Dienstag, 06. Oktober 2020Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger & David Bedürftig
22:09 Uhr

"Vorreiter" Nürburgring: Mit natürlicher "Segmentierung" gegen Corona

Bis zu 20.000 Zuschauer beim Formel-1-Rennen am Sonntag (Sonntag, 14.10 Uhr/RTL und im Liveticker auf ntv.de) und damit die größte Kulisse bei einem Sportevent in Deutschland seit März: Bei der Bewältigung dieser Aufgabe setzt der Nürburgring auf gewachsene Erfahrungen und die natürlichen Vorteile seiner Anlage. "Wir haben Tribünen, die über das gesamte Areal verteilt sind. Wir können jeder Tribüne einen Parkplatz zuweisen, dadurch haben wir eine starke Segmentierung", sagte Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID). Die Strecke in der Eifel ist zudem vom öffentlichen Personennahverkehr abgeschnitten, für die Anreise wird ein PKW benötigt. Der 42-Jährige sieht den Traditionskurs in Zeiten der Pandemie mit seinem Konzept als "Vorreiter". Man habe bereits im August beim Oldtimer-Grand-Prix 5000 Zuschauer an der Strecke begrüßt, "jedes Mal wurde uns vom Gesundheitsamt und Ordnungsamt eine einwandfreie Umsetzung bescheinigt. Das Konzept funktioniert."

21:37 Uhr

DFB-Gegner gehen die Torhüter aus

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Andrej Schewtschenko muss kreativ werden, wenn er sein Team gegen die DFB-Elf aufstellt.

(Foto: imago images/AFLO)

Der nächste deutsche Nations-League-Gegner Ukraine hat weitere Corona-Fälle im Team zu verzeichnen und steht nur noch mit einem Torhüter da. Am Dienstag bestätigte der Verband positive Testergebnisse der beiden Schlussmänner Juri Pankiw und Andrej Lunin. Damit steht Nationaltrainer Andrej Schewtschenko in Georgi Buschan nur noch der Torhüter von Rekordmeister Dynamo Kiew zur Verfügung. Ebenfalls positiv getestet sei der Koch der Mannschaft. Alle drei hätten sich im französischen Trainingslager in Selbstisolation begeben. Am Mittwoch bestreitet die ukrainische Auswahl ein Testspiel gegen Frankreich.

Zuvor waren bereits mehr als ein halbes Dutzend Stammspieler wegen Verletzungen oder Corona-Infektionen nicht nach Frankreich geflogen. Der Nationalelf fehlen Stützen wie Stammtorwart Andrej Pjatow und Mittelfeldstar Jewgeni Konopljanka. Mit welcher Aufstellung die Mannschaft am Samstag gegen die DFB-Elf und in der Woche darauf gegen Spanien antreten wird, ist noch unklar. Für das Spiel am Samstag in Kiew wurden von Bürgermeister Witali Klitschko Zuschauer zugelassen. 30 Prozent der rund 70 000 Sitzplätze im Olympiastadion dürfen besetzt werden.

20:58 Uhr

Wieder Ärger bei Barça: Wunschspieler-Transfers platzen

Offenbar schon wieder schlechte Stimmung beim FC Barcelona: Die Transfers der Wunschspieler Memphis Depay (Olympique Lyon) und Eric Garcia (Manchester City) sind geplatzt. Spanische Medien berichten, dass die Vereinsführung um den umstrittenen Präsidenten Josep Maria Bartomeu bis am späten Montagabend tagte, um die Verpflichtungen zu realisieren. Letztlich sei Barça nicht bereit gewesen, die geforderten Ablösesummen zu zahlen. Für Garcia, der sich bereits in Barcelona befunden haben soll, habe Manchester City 18 Millionen Euro als Ablöse ausgerufen. Barcelona wollte jedoch lediglich zehn Millionen bezahlen - auch die von Lyon geforderten 20 Millionen (plus fünf für mögliche Boni) für den niederländischen Nationalstürmer Depay wollte der Verein nicht erfüllen. Beide galten als Wunschspieler des neuen Trainers Ronald Koeman.

20:37 Uhr

FC Bayern schnappt sich Offensiv-Juwel von Benifca Lissabon

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Dantas verstärkt zunächst Bayern II.

(Foto: imago images/Sportimage)

Der FC Bayern hat Offensivtalent Tiago Dantas von Benfica Lissabon verpflichtet. Der 19-Jährige kommt auf Leihbasis zum deutschen Fußball-Rekordmeister. Bei den Bayern ist er zunächst aber für die zweite Mannschaft in der 3. Liga vorgesehen. Zuvor hatten portugiesische Medien berichtet, dass der Champions-League-Sieger eine Kaufoption in Höhe von acht Millionen Euro für den zentralen Mittelfeldspieler hat. Kurz vor dem Ende der Transferperiode hatten die Münchner zuvor schon Marc Roca, Bouna Sarr, Eric Maxim Choupo-Moting und Douglas Costa geholt. Der FC Bayern II verkündete zudem die Verpflichtung von Remy Vita (19) vom ES Troyes AC. Der französische Linksverteidiger unterzeichnete einen Dreijahresvertrag beim deutschen Rekordmeister.

20:04 Uhr

Video: Lebensgefährlicher Kart-Ausraster macht fassungslos

19:04 Uhr

Özil kämpft um Arsenal-Maskottchen und bietet Gehaltsverzicht an

In der Mannschaft des FC Arsenal spielt er keine Rolle mehr. Aber nun will Ex-Weltmeister Mesut Özil dafür sorgen, dass ein anderer Arsenal-Star seinen Stammplatz behält - der Gunnersaurus, das langjährige Maskottchen des Premier-League-Klubs. Seit 1993 trug Arsenal-Fan Jerry Quy das Dinosaurier-Kostüm bei Heimspielen und unzähligen Events. Am Montag war bekannt geworden, dass Quy im Zuge von Sparmaßnahmen seinen Job als Maskottchen verloren hat.

Arsenal-Fans und ehemalige Spieler reagierten bestürzt. "Schreckliche Neuigkeiten", twitterte die Klubikone Ian Wright. Nun meldete sich auch Özil zu Wort. Er sei sehr traurig, dass Quy, "unser berühmtes und loyales Maskottchen Gunnersaurus und ein integraler Teil das Clubs", nach 27 Jahren entlassen werde, schrieb er bei Twitter. "Ich biete Arsenal an, dass ich das komplette Gehalt unseres großen grünen Kerls übernehme, solange ich ein Arsenal-Spieler bin, damit Jerry seinen Job behalten kann, den er so liebt." Arsenal reagierte zunächst nicht auf das Angebot.

17:14 Uhr

Nadia Podoroska schreibt Geschichte

*Datenschutz

Die Argentinierin Nadia Podoroska hat bei den French Open Geschichte geschrieben. Die 23-Jährige schaffte als erste Qualifikantin bei dem Turnier in Roland Garros seit Beginn der Open Era 1968 den Einzug ins Halbfinale. Podoroska besiegte die klar favorisierte Ukrainerin Elina Switolina (Nr. 3) am Dienstag 6:2, 6:4. Im Halbfinale trifft Podoroska, Nummer 131 der Welt, auf eine der weiteren überraschenden Viertelfinalistinnen Iga Swiatek aus Polen oder Martina Trevisan aus Italien. Swiatek hatte die topgesetzte Rumänin Simona Halep besiegt, Trevisan schaltete die an Nummer fünf gesetzte Kiki Bertens aus den Niederlanden aus.

16:37 Uhr

Ermittlungen wegen bandenmäßiger Spielmanipulationen bei French Open

Die Pariser Staatsanwaltschaft untersucht den Verdacht der Spielmanipulationen bei einem Match der French Open. Es seien Vorermittlungen wegen bandenmäßigen Betrugs und Sportkorruption eingeleitet worden, wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Tageszeitung "Die Welt" hatte zuvor berichtet, mehrere Wettanbieter hätten wegen auffälliger Wetteinsätze Alarm geschlagen. "Die Welt" und die französische Sportzeitung "L'Équipe" berichteten, dass es sich bei der betroffenen Partie um ein Erstrunden-Match im Damen-Doppel vom 30. September handeln solle. Die Pariser Staatsanwaltschaft machte dazu keine Angaben. Es hieß lediglich, dass die Untersuchungen am 1. Oktober eingeleitet worden seien. Die unabhängige Tennis-Untersuchungsbehörde Tiu wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

15:48 Uhr

Schalke-Fans atmen auf: Tönnies strebt Funktion im Klub "nie mehr an"

Der Abschied des langjährigen Aufsichtsrats-Chefs Clemens Tönnies beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 ist endgültig. "Mein Herz schlägt natürlich immer noch für Schalke - aber eine Funktion im Verein strebe ich nie mehr an", sagte der Fleischunternehmer der Tageszeitung "Die Welt". Tönnies war am 30. Juni nach insgesamt 26 Jahren im Aufsichtsrat und 19 Jahren als dessen Chef bei Schalke zurückgetreten. Er war nach rassistischen Aussagen über Afrikaner in die Kritik geraten - die meisten Schalke-Fans hielten ihn schon da nicht mehr für tragbar -, die sich nach dem Corona-Ausbruch in seinem Unternehmen verstärkte.

14:39 Uhr

Beckenbruch nach schwerem Sturz: Topfavorit steigt beim Giro d'Italia aus

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Gezeichnet: Geraint Thomas nach seinem Crash.

(Foto: imago images/LaPresse)

Radprofi Geraint Thomas hat beim 103. Giro d'Italia wegen der Folgen eines schweren Sturzes bereits vor der vierten Etappe aufgegeben. Der 34-jährige Topfavorit aus Wales werde zum 140 Kilometer langen Tagesabschnitt zwischen Catania und Villafranca Tirrena nicht mehr antreten, teilte sein Team Ineos Grenadiers mit. Nach weiteren Untersuchungen sei beim Tour-de-France-Sieger von 2018 ein Beckenbruch festgestellt worden.

"Es ist so frustrierend. Ich habe so viel Arbeit in dieses Rennen gesteckt", wird Thomas in der Mitteilung seines Rennstalls zitiert. "Ich habe alles getan, was ich konnte, und fühlte mich genauso gut, wenn nicht sogar besser in Form als bei meinem Tour-Sieg." Thomas war am Montag bereits in der neutralen Zone schwer zu Fall gekommen und hatte auf der ersten Bergetappe mehr als zwölf Minuten auf Tagessieger Jonathan Caicedo aus Ecuador verloren.

13:15 Uhr

Keine Fans bei Deutschland-Türkei? Köln überschreitet Grenzwert

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Löw und seine Männer müssen wohl auf Zuschauer verzichten.

(Foto: imago images/Schüler)

Der Corona-Grenzwert in Köln liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen bei 38,6. Damit sind nach der gültigen Coronaschutzverordnung die vom Deutschen Fußball-Bund angestrebten 9200 Stadionbesucher beim Länderspiel am Mittwoch gegen die Türkei nicht zulässig. Die Grenze dafür liegt bei durchschnittlich 35 mit Corona infizierten Personen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Eine offizielle Entscheidung der lokalen Behörden gab es zunächst aber nicht.

Für das erste Länderspiel mit der Zulassung von Zuschauern hatte der DFB für eine Austragung in Köln angekündigt, 9200 Freitickets zu verteilen. Die Uefa hatte eine Stadionauslastung von bis zu 30 Prozent für möglich erklärt. Letztlich entscheidet über die teilweise Stadionöffnung aber das regionale Gesundheitsamt.

12:26 Uhr

Klopps Angreifer: Positiver Test bei DFB-Gegner Schweiz

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Xherdan Shaqiri inmitten seiner Kollegen vom FC Liverpool.

(Foto: imago images / Action Plus)

Nach den Corona-Fällen bei der Ukraine gibt es auch beim weiteren Deutschland-Gegner Schweiz vor den anstehenden Fußball-Länderspielen einen positiven Test. Nationalspieler Xherdan Shaqiri sei positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte der Schweizerische Fußballverband (SFV) mit. Der 28 Jahre alte Shaqiri, der beim englischen Meister FC Liverpool spielt, befinde sich in Isolation. Der ehemalige Bayern-Spieler war am Montag ins Camp der Nationalmannschaft gekommen.

Wie der Verband betonte, werden die für Nationalteams geltenden strengen Schutzmaßnahmen und Vorgaben der UEFA seit dem Treffen der Nationalspieler strikt eingehalten. Derzeit werde das weitere Vorgehen mit lokalen Gesundheitsbehörden abgeklärt. Die SFV-Auswahl von Trainer Vladimir Petkovic trifft in der Nations League am 13. Oktober in Köln auf die deutsche Nationalmannschaft.

11:49 Uhr

"Wird dauern, bis er das verarbeitet hat": Werder hilft Rashica jetzt

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Milot Rashica hat einen bitteren Transferendspurt hinter sich.

(Foto: imago images/Claus Bergmann)

Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat seinem Angreifer Milot Rashica nach dem geplatzten Transfer zu Bayer Leverkusen für mehrere Tage freigegeben. Der 24 Jahre alte Nationalspieler des Kosovo fehlte am Dienstag beim Training seines Teams. "Die letzten Tage waren für Milot nicht einfach, es ging viel hin und her. Daher haben wir uns dazu entschieden, ihm die Woche frei zu geben, um auf andere Gedanken zu kommen und dann den Fokus wieder voll auf Werder legen zu können", sagte Trainer Florian Kohfeldt.

Rashica war gestern bereits nach Leverkusen gereist, um seinen Wechsel zum Europa-League-Teilnehmer abzuschließen. Doch beide Klubs konnten sich in den letzten Stunden der Transferperiode nicht über die Modalitäten einigen. Werder wollte Rashica aus finanziellen Gründen verkaufen, Bayer 04 den Stürmer aber erst einmal nur ausleihen. "Diese Erfahrung ist nicht schön für ihn. Das wird vielleicht auch eine Weile dauern, bis er das verarbeitet hat", sagte der Bremer Sportchef Frank Baumann am Montagabend.

10:37 Uhr

DFB-Arzt warnt die Spieler: "Können nicht einfach zusehen"

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Dr. Tim Meyer erarbeitete federführend das Hyginekonzept von DFB und DFL.

(Foto: imago/Chai v.d. Laage)

Bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) wächst in der Corona-Krise die Sorge vor Infektionsketten bei den Bundesligaklubs. Nationalmannschaftsarzt Tim Meyer richtete in seiner Funktion als Leiter der medizinischen Taskforce nach den ersten Spieltagen und einer ersten Spielabsage in der 2. Bundesliga einen eindringlichen Appell an die Spieler und Betreuer, sich vor dem Virus zu schützen. "Wir können nicht einfach dabei zusehen, dass es immer mehr Einzelfälle gibt und irgendwann die erste Infektionskette in einem Verein auftritt. Wir kommen damit zur Individualverantwortung jedes einzelnen. Alle müssen im Privatleben verantwortlich handeln", sagte Meyer.

  • Der DFB-Chefmediziner sieht die Situation noch nicht als "dramatisch" an. Aber er verweist bei der aktuellen Pandemielage auf Unterschiede zum Ende der vergangenen Bundesligasaison: "Erstens sind mehr Menschen in Deutschland infektiös. Und zweitens sind vermehrt auch die jungen Bevölkerungsgruppen betroffen, also die Gruppen, in denen Spieler und zum Beispiel auch Betreuer potenziell unterwegs sind."
  • Darum müssten sich alle im Privatleben so verhalten, "dass das Virus nicht in die Mannschaft hineingetragen wird. Das ist eine Botschaft, die mir sehr wichtig ist", sagte Meyer.
09:42 Uhr

Kongenialer Draisaitl-Kollege wurde positiv getestet

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Leon Draisaitl stürmt neben Connor McDavid.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Kapitän Connor McDavid von NHL-Klub Edmonton Oilers ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gaben die Oilers in der Nacht zu Dienstag bekannt. Der kongeniale Sturmpartner des deutschen Eishockeystars Leon Draisaitl habe sich zu Hause in Quarantäne begeben und werde alle medizinischen Protokolle einhalten, hieß es in der Mitteilung. Der Kanadier McDavid, der in der vergangenen Hauptsaison mit 97 Scorerpunkten Platz zwei hinter Draisaitl (110) belegte, zeige "milde Symptome", fühle sich aber ansonsten gut, ergänzten die Oilers.

08:32 Uhr

Name und Bruder: Tuchels Neuer würde gut nach München passen

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Rafinha Alcantara (links) spielte in den letzten Jahren beinahe mehr gegen als für den FC Barcelona.

(Foto: imago images/Alterphotos)

Die Last-Minute-Verpflichtung von PSG würde sich doch eigentlich hervorragend beim FC Bayern München machen, es kam aber anders: Paris Saint-Germain hat kurz vor Transferschluss den Brasilianer Rafinha verpflichtet. Der Bruder des langjährigen Bayern-Profis Thiago kommt ablösefrei vom FC Barcelona und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. Der Vertrag des 27 Jahre alten Mittelfeldspielers Rafinha bei den Katalanen lief noch bis 2021.

Rafinha ist an der Jugendakademie des FC Barcelona ausgebildet worden. Im Profiteam des spanischen Vizemeisters bestritt er 90 Pflichtspiele und erzielte zwölf Tore. Allerdings konnte sich der brasilianische Nationalspieler keinen festen Platz im Starensemble des Messi-Klubs sichern.

Rafinhas (Künstler-)Namensvetter Rafinha (der Ältere) hatte sich in acht Jahren beim FC Bayern zum Fanliebling hochgespielt und verabschiedete sich als siebenmaliger deutscher Meister und Champions-League-Sieger 2019 nach Brasilien.

08:03 Uhr

NFL: Startrainer muss für kapitalen Fehlstart büßen

Die Houston Texans haben Trainer und General Manager Bill O'Brien nach ihrem Fehlstart in der US-Football-Profiliga NFL entlassen. Das Team um Star-Quarterback Deshaun Watson hat die ersten vier Saisonspiele verloren, der bisherige Assistenztrainer Romeo Crennel soll bis zum Saisonende den Posten des Headcoaches übernehmen.

Die Entscheidung zur Trennung fiel einen Tag nach dem 23:31 gegen die Minnesota Vikings. Die Texans sind in der AFC South Letzter hinter den Tennessee Titans (3:0), Indianapolis Colts (3:1) und Jacksonville Jaguars (1:3).

Unter O'Brien, der seit 2014 im Amt war, hatten die Texans die Division viermal für sich entschieden. Nach den Niederlagen gegen Super-Bowl-Champion Kansas City Chiefs, die Baltimore Ravens und die Pittsburgh Steelers, allesamt Topteams, führte die Pleite gegen die bis dahin sieglosen Vikings zu O'Briens Aus.

06:37 Uhr

"Nur gute Erfahrungen": DFB-Boss besuchte junge Strafgefangene

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DFB-Präsident Fritz Keller wirbt für Strafgefangene.

(Foto: imago images/Sportfoto Rudel)

Fritz Keller, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat die Jugendstrafanstalt in Berlin besucht. Im Rahmen der Initiative "Anstoß für ein neues Leben" der Sepp-Herberger-Stiftung verbrachte Keller zwei Stunden in der Einrichtung, gemeinsam mit Bundesjustizministerin Christine Lambrecht führte er Gespräche mit den Inhaftierten. "Mein Appell richtet sich an alle Vereine, aber auch an alle Arbeitgeber, den entlassenen jungen Menschen eine zweite Chance zu geben", sagte Keller hinterher: "Ich selbst habe im Laufe der Jahre mehrere ehemalige Haftinsassen in meinem Unternehmen aufgenommen und damit nur gute Erfahrungen gemacht."

Lambrecht dankte der Stiftung für "50 Jahre Engagement im Strafvollzug. Die Liebe zum Fußball verbindet unsere Gesellschaft seit Generationen über alle Unterschiede hinweg. Damit hat der Fußball die Möglichkeit, viel Gutes zu bewirken." Seit 2008 bereits liegt ein Schwerpunkt des Engagements der Sepp-Herberger-Stiftung im Bereich des Jugendstrafvollzugs.

06:07 Uhr

Topstar, Telles und Talent: Man United will sich aus der Krise shoppen

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Edinson Cavani muss Man United schnell helfen.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United ist nach dem Fehlstart in die Saison kurz vor Transferschluss auf Shopping-Tour gegangen. Die Red Devils verpflichteten den ablösefreien Starstürmer Edinson Cavani von Paris Saint-Germain und für 15 Millionen Euro Verteidiger Alex Telles vom FC Porto. Außerdem holte Man United den 18 Jahre alten ivorischen Jungstar Amad Diallo von Atalanta Bergamo, der aber erst ab Januar für den englischen Klub spielen wird. 21 Millionen Euro plus Bonuszahlungen muss Manchester bezahlen.

Cavani war ablösefrei zu haben, nachdem sein Vertrag im Sommer bei PSG ausgelaufen war. Dagegen wechselte Chris Smalling zum italienischen Top-Klub AS Rom. 17,6 Millionen Euro bringt der Verkauf des langjährigen Stammspielers ein. Man United hat nur drei Punkte aus den ersten drei Spielen geholt und liegt auf dem 16. Platz der Tabelle. Am Wochenende gab es gar ein 1:6 gegen Tottenham Hotspur.