Dienstag, 29. November 2022Der Sport-Tag

20:28 Uhr

"Das ist kein Problem, sie sind Freunde" - iranische und US-Fans wollen "nur ein Fußballspiel" feiern

Bei dem politisch brisanten WM-Spiel zwischen dem Iran und den USA ist die Stimmung rund um das Al-Thumama-Stadion in Katar vor dem Anpfiff friedlich gewesen. Fans beider Seiten begrüßten sich freundschaftlich und konkurrierten nur mit Schlachtgesängen. Viele Anhänger nahmen gemeinsam Bilder auf und umarmten sich dabei. "Das ist kein Problem, sie sind Freunde", sagte ein junger iranischer Anhänger, der in Katar lebt. Und ein Iraner aus London meinte: "Das ist nur ein Fußballspiel."

Die USA und der Iran stehen sich politisch feindlich gegenüber. In der Staatsdoktrin der Islamischen Republik gelten die USA als der "Große Satan". Aus der iranischen Hauptstadt Teheran hatte es geheißen, dieses Spiel dürfe nicht verloren werden.

19:14 Uhr

Neues "Abenteuer" kommt: Kruse kündigt nach Vertragsauflösung "Überraschung" an

Fußballprofi Max Kruse hat nach der Vertragsauflösung bei seinem Ex-Klub VfL Wolfsburg den Blick nach vorne gerichtet und eine Überraschung angekündigt. "Es ist für alle Seiten das Beste", sagte er in einem am Dienstag veröffentlichten Video auf seinem Instagram-Kanal. Er fügte hinzu: "Ich lasse mir Zeit bei meiner Entscheidung, welches Abenteuer als nächstes kommt - aber es wird eins kommen."

Er sei immer für "Überraschungen gut", kündigte der extrovertierte Angreifer an. Nach seiner auskurierten Muskelverletzung fühle er sich wieder fit. "Ich habe alle Tests bestanden, kann wieder loslegen, Fußball zu spielen."

Fußball-Bundesligist Wolfsburg hatte den Vertrag mit dem ausgemusterten Angreifer am Montag aufgelöst. Der 34 Jahre alte frühere Nationalspieler war von Trainer Niko Kovac Anfang September aussortiert worden und hatte für die Wölfe seitdem kein Spiel mehr bestritten. Ihm wurde von den VfL-Verantwortlichen mangelnde Professionalität und ein schlechter Einfluss auf den Rest der Mannschaft vorgeworfen.

18:38 Uhr

"Nicht nur ich ...": Brasilianischer Stürmer schimpft über Klimaanlagen in den Stadien

Flügelstürmer Antony hat die leichten Krankheitsfälle in der brasilianischen Mannschaft auf die Klimaanlagen in den WM-Stadien Katars zurückgeführt. "Ich habe mich für einige Tage schlecht gefühlt", sagte der Angreifer von Manchester United bei ESPN. "Es war wie eine Erkältung, Halsschmerzen. Das waren die Klimaanlagen." Die Stadien in Katar werden inklusive des Spielfelds aufgrund der vergleichsweise hohen Außentemperaturen abgekühlt. Auch Brasiliens verletzter Fußball-Superstar Neymar hat leichtes Fieber. "Nicht nur ich, sondern auch andere Spieler hatten Husten und Halsschmerzen", berichtete der 22-jährige Antony. Dennoch kam er in bislang beiden WM-Partien der Seleção zum Einsatz.

17:53 Uhr

Schäfer findet Duell zwischen USA und Iran "beinahe unheimlich"

Fußballtrainer Winfried Schäfer hat das politisch brisante Spiel zwischen dem Iran und den USA bei der Fußball-WM in Katar als "unglaublich aufgeladen" bezeichnet. "Es ist beinahe schon unheimlich, wenn man sich vorstellt, wer da aufeinandertrifft und unter welchen Vorzeichen", sagte der 72-jährige Schäfer, der einst als Trainer im Iran arbeitete, der FAZ: "Den Spielern wünsche ich viel Glück. Nicht nur für die WM, sondern auch für die Zeit danach. Das gilt selbstverständlich auch für die Fans."

Inmitten der schwersten Proteste seit Jahrzehnten ist der Druck auf die Iraner im Fokus der Weltöffentlichkeit um vieles größer. "Ich befürchte, die Proteste werden durch die WM nicht wirklich beeinflusst", sagte Schäfer. Dabei ist die sportliche Ausgangslage aussichtsreich: Dem Iran reicht ein Sieg sicher zum Weiterkommen.

17:00 Uhr

"Kein Wille auf der Gegenseite": Kameruns Star-Torwart reagiert auf Suspendierung

Münchens Leroy Sané (r) in Aktion gegen Mailands Torhüter Andre Onana.

Andre Onana im Champions-League-Duell mit Leroy Sané.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Der suspendierte Kamerun-Torwart André Onana hat in einer ersten Stellungnahme seit dem Rauswurf aus dem WM-Team Vorwürfe an die Gegenseite gerichtet, ohne diese zu präzisieren oder namentlich zu adressieren. "Ich habe alle Anstrengungen unternommen und alle Energie reingesteckt, um eine Lösung zu finden für eine Situation, die ein Fußballer öfter erlebt, aber es gab auf der Gegenseite keinen Willen dazu", schrieb der Torhüter von Inter Mailand in einem Statement in den sozialen Medien. Gleichwohl erklärte er: "Ich respektiere und unterstütze immer die Entscheidungen derer, die sie fällen müssen, um den Erfolg für unser Team und unser Land zu suchen."

Kameruns Cheftrainer Rigobert Song hatte seinen Stammtorhüter am Abend vor dem 3:3 gegen Serbien aus nicht näher benannten disziplinarischen Gründen am Montag aus dem Team gestrichen. "André wollte ausscheren", hatte Song nach dem Spiel gesagt: "Es ist wichtig, dass wir alle hier Teamgeist, Disziplin und Respekt zeigen."

16:18 Uhr

Tiger Woods kann kaum gehen und muss Turnier absagen

US-Superstar Tiger Woods hat sein Wettkampf-Comeback auf einem Golf-Platz erneut verschieben müssen. Wegen einer Fußverletzung sagte der seit vergangenem Juli pausierende Kalifornier für sein eigenes 3,5-Millionen-Dollar-Einladungsturnier am kommenden Wochenende auf den Bahamas ab.

"Bei meinen Vorbereitungen auf die Hero World Challenge hat sich die Sehnenplatte unter meiner rechten Fußsohle entzündet. Dadurch ist es für mich schwierig zu gehen. In Absprache mit meinen Ärzten und Trainern habe ich entschieden, auf meine Teilnahme zu verzichten und mich auf meine Pflichten als Veranstalter des Turniers zu konzentrieren", teilte Woods in den sozialen Medien mit.

Zum bislang letzten Mal war Woods im zurückliegenden Sommer bei den British Open in St. Andrews am Abschlag. Im ausklingenden Jahr absolvierte Woods bisher nur neun Turnierstarts, denn weiterhin muss sich der Topspieler noch von den Folgen eines Autounfalls im Februar 2021 erholen.

15:55 Uhr

Neuling landet sensationell auf dem Podium: Deutschen Biathleten gelingt starker Saisonstart

David Zobel und Roman Ress haben den deutschen Biathleten mit den Plätzen drei und vier im Einzel von Kontiolahti einen vielversprechenden Saisonstart beschert. Der 26-jährige Zobel, der sich erst in den internen Ausscheidungsrennen einen Weltcup-Startplatz gesichert hatte, lief m 20-Kilometer-Rennen überraschend auf Rang drei. Mit dem ersten Podestplatz seiner Karriere knackte Zobel auch gleich die interne WM-Norm.

Zobel war wie der Überraschungszweite Niklas Hartweg aus der Schweiz als einziger des Feldes fehlerfrei geblieben. Den ersten Saisonsieg holte der Schwede Martin Ponsiluoma, der eine Strafminute kassierte und am Ende 37,2 Sekunden Vorsprung auf Hartweg hatte. Zobel lag 59,3 Sekunden zurück. Das tolle deutsche Teamergebnis rundete Roman Rees (1 Fehler) als Vierter ab, der nur 1,6 Sekunden hinter seinem Teamkollegen lag.

14:59 Uhr

Füllkrug und Müller amüsieren sich bei "cooler PK"

Da haben sich zwei gefunden: Thomas Müller ist beim DFB schon seit Jahren als Spaßvogel bekannt. Ob er nun in Niclas Füllkrug auch auf dem Platz einen neuen kongenialen Partner findet, steht sportlich im Raum. Die Chemie zwischen beiden aber stimmt, wie auf ihrer gemeinsamen PK schnell klar wird.

14:04 Uhr

PSG muss Stadion offenbar verlassen

Der französische Spitzenklub Paris Saint-Germain muss sich möglicherweise um ein neues Fußballstadion für seine Heimspiele bemühen. "Wir sind im Parc des Princes nicht mehr willkommen", sagte der katarische PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi der spanischen Zeitung "Marca". Der Klub stehe vonseiten der Pariser Stadtverwaltung unter Druck, das Stadion zu verlassen.

PSG hatte zuvor versucht, die Stadt zu einem Verkauf des Stadions an den Eigentümer des Vereins zu bewegen, was diese bislang aber ablehnte. "Es ist nicht unsere erste Wahl, ihnen den Parc des Princes zu verkaufen. Er ist das Erbe der Stadt und der Pariser", hatte der Chef der Stadtverwaltung für Stadtentwicklung, Emmanuel Gregoire, vergangene Woche erklärt.

Der französische Meister trägt seine Heimspiele seit 1974 im "Prinzenpark" aus. Seit dem Kauf von PSG durch den katarischen Investmentfonds QSI 2011 hat der Verein acht Meisterschaften gefeiert und sechsmal den nationalen Pokal gewonnen, wartet aber weiter sehnsüchtig auf den Gewinn der Champions League.

13:29 Uhr

Benzema vor Sensationscomeback? Bericht sät starke Zweifel an Rückkehr zur WM

Kein spontanes WM-Comeback, dafür Urlaub auf La Reunion: Die Hoffnungen bei Weltmeister Frankreich auf eine Rückkehr ihres verletzten Topstürmers Karim Benzema haben sich offenbar wieder zerschlagen. Laut Nachrichtenagentur AFP soll der Ballon-d'Or-Gewinner von Real Madrid auf der Insel im Indischen Ozean angekommen sein, dort werde er sich eine Woche aufhalten.

Zuvor hatten spanische Medien über ein mögliches Comeback des Angreifers bei der WM in Katar spekuliert. Demnach hätte Benzema am Donnerstag wieder ins Training einsteigen sollen, nachdem er vor dem WM-Start im Training eine Oberschenkelverletzung erlitten hatte. Der französische Verband FFF ging von einer Ausfallzeit von drei Wochen aus.

Da Deschamps keinen Spieler für Benzema nachnominiert hat, steht der Madrilene weiterhin auf der Kaderliste des Weltmeisters. Bei den ersten beiden WM-Gruppenspielen stand der Name des Angreifers auf dem Spielberichtsbogen mit dem Vermerk "abwesend".

12:34 Uhr

Italien meldet: Regenbogen-Flitzer in Katar "nach kurzem Arrest freigelassen"

Der Regenbogen-Flitzer aus dem WM-Spiel zwischen Portugal und Uruguay (2:0) ist wieder auf freiem Fuß. Der Italiener sei nach kurzem Arrest freigelassen worden, teilte das italienische Außenministerium mit. Weitere Konsequenzen muss der inzwischen als Mario Ferri identifizierte Mann offenbar nicht befürchten. "Das Außenministerium hat den Fall zusammen mit der italienischen Botschaft in Doha verfolgt", teilte das Ministerium der Nachrichtenagentur AFP mit, ohne weitere Angaben zum Aufenthaltsort des Mannes zu machen: "Nach einem kurzen Arrest wurde der Mann von den Behörden ohne weitere Konsequenzen freigelassen."

11:57 Uhr

FIFA verurteilt DFB zu Geldstrafe

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) muss für die geschwänzte Pressekonferenz vor dem WM-Spiel der Nationalmannschaft gegen Spanien (1:1) 10.000 Schweizer Franken bezahlen. Die Strafe, die umgerechnet etwa 10.100 Euro entspricht, sprach der Weltverband FIFA aus. Zudem erteilte die FIFA-Disziplinarkommission dem DFB eine "Verwarnung". Der Weltverband sah es als erwiesen an, dass der DFB gegen Artikel 44 der WM-Regularien, Artikel 2.7.2 der Medien- und Marketing-Regeln sowie Artikel 8.5.3 des Team-Handbuchs verstoßen hat.

An der einen Tag vor WM-Spielen abzuhaltenden Medienrunde hatte am Samstag nur Bundestrainer Hansi Flick teilgenommen. Die FIFA schreibt jedoch vor, dass auch ein Spieler bei der Pressekonferenz auftritt. Dies hatte der DFB mit Blick auf die lange Fahrt aus dem Team-Quartier im Norden Katars in das Medienzentrum in Doha abgelehnt.

11:19 Uhr

Im Fernsehen geflunkert: "Lücke" Füllkrug saß schon früh der Schalk im Nacken

2021 spielt "Lücke" Füllkrug mit Werder Bremen noch in der 2. Bundesliga. Nun ist er nicht nur bei der WM, sondern dort auch auf dem Weg, eine echte Fußball-Heldengeschichte zu schreiben. Ein Blick auf den jungen Niclas zeigt: Er war schon immer für Tore gut - und auch für kleinere Flunkereien.

10:39 Uhr

Bronze-Vogel im japanischen Trikot soll WM positiv beeinflussen

Mit einer dreibeinigen Krähen-Statue im Trikot der japanischen Nationalmannschaft soll ein heiliger Shinto-Schrein in Japan dem Fußballteam zum Erfolg bei der WM in Katar verhelfen. Im Okuda-Schrein in der Stadt Toyama wurde der Bronzestatue des mythischen Vogels "Yatagarasu" das Trikot der Auswahl übergestreift, wie der Oberpriester des Heiligtums sagte. "Yatagarasu" ist eine Gottheit in der Mythologie des Shinto und zugleich das Emblem des japanischen Fußballverbands und der Fußballnationalmannschaft.

In dem Schrein wird der dreibeinige Vogel seit Generationen verehrt. Die etwa 50 Zentimeter hohe Bronzestatue wurde im Jahr 2012 fertiggestellt und steht in einer Andachtshalle. Vor Beginn der WM in Katar wurden Gläubige gebeten, Botschaften an die Mannschaft auf das Trikot zu schreiben, bevor es der Statue übergezogen wurde. Seit dem spektakulären Sieg Japans über Deutschland zum WM-Auftakt habe sich die Zahl der Pilgerer verdoppelt, sagte der Oberpriester. Nun wird dort für einen Sieg der japanischen WM-Mannschaft im Spiel gegen Spanien am Donnerstag und den Einzug ins Achtelfinale gebetet.

10:01 Uhr

Draisaitl trifft nach 22 Sekunden Overtime zum Sieg

Deutschlands Eishockey-Ausnahmeerscheinung Leon Draisaitl hat den Edmonton Oilers in der NHL einen weiteren Sieg beschert. In der Verlängerung war der gebürtige Kölner nach 22 Sekunden zum 4:3 über die Florida Panthers erfolgreich. Draisaitl erhöhte sein Saisontrefferkonto auf 13.

Nationalverteidiger Moritz Seider von den Detroit Red Wings hat sich ebenfalls in die Torschützenliste eingetragen. Der 21 Jahre alte Ex-Mannheimer erzielte beim 2:4 seines Teams gegen die Toronto Maple Leafs in der fünften Minute das zwischenzeitliche 1:0 für die Gastgeber, es war sein zweiter Saisontreffer.Zum Tor zum Endstand in der 53. Minute leistete der deutsche Abwehrspieler die Vorarbeit. Es war Seiders neunter Assist in der laufenden Saison.

Eine Torvorlage steuerte auch John-Jason Peterka für die Buffalo Sabres bei, die allerdings nach Verlängerung mit 5:6 gegen Tampa Bay Lightning verloren. Steven Stamkos traf in der Overtime für Tampa.

09:33 Uhr

Flick und spanischer Coach verabreden sich zum "Rendezvous"

Hansi Flick und sein Kollege Luis Enrique haben ein "Rendezvous" zum WM-Endspiel in Katar. "Wir haben uns für das Finale verabredet, als wären wir ein Paar. Halb im Scherz, halb im Ernst haben wir gesagt: Wir sehen uns am 18. Dezember wieder. Hoffentlich wird es wahr", berichtete der spanische Nationalcoach auf seinem Twitch-Kanal.

Das Gespräch, auf das Luis Enrique sich bezog, fand nach dem 1:1 zwischen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und dem Weltmeister von 2010 am Sonntag im Al-Bayt-Stadion noch am Spielfeldrand statt. Flick hatte danach gesagt, er wolle keine Details preisgeben.

08:48 Uhr

Ex-Nationalspieler darf iranisches Folter-Gefängnis verlassen

Der ehemalige iranische Fußball-Nationalspieler Voria Ghafouri ist gegen Kaution freigelassen worden. Ghafouri habe nach der Kautionshinterlegung das wegen Schilderungen von Folter berüchtigte Evin-Gefängnis in Teheran verlassen, schrieb die iranische Justizbehörde auf ihrem Webportal Mizan. Ghafouri war am vorigen Donnerstag wegen Vorwürfen der Propaganda gegen das politische System sowie Beleidigung der Nationalmannschaft verhaftet worden.

Der iranische Kurde gehört seit Jahren zu den Kritikern des islamischen Systems, insbesondere im Kontext der Diskriminierung von Frauen. Wegen seiner Äußerungen wurde er 2021 von seinem Verein Esteghlal Teheran entlassen, obwohl er bei den Fans äußerst beliebt war.

Auch für die Nationalmannschaft - die derzeit bei der WM in Katar weilt - wurde Ghafouri wegen seiner politischen Einstellung nicht mehr nominiert, obwohl er immer noch zu den besten Außenverteidigern des Landes gehört. Bei den jüngsten Protesten stellte sich Ghafouri deutlich hinter die Demonstranten und verurteilte mehrmals die brutalen Einsätze der Polizei- und Sicherheitskräfte.

08:07 Uhr

Rücktritt vom DFB-Rücktritt? Bei Kroos "hat's gejuckt" wegen der WM

Der frühere Weltmeister Toni Kroos wäre im zweiten WM-Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen seine Wahlheimat Spanien am liebsten selbst aufgelaufen. "Definitiv hat's gejuckt, auch beim ersten Spiel schon", sagte der Profi von Real Madrid in seinem Podcast "Einfach mal Luppen" mit Bruder Felix Kroos. "Wer als Fußballer da keinen Bock hat mitzuspielen, der hat auch wirklich keinen Bock mehr, Fußballer zu sein. Das ist bei mir nicht der Fall."

Kroos, der nach der EM vor anderthalb Jahren aus der Nationalmannschaft zurückgetreten war, glaubt, dass er mit seinen Qualitäten dem Team nach wie vor helfen könnte. "Ich spiele ja noch aktiv, das hat zuletzt auch ganz gut geklappt", sagte der 32-Jährige: "Aber ich weiß auch, dass wir tolle Jungs haben und ein Stück weit besser Fußball spielen können. Das wissen sie auch selbst, da brauchen wir uns nichts vormachen."

07:32 Uhr

Matthäus rät Flick, die Startelf nochmal zu verändern

Der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus wünscht sich einen Startelfeinsatz von Spanien-Held Niclas Füllkrug im WM-Gruppenfinale der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen Costa Rica. "Er ist der, der uns vorne in der Box fehlt, das habe ich schon vorher gesagt. Gegen Costa Rica müsste er eigentlich von Anfang an spielen", sagte Matthäus der "Bild".

"Es war ja nicht nur das Tor, er war auch an anderen guten Szenen beteiligt", sagte Matthäus und fügte in seiner Sky-Kolumne mit Blick auf das Spiel am Donnerstag (20 Uhr MEZ/ARD, MagentaTV und im Liveticker) an: "Wenn man mit einem richtigen Neuner spielen will, der vorne knipst, dann ist Füllkrug die richtige Wahl."

Doch ob Flick wirklich von Anfang an auf den Torjäger des Bundesligisten Werder Bremen setzt, ist offen. Den 29-Jährigen ins Sturmzentrum zu stellen, sei "kein Allheilmittel", sagte Assistenztrainer Marcus Sorg. Man müsse sehen, "welche Wirkung welcher Spieler zu welchem Zeitpunkt hat. Man sollte diese Wirkung nicht verlieren."

06:51 Uhr

In diesem Jahrtausend unbesiegt: Brasilien übertrifft WM-Rekord des DFB-Teams

Mit dem 1:0 (0:0) gegen die Schweiz blieb Brasiliens Fußball-Nationalmannschaft auch im 17. Spiel während einer WM-Gruppenphase ungeschlagen und überflügelte damit die zwischen den Endrunden 1990 und 2010 aufgestellte Bestmarke der deutschen Elf. Die Serie der Selecao begann beim WM-Triumph 2002 und könnte am Freitag im Gruppenfinale gegen Kamerun noch ausgebaut werden.

Deutschland war vom 4:1-Sieg gegen Jugoslawien an, der vor 32 Jahren den WM-Triumph in Italien einläutete, 16 Spiele lang ungeschlagen geblieben, ehe die Serie bei der Endrunde 2010 in Südafrika im zweiten Gruppenduell gegen Serbien (0:1) riss. Brasilien verlor letztmals bei der WM 1998 in der Gruppenphase, als Ronaldo und Co. - schon für das Achtelfinale qualifiziert - im dritten Spiel Norwegen (1:2) unterlagen.

06:20 Uhr

Kevin Durant schenkt Franz Wagner kräftig ein

Auch 21 Punkte des deutschen Basketball-Stars Franz Wagner reichten Orlando Magic in der NBA nicht zu einem Erfolg bei den Brooklyn Nets. Das Wagner-Team verlor mit 102:109, wobei Franz Wagner drittbester Punktesammler bei seinem Team war. Überragender Spieler aufseiten der Gastgeber war Superstar Kevin Durant, der auf 45 Zähler, sieben Rebounds und fünf Assists kam. Franz Wagner steuerte in seiner Spielzeit von 30:42 zwei Rebounds und zwei Assists bei. Sein Bruder Moritz erzielte zwei Punkte, fünf Rebounds und ein Assist für Orlando.

05:51 Uhr

"Hoffentlich passiert ihm nichts": WM-Fußballer besorgt um Flitzer

Portugals Ruben Neves sorgt sich um den WM-Flitzer, der in Katar mit einer Regenbogenflagge auf den Platz gestürmt war und damit ein Zeichen für die Menschenrechte gesetzt hat. "Ich hoffe, dem Jungen passiert nichts. Wir alle haben seine Botschaft verstanden, die ganze Welt hat sie verstanden", sagte Neves nach dem 2:0 (0:0) gegen Uruguay.

In der Mixed Zone im Lusail-Stadion auf das Thema angesprochen, wurde Neves von einem Mitarbeiter des Weltverbandes FIFA etwas ins Ohr geflüstert. Der Flitzer war während der zweiten Halbzeit auf das Spielfeld gerannt und befand sich etwa 30 Sekunden auf dem Rasen, bevor er von Sicherheitsleuten abgeführt wurde.

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen