Dienstag, 08. Juni 2021Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Till Erdenberger
20:22 Uhr

81 Minuten, kein Tor: Sogar Lewandowski trifft nicht immer

Weltfußballer Robert Lewandowski ist mit der polnischen Nationalmannschaft im letzten Härtetest vor der EM nur zu einem Teilerfolg gekommen. Die Mannschaft von Trainer Paulo Sosa trennte sich in Posen mit einem 2:2 (1:1) von Island. Polens Rekordtorschütze Lewandowski, der zuletzt beim 1:1 gegen Russland noch geschont worden war, blieb ohne Torerfolg und wurde in der 81. Minute ausgewechselt. Albert Gudmundsson (26. Minute) und Birkir Bjarnason (47.) hatten die Isländer zweimal in Führung gebracht. Doch Piotr Zielinski (34.) und der für Lewandowski eingewechselte Karol Swiderski (88.) glichen jeweils aus.

Polen startet am nächsten Montag (18 Uhr) gegen die Slowakei in St. Petersburg in die EM. Die weiteren Gruppengegner sind Spanien am 19. Juni und vier Tage später Schweden. Island hatte sich nicht für die Endrunde qualifiziert.

19:34 Uhr

Die Allianz Arena heißt nicht mehr Allianz Arena

Aus Allianz Arena wird Fußball-Arena München: Eine Woche vor dem Klassiker zwischen Deutschland und Frankreich ist die Heimspielstätte des FC Bayern München für die EM hergerichtet worden. Der Schriftzug Allianz wurde auf der Luftkissenfassade bereits abmontiert, und auch sonst sind bereits zahlreiche EM-Banner zu sehen.

In München werden die drei Gruppenspiele der deutschen Mannschaft gegen Frankreich (15. Juni), Portugal (19. Juni) und Ungarn (23. Juni) sowie ein Viertelfinale (2. Juli) ausgetragen. Rund 20 Prozent der 70 000 Plätze dürfen bei den Spielen im Zuge der Corona-Lockerungen genutzt werden.

18:36 Uhr

FIFA will RB Leipzig mächtigen Geldregen bescheren

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Jean-Kevin Augustin kann für Leeds teuer werden.

(Foto: dpa)

Fußball-Bundesligist RB Leipzig kann auf einen 21-Millionen-Euro-Geldregen hoffen. Wie heute bekannt wurde, hat der Weltverband FIFA in erster Instanz eine juristische Auseinandersetzung der Sachsen mit Leeds United zugunsten von RB entschieden. Dabei geht es darum, ob der einst von Leipzig an Leeds ausgeliehene Stürmer Jean-Kevin Augustin von den Engländern hätte verpflichtet werden müssen oder nicht. Im Ausleihvertrag hatte sich der damalige englische Zweitligist 2020 verpflichtet, Augustin im Aufstiegsfall für eine Ablösesumme von 21 Millionen Euro fest zu verpflichten. Leeds stieg zwar auf, wegen der Pandemie-Bedingungen aber erst im Juli 2020. Die Kaufverpflichtung sei nach Meinung der Engländer bereits Ende Juni erloschen. Das zweifelte RB an und klagte.

"Wir sind froh, dass die FIFA in erster Instanz unsere Rechtsauffassung bestätigt", sagte Florian Scholz, Kaufmännischer Leiter bei RB. Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig; Leeds kann dagegen noch vorgehen.

17:45 Uhr

Zeit wird knapp: OK impft Volunteers doch

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(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele in Tokio will nun doch seine Volunteers impfen lassen. Dies erklärte OK-Chef Toshiro Muto am Dienstag. Bei den Sommerspielen werden rund 70.000 freiwillige Helfer an den Sportstätten tätig sein, hinzu kommen rund 30.000 im Stadtgebiet.

"Speziell die Volunteers, die in die Nähe von Sportlern kommen, müssen wie diese behandelt werden", sagte Muto. Zuletzt hatten rund 10.000 Volunteers aus Angst vor Corona auf ihren Einsatz verzichtet.

Die Zeit allerdings wird knapp. Die Spiele beginnen am 23. Juli. Um alle 70.000 Personen zweimal zu impfen, wird ein Zeitfenster von fünf Wochen benötigt. Der Impfvorgang müsste demnach spätestens in der kommenden Woche beginnen.

17:24 Uhr

Per Torfestival ins Halbfinale: Hockey-Herren gewinnen irres EM-Spektakel

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Martin Häner sorgte für den deutschen Sieg in der Schlussminute.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die deutschen Hockey-Herren sind bei der EM in Amsterdam ins Halbfinale eingezogen und haben sich damit zugleich für die WM 2023 in Indien qualifiziert. Der Weltranglisten-Fünfte gewann im letzten Vorrundenspiel mit 6:5 (3:5) gegen Frankreich und steht damit sicher unter den den Top Zwei der Gruppe B. Den Siegtreffer markierte Martin Häner mit der Schlussstrafecke (60. Minute). Der Gegner für das Halbfinale am Donnerstag entscheidet sich im Abendspiel zwischen Gastgeber Niederlande und Wales.

Die Franzosen hatten bereits nach vier Minuten 2:0 geführt, ehe Häner (4./5.) per Strafecken-Doppelpack binnen 53 Sekunden ausglich. Im Anschluss zog der zuvor noch sieglose Weltranglisten-14. mit 5:2 davon, doch Niklas Wellen (25./56.) und Florian Fuchs (33.) egalisierten. Deutschland ließ gleich 16 Strafecken ungenutzt.

16:54 Uhr

Es wird eng: Auch Spaniens Gegner hat jetzt seinen Corona-Fall

Schwedens Fußball-Nationalmannschaft hat nicht mal eine Woche vor dem Auftaktspiel gegen Spanien nun auch einen Corona-Fall. Der Verband teilte mit, dass Dejan Kulusevski am gleichen Tag positiv getestet wurde. Er hatte zuvor über Erkältungssymptome geklagt. Er reiste daher nicht mit zur finalen Vorbereitung in Göteborg, sondern blieb in Stockholm und hält sich den Hygienemaßnahmen entsprechend dort isoliert auf. Es sei traurig für die Mannschaft, "aber vor allem für Dejan selbst", betonte Nationaltrainer Janne Andersson.

Einen Ersatz will er nicht anfordern, er hofft, dass der 21 Jahre alte Offensivspieler von Juventus Turin bereits gegen Spanien am kommenden Montag in Sevilla wieder im Kader stehen kann.

Der Gegner aus Südeuropa hatte am Sonntag einen Corona-Fall vermeldet. Kapitän Sergio Busquets war positiv auf das Virus getestet worden und hatte daraufhin umgehend das EM-Camp der Spanier in Las Rozas de Madrid verlassen müssen. Er befindet sich derzeit in Quarantäne in Barcelona.

16:03 Uhr

Bayern-Patron Hoeneß zürnt: Basketball-Modus ist "unmenschlich"

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Uli Hoeneß ärgert sich über den Ablauf der Finalserie.

(Foto: imago/Nordphoto)

Uli Hoeneß kritisiert das Format des Playoffs-Finales in der Basketball-Bundesliga zwischen dem FC Bayern und Alba Berlin. Wegen der Folgen der Corona-Pandemie wird die Endspielserie nach dem Modus "Best of Five" in maximal sieben Tagen durchgezogen. "Ich finde schon, dass man alles dafür hätte tun müsste, dass man da zumindest ein paar Tage mehr hat", sagte Bayern Münchens Ehrenpräsident der "Mediengruppe Münchner Merkur tz". "Klar, wir sind in einer Situation, von der wir alle hoffen, dass sie nie mehr passiert. Da kann man bestimmte Dinge mal akzeptieren. Aber die Belastung ist einfach unmenschlich."

Die Spiele eins und zwei sowie drei und vier werden jeweils innerhalb von 26 Stunden durchgezogen. Zwischen dem Auftakt in Berlin am Mittwoch (20.30 Uhr/Sport1 und Magentasport) und Donnerstag sowie den beide nächsten Matches in München am Wochenende ist nur ein Tag Pause.

14:58 Uhr

Hunt findet den HSV immer noch "einfach mega"

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Was wird aus Hunt?

(Foto: imago images/Eibner)

Ex-Profi Aaron Hunt würde immer wieder zum Fußball-Zweitligisten Hamburger SV wechseln. "Der Verein ist einfach mega", sagte der 34-Jährige der "Bild"-Zeitung. "Ich habe von der ersten Minute an sehr gern für den HSV gespielt, habe mich dort sehr wohlgefühlt."

  • Am Ende dieser Saison war der Vertrag mit dem Mittelfeldmann nach sechs Jahren im HSV-Trikot nicht verlängert worden.
  • Ob und wo er seine Karriere fortsetzt, ließ Hunt offen. "Es gibt aktuell nichts konkretes", sagte er.
  • Gefragt nach den größten Enttäuschungen seiner sechsjährigen Zeit im Volkspark, sagte der 34-Jährige: "Natürlich der Abstieg 2018 und das darauffolgende dreimalige Verpassen der Bundesliga-Rückkehr. Das waren schmerzhafte Erlebnisse."
14:05 Uhr

Unglaubliche Serie ist vorbei: Krawietz verliert erstmals bei French Open

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Kevin Krawietz (links) lernte heute ein ganz neues Gefühl kennen.

(Foto: imago images/Hasenkopf)

Titelverteidiger Kevin Krawietz ist bei den French Open im Doppel im Viertelfinale ausgeschieden. An der Seite seines rumänischen Tennis-Partners Horia Tecau musste sich der 29 Jahre alte Coburger in Paris dem an Nummer zwei gesetzten Duo Juan Sebastián Cabal und Robert Farah aus Kolumbien mit 2:6, 7:6 (7:3), 5:7 geschlagen geben.

Für Krawietz war es die erste Niederlage bei den French Open überhaupt. In den vergangenen beiden Jahren hatte er zusammen mit Andreas Mies den Sandplatz-Klassiker jeweils gewinnen können. Der 30 Jahre alte Mies musste in diesem Jahr wegen einer Knieverletzung passen. Der Kölner wird deshalb auch sehr wahrscheinlich Olympia verpassen.

Nach schwachem Start steigerten sich Krawietz und Tecau und lagen im dritten Satz sogar lange ein Break vorne. Am Ende musste sich das Duo nach 2:29 Stunden aber doch geschlagen geben. Damit sind im Doppel keine deutschen Spieler mehr vertreten.

13:47 Uhr

US-Kicker gelingt Traumtor aus der eigenen Hälfte

Das Umschaltspiel, also schnell von der Defensive in den Angriff zu kommen, wird im modernen Fußball immer wichtiger. Viel schneller als Conor McGlynn sind wohl auch die Spitzenkicker in Europa nicht. Mit einem beherzten Schuss bringt er den Ball noch aus der eigenen Hälfte im Tor unter.

13:06 Uhr

Nächster Oranje-Rückschlag: Auch Manchester-Profi fällt für EM aus

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Van de Beek verletzte sich.

(Foto: imago images/PA Images)

Die Niederlande müssen bei der Fußball-EM auf Donny van de Beek verzichten. Der Mittelfeldspieler von Manchester United fällt wegen einer Verletzung aus, wie der Verband mitteilte. Um welche Art von Verletzung es sich handelt, machte der KNVB nicht bekannt.

  • Bondscoach Frank de Boer wird keinen Ersatz für den 24-Jährigen berufen. Damit gehen die Niederländer nur mit 25 Spielern in die Europameisterschaft.
  • Für das Oranje-Team ist es bereits der zweite personelle Rückschlag. In der vergangenen Woche hatte de Boer schon Stammtorwart Jasper Cillessen aus dem Kader gestrichen, weil der Torwart vom FC Valencia positiv auf das Coronavirus getestet worden war.
  • Die Niederlande starten am Sonntag (21 Uhr im ntv.de-Liveticker) in Amsterdam gegen die Ukraine in das paneuropäische Turnier. Weitere Gegner in der Gruppe C sind Österreich und Nord-Mazedonien.
12:32 Uhr

Paul Gascoigne, bist du es? Foden überrascht mit neuer Frisur

"Es ist 1996. Meine Freundin ist weg und bräunt sich." Warum ich auf diese Liedzeilen von Fettes Brot aus dem Song "Jein" komme? Nun ja, Sie sehen es selbst. Phil Foden ist schuld. Der englische Fußballprofi hat eine neue Frisur. Und die erinnert nun einmal verdammt an Paul Gascoigne bei der Europameisterschaft 1996.

Passen würden freilich auch andere Ohrwürmer: "Three Lions on a shirt", der damalige offizielle EM-Song, oder "It's coming home", schließlich findet das Finale auch in diesem Jahr im Wembley-Stadion statt. Dass es auch sonst einige Parallelen zum Turnier vor 25 Jahren gibt, lesen Sie übrigens heute Abend in der EM-Vorschau zur Gruppe D.

12:13 Uhr

Startrainer bezeichnet Mbappé als Erbe von Messi und Ronaldo

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(Foto: REUTERS)

Der französische Trainer Arsène Wenger sieht in Stürmer Kylian Mbappé einen legitimen Nachfolger von Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. "15 Jahre lang waren zwei Spieler die Messlatte", sagte der langjährige Teammanager des FC Arsenal zu "The Athletic": "Über 15 Jahre hinweg so zu performen, ist phänomenal. Aber wenn man sich fragt, wer ihnen folgt: Da haben wir ganz sicher einen Kandidaten gefunden. Man braucht eine Kombination aus großer Motivation, kompletter Hingabe und Intelligenz. Er hat all das."

  • Zwischen 2008 und 2017 teilten sich Messi und Ronaldo alle Weltfußballer-Titel auf. Nach Luka Modric 2018 und wieder Messi 2019 holte 2020 Bayern-Stürmer Robert Lewandowski die Trophäe.
  • Der 22 Jahre alte Mbappé, der 2018 mit Frankreich schon Weltmeister wurde, trifft bei der EM im ersten Gruppenspiel am 15. Juni auf Deutschland. Präsident Nasser Al-Khelaifi von seinem Verein Paris Saint-Germain hatte den Stürmer dieser Tage als "unverkäuflich" bezeichnet.
11:52 Uhr

100 Mal DFB: Neuer schwärmt und warnt EM-Gegner

Manuel Neuer ist der erste DFB-Keeper, mit 100 Länderspielen. Passend zum Jubiläum schwelgt der Kapitän kurz in Erinnerungen. Wieder in der Gegenwart angekommen lobt Neuer die Leistung der Mannschaft und sagt angesprochen auf die schwere Gruppe: "Es wird auch unangenehm gegen uns zu spielen."

11:22 Uhr

"Auf Augenhöhe mit Brasilien": Vorgeführtes Lettland beklagt "Debakel"

Lettlands Medien haben die 1:7-Schlappe im Länderspiel gegen Deutschland als "Debakel" beklagt. "Eine hoffnungslose Niederlage" für Lettland sah das Nachrichtenportal Apollo.lv bei der Partie am Montagabend in Düsseldorf, die der stark aufspielenden DFB-Auswahl als letzter Test vor der Fußball-EM diente. "Deutschland betrübt Letten sieben Mal", schrieb sportacentrs.com.

  • Für etwas Aufmunterung sorgte lediglich der Ehrentreffer durch Aleksejs Saveljevs, der Manuel Neuer in dessen 100. Länderspiel überwand. "Die lettische Nationalmannschaft verdirbt Neuer das Jubiläum", konstatierte Delfi.lv sogar.
  • Mit Humor nahmen einige lettische Fußballfans das Ergebnis in den sozialen Netzwerken. "Wir sind auf Augenhöhe mit Brasilien", schrieb ein Nutzer in Anspielung auf Deutschlands 7:1-Triumph im WM-Halbfinale von 2014 gegen die Seleção.
  • Ein anderer meinte: "Die Aufgabe war, wie Brasilien zu spielen - geschafft." Und ein User mahnte: "Keinen Stress. Sie haben auch die Brasilianer so vermöbelt.
10:35 Uhr

VfB-Star Silas Wamangituka gibt es gar nicht: Er offenbart falsche Identität

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Schon jetzt steht nur "Silas" auf seinem Trikot.

(Foto: imago images/Eibner)

Fußballprofi Silas Wamangituka hat offenbar zwei Jahre lang unter falscher Identität für den VfB Stuttgart gespielt. Der Kongolese habe dem VfB kürzlich offenbart, dass er "Opfer von Machenschaften seines ehemaligen Spielervermittlers" geworden und Wamangituka nicht sein richtiger Name sei, machte der Bundesligist öffentlich.

  • "Ich habe in den letzten Jahren in ständiger Angst gelebt und mir auch um meine Familie im Kongo große Sorgen gemacht. Es war ein schwerer Schritt für mich, meine Geschichte zu offenbaren", sagte Silas.
  • Sein korrekter Name ist demnach Silas Katompa Mvumpa. Auch das Geburtsdatum des Flügelstürmers war wohl falsch. Laut VfB-Angaben wurde Silas am 6. Oktober 1998 in Kinshasa geboren und ist somit heute 22 und damit genau ein Jahr älter als ursprünglich angenommen.
  • Der VfB steht diesbezüglich mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Kontakt. Konsequenzen für den Profi fürchten die Schwaben nicht. Nach juristischer Bewertung des Sachverhalts gehe man davon aus, "dass Silas im Besitz einer gültigen Spielberechtigung war und weiter ist".
09:44 Uhr

"Bin froh, dass er weg ist": Wolfsburg-Kapitän tritt gegen Glasner nach

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Guilavogui setzt seine Hoffnung in van Bommel.

(Foto: imago images/Sportfoto Rudel)

Kapitän Josuha Guilavogui vom VfL Wolfsburg ist nach einem sportlich enttäuschenden Jahr als Ersatzspieler erleichtert über den Weggang von Trainer Oliver Glasner. "Ja, ich bin froh, dass er weg ist, weil es für mich persönlich die schlimmste Beziehung war, die ich jemals zu einem Trainer in meiner Laufbahn hatte", sagte der 30 Jahre alte Franzose den "Wolfsburger Nachrichten" und der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung".

  • "Für mich war klar: Wenn er bleibt, dann möchte ich weg - das Erreichen der Champions League hat dabei keine Rolle gespielt."
  • Guilavogui spielt seit 2014 für den Fußball-Bundesligisten und war seit seinem Wechsel von Atlético Madrid über Jahre Stammspieler. In der abgelaufenen Saison kam er im defensiven Mittelfeld jedoch nicht mehr an Maximilian Arnold und Xaver Schlager vorbei. "Dieses Jahr hat mir so wehgetan, das war eine Katastrophe", sagte der siebenmalige französische Nationalspieler.
  • Guilavogui hofft nun auf eine neue Chance bei Glasner-Nachfolger Mark van Bommel. "Ich möchte gern bleiben. Mein Sohn ist in Wolfsburg geboren, meine Tochter spricht fast perfekt Deutsch. Für uns als Familie wäre ein Wechsel schon ein großer Schritt."
09:28 Uhr

Spielergehälter begrenzen? EU-Abgeordnete fordern Financial Fair Play

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Werner und Havertz wären dann sicherlich nicht für 80 und 53 Millionen Euro gewechselt.

(Foto: Pool via REUTERS)

Aus dem Europa-Parlament werden Forderungen nach einer Kappung der Spielergehälter sowie der Transferzahlungen im Profifußball laut. Das berichtet die "Stuttgarter Zeitung". Demnach habe das Europa-Parlament die EU-Kommission dazu aufgefordert, Regeln für ein finanzielles Fair Play im Fußball zu erlassen.

  • In ihrer Anfrage an die EU-Kommission fordern die Abgeordneten Andreas Schwab (CDU) aus Südbaden sowie der niederländische Abgeordnete Antonius Manders die Kommission auf, einen Bericht zu der Fragestellung zu erarbeiten, wie gravierend der "schädliche Einfluss von Spielerberatern im Profifußball auf die Klubs" ist.
  • Schwab und Manders wollen mit ihrer Initiative den Fußball als europäisches Kulturgut schützen und den Einfluss von milliardenschweren Investoren auf den Sport zurückdrängen. "Fußball ist Teil der europäischen Identität, Fußball ist unser Kulturgut, das es zu beschützen gilt. Hier ist die Politik gefragt", mahnt Manders.
08:55 Uhr

Studie: So viel Zufall steckt im Fußball

Fast die Hälfte der Tore in einem Fußballspiel werden vom Zufall beeinflusst. Das ist das Ergebnis einer Studie der Deutschen Sporthochschule Köln. Demnach ist zudem der Anteil an Zufallstoren bei nominell schwächeren Teams sowie bei einem ausgeglichenen Spielstand stärker ausgeprägt und hängt von der jeweiligen Spielsituation ab.

  • Dazu untersuchten die Wissenschaftler um Professor Daniel Memmert über 7000 Tore aus der englischen Premier League in den Saisons 2012/13 bis 2018/19. Bei 46 Prozent dieser Treffer identifizierten die Forscher einen Zufallseinfluss. Von den ausgewerteten 2451 Spielen endeten mehr als 60 Prozent entweder mit einem Unentschieden oder mit einem Unterschied von einem Tor.
  • Als Zufallsfaktoren galten zum Beispiel Abstauber, Distanzschüsse, abgefälschte Schüsse oder Tore, die aufgrund eines Abwehrfehlers entstehen, sowie Eigentore. Darüber hinaus wurden Variablen wie Saison, Spieltag, Spielort, Spielsituation und Stärke des Teams berücksichtigt.
  • Mitautor Fabian Wunderlich sagte: "Interessant ist auch, dass der Anteil an Zufallstoren über die sieben Spielzeiten von 50 Prozent auf 44 Prozent gesunken ist. Dies könnte damit zusammenhängen, dass in der Spielvorbereitung immer professioneller und datenbasierter vorgegangen wird oder die Spieler technisch und taktisch immer besser ausgebildet sind."
08:04 Uhr

Für Kunstrasenplatz: DFB-Star spendiert seinem Jugendklub seine Meisterprämie

Fußball-Nationalspieler İlkay Gündoğan hat sich an seine fußballerischen Anfänge erinnert und seinem Heimatverein den Bau eines Kunstrasenplatzes ermöglicht. Der Profi von Manchester City spendierte dem Gelsenkirchener Bezirksligisten Hessler 06, bei dem er zehn Jahre in der Jugend gespielt hatte, seine komplette Meisterprämie. Damit konnte der Klub den Bau des dringend benötigten Platzes im Jahnstadion in Angriff nehmen.

  • "Wir sind dem Verein nach wie vor sehr eng verbunden, denn wir haben große Teile unserer Kindheit hier verbracht", sagte Ilhan Gündoğan, Onkel und Manager des früheren Bundesliga-Profis: "Als İlkay hörte, dass sich viele Kinder abmelden, weil es keinen Kunstrasenplatz gibt, hat ihn das sehr getroffen." Und so entschloss er sich, großzügig zu helfen.
  • Gündoğan Beitrag macht einen Großteil der 300.000 Euro aus, die der Verein investiert. Die restlichen 350.000 trägt die Stadt. "Ohne İlkay hätten wir dieses Projekt nicht starten können", sagte der Klubvorsitzende Rainer Konietzka.
  • Die Bezirksbürgermeisterin Marion Thielert meinte: "Es ist toll, dass Herr Gündogan seine Wurzeln nicht vergessen hat. Das zeugt von einem großen Charakter."
07:49 Uhr

Selbstbewusster Müller: "Haben uns den Kalender bis Mitte Juli freigehalten"

Mit einem furiosen Sieg über Lettland schließt die DFB-Elf ihre EM-Vorbereitung ab. Nach dem Spiel spricht Thomas Müller im Interview über einstudierte Abläufe und die Ziele fürs Turnier. Dabei hofft er auch auf eine ganz persönliche Premiere.

07:12 Uhr

Neuer zerknirscht: "Das 7:1 gegen Brasilien war ein bisschen schöner"

DFB-Kapitän Manuel Neuer hat sich trotz des Kantersieges zu seinem Jubiläum in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft über das Gegentor geärgert. "Es ist schwierig für mich", sagte der Torwart nach dem 7:1 (5:0) bei der EM-Generalprobe gegen Lettland leicht zerknirscht, "das 7:1 gegen Brasilien war ein bisschen schöner."

  • Der Treffer von Aleksejs Saveljevs (75.) sei "ein Traumtor" gewesen, sagte Neuer nach seinem 100. Länderspiel bei RTL, "wir müssen da besser zustellen, klar." Dennoch sei die gesamte DFB-Elf "froh" über den guten Test gewesen.
  • Dass er als erster deutscher Keeper in den elitären Klub der Hunderter aufrückte, machte Neuer stolz. "Es ist unglaublich für mich, dass ich jetzt dreistellig bin, diese ganze Reise mit den 100 Spielen", sagte der 35-Jährige und bedankte sich beim Trainerteam um Joachim Löw ebenso wie bei aktuellen und ehemaligen Mitspielern.
  • Für die EM mit dem Auftakt am 15. Juni gegen Weltmeister Frankreich in München ist der Bayern-Kapitän optimistisch. "Ich habe einen sehr guten Eindruck. Wir vertrauen einander", sagte Neuer: "Es wird nicht leicht, wir haben eine schwere Gruppe, aber es ist auch unangenehm, gegen uns zu spielen. Ich habe ein gutes Gefühl."
06:31 Uhr

13,85 Millionen Schmerzensgeld wegen Missbrauchs für Wasserballspielerinnen

Weil sie von ihrem Trainer sexuell missbraucht worden sind, bekommen zwölf amerikanische Wasserballspielerinnen insgesamt 13,85 Millionen US-Dollar (rund 11,36 Millionen Euro) Schmerzensgeld. Das berichtete die US-Nachrichtenagentur AP unter Verweis auf einen beim zuständigen Gericht in Orange County eingereichten Vergleich. Die Sportlerinnen hatten gegen den US-Wasserballverband sowie einen kalifornischen Klub geklagt.

05:52 Uhr

Viele, viele Tore: Die Highlights des letzten DFB-Tests

Lange, lange muss die deutsche Fußball-Nationalmannschaft warten, im letzten Test vor der EM gelingt endlich mal wieder ein Sieg mit vielen Toren. Gegen überforderte Letten sorgen sechs verschiedene Torschützen für ein Torfestival. Eine historische Begegnung für Manuel Neuer hat aber auch einen Makel.

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