Dienstag, 28. Juli 2020Der Sport-Tag

21:16 Uhr

Messi zu Inter? Seltsames Plakat aufgetaucht

Seit Tagen wird in Italien über einen Wechsel von Fußball-Superstar Lionel Messi vom FC Barcelona zu Inter Mailand spekuliert. Nun befeuerte ausgerechnet PPTV, der TV-Sender des chinesischen Inter-Eigentümers Suning, die Gerüchte. Vor dem Spitzenspiel der Serie A zwischen Inter und SSC Neapel sendete der Kanal ein virtuelles Plakat, auf dem der Schatten Messis auf den Mailänder Dom projiziert war. Unklar ist, was Suning mit dem Plakat bewirken will. Zumindest Ex-Präsident Massimo Moratti hält einen Wechsel des sechsmaligen Weltfußballers für keine Utopie: "Im Fußball können Träume wahr werden", sagte Moratti in einem Radio-Interview: "Messis Vater würde zu Fuß zur Vertragsunterzeichung kommen."

In den vergangenen Tagen hatten italienische Medien berichtet, dass sich Messis Vater eine Wohnung in Mailand gekauft habe. Jorge Messi, der die finanziellen Interessen seines Sohnes vertritt, habe die Absicht, aus wirtschaftlichen Gründen in die lombardische Metropole zu ziehen, um von Steueranreizen der italienischen Regierung für Ausländer zu profitieren.

20:14 Uhr

Doch-nicht-deutscher Weltmeister bereut seine Aussagen

Box-Weltmeister Mahmoud Charr hat knapp drei Jahre nach dem Wirbel um seinen nicht vorhandenen deutschen Pass nochmals Reue gezeigt. "Zuerst möchte ich mich bei allen Menschen in Deutschland entschuldigen! Ich hatte nach meinem WM-Sieg 2017 geschworen, dass ich den deutschen Pass hätte. Ich wollte unbedingt Weltmeister für Deutschland sein", schrieb der 35-Jährige in einem offenen Brief: "Inzwischen sehe ich ein, dass ich einen großen Fehler gemacht habe."

Tagelang ließ sich der gebürtige Libanese im November 2017 als erster deutscher Schwergewichts-Champion seit Max Schmeling 1932 feiern. Doch plötzlich kam heraus, dass Charr gar keinen deutschen Pass hat. Vier Tage nach dem Gewinn des WBA-Titels gegen den Russen Alexander Ustinow gab er dem medialen Druck nach. Die Schuld am Wirbel schob er damals seinen Anwälten zu, die ihn falsch informiert hätten. Nun gestand er seinen eigenen Fehler ein. Zwischenzeitlich hatte "Diamond Boy" Charr sogar seinen bürgerlichen Namen Mahmoud in Manuel umgeändert, doch nach Bekanntwerden des Pass-Fauxpas wechselte er im Vorjahr wieder zurück.

19:45 Uhr

Barça-Ikone meldet Ambitionen auf Trainerjob an

Das spanische Fußballidol Xavi hat seine Ambitionen auf ein Engagement als Trainer bei seinem Herzensklub FC Barcelona untermauert. "Ich habe immer gesagt, dass mein Hauptziel Barça ist. Das ist meine Heimat, und es wäre ein Traum", sagte der frühere Profi der spanischen Sportzeitung Marca. Derzeit trainiert Xavi Al-Sadd SC in Katars höchster Spielklasse. Allerdings wolle er den aktuellen Barça-Trainer Quique Setien nicht schwächen, betonte der Weltmeister von 2010: "Wir müssen Quique Setien respektieren, und ich wünsche der Mannschaft alles Gute. Wenn Barça kommt, kurz- oder langfristig, dann wird es passieren."

Xavi war zuletzt häufiger mit den Katalanen in Verbindung gebracht worden. Klub-Präsident Josep Bartomeu schloss ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit mit Setien in einem Interview am Sonntag mit Mundo Deportivo erneut aus.

19:35 Uhr

Frankreich beschränkt Zahl der Fans im Stadion

Frankreichs Regierung will bis Ende August weiterhin maximal 5000 Fans für ein Fußballspiel ins Stadion lassen. Örtliche Behörden können nach gewissen Kriterien wie der Sitzplatzkapazität der Arena, der lokalen Gesundheitssituation und vorbehaltlich der strikten Umsetzung der Hygienemaßnahmen aber Ausnahmegenehmigungen erteilen, wie das Sportministerium mitteilte. Das Pokalfinale am vergangenen Freitag zwischen Paris St. Germain von Trainer Thomas Tuchel und AS St. Etienne (1:0) hatten 2800 Zuschauer im Stade de France gesehen.

Die Klubs hatten zuletzt gehofft, dass die Regierung die Zuschauerbegrenzung nach oben lockern würde, damit sich die Einnahmesituation der Vereine verbessert. "Die Zunahme der Verbreitung des Coronavirus im Land" lasse dies aber nicht zu, teilte die Regierung nun mit. Die 5000er-Marke war Mitte Juli eingeführt worden, nachdem Frankreich seinen Lockdown beendet hatte.

18:37 Uhr

Den Sohn zum Doping ermutigt: Zehn Jahre Sperre

Wegen der Weitergabe von Dopingsubstanzen an seinen Sohn ist der frühere Radprofi und WM-Medaillengewinner Johann Lienhart für zehn Jahre gesperrt worden. Das teilte die Österreichische Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) mit. Triathlet Florian Lienhart war bereits im Vorjahr gesperrt worden. Laut ÖADR wurden die Dopingverstöße aufgrund der strafrechtlichen Ermittlungen im Zusammenhang mit der Operation Aderlass festgestellt. Demnach soll der 60-Jährige im Zeitraum von Dezember 2018 bis März 2019 die verbotenen Substanzen EPO, Genotropin und Testosterongel besessen und an seinen Sohn weitergegeben haben. Außerdem habe er ihn zum Doping ermutigt, angeleitet und unterstützt.

Johann Lienhart war in den 80er Jahren ein erfolgreicher Radprofi, nahm dreimal an Olympischen Spielen teil und gewann 1987 Bronze im WM-Mannschaftszeitfahren.

17:40 Uhr

Ex-Sportdirektor erscheint nicht vor Gericht

Im Streit zwischen dem ehemaligen Geschäftsführer Sport Martin Przondziono und seinem Klub SC Paderborn hat es bei einem Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Paderborn keine Einigung gegeben. Dies bestätigte die Arbeitsgerichts-Direktorin Corinna Bösing. Vordergründig ging es dabei zunächst um die sachliche Zuständigkeit der Arbeitsgerichte. Darüber soll ohne eine weitere mündliche Verhandlung voraussichtlich Anfang September entschieden werden, erklärte Bösing. Der Klub hatte Przondziono im April zunächst beurlaubt und später den bis zum 30. Juni 2021 laufenden Vertrag mit dem 51-Jährigen fristlos gekündigt. Dagegen hat der ehemalige Geschäftsführer, der nicht vor dem Arbeitsgericht erschienen war, geklagt. SCP-Clubchef Elmar Volkmann hingegen war mit Sportanwalt Christoph Schickhardt persönlich anwesend.

16:48 Uhr

Real-Madrid-Stürmer erkrankt an Covid-19

Angreifer Mariano vom spanischen Fußballmeister Real Madrid ist an COVID-19 erkrankt. Die Königlichen machten die Infektion mit dem Coronavirus bekannt. Der Spieler habe einen guten Gesundheitszustand und befinde sich in häuslicher Quarantäne, teilte Real mit. Der 26-Jährige ist Nationalspieler der Dominikanischen Republik.

16:20 Uhr

Dubai-Gruppe oder regional? Kaiserslautern sucht sich neuen Insolvenz-Investor aus

Der 1. FC Kaiserslautern steht im Insolvenzverfahren vor einer weitreichenden Entscheidung. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge will der Gläubigerausschuss morgen darüber entscheiden, welches Investorenangebot der Traditionsklub annimmt. Der Fußball-Drittligist hat sich dazu bisher nicht geäußert.

"Das Thema ist hochsensibel, es ist ein hochsensibler Gläubiger- und Investorenprozess. Ich bin überzeugt, dass wir eine große, eine historische Chance haben, wenn wir alle für das Gemeinsame kämpfen und wenn wir alle in der gleichen Mannschaft spielen", mahnte zuletzt Markus Merk, der Beiratsvorsitzende der Management GmbH und frühere WM-Schiedsrichter, im SWR-Radio. Der viermalige deutsche Meister befindet sich im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung und es liegen ihm zwei Angebote von Investoren vor. Eines einer sogenannten Dubai-Gruppe, ein anderes haben regionale Investoren abgegeben. Über beide Angebote ist im Detail weiter wenig bekannt.

15:23 Uhr

Deutscher Box-Weltmeister kämpft um Chance seines Lebens

Offiziell firmiert Sebastian Formella zwar schon als IBO-Weltmeister im Weltergewicht. Da viele Titel im Boxen aber mehr Schein als Sein sind, trifft der 33-jährige Hamburger erst jetzt zum ersten Mal auf einen echten Weltklasse-Gegner. Wie das Management des Boxers auf Anfrage von RTL/ntv bestätigte, kämpft Formella am 22. August in den USA gegen Ex-Champion Shawn Porter. Für "Hafen-Basti" ist es die Chance seines Lebens - er fliegt als krasser Außenseiter über den Großen Teich.

Laut Formellas Manager Steffen Soltau findet der Kampf in Los Angeles statt, einzig die Halle sei noch nicht sicher. Der US-Sender Fox werde das Duell in den USA übertragen, Formellas IBO-Titel stehe allerdings nicht auf dem Spiel.

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14:12 Uhr

Wird Draxler Teil eines Tauschdeals zwischen PSG und Hertha?

Julian Draxler steht auf dem Platz und lacht. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Freut er sich schon auf die Hertha?

(Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild)

Die Zeichen stehen auf Abschied. Nationalspieler Julian Draxler könnte Paris St. Germain in diesem Sommer endlich verlassen. Nachdem schon seit Jahren über einen Wechsel des Deutschen spekuliert wird, berichtet "Parisfans.fr" nun, dass er Teil eines Tauschgeschäfts werden könnte. Der Plan: Draxler, der sich bei PSG nie richtig durchsetzen konnte, geht nach Berlin. Im Gegenzug wechselt die Rückrunden-Entdeckung Matheus Cunha in die französische Hauptstadt. Der Brasilianer war erst im Winter von RB Leipzig zur Hertha gewechselt und hatte dort direkt voll eingeschlagen.

13:34 Uhr

Dieter Hoeneß warnt vor zu hohen Erwartungen bei Sohn Sebastian

Dieter Hoeneß hat nach dem Wechsel seines Sohnes Sebastian als Cheftrainer zur TSG Hoffenheim vor zu hohen Erwartungen aufgrund des prominenten Nachnamens gewarnt. "Das macht es ihm schwerer", sagte er der "Münchner Abendzeitung": "Klar ist es eine interessante Geschichte, dass jetzt wieder ein Hoeneß in der Bundesliga ist, aber es ist der Sebastian Hoeneß und nicht der Dieter oder der Uli Hoeneß." In der vergangenen Saison hatte der 38-Jährige die zweite Mannschaft des FC Bayern überraschend zum Meistertitel in der 3. Liga geführt. "Ich freue mich sehr für ihn, das ist der nächste große Schritt und eine wirklich große Herausforderung", sagte Dieter Hoeneß, "aber ich traue ihm das zu. Er kann was und ist bereit!" Hoffenheim sei "gerade für einen jungen Trainer eine gute Station", meinte der Vater: "Sie haben das ja auch mit Julian Nagelsmann gezeigt, dass sie da auch den Mut hatten, einen noch jüngeren Trainer zu nehmen.

13:06 Uhr

Kult-Moderator Wontorra zieht sich zurück

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Eine fußballverrückte Familie sind sie, die Wontorras.

(Foto: imago/Chai v.d. Laage)

Fußball-Kult-Moderator Jörg Wontorra nimmt sich eine Auszeit. Ob diese vorübergehend oder dauerhaft ist, ließ der 71-Jährige in der "Sport Bild" offen. "Nach intensiven Gesprächen mit meiner Familie sind wir gemeinsam zu der Entscheidung gekommen, dass ich erst einmal wieder ein bisschen Pause machen werde", sagte er. "Ich höre auf und werde in Ruhe schauen, ob ich überhaupt noch einmal etwas machen möchte oder die TV-Karriere auslaufen lasse." Wontorra hatte zuletzt für Sky gearbeitet und seit 2017 Talksendungen im frei empfangbaren Kanal "Sky Sport News HD" des Pay-TV-Senders moderiert. Ende Juni war sein Vertrag ausgelaufen. "Es ist aus rein privaten Gründen", sagte er zu seinem Rückzug.

11:56 Uhr

Knallharte Abrechnung vom Ferrari-Boss: "Nicht konkurrenzfähig"

John Elkann, Chef des Ferrari-Mutterkonzerns Fiat Chrysler, gesteht gegenüber der "Gazzetta dello Sport", dass die Scuderia in dieser Formel-1-Saison nichts mehr zu melden hat. Und sogar mehr als das. "Die Wahrheit ist, dass unser Auto nicht konkurrenzfähig ist. Wir schaffen jetzt die Basis, um wieder zu gewinnen, wenn die Regeln 2022 geändert werden." Aufgrund der im Rahmen der Coronakrise beschlossenen Einschränkungen in der Formel 1 werden große Entwicklungen zur Saison 2021 nicht möglich sein.

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11:09 Uhr

Der FC Schalke 04 erhält NRW-Landesbürgschaft

Der hoch verschuldete Fußball-Bundesligist Schalke 04 hat nach eigenen Angaben am Montag vom Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen die Zusage für die Erteilung einer Landesbürgschaft erhalten. Über die Höhe der Bürgschaft machten die Königsblauen keine Angaben. "Der S04 hat diese Bürgschaft in der Erwartung beantragt, bei der Entscheidung nicht anders als Wirtschaftsunternehmen aus anderen Bereichen behandelt zu werden", teilte S04 mit. Der Traditionsklub sei sich der Verantwortung, die mit einer solchen Bürgschaft verbunden sei, bewusst. Das "Handelsblatt" hatte Anfang des Monats über ein 40-Millionen-Euro-Volumen der Bürgschaft berichtet. Ministerpräsident Armin Laschet erklärte damals auf einer Pressekonferenz, dass "es garantiert keine Lex Schalke geben wird".

10:54 Uhr

Corona-Infektionen bei MLB-Team - das spielt trotzdem

Nach dem Coronavirus-Ausbruch im MLB-Team der Miami Marlins mehrt sich unter Spielern, Managern sowie in US-Medien die Kritik an der Major League Baseball. Nach übereinstimmenden Berichten sind zwölf Spieler und zwei Trainer des Teams aus Florida mit dem Virus infiziert. Die ersten vier Fälle sollen im Team demnach bereits am Samstag bekannt gewesen sein - dennoch traten die Marlins bei den Philadelphia Pillies an und gewannen 11:6.

  • Die für gestern geplanten Partien zwischen den Marlins und den Baltimore Orioles sowie zwischen den Philadelphia Phillies und den New York Yankees wurden dann abgesagt - die Saison soll aber weitergehen.
  • "Jetzt werden wir wirklich sehen, ob die MLB die Gesundheit der Spieler an erste Stelle setzt", schrieb Pitcher David Price von den Los Angeles Dodgers. Er hatte wegen der Unsicherheiten entschieden, auf die Saison zu verzichten und nicht zu spielen. "Wenn so etwas passiert, macht das jeden noch einen Tick nervöser, als man ohnehin schon ist", sagte Assistenz-Trainer Mickey Callaway von den Dodgers der "Los Angeles Times".
  • "Mein Besorgnislevel ist von acht auf zwölf gestiegen", meinte Manager Dave Martinez von den Washington Nationals. "Man sieht wie sich ein halbes Team infiziert und von Stadt zu Stadt reist. Ich habe Freunde in dem Miami-Team, das stinkt wirklich."
09:45 Uhr

Mit diesem Titan-Arm fährt Weltmeister Marquez

*Datenschutz

Achtung, diese Bilder sind nur was für Hartgesottene: Marc Marquez zeigt ein Röntgenbild von seinem Arm - der mit zwölf Schrauben und einer Titanplatte fixiert ist. Damit fuhr der MotoGP-Weltmeister übrigens tatsächlich Motorrad!

  • Sechs Tage nach seinem üblen Sturz in Jerez, vier Tage nach seiner Operation, will der 27-Jährige unbedingt beim nächsten Rennen dabei sein. Er fährt am Samstag im 3. und 4. Freien Training - im Qualifying wird der Druck auf seinen Arm zu groß, er muss aufgeben.
  • Kein Wunder, bei diesen Bildern, die der Spanier jetzt bei Instagram veröffentlicht.
  • Sein Teammanager bei Honda, Alberto Puig, erklärte am Wochenende: "Marc ist nach Jerez gekommen und hat versucht zu fahren. Wir haben ihm die Möglichkeit gegeben und er hat das getan, was für alle am besten war. Wir haben gemeinsam entschieden, dass es besser ist aufzuhören. Der Schmerz im Arm war einfach zu groß. Wir wollten kein weiteres Risiko eingehen und er hat auf seinen Körper gehört."
08:37 Uhr

Medien: Perisic ist enttäuscht vom FC Bayern

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Ivan Perisic hat beim FC Bayern sehr ordentliche Leistungen gezeigt.

(Foto: imago images/Philippe Ruiz)

Seit Wochen heißt es, der FC Bayern würde Ivan Perisic gerne über die Saison hinaus halten. Der Kaufpreis von 20 Millionen Euro hat den Deal bisher jedoch verhindert. Selbst ein kolportierter Preisnachlass von Inter Mailand hat noch nicht zu einer Einigung geführt. Diese Hängepartie soll vor allem beim Kroaten für Unmut sorgen. Informationen des Portals "fcinternews" zufolge ist er enttäuscht vom Vorgehen des Rekordmeisters. Perisic habe in seinen Augen schließlich alles getan, um einen fixen Transfer nach München zu rechtfertigen. Er habe sich mit seiner Reservistenrolle angefreundet. Außerdem habe er im Zuge der Corona-Krise auch ohne zu zögern auf einen Teil seines Gehalts verzichtet.

Die ausführliche Meldung zum Thema lesen Sie bei unseren Kollegen von sport.de!

08:00 Uhr

Das ist Moukokos Erfolgsgeheimnis - sagt ein Gegenspieler

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Moukoko überzeugt sogar seine Gegner.

(Foto: imago images/Revierfoto)

Mit 15 spielt er in der U19 - sobald er 16 Jahre alt wird, könnte Youssoufa Moukoko für Borussia Dortmund in der Bundesliga spielen. Ein Fußball-Überflieger. Einer, der sogar seine Gegner begeistert. So wie Justin Mitrovic, Innenverteidiger vom Oberligisten ASC 09 Dortmund. Der musste sich gerade in einem Testspiel hautnah von den Fähigkeiten des Hochgelobten überzeugen.

  • Der 19-Jährige schwärmte gegenüber den "Ruhr Nachrichten": "Er hat diese Schnelligkeit, die du aber bei anderen hochtalentierten Spieler seines Alters, auch findest. Er kombiniert das aber mit einer Explosivität auf den ersten Metern. Und das macht einen Unterschied."
  • "Er packt plötzlich Tricks aus, die kaum abzusehen sind. Und er tut das in den meisten Fällen im richtigen Moment. Auch das unterscheidet ihn von so vielen guten Spielern in seinem Alter", sagte Mitrovic. "Er dosiert sein eigenes Können schon jetzt perfekt, weiß genau, was er kann und nutzt es aus."
  • Der BVB-Stürmer sei "unglaublich schwer zu verteidigen" und habe eine "hervorragende Technik", so Mitrovic weiter.
  • Das Testspiel endete übrigens 6:1 für den BVB, Moukoko schoss ein Tor.
07:03 Uhr

Bayern-Ikonen als Hoeneß-Nachfolger im Gespräch

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Einst Kameraden - jetzt Konkurrenten?

(Foto: imago/Sven Simon)

Sebastian Hoeneß ist der neue Cheftrainer der TSG Hoffenheim. Der 38-Jährige steigt in die Fußball-Bundesliga auf - macht damit seinen Platz in der U23 des FC Bayern frei. Als Nachfolger werden große Namen gehandelt.

  • So könnten die Klub-Ikonen Mehmet Scholl oder Mark van Bommel seinen Platz als Coach übernehmen, meldet Sport1.
  • Scholl trainierte die Mannschaft bereits 2009/10 und 2012/13 - mit nur wenig Erfolg.
  • Deutlich größere Chancen soll der frühere Kapitän van Bommel haben. Er war im Dezember 2019 bei PSV Eindhoven entlassen worden und ist seitdem vereinslos.
06:29 Uhr

NFL-Profis dürfen nach Raubüberfall-Vorwurf nicht trainieren

Die beiden eines Raubüberfalls verdächtigen NFL-Profis DeAndre Baker und Quinton Dunbar dürfen bis auf Weiteres nicht mit ihren Teams trainieren oder für sie spielen. Von dieser Entscheidung der US-Football-Liga berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf eine anonyme Quelle.

  • Den Angaben zufolge dürfen Baker, der für die New York Giants spielt, und Dunbar, der bei den Seattle Seahakws im Kader steht, aber an Sitzungen und Fitness-Einheiten teilnehmen.
  • Den Football-Spielern wirft die Polizei von Miramar in Südflorida laut Haftbefehl vor, auf einer Party im Mai nach einem Streit andere Menschen bedroht und beraubt zu haben.
  • Beide haben nach Angaben von US-Medien eine Kaution bezahlt und auf unschuldig plädiert. Eine Entscheidung über Konsequenzen trifft die NFL in der Regel erst nach dem Ende eines Verfahrens.
05:56 Uhr

Zanardi erneut neurochirurgisch operiert

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Zanardis Zustand ist "stabil", heißt es.

(Foto: AP)

Der mit seinem Handbike verunglückte frühere Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi ist erneut operiert worden. Das teilte das San Raffaele Krankenhaus in Mailand mit. Der 53-jährige Italiener, der bei einem Unfall im Juni schwere Kopfverletzungen erlitten hatte, war am Freitag aus einem Rehabilitationszentrum in die lombardische Hauptstadt verlegt worden.

  • Am Tag danach habe er sich einem "heiklen neurochirurgischen Eingriff" unterziehen müssen, der von Professor Pietro Mortini durchgeführt worden sei, hieß es.
  • Tests hätten den Erfolg dieser Behandlung gezeigt, erläuterte das Hospital. Zanardi liege weiter auf der Intensivstation, sein Zustand wurde als "stabil" bezeichnet.
  • Zanardi hatte am 19. Juni bei einem Wettbewerb in der Toskana die Kontrolle über sein Handbike verloren und war mit einem Lastwagen kollidiert. Der Rennfahrer hatte 2001 bei einem Unfall auf dem Lausitzring beide Beine verloren. Er kämpfte sich wieder zurück in den Leistungssport.