Mathias Niederberger war beim 3:1-Coup der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in Riga gegen den 26-maligen Weltmeister Kanada der Held. Doch der Goalie des deutschen Meisters Eisbären Berlin, der 39 von 40 Schüssen abwehrte, hatte am Ende körperliche Probleme. "Ich hatte Krämpfe nach dem zweiten Drittel", sagte Niederberger bei Sport1.

  • "Vielleicht habe ich mir die Schlittschuhe zu fest gebunden", meinte der 28-Jährige später in der Pressekonferenz lachend. "Das ist nicht ganz leicht, da muss man viel, viel trinken und die Kraft ein bisschen managen", erläuterte er: "Aber da war ich so im Fluss, das hat dann letztendlich auch nichts mehr ausgemacht."
  • Schließlich hielt Niederberger den ersten WM-Sieg gegen Kanada seit 1996 fest und baute seine eindrucksvolle persönliche Bilanz weiter aus: Von sieben WM-Spielen zwischen den Pfosten hat er bisher sechs gewonnen.
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