Dienstag, 30. Juni 2020Der Sport-Tag

22:35 Uhr

18 Profis weg: Zweitligist muss Jugendspieler aufstellen

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Was nun, Trainer? In diesem Fall also: Was nun, Antonio Filippini?

(Foto: imago images/LaPresse)

Der zweimalige italienische Fußball-Vizemeister AS Livorno bricht noch während der laufenden Saison komplett auseinander. Beim abgeschlagenen Tabellenletzten der zweitklassigen Serie B verabschiedeten sich alle 18 Profis, deren Verträge zum 30. Juni auslaufen, aus dem Trainingszentrum. "Sie erhalten die Freigabe. Wir sind inzwischen praktisch in der Serie C, eine Verlängerung wäre nur Geldverschwendung gewesen", sagte Aldo Spinelli, Präsident des toskanischen Klubs. Livorno, das zwölf Punkte Rückstand auf einen Relegationsplatz hat, stehen für die letzten sieben Meisterschaftsspiele noch acht Profis mit laufenden Verträgen zur Verfügung. Das Team soll mit Jugendspielern aufgefüllt werden.

22:17 Uhr

Rösler nennt Mitschuldige für Düsseldorf-Abstieg

Nach dem sechsten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte nimmt Fortuna Düsseldorfs Cheftrainer Uwe Rösler auch seinen Vorgänger Friedhelm Funkel und den ehemaligen Sportchef Lutz Pfannenstiel in die Pflicht. "Dass wir abgestiegen sind, ist das Resultat einer Saison. Die fängt in der Planung 2019 an, in der Vorbereitung, in der Performance der Hinrunde, der Wintervorbereitung", sagte der Fortuna-Coach der "Bild". "Ich übernehme die Verantwortung für die Resultate, die Art und Weise, wie wir gespielt haben, wie wir uns verkauft haben - für die letzten 15 Spiele!", betonte der 51-Jährige. "Ab dem 19. Spieltag übernehme ich die Verantwortung. Wir haben unsere Fans enttäuscht. Dafür habe ich mich entschuldigt nach dem Spiel bei Union. Ich sage das nicht nur. Ich habe nie, nie irgendwelche Ausreden gesucht", sagte Rösler.

Die Forderungen einiger Kritiker, die einen Neuaufbau ohne Rösler wollen, lassen ihn kalt. "Ich nehme das nicht wahr, weil ich das nicht gelesen oder gehört habe. Ich nehme wahr, was mir die Mannschaft gesagt hat. Ich nehme wahr, wie wir mit dem Staff umgehen. Und am meisten nehme ich wahr, wie mir die Verantwortlichen den Rücken gestärkt haben. Wenn du als Fußballtrainer in der Öffentlichkeit stehst, musst du gewissen Druck abkönnen", sagte Rösler.

22:06 Uhr

Ferrari bläst etwas Trübsal vor Formel-1-Auftakt

Teamchef Mattia Binotto von Sebastian Vettels Formel-1-Rennstall Ferrari hat die Erwartungen vor dem Saisonstart gedämpft. "Wir wissen, dass wir im Moment nicht das schnellste Paket haben", sagte der Italiener in einer Mitteilung der Scuderia. Demnach geht das Werksteam beim ersten Rennen nach der Corona-Zwangspause am Sonntag im österreichischen Spielberg mit einem Wagen an den Start, der weitestgehend noch auf dem technischen Stand von den Testfahrten im Februar in Barcelona ist. "Unser Ziel ist es, dass die Updates beim dritten Rennen am 19. Juli auf dem Hungaroring eingeführt werden", sagte Binotto.

Für die Doppelrennen in den kommenden beiden Wochen in der Steiermark kämen die technischen Verbesserungen aber noch zu früh, betonte Binotto und ergänzte: "Die Wahrheit ist, dass die Ergebnisse der Testfahrten dazu geführt haben, eine entscheidende Veränderung bei der Entwicklung der Aerodynamik vorzunehmen." Demnach habe man sich noch einmal mit dem ganzen Auto beschäftigt und benötige nun mehr Zeit als zunächst gedacht, um die Probleme zu lösen.

21:45 Uhr

Achtfaches Servus: Umbruch beim FC Bayern

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Melanie Leupolz geht nach London.

(Foto: imago images/kolbert-press)

Die Fußballerinnen des FC Bayern vollziehen in diesem Sommer einen Kaderumbruch. Den Vizemeister verlassen neben Kapitänin Melanie Leupolz, die zum FC Chelsea wechselt, und Stürmerin Nicole Rolser, die ihre Karriere beendet, sechs weitere Spielerinnen. Mandy Islacker geht zum 1. FC Köln, ihre australische Sturmpartnerin Emily Gielnik wird nach dieser Saison ebenfalls nicht nach München zurückkehren. Das teilte der Verein mit. Der Abschied von Nationalspielerin Leupolz stand schon seit März fest. Defensiv-Stammspielerin Kathrin Hendrich hat noch nicht entschieden, wo sie künftig spielen wird, teilte die Nationalspielerin mit. Die Slowakin Dominika Škorvánková wechselt nach Montpellier in die erste französische Liga. Ersatztorhüterin Jacintha Weimar aus den Niederlanden verlässt die Bayern nach vier Spielzeiten. Auch der Vertrag von Verena Schweers endete nach vier Saisons.

21:21 Uhr

"Transfermarkt steht still": Der deutsche Meister ist in Sorge

Geschäftsführer Marco Baldi vom deutschen Basketball-Meister Alba Berlin rechnet für die neue Saison angesichts der Corona-Pandemie mit vielen Unwägbarkeiten. "Es ist völlig unklar, wann wieder mit Zuschauern gespielt werden kann. Das geht hinauf bis zur NBA. Daher steht der Transfermarkt still. Klar ist nach jetzigem Stand aber: Die Etats und Spielergehälter werden sinken", sagte Baldi der "Sport Bild".

Nach dem Titelgewinn beim Finalturnier, dem ersten Meistertitel der Berliner seit zwölf Jahren, rechnet Baldi mit einem Neuangriff des entthronten Meisters Bayern München: "Die Bayern werden zurückschlagen, dessen bin ich mir sicher."

20:56 Uhr

BVB verabschiedet sich vom Saisonziel Meisterschaft

Borussia Dortmund gibt für die kommende Spielzeit kein offizielles Saisonziel aus. "Dieses Spielchen spielen wir nicht mehr mit. Das wird es von uns nicht mehr geben. Wir werden offiziell kein Ziel mehr ausgeben - und das geschieht nicht, weil wir keines haben", sagte Vereinschef Hans-Joachim Watzke mit Verweis auf die seiner Meinung nach unfaire Berichterstattung in den Medien zu diesem Thema.

Jahrelang sei der Klub dafür kritisiert worden, kein Meisterschaftziel ausgegeben zu haben. "Nun hatten wir letztes Jahr das Gefühl, dass das bei zwei Punkten Rückstand auf die Bayern mal angesagt war. Wir haben gesagt, wir werden alles versuchen, um deutscher Meister zu werden." Eine vollmundige Ankündigung aus Dortmund, den Abo-Meister aus München abzulösen, habe es nie gegeben. Anders als die Vereinsspitze hatte sich einige Profis wie Abwehrchef Mats Hummels noch vor wenigen Tagen offensiver geäußert und die Meisterschaft als Ziel ausgegeben.

20:34 Uhr

Frankreich ändert Regeln für Pokalspiele

Im französischen Fußball-Pokal wird es von der kommenden Saison an keine Verlängerung nach der regulären Spielzeit geben. Das Finale sei davon ausgenommen, teilte der französische Fußballverband FFF nach einer Neufassung der Regeln mit. Falls ein Spiel beim Coupe de France unentschieden ende, gehe es für die Mannschaften direkt zum Elfmeterschießen. Beim Finale hingegen soll es weiter die Möglichkeit zum Nachspiel geben.

20:18 Uhr

Fifa sperrt deutschen Funktionär für zehn Jahre

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Kattner darf vorerst nicht mehr im Fußball arbeiten.

(Foto: dpa)

Der frühere Fifa-Finanzchef und Vize-Generalsekretär Markus Kattner ist von der unabhängigen Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes für zehn Jahre gesperrt und zu einer Geldstrafe von einer Million Schweizer Franken (937.000 Euro) verurteilt worden. Die Kommission sprach den 49-Jährigen aus Bayreuth, der 2017 fristlos entlassen worden war, des Missbrauchs seiner Stellung und der Interessenkonflikte und damit des Verstoßes gegen das Fifa-Ethikreglement schuldig. Kattner, der seit 2003 die Finanzen des Verbandes verantwortet hatte und 2007 zum stellvertretenden Generalsekretär aufgestiegen war, ist damit jede nationale und internationale Fußballtätigkeit verboten.

Kattner war im Mai 2017 von der neuen Führung unter Präsident Gianni Infantino entlassen worden. Später wurde bekannt, dass sich Kattner sowie die mittlerweile gesperrten Joseph S. Blatter und Jerome Valcke im Laufe mehrerer Jahre gegenseitig extrem hohe Gehaltserhöhungen und Boni genehmigt hatten.

19:12 Uhr

Viertligist gewinnt zweimal nicht und steigt trotzdem auf

Der SC Verl hat den Aufstieg in die 3. Fußball-Liga geschafft. Dem ostwestfälischen Regionalligisten reichte im Rückspiel gegen Nordost-Vertreter Lok Leipzig in der Bielefelder Schüco-Arena ein 1:1 (0:1) nach dem 2:2 im Hinspiel in Leipzig. Verl hat damit als viertes Team nach dem 1. FC Saarbrücken, Türkgücü München und dem VfB Lübeck den Sprung in die 3. Liga perfekt gemacht.

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18:57 Uhr

Kontinental-Turnier verspätet sich um ein Jahr

Der Afrika-Cup der Fußballer wird aufgrund der Corona-Krise um ein Jahr verschoben und findet nun vom 9. Januar bis zum 6. Februar 2022 statt. Das teilte der afrikanische Kontinentalverband CAF mit. Ursprünglich sollte das Turnier bereits kurz nach Jahresbeginn 2021 ausgetragen werden. Gastgeber des Turniers bleibt unverändert Kamerun, Titelverteidiger nach dem Triumph 2019 ist Algerien. "Die Gesundheit hat oberste Priorität", sagte CAF-Präsident Ahmad Ahmad. Der Gipfel der Pandemie sei in einigen afrikanischen Ländern noch nicht erreicht.

18:16 Uhr

Bielefeld tut die Freude über den Aufstieg leid

Nach der Kritik an den Feierlichkeiten im Anschluss an die letzte Zweitligapartie hat sich Bundesligaaufsteiger Arminia Bielefeld entschuldigt. "In Anbetracht der großen Emotionen, die sich rund um den Bundesliga-Aufstieg ihren Weg gebahnt hatten und später nicht mehr zu kontrollieren waren, und in Anbetracht der sich entladenen Anspannung der letzten Wochen sind allgemein gültige Abstandsregeln und beschlossene Absprachen leider nicht eingehalten worden", teilte der Klub mit.

"Für dieses Fehlverhalten will sich der DSC Arminia Bielefeld in aller Form bei den Bielefelder Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und den Behörden sowie bei den Sicherheitspartnern entschuldigen. Trotz aller Freude über den großen sportlichen Erfolg hätte es in keinem Fall passieren dürfen, zumal der DSC Arminia Bielefeld selbst im Vorfeld des letzten Spieltags öffentlich dazu aufgerufen hatte, sich entsprechend der gültigen Corona-Regelungen zu verhalten", hieß es in der Mitteilung. Laut Polizei seien bis zu 3000 Menschen entgegen aller Corona-Vorschriften und Veranstaltungsverbote am Sonntag nach dem letzten Saisonspiel gegen den 1. FC Heidenheim zur Arena gekommen.

17:24 Uhr

Gladbach "erst bei 80 Prozent": Berti Vogts traut Ex-Klub viel zu

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Berti Vogts adelt Gladbach-Trainer Marco Rose.

(Foto: imago images/Zink)

Der frühere Fußball-Bundestrainer Berti Vogts hat die Arbeit von Marco Rose gewürdigt und traut seinem langjährigen Klub Borussia Mönchengladbach nach erreichter Qualifikation für die Champions League noch viel zu. "Ich glaube, Borussia ist erst bei 80 Prozent. Da geht noch mehr", sagte der Mönchengladbacher Fußball-Rekordspieler der "Rheinischen Post". "Es würde mir gefallen, wenn die Borussen jetzt in die Offensive gehen und sagen: Wir greifen weiter an. Wichtig wäre, den sehr guten Kader gezielt mit Topspielern zu verstärken, um dann zu sagen: Wir schauen mal, wie weit nach oben es noch geht", sagte Vogts weiter. Viel Lob äußert er für Trainer Rose. "Die Art und Weise, wie Borussia spielt, zeigt den anderen Klubs: Hey, wir sind wieder da! Die Konkurrenz fährt wieder mit größtem Respekt zum Niederrhein. Es gefällt mir, wie er mit der Mannschaft umgeht. Er sieht offenbar genau, welche Spieler sich im Training anbieten. Das erinnert mich an unseren Meistertrainer Hennes Weisweiler", erläuterte Vogts.

16:14 Uhr

Effenberg: "Auch Klopp wäre mit BVB nicht Meister geworden

Der frühere Fußball-Nationalspieler Stefan Effenberg hat Borussia Dortmund im Meisterschaftskampf der Fußball-Bundesliga gegen Bayern München chancenlos gesehen. "Auch Jürgen Klopp wäre mit dem BVB diese Saison nicht Meister geworden. Der FC Bayern war mit Flick einfach für andere Bundesliga-Klubs nicht zu schlagen", schrieb der Ex-Profi in seiner Kolumne für "t-online.de".

Den zuletzt häufig kritisierten Trainer Lucien Favre nahm Effenberg in Schutz. Der BVB habe eine "sehr starke Saison gespielt und nahezu das Beste aus seinen Möglichkeiten gemacht", so der 51-Jährige, der die Unterstützung der Dortmunder Verantwortlichen für Favre begrüßt: "Dortmund hat sich nun klar und auch zurecht zu Favre bekannt als Trainer für die kommende Saison."

14:39 Uhr

Schwerer Sturz von Ex-Ironman: "Perfekter Zeitpunkt, das Schlüsselbein zu brechen"

Sebastian Kienle hat einen schweren Sturz mit Galgenhumor genommen. Der Ironman-Weltmeister von 2014 stürzte im Höhentrainingslager in der Schweiz mit dem Rad und verletzte sich. "Immer noch keine Rennen in Sicht? Ein perfekter Zeitpunkt, sich das Schlüsselbein zu brechen", schrieb Kienle bei Facebook. Der Profi-Triathlet aus Mühlacker war nach eigenen Angaben mit dem Vorderrad vor einer Baustelle auf Rollsplit weggerutscht. Bereits zweieinhalb Stunden nach dem Sturz sei er operiert worden, schrieb Kienle, der am kommenden Montag 36 Jahre alt wird. Und es sehe nach dem Eingriff ganz gut aus.

In diesem Jahr konnten noch keine Wettkämpfe wegen der Coronavirus-Pandemie stattfinden. Jüngst wurde auch die EM in Frankfurt/Main endgültig abgesagt. Anfang September ist zumindest der Ironman Hamburg geplant. Die WM auf Hawaii, die traditionell immer Mitte Oktober steigt, wurde auf Februar kommenden Jahres verschoben.

13:35 Uhr

"HSV ist auf dem besten Weg in die Dritte Liga"

Der SV Sandhausen schießt fünf Tore, der HSV kann nicht mithalten. Nach einem blamablen Auftritt bleiben die Hamburger ein drittes Jahr in der Zweiten Fußball-Bundesliga - und haben auch da eigentlich nichts zu suchen, meint Ex-Torhüter Frank Rost im Interview mit ntv.

13:09 Uhr

Klopp muss bis Saisonende auf Meister-Verteidiger verzichten

Der ehemalige Bundesliga-Profi Joel Matip wird Jürgen Klopp beim neuen englischen Meister FC Liverpool für den Rest der Saison nicht zur Verfügung stehen. Der Defensivspieler fällt wegen einer Fußverletzung aus. "In dieser Spielzeit werde ich nicht auf den Rasen zurückkehren. Aber nächste Saison hoffe ich, dem Team schnell wieder helfen zu können", sagte der 28-Jährige auf der Homepage der Reds. Matip hatte sich die Verletzung am 21. Juni beim Restart der Premier League im Derby gegen den Lokalrivalen Everton (0:0) zugezogen. Der gebürtige Bochumer war 2016 ablösefrei von Schalke 04 nach Liverpool gewechselt. Liverpool hat bislang 31 von 38 Saisonspielen absolviert, die letzte Begegnung ist für den 26. Juli geplant.

12:11 Uhr

Wolfsburg droht Weghorst an Özil und Co. zu verlieren

Gerade erst verlor der VfL Wolfsburg am 34. Spieltag noch den sechsten Platz und damit die direkte Teilnahme an der Europa League. Nun müssen die Wölfe in die unbeliebte Europa-Quali - aber eventuell ohne Torjäger Wout Weghorst (16 Treffer in diesem Jahr). Wie die "Bild" berichtet, haben zwei Klubs aus der Premier League den Niederländer im Visier: Arsenal London um Ex-Weltmeister Mesut Özil und Newcastle United zeigen demzufolge gesteigertes Interesse. Ab 35 Millionen Euro soll der VfL angeblich gesprächsbereit sein.

11:43 Uhr

Laschet bestreitet Entscheidung zu Schalkes Bürgschaft

So einfach ist es dann doch nicht: Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat laut Ministerpräsident Armin Laschet keine Entscheidung über eine Bürgschaft für den FC Schalke 04 getroffen. Er könne Berichte über öffentliche Hilfen für den finanziell angeschlagenen Fußball-Bundesligisten in Höhe von 40 Millionen Euro nicht bestätigen, sagte Laschet.

  • Generell habe es seit 1995 allerdings unter jeder Landesregierung Bürgschaften für Fußball- und Sportvereine gegeben. Allerdings seien solche Anträge grundsätzlich strikt vertraulich zu behandeln und zu prüfen. Öffentliche Spekulationen verböten sich.
  • "Es wird mit Sicherheit keine Lex Schalke geben", sagte Laschet.
  • Der Bundesliga-Zwölfte hatte für das Geschäftsjahr 2019 Verbindlichkeiten in Höhe von 197 Millionen Euro vermeldet. Die durch die Coronakrise verursachten Einnahmeverluste bereiteten zusätzliche finanzielle Probleme. Zudem verpasste der Club nach zuletzt 16 Spielen ohne Sieg die Qualifikation für einen lukrativen europäischen Wettbewerb.
10:29 Uhr

"Mag keine Verräter": Boris Becker ätzt wegen Zverev gegen Kyrgios

Boris Becker hat sich auf Twitter zu dem erneuten Ärger um Deutschlands Nummer eins im Tennis, Alexander Zverev, der jüngst auf einer Party in Monaco gesichtet worden war, geäußert: Covid-19 "ist schrecklich und hat zu viele Menschenleben gekostet... wir sollten unsere Familien / Angehörigen beschützen und die Richtlinien befolgen". Gleichzeitig teilte Becker aber gegen den australischen Tennis-Profi Nick Kyrgios aus, der in einem Video bei Instagram gegen Zverev nach dessen Party-Eskapaden gewettert hatte mit den Worten: "Mann, wie egoistisch kannst du sein?" Becker schrieb nun, "jeder, der andere Sportler verrät", sei "kein Freund von mir!" Direkt an Kyrgios gewandt meinte er: "Schau in den Spiegel und denke, du bist besser als wir". In einem weiteren Tweet erklärte Becker, er möge "keine Verräter".

09:31 Uhr

Weigl-Trainer tritt nach Niederlage noch im Stadion zurück

Trainer Bruno Lage vom portugiesischen Fußball-Meister Benfica Lissabon hat nach der neuerlichen Pleite gegen Maritimo Funchal noch im Stadion die Reißleine gezogen. Wie Klubpräsident Luis Filipe Vieira knapp zwei Stunden nach dem 0:2 (0:0) beim Abstiegskandidaten bestätigte, habe der 44-Jährige bereits im Kabinentrakt seinen Rücktritt angeboten. "Unser Trainer Bruno Lage hat sich am Ende der Partie mit großer Würde an mich gewandt und gesagt: Herr Präsident, ich reiche meinen Rücktritt ein, weil ich glaube, dass die Dinge für Benfica nicht gut laufen. Wenn Sie morgen zusagen, werde ich nicht länger Benficas Trainer sein", sagte Vieira. Nach übereinstimmenden Medienberichten wird der Präsident diesem Wunsch nachkommen. Das Team des fünfmaligen deutschen Nationalspielers Julian Weigl findet nach dem Restart mit nur einem Sieg aus fünf Spielen nicht in die Spur und droht fünf Spieltage vor Saisonende im Meisterkampf den Anschluss an den FC Porto zu verlieren. Der ehemalige Dortmunder Weigl spielte bei der zweiten Niederlage nacheinander zum vierten Mal in Folge durch.

08:57 Uhr

Corona-Infektion: Nets gehen vor NBA-Restart die Spieler aus

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Jordan wird diese Saison nicht zu Ende spielen.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Den Brooklyn Nets aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gehen rund einen Monat vor dem Restart der Saison die Spieler aus. Die Profis DeAndre Jordan und Spencer Dinwiddie wurden positiv auf das Coronavirus getestet.

  • Jordan schloss eine Teilnahme an der weiteren Saison in Disney World ab dem 30. Juli deshalb aus, Dinwiddie, der laut eigenen Angaben Symptome hat, ließ zunächst offen, ob er spielen wird.
  • Das Team um die Starspieler Kevin Durant und Kyrie Irving muss zudem auf Wilson Chandler verzichten, der bereits erklärt hatte, dass er aufgrund der Ausbreitung des Virus in Florida nicht spielen wird.
  • Die Spielerlisten müssen am Mittwoch bei der NBA eingereicht werden, bis dahin dürfen noch Profis nachverpflichtet werden.
  • Am vergangenen Freitag waren bereits 16 NBA-Profis positiv auf das Coronavirus getestet worden.
08:07 Uhr

Video: Schumacher hat nur "ein Problem"

Um die Wartezeit auf die neue Saison zu verkürzen, präsentiert ntv.de Highlights aus der Historie der Formel 1 - passend zum Datum: Am 30. Juni wird der jüngere Schumacher geboren. 45 Jahre später ist er viel mehr als nur der kleine Bruder.

07:44 Uhr

Kaepernicks Leben wird eine Netflix-Serie

Streaming-Anbieter Netflix widmet dem früheren Football-Star Colin Kaepernick eine eigene Serie. Mit seinem Kniefall als Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA sorgte der Quarterback 2016 weltweit für Aufsehen, nun sollen vor allem seine Highschool-Jahre, die den 32-Jährigen stark geprägt haben, in sechs Episoden beleuchtet werden.

  • Den Starttermin für "Colin in Black und White" gab Streaminganbieter Netflix noch nicht bekannt.
  • "Wir beschäftigen uns mit den rassistischen Konflikten, mit denen ich als adoptierter schwarzer Mann in einer weißen Gesellschaft während meiner High-School-Zeit konfrontiert wurde", sagte Kaepernick, der nach seiner Protestaktion in der amerikanischen Profilliga NFL seit dem Ende der Saison 2016 ohne Verein ist.
  • Zu oft würden "Geschichten von Schwarzen durch eine weiße Linse porträtiert" werden, ergänzte Kaepernick, der auch als Erzähler in der Serie in Erscheinung tritt: "Wir versuchen den unterschiedlichen Realitäten, mit denen schwarze Menschen konfrontiert sind, eine neue Perspektive zu geben."
07:06 Uhr

Ex-Bundesliga-Profi verlängert bei Tuchels PSG

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Choupo-Moting spielt seit 2018 in Paris.

(Foto: REUTERS)

Der ehemalige Bundesliga-Profi Eric-Maxim Choupo-Moting, Routinier Thiago Silva und Torhüter Sergio Rico haben ihre Verträge bei Paris Saint-Germain bis zum Saisonende verlängert. Das teilte der französische Fußball-Meister mit.

  • Damit stehen die drei Profis dem Team von Trainer Thomas Tuchel im Pokalfinale am 24. Juli gegen AS Saint-Etienne, im Ligapokal-Endspiel am 31. Juli gegen Olympique Lyon und im Finalturnier der Champions League vom 12. bis 23. August in Lissabon zur Verfügung.
  • Die französische Liga war wegen der Coronavirus-Pandemie vorzeitig abgebrochen und PSG zum Meister gekürt worden.
06:48 Uhr

Ralf Schumacher: F1-Start ist ein "Stück Normalität"

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Der Saisonstart ist eine "mutige Entscheidung", sagt Schumacher.

(Foto: dpa)

Am Wochenende startet die Saison - die Formel 1 darf in Österreich Station machen. Für den früheren Rennfahrer Ralf Schumacher ist das "ein ganz entscheidendes Signal". Der Bruder von Rekordweltmeister Michael Schumacher lobte im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur auch die Gastgeber: "Das war auch von Österreich eine sehr mutige Entscheidung zu der Zeit, als sie getroffen wurde."

  • Mit dem Grand Prix in Spielberg am Sonntag (15.10 Uhr im ntv.de-Liveticker) beginnt die Rennserie mit fast vier Monaten Verspätung ihre WM. Der eigentliche Auftakt in Australien Mitte März war wegen der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt worden.
  • "Wir alle kehren zu einem Stück Normalität zurück, was auch ganz wichtig ist", sagte der sechsmalige Rennsieger Schumacher, der nun als TV-Experte für Sky arbeitet.
  • Die Formel 1 benötigt eine Mindestanzahl an Rennen pro Jahr, um die Fernseh- und Sponsorengelder zu erhalten. "Man tut da alles. Die Sicherheitsmaßnahmen sind sehr groß. Man ist da sehr gewissenhaft, um keine Probleme zu haben", sagte Schumacher über die Vorbereitungen auf den Neustart ohne Zuschauer.
06:07 Uhr

HSV-Legende Seeler: "Bis auf die Knochen blamiert"

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Klartext von Seeler.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Warum auch lang drum herumreden. HSV-Legende Uwe Seeler hat tief enttäuscht auf den erneut verpassten Aufstieg des Hamburger SV in die Fußball-Bundesliga reagiert. "Die Truppe hat uns bis auf die Knochen blamiert. So eine Vorstellung ist unverständlich und nicht zu tolerieren", sagte der 83-Jährige der "Bild"-Zeitung in Bezug auf die 1:5-Niederlage gegen den SV Sandhausen.

  • "Ich frage mich, wie wir da aus der S ... wieder rauskommen wollen. Es wird doch jedes Jahr schwieriger, die Klasse nach oben zu verlassen."
  • Seeler erholt sich derzeit von einem Sturz am 21. Mai in seinem Haus in Norderstedt. Er hatte dabei einen Schenkelhalsbruch erlitten und war am darauffolgenden Tag in Hamburg operiert worden. Dabei war dem einstigen Torjäger ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt worden.
  • Er lerne gerade "wieder laufen", sagte Seeler nun der "Bild"