Dienstag, 26. März 2019Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau, Jan Karon und Till Erdenberger
20:25 Uhr

Pechstein: Doping-Verdächtiger "soll sich offenbaren"

Claudia Pechstein ist wütend und enttäuscht.

Claudia Pechstein ist wütend und enttäuscht.

(Foto: imago/Sven Simon)

Olympiasiegerin Claudia Pechstein hat "voller Wut und Enttäuschung" auf den in der ARD-Sportschau gegen einen deutschen Eisschnellläufer erhobenen Blutdopingverdacht reagiert.

  • Sie forderte "für den Fall, dass es tatsächlich einen deutschen Eisschnellläufer geben sollte, der sich der Praktiken des verhafteten Erfurter Mediziners bedient und sich des Blutdopings schuldig gemacht hat" auf, "sich zu offenbaren", schrieb Pechstein heute auf ihrer Facebookseite.
  • So lange das nicht geschehe, "liegt ein Generalverdacht über dem deutschen Eisschnelllauf. Diese Situation ist für alle sauberen Athleten unerträglich", erklärte Pechstein und wiederholte, dass sie in ihrer "gesamten Karriere nie gedopt, niemals unerlaubte Mittel zu mir genommen oder verbotene Methoden angewandt habe".
18:55 Uhr

Ex-Stuttgarter Pogrebnjak wegen Rassismus bestraft

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(Foto: imago/Russian Look)

Der frühere Stuttgarter Bundesliga-Profi Pawel Pogrebnjak ist wegen rassistischer Äußerungen durch den russischen Fußball-Verband RFS mit einer Geldstrafe in Höhe von 250.000 Rubel (3.440 Euro) verurteilt worden. Sollte der 35-Jährige ein weiteres Mal mit diskriminierenden Aussagen auffällig werden, werde er für den Rest der Saison von allen russischen Wettbewerben ausgeschlossen, teilte der RFS außerdem mit.

  • Der russische Stürmer des Erstligisten Ural Jekaterinburg, der insgesamt 33 Länderspiele bestritt, hatte sich herabwürdigend gegenüber dem in Brasilien geborenen und eingebürgerten Krasnodar-Stürmer Ari geäußert.
  • "Es ist lächerlich, wenn ein schwarzer Spieler für das russische Nationalteam spielt", sagte Pogrebnjak über Ari, der bisher zweimal für die Sbornaja auflief, in einem Interview mit der Tageszeitung "Komsomolskaya Prawda".
  • Und weiter: "Ich bin gegen Einbürgerungen. Das braucht es nicht. Ich verstehe nicht, warum Ari einen russischen Pass bekam", sagte Pogrebnjak, der von 2009 bis 2012 für den VfB spielte. Mittlerweile hat sich der Angreifer entschuldigt und mitgeteilt, dass er gegen das Urteil des Ethikausschusses keine Berufung einlegen werde.
17:39 Uhr

Nachwuchs ist da: Toni Kroos verkündet Papa-News

Herzlichen Glückwunsch!

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Mit den Worten "Life is beautiful" (Das Leben ist wunderbar) übertitelt Toni Kroos seinen aktuellen Instagram-Post. Auf dem Foto zu sehen: Der Fußballer von Real Madrid und sein drittes Kind.

Ende November hatten er und seine Frau Jessica bekanntgegeben, erneut Eltern zu werden. Die beiden haben bereits zwei Kinder: den fünfjährigen Leon und die dreijährige Amelie.

17:20 Uhr

Europas Top-Klubs halten an Boykott der neuen Klub-WM fest

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"Wir sind derzeit nicht bereit, an diesem Wettbewerb teilzunehmen", sagte der Vorsitzende der European Club Association (ECA), Andrea Agnelli.

(Foto: imago/Gribaudi/ImagePhoto)

Europas Spitzenteams haben ihre Boykott-Drohung für die neue Klub-WM erneuert und von der Fifa mehr Informationen zur Ausgestaltung des Wettbewerbs gefordert. "Wir sind derzeit nicht bereit, an diesem Wettbewerb teilzunehmen", sagte der Vorsitzende der European Club Association (ECA), Andrea Agnelli, heute in Amsterdam. Trotz der positiven Aussagen vom FC Bayern München und von Real Madrid stünde die ECA geschlossen gegen das reformierte Format mit 24 Teams von 2021 an, betonte der Vorsitzende von Juventus Turin.

  • Gleichzeitig zeigte sich Agnelli kompromissbereit: Dem Italiener zufolge muss die Fifa darlegen, wie der Wettbewerb genau zu organisieren sei. Dafür brauche es eine bessere Strukturierung des "vollgestopften Termin-Kalenders" im Weltfußball. "Wir sind alle interessiert an der Reform der Klub-WM", sagte Agnelli. "Aber die ECA will eine Reihe an Punkten erfüllt wissen, bevor sie sich zu etwas bekennt."
  • Großes Konfliktpotenzial sehe Agnelli in der Frage, welche acht europäischen Teams an einer Klub-WM teilnehmen sollten. "Wir sind diejenigen die planen müssen, wir sind die, die investieren. Um ein Unternehmen führen zu können, benötigt man die komplette Übersicht", so der Italiener.
  • Der stellvertretende Fifa-Generalsekretär Zvonimir Boban hatte zuvor gesagt, dass er trotz des Boykott-Aufrufs damit rechne, dass alle europäischen Topteams an der neuen Klub-WM 2021 teilnehmen werden. "Wir führen sehr gute Gespräche. Ich bin sicher, alle wollen dabei sein, alle werden dabei sein", sagte Boban am Rande der ECA-Vollversammlung in Amsterdam.
  • Der Fußball-Weltverband hatte Mitte des Monats die Reform der Klub-WM beschlossen. Die 15 ECA-Vorstandsmitglieder hatten vor zwei Wochen einen Boykott-Brief an Fifa-Chef Gianni Infantino unterschrieben. Unmittelbar nach dem Beschluss zur Einführung des Wettbewerbs durch das Fifa-Council hatten aber Vereine wie der FC Bayern München oder Real Madrid ihre Protesthaltung aufgegeben. Agnelli betonte heute, eine Reform der Klub-WM sei zu begrüßen, an dem vorgeschlagenen Format werde man aber nicht teilnehmen.

Was der Kolumnist Ben Redelings von der Klub-WM hält, lesen Sie hier.

16:51 Uhr

Nach Messer-Attacke: Acht Jahre Haft für Kvitová-Angreifer

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Nach dem Erreichen des Finales bei den Australian Open sagte Kvitová: "Ich bin auf jeden Fall wieder zurück."

(Foto: imago images / MediaPunch)

Fast zweieinhalb Jahre nach der Messer-Attacke auf die zweimalige tschechische Wimbledonsiegerin Petra Kvitová ist der Angreifer zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Radim Z., der im Dezember 2016 Kvitová in ihrer Wohnung schwer an der linken Hand verletzt hatte, muss für acht Jahre in ein Hochsicherheitsgefängnis. Das teilte eine Sprecherin des Gerichts in Brno der Nachrichtenagentur AFP mit.

  • Der Verurteilte kann wie auch die Staatsanwaltschaft in den kommenden zwei Wochen gegen das Urteil Berufung einlegen. Der 33-Jährige hatte auf nicht-schuldig plädiert.
  • Derzeit sitzt er wegen einer weiteren Straftat im Gefängnis. In Brno war er wegen schwerer Körperverletzung und Hausfriedensbruch angeklagt. Vor dem Angriff hatte sich Z. als Klempner ausgegeben. Kvitová, die derzeit beim Turnier in Miami weilt, sagte im Februar vor Gericht aus.
  • Die 29-Jährige hatte nach dem Überfall um die Fortsetzung ihrer Karriere gebangt. Die Ärzte befürchteten nachhaltige Verletzungen an der Schlaghand, betroffen waren die Sehnen und Nerven an allen fünf Fingern. Doch bereits ein halbes Jahr später kehrte Kvitová auf die WTA-Tour zurück. Im Januar erreichte sie das Finale bei den Australian Open in Melbourne und sagte: "Ich bin auf jeden Fall wieder zurück."
16:29 Uhr

DFB-Jugendcheftrainer: Suchen "die Sanés dieser Welt"

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DFB-Jugendcheftrainer Mark Schönweitz mit Hansi Flick.

(Foto: imago/Pressefoto Baumann)

Bei der Suche nach und der Förderung von neuen Talenten geht der Deutsche Fußball-Bund (DFB) neue Wege. "Wir hatten jemanden aus der Spezialeinheit der Feuerwehr zu Gast, der Menschen aus Autowracks rettet", sagte DFB-Jugendcheftrainer Meikel Schönweitz dem Portal t-online.de. Mit diesem Ansatz wollten die Trainer den Umgang mit "Entscheidungen in Stresssituationen" verbessern. Zudem habe man den englischen und italienischen Fußballverband besucht und Handball-Nationaltrainer Christian Prokop eingeladen.

  • All diese Erkenntnisse würden dabei helfen, den deutschen Fußball und seine Talententwicklung voranzubringen. "In Deutschland suchen wir derzeit dribbelstarke, temporeiche Außenstürmer, die Sanés dieser Welt", so Schönweitz. Doch was muss ein Spieler in 10 bis 15 Jahren mitbringen, um es bis in die deutsche A-Nationalmannschaft zu schaffen? "Das Ideale wäre, wenn wir neben all der Qualität wieder mehr Spieler auf dem Platz haben, die kreative Köpfe sind. Das lieben ja alle Menschen an Lionel Messi", so Schönweitz.
  • Schönweitz ist seit 2014 für den DFB tätig und war bereits für alle Mannschaften von der U16 bis zur U20 als Trainer verantwortlich. Als Cheftrainer der männlichen U-Nationalmannschaften berichtet Schönweitz direkt an den sportlichen Leiter aller Nationalmannschaften, Joti Chatzialexiou.
16:07 Uhr

NHL-Profis boykottieren Empfang bei US-Präsident Trump

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"Es ist eine große Ehre für uns, hier zu sein", sagte Capitals-Kapitän Alexander Owetschkin.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Der Besuch bei US-Präsident Donald Trump ist beim NHL-Champion Washington Capitals unterschiedlich aufgenommen worden. Die kanadischen Eishockey-Profis Braden Holtby, Brett Connolly sowie Devante Smith-Pelly verzichteten am Montag auf den traditionellen Empfang des Meisters im Weißen Haus. Er wolle zu seinen Werten stehen, begründete Torhüter Holtby.

  • Der russische Eishockey-Star Alexander Owetschkin bezeichnete Trumps Glückwünsche zum Stanley-Cup-Titel und den Besuch im Weißen Haus dagegen als Privileg. "Es ist eine große Ehre für uns, hier zu sein", sagte der Capitals-Kapitän.
  • Die Washington Capitals gewannen im vergangenen Juni den Stanley Cup. Im Finale der NHL-Playoffs setzten sie sich gegen die Vegas Golden Knights durch. Zum Meisterteam der vergangenen Saison hatte auch der deutsche Nationaltorhüter Philipp Grubauer gehört.
15:38 Uhr

"Team aus 500 Millionen": Götze ruft zur Europawahl auf

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Fußball-Weltmeister Mario Götze hat zur Beteiligung an der Europawahl im Mai aufgerufen. "Wir müssen kämpfen: für jeden, der an das Team Europa glaubt - ein Team aus 500 Millionen Menschen", sagte der WM-Held von 2014 in einem Twitter-Videoclip der Staatskanzlei NRW.

  • Europa werde "in der Kabine entschieden", sagte Götze. "Und zwar in der Wahlkabine." Die Europaminister der Bundesländer halten ihre Konferenz am Mittwoch im Signal Iduna Park von Borussia Dortmund ab. Dabei wird ein gemeinsamer, überparteilicher Aufruf zur Wahl (23. bis 26. Mai) gestartet.
15:12 Uhr

Sorry, Serge: Drei Traumtore vom Wochenende - ohne Gnabry

Gegen die Niederlande trifft DFB-Stürmer Serge Gnabry beeindruckend zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung. Aber auch abseits der ganz großen Fußballbühne wird spektakulär getroffen: Von der U23 von Laos, über die zweite Mannschaft von Portland bis in die achte englische Liga.

14:58 Uhr

Schalke verlängert Vertrag mit Burgstaller bis 2022

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In 88 Pflichtspielen erzielte Burgstaller 28 Tore für Schalke.

(Foto: imago images / Nordphoto)

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 hat den Vertrag mit dem Stürmer Guido Burgstaller verlängert. Wie die Gelsenkirchener heute mitteilten, geht das neue Arbeitspapier des 29-jährigen Stürmers bis zum 30. Juni 2022. "Es ist ein tolles Zeichen von Guido, sich in dieser schwierigen Situation so klar zum Verein zu bekennen", sagte der neue Schalker Sportvorstand Jochen Schneider. "Wir freuen uns, dass er seine Zukunft ganz eindeutig auf Schalke sieht."

  • Burgstaller war im Januar 2017 vom damaligen Zweitligisten 1. FC Nürnberg für 1,5 Millionen Euro nach Gelsenkirchen gewechselt. In 88 Pflichtspielen erzielte er 28 Tore für Schalke.
  • Der Vizemeister ist nach acht Bundesligaspielen ohne Sieg auf den 15. Platz abgestürzt. Der Vorsprung auf den Relegationsrang ist auf drei Punkte geschrumpft.
  • "Wichtig ist für uns nun allein, dass wir in diesen für den Klub aktuell schwierigen Zeiten alles tun, um uns in der Bundesliga aus unserer ernsten Lage zu befreien", sagte Burgstaller. Am Sonntag treten die Königsblauen beim Tabellenvorletzten Hannover 96 an (15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de).
14:26 Uhr

Eintracht-Anwalt hofft: "Hohe Geldstrafe" statt Ausschluss

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(Foto: imago images / Revierfoto)

Die Anhänger des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt dürfen trotz der Ausschreitungen während des Europa-League-Spiels bei Inter Mailand auf weitere Auswärtsfahrten hoffen. "Wir kämpfen wie die Löwen", sagte der Anwalt des Vereins, Chrstoph Schickhardt, in der Sendung "Heimspiel" im Hessischen Rundfunk. Man hoffe, dass die UEFA eine "hohe Geldstrafe" verhängt, die Bewährung aber "noch einmal verlängert".

  • "Ich verbürge mich für diese Fans, dass in Lissabon nichts passiert", sagte Schickhardt, der für die Verhandlung einen "schwierigen Tag" vorhersagte. Die Kontroll- und Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (Uefa) verhandelt den Fall am 28. März.
  • Eintracht Frankfurt droht für das Europa-League-Viertelfinale bei Benfica Lissabon (11. April) ein Fan-Ausschluss, weil Anhänger in Mailand (1:0) Pyrotechnik abgebrannt und eine Leuchtrakete in den gegnerischen Fanblock geschossen hatten.
  • Bereits beim Gruppenspiel bei Lazio Rom im Dezember waren die Frankfurter Fans mit einem ähnlichen Vergehen negativ aufgefallen. Die Kontroll- und Disziplinarkommission der Uefa hatte den Klub damals mit einer Ausschlussstrafe für das nächste internationale Auswärtsspiel belegt
13:53 Uhr

"Bande von Schwuchteln": Evra wegen Beleidigung angezeigt

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Der langjährige französische Fußball-Nationalspieler Patrice Evra muss nach seinen homophoben Beschimpfungen der Spieler von Paris St. Germain mit juristischen Konsequenzen rechnen. Wie der Sport-Informations-Dienst berichtet, haben zwei Organisationen Anzeige wegen öffentlicher Beleidigung erstattet.

  • Der ehemalige Kapitän der französischen Nationalmannschaft hatte in einem Video die PSG-Profis nach dem Champions-League-Aus gegen seinen Ex-Klub Manchester United eine "Bande von Schwuchteln" genannt. "Wir haben mit der D-Mannschaft gespielt. Das waren die Jungs, die früher meine Schuhe geputzt haben", sagte Evra in einem Snapchat-Clip.
  • Nachdem sein früherer Mitspieler Jérôme Rothen ihn öffentlich kritisiert hatte, drohte Evra diesem: "Ich werde dir das Gesicht einschlagen."
  • Später wandte sich der ehemalige Außenverteidiger auf Twitter an seine Follower, um das "massive Missverständnis" aufzuklären. "Ich liebe alle Menschen und bin nicht homophob", sagte Evra. Das französische Wort "pede" (zu deutsch: "Schwuchtel") sei für ihn ungünstig übersetzt worden. Das Video habe er "als Scherz für einen Freund" aufgenommen.
11:38 Uhr

96-Präsident Kind befürchtet "Kulturkampf des Fußballs"

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Der Präsident von Hannover 96, Martin Kind, spricht zu Vereinsmitgliedern.

(Foto: dpa)

Der bisherige Präsident von Hannover 96, Martin Kind, rechnet damit, dass der bevorstehende Machtwechsel im Bundesligaklub auch Konsequenzen für andere Fußballvereine haben wird. "Ich schließe nicht aus, dass diese Entscheidung ein Signal an die Szene bundesweit ist", sagte der 74-Jährige der "Bild". "Was die Fan-Szene jetzt realisiert hat, ist, dass sie durch die Instanzen gehen muss, um Einfluss auf Entscheidungsprozesse zu gewinnen."

  • Kind hatte bereits vor der Mitgliederversammlung des Vereins von Hannover 96 am vergangenen Samstag seinen Rückzug als Präsident angekündigt. Zudem waren alle dem Kind-Lager zugerechneten Aufsichtsrat-Kandidaten bei der Wahl gescheitert. Das Vereins-Kontrollgremium wird nun von den Oppositions-Kandidaten gebildet, die in Sebastian Kramer den früheren Fanbeauftragten zum Vorstandsvorsitzenden gewählt haben.
  • Offen sind mögliche Konsequenzen für den Fall, dass sich der Klub-Vorstand und Kind mit seinen Profi-Gesellschaftern nicht auf eine Zusammenarbeit verständigen können. Für den Fall, dass ihn der neue Klub-Vorstand als Geschäftsführer der Profi-Gesellschaft abberufen könnte, sagte Kind: "Das ist alles Spekulation und wäre fahrlässig, irgendwelche Bewertungen abzugeben. Aber jede Entscheidung ergibt auch eine Antwort."
12:36 Uhr

Angelt sich der FC Bayern Wunschspieler Hernández?

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Der Franzose Lucas Hernández könnte der teuerste Bundesliga-Transfer der Geschichte werden.

(Foto: imago/Action Plus)

Der Transfer des französischen Fußball-Weltmeisters Lucas Hernández von Atlético Madrid zum FC Bayern München steht angeblich unmittelbar vor dem Abschluss. Wie die französische Fußball-Zeitung "France Football" berichtet, wird der Verteidiger im Sommer für eine geschätzte Ablösesumme von 85 Millionen Euro zum Rekordmeister wechseln.

  • Lucas Hernández ist schon länger als ein Bayern-Neuzugang im Gespräch. "Wenn wir Hernández kriegen könnten, könnte ich mir vorstellen, 80 Millionen zu bezahlen", sagte Präsident Uli Hoeneß vor einem Monat.
  • Die 85 Millionen Euro Ablöse wäre ein neuer Rekord für den FC Bayern München und die Bundesliga. Laut "France Football" soll Hernández einen Vertrag bis 2023 unterschreiben.
  • Für die kommende Spielzeit hat der Rekordmeister bereits den französischen Verteidiger Benjamin Pavard vom VfB und Stürmertalent Jann-Fiete Arp vom Hamburger SV verpflichtet. Neben Hernández sollen die Münchener auch am 18-jährigen englischen Flügelspieler Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea Interesse haben.
11:52 Uhr

Ferrari bestätigt: Schumacher gibt Formel-1-Testdebüt

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Jetzt ist die Bestätigung da: Mick Schumacher wird sein Formel-1-Testdebüt für Ferrari geben. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher wird am nächsten Dienstag in Bahrain zunächst für die Scuderia fahren, ehe er tags darauf für das Partnerteam Alfa Romeo eingesetzt wird.

  • "Ich bin natürlich total aufgeregt und möchte mich bei Ferrari und Alfa Romeo für diese Gelegenheit bedanken. Ich freue mich auf diese großartige Erfahrung", erklärte der 20 Jahre alte Nachwuchspilot, der an diesem Wochenende in Sakhir auch sein Debüt in der Nachwuchsserie Formel 2 geben wird.
  • Seit Mitte Januar gehört Schumacher der Nachwuchsakademie von Ferrari an. Für den italienischen Rennstall hatte sein Vater Michael fünf seiner sieben Fahrertitel geholt.
11:34 Uhr

Rassismus gegen Rose - England alarmiert Uefa

Danny Rose sieht Gelb, danach sollen die rassistischen Schmähungen begonnen haben.

Danny Rose sieht Gelb, danach sollen die rassistischen Schmähungen begonnen haben.

(Foto: imago images / Action Plus)

England will nach rassistischen Schmähungen gegen den Fußball-Nationalspieler Danny Rose während des EM-Qualifikationsspiels in Montenegro (5:1) die Europäische Fußball-Union (Uefa) einschalten. "Ich habe definitiv Beleidigungen gegen Danny vernommen, als er am Ende des Spiels die Gelbe Karte gesehen hat. Daran gibt es keine Zweifel", berichtete Nationaltrainer Gareth Southgate nach der Begegnung gestern Abend: "Wir werden sicherstellen, dass der Vorfall offiziell gemeldet wird. Das ist nicht akzeptabel."

  • Auch der von Bayern München umworbene Callum Hudson-Udoi (FC Chelsea) forderte die Uefa zum Handeln auf. "Danny und ich haben es gehört. Sie haben Affenlaute gemacht. So etwas will man nicht hören, das sollte niemals passieren. Ich hoffe, die Uefa reagiert darauf angemessen", sagte der 18-Jährige.
  • Starstürmer Raheem Sterling von Manchester City klagte: "Ein paar Idioten haben einen tollen Abend ruiniert." Er forderte als Strafe einen Zuschauerausschluss.
11:13 Uhr

Maria als letzte Deutsche ausgeschieden

Tennisprofi Tatjana Maria war nach ihrem Überraschungscoup gegen Sloane Stephens im Achtelfinale chancenlos.

Tennisprofi Tatjana Maria war nach ihrem Überraschungscoup gegen Sloane Stephens im Achtelfinale chancenlos.

(Foto: imago images / Paul Zimmer)

Tennisspielerin Tatjana Maria ist nach ihrem Überraschungssieg gegen die Amerikanerin Sloane Stephens beim WTA-Turnier in Miami gescheitert. Die 31-Jährige verlor im Achtelfinale gegen die Tschechin Marketa Vondrousova 4:6, 3:6 und schied damit als letzte deutsche Starterin aus.

  • Nach 1:28 Stunden verwandelte Vondrousova ihren Matchball.
  • Für Maria war das mit gut 9,3 Millionen Dollar (8,22 Millionen Euro) dotierte Turnier dennoch nicht nur sportlich ein Erfolg. Für ihre Achtelfinalteilnahme erhält sie umgerechnet rund 80.000 Euro.
  • Die deutsche Topspielerin Angelique Kerber (Kiel) war in der dritten Runde an der jungen Kanadierin Bianca Andreescu gescheitert, die ihr Achtelfinale gegen Anett Kontaveit (Estland) wegen starker Schulterschmerzen aufgab.
10:49 Uhr

CR7 zeigt sich zuversichtlich nach Verletzung

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(Foto: imago images / ZUMA Press)

Nach seiner Verletzung des Beugemuskels am 2. Spieltag der EM-Qualifikation zeigt sich Superstar Cristiano Ronaldo zuversichtlich. "Ich kenne meinen Körper, und bin nicht besorgt", sagte Ronaldo der "Gazzetta dello Sport". "Ich bin ruhig, denn ich weiß, dass ich in maximal zwei Wochen wieder in Ordnung sein werde. Das geschieht im Fußball."

  • Der fünfmalige Weltfußballer wurde gestern beim 1:1 (1:1) des Titelverteidigers Portugal gegen Serbien in der 31. Minute ausgewechselt. Ronaldo soll noch heute nach Turin zurückfliegen, wo er sich weiteren medizinischen Checks unterziehen wird.
  • Zum letzten Mal hatte sich Ronaldo ernsthaft im Finale der Europameisterschaft 2016 verletzt. Damals musste er wegen einer Verletzung am linken Knie ausgewechselt werden. Trotzdem errang Portugal im Stade de France von St. Denis den Titel gegen Gastgeber Frankreich.
10:27 Uhr

U21-Prestigeduell und der "neue" Pirlo - das wird wichtig

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!

Wenn Sie jetzt gedacht haben, dass heute ein Fußball-freier Tag ist, darf ich sie beglücken: Nein! Die deutsche U21 spielt heute gegen England. Es geht um nichts Geringeres als die EM-Generalprobe (20.45 Uhr).

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Stefan Kuntz und seine Truppe sind heute gegen England gefordert.

(Foto: imago images / Markus Endberg)

Für die U19 geht es erst noch um die Qualifikation für ihre Europameisterschaft. Dafür muss das Team heute gegen Ungarn bestehen (14 Uhr). Und auch die U17 ist im Einsatz: Ab 12 Uhr kommt es zum Duell mit Slowenien um die Teilnahme an der EM.

Seit 9 Uhr verhandelt das Bundesverwaltungsgericht über die Gebühren für Polizeieinsätze. Anlass sind Bundesligaspiele in Bremen. Das Land will klären lassen, ob ein Verein für die Einsätze zahlt, wenn es um Hochrisikospiele geht. Das Urteil wird heute aber noch nicht fallen.

Am Abend gibt es dann weitere Qualifikationsspiele für die Euro 2020: Irland - Georgien, Norwegen - Schweden, Malta - Spanien, Schweiz - Dänemark (alle ab 20.45 Uhr).

Und sonst so?

  • Ben Redelings kümmert sich in seiner Kolumne um die DFB-Elf und die verwunderliche Liebe der Fans. Bitte hier entlang!
  • Was machen eigentlich die Weltmeister von 2014? Das können Sie später - sorry, erst morgen! - auf n-tv.de nachlesen.
  • Ganz Fußball-Italien ist aus dem Häuschen. Es gibt einen "neuen" Pirlo! Wer das ist, lesen Sie ebenfalls später auf n-tv.de.

Auf geht's!

10:06 Uhr

Bosz über Brandt & Co.: "Gehe davon aus, dass sie da sind"

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Offensivspieler Julian Brandt klatscht mit Trainer Peter Bosz ab.

(Foto: imago/Team 2)

Trainer Peter Bosz vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen hofft auf einen Verbleib der deutschen Nationalspieler Julian Brandt, Kai Havertz und Jonathan Tah. "Für mich ist es schwer zu sagen, ob sie nächstes Jahr noch gemeinsam hier spielen. Ich weiß es nicht. Ich gehe aber davon aus, dass sie da sind", sagte der niederländische Trainer bei einem Gespräch mit Medienvertretern.

  • Zuletzt war vor allem über einen Transfer von Brandt spekuliert worden, der eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro besitzen soll. "Über Julians Ausstiegsklausel wird momentan viel diskutiert", sagte Bosz. Angeblich sollen der FC Bayern München und Borussia Dortmund, aber auch Atlético Madrid und Real Madrid Interesse am 22-jährigen Offensivspieler hinterlegt haben.
  • Havertz und Tah haben Bosz zufolge keine Ausstiegsklausel, sodass der Verein bestimmen könne, ob sie bleiben. Havertz wurde in der Vergangenheit mit Vereinen wie Juventus Turin und Bayern München in Verbindung gebracht.
09:25 Uhr

MMA-Superstar McGregor tritt zurück - schon wieder

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Conor McGregor hat zum zweiten Mal seinen Rücktritt als Mixed-Martial-Arts-Kämpfer erklärt. Der 30-jährige Ire verkündete seinen überraschenden Entschluss bei Twitter, Stunden nachdem er in einer TV-Show noch über einen möglichen Deal mit der Ultimate Fighting Championship (UFC) gesprochen hatte.

  • McGregor wollte eigentlich im Oktober ins Oktagon zurückzukehren. "Hey, Leute, eine schnelle Bekanntmachung. Ich habe heute entschieden, mich aus dem früher als Mixed Martial Arts bekannten Sport zurückzuziehen. Die Pina Coladas gehen auf mich, Freunde!", schrieb McGregor gestern.
  • UFC-Boss Dana White zeigte Verständnis für den Schritt. "Er hat genügend Geld. Es macht total Sinn. Wenn ich er wäre, hätte ich auch aufgehört", teilte White ESPN mit.
  • McGregor war im April 2016 schon einmal zurückgetreten, drei Monate später kämpfte er wieder. Die Bekanntmachung war damals wohl eher eine Strategie für Verhandlungen. Wie ernst es ihm diesmal ist, weiß wohl niemand.
08:29 Uhr

Schröder verliert, Horrorverletzung in Portland

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Auch ein gut aufgelegter Dennis Schröder hat den Abwärtstrend bei Oklahoma City Thunder nicht stoppen können. Der deutsche Nationalspieler kam im Spiel bei den Memphis Grizzlies auf 25 Punkte, OKC musste sich in der Basketball-Profiliga NBA jedoch mit 103:115 geschlagen geben und hat fünf der vergangenen sechs Spiele verloren.

  • "Wir müssen als Team besser spielen, als Team verteidigen, als Team rennen, wir müssen alles als Team machen", sagte Schröder, der in gut 36 Minuten neun von 14 Würfen aus dem Feld traf: "Wir müssen uns morgen im Training verbessern."

Eine schlimme Szene erlebten die Fans in Portland. Beim 148:144-Sieg der heimischen Trail Blazers gegen die Brooklyn Nets brach sich der Bosnier Jusuf Nurkic bei der Landung nach einem Rebound-Versuch das Bein. Spieler beider Mannschaften schreckten wegen des Anblicks zusammen. Der Center wurde auf einer Trage abtransportiert und ins Krankenhaus gebracht.