Dienstag, 28. April 2020Der Sport-Tag

21:58 Uhr

Doch ein Rennen in Deutschland? Formel 1 fragt an

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2019 siegte Max Verstappen in Hockenheim.

(Foto: picture alliance / Jan Woitas/dp)

In Hockenheim hatte man sich bereits eingestellt auf Jahre ohne Formel-1-Spektakel. Und für diesen Sommer sogar auf die Corona-Krise kreativ reagiert: Ab Anfang Mai wird die Traditionsrennstrecke zum Autokino - nun könnte aber ausgerechnet die Pandemie dafür sorgen, dass Hockenheim seine Tore schon 2020 auch für die Königsklasse wieder öffnet. "Denkbar ist alles, wenn es wirtschaftlich sinnvoll und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben ist", sagte Hockenheim-Geschäftsführer Jorn Teske dem SID. Und reagierte damit auf einen Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die hatte erfahren, dass das Formel-1-Management beim Versuch, diese Saison irgendwie zu retten, auch in Hockenheim angefragt hat.

"Es ist richtig, dass wir uns immer wieder mit Vertretern der Formel 1 im lockeren Austausch befinden", sagte Teske dazu: "Und natürlich sprechen wir dabei auch über die Auswirkungen der Coronakrise auf den Kalender der Formel 1." Sollte es nun konkret werden, stünde die Strecke in der Kurpfalz "dafür gerne bereit". Im vergangenen Jahr noch hatte die Königsklasse in Hockenheim Halt gemacht. In diesem Jahr war Deutschland dann aber aus dem Kalender geflogen, weil die Ringe-Macher die hohen Antrittsgelder nicht mehr zahlen konnten und wollten.

21:14 Uhr

Handballer wechselt vor dem Halbfinale zum Konkurrenten

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Sagosen bei der EM im Trikot der dänischen Nationalmannschaft.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Handball-Superstar Sander Sagosen wird beim für Dezember geplanten Finalturnier der Champions League in Köln für seinen neuen Verein THW Kiel auflaufen. Die Europäische Handball-Föderation (EHF) bestätigte am damit die Meinung von Viktor Szilagyi. Der Geschäftsführer des THW hatte bereits am Freitag erklärt, dass der Norweger, der am 1. Juli von Paris Saint-Germain nach Kiel wechselt, dann "arbeitsrechtlich zu unserem Team gehört".

Sagosen selbst findet die Situation seltsam: "Du kämpft mit einem Club um dieses Ziel und den letzten Schritt machst du dann mit einem anderen", sagte der 24-Jährige in einem Interview des "Münchner Merkur": "Es ist ein bisschen schade, dass ich den Wettbewerb nicht mit den Teamkollegen zu Ende bringen kann. Aber die Zeiten sind einfach seltsam. Ich bin sehr hungrig auf den Titel und werde alles dafür tun, ihn zu holen." Die EHF stellte klar, dass Spieler für den Verein antreten, bei dem sie zum Zeitpunkt des Turniers unter Vertrag stehen. Zu welcher Saison das Finale gehöre, sei dabei unerheblich. Sagosen hat sich mit dem französischen Meister PSG qualifiziert.

20:53 Uhr

Rundfahrt-Absage trifft deutschen Radsport

Auch die Deutschland-Radrundfahrt muss sich den Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie beugen. Das ab dem 23. August geplante Etappenrennen ist abgesagt und soll im kommenden Jahr mit identischem Streckenverlauf nachgeholt werden. "So groß die Enttäuschung auch ist, aber unter den aktuellen Umständen und mit der Entscheidung der Bundesregierung kann die Deutschland-Tour in diesem Jahr leider nicht stattfinden", sagte Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, in einer Mitteilung.

Alle Etappenorte zwischen dem Start in Stralsund und dem Abschluss in Nürnberg sowie alle beteiligten Bundesländer hätten ihr Interesse unterstrichen, auch im kommenden Jahr Gastgeber der Rundfahrt zu sein. Das Jahreshighlight Tour de France hingegen wurde bisher nur verschoben, es soll vom 29. August bis 20. September stattfinden. Allerdings erscheint der Starttermin durch ein Verbot aller Großveranstaltungen in Frankreich bis Anfang September fraglich.

20:14 Uhr

Ministerium hält Bundesliga-Geisterspiele für machbar

Die Deutsche Fußball-Liga ist ihrem Ziel, die Saisons der 1. und 2. Bundesliga zu Ende zu spielen, ein kleines Stück näher gekommen. Das Bundesarbeitsministerium hält das Konzept, mit Geisterspielen weiterzumachen, für geeignet. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland zufolge heißt es aus dem Ministerium: "Der Arbeitsschutz der Spieler, Trainer und Betreuer kann bei vollständiger Umsetzung des Konzepts weitgehend sichergestellt werden."

Das RND zitiert dabei aus einem Schreiben an Kanzleramtschef Helge Braun sowie die Bundesministerien für Inneres und Gesundheit: "Sie sind sicher mit mir einer Meinung, dass bei der Entscheidung über eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs neben den allgemeinen Fragen der Verhältnismäßigkeit weitere, insbesondere pandemische sowie gesundheitliche und sportliche Aspekte, einzubeziehen sind."

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19:19 Uhr

Baggert der FC Bayern an einem Juve-Star?

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Dybala spielt seit 2015 für Juve, wurde seitdem dreimal in Folge italienischer Meister.

(Foto: imago images / Buzzi)

Der FC Bayern interessiert sich offenbar für Paulo Dybala. Der Offensivspieler vom italienischen Meister Juventus Turin soll die Aufmerksamkeit von FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic auf sich gezogen haben. Salihamidzic hatte jüngst erklärte, die Münchner suchten nach einem Topstar und einem Top-Talent aus Europa. Wie die italienische Zeitung "Tuttosport" berichtet, droht in Turin ein Aderlass aufgrund der Corona-Krise. Bei eventuellen Spielerverkäufen könnte auch Dybala den Verein wechseln.

Der 26-Jährige kommt in der unterbrochenen Serie-A-Saison bislang auf sieben Treffer und vier Vorlagen in 24 Spielen. Der Argentinier gilt in Turin als Publikumsliebling - und deutsche Medien halten die Wahrscheinlichkeit eines Dybala-Transfers nach Süddeutschland für eher gering. Dort laufe eher die Suche nach Außenspielern, während Dybala am liebsten im Zentrum spiele.

18:24 Uhr

Lewis Hamilton hat große Sehnsucht

Weltmeister Lewis Hamilton hat Sehnsucht nach der Formel 1. "Ich vermisse das Rennfahren jeden Tag", schrieb der Brite bei Instagram: "Das ist das erste Mal, seit ich acht Jahre alt war, dass ich nicht in eine Saison gestartet bin." Wenn etwas, das man so sehr liebe, wegfalle, "ist da definitiv eine große Leere", schrieb der Mercedes-Star.

Hamilton versucht die Corona-Krise aber auch als Chance zu begreifen. "Es gibt immer Positives, das man aus solchen Zeiten mitnehmen kann", schrieb er: "Genau jetzt haben wir alle Zeit der Welt, um über das Leben, unsere Entscheidungen, unsere Ziele, die Menschen, die uns umgeben, unsere Karrieren nachzudenken." Deshalb wünscht sich der sechsmalige Champion ein Umdenken der Menschheit. "Lasst uns nicht zur gleichen Situation zurückkehren, aus der wir in diese harten Zeiten gegangen sind. Lasst uns mit besserer Kenntnis unserer Welt herauskommen und unsere persönlichen Entscheidungen und Gewohnheiten ändern", schrieb Hamilton.

16:21 Uhr

Tuchel droht Verlust des sicher geglaubten Titels

Die französische Fußball-Liga steht wegen der Coronavirus-Pandemie vor dem Saisonabbruch. Premierminister Édouard Philippe sagte in einer Rede vor der Nationalversammlung, dass die Saison 2019/20 der Profisportarten nicht wieder aufgenommen werden könne. Eine Reaktion der Ligue 1 steht noch aus. Sollte die Saison tatsächlich abgebrochen werden, könnte Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel vorzeitig zum Meister erklärt werden. Auch eine Annullierung der Saison ist denkbar, dann würde kein Titel vergeben.

In der Ligue 1 ruht seit Mitte März der Spielbetrieb. Es sind noch zehn Spieltage auszutragen, PSG muss gar noch elf Partien absolvieren. Der Tuchel-Klub führt die Tabelle mit zwölf Punkten Vorsprung auf Verfolger Olympique Marseille an. Für Tuchel wäre es der zweite Meistertitel im zweiten Jahr beim Hauptstadt-Klub. Ursprünglich wollte die Liga ab Mitte Juni den Spielbetrieb fortsetzen. Ein Saisonabbruch wäre nun für die Klubs mit erheblichen finanziellen Einbußen verbunden. Mehr als 100 Millionen Euro würden den Klubs an TV-Geldern entgehen, dazu kommen fehlende Einnahmen durch Ticketing und Sponsoring.

13:33 Uhr

Schockierter DTM-Champ: Audi-Ausstieg ist "Worst-Case-Szenario"

DTM-Fahrer René Rast. Foto: Uwe Anspach/dpa

(Foto: Uwe Anspach/dpa)

Nach dem überraschenden DTM-Ausstieg von Audi hat sich der Champion Rene Rast erschüttert gezeigt. "Das ist für den aktiven Rennfahrer natürlich das Worst-Case-Szenario gewesen. So eine Nachricht hört man nicht gerne", sagte der 33 Jahre alte Audi-Pilot im Videoportal Twitch. "Ich bin nicht der Typ, der den Kopf in den Sand steckt und sagt: Ich gebe auf oder der Untergang naht." Rast habe selber die Einstellung, dass man aus Krisen wieder gestärkt herauskomme. Man könne persönlich daran wachsen.

Audi hatte am Montag seinen DTM-Ausstieg nach der Saison 2020 bekannt gegeben. Der Autobauer richtet sein Motorsport-Programm neu aus und will künftig vor allem auf die vollelektrische Rennserie Formel E setzen. Dem Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) droht damit das Aus. Neben Audi ist für diese Saison nur noch BMW als Hersteller dabei.

13:45 Uhr

Virtuelles Duell kann den Wettkampf ersetzen

Der Generaldirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes kann sich virtuelle Duelle als Alternative zu den in der Corona-Krise nicht möglichen realen Wettkämpfen vorstellen. "Es ist wichtig für Athleten und Trainer, dass wir eine Aussicht auf Wettbewerbe und Herausforderungen kreieren", sagte Idriss Gonschinska im Interview des "Kölner Stadt-Anzeiger".

"Bis hin zu der Idee, dass man das über virtuelle Einzelduelle an verschiedenen Standorten gestaltet." In der Innovativ-Abteilung des DLV gebe es Ideen, über die er im Detail noch nicht reden wolle. "Wir orientieren uns an Gaming-Situationen und überlegen, was wir für Herausforderungen schaffen können." Insofern könne er sich virtuelle Duelle vorstellen. Zugleich arbeite der Verband an Konzepten für eine deutsche Meisterschaft ohne Zuschauer. Dass die Athleten mit einer außergewöhnlichen Situation klarkommen müssen, sieht er auch als Herausforderung. "Mit gewohnten Mustern zu brechen, ist immer auch eine Chance für die Entwicklung neuer Qualitäten", meinte Gonschinska.

12:33 Uhr

Michael Robinson ist tot

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(Foto: imago sportfotodienst)

Der ehemalige irische Angreifer des FC Liverpool, Michael Robinson, ist im Alter von 61 Jahren gestorben. Bei dem Ex-Profi war im Jahr 2018 Krebs diagnostiziert worden, er verstarb in seinem Wohnort Marbella. "Wir sind tief betroffen über den Tod unseres Ex-Spielers Michael Robinson. Ruhe in Frieden, Michael", twitterten die Reds.

12:04 Uhr

Götzes "Art Fußball zu spielen ist nicht mehr so gefragt"

Lothar Matthäus geht davon aus, dass die Zeit von Mario Götze beim BVB zu Ende geht, auch wenn dieser "zu seinen besten Zeiten an einen kleinen Südamerikaner, einen Mini-Maradona, erinnerte", so Matthäus. "Aber es sind einige Jahre vergangen und der Fußball ist nicht mehr derselbe. Heute ist seine Art Fußball zu spielen nicht mehr so gefragt. Es fehlt ihm vor allem an Tempo, um mit dem Fußball mithalten zu können, den der BVB und viele andere Spitzenvereine praktizieren", schreibt Matthäus in seiner Kolumne "So sehe ich das" bei Sky. Götzes Vertrag in Dortmund läuft am 30. Juni aus. "Götze muss einen Verein und vor allem einen Trainer finden, der total auf ihn baut und das Spiel auf ihn ausrichtet", analysiert Matthäus. "Gut möglich, dass Italien eine passende Liga für ihn wäre. Dort wird zumindest nicht ganz so schnell gespielt und das käme ihm zu Gute."

11:40 Uhr

"Jungsturm": Hooligans in Thüringen festgenommen

Die Polizei in Thüringen hat drei Mitglieder der Gruppierung Jungsturm festgenommen. Die Personen stehen in Verdacht, an gewaltsamen Übergriffen auf Fußballfans von Drittligist Carl Zeiss Jena am 27. Juni 2019 beteiligt gewesen zu sein. Dazu wurden mehrere Objekte unter anderem in Saalfeld, Erfurt und Halle durchsucht.

Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um Männer im Alter von 26 bis 28 Jahren. Die Polizei konnte im Zuge der Hausdurchsuchungen Sturmhauben, Datenträger sowie Fußballfanartikel sicherstellen.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei der Gruppierung Jungsturm um eine kriminelle Vereinigung handelt. Die Gruppe wird der Hooliganszene von Rot-Weiß Erfurt zugerechnet. Die Mitglieder gelten als Problemfans und sind zum Teil aktive Kampfsportler.

10:11 Uhr

"Anmaßend": Fans warnen Polizei vor Vorverurteilung

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(Foto: imago images/Norbert Schmidt)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) der Fanprojekte warnt vor einer Vorverurteilung von Fußball-Anhängern im Zusammenhang mit der Diskussion über die Austragung von Geisterspielen in der 1. und 2. Bundesliga. "Es ist kontraproduktiv und anmaßend in dieser Zeit, schon vorab und ohne wirklich fundiertes Wissen negatives und kriminelles Verhalten von Fans zu prognostizieren", sagte Sophia Gerschel, die Bundessprecherin der BAG der Fanprojekte.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte wegen der geplanten Durchführung von Geisterspielen Bedenken geäußert. Es dürfe wegen der Corona-Pandemie "nicht zu großen Menschenansammlungen vor den Stadiontoren kommen. Das ist nicht nur verboten, es wäre unverantwortlich", hatte der stellvertretende Bundesvorsitzende Jörg Radek der "FAZ" gesagt.

Die BAG der Fanprojekte widerspricht, in einer Pressemitteilung heißt es weiter: "Die Fußballfans haben sich innerhalb kürzester Zeit auf die neue, schwierige Situation eingestellt und im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Ressourcen Hilfe zur Verfügung gestellt! Dies gilt es in erster Linie zu honorieren und sich zu bedanken, anstatt vorschnell einen Teil der Gesellschaft als eine 'Gefahr' darzustellen."

Fans seien und blieben ein wichtiger Bestandteil des Fußballs und damit auch wichtige Gesprächspartner bei allen Entwicklungen und Entscheidungen. "Sie sollten nicht als Problem, sondern müssen als ein Teil der Lösung verstanden werden", betonte Gerschel.

09:33 Uhr

Robert Herbin ist tot

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Robert Herbin wurde 81 Jahre.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Der französische Fußball trauert um den charismatischen Trainer Robert Herbin, der den Erfolgsklub AS St. Etienne in den erfolgreichen 1970- und 1980er Jahren geprägt hatte. Er starb im Alter von 81 Jahren. Schon als Aktiver war Herbin fünfmal Meister mit St. Etienne, als Trainer fügte er vier weitere Titel hinzu. Er war Coach jener Mannschaft, die 1976 im Europapokalfinale der Landesmeister 0:1 in Glasgow gegen den FC Bayern verlor. Als Nationalspieler war er für die Equipe Tricolore 23-mal im Einsatz. Herbin lag seit Anfang vergangener Woche im Krankenhaus, er litt unter starken Herz- und Lungenproblemen, war allerdings nicht an Covid-19 erkrankt.

09:06 Uhr

Fußballverband in Schleswig-Holstein gibt Saisonende bekannt

Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband hat die Saison 2019/20 beendet. Das hat das Präsidium des SHFV in einer Videokonferenz beschlossen. "Die Saison wird damit ohne weiteren Spielbetrieb auslaufen. Die Regelung gilt für alle Alters- und Spielklassen im Bereich des SHFV und der Kreisfußballverbände", teilte der Verband auf seiner Homepage mit. Über die Wertung der Saison sowie Auf- und Abstiege will das Präsidium in seiner nächsten Sitzung am 9. Mai entscheiden.

08:32 Uhr

Heidfeld über Schumacher: "Auf der Strecke skrupellos"

"Außerhalb des Autos ist er der netteste Mensch", sagt Nick Heidfeld. Doch das sei nur eine Seite von Michael Schumacher. Wie Heidfeld im Formel-1-Podcast "Beyond The Grid" erklärt, habe er Schumacher auch auf andere Art und Weise erlebt. "Er ist auf der Rennstrecke ein ganz anderer Mensch: skrupellos, extrem aggressiv, manchmal unfair", sagte Heidfeld, ohne konkrete Beispiele zu nennen. Zweifelhafte Szenen gab in der Karriere von Schumacher indes genug. Das WM-Finale 1994 in Adelaide etwa, als er im direkten Duell mit seinem Titelkonkurrenten Damon Hill kollidierte und so erstmals Weltmeister wurde. Oder Jerez 1997 mit dem berühmten "Rammstoß" gegen Jacques Villeneuve, wofür Schumacher nachträglich aus der WM-Wertung genommen wurde.

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07:57 Uhr

Pandemie: Olympischen Spielen droht endgültige Absage

Die wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr auf Sommer 2021 verschobenen Olympischen Spiele sollen nach Veranstalterangaben im Fall einer dann weiter andauernden Pandemie abgesagt werden. Die Spiele könnten nicht über 2021 hinaus verschoben werden, sagte Japans Chef-Organisator Yoshiro Mori der Zeitung "Nikkan Sports". "In dem Fall werden sie abgesagt."

06:58 Uhr

Los Angeles Lakers zahlen Staatshilfen zurück

Die Los Angeles Lakers haben 4,6 Millionen Dollar Staatshilfen für Klein-Unternehmen zurückgezahlt. Der weltweit so beliebte Basketball-Klub, dessen Wert zuletzt mit 4,4 Milliarden Dollar angegeben wurde, erklärte am Montag, er sei zwar zum Bezug der Hilfszahlung berechtigt gewesen. Allerdings verzichte er angesichts der Not wirklicher Klein-Unternehmer in der Coronakrise freiwillig.

06:24 Uhr

Jens Lehmann spricht über Covid-19-Erkrankung

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(Foto: dpa)

Jens Lehmann hat sich Mitte März mit dem Coronavirus infiziert. "Ich litt anderthalb Tage an Husten und leichtem Fieber", sagte er der "Bild"-Zeitung. Der Krankheitsverlauf sei "leichter als bei einer Grippe" gewesen, "aber gefährdete Menschen müssen natürlich aufpassen. Es hilft wahrscheinlich auch, einigermaßen gesund zu leben." Lehmann wiederholte auch seine Forderung, bei einer Fortsetzung der Bundesliga-Saison die Stadien teilweise für Fans zu öffnen. "Ich habe bisher noch kein vernünftiges Gegenargument gehört. Wenn nur jeder vierte Platz besetzt wird, ist genug Distanz untereinander. Wer gegen die Abstandsregel verstößt, fliegt raus und bekommt Stadionverbot."

05:58 Uhr

Nach Eberle schafft es auch Bada es in die NFL

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David Bada kämpft nun um einen festen Platz im Redskins-Kader.

(Foto: imago images/Eibner)

David Bada hat es als nächster Deutscher in die National Football League geschafft. Der 25 Jahre alte Defensive Lineman sicherte sich über das International Pathway Program für nicht-amerikanische Talente einen Platz im Trainingskader der Washington Redskins. Der gebürtige Münchner spielte zuletzt für die Schwäbisch Hall Unicorns. Er erhält unter dem neuen Redskins-Headcoach Ron Rivera die Chance auf den Sprung in den 53er-Kader für die kommende Saison. Erst am Sonntag hatten die Las Vegas Raiders den deutschen Kicker Dominik Eberle unter Vertrag genommen.