Dienstag, 30. März 2021Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger & David Bedürftig
21:32 Uhr

Herpesvirus: Internationale Reitturniere ab 12. April wieder erlaubt

Der Pferdesport-Weltverband FEI wird das Turnierverbot wegen eines aggressiven Herpesvirus nicht erneut verlängern. Vom 12. April an sollen internationale Veranstaltungen in Deutschland und elf weiteren Ländern Europas wieder erlaubt sein. Es gelten aber zunächst bis zum 30. Mai verschärft Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, wie FEI-Generalsekretärin Sabrina Ibáñez in einer Video-Pressekonferenz erklärte.

Die Ausbreitung des Virus, das im Februar erstmals bei einer Turnierserie in Valencia aufgetaucht war, scheint vorerst gestoppt. 18 tote Pferde als Folge der Erkrankung zählte die FEI bisher. Darunter seien auch geimpfte Tiere gewesen, sagte FEI- Veterinärdirektor Göran Akerström. Dazu kommen totgeborene Fohlen. Die FEI-Generalsekretärin erklärte, "dass es derzeit keine Anzeichen gibt, die darauf hindeuten, dass es unsicher wäre, die internationalen Wettkämpfe auf dem europäischen Festland wieder aufzunehmen". Voraussetzung seien aber die verstärkten Vorsichtsmaßnahmen.

20:52 Uhr

Früherer Bundestrainer Pesic und Steve Nash in Hall of Fame aufgenommen

Der ehemalige Basketball-Bundestrainer Svetislav Pesic wird in die Hall of Fame des Weltverbandes FIBA aufgenommen. Wie der Verband am Dienstag mitteilte, wird der 71-jährige Serbe neben elf weiteren Größen um den früheren NBA-Star Steve Nash (Kanada) in der Klasse von 2020 geehrt. Aufgrund der Coronapandemie hatte es im Vorjahr keine Ehrungen gegeben, die Klasse von 2021 wird am 1. April bekannt gegeben. Am 18. Juni werden die ehemaligen Basketballer im Rahmen einer digitalen Zeremonie in die Ruhmeshalle aufgenommen.

Pesic hatte mit Deutschland 1993 die Europameisterschaft gewonnen. Jugoslawien führte er 2001 zum EM-Titel und im Jahr darauf zum WM-Titel. Als Trainer von Alba Berlin wurde Pesic zwischen 1997 und 2000 viermal deutscher Meister und zweimal Pokalsieger, mit den Basketballern des FC Bayern München holte er 2014 den Titel.

20:30 Uhr

Fans entzweit über Inter Mailands neues Logo

Der Spitzenreiter der italienischen Fußball-Liga Serie A, Inter Mailand, will mit einem Logo mehr Beachtung finden. Ab der kommenden Saison entfallen das F und das C, so dass das Emblem lediglich aus den Buchstaben I und M bestehen wird, wie der Verein am Dienstag mitteilte. I M stehe für Internazionale Milano, beziehe sich aber auch auf das Englische "I am" (Ich bin).

"Das Ziel ist, die Marke Inter über die Fangemeinde hinaus relevanter und erkennbarer zu machen", schrieb der Verein. Damit sollen sich jüngere und internationale Fans "mit den Werten Inklusion, Style und Innovation" identifizieren können. Das Design sei eine moderne Neuauflage des ursprünglichen Vereinswappens von Giorgio Muggiani aus dem Jahr 1908. Im Internet fiel die Reaktion der Fans unterschiedlich aus. Das Sportblatt "Gazzetta dello Sport" spekulierte unterdessen, dass der von Finanzsorgen geplagte Klub die Veröffentlichung bewusst jetzt gewählt habe. Inter ist in dieser Saison das Maß aller Dinge und führt die Liga vor dem 29. Spieltag mit einem satten Vorsprung von sechs Punkten vor dem Stadtrivalen AC Mailand an.

19:57 Uhr

Für krankes Baby: Von Ronaldo weggeworfene Armbinde versteigert

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Ronaldo kann wieder lächeln.

(Foto: imago images/Camera 4/International)

Die von Portugals Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo (36) wütend weggeworfene Kapitänsbinde ist für einen wohltätigen Zweck auf der Auktionswebsite limundo.com versteigert worden. Die 3000 Euro sollen der Behandlung eines kranken Babys zugutekommen, dass an der selten auftretenden spinalen Muskelatrophie (SMA) leidet.

Ronaldo hatte die Armbinde am Samstag weggeschmissen, nachdem dem Angreifer von Juventus Turin in der WM-Qualifikation beim 2:2 (2:0) in Serbien ein Treffer in der Nachspielzeit verweigert worden war. CR7 hatte den Ball für die TV-Zuschauer gut sichtbar über die Torlinie bugsiert. Doch Schiedsrichter Danny Makkelie (Niederlande) gab das Tor nicht - ihm standen weder VAR noch Torlinientechnik zur Verfügung. Ein Ordner griff nach der Binde und kontaktierte einen regionalen Sportkanal mit der Idee, sie für wohltätige Zwecke zu versteigern.

18:57 Uhr

Juve-Torwart Buffon wegen Gotteslästerung ein Spiel gesperrt

Der italienische Torwart-Oldie Gianluigi Buffon von Juventus Turin ist wegen Gotteslästerung für ein Spiel gesperrt worden. Das entschied das Sportgericht des italienischen Fußballverbandes Figc. Die blasphemische Äußerung sei dem 43-Jährigen im vergangenen Jahr beim 4:0-Auswärtssieg gegen Parma Calcio am 19. Dezember über die Lippen gekommen.

In dem Vorwurf hatte es damals geheißen, der Schlussmann der "Bianconeri" habe etwa um die 80. Spielminute etwas zu seinem Teamkollegen Manolo Portanova gesagt, als die blasphemische Äußerung fiel. Buffon ist nicht der erste Profi-Kicker in der Serie A, der eine Strafe für Gotteslästerung bekäme. Mitte Dezember 2020 wurde auch Bryan Cristante von AS Rom dabei erwischt und für ein Spiel gesperrt.

17:12 Uhr

Zum ersten Mal pfeift eine Frau ein englisches Profispiel der Männer

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England hinkt noch ein wenig hinterher, Welch macht den Anfang als Schiedsrichterin bei den Männer-Profis.

(Foto: imago images/PA Images)

Zum ersten Mal wird eine Frau als Schiedsrichterin eine Partie im englischen Profi-Fußball der Männer leiten. Rebecca Welch soll am kommenden Montag das Viertliga-Spiel zwischen Harrogate Town und Port Vale pfeifen. "Ich war mir ursprünglich gar nicht wirklich bewusst, dass ich als erste Schiedsrichterin eingesetzt werde", sagte die 37-jährige am Dienstag der Nachrichtenagentur AP. "Ich hab einfach den Auftrag bekommen und mich total gefreut. Aber wenn du dann darüber nachdenkst, merkst du: "Du bist die erste Frau, die sowas jemals macht", also bin ich extrem stolz darauf, und meine Familie ist auch extrem stolz." Welch hatte 2017 das Pokalfinale der Frauen geleitet.

Im Fußball der Männer sind Schiedsrichterinnen in England noch eine Seltenheit. In der Premier League ist Sian Massey-Ellis als Linienrichterin aktiv. Welch sieht nun immerhin einen positiven Trend. "Es zeigt, dass es wirklich Möglichkeiten für junge Mädchen gibt, die sich fragen, ob sie bereit sind, die Pfeife in die Hand zu nehmen oder schon Schiedsrichterinnen sind", sagte sie.

16:26 Uhr

Olympia? "Sportler tragen einen Großteil des Risikos"

Für Athletensprecher Max Hartung werden die Aktiven bei den Olympischen Spiele in Tokio angesichts der Pandemie eine große Last zu tragen haben. "Das wird wohl so sein, dass ich als Sportler den Großteil des Risikos tragen muss", sagte der Vorsitzende von Athleten Deutschland im Interview des Online-Portals "Spox" (Dienstag). "Jetzt kann man sagen, dass das in allen Lebensbereichen gilt. So können auch wir entscheiden, ob wir nach Tokio reisen wollen oder nicht. Aber auf den Sportlern lastet ein gewaltiger Druck."

Angesichts der jahrelangen Olympia-Vorbereitung, und wenn von einer Teilnahme abhänge, ob man eine Zukunft in seinem Sport und weiter Sponsoren habe, "dann ist der Druck aus dem Umfeld und der selbst auferlegte einfach gigantisch", betonte der Säbelfechter. "Wer sagt dann noch: Okay, ich bleibe aber trotzdem zuhause, weil mir die Gefahr zu groß ist. Es ist eine ganz schwierige Entscheidung."

15:56 Uhr

Entscheidung über Champions-League-Reform in drei Wochen

Die Europäische Fußball-Union UEFA wird entgegen bisheriger Planungen erst in drei Wochen über die geplante Reform des Europapokals entscheiden. Das Thema werde bei der Sitzung des Exekutivkomitees am Mittwoch diskutiert, ein offizieller Beschluss werde aber erst bei einem weiteren Treffen des Gremiums am 19. April gefällt, teilte die UEFA mit. Dabei geht es unter anderem darum, in welchem Format die Champions League ab 2024 gespielt wird.

Auf dem Tisch liegt der Vorschlag, dass 36 statt bislang 32 Teams teilnehmen sollen. Gespielt werden soll dann nicht mehr in acht Vorrundengruppen sondern in nur einer Liga, in der aber nicht jeder gegen jeden antritt. Die Zahl der Partien pro Saison würde deutlich ansteigen. Bei einer vorbereitenden Sitzung am Dienstag wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur noch Abstimmungsbedarf festgestellt. Einem Bericht des Internetportals "The Athletic" zufolge soll es einen Dissens über die Verteilung von Geldern aus der Vergabe kommerzieller Rechte gegeben haben.

14:49 Uhr

Löw über Nachfolgekandidaten: "Ich bin noch nicht gefragt worden"

Bundestrainer Joachim Löw hat dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) noch keine Tipps für Nachfolgekandidaten gegeben. "Ich bin nicht dazu gefragt worden", berichtete Löw während seiner virtuellen Pressekonferenz in Düsseldorf. Auch im Mannschaftskreis habe er sich nicht geäußert: "Es ist auch kein Thema, dass ich mit den Spielern hier über die Nachfolge rede", sagte Löw. "Wir haben andere Aufgaben vor uns." Der 61-Jährige hat dem DFB-Präsidenten Fritz Keller allerdings geraten, bei der Suche die Wünsche der Mannschaft zu berücksichtigen. Er habe Keller gesagt, "dass es immer gut ist, wenn man ein bisschen in die Mannschaft reinhört", sagte Löw. Der Bundestrainer wird sein Amt im Anschluss an die EM im Sommer nach 15 Jahren niederlegen.

13:53 Uhr

Kommt der Bobic-Nachfolger vom AC Mailand?

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Fredi Bobic ist auf dem Absprung.

(Foto: imago images/Eibner)

Der im Fußballbusiness weitgehend unbekannte Hendrik Almstadt ist bei Eintracht Frankfurt nach Medienberichten ein Anwärter für die Nachfolge von Sport-Vorstand Fredi Bobic. Dies schrieben "Kicker" und "Bild"-Zeitung über den 48-Jährigen, der derzeit Assistent der Geschäftsführung beim AC Mailand ist. Während der "Kicker" Almstadt als Kandidat beim hessischen Bundesligisten bezeichnet, nennt die "Bild" ihn gar als "Favorit".

Almstadt war vor dem AC Mailand auch beim FC Arsenal und Aston Villa tätig. Der frühere Torjäger Bobic hatte angekündigt, die Eintracht in diesem Sommer trotz eines Vertrags bis 2023 verlassen zu wollen. Der Eintracht-Aufsichtsrat will den Funktionär nicht kostenlos ziehen lassen und kündigte an, Bobic nur für eine Ablöse abzugeben. Spekuliert wird, dass er zu Ligarivale Hertha BSC wechseln will. Definitiv nicht in Frankfurt bleiben wird Sportdirektor Bruno Hübner, dessen Vertrag im Sommer ausläuft und nicht verlängert wird.

13:28 Uhr

Neuer muss pausieren, Gündogan wird Kapitän - vielleicht

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Manuel Neuer hat gegen Nordmazedonien Pause.

(Foto: imago images/ActionPictures)

Marc-André ter Stegen wird anstelle von Kapitän Manuel Neuer im dritten WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Nordmazedonien im Tor stehen. Weitere Umbesetzungen in der Startelf für das Heimspiel an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/RTL) in Duisburg benannte Löw vor dem Abschlusstraining nicht. "Größtenteils" werde er aber wieder mit dem Team antreten, das gegen Island (3:0) und Rumänien (1:0) gewann. Der angeschlagen angereiste Außenverteidiger Robin Gosens könnte für Emre Can auf der linken Seite auflaufen. Beim Training am Abend in Düsseldorf wollte Löw genau hinschauen, in welcher Verfassung sich Gosens präsentiert.

Offen ließ Löw bei seiner Pressekonferenz, ob Timo Werner diesmal von Beginn an stürmen darf. "Da habe ich noch keine Entscheidung getroffen", sagte der Bundestrainer. Das Ziel im ersten Länderspiel gegen Nordmazedonien überhaupt sei natürlich ein Sieg. Das werde aber "ein Kraftakt" werden. "Nordmazedonien ist keinen Deut schlechter als Rumänien", sagte der 61-Jährige. Als Kapitän anstelle von Neuer soll Ilkay Gündogan das Team anführen, "wenn er von Anfang an spielt", wie Löw ankündigte.

11:23 Uhr

Zu viele positive Tests: Uefa verlegt Champions-League-Partie der Frauen

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Lyons Fußballfrauen sind europäisch das Maß aller Dinge.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wegen positiver Corona-Tests bei Spielerinnen von Titelverteidiger Olympique Lyon ist die Champions-League-Partie gegen Paris Saint-Germain kurzfristig verlegt worden. Wie die Europäische Fußball-Union mitteilte, kam der Verband mit der Absetzung des für morgen geplanten Viertelfinal-Rückspiels einer Bitte des Teams um die deutsche Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan nach.

Am Montag waren vier Spielerinnen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bereits am Wochenende hatte es in der Mannschaft zwei positive Tests gegeben. Die Gesundheitsbehörden in Lyon hatten daraufhin eine Quarantäne des gesamten Teams angeordnet. Wann die Partie nachgeholt wird, ist noch unklar. Lyon hatte das Hinspiel in Paris durch ein Elfmetertor kurz vor Schluss 1:0 gewonnen.

10:45 Uhr

"100 Prozent sein Fahrfehler": Schumacher schimpft auf Vettel

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Gute Laune? Mangelware für Sebastian Vettel am Rennwochenende.

(Foto: dpa)

Sebastian Vettel findet nach dem bitteren letzten Ferrari-Jahr sein Glück auch bei Aston Martin noch nicht wieder. Zum Saisonauftakt in Bahrain zerstörte sich Vettel ein ohnehin schon völlig verkorkstes Rennen endgültig. Der vierfache Weltmeister verbremste sich im Zweikampf mit Esteban Ocon und rauschte dem Franzosen ins Heck. Die verdiente Strafe für sein Vergehen: zehn Sekunden und zwei Punkte. "Zu 100 Prozent Vettels Fahrfehler", analysierte Ralf Schumacher in seiner "Sky"-Kolumne. Eine Meinung, die alle Beobachter schnell teilten - Sebastian Vettel allerdings nicht.

Direkt nach der Kollision gab der Deutsche seinem Widersacher die Schuld am Unfall. Ocon habe seine Linie verlassen und den Crash so provoziert, polterte der Heppenheimer am Funk. Was genau er damit meinte, war allerdings nicht klar, denn auf den Videoaufnahmen ist eindeutig zu sehen, wie Ocon seine Linie zu keinem Zeitpunkt verlässt.

Dass Vettel Ocon die Verantwortung für den Crash zuschob, kann Schumacher überhaupt nicht verstehen. Ihn störe Vettels Art, "wie er damit umgeht. [...] Nach dem Rennen hat er sich zwar bei Ocon entschuldigt, die Frage aber bleibt, warum Sebastian solche Fehler immer wieder passieren."

09:57 Uhr

"Mentale Folter": Fußball-Legende fordert härtere Konsequenzen für Online-Hass

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Thierry Henry hat sich aus den Sozialen Medien zurückgezogen.

(Foto: imago images/Starface)

Der ehemalige Fußball-Weltmeister Thierry Henry hat nach seinem Rückzug aus den sozialen Netzwerken wegen rassistischer Anfeindungen auch andere Betroffene zum Handeln aufgerufen. "Genug ist genug. Ich hatte das Gefühl, es war an der Zeit, Stellung zu beziehen", sagte der 43 Jahre alte Franzose der BBC. "Es war an der Zeit, den Leuten zu verstehen zu geben, dass es nicht okay ist, online beschimpft zu werden, dass es nicht okay ist, online schikaniert oder diskriminiert zu werden. Wir brauchen Taten."

Der frühere Weltklasse-Profi und spätere Trainer hatte in der vergangenen Woche seinen vorläufigen Rückzug aus den sozialen Medien bekanntgegeben und auf "das schiere Ausmaß von Rassismus und Schikane" verwiesen und die "daraus resultierende mentale Folter von Individuen" als "zu giftig" beschrieben, "um sie zu ignorieren".

Dinge, die er früher in Stadien oder auf der Straße gehört habe, fänden sich vermehrt in den sozialen Medien, sagte Henry dem britischen Sender. "Es ist zu einfach, sich einen Account zuzulegen und dann damit davonzukommen", sagte der frühere französische Nationalspieler und Ex-Profi des FC Arsenal.

09:00 Uhr

Abschied nach zehn Jahren: City verabschiedet Legende mit Statue

Stürmer Sergio Aguero wird Manchester City am Ende der Saison nach zehn Jahren im Verein verlassen. Der Spitzenreiter der englischen Premier League hatte entschieden, dem argentinischen Nationalspieler keinen neuen Vertrag anzubieten. Seit seinem Wechsel von Atletico Madrid im Jahr 2011 hat Aguero 384 Spiele für Man City bestritten und mit 257 Toren einen Vereinsrekord aufgestellt. Er gewann mit Manchester viermal die Meisterschaft, fünfmal den Liga-Pokal und einmal den FA-Cup. Aufgrund von Verletzungen war Aguero in dieser Saison nur in 14 Spielen eingesetzt worden.

"Sergios Beitrag für Manchester City in den letzten 10 Jahren kann nicht genug betont werden", sagte der Klub-Chef Khaldoon Al Mubarak. Es werde eine Statue von Aguero errichtet, kündigte der Unternehmer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an.

08:10 Uhr

Vorteil im Spitzenspiel? RB ist Lewandowskis Blessur egal

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Robert Lewandowski muss gegen Leipzig diesmal vielleicht passen.

(Foto: dpa)

Auch nach der Verletzung von Weltfußballer Robert Lewandowski rechnet RB Leipzig mit einem starken FC Bayern München im Bundesliga-Spitzenspiel am Karsamstag. "Bayern wird auch ohne Lewandowski eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz kriegen", sagte RB-Sportdirektor Markus Krösche der "Bild"-Zeitung.

Lewandowski muss dem polnischen Fußball-Verband zufolge eine verletzungsbedingte Pause von einigen Tagen einlegen. Ein Einsatz des 32 Jahre alten Nationalstürmers für die Partie am Samstag in Leipzig ist somit sehr fraglich. "Grundsätzlich wünscht man keinem eine Verletzung. Es ist schon so, dass wir uns auf uns konzentrieren", sagte Krösche.

07:04 Uhr

Unfassbarer Lauf: Deutscher NHL-Star bleibt in schlimmer Serie gefangen

Eishockey-Star Leon Draisaitl hat mit einer Vorlage zum entscheidenden Treffer in der Verlängerung großen Anteil am 3:2 der Edmonton Oilers gegen die Toronto Maple Leafs gehabt. Draisaitl spielte beim Treffer von Darnell Nurse 17 Sekunden nach dem Beginn den vorletzten Pass zum dritten Tor gegen den Tabellenführer der Kanada-Division in der NHL.

Auch Nationaltorwart Philipp Grubauer verbuchte mit seinem Team einen Sieg. Gegen die Anaheim Ducks holten die Colorado Avalanche ein 5:2 und waren erneut stark in der Defensive - nur 15 Schuss kamen auf Grubauers Tor. Für den Rosenheimer war es der 100. Sieg in der NHL.

Den Buffalo Sabres um Nationalspieler Tobias Rieder reichte dagegen eine 3:0-Führung nach dem zweiten Drittel nicht, um ihre Serie aus Niederlagen zu beenden. Die Philadelphia Flyers glichen noch aus und drehten das Spiel in der Verlängerung dann zu einem 4:3. Die Sabres sind nun 18 Spiele in Serie ohne Sieg, länger warten mussten in der National Hockey League zuletzt die Pittsburgh Penguins in der Saison 2003/2004. Rieders erste Torvorlage in dieser Saison war so ohne großen Wert.

06:13 Uhr

"Slogans auf T-Shirts"? Top-Funktionär findet Katar-Frage dafür "zu heikel"

Pierluigi Tami, der Direktor der Schweizer Nationalmannschaft, hat die Aufrufe zum Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar als "ein heikles und wichtiges Thema" bezeichnet. In einem Interview mit der Agentur Keystone-SDA sagte Tami, der Thematik müsse "man sich auf seriöse Art stellen, die Verbände müssen auch zusammenarbeiten. Wir dürfen nicht denken, dass wir das Problem mit ein paar Slogans auf T-Shirts lösen können."

Der Schweizer Fußball-Verband SFV setze auf den Dialog mit der FIFA sowie Amnesty International. "Auf diesem Weg können wir auch Einfluss nehmen. Auch Amnesty International spricht sich übrigens gegen einen Boykott aus", sagte Tami.

WM-Gastgeber Katar steht international wegen der Ausbeutung von Gastarbeitern in der Kritik. Laut dem britischen "Guardian" sind in Katar seit 2010 mehr als 6500 Arbeiter vor allem aus südostasiatischen Ländern gestorben. Während die Menschenrechtsorganisation Amnesty International von einer "hohen Zahl" an gestorbenen Arbeitern spricht, liegt die Sterberate nach Ansicht von Katars Regierung in einem zu erwartenden Bereich.

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