Dienstag, 08. Dezember 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & David Bedürftig
22:42 Uhr

Haaland erhält besonderen Preis

ec7e9f0ac9b0456be28d609b82f8225f.jpg

Zurzeit verletzt, trotzdem gibt's Grund zur Freude: Haaland bekommt einen Preis aus seiner Heimat.

(Foto: Pool via REUTERS)

BVB-Stürmer Erling Haaland ist in seiner norwegischen Heimat mit einem Lokalpreis ausgezeichnet worden. Der 20-Jährige bekam als bislang jüngster Preisträger überhaupt den Bragd-Preis der Provinz Rogaland zugesprochen. "Du hast eine abenteuerliche Reise und Entwicklung gehabt, aus Byrne zum Großverein in Deutschland. Wir sind unglaublich stolz, dass du aus Rogaland kommst", sagte die politische Vorsitzende der Provinz, Marianne Chesak, als sie dem Profi von Borussia Dortmund per Videokonferenz zu der Auszeichnung gratulierte. "Du bist ein fantastischer Botschafter für Rogaland und für den Fußball."

Haaland bedankte sich lächelnd mit einem "tusen takk" - tausend Dank. "Das sind schöne Worte. Ich versuche nur, ich selbst zu sein, auf dem Feld und außerhalb, der Junge aus Bryne, der ich immer gewesen bin." Der Bragd-Preis wird in Rogaland seit 1994 vergeben und mit ihm werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße hervorgetan und Rogaland positiv vertreten haben.

22:14 Uhr

Meniskus-OP: DFB-Kicker fällt bis Jahresende aus

imago0049240685h.jpg

War schon länger am Knie verletzt, nun wird Robin Koch endlich operiert.

(Foto: imago images/Eibner)

Fußball-Nationalspieler Robin Koch fällt nach einem erfolgreichen Eingriff am Meniskus bis zum Jahresende aus. Der 24 Jahre alte Profi vom englischen Premier-League-Klub Leeds United wurde in London am rechten Knie operiert. "Gerade im Hinblick auf ein sehr wichtiges Jahr 2021 für mich war der Eingriff jetzt entscheidend, um im Frühjahr wieder auf dem Platz stehen zu können", sagte Koch, der seit Saisonbeginn mit einem Meniskuseinriss spielte und deshalb erhebliche Probleme hatte.

Nach einem erneuten Schlag auf sein lädiertes Knie im Ligaspiel beim FC Chelsea am vergangenen Samstag (1:3) sei die OP beim Spezialisten Andy Williams in der Fortius Clinic "unumgänglich" gewesen, betonte Koch. "Wir haben zu Beginn der Saison gemeinsam mit den Ärzten entschieden, dass ich so vorerst spielen und der Mannschaft helfen kann. Uns war aber klar, dass wir den Eingriff früher oder später vornehmen müssen." Nun war der Zeitpunkt, "an dem es nicht mehr ging". Koch wird bereits am Mittwoch mit seiner individuell angepassten Reha beginnen.

20:56 Uhr

"Ich durfte ihn wecken - fünf Runden vor Schluss": Florian König über Niki Lauda

20:18 Uhr

Moukoko schreibt Champions-League-Geschichte

Borussia Dortmunds Top-Talent Youssoufa Moukoko ist nun auch der jüngste Spieler der Champions-League-Geschichte. Der Stürmer wurde im letzten Gruppenspiel des BVB bei Zenit St. Petersburg im Alter von 16 Jahren und 18 Tagen eingewechselt. Moukoko, seit dem 21. November der jüngste Spieler in 57 Jahren Fußball-Bundesliga, löste Celestine Babayaro vom RSC Anderlecht ab. Der Nigerianer hatte am 23. November 1994 im Alter von 16 Jahren, 2 Monaten und 25 Tagen seinen Einstand in der Königsklasse gefeiert. Jüngster Torschütze der Champions League ist Ansu Fati vom FC Barcelona (17 Jahre, 40 Tage).

19:08 Uhr

Klopp: "Sitze seit 48 Jahren in verschwitzten, stinkigen Umkleidekabinen ..."

794e72f73a8012ca59dfd85a840f6cf5.jpg

Toleranz-Ansage von Jürgen Klopp.

(Foto: imago images/PA Images)

Liverpools Meistertrainer Jürgen Klopp hat sich auf seine ganz eigene Art für Toleranz, Fairplay und Verständigung zwischen Menschen ausgesprochen. "Die Welt sollte eine Spielerkabine sein. Damit meine ich nicht Männer in Unterhosen, sondern unterschiedlichste Kulturen auf einem Level. Da ist gar kein Unterschied. Den hat es noch nie gegeben", sagte der deutsche Fußball-Lehrer aus der Premier League in einem Interview im Sonderheft zum 100-jährigen "Kicker"-Jubiläum.

"Ich bin 53 Jahre alt, sitze also seit 48 Jahren in verschwitzten, stinkigen Umkleidekabinen, und es gab nicht einmal einen Vorfall in einer Umkleidekabine im Sinne von: Der eine kommt daher, der andere kommt dorther", schilderte der Coach. "Natürlich ist das völkerverbindend. Der Fußball ist kein Paradies, aber er ist ein gutes Beispiel in vielen Bereichen." Er sei "einer der größten Fußballromantiker überhaupt". Allerdings sei er auch schon so lange im Fußballgeschäft, "dass ich weiß, eine perfekte Situation bekommt man kaum hin", betonte Klopp. "Deshalb muss man Kompromisse eingehen."

18:20 Uhr

BVB mit sechs Änderungen, aber Moukoko nicht in der Startelf

Borussia Dortmund startet ohne Jungstar Youssoufa Moukoko in das letzte Vorrundenspiel der Champions League bei Zenit St. Petersburg. Obwohl neun Profis fehlen, gehört der 16 Jahre alte Angreifer nicht zur ersten Elf des Fußball-Bundesligisten für die Partie (18.55 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de). Sollte Moukoko eingewechselt werden, wäre er der jüngste Profi der Champions-League-Historie. Kapitän Marco Reus und der Belgier Thorgan Hazard kehren in die Startelf zurück. Im Vergleich zur vergangenen Partie des BVB in Frankfurt (1:1) nahm Trainer Lucien Favre sechs Änderungen vor. Im Tor steht Marwin Hitz.

17:22 Uhr

Nationaltrainer hat Ärger mit der Polizei

Der frisch eingestellte norwegische Fußball-Nationaltrainer Stale Solbakken hat Ärger mit der Polizei. Der frühere Coach des 1. FC Köln hat sich nach seiner Einreise aus Kopenhagen nicht an die zehntägige Quarantänepflicht gehalten. Einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Dagbladet" bestätigten Solbakken und der norwegische Verband. Der 52-Jährige hatte am Sonntag das Zweitliga-Spiel zwischen seinen Ex-Klubs Ham-Kam und Lilleström (1:1) besucht, obwohl er noch hätte zu Hause bleiben müssen. Inzwischen habe er eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 2000 Euro akzeptiert, sagte Solbakken der Zeitung "VG". Der Coach entschuldigte sich und begründete seinen Verstoß damit, er habe sich bei den Tagen vertan. "Ich habe nicht versucht, jemanden zu täuschen. Ich war einfach nicht smart genug", sagte er. Solbakken hatte am Montag mit der Auslosung der WM-Qualifikation seinen ersten Arbeitstag.

16:28 Uhr

Neuer reagiert auf Kahn-Motto "Weiter, immer weiter"

Bayern-Torhüter Manuel Neuer wurde in München auf das frühere Oliver-Kahn-Motto "Weiter, immer weiter" angesprochen. "Den Spruch kennen wir ja, der berührt mich auch, und ich werde ihn sicher noch häufiger anhören dürfen in Zukunft", sagte der Nationalkeeper. Kahn ist seit diesem Jahr Vorstand beim Fußball-Rekordmeister.

15:41 Uhr

Real siegessicher und wieder mit Ramos

Real Madrid gibt sich vor dem entscheidenden Spiel ums Weiterkommen in der Champions League gegen Borussia Mönchengladbach siegesgewiss. "Wir denken an nichts anderes als die Champions League", sagte Trainer Zinedine Zidane zur Frage, was geschehen würde, sollte Real erstmals überhaupt in der Vorrunde der Champions League scheitern. Im letzten Gruppenspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) benötigt Real einen Sieg und Tabellenführer Gladbach einen Punkt, um jeweils sicher die K.o.-Runde zu erreichen.

"Wir wissen, dass das Spiel das wichtigste bislang ist. Wir werden einfach spielen, als wäre es ein Finale. Und Finals spielt man nicht, man gewinnt sie", sagte Madrids Abwehrspieler Casemiro. "Wir denken nur an den Sieg." Eigens für die Partie wurde Abwehrhüne Sergio Ramos fitgemacht. Der 34-Jährige hatte sich beim 6:0 Spaniens vor drei Wochen gegen Deutschland verletzt.

14:36 Uhr

Boris Becker kündigt Rückzug aus Öffentlichkeit an

Seit seinem Wimbledon-Sieg vor über drei Jahrzehnten ist Boris Becker in den Schlagzeilen zu Hause. Dabei ging es zuletzt auch immer häufiger um unerfreuliche Themen, wie seine finanziellen Probleme. Jetzt will die Tennis-Legende "den Stecker ziehen".

13:07 Uhr

Tuchel muss im Entscheidungsspiel auf Draxler verzichten

Der französische Fußball-Meister Paris St. Germain mit Trainer Thomas Tuchel kann heute Abend im letzten Champions-League-Gruppenspiel gegen Basaksehir Istanbul doch nicht auf Nationalspieler Julian Draxler zurückgreifen.

  • Sein Name fehlte am Dienstagvormittag bei der Bekanntgabe des Kaders für die Partie gegen Istanbul. Der Ex-Schalker und -Wolfsburger Draxler hatte am 24. November gegen Dijon eine Oberschenkelverletzung erlitten. Mit dabei ist aber Nationalspieler Thilo Kehrer (früher ebenfalls Schalke 04).
  • Die Pariser sind derzeit Zweite der Gruppe H - allerdings punktgleich mit Manchester United und RB Leipzig. Nur die ersten beiden kommen in die nächste Runde.
11:58 Uhr

Fußballspiel wird wegen gefärbter Haare abgesagt

In China kam es zu einer der kuriosesten Spielabsagen der Fußball-Geschichte. Das Duell zwischen den Frauen-Mannschaften der Universitäten von Fuzhou und Jimei wurde kurzfristig gestrichen, weil eine Spielerin von Fuzhou die Haare gefärbt hatte. Die Partie wurde deshalb kampflos mit 3:0 für Jimei gewertet.

  • Bereits im Vorfeld der in der südöstlichen Provinz Fujian angesetzten Begegnung waren beide Teams gewarnt worden, dass keine Spielerin mit gefärbten Haaren zur Partie erscheinen sollte. Zahlreiche Spielerinnen hielten sich allerdings nicht an die Vorgabe.
  • Da der Schiedsrichter die Partie so nicht anpfeifen wollte, kauften die Studentinnen am nächstgelegenen Friseursalon schwarze Farbe. Eine Fuzhou-Spielerin wurde jedoch auch nach dem Zurückfärben der Haare als nicht spielberechtigt eingestuft, weil ihr Haar "immer noch nicht schwarz genug" war. Fuzhou standen daraufhin nicht mehr genügend Spielerinnen zur Verfügung, sodass sie nicht antreten konnten.
  • Während die Empörung in den sozialen Netzwerken groß war, akzeptierte die Universität Fuzhou die Entscheidung. Das Verbot gefärbter Haare stehe "im Einklang mit den einschlägigen Vorschriften" des nationalen Bildungsministeriums, zitierte China News einen Sprecher der Uni.
10:45 Uhr

Max Meyer stürzt sportlich immer weiter ab

imago0041642232h.jpg

Es läuft nicht ...

(Foto: imago images / MB Media Solutions)

Die Situation von Max Meyer beim englischen Premier-League-Klub Crystal Palace hat sich weiter verschärft. Der 25 Jahre alte Offensivspieler wurde inzwischen in die U23 abgeschoben und verlor in seinem U23-Premierenspiel in Fulham 2:5. Das berichtet "RevierSport".

Der Ex-Schalker muss sich erst wieder in die erste Mannschaft des Londoner Klubs zurückkämpfen. 2018 hatte Meyer die Königsblauen nach neun Jahren im Streit verlassen. Crystal-Teammanager Roy Hodgson setzt im Augenblick nicht mehr auf Meyer. In dieser Saison kam er in den letzten Spielen nicht mehr zum Einsatz, nun folgte der Einsatz in der U23. Immerhin sammelte Meyer 84 Minuten Spielpraxis.

09:26 Uhr

Berater preist "unglücklichen" Pogba an

9e88e05f3f0ab85990dce3f3be9aa172.jpg

Pogba ist in Manchester nicht zufrieden.

(Foto: Pool via REUTERS)

Fußball-Weltmeister Paul Pogba will den englischen Rekordmeister Manchester United so schnell wie möglich verlassen. Das verkündete sein Berater Mino Raiola im Gespräch mit der italienischen Zeitung "Tuttosport".

  • Der Franzose sei laut Raiola "unglücklich" und benötige "eine Veränderung. Er kann sich bei United nicht mehr so ausleben, wie er sich das vorstellt und wir es von ihm erwarten."
  • Pogbas Vertrag in Manchester endet im Sommer 2022, unter Trainer Ole Gunnar Solskjaer hatte der Mittelfeldspieler zuletzt Probleme, sich zu etablieren. "Ich denke, es ist für alle Seiten das Beste, wenn er schon im nächsten Transferfenster im Winter wechselt", so Raiola: "Der Klub weiß um das Risiko, dass er ihn eventuell ohne Ablöse verliert, da Paul im Moment nicht die Absicht hat, seinen Vertrag zu verlängern."
  • Pogba selbst habe auch auf Länderspielreisen immer wieder über seine Frustration aufgrund geringer Einsatzzeiten in Manchester gesprochen. "Er kann im Klub weder mit seiner Einsatzzeit, noch mit seiner Position zufrieden sein", hatte Frankreichs Nationalcoach Didier Deschamps vergangenen Monat gesagt.
09:04 Uhr

Hoffenheims Samasseku wehrt sich gegen Rassismus

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat heftige Beleidigungen gegen Diadie Samassekou verurteilt und sich vor den Mittelfeldspieler gestellt. "Leider scheint es mittlerweile üblich, dass Menschen andere im Netz aufs Übelste beschimpfen. Wir akzeptieren das nicht und stehen für Toleranz, Respekt und zu @Diadios", schrieben die Hoffenheimer nach dem 3:1-Sieg über den FC Augsburg auf Twitter.

  • Der 24 Jahre alte Profi aus Mali hatte öffentlich gemacht, wie er auf Instagram beleidigt worden ist.
  • Unterschrieben hatte Samassekou den Screenshot mit der Beleidigung mit den Worten: "Möge Gott den Hass in deinem Herzen besänftigen."
  • Der Fußballklub kommentierte dazu: "Umso mehr Hochachtung vor seiner Reaktion: Vergebung ist der Schlüssel, den Hass aufzubrechen."
  • Erst Anfang November hatte die TSG ihren Neuzugang Ryan Sessegnon gegen rassistische Anfeindungen verteidigt.
08:28 Uhr

EM-Ausschreitungen: Zwei Hooligans vor Gericht

imago0024276176h.jpg

Randale gab es schon vor dem Spiel.

(Foto: imago/Bildbyran)

Nach der heftigen Ausschreitungen im Vorfeld der Partie zwischen England und Russland bei der Fußball-EM 2016 in Frankreich müssen sich nun zwei russische Hooligans in Aix-en-Provence vor Gericht verantworten.

  • Den Beschuldigten Pawel Kossow und Michail Iwkine wird vorgeworfen, den Engländer Andrew Bache angegriffen und so schwer verletzt zu haben, dass dieser schwere Hirnschäden davontrug und seither im Rollstuhl sitzt. Bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten bis zu 15 Jahre Haft.
  • Das Opfer kann bei dem Prozess nicht selbst vor Ort sein und wird durch seinen Sohn vertreten. "Herr Bache ist physisch und psychisch derart angeschlagen, in einem Zustand irgendwo zwischen Parkinson und Alzheimer, dass er nicht an der Beweisaufnahme mitwirken kann, auch nicht per Videoschalte", sagte der Anwalt des Engländers, Olivier Rosato.
  • Am 11. Juni 2016 war es in Marseille zu massiven Krawallen zwischen russischen und englischen Hooligans gekommen. Der Angeklagte Iwkine sagte, er habe in Notwehr gehandelt und sich selbst verteidigt. "Das war kein Fall zwischen friedlichen Engländern und blutrünstigen Russen", sagte Kossows Anwalt Alain Duflot.
07:36 Uhr

FC Bayern muss weiter auf Wunschspieler verzichten

8fdf0ce7e630e208ff4173adc976bf2c.jpg

Hudson-Odoi bleibt in London.

(Foto: Pool via REUTERS)

Im Sommer wurde es noch mal heiß zwischen dem FC Bayern und Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea. Wie es in England heißt, würde der deutsche Branchenprimus bei erneut aufkommendem Interesse auch im Winter leer ausgehen. Hudson-Odoi erhält für das kommende Winter-Transferfenster offenbar ein Wechselverbot, das berichtet das Portal "The Athletic".

  • Demnach wären die Blues unter keinen Umständen bereit, ihren Flügelspieler abzugeben - weder auf Leih- noch auf permanenter Basis.
  • Beim FC Bayern ist Hudson-Odoi seit rund zwei Jahren Wunschspieler. Insbesondere Sportvorstand Hasan Salihamdzic ist ein großer Fan des vierfachen englischen Nationalspielers. "Er ist ein sehr interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichten wollen", hatte Salihamdzic im Winter-Trainingslager 2019 offensiv um den 20-Jährigen geworben.
  • Nachdem sich Hudson-Odoi einen Achillessehnenriss zuzog, platzte ein angedachter Transfer allerdings. Stattdessen verlängerte er seinen Vertrag bis Ende Juni 2024.

Mehr dazu lesen Sie auch bei den Kollegen von sport.de.

06:58 Uhr

Norwegens Nationaltrainer hat Ärger mit der Polizei

11c1c6c01c4a0f2d30755f90de7773aa.jpg

Solbakkens erste Amtshandlung war das Beobachten der Auslosung zur WM-Qualifikation.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Der frisch eingestellte norwegische Fußball-Nationaltrainer Stale Solbakken hat Ärger mit der Polizei. Der frühere Coach des 1. FC Köln hat sich nach seiner Einreise aus Kopenhagen nicht an die zehntägige Quarantänepflicht gehalten. Einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Dagbladet" bestätigten Solbakken und der norwegische Verband.

  • Der 52-Jährige hatte am Sonntag das Zweitliga-Spiel zwischen seinen Ex-Klubs Ham-Kam und Lilleström (1:1) besucht, obwohl er noch hätte zu Hause bleiben müssen. Ihm droht eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 1000 bis 2000 Euro.
  • Der Coach entschuldigte sich und begründete seinen Verstoß damit, er habe sich bei den Tagen vertan. "Ich habe nicht versucht, jemanden zu täuschen. Ich war einfach nicht smart genug", sagte er dem Blatt "Verdens Gang".
06:37 Uhr

Frankfurts Willems schmuggelte mit neun Jahren Drogen

imago0040212192h.jpg

Willems fehlt der Eintracht derzeit wegen eines Kreuzbandrisses.

(Foto: imago images / Uwe Kraft)

Abwehrspieler Jetro Willems vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat im Alter von neun Jahren Drogen geschmuggelt. Wie der Niederländer jetzt erzählte, wollte er so seiner Familie bei der Auswanderung von Curacao in die Niederlande ein Startkapital verschaffen.

  • "Zuerst versuchten meine Eltern, es mitzunehmen, aber sie konnten es nicht. Dann habe ich mich geopfert", beichtete der 26-Jährige in der niederländischen Talkshow Andy Niet te Vermeijde.
  • Er habe die Drogen auf dem einstündigen Flug in seiner Hose versteckt und sie so unentdeckt in die Niederlande eingeführt, so Willems weiter. Dies sei für seine Familie eine enorme Starthilfe gewesen. "Das war das Licht für uns. Alles begann zu laufen. Meine Eltern, zum Beispiel, haben eine Arbeit gefunden", sagte der Linksverteidiger.
  • Er selbst habe am Drogenverkauf nicht mitverdient. "Ich wollte nichts. Um nie wieder in dieser Situation zu landen", betonte Willems: "Ich sagte zu meinen Eltern: 'Gebt alles, was ihr mir geben wolltet, meiner Schwester. Ich will nur einen Ball.' Am Ende hat mir der Ball das Leben gerettet."
05:59 Uhr

Schalke begnadigt in der Not offenbar suspendierten Spieler

a5a9ed185e2a2a76eef313014e6e4625.jpg

Darf wieder mitspielen: Harit.

(Foto: dpa)

Zwei Wochen nach seiner Suspendierung wird Mittelfeldspieler Amine Harit bei Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 einem "Bild"-Bericht zufolge begnadigt. Demnach darf der marokkanische Offensivspieler ab morgen wohl wieder mit dem Team trainieren.

Harit war im November zusammen mit Nabil Bentaleb zum wiederholten Male vom Team ausgeschlossen worden, nachdem er im Spiel gegen den VfL Wolfsburg noch vor der Halbzeit ausgewechselt wurde und direkt in die Kabine verschwand. "Wir werden Amine nicht fallen lassen, sondern gemeinsam alles daran setzen, ihn wieder dahin zu bringen, dass er seine Qualitäten für unseren Verein einbringen kann", hatte Sportchef Jochen Schneider damals gesagt.