Dienstag, 03. September 2019Der Sport-Tag

Heute mit Hedviga Nyarsik & Torben Siemer & Jonah Wermter
22:33 Uhr

DFB-Spieler Can fehlt im CL-Aufgebot von Juve

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Wird in der Champions League nicht gebraucht: Emre Can.

(Foto: imago images / AFLOSPORT)

Das ist eine eher schlechte Überraschung: Der deutsche Fußball-Nationalspieler Emre Can ist von Juventus Turin nicht für die Gruppenphase der Champions League nominiert worden. Der 25 Jahre alte Profi fehlt im 22-köpfigen Aufgebot, das der italienische Fußballklub veröffentlichte.

  • Ebenfalls nicht von Coach Maurizio Sarri berücksichtigt wurde Ex-Bundesliga-Profi Mario Mandzukic.
  • Can war in den ersten beide Spielen in der Serie A nur beim 4:3-Sieg der Alten Dame gegen Vizemeister SSC Neapel zum Einsatz gekommen. In der 60. Minute hatte der Mittelfeldspieler Khedira ersetzt. Zum Saisonauftakt gegen Parma Calcio (1:0) saß Can 90 Minuten auf der Bank.
  • Juve startet am 18. September bei Atlético Madrid in die Königsklassen-Saison 2019/20. Auch Bayer Leverkusen und Lokomotive Moskau gehören in der Gruppe D zu den Gegnern der Italiener mit ihrem Superstar Cristiano Ronaldo und Sami Khedira.
  • Bundestrainer Joachim Löw hatte Can erst kürzlich in den Kader für die EM-Qualifikationsspiele der DFB-Auswahl am 6. September in Hamburg gegen die Niederlande und drei Tage später in Belfast gegen Tabellenführer Nordirland berufen.
22:13 Uhr

Turnerin Biles äußert sich zu Mordvorwürfen gegen ihren Bruder

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Turn-Superstar Simone Biles äußert sich erstmals öffentlich zu den Mordvorwürfen gegen ihren Bruder. Am Wochenende war bekannt geworden, dass der 24-jährige Tevin Biles-Thomas in Zusammenhang mit einem Dreifachmord in der vergangenen Silvesternacht festgenommen worden war. "Es tut mir von Herzen weh für alle Betroffenen, vor allem für die Opfer und ihre Familien", schrieb die US-Amerikanerin. Sie tue sich immer noch schwer, die Nachrichten zu verkraften.

Die viermalige Olympiasiegerin und 14-malige Weltmeisterin wuchs in ihren ersten Lebensjahren in einem Kinderheim in Ohio auf. Ihre Mutter war drogensüchtig. Mit sechs zog sie mit ihrer Schwester zu ihrem Großvater, dem Multimillionär Ron Biles. Ihr Bruder lebte getrennt von Simone bei einer Großtante in Cleveland. Er war Soldat.

21:06 Uhr

Biathlon-Olympiasieger Hanevold ist tot

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Hanevold wurde nur 49 Jahre alt.

(Foto: imago sportfotodienst)

Eine traurige Nachricht: Der dreimalige norwegische Biathlon-Olympiasieger Halvard Hanevold ist im Alter von 49 Jahren verstorben. Dies berichtet die norwegische Zeitung "Budstikka" mit Verweis auf die Familie Hanevolds. Zur Todesursache wurden keine Angaben gemacht. Er hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Hanevold gewann 1998 in Nagano Olympia-Gold im Einzel sowie 2002 in Salt Lake City und 2010 in Vancouver jeweils in der Staffel. Hinzu kommen insgesamt fünf WM-Titel. Er war zwischenzeitlich mit der früheren deutschen Biathletin Sabrina Buchholz liiert.

20:35 Uhr

Paris-Sieger Krawietz/Mies erreichen Halbfinale der US Open

Die alte Stärke kommt zurück: Die French-Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies stehen zum zweiten Mal in einem Grand-Slam-Halbfinale. Das an Nummer zwölf gesetzte Doppel siegte im Viertelfinale der US Open gegen Leonardo Mayer/Joao Sousa (Argentinien/Portugal) nach 1:25 Stunden 7:6 (7:4), 6:4.

  • "Ich kann es noch nicht wirklich glauben", sagte Mies, sein Partner Krawietz hob hervor: "Wir haben gut aufgeschlagen, wir sind sehr zufrieden mit unserem Service. Wir lieben es, hier zu spielen."
  • Im gesamten Spiel ließen die beiden keinen einzigen Breakball zu. Um den Einzug ins Endspiel am Freitag spielen Krawietz und Mies am Donnerstag gegen den Sieger der Partie zwischen den Österreichern Oliver Marach/Jürgen Melzer und Marcel Granollers/Horacio Zeballos (Spanien/Argentinien).
  • Nach dem überraschenden Titel in Paris hatte das deutsche Duo ein Zwischentief erlebt und auf dem Weg zu den US Open nur zwei Spiele gewonnen. Beim Rasen-Klassiker in Wimbledon waren Krawietz und Mies schon in der ersten Runde ausgeschieden.
  • Der Einzug in die Runde der besten vier Teams in Flushing Meadows bringt bereits ein Preisgeld von 175.000 Dollar (rund 160.000 Euro). Für Krawietz und Mies ist es die erste gemeinsame Teilnahme am Major in New York, im Vorjahr war Krawietz an der Seite von Maximilian Marterer bereits in der ersten Runde ausgeschieden.
20:05 Uhr

Deutsche Fünfkämpfer gewinnen WM-Gold

Herzlichen Glückwunsch! Die deutschen Fünfkämpfer Alexander Nobis und Patrick Dogue haben bei der WM in Budapest Staffel-Gold gewonnen. Das Duo verwies nach einer starken Leistung Südkorea und Russland auf die Plätze zwei und drei.

  • Nobis hatte 2015 in Berlin bereits WM-Gold in der Staffel mit Dogues Bruder Marvin geholt.
  • Beim Fechten und Reiten belegte das Duo in Budapest Platz eins in der jeweiligen Disziplinwertung und zeigte auch eine gute Leistung im Schwimmen. Als Führende gingen sie mit 15 Sekunden Vorsprung in den abschließenden Laser Run aus Schießen und Laufen und verteidigten ihren Spitzenplatz erfolgreich.
  • Bei den bis zum 8. September dauernden Weltmeisterschaften werden in den Einzelwettbewerben am Freitag (Frauen) und Sonntag (Männer) neben den Medaillen auch Startplätze für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr vergeben. Die ersten drei Athleten sichern sich ein Ticket für die Wettbewerbe in Tokio.
19:23 Uhr

Videobeweis: Nadals Schlag reißt US-Open-Fans von den Sitzen

Schon zum neunten Mal in seiner Karriere steht Rafael Nadal in seiner Tennis-Karriere im Viertelfinale der US Open. Als wäre das nicht bemerkenswert genug, punktet der Schweizer im Duell gegen Marin Cilic zum Matchball auf besondere Art und Weise.

19:07 Uhr

Frankfurt prüft Vereinsauschlüsse nach antisemitischen Beleidigungen

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Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat vereinzelte antisemitische Äußerungen von Zuschauern beim Europa-League-Heimspiel gegen Racing Straßburg eingeräumt, einen Generalverdacht aber energisch zurückgewiesen. "Die Behauptung, zu Beginn der zweiten Halbzeit sei von größeren Gruppen, Tausenden oder gar der ganzen Kurve das Wort Judensau in Richtung des Schiedsrichters skandiert worden, ist falsch", heißt es auf der Homepage. Das sei das Ergebnis einer Untersuchung des Vereins.

Vier Personen seien jedoch noch während des Spiels wegen antisemitischen Beleidigungen des israelischen Schiedsrichters aus dem Stadion geworfen worden. Auch Kündigungen der Dauerkarten, die Verhängung von Hausverboten und die Einleitung von Vereinsausschlüssen seien bereits veranlasst, teilte der Verein heute mit. Eintracht-Präsident Peter Fischer ist dafür bekannt, sich öffentlich oft klar gegen Rassismus, Antisemitismus und die AfD zu äußern.

18:04 Uhr

DFB-Team überrennt Ukraine in der EM-Quali

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Das ist deutlich: Die deutschen Fußballerinnen haben auch ihr zweites Qualifikationsspiel für die EM 2021 deutlich gewonnen. Die Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg setzte sich in der Ukraine 8:0 (3:0) durch und führt die Gruppe I mit sechs Punkten an.

  • Drei Tage nach dem 10:0 gegen Montenegro trafen in Lwiw Dreifach-Torschützin Sara Däbritz (5./80./88.) sowie Lina Magull (28.), Felicitas Rauch (32.), Lena Oberdorf (54.), Svenja Huth (85.) und Leonie Maier (90.+2) für den Rekordeuropameister.
  • Das Rückspiel steigt am 5. Oktober (14 Uhr) in Aachen.
  • Die weiteren Gegner auf dem Weg zur Endrunde in England sind Griechenland und Irland. Die neun Gruppensieger sowie die drei besten -zweiten qualifizieren sich direkt für die EM.
17:40 Uhr

Jamaikas Fußballerinnen streiken für ihr Geld

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Das ist konsequent: Jamaikas Fußball-Nationalteam der Frauen ist wegen ausstehender Zahlungen in den Streik getreten. Über zwei Monate nach ihrem WM-Debüt in Frankreich teilten die "Reggae Girlz" in den sozialen Netzwerken mit, bei ihrer Weigerung, an Trainingscamps oder Turnieren teilzunehmen, gehe es "um mehr als Geld".

  • Stürmerin Khadija Shaw erklärte: "Wir sind in einer Position, in der wir buchstäblich darum kämpfen, durch juristische Vereinbarungen bezahlt zu werden."
  • Unter anderem die US-Weltmeisterinnen Megan Rapinoe und Alex Morgan, die selbst mit ihrem Verband im Clinch um höhere Gehälter liegen, haben den Kampagnenaufruf unter dem Motto "No pay no play" bei Instagram geteilt.
  • Bei der WM in Frankreich war Jamaika als Gruppenletzter in der Vorrunde ausgeschieden. Der Fußball hat im jamaikanischen Verband JFF seit jeher einen schweren Stand. Dass es das Team überhaupt zur Endrunde schaffte, lag auch am großen Engagement von Cedella Marley, der Tochter der Reggae-Legende Bob Marley.
16:56 Uhr

Türkische Basketballer verschenken Sensation gegen die USA

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Semih Erden und die türkische Mannschaft bezwangen das US-Team mit Jaylen Brown nach Verlängerung.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Erst 0,1 Sekunden vor Schluss retten sich die USA in die Verlängerung. Auch dort aber findet der haushohe Favorit der Basketball-WM kaum eine Lösung gegen eine furios aufspielende türkische Mannschaft. Am Ende steht trotzdem ein 93:92 (47:41, 81:81)-Sieg für die Amerikaner auf dem Spielbericht. Damit vermied das US-Team die erste Vorrundenpleite bei einer WM seit 1998.

Denn der Underdog vergibt in der Endphase der Verlängerung gleich vier Freiwürfe am Stück, während US-Star Khris Middleton von der Linie aus eiskalt bleibt und die entscheidenden zwei Punkte für sein Team erzielt. Er ist mit 15 Zählern Topscorer seines Teams, bei der Türkei überragt NBA-Profi Ersan Ilyasova mit 23 Punkten und 14 Rebounds.

16:32 Uhr

DBB-Chef Weiss: "Das ist großer Mist"

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Ingo Weiss stand der Frust ins Gesicht geschrieben. "Ich bin wahnsinnig enttäuscht. Wir sind mit anderen Erwartungen hierhin gefahren. Wir haben nicht abgeliefert", sagte der Präsident des Deutschen Basketball Bundes (DBB) nach der zweiten Niederlage der Nationalmannschaft im zweiten WM-Spiel in China.

Durch das 68:70 (39:37) gegen den Außenseiter Dominikanische Republik ist das Team um NBA-Profi Dennis Schröder so gut wie gescheitert, die zweite Runde ist realistisch betrachtet nicht mehr zu erreichen. "Das ist großer Mist", sagte Weiss in Shenzhen sichtlich angefasst. Jetzt ist sogar Olympia in Tokio 2020 in Gefahr, die direkte Qualifikation über die WM ist nicht mehr möglich.

16:01 Uhr

Fall Jatta beendet: Zweitligisten ziehen Einsprüche zurück

Bakery Jatta. Foto: Robert Michael/Archivbild

Bakery Jatta. Foto: Robert Michael/Archivbild

(Foto: Robert Michael/zb/dpa)

Der Fall Jatta ist hoffentlich ein für alle Mal abgeschlossen. Die Zweitligisten aus Nürnberg, Bochum und Karlsruhe gaben bekannt, ihre Einsprüche beim DFB zurück zu ziehen. Alle drei hatten zuvor die Wertung ihrer Niederlagen gegen den Hamburger SV angefochten, da es Zweifel über die Identität des HSV-Spielers Bakery Jatta gäbe.

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte gab am Montag bekannt, bei seinen Untersuchungen keine Unregelmäßigkeiten gefunden zu haben. Jatta hatte einen gültigen Pass sowie Einträge aus dem gambischen Geburtenregister zur Prüfung vorgelegt. Der Fußball-Profi war im Jahr 2015 als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Seit 2016 spielt er beim HSV und konnte sich in der aktuellen Spielzeit als Stammkraft etablieren.

14:49 Uhr

Hannover 96 gibt Transfer-Doppelpack bekannt

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Noch ein später Nachtrag zum bereits geschlossenen Transferfenster: Bundesliga-Absteiger Hannover 96 wird nach dem Mittelfeldspieler Marc Stendera auch den früheren Nationalspieler Dennis Aogo verpflichten. Beide Profis werden heute ihren obligatorischen Medizincheck in Hannover absolvieren und danach ihre Verträge unterschreiben.

  • Der 32 Jahre alte Aogo war zuletzt vereinslos, weshalb der 12-malige Nationalspieler auch nach dem Ende der Transferfrist noch zu einem neuen Klub wechseln kann.
  • Stendera löste für den Wechsel seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt auf.
  • Aogo und Stendera sollen bei den 96ern die zu Saisonbeginn oft wacklige Defensive stabilisieren. Nur gegen Schlusslicht Wehen Wiesbaden kassierten die Niedersachsen keinen Gegentreffer.
  • Aogo, der zuletzt beim Ligakonkurrenten VfB Stuttgart unter Vertrag stand, wurde Medienberichten zufolge auch von den Champions-League-Teilnehmer Dinamo Zagreb, Roter Stern Belgrad und sogar Ajax Amsterdam umworben.
14:14 Uhr

Drohnen suchen nach vermisster Skifahrerin in Spanien

Blanca Fernández Ochoa im Jahr 1987. Fünf Jahre später gewann sie Olympia-Bronze im Slalom. Nun wird sie vermisst.

Blanca Fernández Ochoa im Jahr 1987. Fünf Jahre später gewann sie Olympia-Bronze im Slalom. Nun wird sie vermisst.

(Foto: imago images / HJS)

Zehn Tage nach dem Verschwinden der ehemaligen Skifahrerin Blanca Fernández Ochoa suchen die spanischen Behörden nun mit insgesamt sieben Drohnen nach der Vermissten. Sie sollen dabei helfen, auch schwer zugängliche Stellen für die Polizei sichtbar zu machen. Zudem durchkämmen weiterhin hunderte Einsatzkräfte das Wandergebiet, in dem die Olympia-Dritte von 1992 unterwegs war. Darunter sind Polizisten mit Spürhunden, die Zivilgarde und viele freiwillige Helfer.

In Spanien ist die Suche nach der ehemaligen Slalomfahrerin seit Tagen ein Top-Thema. Fernández Ochoa wurde vor zehn Tagen letztmals gesehen, als sie in einem Supermarkt Lebensmittel einkaufte. Am Sonntag wurde ihr Auto auf einem Parkplatz nahe der Stadt Cercedilla gefunden, etwa 60 Kilometer nord-westlich von Madrid. In der Nähe gibt es viele Trekkingpfade. Die Familie geht Medien zufolge davon aus, dass die 56-jährige beim Wandern verunglückt ist.

13:41 Uhr

Serie A plant Anti-Rassismus-Kampagne

Nach der rassistischen Attacke gegen Romelu Lukaku von Inter Mailand reagieren der italienische Fußball-Verband (FIGC) und die Liga. Die kündigte für Oktober eine Anti-Rassismus-Kampagne an, an der sich alle 20 Klubs aus der Serie A beteiligen sollen. "Jeder muss sich einsetzen, um in den italienischen Stadien Rassismus zu bekämpfen", sagte Liga-Chef Gaetano Miccicche.

FIGC-Präsident Gabriele Gravina bezeichnete den Vorfall in Cagliari als "gravierend". Die Sportjustiz werde sich einschalten, um die Übeltäter zu identifizieren. Zudem habe der Verband eine Anti-Rassismus-Kampagne in den Schulen begonnen. In der Partie bei Cagliari Calcio (2:1) war Lukaku Opfer einer rassistischen Attacke von Anhängern der Sarden geworden. Kurz vor der Ausführung eines Elfmeters wurde der Belgier mit Affenlauten bedacht.

12:48 Uhr

Das ist die neue Tormusik der DFB-Elf

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Der Dancefloor-Stampfer "Kernkraft 400" des deutschen Techno- und Electro-Projekts Zombie Nation um den Münchner Florian Senfter ist der neue Tor-Jingle der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der Hit aus dem Jahr 1999 setzte sich bei einer vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) initiierten Online-Abstimmung unter 14 vorausgewählten Song-Passagen durch. "Kernkraft 400" erhielt rund 20 Prozent der 93.548 abgegebenen Stimmen und lag damit knapp vor Mark Forsters "Chöre" (17,2 Prozent) sowie "Von allein" der Band Culcha Candela (16,2).

Erstmals könnte er am Freitag (20.45 Uhr/RTL) zum Einsatz kommen, wenn die DFB-Elf im Rahmen der EM-Qualifikation in Hamburg gegen den Erzrivalen Niederlande spielt.

Tipp: Spulen Sie das Video bis Sekunde 44 vor, dann kommt der Part, der als Tormusik dienen dürfte.

11:29 Uhr

BVB-Stürmer Sancho fragt: "Warum spielen wir Fußball?"

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Jadon Sancho hat die Schnauze voll von Rassismus.

(Foto: imago images / eu-images)

Jadon Sancho von Vizemeister Borussia Dortmund hat die rassistischen Anfeindungen gegen Belgiens Stürmerstar Romelu Lukaku verurteilt. Gleichzeitig befürchtet der Engländer, dass solche Vorfälle dazu führen könnten, dass viele Fußball-Profis "die Liebe zum Spiel" verlieren könnten. "Es muss einfach aufhören", sagte der 19-Jährige englischen Medien zufolge.

Lukaku war am Sonntag beim Auswärtsspiel mit Inter Mailand bei Cagliari Calcio rassistisch beleidigt worden. "Meine Damen und Herren, wir haben 2019 und anstatt vorwärts bewegen wir uns rückwärts", schrieb der 26-Jährige anschließend bei Instagram und forderte die Verbände zu "starken Reaktionen" auf. In England waren zuletzt unter anderem auch Marcus Rashford und Paul Pogba Ziel rassistischer Ausfälle."Es ist hart, diese Dinge zu sehen. Es fühlt sich nach 'Warum spielen wir Fußball?' an", sagte Sancho.

10:35 Uhr

Löw kündigt Abschied an: "Der ewige Jogi bin ich sicher nicht"

Joachim Löw sehnt sich nach etwas mehr Privatsphäre und sieht seine Zeit als Bundestrainer in nicht allzu ferner Zukunft enden. "Der ewige Jogi bin ich sicher nicht, Nein. Noch mal 13 Jahre werde ich sicher nicht Bundestrainer sein", sagte der 59-Jährige im Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Löw hatte sein Amt nach der WM 2006 übernommen. Sein Vertrag läuft bis zur WM 2022 in Katar. "Sobald ich vor die Türe gehe, habe ich keine Privatsphäre mehr. Weniger für mich als mehr für meine Freunde oder Familienmitglieder ist der Umgang damit nicht immer so einfach."

Löw tritt mit seiner stark verjüngten deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Freitag in Hamburg zum wegweisenden EM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande an. Drei Tage später ist in Belfast Nordirland der Gegner (beide 20.45 Uhr/RTL und im Liveticker bei n-tv.de). Nordirland führt die Tabelle der Gruppe C an.

 

10:16 Uhr

Fall Jatta: Sportgerichtstermin bleibt bestehen

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Hannover 96 verzichtete auf einen Protest - trotz 0:3-Niederlage und Jatta-Tor am vergangenen Sonntag.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Die Einstellung der Ermittlungen der Hamburger Behörden gegen Bakéry Jatta vom Zweitligisten Hamburger SV hat zunächst keine Auswirkungen auf das Sportgerichtsverfahren beim Deutschen Fußball-Bund. "Solange der 1. FC Nürnberg seinen Protest aufrechterhält, findet der Termin vor dem DFB-Sportgericht am 9. September mit der Beweisaufnahme statt", sagte der Sportgerichtsvorsitzende Hans E. Lorenz der "Bild".

Nachdem in der "Sport Bild" über Zweifel an Jattas Identität berichtet worden war, hatten in der Folge Nürnberg, der VfL Bochum und der Karlsruher SC Protest gegen die Wertung der jeweils verlorenen Spiele gegen den HSV eingelegt. Am Montag hatte das Hamburger Bezirksamt mitgeteilt, dass aus den "vorliegenden Unterlagen" keine belastbaren Anhaltspunkte hervorgehen würden, "die ausländerrechtliche Maßnahmen begründen würden".

09:42 Uhr

Schröder & Co unter Druck, DFB-Männer versammelt, DFB-Frauen gefordert

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!

Die deutsche Nationalmannschaft ist nun in Hamburg versammelt. Bundestrainer Joachim Löw hat heute Vormittag 10.30 Uhr im Stadion des Zweitligisten FC St. Pauli die erste Trainingseinheit für das Team um Kapitän Manuel Neuer angesetzt. Gegen den Erzrivalen Niederlande wird es in der EM-Qualifikation am Freitag 20.45 Uhr im Volksparkstadion ernst.

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Bei den DFB-Frauen wird es schon heute spannend. Auf dem Weg zum Ticket für die EM 2021 in England müssen die deutschen Fußballerinnen ihre wohl härteste Prüfung bestehen. Vor dem zweiten Qualifikationsspiel heute um 16 Uhr (ZDF) in der Ukraine warnte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg: "Wir wissen genau: Wenn wir nur 80 Prozent Leistung auf den Platz bringen, dann wird es nicht reichen." Zuletzt hatte es gegen Montenegro ein lockeres 10:0 gegeben.

Nach der knappen Auftaktniederlage bei der Basketball-Weltmeisterschaft in China gegen Frankreich steht das deutsche Team heute ab 10.30 Uhr gegen die Dominikanische Republik unter Siegzwang. Um 14.30 Uhr spielt außerdem das US-amerikanische Dream-/B-Team gegen die Türkei. Alle Spiele gibt's übrigens im Liveticker bei n-tv.de und kostenlos online zu sehen bei Magentasport.

Bei den US Open in New York haben sich mit Julia Görges und Alexander Zverev die letzten deutschen Hoffnungen aus den Einzel-Wettbewerben verabschiedet, im Doppel kämpfen ab 17.00 Uhr die French-Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies gegen Leonardo Mayer und Joao Sousa um den Halbfinal-Einzug.

Starten Sie mit uns sportlich in den Tag. Auf die Plätze, fertig, los!

08:56 Uhr

Nadal besteht ersten Härtetest bei US Open

Tennis-Superstar Rafael Nadal hat bei den US Open seinen ersten Härtetest bestanden und das Viertelfinale erreicht. Im Duell der ehemaligen New Yorker Champions gab der 33 Jahre alte Spanier gegen Marin Cilic zwar seinen ersten Satz im Turnier ab, bezwang den Kroaten aber letztlich souverän in 2:49 Stunden mit 6:3, 3:6, 6:1 und 6:2. Der 18-malige Grand-Slam-Sieger Nadal trifft in der Runde der letzten Acht auf den Argentinier Diego Schwartzman, der zuvor den Deutschen Alexander Zverev im Achtelfinale geschlagen hatte.

07:57 Uhr

Nach Horror-Crash: Correa weiter auf Intensivstation

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Juan Manuel Correas Zustand ist "stabil". Dennoch muss er weiterhin auf der Intensivstation bleiben.

(Foto: imago images / Motorsport Images)

Der schwer verunglückte Nachwuchsrennfahrer Juan Manuel Correa befindet sich weiterhin auf der Intensivstation eines Lütticher Krankenhauses. Sein Zustand nach dem tragischen Unfall am Samstag, in dessen Folge der Franzose Anthoine Hubert gestorben war, sei aber "stabil", teilte die Berateragentur RTD des US-Amerikaners mit. "Die Ärzte haben entschieden, ihn eine Weile dazubehalten, um einige zusätzliche Tests durchzuführen und seine Verletzungen sowie seinen Zustand weiter zu überwachen."

Correa hatte sich am Sonntag einer vierstündigen Operation unterziehen müssen, um Brüche an beiden Beinen zu behandeln. Er war bei dem Horror-Crash auf der Rennstrecke in Spa-Francorchamps mit voller Geschwindigkeit in den querstehenden Wagen von Hubert gerast.

Der 22-jährige Hubert war zuvor in die Streckenbegrenzung gekracht, sein Fahrzeug wurde zurück auf die Strecke geschleudert. Correa hatte keine Chance auszuweichen. Der Fahrer des Sauber Junior Teams überschlug sich und sein Auto blieb kopfüber auf der Strecke liegen. Das Rennen wurde abgebrochen.

 

07:31 Uhr

VfB Stuttgart: Donis geht, González bleibt

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Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart hat den griechischen Stürmer Anastasios Donis nach Frankreich ziehen lassen. Wie der Aufstiegsfavorit nach dem 2:1 gegen den VfL Bochum mitteilte, wird der 23 Jahre alte Angreifer bis zum Saisonende per Leihbasis an Stade Reims abgegeben. Der französische Erstligist habe im Fall des Klassenerhalts nach dieser Spielzeit eine Kaufverpflichtung. Beim VfB Stuttgart hatte Donis, der vor zwei Jahren von Juventus Turin gekommen war, noch einen Vertrag bis 2021.

Nicólas González bleibt nach Angaben von VfB-Sportdirektor in Stuttgart. Einen Abschied beider Offensivkräfte hatte der Klub schon zuvor mehr oder weniger ausgeschlossen.

In der laufenden Zweitliga-Saison war Donis nur als Einwechselspieler gegen den 1. FC Heidenheim (2:2) zum Einsatz gekommen und stand zuletzt nicht mehr im Kader. Unumstrittener Stammspieler war er auch davor nie, fehlende Disziplin belastete sein Verhältnis zu den verschiedenen Trainern. In den vergangenen Wochen lobten die VfB-Verantwortlichen ihn aber für sein vorbildliches Verhalten.

06:45 Uhr

Nach US-Open-Aus: Boris Becker kritisiert Zverev

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Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev ist bei den US Open im Achtelfinale gescheitert - er reihte Doppelfehler an Doppelfehler. Dafür wird er von Boris Becker nun scharf kritisiert:

  • "Er hat sich in den letzten 18 Monaten als Spieler nicht verbessert", sagte Deutschlands Tennis-Legende.
  • "Insgesamt ist das Spiel ein bisschen zu eindimensional, zu sehr lesbar für den Gegner", analysierte Becker beim Sender Eurosport aus New York, wo Zverev gegen den Argentinier Diego Schwartzman mit 6:3, 2:6, 4:6, 3:6 verloren hat.
  • "Er ist motiviert, ist fleißig, er hat ein gutes Umfeld, aber er hat sich nicht weiterentwickelt. Der Gegner schläft nicht", so Becker weiter.
06:08 Uhr

Nach Zoff: Mailands Stürmerstar Icardi wechselt zu PSG

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Kurz vor Transferschluss ist in Frankreich noch ein Toptransfer über die Bühne gegangen: Der argentinische Fußballstar Mauro Icardi wechselt für eine Saison von Inter Mailand zum französischen Fußballmeister Paris Saint-Germain. Die Ausleihe des 26-jährigen Stürmers laufe bis zum 30. Juni kommenden Jahres, teilte PSG mit. Es gebe zudem eine Kaufoption.

Icardi hatte sich mit Inter einen Dauerstreit geliefert. Er verklagte den Klub, weil er aus dem Kader ausgeschlossen worden war, wie italienische Medien berichtet hatten. Er wolle 1,5 Millionen Euro, weil er sich "diskriminiert" fühle. Der Streit um eine Vertragsverlängerung läuft schon seit Anfang des Jahres. Im Februar wurde Icardi die Kapitänsbinde entzogen. Seitdem stand der Argentinier kaum auf dem Spielfeld.